Suicide Forest

von Jeremy Bates 
3,3 Sterne bei4 Bewertungen
Suicide Forest
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Das einzig Unheimliche ist die Dialogführung und das Grauen pur ist der Schluß

Chrissey22s avatar

Unvorhersehbar, rasant und unglaublich spannend! Ich konnte es nicht aus der Hand legen!

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Inhaltsangabe zu "Suicide Forest"

Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt, und verbindet den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis – oder einem besonderen Vergnügen.
Lesen als Grenzerfahrung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958351813
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:520 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:31.01.2017

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    Ambermoons avatar
    Ambermoonvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Das einzig Unheimliche ist die Dialogführung und das Grauen pur ist der Schluß
    Weder Fisch noch Fleisch - Weder Horror noch Thriller

    Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
    Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
    Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

    Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …(Klappentext)

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    Nach mehreren positiven Meinungen und Empfehlungen zu diesem Buch ging ich mit entsprechend hohen Erwartungen ans Lesen und ich muss leider sagen - NOPE! Kann ich keineswegs nachempfinden.
    Möglich, daß ich die falschen Erwartungen hatte, denn nach dem Lesen des Klappentextes, aufgrund des Covers und auch wegen der Genre-Zuordnung, versprach ich mir einen Horror-Roman, der mich vor Angst ins Höschen machen lässt. Was sich mir dann offenbarte ist schwer zu beschreiben, aber Horror ist es definitiv nicht, wenn dann eher ein Thriller, wobei ich mir auch hierbei nicht sicher bin. Aber erstmal auf Anfang.

    Der Roman beginnt wie so viele amerikanische Horrorsplatter - eine Gruppe von Leuten geht in einen Wald wandern, verirrt sich und unheimliche Dinge geschehen, wobei hier nicht wirklich etwas unheimliches passiert, außer man findet es unheimlich wenn sich einer erhängt. Im Grunde passiert hier seeeehr lange nichts.
    Der Erzähler und Hauptprotagonist Ethan erzählt während der Waldwanderung von seinen Eindrücken und seiner Vergangenheit...vor allem von seiner Vergangenheit, welche jedoch auch nicht wirklich interessant ist. Dabei lernt man die übrigen Charaktere kennen, so am Rande...irgendwie. Denn trotzdem bleiben diese die ganze Story über blass und nicht wirklich greifbar. Selbst bei Ethan wusste ich nicht was ich von ihm halten soll. Aufgrund dessen gibt es auch nicht wirklich Sympathieträger in diesem Roman. Im Gegenteil. Die einzigen zwei weiblichen Wesen waren derartig nervig, daß ich sie am liebsten quer durch das Buch geklatscht hätte. Das mag aber auch an der logikfreien Dialogführung und den oft nicht nachvollziehbaren Handlungen der Protagonisten liegen.
    Dies war der hauptsächliche Grund, weshalb ich mehrmals aufhören musste zu lesen. Ein weiterer Grund waren die Fehler bezüglich Grammatik und Satzstellung. Hier sollte das Lektorat nochmals gründlich Korrekturlesen.

    Erst ab der Seite 328 (!!) nimmt der Roman etwas an Fahrt zu, wobei mich das auch nicht wirklich vom Hocker reißen konnte. Kaum wurde es etwas spannend, schweift der Erzähler in seine Vergangenheit ab und erzählt einem etwas aus seiner Kindheit. Somit bricht jedes Mal die Spannung wie ein Kartenhaus in sich zusammen und konnte vom Autor nicht mehr aufgenommen werden.

    Ebenso weist der Roman viele Parallelen zu "The Blair Witch-Project" auf, inkl. der baumelnden Holzkreuze, jedoch ohne Grusel und Gänsehaut. Der Autor scheint im Allgemeinen ein großer Fan von diversen Filmen zu sein, denn gegen Ende wird es immer skurriler. Eine Mischung aus einem schlechten Abklatsch von "The Grudge" gespickt mit Martial Arts-Einlagen. Der Autor scheint hier alles was ihm gerade so gefällt hineingepackt zu haben. Egal, ob es nun zur Story passt oder nicht und in dem Fall tut es das definitiv nicht. Die Logik wird hier vollends über Bord geworfen.

    Das einzig Gute an dem Buch ist die Beschreibung des Settings und die Wahl des Settings selbst. Der Aokigahara-Wald, auch Selbstmordwald genannt, hat von Grund auf etwas unheimliches an sich und diese unheimliche und beklemmende Atmosphäre konnte der Autor wirklich gut einfangen und somit Bilder im Kopf des Lesers entstehen lassen.

    Fazit:
    Dieser Roman ist definitiv dem falschen Genre zugeordnet, denn ein Horror-Roman ist das nicht. Hier geschieht weder etwas Übernatürliches noch Gruseliges. Logikfehler und unterirdische Dialogführung wechseln sich ab und die Spannung bricht jedes Mal in sich zusammen.
    Das skurrile Ende ist kaum zu ertragen und der Epilog vollends unnötig.
    Die atmosphärische und bildhafte Beschreibung des Settings wertet diesen Roman jedoch ein wenig auf.
    Daher kann ich von meiner Seite her leider nur eine geringe Leseempfehlung aussprechen und die nachfolgenden Teile dieser Reihe werde ich mir wohl ersparen.

    © Pink Anemone

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    Chrissey22s avatar
    Chrissey22vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unvorhersehbar, rasant und unglaublich spannend! Ich konnte es nicht aus der Hand legen!
    Aokigahara Jukai - der Selbstmordwald

    Inhalt:
    Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
    Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
    Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

    Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

    SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt, und verbindet den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis – oder einem besonderen Vergnügen.
    Lesen als Grenzerfahrung.

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    »Das ist eines dieser Bücher, die einen dazu einladen, es in einem Rutsch durchzulesen.« [Hellnotes]

    »Suicide Forest ist gleichauf mit Joe Hills ›Blind‹.« [Lola Cain]

     

     

    Erster Eindruck:

    Als ich dieses Cover sah dachte ich mir nur: „WOW! Das sieht spannend aus!“ Dieser Blick auf die baumelnden Beine, im Hintergrund dieser tote Wald. Dann noch dieser Untertitel „Die beängstigendsten Orte der Welt“ Da war es eigentlich schon direkt um mich und meine Neugierde geschehen. Als ich dann noch den Klappentext las und dort stand, dass dies eine Buchrreihe in halbdokumentarischer Manier ist, wusste ich eigentlich schon, dass ich nicht drumherum kommen würde dieses Buch zu lesen. Der Mythos um einen Wald in dem sich aus unerklärlichen Gründen Menschen umbringen. Das sagt doch schon alles, oder?

     



    Schreibstil:

    Bereits nach den ersten zwei Kapiteln hatte der Autor mich vollends für sich gewonnen. Seine Art und Weise die Figuren zu beleuchten hat mich direkt überzeugt und dazu geführt, dass innerhalb kürzester Zeit Feuer und Flamme für diese unglaubliche Geschichte wurde.
    Erzählt wird dieses Abenteuer der besonderen Art aus der Sicht von Ethan, der zusammen mit seiner Freundin Mel eigentlich nur den Mount Fuji erklimmen möchte. Jeremy Bates schafft es bereits zu Beginn dem Leser ein perfektes Charakterprofil der einzelnen Figuren zu präsentieren, welches bis zum Schluss mit weiteren gut gesetzten Informationen weitergesponnen wird. Die Protagonisten sind Menschen wie Du und Ich, was die Szenerie der Geschichte gleichermaßen bizarr wie schaurig schön wirken lässt. Stilistisch steuert dieser Roman in wohlgesetzten Schritten einem fulminanten Höhepunkt zu, den man so in dieser Form wirklich nicht kommen sieht und auch nicht kommen sehen kann – selbst mit der größten Weitsicht auf Gottes Erden: diesen Verlauf kann man nicht erahnen!

    Inhalt:

    Dieser Roman hat meinen Nerv wahrscheinlich hauptsächlich aus einem Grund so treffen können: Aokigahara Jukai, den sogenannten Selbstmord-Wald gibt es wirklich. Real und in Farbe. Es ist also Fiktion innerhalb einer realen Welt und das reizt mich. Man kann sich während des Lesens nämlich immer diese eine Frage stellen: „Wieso bringen sich diese Menschen denn dort in diesem Wald um?“ Man bekommt von Jeremy Bates eine unglaublich spannende, bizarre und teils befremdliche Antwort auf diese Frage und doch – Warum töten sich Menschen in diesem Wald?
    Jeremy Bates konstruiert Figuren, mit realen Problemen, mit realen Ängsten und mit realen Macken. Ethan, der Mel schon längst diesen verdammten Antrag hätte machen sollen. Der etwas zu eifersüchtig und misstrauisch ist. Mel, die sich im Laufe dieses Albtraums als ziemlich egoistisch herausstellt und ein mysteriöses Pärchen, dass sie alle überhaupt erst richtig in die Scheiße reitet. Jeremy Bates präzise gesetzte Rückblenden in Ethans Vergangenheit bremsen den rasanten Verlauf der Geschehnisse im Wald nicht im Geringsten. Natürlich steigt mit jeder eingeworfenen Rückblende der Wunsch endlich wissen zu wollen, was denn nun dort im Gebüsch geraschelt hat oder wer da des Nachts um die Zelte herum schleicht. Letztlich fügt sich aber die ganze Geschichte erst durch diese Hintergrund-Geschichten zu einem grandiosem großen Ganzen zusammen. So erzählt Ethan uns im Geiste, wie der Tomo kennenlernte, den nervigen aber unglaublich sympathischen Snoop-Dogg-rappenden Japaner, den ich direkt ins Herz schloss. Der Leser begibt sich nicht nur mit der Gruppe in den Aokigahara Jukai – sondern er begibt sich gleichwohl auch auf eine Reise in die Psyche von Ethan. Denn letztlich erleben wir das Grauen des Waldes durch seine Augen.

     

    Fazit:

    Die kalte Jahreszeit naht und nichts liest sich bei strömendem Regen und schummrigen Kerzenschein besser als dieses Buch – Ehrenwort! Auf keiner der knapp 500 Seiten war es jemals langweilig, im Gegenteil! Ich habe mir nicht nur eine Nacht mit diesem Buch um die Ohren geschlagen. Es weg zulegen wird von Seite zu Seite schwieriger und sinnloser.
    Ich hoffe, bete und freue mich inständig auf die weiteren Teile der Reihe, die es im Englischen ja bereits zu lesen gibt. Da mir aber das neue Cover des Verlags so unglaublich gut gefallen hat werde ich wohl noch etwas warten bevor ich mir den 2. Band auf Englisch zulege, in der Hoffnung, dass der Verlag ihn einfach ganz schnell veröffentlicht!!
    Klare Leseempfehlung und für mich eines der spannendsten Bücher des Jahres!

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    andy123vor einem Jahr
    Tordiss avatar
    Tordisvor 2 Jahren

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