Jerry Hopkins

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Alle Bücher von Jerry Hopkins

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Cover des Buches Jim Morrison - Der König der Eidechsen9783888146732

Jim Morrison - Der König der Eidechsen

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Erschienen am 01.07.2001
Cover des Buches Keiner kommt hier lebend raus9783453350564

Keiner kommt hier lebend raus

 (0)
Erschienen am 01.03.1990
Cover des Buches The Lizard King9780859654401

The Lizard King

 (1)
Erschienen am 13.01.2010
Cover des Buches Elvis9780859654548

Elvis

 (0)
Erschienen am 11.01.2011
Cover des Buches No One Here Gets Out Alive9780859654784

No One Here Gets Out Alive

 (0)
Erschienen am 15.06.2011

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Rezension zu "Strange Food, Skurrile Spezialitäten" von Jerry Hopkins

Guten Appetit!
annluvor 10 Monaten

*Für den einen Fleisch, für den anderen Gift...*


Was essbar ist und was nicht, hängt stark vom Kulturkreis ab, aus dem man stammt. Während manche Fleischarten, Insekten und bestimmte Tiere im Westen nicht gegessen werden, zählen sie in anderen Kulturen zu den Delikatessen. Auf seinen Reisen um die Welt hat sich der Autor schlau gemacht und so manche skurrile Nahrungszutat getestet.



Das Buch ist nach Gruppenzugehörigkeiten aufgeteilt. So stellt es zuerst die seltsamsten Säugetiere vor, die gegessen werden, dann die Reptilien und Wasserlebewesen, die Vögel, Insekten und Spinnentiere um zum Schluss einen kurzen Blick auf die Pflanzen und andere seltsame Zutaten zu werfen. Die Beschreibung bezieht sich nicht nur auf den Konsum der Lebewesen, sondern gibt viel mehr Informationen. In vielen Fällen geht er auf die Geschichte ein, stellt immer wieder Besonderheiten anderer Kulturen vor und gibt in vielen Fällen den eigenen Eindruck wieder, den der Autor hatte, als er in den „Genuss“ des Nahrungsmittels kam. Zum selbst probieren gibt es so manches Rezept, das mitunter auch mit einem Augenzwinkern gesehen werden kann („man nehme einen Elefanten...)


Der Autor ist bemüht, unvoreingenommen an die einzelnen Nahrungsmittel heranzugehen und diese auch durch eine objektive Beschreibung vorzustellen. Dennoch gab es einige Beiträge, die auf den Artenschutz eingingen und in denen der Verzehr der Tiere auch aus dem Blickwinkel des Tierschutzes angesprochen wurde.


Ich selbst fand mich hier im Dilemma wieder, dass mir Bekanntes als weniger „strange“ vorkam, als völlig Neues. Pferdefleisch oder Innereien erhält man beim Metzger wohl ohne Probleme, auch der Verzehr von Bisonfleisch, Vögeln oder Fischeiern kam mir nicht so seltsam vor. Bei anderen Tieren hatte ich da schon mehr Bedenken. Scheint so, als wären Ratte, Fledermaus oder Insekten nicht so meins.


Für meinen Geschmack waren manche der Beschreibungen zu langatmig. Gestört hat mich aber besonders die Diskrepanz zwischen dem was der Autor (scheinbar) vermitteln will und dem, was der Fotograf vermittelt. Der Klappentext geht darauf ein, dass der Leser hier andere Essgewohnheiten kennenlernen soll. Die Offenheit diesen gegenüber brachte der Autor in seinen Texten mit sich. Er ließ sich auf viele neue Erfahrungen ein und macht diese auch dem Leser schmackhaft. In krassem Gegensatz dazu stehen aber manche der Fotos, die die ekelhafteren Seiten der Zubereitung zeigen. Fleischaufbereitung kann selbst bei gängigen Arten unangenehm aussehen – wenn man aber ein Plädoyer für das Entdecken neuer Nahrungsmittel halten will, sollte man diese auch dementsprechend aufzeigen.


Fazit: Die Intention des Buches war mir insofern ein Rätsel als dass es sich manchmal widersprochen hat. Soll es Werbung machen oder doch lieber schockieren? Aus meiner Sicht hätte man sich das vorher nochmal überlegen und dann auf einen Aspekt konzentrieren sollen...

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Rezension zu "Strange Food, Skurrile Spezialitäten" von Jerry Hopkins

Ein kulinarischer Streifzug um die Welt - verstörend und faszinierend zugleich!
Aischavor einem Jahr

Autor Jerry Hopkins nimmt uns mit auf einen außergewöhnlichen kulinarischen Streifzug. Auf informative und unterhaltsame Weise erzählt Hopkins, was Menschen alles essen. Das Buch ist hochwertig gestaltet und besticht nicht zuletzt durch hervorragende Fotos.
Doch ich möchte hier auch eine Warnung aussprechen: Dieses Buch ist nichts für Zartbesaitete! Bereits im ersten Kapitel über verspeiste Säugetiere geht es zur Sache: der Leser erfährt, wo Hunde, Katzen, Ratten oder Affen auf dem Speiseplan stehen, und auch ein Abschnitt über Kannibalismus fehlt nicht.
Weiter geht es mit Wasserlebewesen (Kugelfisch, Quallen etc.) und Insekten und co.
Das zunächst eher harmlos anmutende Kapitel über Vögel hat einen überraschenden Ekelfaktor zu bieten: Balut. Nie gehört? Nun, es handelt sich um nichts weniger als weichgekochte Hühnerembryonen. Weiter geht es mit (Gift-)Pflanzen und das letzte Kapitel versammelt unter dem Oberbegriff "Reste" alles, was der Autor nirgends anders untergebracht hat.
Vereinzelt sind Rezepte eingestreut, wie etwa Eis aus der auch Stinkfrucht genannten Durian oder Plazentapastete (sic!). Aber man darf hier kein Kochbuch erwarten, in erster Linie zeigt Hopkins auf, dass die Welt kulinarisch extrem vielseitig ist.
Wer neugierig und offen ist wird hier viel Unbekanntes entdecken, Menschen mit niedriger Ekelschwelle sollten wohl eher die Finger von diesem außergewöhnlichen Sachbuch lassen.

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Rezension zu "Keiner kommt hier lebend raus" von Jerry Hopkins

This is the End
rallusvor 5 Jahren

Jim Morrison war ein großartiger Künstler. Durch seine verschrobenen, lyrischen und düsteren Texte gewann die Musik der Doors an Tiefe und Dramatik. Erzählt wird im vorliegenden Buch sein Leben bis zu seinem frühen Tod am 4. Juli 1971.

Wenig wird auf seine Kindheit eingegangen, detailliert wird es ab der Studienzeit, wo er Aufsehen an der Filmhochschule erregte. Auf der Universität lernte er auch die anderen Doors kennen, auf die hier aber kaum eingegangen wird.

Es hat den Anschein als wären Jerry Hopkins und Danny Sugerman bei vielen Begebenheiten dabei gewesen, so detailliert wird das Leben Jim Morrison vor dem Leser ausgebreitet. Hier ist auch der größte Kritikpunkt zu sehen. Wen bitteschön interessiert, welchen Whiskey Jim bei seinen Sauftouren an einem bestimmten Tag trank. Was er im Suff zu wem sagte. Wird es einmal erwähnt um eine Charakteristika zu vertiefen, dann ist es sinnvoll. Doch die dauernden Wiederholungen, langweilen irgendwann nur.

Zweitens fehlen Erklärungen zu vielen Passagen, Erklärungen des geschichtlichen Hintergrundes, so bleibt die reine Erzählungen des 'Miami' Konfliktes, bei dem Jim unter anderem der Unzucht angeklagt wurde, sinnlos, ohne auf die gesellschaftlichen Hintergründe der Zeit einzugehen.

Drittens ist das Buch literarisch grottenschlecht geschrieben, mir graut vor dem Pennäler Stil, der hier vorherrscht, was das Lesen zu einer Qual macht.

Insgesamt eine zwar detaillierte aber sehr unrunde Biografie über einen großen Artisten des 20 Jahrhunderts.

 

 

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