Jeremy Lachlan

 4.6 Sterne bei 11 Bewertungen
Autorenbild von Jeremy Lachlan (©privat/Quelle: Loewe-Verlag)

Lebenslauf von Jeremy Lachlan

Inspirierender Museumsbesuch: Der australische Autor Jeremy Lachlan wird in Griffith, New South Wales geboren. In der australischen Hauptstadt Canberra studiert er bis 2004 Kreatives Schreiben. Nachdem er sein Studium mit einer Ehrung abschließt, lebt und arbeitet er heute in Sydney.

Als er sich bei einem Urlaub in Ägypten im Kairo Museum verläuft, kommt ihm die Idee zu seinem ersten Buch, das 2018 unter dem Titel »Jane Doe and The Cradle of All Worlds« erscheint. Sein Debütroman wird in verschiedene Länder verkauft und erscheint 2019 auch auf Deutsch als »Die Wiege aller Welten«.

Alle Bücher von Jeremy Lachlan

Cover des Buches Die Wiege aller Welten (ISBN:9783743203075)

Die Wiege aller Welten

 (11)
Erschienen am 09.10.2019

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Rezension zu "Die Wiege aller Welten" von Jeremy Lachlan

Für mich war dieses Buch ein Überraschungshighlight.
Kanyavor 3 Tagen

Inhalt
Jane und ihr Vater haben es in Bluehaven nicht leicht. Denn seitdem die beiden aus dem Schloss von Bluehaven gekommen sind, öffnet sich das Tor nicht mehr. Zuvor konnte jeder das Schloss betreten und damit zu den Anderwelten gelangen. Vierzehn Jahre ist das nun her und alles begann mit einem großen Erdbeben. Als die wütenden Einwohner Jane dafür bestrafen wollen, bebt die Erde erneut und Jane landet in dem Abenteuer ihres Lebens.

Meine Meinung
„Die Wiege aller Welten“ gehört zu den Büchern, die zwar interessant klangen, aber bei denen ich keine großen Erwartungen hatte. Doch dass mich das Buch so in seinen Bann ziehen könnte, hätte ich nicht erwartet. Ich bin völlig begeistert von der Welt die der Autor erschaffen denn. Denn obwohl der Klappentext zuerst etwas klischeehaft klang, ist das Buch alles andere als klischeehaft.

Mir gefiel besonders das Setting. Durch das Schloss kann Jane in die unterschiedlichsten Welten gelangen, aber auch das Schloss ist besonders, voller Gefahren, Abenteuer und seltsamen Begegnungen. Der Weltenentwurf bietet so viel Potenzial, dass hier auch genutzt wird. Dabei ist die Erklärung sehr einfach, so dass auch jüngere Leser einen schnellen Zugang zu der Welt kriegen dürften.

Auch Jane gefiel mir, da sie keine typische Heldin ist. Sie ist nicht auf der Suche nach einem Abenteuer, möchte aber ihren Vater retten, der ohne sie ins Schloss eingetreten ist. Sie ist loyal, schlagfertig, gewitzt und durch ihre Fehler unglaublich sympathisch. Aber auch die anderen Figuren des Buches gefielen mir sehr.

Auf den ersten Blick handelt es sich hierbei um eine Abenteuergeschichte, doch man bekommt hier so viel mehr geboten. Auch Freundschaft, Familie und Vorurteile sind wichtige Themen. Über allem schweben viele Geheimnisse, die nach und nach gelöst werden. Zudem wird es zu keiner Zeit langweilig. Das Buch ist spannend, actionreich und abwechslungsreich. Es gab so manche überraschende Wendung und ich bin begeistert auf was für Ideen der Autor hier so gekommen ist.

Der Schreibstil passt perfekt zu dieser fantasievollen Geschichte und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Zudem schreibt der Autor unglaublich humorvoll, dabei leicht und locker und sehr atmosphärisch. Der Plot wird größtenteils aus Janes Ich-Perspektive geschildert, aber nicht nur. Doch mehr möchte ich dazu nicht verraten.

Das Ende konnte mich dann noch einmal völlig überraschen, fesseln und begeistern und nun freue ich mich sehr auf die Fortsetzung, da Janes Geschichte noch längst nicht zu Ende erzählt ist. Viele Fragen bleiben noch offen, aber das passt auch irgendwie zu dem Buch.

Fazit
Für mich war dieses Buch ein Überraschungshighlight, das ich komplett empfehlen kann. Ich liebe den Weltenentwurf und Jane als Protagonistin. Dieses Buch ist alles andere als klischeehaft, unglaublich spannend und bietet ein rundum gelungenes Lesevergnügen.

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Rezension zu "Die Wiege aller Welten" von Jeremy Lachlan

moderne All-Age-Fantasy mit neuen Ideen
Sandra1978vor 4 Tagen

Dieses Buch hat mich echt geflasht. Schon dieser Klappentext. Bei geheimnisvollen alten Schlössern kann ich in der Regel nicht wiederstehen.

Der Schreibstil von Jeremy Lachlan hat mir wirklich gut gefallen. Er schreibt in der Ich-Form in Form der Protagonistin Jane White, ein junges Mädchen, das es nicht einfach hat in ihrem Leben.

Und Jane wiederum ist trotz ihres eigentlich wirklich unschönen Schicksals eine starke Persönlichkeit, die das Leben nimmt wie es ist und ihrer Umwelt mit Selbstbewusstsein und einer gehörigen Portion Ironie begegnet, was sich in ihren Gedanken und somit auch im Erzählstil des Autors gekonnt wiederspiegelt.

Warum ich Jane so sehr mochte war auch die Tatsache, dass sie sich so toll um ihren katatonischen Vater gekümmert hat. Klaglos, all die Jahre, als junges Kind, nicht wissend wo die Mutter steckt und verhöhnt und verfolgt vom gesamten Dorf, ist eigentlich ihr ganzes Leben auf die Pflege ihres Vaters ausgerichtet. Das und ihre aufrichtige Liebe zu ihm hat mir unglaublich imponiert.
Was für ein Glück, dass sie wenigstens eine Freundin hat, die mutige Violet, die im späteren Teil der Geschichte auch noch eine größere Rolle übernimmt.

In einer mittelalterlich anmutenden Welt wächst Jane im Küstendorf Bluehaven auf. Die Menschen dort sind vom Schloss und seinem Einfluss geprägt, aber leider auch sehr abergläubisch und hasserfüllt allem Fremden und Anderem gegenüber. Eigentlich hasse ich so etwas, aber irgendwie bietet es auch den perfekten Hintergrund für den Einstieg ist diese fantastische Reise Janes, und sie wäre wahrscheinlich ein völlig anderer Mensch geworden, wenn ihre Umgebung eine andere gewesen wäre. Wer weiss.. ..

Die ganze dem Buch zugrundeliegende Idee ist einfach Wahnsinn: Ein uraltes Schloss als Dimensionsportal. Das allein eröffnet ja schon unendliche Möglichkeiten, aber wie der Autor diese Idee hier umgesetzt hat, ist etwas völlig Neues und Unerwartetes.
Ein Fantasyroman, der nicht mit den üblichen Fabelwesen wie Elfen und Einhörnern aufwartet, sondern wirklich komplett neue fantastische Wesen kreiert, und auch das komplette Weltenkonstrukt hat mich exterm beeindruckt - das Schloss dient nicht einfach nur als Dimensionsportal, sondern es ist so viel mehr - aber zuviel will ich nicht verraten.

Was Jeremy Lachlan meisterhaft versteht ist, den Leser immer wieder mit neuen Wendungen zu überraschen und die Spannung nahezu unerträglich zu machen. Es ist einfach absolut zu keinem Zeitpunkt wirklich vorhersehbar, in welche Richtung sich die Handlung weiterentwickelt, und es wird eigentlich erst sehr sehr spät klar, dass es hier nicht bei einem Einzelband bleiben wird.

Aber das scheint ziemlich sicher zu sein, denn am Ende ist Jane Whites Geschichte noch lange nicht erzählt. Das Finale ist ziemlich actionreich (insgesamt war mir dieser Teil sogar etwas zu langgezogen), und ich muss leider auch sagen dass es kein Rundum-Happy-End gibt, was ich aber auch ganz gut finde.

Mein Fazit: Eine wirklich toll geschriebene, kurzweilige, hochspannende, mitreissende Geschichte mit ganz überraschenden neuen Ideen des Autors, die eine tolle Abwechslung zu den üblichen, sich mehr oder weniger ähnlichen Fantasywelten bilden.
Unglaublich berührende Protagonisten, die der Geschichte eine Tiefe und Emotionen verleihen, die es unmöglich machen das Buch aus der Hand zu legen.
Von mir gibt es 5/5 Sterne und ein bisschen Geifer während des Wartens auf eine Fortsetzung.

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Rezension zu "Die Wiege aller Welten" von Jeremy Lachlan

Grandioses und magisches Abenteuer!
Books-have-a-soulvor 5 Tagen

Obwohl das Buch wirklich richtig toll klang und mich auch sofort angelacht hat, bin ich ohne große Erwartungen herangegangen. Umso überraschter war ich am Ende, denn dieses Buch hat sich zu einem wahren Geheimtipp entwickelt.

Wir lernen zunächst die 14-Jährige Jane kennen, die sich um ihren kranken Vater kümmert. Beide sind vor knapp 14 Jahren aus dem Schloss gekommen, welches seitdem verschlossen ist. Im Ort Bluehaven gilt sie als Verfluchte und dementsprechend wird sie auch behandelt.

Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine starke, kämpferische Prota mit dem Herz am rechten Fleck und den Humor, den der Autor hier mit einfließen lässt, war einfach herrlich.

Diese Geschichte war von Anfang an spannend, mit vielen Fragen, und als das Abenteuer mit der Rückkehr ins Schloss so richtig beginnt, gab es für mich kein Halten mehr. Wir stoßen hier auf viele tolle Charaktere, egal ob böse oder gut, sie bleiben im Gedächtnis, weil sie unheimlich toll gezeichnet und authentisch sind. Dazu kommen auch jede Menge Überraschungen, da gab es vieles, das ich nicht mal annähernd durchschaut hätte.

Dazu kommt dieses Setting. Das Schloss mit seinen Welten, Räumen, Türen hat mich komplett verzaubert. Es ist schön düster, die Atmosphäre kam perfekt bei mir an und dazu der oben erwähnte Humor haben das Buch einfach zu etwas ganz Besonderem gemacht. In dieser Form habe ich auch noch nichts gelesen und will unbedingt mehr davon. Ich hoffe wirklich sehr, dass uns der Loewe Verlag nicht allzu lange warten lässt mit der Fortsetzung, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Fazit

Die Wiege aller Welten war für mich so ein richtiges Überraschungspaket. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass es mich so sehr begeistern wird, doch das hat es. Die Charaktere sind genial, gerade Jane, Hickory und Violet haben es mir besonders angetan. Dieses Abenteuer mit ihnen zu erleben, war eine spannende und magische Reise mit einem grandiosen Setting, jeder Menge überraschenden Wendungen und einem herrlichen Humor, der das Ganze immer wieder aufgelockert hat. Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten, ins Schloss zurückzukehren. 5 Sterne!

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