Jeremy Massey Die letzten vier Tage des Paddy Buckley

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Inhaltsangabe zu „Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“ von Jeremy Massey

Paddy Buckley ist mit Leib und Seele Bestatter. Als eine attraktive Witwe seine Zuwendung braucht, gibt er sie ihr – doch sie stirbt auf dem Höhepunkt seines körperlichen Trostes. Geschockt von diesem Erlebnis, überfährt er auf dem Heimweg einen Fußgänger. Der Tote ist der Bruder des gefährlichsten Gangsters von ganz Irland, Vincent Cullen. Jetzt hat er eine tote Witwe und einen toten Gangster am Hals, für die er obendrein auch noch die Beerdigung auszurichten hat! Er muss also höllisch aufpassen, sich nicht zu verraten. Denn Cullen hat geschworen, den Tod seines Bruders zu rächen. Eine rasante Verfolgungsjagd durch Dublin beginnt. Zum Glück ist Paddy einfallsreich und kann sich auf seine Freunde verlassen … Ein höchst amüsantes Betrugsmanöver und ein ausgebufftes Verwechslungsspiel um einen Leichnam vollenden diesen köstlichen, makabren und warmherzigen Roman.

Am Anfang viel Humor, konnte mich aber nicht ganz überzeugen

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und ich kann es jedem ans Herz legen der Särge, irischen Humor und skurrile Protagonisten mag !

— Literaturwerkstatt-kreativ
Literaturwerkstatt-kreativ

Ein Buch mit sehr viel Humor!

— Booksarehome
Booksarehome

Für Fans des irischen Humors sehr gut geeignet. Jedoch wäre die Story ausbaufähig gewesen.

— catching_words
catching_words

Wie wird er da nur wieder herauskommen? Ein Leben ganz im Sinne von Murphy's Law.

— pattyliest
pattyliest

Kein Roman, der noch ewig im Gedächtnis bleibt, aber eine gute Reise- oder Urlaubslektüre. Man muss aber englischen Humor mögen.

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

Paddy ist ein sympatischer Charakter, und man folgt ihm gerne durch das Buch.

— NicoleP
NicoleP

Grandios!

— BettinaR87
BettinaR87

Englischer, schwarzer Humor vom Feinsten. Absolute Leseempfehlung!

— Frauke2202
Frauke2202

Unterhaltsam, aber lang nicht so witzig, wie ich erwartet hätte.

— Dion
Dion

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  • Am Anfang viel Humor, konnte mich aber nicht ganz überzeugen

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    11. August 2017 um 10:51

    ZusammenfassungPaddy Buckley ist mit Leib und Seele Bestatter. Als eine attraktive Witwe seine Zuwendung braucht, gibt er sie ihr – doch sie stirbt auf dem Höhepunkt seines körperlichen Trostes. Geschockt von diesem Erlebnis, überfährt er auf dem Heimweg einen Fußgänger. Der Tote ist der Bruder des gefährlichsten Gangsters von ganz Irland, Vincent Cullen. Jetzt hat er eine tote Witwe und einen toten Gangster am Hals, für die er obendrein auch noch die Beerdigung auszurichten hat! Er muss also höllisch aufpassen, sich nicht zu verraten. Denn Cullen hat geschworen, den Tod seines Bruders zu rächen. Eine rasante Verfolgungsjagd durch Dublin beginnt. Zum Glück ist Paddy einfallsreich und kann sich auf seine Freunde verlassen … Ein höchst amüsantes Betrugsmanöver und ein ausgebufftes Verwechslungsspiel um einen Leichnam vollenden diesen köstlichen, makabren und warmherzigen Roman. CoverDas Cover ist recht einfach gehalten, jedoch sagt es mit seinen zwei Farben schon viel aus:man sieht einen Sarg, der im Buch eine wesentliche Rolle spielt. Sonias MeinungDa sich der Klappentext sehr amüsant angehört hat, wollte ich das Buch gerne lesen und war auch sehr gespannt auf die Geschichte.Die Story nimmt ziemlich schnell Fahrt auf und der Bestatter Paddy Buckley steckt in ziemlichen Schwierigkeiten; anstatt mit der Ehefrau eines eben verstorbenen Mannes die Beerdigung zu besprechen landet er mit dieser im Bett - wo sie plötzlich tot zusammenbricht.Um das ganze noch etwas lustiger zu machen, steht plötzlich die überaus attraktive Tochter vor der Türe - der Paddy Buchley nun den Tod beider Elternteile vermitteln muss.Und weil das noch nicht genug Pech für den armen Protagonisten ist, trägt er wenige Tage später schuld am Tod eines gefährlichen Gangsters - und prompt wird prompt mit dessen Beerdigung beauftragt. Man merkt schnell, wie viel Humor in der Geschichte steckt und man kann über die für Paddy Buckley sehr ungemütlichen Schicksalsschläge ziemlich lachen; von Anfang an ist schließlich klar, wie es für ihn enden wird.Dennoch ist es sehr lustig zu lesen, wie der Protagonist versucht, sich zu retten.Nachdem aber vor allem am Anfang der Geschichte viel passiert ist, hat mich das spätere Geschehen etwas gelangweilt; es kam einfach nichts Neues mehr und der Witz war irgendwann verschwunden. Auch die kleine Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz überzeugen. Wofür ich den Autor aber loben muss, ist der Schreibstil. Da Jeremy Massey sowohl im Bestattungsgeschäft als auch als Drehbuchautor tätig war, konnte er einerseits viel Hintergrundwissen zu den Beerdigungen einbringen, wodurch die Rolle des Paddy Buckley sehr realistisch war, anderseits hat er es mit dem Fachwissen nicht übertrieben, sondern eine gute Mischung gefunden. Mein Fazit: nach dem schönen Anfang mit viel Witz verliert die Geschichte im Mittelteil an Tempo und die Handlung konnte mich später auch nicht mehr ganz überzeugen.Ich vergebe 2,5 Sterne.

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  • Bestatter, Särge und irischer Humor !!!

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    Literaturwerkstatt-kreativ

    Literaturwerkstatt-kreativ

    23. April 2017 um 14:49

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert "Die letzten vier Tage des Paddy Buckley" von Jeremy Massey In dem Buch geht es um den Protagonisten Paddy Buckley. Seine Frau Eva ist vor zwei Jahren plötzlich verstorben, seit dem leidet er unter chronischen Schlafstörungen und arbeitet nun jeden Tag. Er arbeitet beim renommierten Bestattungsunternehmen von Frank Gallagher in Dublin. Schon Paddy`s toter Vater hat dort gearbeitet und seinem Sohn sämtliche Finesse des Handwerks beigebracht. Paddy ist ein absolut professioneller Bestatter bis zu dem Tag an dem er die Witwe Lucy Wright kennenlernt. Sie hat gerade ihren Ehemann verloren und Paddy soll die Beerdigung organisieren. Die Witwe aber wünscht eine ganz besondere Zuwendung von Paddy und dieser wird schwach. Fatal ist nur, dass die Witwe genau beim Höhepunkt stirbt. Paddy`s große Befürchtung ist nun, das bei der Obduktion heraus kommt, dass sie kurz vor ihrem Ende noch Sex hatte, Sex mit ihm. Paddy versucht nun mit allen Mitteln die Situation zu retten. Dabei kommt es aber zu einer Kette von unglücklichen Ereignissen, sodass er nachts total erschöpft hinter dem Steuer seines Wagens sitzt und durch eine Unaufmerksamkeit einen Fußgänger überfährt. Dieser Toter ist aber ausgerechnet Donald Cullen, dessen Bruder der gefährliche Vincent Cullen ist, der große Boss der Dubliner Unterwelt, vor dem jeder zittert. Von schierer Panik begeht Paddy nun Fahrerflucht. In der Hoffnung von keinem gesehen worden zu sein, geht er wie gewöhnlich am nächsten Morgen zur Arbeit. Aber ausgerechnet das Gallagher - Beerdigungsinstitut bekommt den Auftrag Donald Cullen zu beerdigen. Und als fähigster Mitarbeiter – sozusagen als bestes Pferd im Stall - muss natürlich Paddy zu Vincent Cullen fahren und die Beerdigung mit ihm besprechen. Paddy weiß, dass er keinen Fehler machen darf, denn Vincent Cullen wird den Tod seines Bruders rächen wollen. Fazit: Das schwarz- weiße Cover mit der großen schwarzen Sargoptik in der Mitte, hatte so eine Sogwirkung auf mich, dass ich den Klappentext auf jeden Fall lesen musste. Und danach war alles klar; Paddy Buckley wollte ich näher kennenlernen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Jeremy Massey ist ein herrlicher Debütroman im Stile eines irischen Geschichtenerzählers gelungen. Der Autor hat einen sehr schönen, einfühlsamen und ruhigen Schreibstil, dadurch konnte ich mir Paddy Buckly in den verschiedensten Szenen sehr gut vorstellen. Die einzelnen Kapitel des Romans fallen recht kurz aus, der Autor schafft es jedoch immer schnell auf den Punkt zu kommen, ohne in lange Gedankengänge abzuschweifen. Der irisch schwarze Humor, - einfach wunderbar. Ich habe oft herzhaft lachen müssen. Und ich musste beim Lesen des Buches auch oft an „Murphys Gesetz“ denken:  „Anything that can go wrong will go wrong.“ Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und ich kann es jedem ans Herz legen der Bestatter, Särge, irischen Humor und skurrile Protagonisten mag !!! Dank an "Carl`s books (Bloggerportal) für das Rezensionsexemplar.

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  • Humorvoll, aber doch einige Schwächen

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    catching_words

    catching_words

    04. April 2017 um 20:53

    Es war ein netten Buch für zwischendurch.An einigen Stellen lies es sich aber schwer lesen. Einige Passagen waren mir einfach zu langatmig beschrieben, mit Details, die für die Story nicht relevant waren.Den Anfang fand ich ziemlich verstörend. Der Vorfall mit der trauernden Witwe hat mich zwar etwas schockiert, aber der humorvolle Schreibstil hat die Situation so absurd gemacht, dass man nur dabei lachen konnte.Dieser schwarze Humor hat sich wie ein roter Faden durch den Roman gezogen. Paddy scheint nur so von einer Panne in die nächste zu rutschen und doch gelingt es ihm immer wieder auf geschickte Art und Weise den brenzligen Situationen zu entkommen.Er macht gute Mine zum bösen Spiel, selbst als er die Beerdigung der Menschen ausgestaltet, für deren Tod er selber verantwortlich ist.Da die Kapitel immer mal zwischen den Perspektiven der verschiedenen Personen wechseln, bekommt man zu jedem einen kurzen Einblick. Allerdings sind die Charaktere trotzdem nur oberflächlich erzählt. Es fehlt ihnen etwas an Tiefe.Die Story hat durchweg eine gewissen Grundspannung, die sich jedoch nie besonders stark aufbaut, sondern immer unterschwellig 'mitschwimmt', was das Ganze auf der einen Seite interessant wirken lässt, auf der anderen wirkt es auch wieder etwas langweilig. Selbst als der Höhepunkt gekommen ist, fliegt er nur so vorbei und starke Spannung wollte nicht aufkommen.Besonders hat mir aber die Verbindung zwischen den Freunden gefallen, die tatsächlich die ganze Zeit füreinander da waren, selbst wenn es darum ging, einen berüchtigten Gangster auszutricksen. FazitEin nettes Buch mit teilweise spannenden Passagen.Seinen besonderen Charme bekommt es allerdings erst durch den Erzählstil, der besonders vom irischen Humor geprägt ist und die eigentlich tragische Geschichte ziemlich absurd erscheinen lässt.Nur leider an manchen Stellen zu flach erzählt.

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  • Galgenhumor und irische Freundschaft

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    27. March 2017 um 19:50

    Paddy Buckley arbeitet als Bestatter für das Dubliner Traditionsunternehmen Gallagher. Seit dem Tod seiner Frau ist er schon neben der Spur, doch nun erlebt er eine höllische Woche. Als eine frischgebackene Witwe körperlichen Trost bei ihm sucht, gibt er ihn ihr und hat plötzlich eine Tote an der Hand. Doch das ist noch sein kleinstes Problem. Nach einem nächtlichen Einsatz überfährt er ausgerechnet Donal Cullen, den Bruder von Irlands berüchtigstem Verbrecher und Oberhaupt eines Mafia-ähnlichen Clans. Ausgerechnet Paddy muss sich um die Beerdigung kümmern...Ich liebe schwarzen Humor und „Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“ haben mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Herrlich makaber und skurril, was Paddy alles in jener Woche erlebt. Murphys Gesetz lässt grüßen: Was schiefgehen kann, geht schief. Zum Glück hat Paddy Freunde, die mit ihm durchs Feuer gehen. Diesen Aspekt hat der Autor Jeremy Massey sehr gut herausgearbeitet.Toll fand ich, wie viel man über das Bestatter- und Beerdigungsbusiness erfährt, aus irischer Sichtweise natürlich. Der Autor kann hier aus dem Nähkästchen plaudern, er kommt aus einer Bestatter-Familie.Richtig spannend wird die Geschichte gegen Ende, da lacht man dann auch nicht mehr über die irischen Mafiosi.Ich war etwas hin- und hergerissen bei der Bewertung. Vor allem die erste Hälfte waren klare vier Sterne, sein Verhalten am Ende hat mich allerdings etwas enttäuscht. Trotzdem insgesamt eine runde Geschichte.Ich empfehle „Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“ für alle Liebhaber des Galgenhumors.

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  • An vielen Stellen übertrieben, an wichtigen Stellen gespart

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    27. March 2017 um 18:24

    Ich hatte mich total auf das Buch gefreut und wurde leider ziemlich enttäuscht. Es war nicht super schlecht, aber es war leider auch nicht gut.Am besten gefallen hat mir letztendlich das Cover,die Idee mit dem Sarg fand ich super. Den Anfang fand ich auch noch okay. Paddy war ein sympathischer Mann und ich habe mit ihm gelitten, während er von seiner verstorbenen Frau erzählt hat.Das war's dann aber auch mit den Gefühlen. Bis auf die Angst an einigen Stellen kam überhaupt nichts rüber, auch wenn immer wieder gesagt wurde, wie Paddy sich fühlte. Darauf hätte ein bisschen mehr geachtet werden können.Dafür wurde dann an anderen Stellen übertrieben. Ständige super lange Raumbeschreibungen und viele, fürs Geschehen unwichtige Ereignisse, wurden lang und breit entschieden. An Stellen, an denen es dann drauf ankam wurde dafür gespart.Der Schreibstil war mir stellenweise auch zu holprig.Oft bin ich an komischen Formulierungen hängen geblieben und nicht nur einmal fand ich Geschehnisse so absurd, dass ich nur noch die Augen verdrehen konnte. Dafür war das Buch aber manchmal ganz lustig.Sehr schön fand' ich auch die Freundschaft zwischen den Männern. In den gemeinsamen Situationen haben sie zwischendurch mal ein bisschen Charakter bekommen und das tat der Geschichte sehr gut. Das Buch war nicht langweilig oder so. Es war aber auch nicht besonders spannend. Die meiste Zeit habe ich nur auf den großen Knall gewartet, der dann aber leider nicht mehr kam. Irgendwas hat mir gefehlt. (SPOILERWARNUNG)Es gab eine Sache, die mich die ganze Zeit über gestört hat - Der Kanal 24. Als er zum ersten Mal erwähnt wurde, fand ich ihn noch cool. Aber dann kam das mit der Fliege und ich fand's nur noch ziemlich albern. Mit sowas kann ich leider überhaupt nichts anfangen und es hat sich für mich einfach zu sehr durchs Buch gezogen.Das Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Ich möchte ihm jetzt nicht den Tod wünschen oder so, aber das hätte für mich einfach dazu gehört. Dass er weiterlebt fühlt sich für mich einfach.. falsch an.Ich wollte nicht mal unbedingt, dass er durch Vincent stirbt. aber irgendein kreativer tot, irgendwas überraschendes am Ende hätte das Buch vielleicht sogar retten können. Und das er überlebt ist zwar überraschend, aber irgendwie komisch.

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  • Sehr viel Humor

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    Booksarehome

    Booksarehome

    23. March 2017 um 17:55

    Meine Meinung:Zuerst einmal möchte ich mich beim Bloggerportal und bei carl´s books für dieses Rezensionsexemplar bedanken. In dem Buch geht es um den Bestatter Paddy Buckley. Seine Frau ist vor paar Jahren gestorben und so weiß er auch oft wie sich manche Kunden von ihnen fühlen, die selbst gerade jemanden verloren haben. Er ist fast immer total professionell, doch trotzdem wird er bei Lucy, welche vor kurzem ihren Ehemann verloren hat, ganz schwach. Dabei passiert etwas, was nicht hätte passieren dürfen. Doch es kommt schlimmer, denn nicht nur ihr Ehemann ist tot sondern auch sie. Und das ganze nur wegen Paddy. Nicht nur das, denn ihm passieren weitere Missgeschicke und so viel Pech wie Paddy hat, hat selten jemand. Denn man hat das Gefühl, dass das Pech ihn wirklich auf Schritt und Tritt verfolgt. Als Leser unterhalten einen, diese ganzen Missgeschicke. Auch wenn zum Beispiel Mord keine lustige Angelegenheit ist, muss man oft schmunzeln, weil wirklich alles mit sehr viel Humor beschrieben wird. Paddy ist ein unglaublich toller Protagonist. Er passt einfach perfekt zum Buch. Er ist sehr gerissen und nimmt es sogar mit dem gefährlichsten Gangster der Stadt auf. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und man kommt sehr schnell voran, wenn man das Buch gut findet.Fazit:Mir hat das Buch eigentlich recht gut gefallen. Trotzdem glaube ich, dass das Buch nicht für jeden was ist, weil man einfach denselben Humor (oder zumindest einen sehr ähnlichen) haben muss wie der Autor, sonst wird einem das Buch nicht gefallen. Anonsten kann ich jedem mit viel Humor, dieses Buch wirklich ans Herz legen.

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  • Tolle Urlaubslektüre

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    pattyliest

    pattyliest

    24. January 2017 um 17:31

    INHALTPaddys Alltag ist geprägt vom Tod, denn als Bestatter ist er ständig von diesem umgeben. Als er dann jedoch unmittelbar Schuld am Tod einer Kundin ist, beginnt seine Mauer zu bröckeln. Nachdem die attraktive Witwe seine spezielle Form der Zuwendung nicht überlebt, begibt er sich geistesabwesend nach Eintreffen der Rettungssanitäter auf den Heimweg. Als wäre der eine Tod nicht bereits genug, läuft ihm ein Mann vor das Auto, welcher auf der Stelle tot ist. Es stellt sich heraus, dass es sich um den Bruder des gefährlichsten Gangsters Dublins ist. Seine einzige Option scheint Fahrerflucht. Die nächsten Tage sind geprägt von Paranoia und Vertuschung, denn ausgerechnet Paddy ist zuständig für die Beerdigung seines Opfers.MEINUNGAn manchen Tagen geht einfach alles schief. Sicherlich hat jeder mal mit einer solchen Situation zu kämpfen gehabt. Paddys Woche treibt Murphys Gesetz auf die Spitze, denn diese läuft einfach völlig aus dem Ruder. Seinen Pannen haben mich als Leser grandios unterhalten. Mitleid hielt sich eher in Grenzen, dafür wurde viel gelacht oder zumindest geschmunzelt. Selbst die schrecklichsten Dinge - Mord ist ja doch irgendwie kein Spaß - wurden mit Humor gepaart. Das Leben ist ein böser Scherz und Massey hat genau dieses Phänomen wunderbar auf den Punkt gebracht. Man muss sich selbst und das Leben nicht immer zu ernst nehmen. Lasst und das beste aus der Situation machen.Paddy ist ein unglaublich wunderbarer Protagonist, der es schafft selbst den gerissensten Gangster zu linken. Es ist sicherlich kein schlechter Mensch, aber würdet ihr euren Tod in Kauf nehmen, nur weil ihr versehentlich den Bruder eines Gangsterbosses überfahren habt? Fahrerflucht ist in solch einer Situation wohl keine schlechte Idee gewesen. Es konnte aber nach dieser Aktion gar nicht anders kommen - Paddy muss die Beerdigung seines Mordopfers austragen. Paranoid würde ich in diesem Moment auch werden, selbst wenn es scheint als würde kein Verdacht geschöpft worden sein. Paddy meistert die Situation. Lediglich sein unabhängiger Kanal 24 passte für mich nicht ins Buch. Irgendwie war mir das ganze zu spirituell, obwohl das restliche Buch eigentlich realistisch und am Boden geblieben geschrieben wurde. Was sollte also die Möglichkeit seinen Körper zu verlassen und die Situation aus der Ferne beobachten zu können. WTF?Auch wenn Paddy von einer unangenehmen Situation in die nächste gerät, ist seine letzte Woche nicht nur von Pannen geprägt. Er lernt wundervolle Menschen kennen, aber auch langjährige Freunde beweisen ihre Freundschaft. Mir waren alle Charaktere durchaus sympathisch und selbst die Gangster konnten überzeugen. Der Schreibstil ist klar, realistisch und wundervoll - gerade der Humor ist genau mein Geschmack gewesen. Allerdings bin ich nicht so der Fan von Ich-Erzähler. In Jugendbüchern ist Gang und Gebe, aber in sonstigen Romanen verzichte ich doch lieber darauf. Der Geschichte hat es dennoch nicht geschadet, aber es ist einfach eine persönliche Vorliebe. Einzelne Kapitel waren plötzlich nicht mehr aus Paddys Sicht, sondern Nebencharaktere rückten in den Fokus. Für mich ein Kniff des Autors, der ebenfalls unnötig erschien. Natürlich wollte er diese bestimmten Charaktere greifbarer machen und persönliche Eigenschaften zu Tage führen, die Paddy nicht sehen konnte, aber es ging nun einmal um Paddy. Warum also diese wenigen Kapitel überhaupt einbauen?FAZITPaddy rutscht von einer unangenehmen Situation in die nächste. Ständig fragte ich mich, wie er da wieder herauskommen möchte? Aufgelöst wird auf eine charmante Weise mit viel Humor. Für mich unglaublich stimmig. Die Geschichte passte wunderbar zum Cover, da diese ebenfalls schlicht scheint, aber dennoch nicht klanglos ist. Es steckt eben mehr dahinter, als es auf den ersten Blick scheint.

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  • Eine gute Geschichte, von der ich mir allerdings mehr erhofft hatte

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    PollyMaundrell

    PollyMaundrell

    11. January 2017 um 10:17

    Buchinfo Paddy Buckley ist mit Leib und Seele Bestatter. Als eine attraktive Witwe seine Zuwendung braucht, gibt er sie ihr – doch sie stirbt auf dem Höhepunkt seines körperlichen Trostes. Geschockt von diesem Erlebnis, überfährt er auf dem Heimweg einen Fußgänger. Der Tote ist der Bruder des gefährlichsten Gangsters von ganz Irland, Vincent Cullen. Jetzt hat er eine tote Witwe und einen toten Gangster am Hals, für die er obendrein auch noch die Beerdigung auszurichten hat! Er muss also höllisch aufpassen, sich nicht zu verraten. Denn Cullen hat geschworen, den Tod seines Bruders zu rächen. Eine rasante Verfolgungsjagd durch Dublin beginnt. Zum Glück ist Paddy einfallsreich und kann sich auf seine Freunde verlassen … (carl's books)Erster Satz Vermutlich tickt sie noch, die Micky-Maus-Uhr, die in meiner Küche hängt.Meine Meinung Seit seine Frau Eva gestorben ist, ist für Paddy nichts mehr wie es war. Er stürzt sich in seine Arbeit und gönnt sich keine Pause. Seinem Chef sagt er, dass er besser mit seiner Trauer umgehen könne, wenn er anderen beim Trauern helfen würde. Im Endeffekt belügt Paddy sich damit nur selbst. Statt zu trauern schiebt er dieses Thema von sich weg.Als er eines Tages zu einer Witwe gerufen wird, schläft er kurzerhand mit dieser, woraufhin sie stirbt. Paddy fühlt sich zumindest mitschuldig an ihrem Tod und hofft, dass sein kurzes Abenteuer mit ihr niemals rauskommen wird.Als hätte er nicht schon genug Ärger und Probleme, überfährt er in einer regnerischen Nacht auch noch den Bruder eines sehr hohen Gansterbosses. Auch hier nimmt Paddy reißaus und hofft, dass ihn niemand gesehen hat.Doch war die Straße wirklich so unbelebt wie er dachte? Und wird nicht bei jedem ungeklärten Todesfall eine Autopsie gemacht?Sowohl der Klappentext, als auch das Cover hatten mich auf eine wirklich lustige Geschichte eingestimmt. Ich wollte makaberen, schwarzen Humor und hinter vorgehaltener Hand lachen. Leider kam es ganz anders.Ich muss dazu sagen, dass das Buch nicht schlecht ist. Es ist ein netter Roman, der hier und da ein paar lustige Stellen hat und besonders gegen Ende auch mal spannend wurde. Aber ich hatte mir eben einfach mehr versprochen. Vielleicht lag da auch das Problem. Scheinbar hatte ich meine Erwartungen zu hoch angesetzt und bin jetzt einfach enttäuschter als ich hätte sein müssen.Neben der eigentlichen Geschichte erfährt der Leser auch noch einiges über Beerdigungen und kann hier und da einen Blick hinter die Kulissen eines Bestatters werfen. Ich mag es gerne, wenn ich eingewobene Zusatzinfos bekomme und mich quasi "weiterbilde" ohne es zu merken. Das ist definitiv ein großer Pluspunkt für das Buch. Der Autor erzählt da auch nicht einfach nur irgendwelche Geschichten oder angelesene Informationen, sondern hat selbst jahrelang im familiären Bestattungsunternehmen gearbeitet.Alle Figuren wurden ganz wunderbar ausgearbeitet. Es gab keine Schwarzweiß-Zeichnungen und man kann jedem noch etwas Positives abgewinnen. In gewisser Form kann zu jedem (wichtigen) Charakter eine Beziehung aufgebaut werden und sie bleiben nicht blass irgendwo zwischen den Buchdeckeln. Auch der Schreibstil ist locker leicht und flüssig, was ein gutes und schnelles Vorankommen ermöglicht.Textstellen Du organisierst die Beerdigung der Eltern dieses Mädchens, weil dein Schwanz ihre Mutter getötet hat, du elender Mistkerl.(Seite 49)Fazit Eine gute Geschichte, von der ich mir allerdings mehr erhofft hatte. Sie konnte mich weder so fesseln noch überraschen oder zum Lachen bringen, wie ich es mir gewünscht hätte.Kein Roman, der noch ewig im Gedächtnis bleibt, aber eine gute Reise- oder Urlaubslektüre. Allerdings muss man ein Freund des englisch-irischen Humors sein und darf die Dinge nicht zu ernst sehen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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  • Die letzten vier Tage des Paddy Buckley

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    NicoleP

    NicoleP

    11. December 2016 um 18:19

    Der Bestatter Paddy Buckley ahnt nicht, dass sich alles verändern wird, als er mit einer Witwe über die Beerdigung ihres Mannes spricht. Diese Witwe sucht und findet auch körperlichen Trost bei Paddy, doch während des Höhepunktes verabschiedet auch sie sich von dieser Welt. Noch unter Schock stehend, überfahrt Paddy auf dem Nachhauseweg einen Mann. Es ist ausgerechnet der Bruder des Dubliner Unterweltbosses Cullen.Autor Jeremy Massey lässt seine Hauptfigur immer wieder durch glückliche Zufälle oder durch Paddys Einfallsreichtum seinen Verfolgern entkommen. Das Buch bietet eine gewisse „Grundspannung“ ohne besondere Höhen oder Tiefen. Dem Leser entlockt es auch den ein oder anderen Schmunzler.Hier darf auch kein Thriller oder Krimi erwartet werden. Man verfolgt einfach Paddy bei seinen Versuchen, den Kopf aus der immer enger werdenden Schlinge zu befreien. Eine leichte und amüsante Lektüre für zwischendurch ist eine passende Umschreibung.Leider konnte mich das Buch nicht so fesseln, wie ich es nach dem Lesen des Klappentextes erwartet hatte. Die komischen Momente gab es zwar, aber nichts, was ich als „makaber“ bezeichnen könnte. Das mag aber daran liegen, dass ich in letzter Zeit einige Thriller gelesen habe und mir so diese „harmlosen“ makaberen Szenen gar nicht aufgefallen sind.Was aber der Handlung an sich keinen Abbruch tut. Die Geschichte ist schön herausgearbeitet, und Paddys Talent, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten, gut beschrieben. Paddy ist ein sympatischer Charakter, und man folgt ihm gerne durch das Buch. Sein innerer Kampf auf der Suche nach der Lösung aller Probleme ist ebenfalls gut dargestellt.Ich danke dem Bloggerportal und dem carl`s books-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

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  • Vier Tage voller Geheimnisse

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    miss_bennet2810

    miss_bennet2810

    01. December 2016 um 18:44

    "Wenn es ein Leitmotiv in meinem kurzen Leben gab, dann war es die ständige Nähe und Gegenwart des Todes""Die letzten vier Tage des Paddy Buckley" von Jeremy Massey erschien mit seinen 267 Seiten am 19 Sep 2016 bei carl's books.Das schwarz weiße Cover war durch die schlichte Anordnung der Streifen zu einem Sarg zunächst irritierend, aber interessant. Was man auf Bildern eher schlecht wahrnehmen kann ist die angenehme Lederoptik, dazu fühlt sich der stärkere Einband sehr gut in den Händen an - Es endlich lesen zu dürfen hat mich sehr gefreut, denn nicht nur das Aussehen, sondern auch der Inhalt schien mich anzusprechen.Der Bestatter Paddy Buckley ist seit dem Tod seiner Frau Eva nicht mehr ganz der selbe und stürzt sich somit tiefer in seine Arbeit, alles hat seine Routine, doch ein Zufall setzt wohl eine für ihn verhängnisvolle Kettenreaktion in Gang.Er findet Trost bei einer trauernden Witwe, die währenddessen stirbt. Die Geheimnistuerei beginnt, wobei er doch die schöne Tochter der Witwe kennen lernt. Zu allem Überfluss muss Paddy auch noch die Bestattung des Bruders des größten Gangsters in Dublin durchführen, den er selbst aus versehen überfahren hat. Und Paddy merkt schnell, dass es für ihn brenzlich werden kann..Die groteske, doch so noch nie da gewesene, Idee ist schön gespinnt worden. Zahlreiche Elemente zu den Bestattungen sind in die Geschichte eingewoben worden, Einblicke, die ich in der Art noch nicht hatte, sind erstanden. Natürlich regt das Buch den Leser an über den eigenen Tod und moralische Prinzipien nachzudenken, doch leider wird diese Linie nicht weiter geführt.Nach meiner Sicht verliert sich die Geschichte durch das Konzept immer eins drauf setzen zu müssen, was schwer ist, wenn man bedenkt, dass die "Startbedingungen" schon gravierend sind. Die Konsequenz ist, dass die Handlung zum Ende hin absurder wird. Fantastische Züge worden ebenfalls einbezogen, irgendwann verwirren die Gefühle von Paddy gegenüber den drei Damen den Leser. Doch dazu war die zügige und flüssige Handlung, die Gefühle, Gedanken und die Umwelt sehr ausgewogen beschrieben, sodass man zum Beispiel einen guten Überblick über alle Personen hatte, auch wenn mir alles insgesamt etwas zu flach geschrieben war. Der Autor hatte Redewendungen oder Behauptungen öfter wiederholt, ohne teilweise weiter auf die Hintergründe einzugehen.Auf der anderen Seite wurde dadurch und durch die ausgewählte Sprache eine kühle Distanz zum Leser geschaffen, die zum Hauptbestandteil des trockenen Humors wurde. Mir hat das Buch gefallen, weil es sich gut im Bücherregal macht, außergewöhnliche Aspekte in dem Genres verbindet und der Schreibstil angemessen und gut zu lesen ist, doch hat es bei mir, wie oben beschrieben, Abzüge erhalten.Abschließend kann man sagen, dass "Die letzten vier Tage des Paddy Buckley" kein Buch ist, indem man so gefesselt in der Geschichte drinsteckt und quasi alles mitfühlt, sondern eher eine leichte Kost.Der gedeckte Schreibstil und die regelmäßige Einstreuung von Ereignissen gibt mehrere kleine Spannungshöhepunkte, was gut für das Zwischendurchlesen oder lesen auf Zugfahrten ist. 

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin
    leucoryx

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 13.09.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  11                          22                      72,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                       62                         100                   223,00€Nelebooks                            769                        703                   79,80€ulrikeu                                      81                          50                    19,00€Oanniki                                    27                          38                      23,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     88,00€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€

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    • 254
  • 50 Shades of schwarzer, irischer Humor

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    BettinaR87

    BettinaR87

    14. November 2016 um 21:03

    Paddy Buckley hat so ein bisschen mit dem Leben abgeschlossen: So richtig Spaß hat er nicht, denn nach dem Tod seiner schwangeren Frau ist alles in der Welt so ... relativ uninteressant. Das ändert sich rapide, als er unabsichtlich und überraschend nicht nur eine, sondern zwei Menschen um die Ecke bringt.Paddy ist Bestatter. Als solcher hat er so oft mit dem Tod zu tun, dass all die Hässlichkeit des Sensenmannes keine Auswirkung mehr auf ihn hat. Erst recht nicht, seit er sowohl einen Vater als auch seine schwangere Frau beerdigen musste. Er führt sein Leben quasi wie ein kleiner Roboter. Doch dann stirbt ein halbwegs bekannter Künstler, dessen Witwe körperlichen Trost bei Paddy sucht. Auf dem Höhepunkt des Trostversuchs versagt ihr Herz - und Paddy liegt unter einer Leiche. Theoretisch kann er nichts dafür, aber aus Angst vor etwaigen Verwicklungen reinigt er den "Tatort", die Leiche (er ist ja vom Fach) und hofft, einfach nicht aufzufliegen. Wenn da jetzt nicht die attraktive Tochter des Opfers wäre, auf die ganz offensichtlich Paddys magische Anziehungskraft wirkt ...Sein Vorhaben wird um ein Vielfaches komplizierter, als er mitten in der Nacht einen Mann überfährt. Nach einigen Schrecksekunden bleibt diesmal ihm fast das Herz stehen - denn der Tote ist der Bruder von Irlands größtem Gangsterboss! Daraus kann Paddy sich fast nicht rausreden, doch er entschließt sich trotzdem zur Fahrerflucht und wird am nächsten Tag herausgeklingelt, um als Bestatter eben diesem Bruder die letzte Ehre zu erweisen. Dafür muss Paddy in die Höhle des Löwen und sich einem extrem rachedürstigen Gangsterboss stellen ... Für ihn steht fest: Seine Tage sind gezählt.Die KritikFurztrocken mit deutlichem Einschlag von Zynik - so in etwa kann man den Humor von Patrick Massey beschreiben. Der Autor ist übrigens selbst im Bestattergewerbe tätig - was den unglaublich guten Hauptcharakter erklärt. Denn dessen Handlungen sind authentisch, schlüssig und passen tatsächlich zur Reralität, obwohl er eine vollkommen fiktive Figur ist. Diese Authentizität sorgt gleich mal dafür, dass die Leserin schon nach ganz wenigen Seiten richtig gut in die Geschichte einfühlt. Wer dann noch den Humor zu schätzen weiß, bleibt auch mal einen Tag daheim und liest sich weiter durch die schrägen Verwicklungen der Geschichte, anstatt ins Büro zu marschieren.Grandiose, kurzweilige Unterhaltung, die mit einem Thema wie dem Tod sowohl ernsthaft, philosophisch als auch spielerisch und humorvoll umgeht. Selten habe ich so etwas Gutes in Bezug auf das Thema Tod gelesen - es hat einfach Spaß gemacht, Paddy Buckley auf seinen letzten vier Tagen zu begleiten. Und am Ende fragt man sich schon, ob man wohl auch so gute Freunde wie Paddy hat, die einem in Zeiten der Not so helfen würden - ich sag nur: Leiche unterm Bett und Paddy im Sarg! Dabei wird aus dem Buch kein Pseudo-haha-kuckt-euch-den-Deppen-an Humor, denn Massey baut auch schon einige echt finstere und andere interessante Menschen in seine Geschichte ein, die es so auch in der Realität geben könnte. Es gibt also eine klare Hauptperson, die von anderen Typen sehr stimmig flankiert wird.Fazit: Glasklare Leseempfehlung und mit Garantie ein tolles Weihnachtsgeschenk!

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  • Einfach anders und wow

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    Zeliba

    Zeliba

    03. November 2016 um 22:04

    Cover Dieses unheimlich motivierende Cover in ansprechender Sargoptik hat es mir irgendwie angetan. Vielleicht weil ich gerne schräge Bücher lese und die Titel da meist schon die Vorreiter sind. Vielleicht auch weil es trotz schwarz und weiß irgendwie komplett aus der Reihe tanzt. Und was soll ich sagen. Dann kam der Klappentext und ich wusste, ich muss es haben. Die Geschichte versprach einfach zu viel, als das ich es unbeachtet lassen könnte.  Handlung Paddy ist Bestatter. Und ein ziemlich guter, da war er sich sicher. Immerhin hat er den Beruf von seinem Vater geerbt. Er kennt alle Regeln und hält sich daran. Bis auf diese eine Mal. Das ihm so ausgerechnet beim "Trösten" der Witwe selbige verstirbt lastet schon schwer auf seinem Gewissen. Und es zuzugeben stand nicht zur Debatte. Es gab einen Ruf zu verlieren. Eine Lösung musste also her. Blöd nur das Paddy mit seinen Gedanken so sehr abwesend ist, das er ausgerechnet den Bruder des gefürchtetsten Verbrechers Irland auf seinen Kühler nimmt.  Er ist sofort Tod.Paddy verschwindet schnellstmöglich vom Tatort. Niemand schien ihn gesehen zu haben. Denn wenn, dann würde Vincent ihn ziemlich schnell und ziemlich qualvoll in eine hölzerne Kiste stecken. Doch dann bekommt ausgerechnet er den Auftrag Donald zubegraben . . . Charaktere Paddy muss man mögen. Gut, er hat an einem Tag zwei Menschen in den Himmel gebracht und damit vielleicht ein bisschen sein Geschäft angekurbelt, aber schlussendlich waren das Unfälle. Versehen. Man kann ihm das irgendwie nicht so sehr verübeln. So merkwürdig das auch klingen mag. Zudem drückte ich ihm wirklich die ganze Zeit die Daumen, das er seinen Kopf noch aus der immer enger werdenden Schlinge ziehen kann. Denn Leichen, das wissen wir ja, hinterlassen zumeist eine ganze Reihe von Problemen.  Besonders wenn man dafür bezahlt wird, sie auch noch selber unter die Erde zu bringen. Doch auch der Gangsterboss war irgendwie nicht so, wie man sich das vorstellt. Klar er war auch etwas einschüchternd, kam mir aber - so merkwürdig das nun klingt - nicht wie der schlechteste Mensch vor. Dazu die anderen Nebencharas wie Geno - den man einfach hassen muss, die Bestatterkollegen und Co. Alle fügten das Bild perfekt zusammen.  Schreibstil Schon wer den Klappentext liest, wird wohl kaum um ein Schmunzeln herum kommen. Und genauso verhält es sich mit dem Rest des Buches. Skurrile Geschichten, Momente und schwarzer Humor gehen mit einer ungeahnten Spannung Hand in Hand. Denn obwohl man sehr wohl den "Mörder" kennt, tut das dem ganzen keinen Abbruch. Geschrieben ist das Buch großteils aus Paddys Sicht und zeigt seine einfach sympathische Art und Weise, die es dem Leser reichlich schwer macht auf seine baldige Festnahme zu hoffen. Aber auch andere große und kleine Nebencharaktere bekommen ihren Moment und zeigen sich auch hier durchaus überraschender, als man erwartet hatte. Dabei ist das Buch locker von der Hand geschrieben. Ohne lange Schachtelsätze. Einfach gut zu lesen und spannend bis zur letzten Seite. Meinung Dieses Buch ist wirklich mal etwas ganze anderes. Humorvoll, etwas skurril und spannend wie ein Krimi. Mich hatte es ja schon von der Leseprobe an um den Finger gewickelt. *lacht* Paddy tat dabei einen ziemlich großen Teil dazu bei, das ich es einfach lesen wollte. Ein Bestatter, der versehentlich zum Mörder wird. Gibt es eine bessere Idee für ein Buch? Ja, zumindest wenn man wie es der Autor tat, noch Spannung und schwarzen Humor mit in die Geschichte einwebt. Denn das der Gangster alles daran setzt den Mörder zu finden ist sicherlich klar. Allerdings ist Paddy auch nicht auf den Kopf gefallen. Und Freunde hat er zum Glück auch. Und so erlebt ihr in diesem Buch neben diversen humorvollen Anekdoten über verschwundene Leichen, falsche Tote und diverse Sargvarianten ein Katz und Mausspiel dessen Ende nicht abzusehen ist.Das einzige was etwas seltsam war, waren die kurzen außerkörperlichen Szenen. Aber damit konnte ich nun wirklich gut leben. 

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  • Ein Buch zum Schmunzeln, Lachen und Weinen

    Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
    jaylinn

    jaylinn

    02. November 2016 um 17:39

    Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com. Allgemeines: Jeremy Massey, gebürtiger Ire, veröffentlicht mit Die letzten vier Tage des Paddy Buckley seinen ersten Roman. Er hat selber als Bestatter im Unternehmen seiner Familie gearbeitet und weiß somit genau, wovon er schreibt! Der Roman ist im September 2016 bei carl’s books erschienen. Inhalt: „Paddy Buckley ist mit Leib und Seele Bestatter. Als eine attraktive Witwe seine Zuwendung braucht, gibt er sie ihr – doch sie stirbt auf dem Höhepunkt seines körperlichen Trostes. Geschockt von diesem Erlebnis, überfährt er auf dem Heimweg einen Fußgänger. Der Tote ist der Bruder des gefährlichsten Gangsters von ganz Irland, Vincent Cullen. Jetzt hat er eine tote Witwe und einen toten Gangster am Hals, für die er obendrein auch noch die Beerdigung auszurichten hat! Er muss also höllisch aufpassen, sich nicht zu verraten. Denn Cullen hat geschworen, den Tod seines Bruders zu rächen. Eine rasante Verfolgungsjagd durch Dublin beginnt. Zum Glück ist Paddy einfallsreich und kann sich auf seine Freunde verlassen … Ein höchst amüsantes Betrugsmanöver und ein ausgebufftes Verwechslungsspiel um einen Leichnam vollenden diesen köstlichen, makabren und warmherzigen Roman.“ ( Quelle: Verlagsgruppe Random House) Meine Meinung: Ich habe vor einigen Monaten von Bernhard Aichner die ersten beiden Totenfrau-Bände mit großem Vergnügen gelesen. Besonders die Figur der Bestatterin Blum hat mir gefallen. Meine Befürchtung, mit Die letzten vier Tage des Paddy Buckley einen Abklatsch dieser Geschichte präsentiert zu bekommen, ist glücklicherweise nicht eingetreten – ganz im Gegenteil. Massey hat seinen ganz eigenen Stil – was für ein Glück. Da, wo Aichner manchmal doch blutig und fast schon brutal schreibt, glänzt Massey mit hintergründigem Humor und feiner Ironie. Die Figur des Protagonisten Paddy ist eigentlich tragisch. Allein in seiner Küche mit seiner geliebten Mickymausuhr sitzend, sinniert er über sein bisheriges Leben und seinen späten Berufswunsch, Bestatter zu werden: Er möchte aufgrund eigener furchtbarer Erlebnisse anderen Menschen in ihrer Trauer helfen und sorgt dafür, dass die Toten liebevoll und anständig unter die Erde kommen. Anstatt nun aber einen tragischen Handlungsverlauf zu konstruieren, was angesichts von Paddys Leben naheliegend wäre, wählt Massey den komischen. Eine gute Wahl! In tagebuchähnlicher Form lässt er seinen Helden sein Leben erzählen. Paddy gerät von einem Schlamassel in den anderen, biegt sich die Wahrheit wo nötig zurecht, ist also irgendwie ein richtiges Schlitzohr. Dennoch muss man ihn einfach mögen, schließlich versucht er, eigentlich immer nur Gutes zu tun. Man erfährt nebenbei auch eine Menge über seine Kindheit und Jugend und sein Leben als Erwachsenen. Dadurch versteht man ihn immer besser und möchte ihm oft über den Kopf streicheln und ihm sagen: Paddy, alles wird gut! Fazit: Ein wirklich schönes Buch, das den typisch irischen Humor aufweist und dennoch sehr unter die Haut geht. Ein Buch zum Schmunzeln, Lachen und Weinen.

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