Jeremy Rifkin Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft

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Inhaltsangabe zu „Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft“ von Jeremy Rifkin

Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe! In seinem Weltbestseller skizziert Jeremy Rifkin eine neue historische Epoche, die sich durch einen stetigen und unvermeidlichen Rückgang von Arbeitsplätzen auszeichnet -- und die unübersehbar schon Wirklichkeit ist. Was wird mit den Millionen Menschen geschehen, die in einer zunehmend automatisierten Weltwirtschaft immer weniger gebraucht werden? Und wie lassen sich die daraus resultierenden sozialen Konflikte bewältigen? Diesen Fragen widmet sich Rifkin mit beeindruckender technologischer und ökonomischer Kompetenz und bemerkenswerter Phantasie.

Die immer schneller voranschreitende Automatisierung wird über kurz oder lang mit dem stetigen Anwachsen der Weltbevölkerung kollidieren.

— Mario_Veraguth

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  • Die immer schneller voranschreitende Automatisierung wird über kurz oder lang Konsequenzen haben

    Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft

    Mario_Veraguth

    12. March 2018 um 22:08

    Von den Maschinenstürmern zu Anfang der industriellen Revolution über die Gewerkschaftsbewegungen bis zum aktuell wohl besten Modell der Sozialpartnerschaft und Kollektivvertragsverhandlungen in den glücklichen Ländern mit ökosozialer Marktwirtschaft. Es ging immer um die Arbeitsbedingungen, Arbeitsplätze und Vorsorge für Pension oder Invalidität. Was, wenn der Faktor sowohl physischer als auch geistiger Arbeit für das Gros der Menschen überhaupt komplett wegfällt? Dieses Szenario spinnt Rifkin anhand eines breiten Bogens anschaulicher Beispiele weiter und kommt zu einem, je nach Weltanschauung, optimistisch stimmenden bis zutiefst verstörendem Bild. Es besteht die eine Option, wie in Frankreich die Wochenarbeitszeit drastisch immer noch weiter zu reduzieren und damit mehr Arbeitsplätze zu schaffen, bis sich das Verhältnis von Wochenende zu Arbeitszeit umgekehrt hat und damit jedem Menschen ein Anteil des Wohlstand zufallen kann. Oder eine immer größer werdende Masse an nicht nur schwer, sondern faktisch unmöglich vermittelbaren Langzeitarbeitslosen wird die Gesellschafsstruktur, Frieden, Stabilität und Wohlstand in ein gefährliches Ungleichgewicht bringen. Weil schlichtweg keine Arbeitsplätze mehr vorhanden sind. Da der weltwirtschaftliche Zug momentan mit hochrot glühendem Kessel Richtung ewiges Wachstum fährt und eine sachte Geschwindigkeitsreduktion, Notbremsung oder gar Umkehr ins Reich der Utopien verschoben werden muss, stellt sich die Frage nach Alternativen. Zwar gibt es sowohl die skandinavischen Länder, die mit extrem hohen Steuersätzen auch auf Spitzenverdiener, den mitunter besten Sozialsystemen der Welt und hohen Akademikerquoten eine Alternative zum weltweiten Trend der Gesellschaftsstrukturierung bieten. Und auch alternative Wirtschaftsmodelle, die sich auf eigens geschaffenen (Sozial)währungen stützen, bergen Potential in sich. Nur bleibt abzuwarten, ob es reicht am bestehenden System zum Guten oder Schlechten zu schrauben und zu flicken solange es geht, anstatt einen wirklich fundamentalen Wandel ins postkapitalistische Zeitalter anzustreben. Im besten Fall gelingt ein friedvoller Wechsel in ein frivol arbeitsfreies Utopia, in dem Maschinen alles produzieren, sich selbst warten und bauen, was das Menschenherz begehrt. Im momentan leider eher realistischeren Szenario werden über kurz oder lang nicht nur 7, sondern irgendwann 9, 10, 12 Milliarden Menschen aus einem antiquierten, nicht mehr zeitgemäßen Wirtschafssystem ausgeschlossen. Sie werden zu Armut und Untätigkeit verdammt sein, versklavt von einer Kaste, einem Neuadel degenerierter Maschinenbesitzer und deren paar Programmierer und Techniker.

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  • Rezension zu "Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft" von Jeremy Rifkin

    Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft

    Mario_Veraguth

    16. September 2014 um 21:53

    Von den Maschinenstürmern zu Anfang der industriellen Revolution über die Gewerkschaftsbewegungen bis zum aktuell wohl besten Modell der Sozialpartnerschaft und Kollektivvertragsverhandlungen in den glücklichen Ländern mit ökosozialer Marktwirtschaft ging es immer um die Arbeitsbedingungen, Arbeitsplätze und Vorsorge für Pension oder Invalidität. Was, wenn der Faktor sowohl physischer als auch geistiger Arbeit für das Gros der Menschen überhaupt komplett wegfällt? Dieses Szenario spinnt Rifkin anhand eines breiten Bogens anschaulicher Beispiele weiter und kommt zu einem, je nach Weltanschauung, optimistisch stimmenden bis zutiefst verstörendem Bild. Es besteht die eine Option, wie in Frankreich die Wochenarbeitszeit drastisch immer noch weiter zu reduzieren und damit mehr Arbeitsplätze zu schaffen, bis sich das Verhältnis von Wochenende zu Arbeitszeit umgekehrt hat und damit jedem Menschen ein Anteil des Wohlstand zufallen kann. Oder eine immer größer werdende Masse an nicht nur schwer, sondern faktisch unmöglich, weil keine Arbeitsplätze vorhanden sind, vermittelbaren Langzeitarbeitslosen wird die Gesellschafsstruktur, Frieden, Stabilität und Wohlstand in ein gefährliches Ungleichgewicht bringen. Da der weltwirtschaftliche Zug momentan mit hochrot glühendem Kessel Richtung ewiges Wachstum fährt und eine sachte Geschwindigkeitsreduktion, Notbremsung oder gar Umkehr ins Reich der Utopien verschoben werden muss, stellt sich die Frage nach Alternativen. Zwar gibt es sowohl die skandinavischen Länder, die mit extrem hohen Steuersätzen auch auf Spitzenverdiener, den mitunter besten Sozialsystemen der Welt und hohen Akademikerquoten eine Alternative zum weltweiten Trend der Gesellschaftsstrukturierung bieten und auch alternative Wirtschaftsmodelle, die sich auf eigens geschaffenen (Sozial)währungen stützen, bergen Potential in sich. Nur bleibt abzuwarten, ob es reicht am bestehenden System zum Guten oder Schlechten zu schrauben und zu flicken solange es geht, anstatt einen wirklich fundamentalen Wandel ins postkapitalistische Zeitalter anzustreben. Im besten Fall gelingt ein friedvoller Wechsel in ein frivol arbeitsfreies Utopia, in dem Maschinen alles produzieren, warten und bauen, was das Menschenherz begehrt. Im momentan leider eher realistischeren Szenario werden über kurz oder lang nicht nur 7, sondern irgendwann 9, 10, 12 Milliarden Menschen aus einem antiquierten, nicht mehr zeitgemäßen Wirtschafssystem ausgeschlossen, zu Armut und Untätigkeit verdammt sein, versklavt von einer Kaste, einem Neuadel hochgebildeter Maschinenwarter, Programmierer und Techniker.

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