Jesper Stein Unruhe

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Inhaltsangabe zu „Unruhe“ von Jesper Stein

'Ein Debüt, das in die oberste Krimi-Liga gehört.' Lokalavisen Axel Steen, Ermittler im Kopenhagener Morddezernat, wird von einer inneren Unruhe getrieben. Die panische Angst, sein Herz könne plötzlich aufhören zu schlagen, hält ihn Nacht für Nacht wach. Von der Fensterbank seiner Altbauwohnung blickt er über die Straßen von Nørrebro, dem Künstler-, Drogen- und Rotlichtviertel Kopenhagens. Als während der Unruhen um die Zwangsräumung und den Abriss des Jugendzentrums eine Leiche gefunden wird, fällt der Verdacht zunächst auf die Einsatzkräfte der Polizei. Denn die 'grüne Lunge' des Viertels war während des Räumungseinsatzes von den Ordnungskräften abgeriegelt worden. Hat die Polizei einen der jungen Leute aus dem Jugendzentrum einfach kaltgemacht? Steen gerät unter Druck. Bald jagt er nicht nur einen Mörder durch das von Rauchbomben vernebelte Nørrebro, sondern muss selbst um sein Leben kämpfen. Offenbar ist der Fall für einen von ständiger Todesangst geplagten Ermittler der Mordkommission eine Nummer zu groß.

Mich hat dieser Krimi sehr gut unterhalten und mir neue Einblicke in Dänemarks Hauptstadt verschafft.

— Thaliomee
Thaliomee

Nichts Besonderes

— Jonas1704
Jonas1704

Konventioneller Krimi, immerhin in sehr lesbarem Stil auf gutem Niveau. Eigentlich dreieinhalb Sterne;-)

— alasca
alasca

Gelungener Auftackt einer Krimi-Reihe

— dowi333
dowi333

eine straffere Handlung hätte mehr Spannung erzeugt

— gesil
gesil

Ein sehr langatmiger und spannungsfreier Krimi

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Präzise und spannend erzählter Polizeikrimi mit interessantem Ermittler

— Buecherschmaus
Buecherschmaus

Die Geschichte wird zu Tode geschlachtet...

— LeKu
LeKu

Es zieht sich und nimmt kein Ende.

— Mone80
Mone80

Ordentliches Debüt für Kommissar Steen: Solider Polizeikrimi.

— Gulan
Gulan

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  • Im Kopenhagener Autonomendschungel

    Unruhe
    Duffy

    Duffy

    17. October 2016 um 12:48

    Axel Steen, ein sehr eigenwilliger und wahrheitsliebender Ermittler in der Kopenhagener Mordkommission muss sich um einen Fall kümmern, der sich während innerer Unruhen im Autonomenviertel ereignet hat. Erst sieht es so aus, als wäre das Opfer von Polizisten ermordet worden, doch dann schalten sich Geheimdienst und höhere Ebenen ein. Die hartnäckige Art seiner Ermittlungen bringen Steen in Schwierigkeiten.In Dänemark ein Bestseller, wurde auch hierzulande viel Wirbel um das Buch gemacht. Der Ermittler Steen ist aber beileibe nicht so ein "besonderer" Typ, natürlich ist auch er mit einigen kleinen Macken ausgestattet, getrennt von seiner Frau lebend und leidend, die geliebte Tochter nicht oft genug sehen zu können. Aber sonst eben ein kantiger Geradeaustyp, wie wir ihn oft im Ermittlungsmilieu antreffen.Der Autor war Kriminalreporter und genauso schreibt er. Sehr dokumentarisch und methodisch, er betritt von Anfang an ein Spannungslevel, das er bis auf ein paar Ausreisser, wo das Weiterlesen zwingend wird, nicht verlässt. Das schafft Längen, obwohl unter dem Strich ein gelungenes Werk herauskommt, das in seiner Gesamtheit überzeugen kann. Wer Stein aber als den dänischen Ken Bruen bezeichnet hat (Werbung), dürfte von diesem noch keine Zeile gelesen haben. Schlüssig, aber verzichtbar und in der Werbung  und Kritik hoffnungslos überbewertet. Gesunder Durchschnitt.

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  • Der erste Fall für Axel Steen

    Unruhe
    Thaliomee

    Thaliomee

    27. July 2016 um 15:46

    Unruhe ist der erste Fall für Mordermittler Axel Steen aus Kopenhagen. Er ist ein anders als seine Kollegen, geht nicht immer den offiziellen Weg und hält sich privat auch nicht immer ganz genau an Gesetze. So raucht er gern Haschisch und macht kleine Deals mit der Presse. Außerdem wohnt er in Nørrebro, einem der „Problemviertel“ der Stadt. Und in genau diesem Viertel wird ein Jugendzentrum geräumt, was von zahlreichen Protesten aus dem linksautonomen Spektrum begleitet wird. In der Nacht der Räumung wird eine Leiche mitten im Sperrgebiet gefunden. Alles sieht so aus, als wurde hier ein Autonomer von den Polizisten regelrecht hingerichtet. Aber einige Details stimmen nicht ganz und Axel Steen beginnt auf seine Art zu ermitteln, bis sich der dänische Inlandsgeheimdienst (PET) einschaltet. Helfen könnte eine Videoaufnahme der Tat, denn ein Händler hatte eine Kamera angebracht. Aber die Kamera wurde von einem jungen Autonomen gestohlen, der nun verschwunden ist. Mir hat dieser Krimi besonders gut gefallen, weil er Ereignisse von verschiedenen Seiten beleuchtet und sparsam mit Schuldzuweisungen umgeht. So gibt es die Autonomen und Linken auf der einen Seite, während die Polizei auf der anderen steht. Auch die Presse spielt bei den Auseinandersetzungen und Straßenschlachten eine Rolle, denn sie berichten schließlich nicht immer neutral. Zu guter Letzt ist auch der Geheimdienst beteiligt und damit beginnt das übliche Kompetenzgerangel. Der Autor schafft es geschickt, verschiedene Perspektiven zu wählen und ein Gesamtbild zu schaffen. Der Titel passt dabei auf das ganze Buch, Unruhe ist in den Straßen von Nørrebro und im Innern des Ermittlers zu spüren. Die Auflösung des Krimis hat mich letztendlich überrascht, auch wenn es natürlich Hinweise gab. Der Autor hat die Messlatte für diese Krimireihe mit dem ersten Band jedenfalls hoch gesteckt.

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  • Unruhe

    Unruhe
    Jonas1704

    Jonas1704

    10. July 2016 um 21:17

    Axel Steen,38 ist Ermittler bei dem Koppenhager Morddezernat, geschieden und hat eine Tochter. Immer noch träumt er von seiner Frau und wacht dann enttäuscht auf, wenn er feststellen muss, dass es nur ein Traum war. Er hat große Angst zu sterben obwohl alle Untersuchungen das Gegenteil zeigen. Nur wenn er in seine Arbeit vertieft ist, vergisst er seine Angst. Zudem ist er nicht gerade beliebt, weder bei seinem Vorgesetzten, noch bei Kollegen. Aber das alles interessiert ihn wenig. Es herrscht Unruhe In Kopenhagen, die schlimmsten Unruhen mit Demonstranten seit Jahren. Überall brennt es. Auf einem abgeriegelten Friedhof wird eine Leiche gefunden. Axel Steen muss mit John Darling zusammenarbeiten und im Fall ermitteln. Sein Kollege ist ein Mann in knallengen Hosen, den die Frauen mögen. Schon beim ersten Zusammentreffen in den frühen Morgenstunden kommt es zum Schlagabtausch zwischen den beiden. Das Thema an sich fand ich doch sehr spannend, im Endeffekt aber schaffte es das Buch trotzdem nicht mich so zu fesseln. Alex Steen war mich einfach zu bad boy, einen Tuch zu viel würde ich sagen. Hasch rauchen, unbeliebt sein, geschieden, kein guter Vater, man suchte förmlich nach einem guten Charakterzug. Das war mir ein bischen zu viel des Schlechten!

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  • Unruhe

    Unruhe
    anyways

    anyways

    29. September 2015 um 20:54

    Die „grüne Lunge“ Nørrebros ist beschmutzt und entweiht, das muss Mordermittler Axel Steen bedauernd feststellen. Der Friedhof der für ihn und seine kleine Tochter Emma immer einen Spaziergang wert war, ist nun, während der tumultartigen Unruhen in diesem überwiegend von Drogen, Prostitution und auch Künstlern geprägten Stadtteil Kopenhagens, zum Tatort geworden. Dabei war der Friedhof von Polizisten während der Tatzeit abgeriegelt, wie ist es möglich, dass sich jemand unbemerkt anschleichen kann? Warum wurde das Opfer in einer als Polizist verkleideter Autonomer arrangiert? Fragen die sich Axel anhand einer illegal angebrachten Überwachungskamera leichter zu beantworten hofft, nur wird diese von einem allzu neugierigem Bewohner des Viertels geklaut. Die Ermittlungen verzögern sich, nebenbei kämpft der Ermittler ständig mit sich selbst, hervorgerufen durch regelmäßig auftretende Panikattacken, hadert mit seiner Rolle als geschiedener Vater, mit seiner Ex-Frau und deren neuen Lebensabschnittsgefährten und auch eine andere Dienststelle sowie seine Vorgesetzten machen ihm das Leben nicht gerade leicht. War der Täter vielleicht einer aus den eigenen Reihen? Kopenhagen habe ich mir freundlicher, heller und liebenswerter vorgestellt. Jesper Stein zeigt uns die Schattenseiten der Stadt, das Problemviertel. Ein Ort den es wohl in jeder europäischen Großstadt gibt. Der Ort der aber auch über Lichtpunkte verfügt und die finde ich, hat der Autor geschickt gezeichnet. Die Schilderungen der künstlerisch angelegten Parkanlagen vermitteln das Gefühl, sich auch diesen bei einem Besuch der Stadt anzuschauen. Der eigentliche Fall ist interessant mit vielen teils vorhersehbaren teils unvorhersehbaren Wendungen, einigen Spannungsbögen und vielen Protagonisten, die das Gesamtbild komplex gestalten. Ein bisschen hab ich mit dem Hauptakteur gehadert, die Figur war mir irgendwie zu klischeehaft skizziert. So oder so fand ich keine außergewöhnliche Eigenschaft, die ihn aus dem Meer von selbstgefährdenden Kommissaren hervorstechen lassen würde. Vielleicht hatte er auch von allem zu viel. Wer weiß? Vielleicht muss ich aber erst den Nachfolger lesen, so eine Figur entwickelt sich ja im Laufe ihres „Arbeitslebens“.

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  • Unruhe

    Unruhe
    Isabell47

    Isabell47

    22. July 2015 um 08:50

    Axel Steen ist Mordermittler in Kopenhagen und während die Unruhen toben als es zu einer großen Zwangsräumung kommt, wird ein Toter auf dem Friedhof gefunden. Schon während der Begutachtung des Tatortes treten die nächsten Schwierigkeiten, denn eine Kamera, die an einem gegenüberliegenden Gebäude gesehen wird, ist verschwunden als Axel sie an sich nehmen will. Axel befindet sich auf gefährlichem Terrain, denn wer will etwas vertuschen und wer steht noch hinter ihm? Gesundheitlich ist Axel auch ziemlich angeschlagen und schlafen ist ohne "Drogen" auch nicht mehr möglich. Der Krimi hat mir gut gefallen, denn er hatte viele Ecken und Kanten ebenso wie der Ermittler. Ich hoffe auf neue Fälle!

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  • Eine Woche mit Axel Steen

    Unruhe
    dowi333

    dowi333

    26. May 2015 um 19:49

    Axel Steen, Vizehauptkommisar im Kopenhagener Morddezernat. Er ist achtunddreißig, geschieden, hat eine fünfjährige Tochter. Er ist ungehalten, beschwerte sich zu oft, nimmt Abzweigungen vom Dienstweg, die jeglicher Rechtsgrundlage entbehrten. Er ist egozentrisch; nur seine Tochter ist ihm wichter als er selbst. Axel wohnt in Nørrebro, einem Stadtteil Kopenhagens, der sich in den letzten Jahrzehnten einen Ruf als Schlachtfeld für Straßenkämpfe zwischen Polizei und Hausbesetzern, Einwanderern der zweiten Generation und Autonomen erarbeitet und hartnäckig verteidigt hat. Er hat darüber hinaus panische Angst, sein Herz könne plötzlich stehen bleiben. Aber so sehr ihn sein eigener Tod ängstigt, mit so viel Leidenschaft widmet er sich einem Mordfall. Und so sei es. Nur wenige hundert Meter von Axels Wohnung entfernt - auf dem Nørrebro-Friedhof - wird die Leiche eines Mannes gefunden. Wer brachte einen Mann auf dem Friedhof um, mitten in den schlimmsten Unruhen, die Kopenhagen seit vielen Jahren erlebte? Wer war das Opfer? Warum war er umgebracht worden? Und wie? Steckt möglicherweise ein Polizist hinter der Tat? Eine zufällig von der Tat gemache private Videoaufnahme, die den Verdacht bestärkt, dass der Täter bei der Polizei ist, verschwindet; und mit ihr der Student, der sie (widerrechtlich) an sich genommen hat. Aber Axel hat eigenen Quellen, um Beweise zu beschaffen. Über eine befreundete Journalistin erhält er Aufnahmen jener Nacht, die ein anderes Bild auf die Sache werfen. Aber auch diese lassen die Polizei in keinem guten Licht erscheinen. Schnell stellt sich heraus, das Opfer ist kein Unbekannter. Enver Davidi wurde wegen Drogenbesitz und -handel zunächst inhaftiert und schließlich aus Dänemark ausgewiesen. Seither kämpft er um die Aufhebung des Ausweisungsurteils. Um die Sache noch verwirrener zu machen, hatte Axel eine flüchige Affaire mit der Exfrau des Opfers, wie er im Laufe der Ermittlungen feststellt. Lange stellt sich die Frage, was hinter dem Mord stellt und warum schaltet sich das PET ein. Welche Verbindung hat der Nachichtendienst zum Opfer? Was gilt es zu vertuschen? Fragen über Fragen. Der Autor schafft es, die Spannung lange aufrecht zu erhalten. Die Verbindungen werden immer verstrickter, was dem Lesegenuss allerdings keinen Abbruch tut. Und obwohl ich die Handlung größtenteils vorhersehbar empfand, hält die Geschichte einige Überraschungen bereit. Axel ist mir durchaus sympathisch. Er hat Ecken und Kanten, aber auch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Wo das Gesetz ihm die Hände bindet, handelt er kurzerhand nach eigenen Regeln. Er ist leidenschaftlich und daran interessiert, den wahren Täter zu finden und seiner gerechten Strafe zuzuführen – unabhängig davon, welche Stellung dieser hat.

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  • Axel Steen ermittelt

    Unruhe
    gesil

    gesil

    22. January 2015 um 11:17

    Während der Unruhen rund um die Zwangsräumung des Jugendzentrums wird auf einem nahen Friedhof die Leiche eines Autonomen gefunden. Der Mann wurde geschlagen und erwürgt. Axel Steen vom Kopenhagener Morddezernat wird der Fall übertragen und es sieht so aus, als habe jemand von den Einsatzkräften die Tat begangen. Der junge Polizist beginnt mit den Ermittlungen und hat bald den ersten Verdächtigen. Doch Bilder aus einer Überwachungskamera werfen weitere Fragen auf und Steen steht plötzlich schwer unter Druck… Unruhe ist der erste Fall des Kopenhagener Kommissars Axel Steen und das erste Buch von Jesper Stein, das ich gelesen habe. Obwohl ich gern Krimis aus dem skandinavischen Raum lese, und die Leseprobe einiges an Spannung versprach, hatte ich mit diesem Buch so meine Schwierigkeiten. Steen verfolgt zwar verschiedene Spuren, doch von seinen Kollegen wird er dabei nicht gerade unterstützt, wodurch er wie ein Einzelkämpfer wirkt und mir der Austausch mit den Kollegen zu kurz kam. Auch drohen seine Vorgesetzten mehr als einmal damit, ihn versetzen zu lassen und erhöhen somit den Druck auf ihn. Da hab ich mich schon gefragt, wie Axel noch seine Arbeit machen kann. Auch sein Privatleben erscheint sehr kompliziert. Seine Exfrau, die gleichzeitig die Mutter der gemeinsamen Tochter ist, lebt nun mit einem Juristen zusammen, mit dem Axel immer wieder beruflich zu tun hat. Das geht natürlich nicht ohne Spannungen ab. Zwar sind diese Spannungen verständlich, Axels Antipathie aber irgendwo schon ein Klischee, auf das man getrost hätte verzichten können. Und dann ist da noch Axels Furcht vor einem plötzlichen Herztod. Diese Furcht wird ganz ohne irgendwelche Erläuterungen einfach so in den Raum gestellt. Der Leser erfährt nie, woher diese Furcht kommt, was eventuell der Auslöser war. Ob damit der Figur mehr Tiefe verliehen werden soll? Vielleicht wird es in den Folgebänden noch aufgegriffen, aber hier fand ich diesen Aspekt eher störend. Am Ende kann Axel den Fall natürlich lösen, nicht zuletzt mit Hilfe seiner Kollegin vom PET, doch ob auch hier der letzte Schlenker hätte sein müssen? Zwar beantwortet er die letzten Fragen, doch auf mich wirkte es wie aufgesetzt, da es am Tathergang nur unwesentlich etwas ändert. Fazit: Unruhe ist ein Krimi, den man gut lesen kann, aber nicht muss und dem es nicht geschadet hätte, wenn der Autor die Handlung gestrafft hätte, um mehr Spannung zu erzeugen.

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  • Solide skandinavische Krimikunst

    Unruhe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2014 um 10:00

    Axel Steen , ist Ermittler in der Kopenhagener Mordkomission . Momentan läuft bei weitem nicht alles so wie es sollte . Seit längerer Zeit leidet er an zwanghaften Gedanken , sein Herz könnte einfach stehen bleiben . Er hat Angst vor dem Tod und dies in einer wahnhaften Weise . Außerdem wurde er von seiner Freundin verlassen , auch dieser Umstand scheint ihm schwer zuschaffen zumachen ! Und dann wäre da noch ein Mord der ,blutig und brutal ist . Zwischen den Straßenschlachten gegen die Polizei , versucht Axel Steen eine einigermaßen vernünftige Ermittlung zuführen . Auch wenn dies sich gar nicht als so leicht herausstellt . Denn sein Chef ist alles anderer als begeistert von ihm und dieser würde ihn am liebsten loswerden . Innerhalb der Leseprobe , wird dem Leser sofort klar , dass Axel Steen zwar ein erfolgreichen Ermittler ist , er allerdings nicht immer nach Vorschrift handelt ! Der Mord , der sich nur wenige Meter von seiner Haustür ereignet , wird sehr spannend beschrieben ! Alles in allem , erscheint  dieser Krimi ziemlich spannend und wie bei allen skandinavischen Büchern politisch angehaucht zu sein !Und genauso ist es , typisch skandinavisch und dies meine ich durchaus poitiv !Tolle und gut durchdachte Charaktere , eine düstere und einnehmende Grundstimmung , ein toller und flüssiger Schreibstil . Einziger kleiner Kritikpunkt , mir fehlte ein wenig die durchgängig vorhandene Spannung , sonst ein durchaus gelungenes Krimidebüt , welches sehr solide und geheimnisvoll geschrieben wurde !

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  • eher ruhig als unruhig

    Unruhe
    coffee2go

    coffee2go

    08. July 2014 um 13:26

    Kurze inhaltliche Zusammenfassung: Unruhe ist der erste Fall, den Jesper Stein für den ermittelnden Kommissar Axel Steen geschrieben hat. Kopenhagen befindet sich im Unruhezustand: Das Jugendzentrum wird abgerissen, zahlreiche Demonstranten befinden sich auf der Straße und die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Zusätzlich wird die Leiche einer männlichen Person gefunden und die Tataufklärung erweist sich als äußerst ungewöhnlich und komplex, zudem auch noch die Medien involviert sind und ein Video auftaucht, auf dem der Täter und ein Teil der Tat zu sehen sind. Darüber hinaus ist die ermordete Person auch verknüpft mit der Drogenszene und mit Verbrechen, die Jahre zuvor passiert sind. Der ermittelnde Kommissar Axel Steen ist selbst besorgt um seine eigene Gesundheit, kämpft mit seiner Ex-Frau um das Besuchsrecht seiner fünfjährigen Tochter Emma, kommt mit dem neuen Partner seiner Ex-Frau, der zugleich ein Vorgesetzter von ihm ist, nicht klar und auch mit seinen aktuellen Liebschaften läuft es nicht ganz rund. Hinzu kommt, dass er selbst beruflich unter starkem Druck steht und von seinen Vorgesetzten genauestens beobachtet wird, er an Schlafstörungen leidet und diese mit Haschisch behandeln versucht und somit selbst der größte Unruhefaktor im gesamten Krimi ist. Meine Meinung zum Buch: Der Krimi hat meiner Meinung nach einen sehr starken Einstieg in das Thema, das mein Interesse voll und ganz geweckt hat. Danach ist es allerdings, entgegen der Versprechung des Titels eher ruhig geworden und zwischenzeitlich war es für mich schon recht langatmig. Erst am Ende des Buches ist mit der Aufklärung des Falles wieder Spannung aufgekommen. Der größte Unruhefaktor und Unruhestifter des Buches war der Ermittler Axel Steen selbst. Vor allem die persönlichen Lebensumstände und Geschichten aus seinem Umfeld fand ich teilweise spannender als die Aufklärung des Mordfalles selbst. Obwohl Axel keineswegs sympathisch beschrieben wurde, konnte ich mich trotzdem gut in seinen Charakter hineinversetzen und nachvollziehen, warum er in gewissen Situationen auf seine recht eigenwillige Art und Weise reagiert und handelt. Die Auseinandersetzung mit seinem Privatleben und die Überlegungen bezüglich seiner Gesundheit, habe ich als Bereicherung für das Buch gefunden. Titel und Cover: Das Cover finde ich aufgrund der dezenten Farbgestaltung in grau und gelb optisch sehr gut gelungen und ansprechen. Der Titel „Unruhe“ hat mir auch auf Anhieb gut gefallen, er verspricht allerdings mehr als dann im Buch eingelöst wird. Mein Fazit: Ich betrachte Unruhe, den ersten Kriminalfall von Jesper Stein, als durchschnittlichen Krimi, der durchaus lesenswerte Aspekte beinhaltet, allerdings hätte er das Potenzial gehabt, vor allem im Mittelteil auch noch spannender oder unruhiger zu sein. Trotzdem freue ich mich auf einen eventuellen Folgekrimi mit dem Ermittler Axel Steen und hoffe, dass dieser dann durchgehend spannungsgeladen sein wird.

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  • Leserunde zu "Unruhe" von Jesper Stein

    Unruhe
    muchobooklove

    muchobooklove

    Ein Krimi-Debüt aus Dänemark, das es in sich hat! Ein Mordermittler sollte starke Nerven haben. Was jedoch, wenn er selbst so von Angst zerfressen ist, dass er sich weder auf sich, noch auf einen anderen Fall konzentrieren kann? Der dänische Kriminalreporter Jesper Stein schafft in seinem Debüt "Unruhe" eine Geschichte, die anderen erfolgreichen Krimis aus Skandinavien in nichts nachsteht. Wir laden euch gemeinsam mit dem Kiepenheuer & Witsch Verlag zu einer besonders spannenden Leserunde ein: Mehr über das Buch: Axel Steen, Ermittler im Kopenhagener Morddezernat, wird von einer inneren Unruhe getrieben. Die panische Angst, sein Herz könne plötzlich aufhören zu schlagen, hält ihn Nacht für Nacht wach. Von der Fensterbank seiner Altbauwohnung blickt er über die Straßen von Nørrebro, dem Künstler-, Drogen- und Rotlichtviertel Kopenhagens. Als während der Unruhen um die Zwangsräumung und den Abriss des Jugendzentrums eine Leiche gefunden wird, fällt der Verdacht zunächst auf die Einsatzkräfte der Polizei. Denn die »grüne Lunge« des Viertels war während des Räumungseinsatzes von den Ordnungskräften abgeriegelt worden. Hat die Polizei einen der jungen Leute aus dem Jugendzentrum einfach kaltgemacht? Steen gerät unter Druck. Bald jagt er nicht nur einen Mörder durch das von Rauchbomben vernebelte Nørrebro, sondern muss selbst um sein Leben kämpfen. Offenbar ist der Fall für einen von ständiger Todesangst geplagten Ermittler der Mordkommission eine Nummer zu groß … Leseprobe Mehr über Jesper Stein: Jesper Stein ist Journalist und arbeitete als Kriminalreporter in Kopenhagen. 2008 erschien sein Bestseller über Bent Isager-Nielsen, den Leiter der Sektion 1, dem dänischen Pendant zum FBI. Das Buch erklärt u.a., warum Dänemark die weltweit höchste Aufklärungsrate bei Mordfällen aufweisen kann. Jesper Stein lebt seit 1992 in Nørrebro, ist verheiratet und hat zwei Kinder. »Unruhe« ist sein Debüt als Krimiautor. Wollt ihr wissen, ob es der Emittler Axel Steen noch schafft seine Angst zu überwinden oder ob der Mörder die Oberhand gewinnt? Dann bewerbt euch bis zum 03. November 2013 mit einem Beitrag und verratet uns, aus welchem Land ihr am liebsten Krimis lest! 

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    • 405
  • 1. Fall für Kommissar Axel Steen

    Unruhe
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    06. February 2014 um 12:30

    Zum Inhalt: Während in der Stadt die Unruhen um eine Zwangsräumung und den Abriss eines Jugendzentrums toben, wird Steen zum Friedhof gerufen. Dort hat man eine Leiche entdeckt. Hat der Mord mit den Unruhen zu tun? Wer ist der Täter?   Meine Meinung: Der Autor hat mit seinem eher unkonventionellen Ermittler, der auch gerne ab und an mal einem Joint nicht abgeneigt ist und dessen Personalakte voller Dienstaufsichtsbeschwerden ist, einen großen Sprung gewagt. Der Leser, bisher sehr von den skandinavischen Krimis verwöhnt, trifft hier aber eher auf eine langatmige, spannungslose Geschichte. Kaum nimmt das Buch ein bisschen Fahrt auf, wird diese auch sofort wieder im Keim erstickt. Der Leser ist am Ende des Buches so schlau wie vorher, da die Handlungsstränge so verworren sind, dass man gar nicht so richtig weiß, was der Autor eigentlich sagen will. Der Grundgedanke dieses Buches ist sehr gut,  leider ist die Umsetzung mangelhaft. Deshalb vergebe ich 3/5 Sternen.

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  • Lohnenswert

    Unruhe
    Sabo07

    Sabo07

    30. January 2014 um 07:11

    Unruhe ist ein Krimi nach meinem Geschmack. Auch wenn der Anfang etwas schleppend war.  Axel Steen ist ein sympathischer Ermittler, der gut ist in seinem Job und ihn liebt, obwohl er oft angewidert ist. Für ihn ist die Gerechtigkeit einfach wichtiger als Regeln. Und als er nun den Mord an einem Autonomen aufklären soll, überschreitet er die Grenzen des öfteren. Doch ist der Autonome wirklich autonom?? Und wie passen die Leute vom PET in das Geschehen. Axels Vergangenheit macht es ihm auch nicht leicht. Seine Exfrau, die er immer noch liebt, droht ihm das Kind zu entziehen, weil er sie mit in die Leichenhalle nimmt und sie Haschisch bei ihm findet. Ein One Night Stand, der einige Jahre zurück liegt, entpuppt sich als die Exfrau des Mordopfers. Keine guten Voraussetzungen und so wird er im Laufe der Ermittlungen auch vom Fall abgezogen und ermittelt heimlich auf eigene Faust weiter. Der Aufbau der Kapitel erfolgt in 2 Unterteilungen, zusätzlich zu den einzelnen Kapiteln sind immer mehrere zu einem Tag zusammengefasst. Der erste Tag befasst sich mit Beschreibungen der Personen während die Ermittlungen schon beginnen. Das ist rückblickend sehr gut gelungen, aber eben gewöhnungsbedürftig. Auch ungewöhnlich war, dass mir fast alle Personen sympathisch bis angenehm gleichgültig waren, es gab keinen, den ich wirklich nicht mochte. Großartig finde ich die Aufklärung, erst kurz bevor heraus kommt, wer der Täter ist, bin ich selbst darauf gekommen. Ich habe sozusagen mit Steen ermittelt und wusste nicht nach 10 Seiten, wer es ist. Ganz zum Abschluss setzt der Autor noch einen drauf und es gibt noch eine Wendung. Selbst diese ist realistisch vorstellbar und nicht überzogen. Einfach genial und nur zu empfehlen dieses Buch.

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  • Mittelmaß

    Unruhe
    abendsternchen

    abendsternchen

    15. January 2014 um 20:00

    Der Krimi Unruhe spielt sich in Dänemark, genauer gesagt in Kopenhagen, ab. Der Ermittler Axel Steen ist hier der Protagonist. Immer wieder liest man, das Axel Angst davor hat, das plötzlich sein Herz aufhört zu schlagen oder er einen Herzinfarkt erleidet. Ziemlich oft ließ er ein EKG über sich ergehen. Getrennt lebend von seiner Frau kümmert er sich tageweise um seine Tochter. Axel Steen scheint nicht einfach zu sein. Er ermittelt eigenständig und riskiert so manches mal seinen Rausschmiss. Im Laufe des Buches wird er immer mehr vom Fall abgezogen. Um was es genau geht, beschreibt die Inhaltsangabe recht gut. Ich hatte auf den ersten Seiten Probleme ins Buch zu kommen. Der Schreibstil war anfangs ungewohnt und der Protagonist Axel Steen gefiel mir nicht sonderlich. Mit der Zeit ließ sich für mich das Buch flüssiger lesen und ab der Hälfte fand ich es zunehmend interessanter. Bis zur letzten Seiten konnte ich mich mit der direkten Art von Axel Steen nicht anfreunden. Da es sich hier um den ersten Fall des Kommissar handelt, folgen sicher noch weitere Bände über Axel Steen. Dem Buch vergebe ich 3,5 Sterne. Nach Startproblemen ließ es sich recht gut lesen.

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  • Leider eine Enttäuschung

    Unruhe
    xXeflihXx

    xXeflihXx

    08. January 2014 um 19:09

    Axel Steen, Ermittler im Kopenhagener Morddezernat, wird von einer inneren Unruhe getrieben. Die panische Angst, sein Herz könne plötzlich aufhören zu schlagen, hält ihn Nacht für Nacht wach. Von der Fensterbank seiner Altbauwohnung blickt er über die Straßen von Nørrebro, dem Künstler-, Drogen- und Rotlichtviertel Kopenhagens. Als während der Unruhen um die Zwangsräumung und den Abriss des Jugendzentrums eine Leiche gefunden wird, fällt der Verdacht zunächst auf die Einsatzkräfte der Polizei. Denn die »grüne Lunge« des Viertels war während des Räumungseinsatzes von den Ordnungskräften abgeriegelt worden. Hat die Polizei einen der jungen Leute aus dem Jugendzentrum einfach kaltgemacht? Steen gerät unter Druck. Bald jagt er nicht nur einen Mörder durch das von Rauchbomben vernebelte Nørrebro, sondern muss selbst um sein Leben kämpfen. Offenbar ist der Fall für einen von ständiger Todesangst geplagten Ermittler der Mordkommission eine Nummer zu groß … Meine Meinung: Leider konnte mich dieses Buch nicht von sich überzeugen. Es hatte mich sehr neugierig gemacht, mit einem Ermittler der unter schlimmen Todesängsten und Panik leidet. Doch leider fehlt davon in dem Buch jegliche Spur. Wirklich sehr schade, gerade weil damit so geworben wurde. Nachdem ich Anfangs noch recht angetan von dem schönen Schreibstil war, wurde das Buch dann doch zunehmend immer zäher. Es wurden viel zu viele Sachen so ausführlich beschrieben, die für die eigentliche Handlung gar keine Rolle spielten das ich Zeitweise wirklich quer gelesen habe. Der Fall kam auch wirklich erst gegen Ende wirklich ins Rollen. Der Protagonist wurde mir zu oft ausfällig was ich für einen Polizisten als ziemlich ungeeignet empfunden hatte und die Nebencharaktere waren mir zu flach und unbedeutend.... Für echte Krimifans, die sehr ausführlich beschriebene, realitätsnahe Ermittlungen mögen könnte dieses Buch durchaus etwas sein. Für mich persönlich eher nichts, ich werde diese Reihe wohl nicht weiter verfolgen.

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  • Leider nicht zu empfehlen

    Unruhe
    LeKu

    LeKu

    31. December 2013 um 19:49

    Auf einem Friedhof in Norrebro wird nach einer Nacht voller Aufstände eine Leiche gefunden. Ein vermumter Mann, Teil der Aufständigen, lehnt an der Wand. Axel Steen, eigenwilliger Komissar des Kopenhagener Morddezernates, wird als Ermittler hinzugerufen. Schnell taucht er in ein wirres System aus Verstrickungen ein. Vorab: Ich habe diese Buch nicht fertiggelesen. Nach mehreren Versuchen habe ich beschlossen, kurz vor Seite 100 aufzugeben. Der Roman hat, wie ich finde, mehere Probleme: Steins Schreibstil ist nicht angenehm zu lesen. Auch ist dies definitiv ein regionaler Roman, der vom Leser ein Grundverständnis der politischen Lage Dänemarks verlangt. Desweitern (obwohl das selbstverständlich Geschmackssache ist) wurde ich mit dem Protagonisten nicht warm. Ich habe die Geschichte dennoch bis zum Ende zusammengefasst bekommen, von einer ebenso wenig begeisterten Leserin, und hatte anschließen noch weniger Bedürfnis, dieses Buch zu beenden. Vielleicht nehme ich es ja nochmal irgendwann in die Hand. Zu 'Unruhe' spreche ich keine Kaufempfehlung aus. Es war für meinen Geschmack sehr schnell zu detailliert, die Geschichte wird auf möglichst viele Seiten ausgeschlachtet. Es lohnt sich vielleicht, auf den zweiten oder dritten Roman von Stein zu warten, wenn er denn aus seinem Debüt lernt.

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