Die schwarze Spinne

von Jeremias Gotthelf 
3,5 Sterne bei155 Bewertungen
Die schwarze Spinne
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Ophiuchuss avatar

Eine wirklich schöne Geschichte

Gulans avatar

Eine spannende und gruselige Novelle um Glauben, Aberglauben und den Kampf von Gut und Böse. Allerdings nicht leicht zu lesen.

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Inhaltsangabe zu "Die schwarze Spinne"

Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. tredition veröffentlicht mit den TREDITION CLASSICS Werke aus zwei Jahrtausenden, die zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich sind, wieder als gedruckte Bücher. Mit den TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, 100.000 Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher in den Buchhandel zu bringen - und das weltweit! Die Inhalte für die Buchreihe erhält tredition von größtenteils gemeinnützigen Literaturprojekten, deren Arbeit finanziell aus Buchverkäufen unterstützt wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783842405257
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:88 Seiten
Verlag:Tredition
Erscheinungsdatum:31.10.2011
Das aktuelle Hörbuch ist bei Hörbuchproduktionen erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    rosebuds avatar
    rosebudvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Inhalt:

    Gezwungen durch die unerfüllbare Aufgabe des Ritter von Stoffeln gehen die Bewohner eines kleinen Dorfes einen Pakt mit dem Teufel ein. Er erledigt für sie die Aufgabe, wenn er dafür das nächste ungetaufte Kind bekommt. Doch als die Aufgabe erfüllt ist, sind die Dorfbewohner nicht mehr bereit, den Preis dafür zu bezahlen. Mit einer List verhindern sie, dass der Teufel das Kind bekommt. Doch der Teufel lässt nicht mit sich Spaßen und schickt eine schreckliche Strafe unter die Dorfbewohner – die schwarze Spinne!

    Emotions:

    Erwartet habe ich ein langweiliges, schwer zu lesendes Buch. Bekommen habe ich eine packende Story, die es mir unmöglich gemacht hat, das Buch auch nur aus der Hand zu legen.

    Aufbau, Schreibstil und Perspektiven:

    Das Buch hat eine Rahmenhandlung und zwei Binnengeschichten. In der Rahmenhandlung geht es um die Taufe eines Kindes und die darauf folgende Feier. Die Binnenhandlungen sind das, was einer der Personen (der Großvater) nach der Taufe erzählt. In den zwei Binnenhandlungen geht um die Spinne und ihr Wüten.
    Gotthelfs Schreibstil ist bestimmt nicht Jedermann Sache, vor allem deswegen, da seine Sprache für uns (etwas) veraltet klingt und mit Berner Mundart (Nidle S.10; Kacheli S.10)geschmückt ist. Doch dies hat mir persönlich wenig ausgemacht. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit von ein paar Seiten konnte ich ihn relativ leicht und flüssig lesen. Zwar gab es natürlich teilweise mir unbekannte Wörter, doch konnte ich mir diese meist aus dem Kontext erschließen. Nur ein oder zwei Mal musste ich sie dann tatsächlich nachschlagen. Sein Schreibstil ist zudem gespickt mit vielen rhetorischen Mitteln, die einem an manchen Stellen sogar ein richtiges Bild vor Augen zaubern können. Ob einen nun die doch recht vielen Verweise auf die Bibel stören, muss jeder für sich selber entscheiden – mich haben sie nicht gestört.
    Die Geschichte ist durchgehend in der 3. Person erzählt.

    Meine Meinung:

    Ich war am Anfang ja sehr skeptisch, ob mir das Buch gefallen würde. Doch ich wurde positiv überrascht.
    Am Anfang der Geschichte erwartet einen erst einmal eine sehr bildliche Beschreibung der Landschaft vor. Gotthelf schafft es, ein klares Bild vor dem inneren Auge des Lesers zu erschaffen.
    So schön der Anfang auch ist, die Rahmenhandlung an sich ist eher ermüdend, es passiert nicht viel. Das Lesevergnügen lässt also noch auf sich warten.
    Das ändert sich dann aber schlagartig in der Binnengeschichte. Hier fängt es an richtig spannend zu werden. Man erlebt hautnah das Wüten der Spinne mit und kann eigentlich kaum noch aufhören zu lesen.
    Doch als dann die Rahmenhandlung wieder beginnt, versetzt es dem ganzen einen Dämpfer. Denn sie nimmt die Spannung wieder aus der Geschichte. Das gleiche passiert dann noch einmal in der Geschichte. Also kann man sagen, dass die Spannung des öfteren auf und ab geht und leider keine durchgehend spannende und interessante Handlung da war. Die Spannungskurve gleicht demnach eher einer Achterbahn mit all ihren Höhen und Tiefen.
    Dass man nicht wie bei den meisten Romanen eine Person hat, die einen die ganze Geschichte über begleitet und die man – wenn alles gut läuft – ins Herz schließt, stört nicht weiter. Stattdessen lernt man eigentlich keine Person wirklich gut genug kennen, um sich eine umfassende Meinung über sie bilden zu können.
    Sehr gut fand ich die Idee der Spinne als Verkörperung der Pest und somit als Strafe des Teufels.

    Mein Fazit:

    Die schwarze Spinne ist ein überraschend gute Novelle. Zwar fährt man mit der Spannung ein wenig Achterbahn, doch kann man darüber schlussendlich hinweg sehen, da es doch immer wieder Stellen gibt, an denen man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Die Idee mit der Spinne als Verkörperung der Pest fand ich wirklich sehr gut. Ob einem Gotthelfs Schreibstil nun gefällt oder nicht, ist sicherlich von Leser zu Leser verschieden. Mir ist er aber keineswegs negativ in Erinnerung geblieben.

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Dieses Büchlein erzählt eine Geschichte, die im späten 17 Jahrhundert, Anfang 18. Jahrhundert spielt.
    Ich habe mir das Buch bei einer Freundin ausgeliehen und ich wollte ihr nicht glauben, dass es so schrecklich ist, denn sie haben es in der Schule als Lektüre gelesen und wie es weithin bekannt ist, mag man Lektüre, die man nicht freiwillig aussucht, nicht gerade.
    Deswegen habe ich gehofft, dass mir die alte Schrift nun besser gefällt, doch ich hatte leider nicht recht.
    Die ersten paar Seiten sind recht gut geschrieben, doch danach beginnt der Autor im typischen Slang der damaligen Zeit zu schreiben und man möchte einfach nur mehr einen Stift nehmen und die Grammatik, Satzbau und Rechtschreibfehler ausbessern, auch wenn es damals keine Fehler waren...
    Mein Tipp: Lasst die Finger von diesem Buch und falls ihr es in der Schule lesen müsst, dann tut ihr mir leid.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    ... und wenn man nur das Wort Hoffart wieder einmal liest...

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    wernhers avatar
    wernhervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Meisterstück des Biedermeier

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    bopppers avatar
    bopppervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Nachdem mir viele gesagt hatten, dass ihnen die Geschichte überhaupt nicht gefallen hat, hatte ich keine besonderen Erwartungen - doch entgegen aller Warnungen fand ich das Buch überraschend gut! Der Schreibstil ist zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, aber schließlich doch gut verständlich. Und die Geschichte über Gut und Böse und fromm und nicht-fromm ist äußerst spannend, gruselig und einprägsam erzählt.

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    Musegirl90s avatar
    Musegirl90vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die Novelle erzählt eine Geschichte von Gottlosigkeit und Aberglauben. In zwei legendenartigen Rückblicken berichtet ein Großvater vom tödlichen Wüten einer teuflischen Spinne und der Rettung durch christlich-heldenmütige Gesinnung.

    Es war wirklich eine Qual dieses Buch zu lesen. Die ganze Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Österreich und die gesamte Dialoge werden mit dem Dialekt der Region erzählt und man versteht kaum ein Wort. Es befinden sich zwar Begriffserklärungen in dem Buch doch dummerweise am Ende des Buches, so dass man gezwungen ist ständig hin und her zu blättern, wenn man etwas verstehen will. Die Geschichte ist auch nicht sonderlich interessant, besonders, weil die ganze Zeit die Frage offen bleibt, was denn nun diese schwarze Spinne ist und erst auf den letzten Seiten erfährt man das die schwarze Spinne eine Art Metapher für die Pest ist. Also ich würde jedem von diesem Buch abraten.

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    Vyannes avatar
    Vyannevor 9 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Ein Werk der Aufklärung, das sich mit der Spannung und dem Nervenkitzel eines modernen Thrillers durchaus messen kann. Meines Erachtens außergewöhnlich.

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    Januszs avatar
    Januszvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die gruseligste Gruselgeschichte die ich je gelesen habe

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    opticuss avatar
    opticusvor 10 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    lang lang ist es her das lesen dieses büchleins.
    die passage bei welcher die spinne in der mauer ertastet wird und das erlebte gefühl beschrieben wird ist sehr einprägsam dargestellt, die habe ich auch jetzt weit über 10 jahren nicht vergessen.
    gutes büchlein, wirklich

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    F
    Fennavor 10 Jahren
    Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Sehr schwer verständlich von der Sprache her, sodass die Zusammenhänge schlecht zu erkennen sind. Deswegen ist mir auch nach zweimaligen Lesen und intensiven Bearbeiten das schwarze Loch an dem Pfeiler nicht verständlich geworden.

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