Jerry Spinelli

 4.2 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Stargirl, Asche fällt wie Schnee und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jerry Spinelli

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Jerry SpinelliStargirl
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Stargirl
Stargirl
 (43)
Erschienen am 01.08.2004
Jerry SpinelliAsche fällt wie Schnee
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Asche fällt wie Schnee
Asche fällt wie Schnee
 (16)
Erschienen am 01.02.2006
Jerry SpinelliEiertanz
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Eiertanz
Eiertanz
 (0)
Erschienen am 09.02.2010
Jerry SpinelliEast End, West End und dazwischen Maniac Magee
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East End, West End und dazwischen Maniac Magee
Jerry SpinelliDer Held aus der letzten Reihe
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Der Held aus der letzten Reihe
Jerry SpinelliTaubenjagd
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Taubenjagd
Jerry SpinelliCrash - Das Leben ist Football
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Crash - Das Leben ist Football
Crash - Das Leben ist Football
 (2)
Erschienen am 01.01.2003
Jerry SpinelliLieber Leo - Dein Stargirl
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Lieber Leo - Dein Stargirl
Lieber Leo - Dein Stargirl
 (2)
Erschienen am 27.01.2009

Neue Rezensionen zu Jerry Spinelli

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C

Rezension zu "Stargirl" von Jerry Spinelli

Wunderbare Charaktere
Catesteinvor einem Monat

Während des Lesens dieses Buches musste ich immer wieder innehalten und nachdenken. Darüber, was es heißt, man selbst zu sein, wie groß die Auswirkungen kleiner Taten sein können und wie schnell sich Dinge wandeln. Die Protagonistin Stargirl, die mich zu diesen Gedanken veranlasste, bleibt das ganze Buch ein Mysterium und man fragt sich, wie genau ihre Gedanken aussehen und ob sie damit übereinstimmen, was sie sagt und tut. Im Gegensatz dazu erfährt man viel über Ich-Erzähler Leo, der mehr von einem selbst hat und dessen Gedankengänge ich sehr gut mitverfolgen und verstehen konnte.

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W

Rezension zu "Lieber Leo - Dein Stargirl" von Jerry Spinelli

Stargirl
Wribentvor einem Jahr

Fragen über Fragen entstehen beim Lesen dieses Tagebuch-ähnlichen Buches, Denkweisen, Erfahrungen, Erkenntnisse und Ziele Stargirls, Eigenarten anderer Menschen und deren Beziehung zu Stargirl werden während dem Lesen klar. Fast alle Fragen werden beantwortet. Man fiebert mit Stargirl mit, versucht Antworten zu finden. Manche Tage sind auch Lückenfüller, aber es gibt mehr Einträge mit Erinnerungen, Erlebnissen und Gefühlen. Ich kann dieses Buch für zwischendurch empfehlen, denn jeder wird in diesem Buch einen Bereich finden, der ihn fesselt.

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Sonntagsschreibers avatar

Rezension zu "Asche fällt wie Schnee" von Jerry Spinelli

Asche fällt wie Schnee
Sonntagsschreibervor 4 Jahren

 

„Jetzt wo ich eine eigene Armbinde hatte, dachte ich: Ich bin eine Jude. Ein schmutziger Sohn Abrahams. Sie schreien mich an. Ich bin jemand.“ (Seite 112)

Das Buch „Asche fällt wie Schnee“ spielt während des Nationalsozialismus und wird von diesen stark beeinflusst.

 Mischa weiß Garnichts mehr, weder wie seine Eltern heißen noch ob er Jude ist oder Polnischer Abstammung ist. Er wird bei einen Taschendiebstahl erwischt, aber nicht von der Polizei, sondern von jemand der es auf dasselbe Brot abgesehen hatte wie er. So gelangt er zu einer jüdischen Gruppe die sich mit Taschendiebstahl über Wasser halten. Sie geben ihm nicht nur einen Namen, sondern vielmehr geben sie ihn eine Familie oder zu mindestens eine Unterkunft. Am Anfang, ist Essen für die Jungen im Überfluss vorhanden und überall laufen Personen mit Brottüten durch die Straßen. Es kann sich sogar jeder leisten einen besonderen Essens Wunsch zu haben. So hat Mischa eine Vorliebe für Nougatpralinen mit einen Haselnusskern und Uri sein bester Freund für eingelegte Gurken. Doch es wird zunehmend schwieriger Essen zu stehlen, besonders nachdem die Deutschen einmarschiert sind. Anhand solcher erstmal banal klingenden Sätzen wird die Geschichte dahinter deutlich, der Krieg macht sich erst langsam bemerkbar, bis keiner mehr Brot hat und es entsprechend weniger überhaupt noch zu klauen gibt

 Er lebt von seinen schnellen Beinen und Händen. Sie werden für ihn das wichtigste denn alles was irgendwie ansprechend aussieht, als könne man es gebrauchen oder gut schmecken ist nicht mehr vor ihm sicher. Auch ist das der kleine Körperbau über, die die Anderen nur Spotten, eher ein Vorteil als ein Nachteil. Durch Zufall lernt er Janina kennen, ein jüdisches Mädchen, das mit ihrer Familie unter ganz anderen Umständen lebt als Mischa, denn sie haben keine Möglichkeit an Essen heranzukommen oder zumindest nur schwierig. Als die Deutschen schließlich in Warschau einmarschieren wird es immer schwieriger zu klauen und die Angriffe der hier im Buch genannten „Knobelbecher“ werden immer schlimmer. Mischa bringt nun auch der Familie vom Janina Essen, bis sie ins Ghetto müssen. Mischa und die anderen Jungen müssen am Anfang nicht ins Ghetto, da sie sich nicht als Juden zu erkennen geben. Doch sie werden Entdeckt und so bleibt ihn nichts anderes übrig, als mit den anderen ins Ghetto zu gehen.

Von nun schmuggelt er Essen ins Ghetto, durch eine kleine Mauernische hindurch gelangt in die Stadt und bringt von dort immer Essen mit. Er Kommt der Familie von Janina näher sodass er ein weiteres Mal Adoptiert wird.

 

Das Buch ist sehr Einfühlsam aus Sicht des kleinen Jungen geschrieben. Dadurch wird die  naive Sichtweise gut hervorgebracht. Besonders tragisch wird es in den Moment, wenn der Leser mehr weiß als die Hauptperson.

Mischa besucht an einer Stelle den Siegeszug der „Knobelbecher“, als sie in die Stadt einmarschieren. Er Bewundert sie, wie sie im Gleichschritt marschieren und was für tolle Stiefel sie anhätten. In den Moment wünscht sich Mischa, dass er ein Knobelbecher wär. Für den Leser ist dieses verlangen völlig Fremd und für mich jedenfalls abstoßend, aber doch irgendwie verständlich. Denn man kann nicht erwarten, dass der kleine Junge einen Überblick hat, für sie ist das einfach nur toll wie sie da marschieren.

Ein anderes Beispiel ist: Vor Mischas Augen werden die Schaufenster jüdischer Geschäfte eingeschmissen, als einer der Inhaber auf die Straße geht und sich bemerkbar macht, wird er mit der gelben Farbe angemalt.

Auch wenn die Hauptfigur an diesen Tag für sich entscheidet ich möchte kein Jude sein, so fände er es lustig mit Farbe überall bemalt zu werden lustig und verurteilt den Angemalten das er kein empfinden könne. Die Erzählweise setzt sich aus einfachen Hauptsätzen zusammen, kombiniert mit schönen Satzgefügen sodass es sich Insgesamt recht gut lesen lässt. Die einfachen Sätze untermalen einmal mehr die Kindliche Sichtweise. Durch Wörter wie „Knobelbecher“  erhält das Buch noch einmal eine Interessante Sichtweise. Denn Natürlich wurden auch damals Spitznamen verwendet, das Buch wirkt durch solche Insgesamt betrachteten Kleinigkeiten viel authentischer und der Leser kann sich gut in die Geschichte einfühlen.

Insgesamt ist dieses Buch sehr interessant zu lesen da es aus einer ungewöhnlichen Perspektive geschrieben ist. Dieser naive Erzählstil wird sehr gut über das gesamt Buch verfolgt. Hier ist es für den Charakter gar nicht von Nöten, dass er am Ende alles verstanden hat. Es Reicht wenn sich die Hauptfigur selbst einordnen kann. Für mich zeigt das einmal mehr das Jemand der in dieser Zeit gelebt hat, zwar nah am Geschehen ist, aber manchmal genauso weit vom Begreifen entfernt ist wie wir. Weiterempfehlen würde ich dieses Buch an jeden der gerne andere Perspektiven des Schreibstils kennenlernt und Bücher über den Nationalsozialismus liest.

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