Jeremias Gotthelf Die schwarze Spinne

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Inhaltsangabe zu „Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf

Ein unvorstellbares Grauen erreicht zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Bauerndorf: Unter der erbarmungslosen Herrschaft eines Ordensritters leidend, gehen die hungernden Bauern einen fatalen Pakt mit dem Teufel ein§Jeremias Gotthelf schuf mit seiner Erzählung ein Gleichnis über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Seine Novelle Die schwarze Spinne gilt als eines der Meisterwerke des deutschen Biedermeiers und ist ein unerreichtes Werk stilvoller Schauerliteratur. (Quelle:'Flexibler Einband/26.11.2014')

Eine spannende und gruselige Novelle um Glauben, Aberglauben und den Kampf von Gut und Böse. Allerdings nicht leicht zu lesen.

— Gulan
Gulan

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  • Leserunde zu "Der Ozean am Ende der Straße" von Neil Gaiman

    Der Ozean am Ende der Straße
    Daniliesing

    Daniliesing

    Von Zeit zu Zeit kommt es vor, da entdeckt das gesamte LovelyBooks-Team ein Buch, das wirklich alle von uns lesen möchten. Es ist eher selten, da wir ganz unterschiedliche Buchvorlieben haben, die von Jugendbüchern über Belletristik, von Science Fiction bis hin zu Klassikern reichen. Mit "Der Ozean am Ende der Straße", dem neuen Roman von Neil Gaiman aus dem Eichborn Verlag, haben wir nun wieder ein solches Buch entdeckt und sind schon ganz gespannt auf unsere Leseerfahrungen damit. Start der Leserunde: 25. Oktober (sofern dann schon alle Kollegen das Buch haben) Mit dabei vom LovelyBooks-Team sind auf jeden Fall: Trumans Jules1988 JohannaE1988 Sophia29 -tina- doceten Katha_Luko peckomingo kultfigur Daniliesing Wenn ihr das Buch schon habt oder es euch kaufen und euch dieser Leserunde anschließen möchtet, freuen wir uns natürlich sehr. Steigt einfach mit ein & wir haben sicher eine tolle gemeinsame Leserunde :-) Ihr kennt das Buch noch gar nicht? Hier ein paar mehr Infos dazu: Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. >> Leseprobe Wir wünschen eine fantastische Lektüre?

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  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    rosebud

    rosebud

    04. March 2013 um 21:28

    Inhalt: Gezwungen durch die unerfüllbare Aufgabe des Ritter von Stoffeln gehen die Bewohner eines kleinen Dorfes einen Pakt mit dem Teufel ein. Er erledigt für sie die Aufgabe, wenn er dafür das nächste ungetaufte Kind bekommt. Doch als die Aufgabe erfüllt ist, sind die Dorfbewohner nicht mehr bereit, den Preis dafür zu bezahlen. Mit einer List verhindern sie, dass der Teufel das Kind bekommt. Doch der Teufel lässt nicht mit sich Spaßen und schickt eine schreckliche Strafe unter die Dorfbewohner – die schwarze Spinne! Emotions: Erwartet habe ich ein langweiliges, schwer zu lesendes Buch. Bekommen habe ich eine packende Story, die es mir unmöglich gemacht hat, das Buch auch nur aus der Hand zu legen. Aufbau, Schreibstil und Perspektiven: Das Buch hat eine Rahmenhandlung und zwei Binnengeschichten. In der Rahmenhandlung geht es um die Taufe eines Kindes und die darauf folgende Feier. Die Binnenhandlungen sind das, was einer der Personen (der Großvater) nach der Taufe erzählt. In den zwei Binnenhandlungen geht um die Spinne und ihr Wüten. Gotthelfs Schreibstil ist bestimmt nicht Jedermann Sache, vor allem deswegen, da seine Sprache für uns (etwas) veraltet klingt und mit Berner Mundart (Nidle S.10; Kacheli S.10)geschmückt ist. Doch dies hat mir persönlich wenig ausgemacht. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit von ein paar Seiten konnte ich ihn relativ leicht und flüssig lesen. Zwar gab es natürlich teilweise mir unbekannte Wörter, doch konnte ich mir diese meist aus dem Kontext erschließen. Nur ein oder zwei Mal musste ich sie dann tatsächlich nachschlagen. Sein Schreibstil ist zudem gespickt mit vielen rhetorischen Mitteln, die einem an manchen Stellen sogar ein richtiges Bild vor Augen zaubern können. Ob einen nun die doch recht vielen Verweise auf die Bibel stören, muss jeder für sich selber entscheiden – mich haben sie nicht gestört. Die Geschichte ist durchgehend in der 3. Person erzählt. Meine Meinung: Ich war am Anfang ja sehr skeptisch, ob mir das Buch gefallen würde. Doch ich wurde positiv überrascht. Am Anfang der Geschichte erwartet einen erst einmal eine sehr bildliche Beschreibung der Landschaft vor. Gotthelf schafft es, ein klares Bild vor dem inneren Auge des Lesers zu erschaffen. So schön der Anfang auch ist, die Rahmenhandlung an sich ist eher ermüdend, es passiert nicht viel. Das Lesevergnügen lässt also noch auf sich warten. Das ändert sich dann aber schlagartig in der Binnengeschichte. Hier fängt es an richtig spannend zu werden. Man erlebt hautnah das Wüten der Spinne mit und kann eigentlich kaum noch aufhören zu lesen. Doch als dann die Rahmenhandlung wieder beginnt, versetzt es dem ganzen einen Dämpfer. Denn sie nimmt die Spannung wieder aus der Geschichte. Das gleiche passiert dann noch einmal in der Geschichte. Also kann man sagen, dass die Spannung des öfteren auf und ab geht und leider keine durchgehend spannende und interessante Handlung da war. Die Spannungskurve gleicht demnach eher einer Achterbahn mit all ihren Höhen und Tiefen. Dass man nicht wie bei den meisten Romanen eine Person hat, die einen die ganze Geschichte über begleitet und die man – wenn alles gut läuft – ins Herz schließt, stört nicht weiter. Stattdessen lernt man eigentlich keine Person wirklich gut genug kennen, um sich eine umfassende Meinung über sie bilden zu können. Sehr gut fand ich die Idee der Spinne als Verkörperung der Pest und somit als Strafe des Teufels. Mein Fazit: Die schwarze Spinne ist ein überraschend gute Novelle. Zwar fährt man mit der Spannung ein wenig Achterbahn, doch kann man darüber schlussendlich hinweg sehen, da es doch immer wieder Stellen gibt, an denen man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Die Idee mit der Spinne als Verkörperung der Pest fand ich wirklich sehr gut. Ob einem Gotthelfs Schreibstil nun gefällt oder nicht, ist sicherlich von Leser zu Leser verschieden. Mir ist er aber keineswegs negativ in Erinnerung geblieben.

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  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    Dubhe

    Dubhe

    18. October 2012 um 15:23

    Dieses Büchlein erzählt eine Geschichte, die im späten 17 Jahrhundert, Anfang 18. Jahrhundert spielt. Ich habe mir das Buch bei einer Freundin ausgeliehen und ich wollte ihr nicht glauben, dass es so schrecklich ist, denn sie haben es in der Schule als Lektüre gelesen und wie es weithin bekannt ist, mag man Lektüre, die man nicht freiwillig aussucht, nicht gerade. Deswegen habe ich gehofft, dass mir die alte Schrift nun besser gefällt, doch ich hatte leider nicht recht. Die ersten paar Seiten sind recht gut geschrieben, doch danach beginnt der Autor im typischen Slang der damaligen Zeit zu schreiben und man möchte einfach nur mehr einen Stift nehmen und die Grammatik, Satzbau und Rechtschreibfehler ausbessern, auch wenn es damals keine Fehler waren... Mein Tipp: Lasst die Finger von diesem Buch und falls ihr es in der Schule lesen müsst, dann tut ihr mir leid.

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  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2011 um 08:03

    ... und wenn man nur das Wort Hoffart wieder einmal liest...

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    wernher

    wernher

    25. August 2011 um 11:56

    Meisterstück des Biedermeier

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    boppper

    boppper

    04. November 2010 um 11:03

    Nachdem mir viele gesagt hatten, dass ihnen die Geschichte überhaupt nicht gefallen hat, hatte ich keine besonderen Erwartungen - doch entgegen aller Warnungen fand ich das Buch überraschend gut! Der Schreibstil ist zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, aber schließlich doch gut verständlich. Und die Geschichte über Gut und Böse und fromm und nicht-fromm ist äußerst spannend, gruselig und einprägsam erzählt.

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  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    Musegirl90

    Musegirl90

    07. January 2010 um 04:22

    Die Novelle erzählt eine Geschichte von Gottlosigkeit und Aberglauben. In zwei legendenartigen Rückblicken berichtet ein Großvater vom tödlichen Wüten einer teuflischen Spinne und der Rettung durch christlich-heldenmütige Gesinnung. Es war wirklich eine Qual dieses Buch zu lesen. Die ganze Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Österreich und die gesamte Dialoge werden mit dem Dialekt der Region erzählt und man versteht kaum ein Wort. Es befinden sich zwar Begriffserklärungen in dem Buch doch dummerweise am Ende des Buches, so dass man gezwungen ist ständig hin und her zu blättern, wenn man etwas verstehen will. Die Geschichte ist auch nicht sonderlich interessant, besonders, weil die ganze Zeit die Frage offen bleibt, was denn nun diese schwarze Spinne ist und erst auf den letzten Seiten erfährt man das die schwarze Spinne eine Art Metapher für die Pest ist. Also ich würde jedem von diesem Buch abraten.

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  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2009 um 17:58

    Geiles Buch; aber nix für Menschen mit Spinnenangst. Hinter der Oberflächlichkeit vollzieht sich eine Geschichte mit dreifachem Handlungsrahmen über die Frage nach Gut und Böse. Ich habe mich wohlig gegruselt.

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    Vyanne

    Vyanne

    03. June 2009 um 17:18

    Ein Werk der Aufklärung, das sich mit der Spannung und dem Nervenkitzel eines modernen Thrillers durchaus messen kann. Meines Erachtens außergewöhnlich.

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    Janusz

    Janusz

    26. March 2009 um 00:28

    Die gruseligste Gruselgeschichte die ich je gelesen habe

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    opticus

    opticus

    03. March 2009 um 20:15

    lang lang ist es her das lesen dieses büchleins.
    die passage bei welcher die spinne in der mauer ertastet wird und das erlebte gefühl beschrieben wird ist sehr einprägsam dargestellt, die habe ich auch jetzt weit über 10 jahren nicht vergessen.
    gutes büchlein, wirklich

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    Fenna

    Fenna

    21. August 2008 um 17:59

    Sehr schwer verständlich von der Sprache her, sodass die Zusammenhänge schlecht zu erkennen sind. Deswegen ist mir auch nach zweimaligen Lesen und intensiven Bearbeiten das schwarze Loch an dem Pfeiler nicht verständlich geworden.

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    Lelli

    Lelli

    04. June 2008 um 23:10

    Die schweizerischen Wörter während des Textes sind verwirrend und die Sprache ist, vollgefüllt mit Verben, sehr ermüdent. ich konnte keine 4 seiten lesen bis ich einschlief!!!

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    _xandi_

    _xandi_

    16. January 2008 um 19:14

    eines dieser typischen bücher, die eine moralische botschaft übermitteln wollen und dem menschen mit hölle und verdammnis drohen, wenn sie sich von gott abwenden...

  • Rezension zu "Die schwarze Spinne" von Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne
    MarlaSinger

    MarlaSinger

    09. September 2007 um 18:30

    Der Teufel kommt in ein Dorf um die versprochene Kinderseele abzuholen, doch er bleibt erfolglos, da die Dorfbewohner alle Kinder rechtzeitig getauft haben. Seine Rache folgt in Form einer unheilbringenden Spinne. Gruselig und sehr spannend!

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