Suicide Forest

von Jeremy Bates 
3,9 Sterne bei24 Bewertungen
Suicide Forest
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Atmosphärischer »Blair Witch« Grusel

Kritisch (2):
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Der Klappentext klingt extrem spannend - der Inhalt hingegen ist leider mehr als einschläfernd. Von mir persl. keine Leseempfehlung.

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Inhaltsangabe zu "Suicide Forest"

Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai. Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können. Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe. Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte … SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt, und verbindet den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis – oder einem besonderen Vergnügen. Lesen als Grenzerfahrung. --------------------------------- »Das ist eines dieser Bücher, die einen dazu einladen, es in einem Rutsch durchzulesen.« [Hellnotes] »Suicide Forest ist gleichauf mit Joe Hills ›Blind‹.« [Lola Cain]

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958351820
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:29.09.2016

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    Serkalows avatar
    Serkalowvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Atmosphärischer »Blair Witch« Grusel
    Atmosphärischer »Blair Witch« Grusel

    Über die Handlung des Buches und die zugrunde liegenden Mythen um den »Suicide Forest« sagt der Klappentext genug.

    Die Idee, sich real existierenden Orten und den sich, darum rankenden Urban-Legends anzunehmen und diese literarisch zu verarbeiten, fand ich sehr reizvoll, weshalb das Buch von Jeremy Bates eines der Bücher war, dessen »Jetzt kaufen« Button (Direkt beim Luziver-Verlag) ich regelrecht entgegenfieberte.

    Zumal die Legenden um den »Selbstmordwald« auf den japanischen Schriftsteller Matsumoto Seichō zurückgeführt werden können, der mit seinem Protagonisten, den er in den Aokigahara zum Selbstmord schickte, den Wald erst für Suizidenten reizvoll machte. (Quelle: Wikipedia).

    Jeremy Bates lässt sich in »Suicide Forest« Zeit. Sehr viel Zeit, bevor der klar benannte Horror auftaucht. (Der im Klappentext erwähnte erste Tote, taucht bei ca. 40 % des Ebooks auf)

    Die Vorlaufzeit nutzt der Autor allerdings sehr genial, um die Atmosphäre des Waldes greifbar zu machen, so dass die Bilder im Innern des Kopfes wirklich mit den Fotos (später im Internet gesehen) vom Aokigahara übereinstimmen. Das ist ganz große Kunst. Die Stimmung des Waldes hält die Protagonisten von Anfang an in Atem. Unabhängig von ihren unterschiedlichen Motivationen, den Wald abseits der Wege zu betreten, sind sie ständig hin-und-hergerissen, zwischen der Faszination des Grauens und dem Urinstinkt des Weglaufens.

    Ebenso ging es mir als Leser. Seitenlang fragte ich mich, ob ich nicht lieber aufhören solle. Ist das wirklich ein Horror-Horror-Roman, in dem ich über ein Viertel der Exposition der Protagonisten folge, die natürlich alle ihre »Leichen im Keller« haben, welche sie gerade in den Selbstmordwald ziehen, oder ist es ein Drama?

    Es ist Beides und genau deswegen ist es ein perfekter, atmosphärischer Gruselschocker, der in seiner Stimmung an »Blair Witch« beim ersten Schauen erinnert. Zunächst ist es nur die Spannung, die innerhalb der Gruppe existiert, die sich mit wenigen Symbolen des Unerklärlichen innerhalb des Waldes vereint. (Ja, auch die bekannten Kreuze aus Zweigen.)

    Sobald aber die ersten Toten auftauchen, zieht Jeremy Bates ganz erheblich an der Spannungsschraube und mischt die geschickt geschilderte düstere Atmosphäre des Waldes mit der Suche nach der Antwort hinter den Legenden, die jetzt Wirklichkeit zu werden scheinen.

    Die Perspektive des Ich-Erzählers legt von Anfang an Nahe, dass er die Ereignisse überleben wird, aber um welchen Preis?

    Auch wenn mir die eigentlich Auflösung/Erklärung der Legenden hinter dem »Suicide Forest« nicht so gefällt, da sie mir zu »plausibel«, zu wenig mystisch ist, so ist dieses Buch doch ein verdammt guter Horror-Roman. Die Art von Horror, die sich eher im Kopf des Protagonisten und somit des Lesers aufbaut, gepaart mit dem ganz großen menschlichen Drama und der Frage nach Schuld und Sühne.

    Das Experiment »Blair Witch« in die Literatur zu übertragen ist gelungen. Ja, ich verspüre Lust, mir den Aokigahara mal anzuschauen, um seiner einzigartigen Atmosphäre zu erliegen. Die selbe Faszination zu spüren, die mich dazu brachte, das Buch weiterzulesen, ob wohl ich am Anfang mehrmals aufhören wollte.

    Und ich bin gespannt auf die anderen drei Werke des Autors, die sich real existierenden »Horror-Orten« annehmen.

    Ganz großes Kopfkino!

    Vier Sterne auf Grund meiner persönlichen Abneigung, den typisch amerikanischen Erklärungsversuchen in der Auflösung der Story. Hier wäre mir eine japanisch-mystische Variante lieber gewesen.

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    leagoeswonderlands avatar
    leagoeswonderlandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schaurige Story an einem düsteren Ort.
    Schaurige Geschichte an einem wahrhaft düsteren Ort

    Klappentext:

    Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
    Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
    Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

    Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

     

    Meinung:

    Ein wirklich spannender und gelungener Thriller über einen wahrhaftig düsteren Ort, den es wirklich gibt.
    Einer der Hauptgründe für mich dieses Buch zu lesen, war eine Freundin, die einfach unglaublich von diesem Buch geschwärmt hat. Aber natürlich auch das geniale Cover und der Klappentext, der einfach total neugirig macht.

    Der Showdown konnte mich nicht voll und ganz begeistern, da es mir einfach etwas zu übertrieben war. Meiner Meinung nach hatte der Selbstmordwald schon genug gruselige Atmosphäre und wäre auch sehr gut ohne die makabere Wendung ausgekommen. Allerdings muss man sagen, dass durch diese Wendung die Geschichte einen relativ logischen Schluss bekommt.

     

    Cover:

    Das Cover wirkt düster und passt mit den baumelnden Beinen einfach unfassbar gut zum Aokigahara und den Legenden und Myhten, die sich um diesen sogenannten Selbstmörderwald ranken.

     

    Schreibstil:

    Der Schreibstil lies sich super angenehm lesen und der Autor hatte mich einfach unglaublich schnell in seinen Bann gezogen. Seine Art und Weise die Figuren zu beschreiben, war einfach fantatsich und machte mich schnell neugieirg auf die weitere Geschichte.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Ethan erzählt, der zusammen mit seiner Freundin Mel und Freunden auf dem Weg zum Mount Fuji ist.

     

    Protagonisten:

    Die Gruppe selbst ist ein wild durcheinander gewürfelter Haufen, der teilweise erst wenige Stunden miteinander bekannt ist. Alte Schulfreunde, neue Bekanntschaften und Arbeitskollegen haben sich zufällig zusammengefunden und wollen diesen unbekannten und gruseligen Ort gemeinsam erkunden. Die Charaktere sind alle gut gelungen, weil sie sehr authentisch wirken.

     

    Fazit:

    Wahrlich ein interessanter und spannender Thriller, der mit einer Mischung aus fiktiven Handlungssträngen und sachlichem Hintergrundwissen begeistert.

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    NiWas avatar
    NiWavor einem Jahr
    Im Selbstmordwald

    Ganz in der Nähe von Tokyo gibt es einen Ort, der Angst einjagt. Der Aokigahara - auch Suicide Forest genannt - zieht Menschen zum Sterben an. Jährlich werden bis zu 200 Leichen aus dem Wald entfernt und eine Gruppe junger Leute schaut sich diesen Ort mal aus der Nähe an.

    Jeremy Bates hat mit diesem Horrorthriller einem Ort Leben eingehaucht, der für das Sterben steht, denn der Aokigahara ist beängstigende Realität.

    Eine Gruppe junger Leute möchte eigentlich auf den Mount Fuji marschieren. Doch das schlechte Wetter hält sie von diesem Vorhaben ab und sie beschließen stattdessen im Selbstmordwald zu campen.

    Das Setting des Aokigahara ist ein unschlagbarer Rahmen, der eigentlich nur gut sein kann. Jeremy Bates lässt seine Charaktere durch den Wald spazieren und beschreibt dieses Erlebnis äußerst lebendig, sodass ich mich fühlte, als ob ich bei ihnen dabei gewesen bin. Er beschreibt den düsteren Wald, die dichten Baumkronen und die merkwürdige Stille, sodass man sich selbst zwischen den hohen Bäumen wähnt.

    "Wer vorgibt, sich im Dunkeln nicht zu fürchten, hat noch niemals im Aokigahara Jukai übernachtet." (S. 294)

    Natürlich geht eine deutliche Anspannung mit jedem Schritt einher. Man weiß, dass man jederzeit auf eine baumelnde Leiche oder Selbstmordutensilien treffen kann und rechnet mit dem Schlimmsten. Dabei habe ich beim Lesen ständig daran gedacht, dass es diesen Wald wirklich gibt, und mich mit morbiden Interesse ängstlich umgesehen.

    Bates’ Charaktere sind gut gelungen, weil sie mal nicht aus den genreüblichen Typen bestehen, sondern eher authentisch wirken. Sie sind fast alle Mitte Zwanzig und weg vom jugendlichem Leichtsinn. Sie möchten einfach nur dieses faszinierende Abenteuer angehen, wobei sie sich schon der fehlenden Pietät bewusst sind. Protagonist Ethan ist ein amerikanischer Englischlehrer in Tokyo, der aus erster Hand von den Geschehnissen im Wald erzählt. Dabei zeichnet sich ab, dass er ein ganz normaler Typ ist, der sich mit dem Ausflug in den Suicide Forest der Gruppendynamik stellt.

    Die Gruppe selbst in ein zusammengewürfelter Haufen, der großteils lose miteinander verbunden ist. Kollegen, alte Schulfreunde und neue Bekanntschaften haben sich zufällig zusammengefunden und gehen die gruselige Erkundungstour gemeinsam an.

    Leider hat mir der Showdown weniger gefallen, weil es mir zu übertrieben war. Meiner Meinung nach hätte der Selbstmordwald allein schon genug Schaueratmosphäre hergegeben und wäre ohne die letztendliche Wendung gut ausgekommen. Andrerseits hat der Autor damit für einen logischen Schluss gesorgt, was man auch nicht außer Acht lassen darf.

    Bemerkenswert ist die Mischung aus dokumentarischen Hintergrundwissen und einer fiktiven Romanhandlung, die äußerst spannend zu lesen ist. Während der Autor von Japan, der Gesellschaft und den Geschichten des Aokigahara Jukai erzählt, gehen die Ereignisse an diesem Ort ihren eigenen Weg. Die Figuren tauschen sich aus, denken über Fakten nach oder hören von beängstigenden Sagen, während die Handlung weiterläuft.

    "... denn diesem Wald wohnt eine kranke Macht inne, dass er sich ins tiefste Unterbewusstsein winden und primitivste Ängste wecken kann." (S. 294)

    Für mich ist „Suicide Forest“ ein Horrorthriller par excellence, der gekonnt Fakten und Fiktion vereint, dabei Lust auf weitere beängstigende Orte macht und ich dem geneigten Leser empfehlen kann.

    Kommentare: 8
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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor einem Jahr
    Mehr Thriller als Horror

    Suicide Forest – Jeremy Bates
    Vom Luzifer Verlag
    Taschenbuch 13,95 €
    eBook 4,99 €

    Seiten:520

    Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
    Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
    Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

    Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

    SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt, und verbindet den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis – oder einem besonderen Vergnügen.
    Lesen als Grenzerfahrung.

    Mein Fazit:
    Anfangs fand ich es recht langatmig wodurch es auch länger dauerte mit dem lesen, doch dann sagte ich mir wenn so viele begeistert sind, muss da ja noch irgendetwas kommen. Und was soll ich sagen, es kam etwas.
    Ab dem ersten Drittel wurde es richtig spannend. Der Schreibstil ist gut und es wird zwischenzeitlich viel Spannung aufgebaut, es gibt aber leider auch etwas langatmige Phasen, aber man wird beim weiterlesen belohnt.
    Das Cover gefällt mir sehr gut, diese düstere Atmosphäre die im Buch rübergebrachte wird, erkennt man schon am Cover.
    Der Gruselfaktor blieb bei mir leider aus und ich würde sagen es ist ein Thriller und weniger Horror, aber auch hier gilt, jeder hat ein anderes empfinden, also nicht davon abschrecken lassen.
    Im großen und ganz war es ein gutes Buch und ich vergebe 3 von 5 Sternen, weil ich mir mehr erhofft hatte und es zwischendurch langatmig war

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    Annejas avatar
    Annejavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: real, Gänsehaut-erregend und fesselnd
    Der Wald der Toten

    Campen in einem Wald in dem sich Personen dazu entscheiden ihr Leben selbst zu beenden, keine Nahrung oder Wasser und überall hört man Geräusche.  Wenn dann auch noch Freunde verschwinden, reicht dies völlig aus um mir eine Gänsehaut zu verpassen und in Panik zu geraten . 
    Einmal den Fuji zu besteigen ist für viele eine Tat die sie wenigstens einmal in ihrem Leben meistern wollen. Auch die Gruppe um Ethan, Mel und John möchte dies wagen, muss sich aber auf Grund des schlechten Wetters vertrösten lassen. Als sie 2 Fremde treffen, entscheiden sie sich mit ihnen im nahe gelegenen  Aokigahara Jukai zu campen und den Aufstieg am nächsten Tag zu machen. Dabei geraten sie immer tiefer in den Wald und müssen nach einer Nacht feststellen das es keine gute Idee war diesen Wald zu betreten.
    Die Charaktere im Buch waren meiner Meinung nach sehr authentisch und glaubhaft. Man merkte ihnen die Verzweiflung an und bekam es fast selbst mir der Panik zutun. Denn gerade wenn die Nahrung knapp wird und der Ausweg aussichtslos erscheint zeigt sich das wahre Bild einer Person. So wird aus Mel, die stets zuerst an andere denkt, jemand der Essen für sich versteckt um es allein für sich zu haben. Gerade dann stellt sich einen selbst die Frage: Wie würde man selbst in dieser Situation handeln?
    Den  Aokigahara Jukai gibt es wirklich, was der Geschichte einen hohen Wahrheitsgehalt gibt. Dies dann noch mit einer fiktiven Geschichte zu kreuzen, lässt den schon sehr grauenhaften Ort nur noch abscheulicher erscheinen. Dies ist nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil, da man fast meinen könnte das es sowas vielleicht doch gab. 
    Der Schreibstil sagte mir sehr zu. Ein flüssiges Lesen gepaart mit einer spannenden Schreibweise fesselte mich förmlich an die Seiten. Alles wirkte sehr realistisch und gab einen das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Der Autor schaffte es dabei gekonnt mir eine Gänsehaut zu verpassen.
    Wieder einmal hat mich der Luzifer Verlag mit einem ihrem Bücher überzeugt. Da dies der erste Band einer Reihe sein soll, werde ich die weiteren Bände des Autors gerne verfolgen. Ich bin jetzt schon gespannt an welch düstere Orte er uns bringen möchte. 
    Ein Horrorthriller mit einem hohen Wahrheitsgehalt und einer spannenden Geschichte.

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich nicht wirklich Horror....
    Rezension zu "Suicide Forest" von Jeremy Bates

    Wegen eines aufziehenden Unwetters, muss eine Gruppe junger Leute den Aufstieg auf den Berg Fuji abbrechen. Anstatt sich auf den Rückweg zu machen, beschließen sie kurzerhand im Aokigahara Jukai zu zelten. Doch dieser urwüchsige Wald ist verschrien... und sehr bald bemerken sie, dass in diesem Baummeer das Böse lauert.

    Ich muss sagen, dass mich dieses Buch wegen dem Handlungsort, Japan, und der gruselig klingenden Geschichte angesprochen hat. Also, gekauft und gelesen.
    Leider habe ich etwas anderes erwartet. Da dieses  Buch dem Genre Horror zugeordnet wurde, dachte ich, dass es sich hierbei um eine Geschichte handelt, die den Leser schockt und atemlos macht, sodass man sich unter seiner Bettdecke zusammenkauert und am liebsten das Flurlicht anlässt, bevor man Schlafen geht. Ich war aber weder irgendwie verängstigt, noch habe ich mich sonderlich gegruselt.
    Tatsächlich ist bis zur Hälfte des Buches nichts besonders Ungewöhnliches passiert. Danach nahm die Handlung zwar Fahrt auf, aber der Horror blieb weiterhin aus.
    Die Charaktere fand ich ebenfalls eher schwach ausgearbeitet, obwohl man hier sicher sehr viel mehr hätte herausholen können. Auch die Beweggründe für gewissen Taten der Protagonisten waren für mich nicht immer ganz nachvollziehbar.

    Letzten Endes wurde das Buch dann über einige Seiten spannend um dann in einen ziemlich hektischen Schluss überzugehen, der mir so vorkam, als hätte der Autor die Lust an seiner eigenen Idee verloren oder wüsste nicht mehr, wie man nach der eigentlichen Handlung weitermachen sollte.

    ABER: Da ich das Buch in den Grundzügen gut fand, möchte ich zweieinhalb Sterne vergeben. Man könnte mehr (Horror) daraus machen, aber die Idee ist wirklich spannend!

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    Lutras avatar
    Lutravor 2 Jahren
    Im Selbstmörderwald

    Eine Gruppe junger Expats in Japan bricht auf an einen mehr als unheimlichen Ort - den "Selbstmörderwald" am Fusse des Fuji. Getrieben von Neugier, Entdeckungslust und seltsamer Faszination wollen sie eine Nacht gemeinsam dort zelten. Doch was anfangs wie eine harmlose Mutprobe zum Zeitvertreib erscheint, entpuppt sich bald als ein Trip in gefährliche Gefilde...


    Der Thriller von Jeremy Bates spielt an einem real existierenden Ort - dem Aokigahara, in den über die Jahre mehrere hundert Japaner gegangen sind, um ihrem leben ein Ende zu setzen. Um ihn ranken sich Geistergeschichten und Aberglauben, und auch die Protagonisten können sich seiner Mystik nicht entziehen. Nach und nach verliert die Gruppe nicht nur die Orientierung, sondern auch mehr und mehr den Verstand. Merkwürdige Dinge geschehen und die Stimmung kippt, während sie mehrere grausige Entdeckungen machen müssen und selbst in grosse Gefahr geraten.

    Besonders gefallen hat mir an diesem Roman die Dynamik in der recht heterogenen Gruppe - Eifersucht, Misstrauen und Machtspielchen schaukeln die Anspannung mehr und mehr hoch, und jeder der Reisenden nimmt seine ganz eigenen Probleme und Geschichten aus der Vergangenheit mit in den Wald. Auch die kriechend langsam ansteigende Spannung in guter alter "Blairwitch"-Manier fand ich gelungen. Das etwas abrupte Ende und einige offen gebliebene Handlungsfäden liessen mich dagegen etwas unbefriedigt zurück. Trotzdem lohnt sich die Lektüre für Genrefans durchaus - man sollte allerdings über einige Tippfehler hinwegsehen können.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 2 Jahren
    Rezension zu "Suicide Forest" von Jeremy Bates

    Ethan, ein Englischlehrer, lebt mit seiner Freundin Mel in Japan und unterrichtet dort. Sie beschließen mit ein paar Freunden den Fuji zu besteigen. Aufgrund eines Wetterumschwunges können sie jedoch nicht sofort mit dem Aufstieg beginnen und schließen sich einem Paar an, daß die Nacht am Fuße des Berges verbringen wird und erst am nächsten Tag mit dem Aufstieg beginnen will. Doch der Wald am Fuße des Fujis ist als Selbstmordwald verrufen...

    Dieses Buch lebt davon, daß es diesen Wald wirklich gibt und der Leser schon alleine dadurch einen ganz andere Sichtweise auf die Geschichte bekommt, als wenn dies eine reine Erfindung ist. Durch den Gedanken der Realität bekommt man schon allein eine Gänsehaut. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Die einen sind total sympathisch und man möchte ihnen helfen, die anderen - ja Pech für sie. Der Schreibstil ist wirklich gut, man liest das Buch leicht und flüssig weg und stockt an keiner Stelle. Die Spannung steigert sich im Laufe der Handlung immer mehr, bis es zum Schluß hin kaum noch auszuhalten ist. Über den Schluß möchte ich jetzt nichts schreiben, außer: sehr überraschend, da rechnet wohl niemand mit.

    Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der ein dickes Fell hat, denn manche Szenen sind wirklich sehr extrem!


     

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 2 Jahren
    Leider nicht meine Geschichte

    Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
    Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
    Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

    Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

    SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt, und verbindet den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis – oder einem besonderen Vergnügen.
    Lesen als Grenzerfahrung

    Meine Meinung:

    Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da mich die Thematik sehr interessiert. Ich habe schon im Vorfeld eine Dokumentation gesehen, wo es um den basagtes Wald ging und war sehr angetan. Um so gespannter war ich, wie der Autor daraus eine Geschichte macht. Auch das Cover hat mich sehr angesprochen und so war schnell klar, dass Buch möchte ich lesen.
    Mit Begeisterung find ich also an und schnell stellte sich raus das es leider nicht meine Geschichte ist. Der Schreibstil war nicht meins und ich kam sehr schlecht in die Geschichte rein.. Ich habe dann weiter gelesen, da es ja manchmal seine Zeit dauern kann bis man in der Geschichte ankommt, aber auch nach ungefährt der Hälfte war ich immer noch nicht gefangen. Die Charaktere waren mir leider zu blass und die Handlung konnte mich nicht fesseln. Aus meiner Sicht, hätte man so viel mehr aus der Geschichte machen können. Ich habe sie dann zwar in einem Rutsch gelesen aber Begeisterung hat mich nicht angetrieben.

    Ich finde das sehr schade, weil die Thematik an sich wirklich sehr interessant ist. Leider kenn Buch was ich empfehlen könnte. Doch ich bin wirklich ein Horror Leser und vielleicht auch einfach schon zu abgestumpft. Ein anderer Leser mag die Geschichte vielleicht spannend finden. Es war einfach nicht mein Buch und konnte mich nicht fesseln. Daher denke ich auch, das ich mit der Reihe nicht weitermachen werde. Sehr schade, denn ich hatte mir eine spannende Geschichte erhofft.

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    Fortivor 2 Jahren
    Im japanischen Selbstmordwald

    Geplant als Ausflug auf den Fuji führt der Weg eine Gruppe junger Ausländer in den Aokigahara Jukai, den berüchtigten Selbstmordwald Japans. Halb abenteuerlustig, halb sensationslüstern machen sie sich auf die Suche nach Leichen von Selbstmördern. Sie werden fündig und fühlen sich spätestens nach der ersten Nacht immer unwohler im Aokigahara Jukai - wie sich herausstellt zu Recht!

    Sprachlich ist das aus dem Englischen übersetzte "Suicide Forest" oft nicht ganz rund - ob dies schon am Ursprungswerk oder an der Übersetzung liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Zusätzlich leider einige orthografische Fehler.

    Wer bei dem als ersten Band einer 'halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe' angekündigten Werk verlässliche Fakten oder einen konkreten Bezug zur Realität erwartet, wird leider enttäuscht. Der einzige dokumentarische Bezug ist die Tatsache, dass es den Selbstmordwald Aokigahara Jukai wirklich gibt. Hier hätte ich mir eine Einleitung oder ein Nachwort gewünscht, wo erklärt würde, was genau im Aokigahara Jukai wirklich passiert und ob das Buch auf einen realen Fall anspielt oder nicht.

    Der Autor Jeremy Bates versetzt den Leser nach Japan - auf einige landestypische Besonderheiten wird eingegangen. Man fühlt sich hineinversetzt ohne dass zu viele Klischees bedient werden.

    Die aufgebaute durchaus unheimliche Spannung hielt das Buch leider nicht durchgehend - es gibt ein paar Passagen, die sich etwas in die Länge ziehen.

    Insgesamt fühlte ich mich aber gut unterhalten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LUZIFER_Verlags avatar
    Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Suicide Forest von Jeremy Bates. 

    Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 23.10.2016, Beginn der Leserunde ist der 24.10.2016. 

    Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 


    Zum Inhalt: 

    Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
    Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
    Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

    Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

    SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt, und verbindet den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis – oder einem besonderen Vergnügen.

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