Jerk Götterwind Die verdammten Jahre

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Inhaltsangabe zu „Die verdammten Jahre“ von Jerk Götterwind

Jerk Götterwind: Die verdammten Jahre Lyrik und Kurzprosa; 136 Seiten Gedichte und Kurzgeschichten, entstanden zwischen 1992 und 2007, erschienen in verschiedenen Fanzines und Anthohologien, hier erstmals zusammen gefasst. Eine Gradwanderung zwischen Depression, Hoffnung und der Einweisungsverfügung. Draußen geht die Sonne langsam auf während Ich am Computer sitze Und spüre wie mein Körper In Flammen aufgeht

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  • Rezension zu "Die verdammten Jahre" von Jerk Götterwind

    Die verdammten Jahre
    Urs_Boeke

    Urs_Boeke

    09. March 2011 um 21:57

    Jerk Götterwind DIE VERDAMMTEN JAHRE Gedichte & Kurzgeschichten Edition PaperOne ISBN 978-3-941134-15-7 Es ist kein Geheimnis, daß Jerk Götterwind seit nunmehr knapp 20 Jahren seine unlyrischen Gedichte in seine Schreibmaschine hackt. Und es ist auch kein Geheimnis, daß diese Texte immer wieder in Fanzines, Anthologien und Einzelveröffentlichungen gedruckt werden. Mit DIE VERDAMMTEN JAHRE zieht Götterwind, der beinahe alte Südhesse, nun Bilanz für sich und seine Leser. Er zieht persönliche Bilanz und präsentiert ausgewählte Gedichte, die in dieser einzigartigen Zusammenstellung so kompakt wirken wie nie. „Ich war wieder einmal/ Der Außenseiter/ Das Stückchen Dreck/ An ihrem Tisch“ dichtet er anläßlich seines eigenen Geburtstages, wohlwissend, daß er zwar altert, aber mit brüchigen Altersweisheiten soviel zu tun hat wie mit Zwirn und Krawatte. Doch gleichzeitig macht es ihm nichts aus, denn wie es sich gehört, ist Götterwind da, um zu kämpfen und reitet Attacken: „Der Bus war völlig überfüllt/ Menschen über Menschen/ Und ihr Geruch nach Tod“ oder aber auch expliziter: „Ich habe eine Botschaft// Sterbt alle.“ Götterwinds Dichtung scheint passagenweise naiv, doch genau aus dieser Naivität, die man außer Götterwind selbst kaum einem Dichter verzeihen würde, schöpft er all seine Authentizität, Götterwinds Straßenbewußtsein steht fernab jeglicher Diskussion. Er weiß, daß das Sterben „keine große Sache“ ist und wütet kompromißlos, zornig und widerständig durch die Zeilen. Er ist nicht mehr der jüngste und noch lange nicht alt, dieser beinahe alte Südhesse, und er weiß, daß seine Heimstatt im Grunde die Welt ist: „Der Schimmel ist nicht/ Mehr aus der Wohnung/ Zu bekommen.“ Auf die nächsten 20 Jahre, Bastard!

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