Jerold J. Kreisman

 4.1 Sterne bei 64 Bewertungen

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Rezension zu "Ich hasse dich - verlass mich nicht" von Jerold J. Kreisman

Ich fand es interessant...
MsPleasantvor einem Jahr

Schon seit einer Weile interessiere ich mich für verschiedene psychische Erkrankungen. Neben Depressionen, Essstörungen und Angststörungen wollte ich nun auch mehr über die Borderline-Erkrankung erfahren. Nun fielen mir verschiedene Werke zu dem Thema in die Hände. Einige waren sehr fachliche Abhandlungen, denen ich kaum folgen konnte, andere Bücher hingegen waren nur eine Aneinanderreihung von persönlichen Berichten. Schlussendlich bin ich auf diesen Ratgeber für Angehörige eines Borderliners gestoßen. Man bekommt hier nicht nur einen groben Umriss, was diese Krankheit beinhalten KÖNNTE, sondern an Erlebnissen und Beispielen bekommt man einen Einblick in den Alltag eines Borderliners und dessen Angehörigen. Des Weiteren wird erklärt, was genau es eigentlich ist, was diese Menschen so mit sich selbst in den Konflikt treten lässt. Und genau das war es, was mich so interessierte. Warum geht es einem Menschen so, dass er mit sich selbst nicht mehr ins Reine kommt. Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen, wenn man mehr über das Leben und den Alltag mit einem Borderliner erfahren möchte.

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B

Rezension zu "Ich hasse dich - verlass mich nicht" von Jerold J. Kreisman

Ich hasse dich - verlass mich nicht
Booklover246vor einem Jahr

Jerold J. Kreisman
Die schwarzweiße Welt der Borderline-Persönlichkeit
Komplett aktualisierte und erweiterte Neuausgabe
Erscheinungstermin: 18. Juni 2012

Inhalt:
Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeit leiden unter extremen Stimmungsschwankungen und der ständigen Angst, verlassen zu werden. Die überarbeitete und erweiterte Neuausgabe dieses Standardwerks enthält neueste Forschungsergebnisse und Therapieansätze sowie aktualisierte Zahlen. Betroffene, Angehörige, Ärzte und Therapeuten erhalten hilfreiche Unterstützung.

Das Cover:
Ist sehr schön gestaltet und gefällt mir sehr gut. Das Cover passt auch sehr gut zum Buch.

Meine Meinung:
Das Buch ist anhand der ausführlichen und anschaulichen Biographien und Fallgeschichten sehr verständlich geschrieben und somit einfach zu lesen. Anhand der Beispiele wird das Thema greifbar und verständlich.

Die Gemütsschwankungen, Widersprüchlichkeiten und selbstzerstörerischen Neigungen der Borderline-Persönlichkeit in ihren vielfältigen Erscheinungsformen haben die Autoren sehr gut zusammenzufasst.
Den Autoren ist es gelungen das Buch aus der Sich der Angehörigen zu schreiben. Die Verwirrung, die Machtlosigkeit, das Unvermögen die Hintergründe zu erfassen, Wut, und schließlich das schmerzliche Scheitern einer Beziehung nachvollziehbar darzustellen.
Wenn die Familie nicht mehr in der Lage ist, eine stabile Basis für die Entwicklung zu schaffen, dann wird es auch die Gesellschaft nicht mehr schaffen. So ist die Ansicht der Autoren. Und meiner Meinung nach habe sie auch recht damit.

Fazit:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr gutes Buch. Es ist aus der Sicht von Angehörigen geschrieben und dadurch leicht verständlich. Es sind sehr viele Fallbeispiele im Buch enthalten was das Thema Borderline noch greifbarer macht. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen. Ich freue mich darauf noch mehr von den Autoren zu lesen. Ich finde das Buch sehr gut um die schwarz weiße Welt der Boderliner besser zu verstehen.

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Rezension zu "Zerrissen zwischen Extremen" von Jerold J. Kreisman

Insgesamt gutes Sachbuch
WildRosevor 5 Jahren

Wer sich für die Borderline-Persönlichkeitsstörung interessiert oder gar meint, selbst betroffen zu sein, dem lege ich die Lektüre von "Zerrissen zwischen Extremen" durchaus ans Herz. Das Buch ist auch für Laien verständlich geschrieben und beschreibt die einzelnen Borderline-Symptome, z.B. Verlustängste und Innere Leere, überaus anschaulich und detailliert. Darum bietet das Buch auch für Referate und schriftliche Arbeiten eine solide Grundlage. Ich habe es selbst als Grundlage für ein Referat über Borderline verwendet, da es wirklich viele Informationen enthält, der Schreibstil aber zugleich nicht zu trocken ist. Besonders gut gelungen finde ich Struktur und Gliederung des Buches.
Einen kleinen Minuspunkt gebe ich aber für die zahlreichen Fallbeispiele, die in dem Buch leider unnötig viele Seiten für sich beanspruchen. Beschrieben wird - meist in zwei Teilen - die Lebenssituation mehrerer an Borderline Erkrankter. Diese Stellen lesen sich doch sehr "romanhaft", zudem zweifle ich daran, dass diese Schilderungen allein genug Informationen bieten, um jedes Mal feststellen zu können, dass es sich bei der Person tatsächlich um einen Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung handelt. Vielleicht wollten die Autoren ihr Buch so ein wenig "auflockern", leider gelang das nicht so gut.
Bis auf diesen kleinen Kritikpunkt finde ich das Buch aber sehr empfehlenswert.

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