Jens Wolling Medieninnovationen

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Inhaltsangabe zu „Medieninnovationen“ von Jens Wolling

Wie verändern Medieninnovationen die Kommunikation in der Gesellschaft? Diese Frage wird im Band zur DGPuK-Jahrestagung 2010 in über 20 Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert. Der Begriff der Medieninnovation impliziert eine Vielzahl von Neuerungen im Medienbereich: Neben neuen Kommunikationstechnologien und -anwendungen gehören auch neue Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für Medien dazu, ebenso die Einbeziehung neuer sozialer Gruppen in die Entwicklung, Produktion und Rezeption von Medienangeboten. Ein Schwerpunkt des Bandes bildet die Erörterung der Folgen, die Medieninnovationen für die Entstehung von Öffentlichkeit, für die Politik, für den Journalismus, für die Medienregulierung aber auch für Rezipienten und ihre sozialen Beziehungen haben.

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  • Rezension zu "Medieninnovationen" von Jens Wolling

    Medieninnovationen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    08. July 2011 um 11:38

    Medieninnovationen verändern Nicht nur, aber mit am deutlichsten, hat das Web 2.0. mit seiner Vielzahl von sozialen Plattformen und seiner Informationsdichte auf die Kommunikationsstrukturen Einfluss genommen. Ähnlich sieht es aus im Blick auf den Handyboom vor einigen Jahren und die Verbreitung der sms als Kommunikationsmittel. In mancherlei Hinsicht wurde hier eine ganz eigene Sprache neu kreiert. Medieninnovationen verändern die Kommunikation in der Gesellschaft, das läst sich auch ohne wissenschaftliche Studie erahnen. Wie dies aber geschieht und was genau jene Veränderungen im Einzelnen sein können, dem wendet sich diese ausführliche und thematisch breite Betrachtung zu. Schon der Überblick der thematischen Vielfalt der 23 Beiträge im Buch zeigt auf den ersten Blick die vielfältigen Wechselwirkungen, die durch Medieninnovationen verursacht oder angestoßen werden. Sei es in Bezug auf den Journalismus (innovative und gestraffte Redaktionsmodelle, deren Auswirkung auf den Journalisten, Öffnung breiter Informationszugänge durch das Web 2.0 mit Aufweichung der „Schaltstelle Journalismus“ u.a.), sei es im Blick auf die politische Kommunikation (politische Diskussionen im Net, aber auch Regierungskommunikation im Net). Zudem wendet sich der Blick der Beiträge auf die Herausforderungen an die Medienregulierung und Medienpädagogik (Instrumente der Medienselbstkontrolle, Umgang mit Computern an Schulen) und die Medienökonomie (Veränderungsprozesse in Redaktionen Print und Einflüsse auf den Fernsehmarkt). Damit aber nicht genug wird ebenso die Frage der Rezipienten und der Nutzungsweisen erörtert, bevor dann in den letzten beiden Abschnitten breitere, allgemeine Folgen der Medieninnovationen praxis- und theorieorientiert thematisiert werden. Die Auswirkungen auf soziale Beziehungen anhand der „Selbstoffenbarung“ in sozialen Netzwerken, die Veränderung in Gestaltung, Nutzung und Pflege sozialer Netzwerke durch das Web 2.0 und die veränderten Handlungsweisen aufgrund ständiger, mobiler Erreichbarkeit bilden breite Betrachtungen allgemeiner Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft, bevor abschließend theoretische Reflexionen und Debatten über Medieninnovationen analysiert und erörtert werden. Ein deutlicher Schwerpunkt der Untersuchungen liegt somit klar erkennbar auf den Auswirkungen des Web 2.0 und des Internet im Gesamten auf die Medienlandschaft und die soziale Umgangsweise innerhalb einer Gesellschaft. Veränderungen werden konstatiert und fundiert belegt, die Kommunikation der Gesellschaft befindet sich im starken Wandel. Dies zeigt sich alleine schon an der Trennlinie innerhalb der Gesellschaft zwischen Internet Nutzer und jenen, die dem Internet aus den verschiedensten Gründen heraus eher noch fremd gegenüberstehen. Nicht nur die private Kommunikation, auch die öffentliche Kommunikation und die ökonomische Struktur folgen den angestoßenen Veränderungen durch aktuelle Medieninnovationen. Handy, mobile Kommunikation und Internet haben die Kommunikationsformen der Gesellschaft stärker verändert, als Film und Fernsehen das zu ihren Zeiten in den Raum gesetzt haben. In teils kleinteiligen Betrachtungen (Wer nutzt Fernsehen zeitversetzt mittels digitalen Rekordern als Thema der Aneignung neuer Medien) und breiten Themen (Die Fernsehwirtschaft in der digitalen Welt) sind die einzelnen Beiträge informativ und ergeben in der Summe ein umfassendes Bild des aktuellen Status quo. Interessant vor allem sind jene Beiträge, die sich mit dem konkreten Verhalten und den Motiven der Nutzer beschäftigen. So wird untersucht, warum Nutzer die Kommentarfunktion auf Nachrichtenportalen nutzen und was daraus folgt. Ist das Internet „verkommen zu einem Debattierclub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten“, wie es Bernd Graff 2007 formulierte (und vielerlei Anhaltspunkte sprechen dafür, dass gerade die Anonymität des Internet Mobbing, Anprangern und generell sozial destruktive Umgangsformen in hoher Quantität erzeugt), oder enthalten Leserforen eine gewichtige „Fracht an Lebenserfahrung und Kompetenz“? Ein Kapitel, dass zum Einstieg ins Thema hervorragend dient. Breit, fundiert, komplex und mit einer Vielzahl von möglichen Folgerungen versehen bietet das Buch einen differenzierten Einsteig in die aktuelle Diskussion um und über das sich ändernde Kommunikationsverhalten innerhalb der Gesellschaft, initiiert und/oder freigeetzt durch moderne Massenmedien, deren nächster Schritt (der Siegeszug der Smartphones und Tablets) gerade in vollem Gange ist.

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