Jesper Juul Liebende bleiben

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Inhaltsangabe zu „Liebende bleiben“ von Jesper Juul

Kaum sind Kinder da, vergessen viele Eltern, als Paar glücklich zu sein. Der erfahrene Familientherapeut Jesper Juul macht Eltern Mut zur Zweisamkeit und beschreibt die Schlüsselpunkte zur guten Beziehung trotz Kind. Wenn Eltern ihrer Liebesbeziehung Zeit und Raum geben, leben alle Familienmitglieder leichter und zufriedener. Nur so kann ein harmonisches Umfeld entstehen, in dem Kinder bindungssicher und gestärkt aufwachsen und die Liebe zwischen den Eltern lebendig bleibt. Also das Familienbudget lieber für den Babysitter ausgeben als für einen stressigen Besuch im Familienrestaurant!

Ein Mutmachbuch für die Kraftlosen und Zweifeler in der Partnerschaft und als Eltern.

— Kellerbandewordpresscom

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  • Liebende bleiben und Elternsein vereinbaren

    Liebende bleiben

    Kellerbandewordpresscom

    26. March 2017 um 22:14

    Liebende bleiben Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken Kaum sind Kinder da, vergessen viele Eltern, als Paar glücklich zu sein. Der erfahrene Familientherapeut Jesper Juul macht Eltern Mut zur Zweisamkeit und beschreibt die Schlüsselpunkte zur guten Beziehung trotz Kind. Wenn Eltern ihrer Liebesbeziehung Zeit und Raum geben, leben alle Familienmitglieder leichter und zufriedener. Nur so kann ein harmonisches Umfeld entstehen, in dem Kinder bindungssicher und gestärkt aufwachsen und die Liebe zwischen den Eltern lebendig bleibt. Also das Familienbudget lieber für den Babysitter ausgeben als für einen stressigen Besuch im Familienrestaurant!   Meine Buchbewertung: Als Zweifachmama gerät die Partnerschaft schnell in den Hintergrund. Das wichtigste erscheint erst mal, die Kinder zu versorgen. Wenn beide Kinder auf mich einbabbeln – und womöglich auch noch gleichzeitig – dann fehlt mir ein Ohr, um mich auf die Worte meines Mannes zu konzentrieren. Oft haben wir auch Missverständnisse zwischen Tür und Angel zu klären, was für mich nicht befriedigend ist. Da will ich ja erst gar nicht von den seltenen Zärtlichkeiten anfangen. Es ist meine tiefe Überzeugung: Zweisamkeit ist Elternrecht. Das Beste, was Mütter und Väter für ihre Kinder tun können, ist, gut auf ihre Beziehung als Paar aufzupassen. Aber wie können Paare Liebende bleiben, wenn das Familienchaos erst einmal ausgebrochen ist? Und da sollte eigentlich das Buch ausführlich darüber berichten, oder? Der dänische Familientherapeut und Ratgeberautor Jesper juul ist für seine Hilfestellungen und Ideen für Familien sehr bekannt. In diesem Buch behandelt und bespricht Jesper Juul in mehreren Interviews Ehe- oder Familienkonflikte von verschiedenen Konstellationen von Problemen. Leider war vieles davon für mich nicht relevant. Eine Tochter/ein Sohn hat zur Mutter eine andere Beziehung als zum Vater. Jede Beziehung ist einmalig. Manchmal sind sich ein Kind und die Mutter näher, manchmal braucht ein Kind mehr den Vater. Es ist wichtig, die Beziehungen, so wie sie sind, zu akzeptieren. Das ist für  mich die wichtigste Voraussetzung für eine Elternschaft. Wenn die Eltern auf sich gegenseitig eifersüchtig sind, weil gerade der andere Partner besser mit einem Kind zurecht kommt, dann fehlt doch schon das Grundvertrauen bei Mama und Papa. Wie soll sich denn da das Kind wohlfühlen und Geborgenheit erleben dürfen? Wenn ihr wütend seid auf den anderen, redet darüber miteinander. So oft kümmert ihr euch um die Wut der Kinder, schaut genauso auch mal nach euch beiden. Das fand ich ein wichtiges Kapitel für mich persönlich. Denn genau das ist oft unser Problem in der Partnerschaft. Wir gehen unseren kleinen Konflikten aus dem Weg. Schlafen eine Nacht drüber und denken es ist am nächsten Tag vergessen. Solange, bis mal wieder so eine oder eine ähnliche Situation auftaucht. Dann kocht es wieder hoch. Im Buch fand ich tolle Hilfestellungen für eine neue Herangehensweise. Bereits in der Vergangenheit beschäftigte ich mich mit Ehekonflikten und hatte im Blog einen Elternberater und Konfliktcoach zu Gast, der mir seine Tipps verriet und Fragen von Lesern beantwortete. Diese Verantwortung für seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu übernehmen ist besonders wichtig, wenn man Familie wird.   Als Frau oder Mutter denkt man doch oft, dass man die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder erfüllen muss um glücklich zu sein. Dabei vergisst man sich selbst. Vielleicht aber auch, weil das Bedürfnis „Schlaf“ auch erst mal nicht erfüllt werden kann. Oder über das Bedürfnis „mal 5 Minuten allein aufs Klo zu gehen“ total unrealistisch ist und keinen anderen interessiert. Der Partner kann eine halbe Stunde auf der Toilette verbringen und keiner stört ihn. Mein Lieblingszitat aus dem Buch: Unsere Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind, ist aber vielleicht das Schwierigste auf der Welt. Kinder können das. Sie sind uns darin Vorbilder. Was ist eine intuitive Verbindung und wie funktioniert sie? Welche Auswirkungen hat es für die intuitive Verbindung wenn sich die Eltrn trennen? Diesen Fragen geht das Buch auf den Grund. Es war für mich neu, denn über eine intuitive Verbindung zu meinen Kindern hatte ich mir bis zum Lesen dieses Buches noch keine Gedanken gemacht. Es war sehr aufschlussreich und gibt manchen Situationen innerhalb unserer Familienkonstellation neue Blickwinkel, die es zu bedenken gilt. Wann ist eine Trennung der bessere Weg? Dieses Kapitel war sehr hilfreich um die Beziehung aus einer anderen Perspektive zu beleuchten. Wir können den Partner nicht wirklich verändern . Wir können uns nur selbst verändern und schauen ob wir uns dabei noch wohl fühlen. Oder verbiege ich mich zu sehr, dann muss eine andere Lösung gefunden werden. Aber wenn einem die Partnerschaft wichtig ist und der Grundstein der Zusammengehörigkeit stimmt, lohnt sich daran zu Arbeiten und miteinander darum zu kämpfen. Fazit: Ein Mutmachbuch für die Kraftlosen und Zweifeler in der Partnerschaft und als Eltern. Vielen Dank an den Beltz Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar. Mehr Buchtipps findest du hier: www.kellerbande.wordpress.com

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  • Die Eltern nicht vergessen

    Liebende bleiben

    WinfriedStanzick

    13. February 2017 um 13:20

    Aus zahlreichen früheren Veröffentlichungen des mittlerweile nach schwerer Krankheit an den Rollstuhl gefesselten Jesper Juul hat der Herausgeber Mathias Voelchert ein Buch gemacht, das mit kurzen Theorieteilen und vielen Fallberichten und Gesprächsprotokollen ein besonderes Erziehungsthema in den Fokus nimmt: die Beziehung der beiden Eltern. „Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken“ ist der für manche vielleicht paradox klingende Untertitel eines Buches, das die These vertritt, dass Eltern sich selbst und ihre Beziehung, auch die romantischen Seite ihrer Liebe, nicht vergessen und verkümmern lassen dürfen, wollen sie glückliche Kinder haben. Als besonders hilfreich empfand ich das vierte Kapitel mit dem Titel „Wann ist eine Trennung der bessere Weg?“, das viele positive Wege aufzeigt, die Kinder nicht unter einer Trennung leiden zu lassen. Drei Regeln, die Jesper Juul für alle Eltern empfiehlt, können, recht beachtet und mit Leben gefüllt, vielleicht so manche Trennung vermeiden. 1.    „Wir können von unserem Partner niemals verlangen, sich zu ändern oder auf der persönlichen Ebene zu wachsen. Wenn wir in einer Beziehung unglücklich sind, sollten wir daran arbeiten, unser eigenes Verhalten zu ändern.“  Der dadurch angestoßene Wandel wirkt sich positiv auf die Familiendynamik aus. 2.    „Wir sollten unsere Partnerin oder unseren Partner fragen, wie wir sie oder ihn im Veränderungs- und Reifeprozess unterstützen können, und dabei nach Möglichkeit helfen.“ 3.    „Wir alle können uns nur ändern, wenn wir uns anerkannt und geliebt fühlen, so, wie wir sind. Und wenn wir uns selbst uneingeschränkt akzeptieren. Liebe und Anerkennung sind die Grundvoraussetzungen für Veränderung.“ Ein wichtiges, ein hilfreiches Buch für alle Eltern, die bei aller Sorge und Liebe für ihre Kinder das Gefühl haben, selbst auf der Strecke zu bleiben.

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