Jess Jochimsen Abschlussball

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Inhaltsangabe zu „Abschlussball“ von Jess Jochimsen

Für Marten ist der Friedhof der richtige Ort: Friedhöfe sind ruhig, gut ausgeschildert und bieten ausreichend Schatten. Schon als Kind hat er die Befürchtung, nicht in diese Welt zu passen – und als sich die Möglichkeit auf ein Dasein frei von Unwägbarkeiten bietet, greift er zu: Er wird Beerdigungstrompeter auf dem Nordfriedhof in München und spielt den Toten das letzte Lied. Als Marten die Bankkarte seines soeben zu Grabe getragenen Klassenkameraden Wilhelm findet, beginnt eine groteske Irrfahrt. Ohne eigenes Zutun wird er in einen Strudel merkwürdiger Ereignisse gezogen und lernt all das kennen, wovon er sich Zeit seines Lebens so mühsam ferngehalten hat: andere Menschen, Geld, Abenteuer, die Liebe.

Eine lesenswerte Außenseitergeschichte.

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    Abschlussball
    twentytwo

    twentytwo

    13. July 2017 um 16:36

    Marten, ewiger Außenseiter ohne nennenswerte soziale Kontakte, sieht in seinem Leben wenig bis gar keinen Sinn. Erst nachdem er, bedingt durch seinen Job als Beerdigungstrompeter, seine Zeit vorwiegend auf dem Friedhof verbringen kann, beginnt er langsam zu sich zu finden. Zwischen den vielen Toten fühlt er sich wohler als je in seinem Leben zuvor. Doch als er nach der Beerdigung eines ehemaligen Klassenkameraden dessen Bankkarte findet, gerät sein wohlgeordnetes Leben aus den Fugen. Er findet keine Ruhe mehr und versucht verzweifelt herauszufinden wer Wilhelm war und was mit ihm geschehen ist.FazitEine philosophische Auseinandersetzung mit dem Leben, seinem Sinn und dem Tod, die ohne pathetisch zu werden, viele Denkanstöße gibt.

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