„Der Mann mit der Säge“ war mein erster Thriller von Jens van der Kreet. Der Autor bot mir ein kostenloses Rezensionsexemplar an, das ich gerne angenommen habe. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal!
Der betagte Erwin Lohse ist Mitglied des Gemeinderats Altweiler und hat bisher immer großes Ansehen genossen. Doch der amtierende Bürgermeister Martin Wolf möchte, dass Erwin sich aus der Politik verabschiedet und stachelt den Gemeinderat gegen ihn auf. Als Erwin nicht aufgeben möchte, geschehen furchtbare Dinge, die den alten Kommunalpolitiker zum Rücktritt drängen sollen. Auch seine Familie wird mit hineingezogen – sein alkoholkranker Sohn Michael, dessen Frau ausgezogen ist, ebenso wie seine Enkelin Nina. Letztere ist die Einzige, die bei der ganzen Sache einen kühlen Kopf bewahrt. Sie versteht, dass Bürgermeister Martin Wolf hinter all den Unglücken steckt, die ihrer Familie widerfahren und beschließt, alles dafür zu tun, dass Wolf bei der nächsten Bürgermeisterwahl nicht mehr wiedergewählt wird.
Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, zeigt ein Sägeblatt auf schwarzem Grund. Hätte ich es einfach so beim Stöbern gesehen, hätte es mich wohl eher nicht angesprochen. Aber bei diesem Buch sollte man sich die Regel „Never judge a book by it’s cover“ sehr zu Herzen nehmen. Der Inhalt ist nämlich viel besser, als der Umschlag verspricht.
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