Jeorjios M. Beyer Archäologie

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Inhaltsangabe zu „Archäologie“ von Jeorjios M. Beyer

Die Geschichte der Archäologie: Keine Gegenwart ohne Vergangenheit Die Archäologie ist eine der faszinierendsten Wissenschaften. Doch wo hat sie ihren Ursprung? Wie hat sie sich zu ihrem heutigen hochtechnisierten Stand entwickelt? Jeorjios Martin Beyer nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte dieses Fachs. Der Band präsentiert erstmals die Entwicklung der Archäologie zur etablierten Wissenschaft in ihrer gesamten Bandbreite. Daneben stellen bedeutende Vertreter der Archäologie in einem umfangreichen Anhang ihre jeweiligen Einzeldisziplinen vor, von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Islamischen Archäologie – ein Beitrag zur Standortbestimmung der modernen Archäologie und ihrer Zukunftsperspektiven.

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  • Rezension zu "Archäologie: Von der Schatzsuche zur Wissenschaft" von Jeorjios Martin Beyer

    Archäologie
    JuliaB

    JuliaB

    08. May 2012 um 15:20

    Mit Archäologie verbinden viele Leute Gräber, glänzende Schatzfunde und imposante Ruinen. Dass dazu aber noch sehr viel mehr gehört als Mumien, Gold und Tempel, zeigt das Buch „Archäologie. Von der Schatzsuche zur Wissenschaft“ von Jeorjios Martin Beyer sehr eindrücklich. Nach einer kurzen Definition widmet Beyer sich im ersten Teil der Geschichte der Archäologie, der sehr früh beginnt, nämlich in der Antike selbst. Schon damals gab es das Bedürfnis, mehr über die Vergangenheit zu erfahren, und dabei wurden auch Bodenfunde studiert. Beyer beschreibt detailliert den Wandel von der Sammelleidenschaft und Schatzgräberei hin zur seriösen Wissenschaft. Dabei treten bekannte Figuren auf wie etwa Heinrich Schliemann, der erste Ausgräber von Troja, oder Howard Carter, der Entdecker von Tut-anch-amuns Grabkammer. Aber auch weniger ruhm- und prestigeträchtige Aspekte der Archäologie werden nicht übergangen. Schon früh war die Archäologie, wie jede Disziplin, die sich mit der Vergangenheit beschäftigt, für politische Zwecke misbraucht worden. Die (Re-)Konstruktion einer glorreichen Vergangenheit, schon in der Kaiserzeit ein beliebtes Thema, wurde im faschistischen Italien und unter den Nazionalsozialisten in Deutschland zur Legitimierung ihrer Ideologien benutzt. Und zuletzt werden all die neuen Methoden und Techniken geschildert, die im 20. Jahrhundert den Platz die Archäologie unter den etablierten Wissenschaften gefestigt haben. In der zweiten Hälfte des Buches wird die große Bandbreite der modernen Archäologie dargestellt. In übersichtlichen Kapiteln von etwa zehn Seiten werden die einzelnen Teilbereiche erläutert, von der Ur- und Frühgeschichte über die Ägyptologie bis zur Islamischen Archäologie. Vorgestellt werden diese Fachbereiche von namhaften Vertretern der jeweiligen Disziplinen. Besonders interessant dürfte dieser Teil des Buches als Orientierungshilfe für junge Leute sein, die sich für Archäologie interessieren und für die Studienwahl näher über die unterschiedlichen Teilbereiche informieren möchten. Das Buch ist, wie beim Verlag Philipp von Zabern üblich, sehr schön aufgemacht: Hardcover mit Schutzumschlag, Hochglanzpapier ect. Zahlreiche Fotografien Grafiken und Pläne helfen, die Texte verständlich zu gliedern. Ein fundiertes Literaturverzeichnis zu den einzelnen Kapiteln hilft bei größerem Wissensdurst weiter. Nur einen kleinen Schönheitsfehler gibt es: bei den Textkästen, die Originaltexte aus den jeweiligen Epochen enthalten, hätte der Grafiker auf dieses kleine blaue Glühbirnensymbol verzichten sollen. Es weckt unangenehme Erinnerungen an den pädagogischen Zeigefinger in alten, trockenen Schulbüchern – ein Vorwurf, den dieses informative und durchaus auch spannende Sachbuch in keiner Art und Weise verdient hat!

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