Jeri Smith-Ready Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin

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Inhaltsangabe zu „Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin“ von Jeri Smith-Ready

Es ist die dunkelste aller seherischen Gaben, die Rhia besitzt: Ihr Totemtier, die Krähe, schenkt ihr das Wissen über den nahenden Tod. Rhia weiß: Es macht sie mächtig und verletzbar zugleich. Sie muss fort von ihrem Heimatdorf, nach Kalindos, wo die Krähenfrau Coranna sie in die Geheimnisse des Totenvogels einweihen wird. Schon auf dem Weg dorthin begegnet ihr der geheimnisvolle Wolfmann Marek, der sie in einer sternenklaren Nacht zur Liebe verführt. Wenig später im neuen Dorf angekommen, muss Rhia ein großes Opfer bringen. Coranna verlangt, dass Rhia stirbt und sich wiederbeleben lässt. Nur dann kann sie Weisheit erlangen – und ihrem Volk im Krieg mit den Abtrünnigen beistehen!

interessante Abwandlung des Seherthemas

— biru72
biru72

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  • Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    biru72

    biru72

    26. August 2016 um 21:58

    Es ist eine gefühlvolle, sehr spiruituelle Geschichte über Menschen die naturnah und Geisternah leben. Man wird an indianische Schutzgeister erinnert. Ebenso ist die Lebenseinstellung der Menschen in dem Dorf. Aber immer wieder kommen Bemerkungen über die Fremden, die (?) von ihnen abstammen und sich nicht mehr den Geistern nahe fühlen und die prüfen, ob ihr Land es wert ist, einen Krieg deswegen zu beginnen. Ich kann die Welt nicht einordnen und war darüber ständig irritiert.Rhia dagegen ist genau gezeichnet und ihr Handlungen sind nachvollziehbar. Auch warum sie sich in den einem und später dann in den anderen verliebt. Es gibt von mir nur 3 von 5 Punkten, weil ich mit der Story an sich nicht so viel anfangen kann, zu sanft und gefühlvoll passt grad nicht wirklich zu meiner Stimmung. An einem anderen Tag, wäre es wahrscheinlich besser ausgefallen.

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    Lilly_McLeod

    Lilly_McLeod

    30. January 2013 um 10:50

    DER INHALT Es handelt sich um einen Fantasyroman, der sich jedoch stark an die indianische Kultur oder vielmehr Religiösität anlehnt. Es geht um Totemtiere, die einen anleiten und Fähigkeiten verleihen, die Magie genannt wird. Und es geht um ein Volk, das der Nachfahren, dass nicht mehr an die Geister glaubt, daher keine Magie besitzt und sich neuen 'menschenähnlichen' Göttern zugewandt hat. Die Hauptrolle im Buch spielt Rhia. Ihr Geist ist die Krähe, ein sehr mächtiges Totemtier, das jedoch eine schreckliche Gabe mit sich bringt. Sie kann den Tod sehen, denn Krähe kommt, um die Toten zu holen und in sein Reich zu führen. Zunächst wehrt sich Rhia gegen ihre Berufung, die sehr selten ist und ihrem Volk helfen würde, da sie so die Sterbenden sanft in den Tod geleiten kann. Doch schließlich, durch einen schweren Schicksalsschlag, beschließt sie sich ihrer Berufung zu stellen und geht für ihre Ausbildung nach Kalindos, um dort von der Krähenfrau Coranna angeleitet zu werden. Auf dem Weg dorthin begegnet sie Marek, einem Wolfsmann und zwischen den beiden entwickeln sich ernste Gefühle. Doch der Weg für Rhia eine Krähenfrau zu werden, ist nicht leicht und außerdem stehen die Zeichen auf Sturm, denn Rhias Träume scheinen sich zu bewahrheiten, als sie einen Verrat beiwohnt. Sie erfährt, dass die Nachfahren ihr Heimatdorf angreifen wollen und muss nun die Menschen in Kalindos bewegen, ihr zu helfen, gegen die Nachfahren zu kämpfen. Wird sie es schaffen und wird sie rechtzeitig ankommen? STIL UND CHARAKTERE Der Schreibstil der Autorin ist teilweise sehr ausschmückend und dadurch zieht sich das Buch stellenweise zu arg in die Länge. Das nimmt immer wieder die Spannung raus. Allerdings ist der Schreibstil nicht umständlich, oder kompliziert, sondern das Buch lässt sich trotz aller Längen leicht lesen. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und interessant gestaltet. Sie haben alle eine interessante Hintergrundgeschichte und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Nicht nur Rhia und Marek, sondern auch Rhias Freunde Alanka und Arcas und ihre Familie - vor allem die Brüder Lycas und Nilo sind mit ebenfalls sehr sympathisch gewesen. KRITIK Ich habe es schon angedeutet. Obwohl ich die Idee sehr gut fand, sich einmal auf diese 'Totemsgeschichte' zu berufen und daraus so eine tolle Geschichte zu machen, war mir das Buch streckenweise zu langwierig und langweilig. Während ihrer Weihung trifft Rhia auf verschieden Tiergeister und irgendwie war mir diese Passage einfach zu lang und irgendwie immer das gleiche. Die ersten 150 Seiten habe ich mich schon eher schwer mit dem Buch getan, dann trifft sie auf Marek und danach wird das Buch besser und zum Ende hin richtig spannend. KURZ UND KNAPP - Stil: Sehr ausführlicher, ausschmückender Schreibstil, aber trotzdem leicht zu lesen. - Charaktere: Sympathische Hauptfiguren und Nebenfiguren mit interessanten Hintergrundgeschichten. - Die Story: Eine tolle Idee, die Mythologie der Indianer mit ihren Tiergeistern aufzugreifen, zum Anfang langweilig, zum Ende hin sehr spannend aufgezogen. In sich abgeschlossen, obwohl es eine Fortsetzung zu dem Buch gibt. - Kritik: Die ersten 150 Seiten habe ich mich schwer mit dem Buch getan, was am Schreibstil lag und daran, dass die Passagen zu lang und teilweise einfach langweilig waren. * FAZIT: Ein Buch das durch eine tolle Idee neugierig macht, jedoch zu Anfang langweilig umgesetzt wird. Nach 150 Seiten gewinnt die Geschichte an Fahrt und wird dann richtig spannend. Wer etwas für die Idee von Tiergeistern und ihre Magie übrig hat, sollte dem Buch eine Chance geben. Wen solche Aspekte nicht interessieren, sollte es lieber lassen, da es doch eine wichtige Rolle im Buch spielt. *

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    Marie1990

    Marie1990

    24. June 2012 um 17:51

    Es ist die dunkelste aller seherischen Gaben, die Rhia besitzt: Ihr Totemtier, die Krähe, schenkt ihr das Wissen über den nahenden Tod. Rhia weiß: Es macht sie mächtig und verletzbar zugleich. Sie muss fort von ihrem Heimatdorf, nach Kalindos, wo die Krähenfrau Coranna sie in die Geheimnisse des Totenvogels einweihen wird. Schon auf dem Weg dorthin begegnet ihr der geheimnisvolle Wolfmann Marek, der sie in einer sternenklaren Nacht zur Liebe verführt. Wenig später im neuen Dorf angekommen, muss Rhia ein großes Opfer bringen. Coranna verlangt, dass Rhia stirbt und sich wiederbeleben lässt. Nur dann kann sie Weisheit erlangen - und ihrem Volk im Krieg mit den Abtrünnigen beistehen! "Die Seelenwächterin" ist der Auftakt zu einer phantastischen Trilogie. Zu Beginn der Handlung war es etwas schwer für mich in die Handlung hineinzufinden, aber nach knapp 120 Seiten begann ich mich in der Geschichte wohl zu fühlen und habe diese mit Begeisterung gelesen. "Die Seelenwächterin" ist nicht nur phantastisch, sondern auch spirituell, geheimnisvoll und mystisch. Die Spiritualität wurde sehr angenehm geschildert und erinnerte an den Glauben der amerikanischen Ureinwohner, was sehr interessant zu lesen ist. Der Handlungsstrang nimmt nach 120 Seiten richtig an Fahrt auf und besitzt eine spannende und etwas andere Handlung, in der auch ein Hauch Romantik zu finden ist. Dieser erste Band der "Im Zeichen der Krähe"- Trilogie ist schlüssig erzählt und bietet nach anfänglichen Schwierigkeiten eine durchaus spannende Geschichte, die unterhaltsame Lesestunden beschert. Rhia mutiert nach und nach zu einem sehr sympathischen Charakter, da sie die Dinge hinterfragt und nicht blind ihrem Glauben folgt. Marek ist durch seine Schicksalsschläge sehr tiefgründig skizziert worden, was ihn umso liebenswürdiger macht. Die Beziehung, die sich zwischen den beiden schnell anbahnt ist sehr emotional und voller Leidenschaft. Jeri Smith-Ready besitzt einen sehr poetischen Schreib-, und Erzählstil. Sie erzählt sehr flüssig und ihre Worte erscheinen stets gewählt. Nach und nach taucht man in die Geschichte dieser magischen Welt ein und folgt dem Geheimnisvollen. Das Cover finde ich persönlich nicht allzu passend, da zwar der Hintergrund zur Handlung, aber die Frau im Vordergrund schon aufgrund ihrer modernen Kleidung nicht zum Inhalt passt.

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    12. May 2012 um 15:54

    Inhalt In Rhias Welt haben die Menschen verschiedene gaben. Ihr Seelentier bestimmt, welche es ist. Ein Bär ist ein Kämpfer, eine Krähe dagegen kann den Tod voraussehen. Als Rhias Hund dem Tode nahe ist, weiß sie, dass er nicht sterben, sondern noch lange leben wird. Von dem Moment an ist klar, welche Gabe sie hat: die gefürchtetste aller Sehergaben, die Fähigkeit, den Tod vorauszusehen. Ihr Zeichen ist eine Krähe. Und tatsächlich, ihr Hund stirbt erst zweieinhalb Jahre später. Um mehr über das Zeichen der Krähe zu lernen, muss Rhia sich auf die Suche nach der Krähenfrau Coranna machen, die weit entfernt in Kalindos lebt. Sie kann ihr die Geheimnisse des Krähenzeichens lehren und sie unterrichten. Rhia weigert sich zunächst, doch als ihre Mutter stirbt, macht sie sich schließlich auf den Weg. Doch das ist leichter gesagt, als getan, denn der Weg und die Lehre sind lang und beschwerlich. Und auch gefährlich… Meine Meinung Die Seelenwächterin entführt uns in eine magische Welt, in der die Menschen lernen müssen, ihre Seelentiere zu erkennen, zu akzeptieren und wie man damit umgeht. Rhia ist ein Mädchen voller Zweifel, die Schwierigkeiten damit hat, ihre Gabe anzunehmen und die nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Warum sie? Warum ausgerechnet die Krähe? Sie findet es ungerecht und sträubt sich zunächst dagegen. Das macht sie sehr sympathisch und es fällt dem Leser leicht, sich mit ihr zu identifizieren. Der poetischen und bildlichen Sprache gelingt es wunderbar, diese magische Welt mit ihren spirituellen Riten und mystischen Begebenheiten zu charakterisieren und lebendig werden zu lassen. Wenn man nicht an Fantasy gewöhnt ist, ist der Einstieg etwas schwierig, weil man sofort in diese aufregende Welt geworfen wird, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran, weil Schreibstil und Plot so schön harmonieren. In der Liebesgeschichte um Rhia erwartetet den Leser auch eine heftig knisternder Erotik, die den passenden Touch Romance in die Geschichte bringt. Ein Roman der sich sehr schön in die Sparte der Fantastic Romance einreihen kann, mit viel Potenzial, einer originellen Idee und viel Stoff für Fortsetzungen.

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    23. March 2012 um 19:22

    Buchinhalt: Die Menschen von Asermos leben im Einklang miteinander und mit der Natur, die sie umgibt. Jeder Mensch besitzt einen Schutzgeist, ein Tier, das dem Menschen unterschiedliche magische Kräfte verleiht. Als Rhia acht Jahre alt ist, stellt sich heraus, dass sie eine der seltensten Gaben besitzt: ihr Totem ist die Krähe, der Vogel, der die Seelen ins Totenreich geleitet. Die Krähe verleiht Rhia die Fähigkeit, den Tod eines Lebewesens vorauszusehen. Diese dunkle Gabe schreckt Rhia jedoch zuerst ab und sie verleugnet ihre Fähigkeit, bis eines Tages, als sie achtzehn ist, ihre Mutter stirbt. Rhia bleibt keine Wahl: sie muss fort aus ihrem Dorf, nach Kalindos, wo die Krähenfrau Coranna sie in ihrer Tiermagie unterweisen soll. Der Tod, der Rhias ständiger Begleiter zu sein scheint, nimmt ihr alle Lebensfreude, auch ihre Beziehung zu ihrer Jugendliebe Arcas zerbricht daran. Auf der beschwerlichen Reise nach Kalindos begegnet sie Marek, einem jungen Mann mit der Gabe des Wolfes. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen und Marek verführt Rhia in einer Vollmondnacht. Durch die Zuneigung zu Marek fasst Rhia neuen Mut und stellt sich dem schlimmsten Ritual, das sie bestehen muss: denn Coranna verlangt von ihr, dass sie sich töten und dann wiederbeleben lassen soll. Nur so könne sie ihre eigene Angst vor dem Tod überwinden und als zukünftige Krähe die Sterbenden ohne Angst begleiten. Rhia überlebt das Ritual und ihr Geliebter Marek hält zu ihr. Sie fühlt sich in Kalindos herzlich aufgenommen, findet in Alanka schnell eine Freundin und beginnt, das Leben im Wald zu lieben. Schließlich jedoch bringt ein Bote die Kunde vom nahenden Angriff der „Nachfahren“, der größten Feinde der Asermonier, auf ihr Heimatdorf. Rhia will ihr Dorf warnen und verlässt Kalindos—und Marek. Kann sie ihr Dorf rechtzeitig erreichen und wird Marek zu ihr zurückkommen? Persönlicher Eindruck: Die Geschichte von Rhia und Marek lässt den Leser sofort in die Handlung eintauchen. Die Schauplätze des Buches sind detailliert und wunderschön beschrieben, eine schöne und fast poetische Sprache bescheren von der ersten bis zur letzten Seite einen wundervollen Lesegenuss. Die Liebesszenen sind an manchen Stellen ziemlich direkt, jedoch nicht schlimm, was dem Lesevergnügen somit keinen Abbruch tut. Rhias Gefühle und wie sich ihre Einstellung zu ihren magischen Kräften ändert, lassen sich sehr gut nachvollziehen—auch in die anderen Personen kann man sich sehr gut hinein versetzen. Interessant ist auch die unterschiedliche Lebensweise in Asermos und Kalindos—während man in Asermos in einem Dorf aus verschiedenen Farmen lebt, leben die Kalindonier im Wald in Baumhäusern, die durch Brücken verbunden und nur durch Leitern erreichbar sind. Beide Völker zeichnet aber die tiefe Verehrung der Natur aus, was im krassen Gegensatz zu den „Nachfahren“ steht, die keinerlei Tiermagie besitzen. Alles in Allem ein wunderbar mystischer, romantischer und auch sehr spannender Roman, der jeden sofort in seinen Bann zieht!

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    Luminchen

    Luminchen

    02. March 2012 um 20:45

    Meine Inhaltsangabe Rhia wächst in einem kleinen Dorf Namens Asermos auf. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein…doch schon bald ist von einem nahenden Krieg die Rede und in diesem wird es viele Tote geben. Bereits als kleines Mädchen zeigt sich dass das „Totemtier“ von Rhiadie Krähe sein wird, ihre Gabe wird es sein den Tod vorherzusehen und sterbende Menschen ins Jenseits zu geleiten. Doch Rhia ist bis zum Tod ihrer eigenen Mutter nicht bereit diese Gabe anzunehmen…erst als es ihr nicht möglich ist diesen geliebten Menschen behütet ins Jenseits zu geleiten nimmt Sie ihre Bürde an und macht sich auf den Weg nach Kalindos. Dort soll sie bei der Krähenfrau Corona lernen die Fähigkeiten einer Krähenfrau anzunehmen und richtig zu gebrauchen. Nach ihrer „Weihung“ wird Rhia von dem jungen Kaledonier Marek auf der langen Reise in dessen Heimat begleitet. Bereits in ihrer ersten gemeinsamen Nacht erleben beide eine leidenschaftliche Liebesnacht miteinander. Rhia muss in ihrer neuen Heimat zunächst einmal eine unglaubliche Prüfung bestehen bei der Sie beinahe für immer ihr Leben verliert und widmet fortan ihr Leben und ihr Tun dem Tod. Schließlich kommt es in Kalindos zu mehreren Todesfällen und Rhia kann ein Komplott aufdecken und erfährt so dass ihr Heimatdorf Asermos Ziel eines baldigen Angriffs werden wird. So kehrt sie nach einigen Monaten bereits wieder zurück um ihre Liebesten daheim vor einem Krieg zu warnen, der nicht mehr aufzuhalten ist. Schließlich muss Rhia nach einer schlimmen Schlacht viele geliebte Menschen mit der ihr anvertrauten Gabe ins Jenseits führen und wird auf eine harte Probe gestellt. Doch mit Marek an ihrer Seite schafft sie diese schwierige Aufgabe … Buchcover Auf dem Cover ist ein junges Mädchen abgebildet das wohl Rhia darstellen soll…im Hintergrund sieht man eine angedeutet Krähe…ihr Totemtier. Das Cover passt zwar absolut zum Inhalt der Geschichte…mir persönlich gefiel es aber nicht so gut bzw. würde mich jetzt nicht auf den ersten Blick ansprechen. Charaktere: Rhia, die Hauptprotagonistin ist ein junges Mädchen dass sich mitten in der Entwicklung ihrer Identität befindet. Wer bin ich und was will ich werden…dies sind die zentralen Fragen der Geschichte. Als sich herausstellt das das Totemtier von Rhia die Krähe ist, das Tier das den Tod symbolisiert weigert sie sich zunächst dir ihr aufgebürdete Gabe anzunehmen, sie ist wütend und verleugnet zunächst ihr Schicksal. Im Laufe der Geschichte fügt Rhia und lernt ihre Bürde zu tragen und ihre Gabe anzunehmen und versucht daraus das Beste zu machen was ihr Möglichkeit ist. Sie begibt sich auf den Weg um zu lernen. Bereits innerhalb kürzester Zeit wird so aus der unsicheren jungen Rhia eine wahre „Krähenfrau“ die mit ihrer Gabe umgehen kann und die so schnell erwachsen werden musste. -> mir persönlich hat die Protagonistin sehr gut gefallen. Marek, zweite Hauptprotagonist wird bereits kurz nach dem ersten erscheinen zu einer der zentralen Figuren in dem Buch. Er ist ein leidenschaftlicher junger Mann, der bereits viel Leid ertragen musste und zusätzlich vom Schicksal dafür noch schwer bestraft wurde. Zwischen Rhia und Marek kommt es sehr schnell zu einer leidenschaftlichen Liebesnacht…aus dieser heraus entwickeln sich dann auch Liebesgefühle und die Beziehung zwischen den Beiden vertieft sich immer weiter und auch die widrigsten Umstände können sie nicht mehr voneinander trennen Auch die Nebencharaktere wie die von Corana, Alanka, Rhias Brüdern etc. sind alle gut ausgearbeitet Persönlichkeiten. Meine Meinung Ich tat mir Anfangs etwas schwer in die Geschichte hineinzukommen und es hat einige Zeit gedauert bis ich das System um die Totemtiere etc. durchschaut und verinnerlicht hatte. Teilweise ging mir das beinahe spirituelle an der Geschichte aber schon fast zu weit und hat mir etwas die Lust am Weiterlesen genommen. Gerade die Phase der Weihung als Rhia mit den verschiedensten Totemtieren geredet hat fand ich dann doch etwas zu mystisch und „abgehoben“ zudem auch zäh zu lesen. Was mir leider auch nicht mehr so gut gefiel war wie sehr sich das Thema Tod durch das Buch zieht. Zuerst stirbt die Mutter, dann musste Rhia sterben und wieder belebt werden, dann sterben viele Leute andere Leute der Reihe nach … alle werden durch Zeremonien etc. in den Tod geleitet etc. Ich verstehe ja dass das eines der Hauptthemen des Buches ist…aber mir war es teilweise einfach zu viel Tod für mich. Die Kriegsgeschichte war mir phasenweise auch zu undurchsichtig. Am Anfang des Buches wird sehr schnell das Thema „nahender Krieg“ angesprochen…jeder ahnt etwas…aber Anzeichen gibt es irgendwie dazu keine…woher also kommen dann „die Gefühle“ der Menschen? Sehr gut hingegen hat mir die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Rhia und Marke gefallen. Hier ging es dabei einmal „anders herum“ als es in den meisten Geschichten üblich ist…aus Leidenschaft entwickelt sich Liebe. Auch die „Beziehungsgeschichte“ zwischen Rhia und Arcanas fand ich gut. Eine Liebe die mehr einer Freundschaft gleicht und daher nicht wirklich bestand haben konnte und schließlich in einer tiefen Freundschaft endet. Auch wenn das Buch mich jetzt nicht in allen Bereichen überzeugen werde ich den zweiten Teil bestimmt lesen um zu erfahren ob Rhia ihre Ausbildung beenden wird und wie es ihr, Marek und dem ungeborenen Kind weiter ergeht. Fazit: Eine mysthische Fantasy Geschichte mit sehr viel Liebe zu Details (gerade was Natur und Mystik betrifft) und eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Phasenweise aber etwas langatmig geschrieben und daher etwas zäh zu lesen. Wer sich an die Thematik „Tod“ nicht heranwagen möchte sollte definitiv die Finger von diesem Buch lassen…denn dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Auf meinem Blog vergebe ich 3,5 Herzen...hier runde ich daher auf vier Sterne auf

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    22. February 2012 um 17:11

    Titel: Die Seelenwächterin OT: Eyes of Crow Autor/in: Jeri Smith-Ready Genre: Adult, High Fantasy Buchreihe: Im Zeichen der Krähe #1 Englisch Schwierigkeitsgrad: ? ÜBER DIE AUTORIN Jery Smith-Ready lebt mit ihrem Ehemann, zwei Katzen und einem Hund in Maryland. Sie wurde in ihrer Heimat bereits mit Preisen für ihre paranormalen Jugendromane und Romanzen ausgezeichnet. Doch als erstes erscheint nun ihre romantische Fantasy-Trilogie “Im Zeichen der Krähe” in Deutschland. Der erste Band “Die Seelenwächterin” wurde gerade von Mira veröffentlicht. Deutsch Taschenbuch/8,99€ Seiten: 460 Verlag: Mira Englisch Taschenbuch/10,95€ Seiten: 375 Verlag: Luna Kurzbeschreibung Es ist die dunkelste aller seherischen Gaben, die Rhia besitzt: Ihr Totemtier, die Krähe, schenkt ihr das Wissen über den nahenden Tod. Rhia weiß: Es macht sie mächtig und verletzbar zugleich. Sie muss fort von ihrem Stamm, in die Weiße Stadt, wo die Krähenfrau Coranna sie in die Geheimnisse des Totenvogels einweihen wird. Schon auf dem Weg dorthin begegnet ihr der geheimnisvolle Wolfsmensch Marek, der sie in einer sternenklaren Nacht zur Liebe verführt. Wenig später in der Stadt angekommen, muss Rhia ein großes Opfer bringen. Coranna verlangt, dass Rhia stirbt und sich wiederbeleben lässt. Nur dann kann sie Weisheit erlangen - und ihr bedrohtes Volk vor einem Krieg mit den Abtrünnigen bewahren! Buchgestaltung Mir gefällt das deutsche Cover besser, auch, wenn das englische eindeutig besser zum Inhalt des Buches passt. Ich finde, das der Mira Verlag dem Ganzen einen frischen Touch gegeben hat, den so düster, wie das englische Buch aussieht ist die Geschichte dann doch nicht. Schön finde ich auch die deutschen Titel, die viel besser passen! Meinung Totemtiere und ein Mädchen mit einer unheilvollen Gabe? Bereits die ersten Sätze des Klappentextes versprechen eine gute Story, die uns das Buch auch durchaus bieten kann. Die Idee, dass jedem Menschen ein Totemtier zugeteilt wird, welches dessen Charakterzüge bestimmt und dessen Schicksal hat mich neugierig gemacht. Die Autorin hat hier aus einem alten Mythos eine ganze Welt aufgebaut, die sich zwar nicht besonders durch Beschreibungen von anderen High Fantasy Welten abhebt, durch die Magie der Totemtiere bzw. die Gaben der Menschen dennoch sehr interessant war. Rhia ist ein gelungener Charakter. Eine starke, junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat und durch ihre Bestimmung nicht direkt zu einer Außenseiterin wird, aber dadurch doch irgendwie gezeichnet ist. Die Krähe als Zeichen des Todes - wen würde so etwas nicht abschrecken? Rhia bleibt sich trotz so manchem Misstrauen, mit dem ihr von nun an begegnet wird, treu und versucht ihren Weg im Leben zu finden. Sie hat anfangs sehr mit sich selbst zu kämpfen, beweist aber schnell, dass sie kluge Entscheidungen treffen kann und verhält sich immer nachvollziehbar. Sie ist nur wütend oder verängstigt, wenn sie einen Grund dazu hat und sieht ihre Bestimmung als Herausforderung an, nicht als Schlag des Schicksals und versucht das Beste daraus zu machen, auch, wenn sie dafür ihr Dorf verlassen muss. Das hat mir sehr gut gefallen an ihr! Zu Beginn gibt es eine kleine Romanze und im Verlauf des Buches ebenfalls. Erleichtert konnte ich feststellen, das Jeri Smith-Ready hier Wert darauf legt, das Charaktere sich näher kennen lernen und sich nicht mit Liebesbekundungen aufgehalten wird, die des Öfteren so etwas einfach unrealistisch machen. Rhia Freund verlässt sie so z.B. nicht, als er von ihrer Gabe herausfindet und als die beiden sich trennen läuft das alles sehr logisch ab. Auch, wenn Rhia sich später rasant schnell in die nächste „Beziehung“ stürzt, so hat mich das nicht gestört. Ich sollte allerdings erwähnen, dass in diesem Buch auch zwei Sex-Szenen drin vorkommen, die zwar nicht ausführlich oder übertrieben dar gestellt werden, aber es gibt ja jüngere Leser unter euch, die das vielleicht nicht unbedingt lesen wollen… Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich viel mit Rhias Ausbildung und ihrem Aufenthalt in der weißen Stadt. Einige Passagen fand ich hierbei zu lang und so manche Dialoge, die die Handlung wahrscheinlich weiter bringen sollten, fand ich eher uninteressant. Das ganze Gerede über einen Krieg, den man so beim Lesen gar nicht mitbekommt war teilweise ermüdend, weil ich meines Erachtens genau die falschen Dinge erklärt wurden und vieles davon einfach sehr Klischeehaft war. Trotzdem gab es einige gute Szenen, z.B, als Rhia ihrem Totemtier zum ersten Mal begegnet. Die zweite Hälfte des Buches schweift leider viel zu sehr zum Thema Tod ab. Natürlich ist diese Thematik Teil der Handlung, doch die Art und Weise, wie viele Tode beschrieben wurden oder vorhergesehen wurden hat mir nicht gefallen.Es wurden viele Dinge schnell abgehandelt und/oder zu übertrieben dargestellt. Das Ende des Buches wartet dafür mit Action und Spannung auf, in Kapiteln, in denen besonders die Nebencharaktere beweisen, was in ihnen steckt. Fazit Der erste Band dieser Triologie bleibt nicht mehr als ein Auftakt. Die Handlung wirkt gestreckt und ist teilweise zu langatmig, dafür überzeugen aber Charaktere und Fantasyelemente. Ich würde das Buch Lesern von detailverliebten High Fantasyromanen empfehlen!

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    Manja82

    Manja82

    15. February 2012 um 10:14

    Inhalt: Es ist die dunkelste aller seherischen Gaben, die Rhia besitzt: Ihr Totemtier, die Krähe, schenkt ihr das Wissen über den nahenden Tod. Rhia weiß: Es macht sie mächtig und verletzbar zugleich. Sie muss fort von ihrem Heimatdorf, nach Kalindos, wo die Krähenfrau Coranna sie in die Geheimnisse des Totenvogels einweihen wird. Schon auf dem Weg dorthin begegnet ihr der geheimnisvolle Wolfmann Marek, der sie in einer sternenklaren Nacht zur Liebe verführt. Wenig später im neuen Dorf angekommen, muss Rhia ein großes Opfer bringen. Coranna verlangt, dass Rhia stirbt und sich wiederbeleben lässt. Nur dann kann sie Weisheit erlangen - und ihrem Volk im Krieg mit den Abtrünnigen beistehen! Meine Meinung: Zu Beginn des Buches hatte ich ziemliche Probleme in die Geschichte zu kommen. Die Autorin hat einen poetischen Schreibstil gewählt, der mich nicht so angesprochen hat. Die Geschichte selber aber ist recht spannend und interessant. Man wird als Leser in eine Welt entführt, wo Tiere und Pflanzen eine sehr große Rolle spielen. Menschen können sich in Tiere oder Ähnliches verwandeln. Es gibt einen spirituellen Touch aber nichts wird richtig aus der Wirklichkeit übernommen. Im Vordergrund der Geschichte steht Rhia, ein junges Mädchen, die von einem Wolfmann, Marek, zu Coranna gebracht werden soll. Rhia lässt sich von Marek zu einer Liebesnacht hinreißen. Was Marek nicht ahnt, sie verspürt eine tiefe Zuneigung zu ihn. Doch ehe sich Rhia weitere Gedanken um ihre Gefühle machen kann, verlangt Coranna, dass Rhia sterben soll und sich dann wiederbeleben lassen soll. Dies diene dazu, dass sie den Tod im vollen Ausmaß kennenlerne. Dieser erste Band der Triologie dient der Vorstellung der Personen. Rhia und ihre Familie werden recht genau beschrieben, man lernt sie im alltäglichen Geschehen besser kennen. Die Romanze zwischen Marek und Rhia wird sehr verhalten eingebunden. Sie existiert zwar aber nur im Hintergrund. Auch die Gegner werden leider nur kurz angesprochen, man erfährt nicht so viel über sie. Rhia scheint nichts desto trotz eine recht starke Persönlichkeit zu sein und sie tut alles für ihre Gaben, damit sie vorankommt. Coranna hingegen ist für mich eine eher zwielichtige Person. Sie will Rhia zwar helfen, verfolgt aber auch eigene andere Interessen. Am Ende bleibt alles ein wenig schwammig erzählt. Zwar kann die Geschichte mit ihren Figuren an sich punkten aber irgendwie wirken sie trotzdem recht flach. Die Verbindung zu ihnen fehlt. Fazit: „ Die Seelenwächterin“ ist für diejenigen geeignet, die Geschichten mögen, die sich vor allem auf die Personen konzentrieren. hat Potenzial aber gerade im Mittelteil ist alles ein wenig oberflächlich gehalten. Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen und ob ich mich an die Fortsetzung wage weiß ich noch nicht wirklich.

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    Natalie77

    Natalie77

    05. February 2012 um 20:12

    Inhalt: Als Rhia´s Hund zu sterben droht, sieht Rhia das es nicht so ist wie es scheint. Ihr Hund wird noch lange Leben wenn man ihn lässt. 2 1/2 Jahre lebt er dann noch bevor er bei einem Kampf mit Wölfen stirbt. Von da an ist klar, das Rhia die Gabe hat den Tod vorauszusehen. Bei ihr ist der Geist der Krähe. Um mehr von diesem Geist zu verstehen und ihre Weihung zu bekommen muss sie nach Kalindos, wo die Krähenfrau Coranna sie die Geheimnisse der Krähe lehren soll, aber zunächst will sie nicht. Erst als ihre Mutter stirbt ist sie bereit diesen Weg zu gehen und zu lernen, aber es ist kein leichter Weg... Meine Meinung: Zuerst hatte ich etwas Probleme in die Story rein zu kommen, alles war so fremd auch der Erzählstil war etwas poetisch sprachlich veraltet. Das legte sich aber recht schnell und ich lernte die einzelnen Protagonisten kennen. Rhia fand ich sympathisch, es ist kein Mädchen was es leicht hat sich mit ihrer Gabe zurechtzufinden und es einfach hin nimmt. Nein sie hat einige Zweifel ob es das Richtige für sie ist. ich konnte lesen wie sehr sie sich mit ihrem Geist, der Krähe auseinandersetzt und damit auch mit dem Tod. Die Geschichte ansich ist auch sehr spirituell stellenweise und mystisch, aber für mich nicht im negativen Sinne. ich fand toll wie detailliert die Rituale beschrieben wurden und hatte das Gefühl dabei zu sein. Alles klang sehr schlüssig so als ob das genau so geschehen könnte, auch wenn es Fantasy ist. Die Idee dahinter fand ich sehr interessant. alle Menschen haben eine Begabung, in dem Buch werden sie Geister genannt, da gibt es die Krähe, die den Tod begleitet, der Bär der kämpft oder der Otter der Linderung bei Krankheit bringt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob die Tiere wirklich diese Bedeutung haben oder ob die Autorin auch hier ihre Fantasie hat spielen lassen, aber das ist mir auch relativ egal. Es spielt keine Rolle da sie es so gut rüber bringt als ob es eben genau so ist. Neben dem kennen lernen der Gabe und dem Lernen ihrer Aufgabe, verliebt sich Rhia, hier ist es schon ziemlich heftig und sehr direkt, aber nicht zu schlimm. Es knistert und das habe ich auch als Leser gemerkt. Eine rundum gelungene Fantasy-Liebes-Geschichte mit Fortsetzung

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Krähe 1: Die Seelenwächterin" von Jeri Smith-Ready

    Im Zeichen der Krähe - Die Seelenwächterin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2012 um 20:35

    Als Erstes ist mir an diesem Buch der Erzählstil aufgefallen. Die ganze Geschichte wird in einem sehr ruhigen, mystischen und leicht poetischen Stil dem Leser nahegebracht und entwickelt sich dadurch zu einer sehr spannenden und vorallem fantastischen Geschichte. Ich wurde entführt in eine sehr ruhige, sehr naturverbundene Welt in der vorallem Tiere und Pflanzen eine große Rolle spielen. Dadurch das sich hier auch Menschen in Tiere und Anderes verwandeln können und es "Totenvögel" usw. gibt, bekommt die Geschichte auch einen ganz kleinen indianischen Touch verpasst, was mir besonders gut gefallen hat. Im Vordergrund der Geschichte stehen Rhia und Marek. Er soll sie sicher zur Krähenfrau Coranna bringen und verliebt sich auf dieser Reise unsterblich in Rhia. Aber auch Rhia ist nicht abgeneigt von Marek und lässt mehr und mehr Gefühle für ihn zu. Beide werden in einen Krieg verstrickt der ihr Liebe mehr und mehr auf die Probe stellt und vorallem Rhia muss lernen schnell erwachsen zu werden und Verantwortung für ihr Tun und Handeln zu übernehmen. Jetzt muss ich aber ein bisschen meckern, denn die Charaktere konnten mich nicht wirklich zufriedenstellen. Die Autorin bemüht sich zwar, dem Lesenden so viele Informationen wie möglich zu geben, kann ihren Charakteren aber nicht ganz den persönlichen und greifbaren Schliff verleihen den ich bei manch anderen Büchern so liebe und schätze. Leider blieben die Charaktere für mich etwas zu flach und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Trotzdem erscheint Rhia als starke Persönlichkeit und ist trotz ihrer 18 Jahre sehr Weltoffen und scheut nicht vor Marek zurück sondern gibt sich ihm hin. Sie will für ihr Volk dasein und alles tun, damit sich ihre Gaben weiterentwickeln. Genau in diesen Momenten zeigt sie sich sehr stark und selbstbewusst. Aber neben dieser selbstbewussten Rhia, gibt es auch die ängstliche Rhia und diese zeigt sie nur Marek ganz offen und ohne jeden Zweifel. Marek ist ein Mann, so wie er im Bilderbuch steht ;) Immer für Rhia da, passt auf sie auf, ist fürsorglich, erwachsen und vorallem treu und gutaussehend. Marek ist ein guter Beschützer, der aber gerade bei Rhia oft nicht er selbst bleiben kann und sich dann alleine von seinen Gefühlen und seiner Leidenschaft lenken lässt. Die Hintergrundgeschichte fand ich ganz gelungen, aber an manchen Stellen, vorallem im mittleren Teil des Buches, erschien sie mir persönlich noch etwas zu schwammig, aber sie hat das Potenzial sich noch ganz groß zu entwickeln und das tut sie dann auch. Das Ende ist einfach nur herzerreißend und süchtigmachend und durch den wirklich guten Schreibstil fallen kleinere Schwächen gar nicht so stark auf ;) Ansonsten möchte ich nicht zu viel verraten. Den Leser erwarten Gestaltwandler der besonderen Art, Natur, Mystik, Romantik und vorallem ganz viel Zauber und Geheimnisse. Und ich warte dann man auf den zweiten Teil mit vielen liebgewonnenen Nebencharakteren und vorallem einer guten Portion Spannung.

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