Jeremy Massey

 3,9 Sterne bei 43 Bewertungen

Lebenslauf

Jeremy Massey ist gebürtiger Ire und Drehbuchautor. Er stammt aus einer Familie, die seit drei Generationen ein Bestattungsunternehmen in Dublin betreibt, bei dem er auch viele Jahre gearbeitet hat. Er lebte in London und Los Angeles, bevor er mit Frau und drei Kindern nach Australien zog. Zur Zeit schreibt er an seinem zweiten Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jeremy Massey

Cover des Buches Die letzten vier Tage des Paddy Buckley (ISBN: 9783570585559)

Die letzten vier Tage des Paddy Buckley

 (42)
Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches Die letzten vier Tage des Paddy Buckley (ISBN: 9783641169480)

Die letzten vier Tage des Paddy Buckley

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Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches The Last Four Days of Paddy Buckley (ISBN: 9781594633447)

The Last Four Days of Paddy Buckley

 (1)
Erschienen am 12.05.2015

Neue Rezensionen zu Jeremy Massey

Cover des Buches Die letzten vier Tage des Paddy Buckley (ISBN: 9783570585559)
buecherflowers avatar

Rezension zu "Die letzten vier Tage des Paddy Buckley" von Jeremy Massey

Eine humorvolle Geschichte
buecherflowervor 4 Jahren

Paddy Buckley ist mit Leib und Seele Bestatter und ein ziemlich professioneller dazu. Bis er den Auftrag bekommt zu der trauernden Witwe, Lucy Wright, zu gehen um die Bestattung ihres Mannes zu planen. Sie näheren sich, was Paddy bislang noch nie bei einem Klienten getan hat und Lucy stirbt hierbei. Ab diesem Moment hat Paddy nur noch Pech und er gerät in einen Teufelskreis. Nun hat er   auch noch eine Beerdigung der Mafia am Wickel, für die er zufälligerweise schuld ist und zieht unabsichtlich das gesamte Bestattungsunternehmen mit rein.

 

Das Buch ist toll um es zwischendurch einmal zu lesen. Zudem hat der Autor so viel schwarzen Humor eingebracht, dass man sogar an den unpassendsten Stellen losprusten muss! Dieser Humor zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch, sodass es mir total Spaß gemacht hat einen Thriller(!) zu lesen! Ich denke, es war einfach ein sehr harmloser Thriller.

Cover des Buches Die letzten vier Tage des Paddy Buckley (ISBN: 9783570585559)
Janko-Unchaineds avatar

Rezension zu "Die letzten vier Tage des Paddy Buckley" von Jeremy Massey

- der Tod und sein Hirte -
Janko-Unchainedvor 6 Jahren

JEREMY MASSEY - Die letzten vier Tage des Paddy Buckley 
(carl’s books)

- der Tod und sein Hirte -

Paddy Buckley, seines Zeichens Bestatter und Angestellter des Bestattungsinstituts Gallagher, hat es geschafft. Endgültig. Eingeäschert und bestattet befindet er sich an einem Ort des wunderbaren Friedens und Verstehens. Von diesem Ort der Stille aus erhält der Leser Einblick in „Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“. Paddy höchst selbst berichtet von der Zeit, als seine ganz persönliche Apokalypse über ihn hineinbrach und wie es zu all dem Unheil kam. Er sinniert über seine Arbeit als Bestatter, seinen verständnisvollen Chef Frank Gallagher und seine weiteren Arbeitskollegen. Darunter auch Eamonn Gallagher, den Sohn des Chefs, dem er einst aus einer misslichen Lage half und der ihm auf ewig zu Dank verpflichtet ist. So wie auch Christy, mit dem er sich ebenfalls sehr gut versteht. Zwei Jahre zuvor, als Paddys schwangere Frau Eva an einem Aneurysma stirbt, bricht für Paddy eine Welt zusammen. Völlig verzweifelt und desillusioniert arbeitet er von nun an sieben Tage die Woche und kann nach zwei Jahren der unentwegten Selbstkasteiung letztendlich gar nicht mehr schlafen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als er die Bestattung für Miss Lucy Wrights verstorbenen Ehemann Michael organisieren soll. Das Vorbereitungsgespräch, sowie die Trauerbewältigung der frisch gebackenen Witwe laufen nämlich etwas anders ab, als es für gewöhnlich üblich wäre und so hat Paddy alsbald einen weiteren Leichnam zu bestatten. Als er sich dann zu allem Unglück auch noch in Brigid, die Tochter von Michael und Lucy Wright verliebt, stolpert Paddy von einer misslichen Lage in die nächste. Mitten hinein in sein eigenes, nicht ganz unverschuldetes Verderben.

Die Ereignisse überschlagen sich endgültig, als Paddy in seinem Toyota Camry eines Abends völlig gedankenverloren und ohne Licht von der Arbeit nach Hause fährt. Er nimmt den Bruder des gefährlichsten Verbrechers ganz Irlands auf die Haube und tötet ihn. Als ihm das schreckensbleich bewusst wird, verlässt Paddy von Panik ergriffen fluchtartig den Unfallort. Von hier an rutscht der eigentlich doch grundehrliche und sympathische Paddy immer weiter hinab in seinen ganz persönlichen, dunkelschwarzen Abgrund und beginnt einen riesengroßen Haufen Scheiße anzurühren. Er verstrickt sich immer mehr in Lügen und kommt aus seinem eigens erschaffenen Dilemma nicht mehr heraus. Paddy hat aber auch außerkörperliche Erfahrungen, die ihn den Dingen recht entspannt entgegenschauen lässt. So gelingt es ihm, das jeweilige Geschehen aus einer gewissen Distanz zu beobachten und in gewisser Weise für diesen Moment unangreifbar zu sein. Mit einer unfassbaren Ruhe und Arglosigkeit zieht Paddy weiter durchs Leben und harrt der Dinge die da kommen. Als er letztlich jedoch nicht mehr Herr der Lage wird, ist er auf die Hilfe seiner Arbeitskollegen angewiesen, die er eigentlich aus dem ganzen Schlamassel raushalten wollte. Er lädt große Schuld auf seine Schultern und führt den Tod aus dem er selbst Profit schlägt quasi immer an der Hand. Und dann kommt es im Bestattungsinstitut zu einem mächtigen Showdown mit weiteren Toten und Verletzten.

Der, in der Ich-Form verfasste Plot „Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“ spielt im Oktober des Jahres 2014 in Dublin. Es ist der erste Roman des irischen Roman- und Drehbuchautors Jeremy Massey, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern mittlerweile in Australien lebt. Er selbst hat jahrelang im familieneigenen Bestattungsunternehmen gearbeitet und ist somit vom Fach. Massey hat für sein Debüt einen eher zeitlosen Erzählstil gewählt. Das herbstliche Wetter, seine Tristesse und Melancholie spiegeln sich in dessen Texten wieder, werden vom Autor aber durch gekonnt eingeschobene besondere Momente und hoffnungsschwangere Lichtblicke erhellt. So trist und skurril sich die Erzählung auch aufnimmt, so warmherzig, lebendig und humorvoll wird sie auch vorgetragen. Trotz dem, dass der Plot immer bizarrere Formen annimmt, bleibt er stets realistisch. Er nimmt sich dabei aber schon fast ein wenig zu makaber aus, als dass er noch als lustig durchgehen könnte. Jeremys‘ Humor ist definitiv von rabenschwarzer Natur. Der Plot hat jedoch auch etwas poetisches, etwas nachdenkliches, dass einen innehalten und seinen Gedanken nachhängen lässt. Massey bringt mit „Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“ ein sehr empathisches und intelligentes Werk zum Ausdruck, das von einem schaurigen, leicht psychotischen, bisweilen gar ekelerregenden Unterton, unterschwelliger Spannung, einer bedrohlichen Dramaturgie und den sympathisch gezeichneten, lebensnahen Charakteren geleitet wird. „Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“ ist erfrischend anders und doch wohlbekannt und hier und da mit makabren bis morbiden Nuancen gewürzt, die den Leser das eine Mal schmunzeln, das andere Mal erschaudern lässt.

Meine Wertung: 86/100

Link zur Buchseite des Verlags: Klick!

DEUTSCHE ERSTAUSGABEAus dem Englischen von Herbert Fell Originaltitel: The Last Four Days of Paddy BuckleyOriginalverlag: Riverhead, New York 2015Paperback, Klappenbroschur, 272 Seiten, 13,5 x 21,5 cmISBN: 978-3-570-58555-9€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)Verlag: carl's booksErschienen:  19.09.2016

More Hard Stuff @ www.lackoflies.com

Cover des Buches Die letzten vier Tage des Paddy Buckley (ISBN: 9783570585559)
B

Rezension zu "Die letzten vier Tage des Paddy Buckley" von Jeremy Massey

Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
Buecherwurm1309vor 6 Jahren

Eigene Meinung: Ich saß sehr lange an diesem Buch, was ich anfangs nicht gedacht hätte, da der Klappentext und der Titel des Buches mich sehr angesprochen haben. Jedoch hatte ich das Problem, dass sich das Buch an der ein oder anderen Stelle sehr gezogen hat und ich auch mit den vielen verschiedenen Namen und Personen durcheinander kam. Meiner Meinung nach wollte auch der sogenannte "Kanal 24" nicht so Recht zum Rest des Buches passen, da es für mich einfach unpassend und zu 'mystisch' war. Auf der anderen Seite muss ich jedoch sagen, dass zum ersten das Cover ansprechend und passend zu Titel und Klappentext gestaltet wurde. Desweiteren wurde der Schluss sehr spannend, als das Buch eine Wendung nahm, die ich so in der Art nicht erwartet hätte, wodurch der Spannungsbogen sich doch noch einmal anhob. Bewertung: Im Großen und Ganzen war das Buch okay. Leider aber auch nicht mehr. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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