Jesko Wilke

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Interview mit Jesko Wilke

7 Fragen an Jesko Wilke

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Ich hatte die Zeit und ich konnte es. Es macht Spaß, seine eigenen Welten zu erschaffen.

2) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich liebe Sprachwitz, schräge Charaktere und ungewöhnliche Geschichten. Ich mag die ersten Irving-Romane (bis Witwe für ein Jahr), William Kotzwinkle (Mitternachtspost, Ein Bär will nach oben), T.C. Boyle (Wassermusik) und Sue Townsend (Adrian Mole und die Achse des Bösen), um ein paar Beispiele zu nennen.

3) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Ich bin ein Fan von Helge Timmerberg. Er ist ein echter Weltenbummler. Er hat schon in seiner Jugend Sachen gemacht, die ich mich bis heute nicht getraut habe und hat diese Geschichten genial in Worte gefasst. Mir gefällt seine Art von Humor.

4) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Von überall. Ich mache mir Notizen und sammle Ideen. Zum Teil sind das nur witzige oder ungewöhnliche Formulierungen. Manchmal sind es kleine Geschichten. In unserem Wochenblatt kam mal ein Bericht über einen verlorengegangenen Ehering. Nach 37 Jahren ist er wieder auftaucht, bei der Gartenarbeit. Auf dem Foto sieht man eine alte Bäuerin mit einer Mistgabel. An einer Zinke hängt der Ring – sehr inspirierend.

5) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Ich bin tatsächlich ziemlich diszipliniert und verordne mir feste Arbeitszeiten. Es gibt einfach zu viele Dinge, die mich sonst ablenken würden. Für die Nacht liegen Block und Stift neben dem Bett bereit.

6) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Zunächst mal, dass es weiter geht. Das hängt maßgeblich vom Erfolg meines Erstlings (Ghostwriter, ab Okt. '12 bei Rowohlt) ab. Mein zweiter Roman ist nämlich auch schon fast fertig...

7) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Ich habe gerade mit meinem Bruder geskypt, der lebt in Prag. Dann kam ein Mail mit der Betreffzeile: Eine Gewinnbenachrichtigung deiner Agentur. Ich bin hier herum gesprungen wie ein Irrer. Mein Bruder dachte, jetzt dreht er durch...