Jens Wonneberger Goetheallee

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Inhaltsangabe zu „Goetheallee“ von Jens Wonneberger

Ach Goethe! Auch er wäre heute nur ein gewöhnlicher Tourist und sein Arkadien vielleicht ein All-inclusive-Paradies. Von der Goetheallee einer Vorstadt führt Jens Wonnebergers neuer Roman auf eine italienische Reise, die nur noch wie ein Echo dessen wirkt, was Sehnsüchte anno Goethe einmal waren. Der Held des Buchs ist Schriftsteller in der Mitte seines Lebens und in einer veritablen Schreibund Ehekrise. Wirklich schlimm wäre die Katastrophe allerdings erst, wenn Wonnebergers tragischer Dichter nicht auf so virtuose Weise von seinem Lebenselend erzählen würde. Da ist Frau Wohlgemuth, die beleibte Buchhändlerin mit dem hennaroten Haar, deren Laden von vollkommener Ignoranz gegenüber seinem Werk kündet. Da ist der Hausmeister Wehovsky, der im dringenden Verdacht steht, mit der Frau des Schriftstellers mehr als nur ein Dienstleistungsverhältnis zu haben. Und da ist Frau Hartmann mit dem Nazi-Großvater. Mit großer satirischer und zugleich zärtlicher Genauigkeit entwirft Jens Wonneberger ein Anti-Idyll der Krise. Er zeichnet einen ganzen Kosmos, bis die Figuren in all ihrer Menschlichkeit erkennbar sind und bis aus dem Tief ein neuer Anfang wird. Nach Wonnebergers vielfach gelobten Romanen „Gegenüber brennt noch Licht“ und „Sture Hunde“ ist auch „Goetheallee“ ganz auf der Höhe des Erzählens.

Ein Einblick in ein Schriftstellerleben und ein Aufbruch mit Goethe.

— Marina_Nordbreze

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  • Ein Schriftstellers auf den Spuren von Goethe.

    Goetheallee

    Marina_Nordbreze

    29. January 2016 um 14:17

    Jens Wonneberger erzählt von einem Schriftsteller, der sich mit allerlei Problemen herumschlagen muss. Ihm fehlt die Inspiration, deswegen schreibt er nur Texte für Werbeprospekte. Der Hausmeister beobachtet ihn, er beobachtet den Hausmeister, weil er davon ausgeht, dass seine Ehefrau eine Affäre mit dem Hausmeister hat. Die Ehefrau will Urlaub machen. In Italien. Auf den Spuren Goethes. Und die Kioskbesitzerin vergöttert ihren Nazi-Opa. "Manchmal greife ich wahllos nach einem Buch, schlage es auf, lese ein paar Sätze und weiß, dass ich schreiben muss. Aber wie soll man schreiben, wenn vor der Tür eine Mülltonne voller Bücher steht?, denke ich und habe dann plötzlich Lust, ihnen noch andere Bücher nachzuwerfen." Die Geschichte fließt angenehm ruhig dahin und birgt so manchen Satzschatz, über den man sich sehr freuen kann.

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