Jess Rothenberg

 4 Sterne bei 249 Bewertungen

Lebenslauf

Sie weiß, was gute Bücher sind: Jess Rothenberg, geboren 1983, wächst in Charleston, South Carolina auf. Sie studiert Englisch und Soziologie und arbeitet lange Zeit als Lektorin für Jugendbücher, unter anderem arbeitet sie bei der »Vampire Academy«-Reihe mit. Neben ihrem Beruf absolviert sie ein Studium in Kreativem Schreiben.

2012 legt sie mit »The Catastrophic History of You and Me« ihren ersten eigenen Roman vor, der in über ein Dutzend Sprachen übersetzt wird und noch im selben Jahr auch in Deutschland unter dem Titel »Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?« erscheint.

Nach mehreren Jahren Schreibpause meldet sich Rothenberg im Sommer 2019 mit einem spektakulären Jugendbuch-Hit zurück: »The Kingdom« beschreibt sie selbst als Mischung aus Disneyland und „Westworld“. Das Buch verhandelt den Gerichtsprozess gegen die künstliche Intelligenz Prinzessin Ana, die ihren Geliebten ermordet haben soll.

Jess Rothenberg lebt heute gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn sowie ihrem Kater Charlie, der sich für einen Hund hält, in Brooklyn, New York. Das Schreiben ist heute ihr Hauptberuf.

Alle Bücher von Jess Rothenberg

Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9783751202251)

The Kingdom

 (187)
Erschienen am 07.06.2022
Cover des Buches The Catastrophic History of You and Me (ISBN: 9780142423905)

The Catastrophic History of You and Me

 (3)
Erschienen am 04.04.2013
Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9781509899388)

The Kingdom

 (0)
Erschienen am 11.07.2019

Videos

Neue Rezensionen zu Jess Rothenberg

Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9783751202251)
Miias avatar

Rezension zu "The Kingdom" von Jess Rothenberg

Lässt zum Ende hin stark nach
Miiavor einem Monat

Inhalt:

Du siehst aus wie ein Mensch. Du sprichst wie ein Mensch. Aber kannst du auch fühlen wie ein Mensch? Verborgen hinter einem großen Tor liegt The Kingdom, ein atemberaubender Fantasy-Erlebnispark mit biotechnischen Lebewesen voller Schönheit und Einzigartigkeit. Unter ihnen sieben makellose Prinzessinnen, die dir jeden Wunsch erfüllen. Szenenwechsel – Gerichtssaal: Prinzessin Ana soll den Parkangestellten Owen ermordet haben, für den sie Gefühle hatte. Doch sind künstliche Intelligenzen wirklich in der Lage, Emotionen und eine eigene Moral zu entwickeln? Ein Jahrhundertprozess beginnt, in dessen Verlauf nicht weniger als die Frage nach Schuld und Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert verhandelt wird.


Meine Meinung:

"The Kingdom" entführt einen zu Beginn ganz schnell und leicht in die Welt der Hybriden. Die Kapitel sind dabei schön kurz, unterbrochen von Interviewsituationen, Verhören und Protokollen. Man weiß also von Beginn an, dass es eine Gerichtsverhandlung und eine Wendung in der Geschichte geben wird. Parallel erleben wir die Zeit vor dieser Verhandlung aus der Sicht von Ana. Ana ist eine Hybride, also im Grunde kein echter Mensch, sondern eine Maschine. Im Großen und Ganzen geht es dabei darum, ob diese hybriden Lebewesen Gefühle und einen eigenen Willen entwickeln können. Die Idee ist sehr gut umgesetzt und man wird durch die kurzen Kapitel echt schnell in diese Welt hineingesogen. 

Zu Beginn war ich deshalb total von der Geschichte begeistert und konnte mich richtig mitziehen lassen. Leider lässt die Faszination dann aber immer mehr nach. Die Geschichte rund um Ana wird irgendwann super zäh, langweilig und auch vorhersehbar. Teilweise wird die Naivität von Ana sehr anstrengend und auch die Auflösung der Geschichte wirkt dann etwas willkürlich und zusammengebastelt. Mir hat das nicht sonderlich gut gefallen. Außerdem erleben wir hauptsächlich das Leben innerhalb von "The Kingdom". Die Außenwelt wird zwar immer mal wieder erwähnt und es wird immer wieder gesagt, wie schlecht es der Menschheit und der Gesellschaft geht, aber man erfährt nie genaueres. Das find ich sehr schade, weil gerade den Aspekt hätte ich sehr interessant gefunden und der hätte ein bisschen besser zum Weltsetting und Emotionalität beigetragen. Im Großen und Ganzen also eine Geschichte, der man eine Chance geben kann, wenn man Lust hat, aber definitiv kein Lese-Must. Schade!


Fazit:

"The Kingdom" - ein Freizeitpark der Hybriden und Schönen, in dem man das Leid der Welt vergessen kann. Der Anfang ist dabei echt stark und zieht einen in die Geschehnisse rein. Leider lässt die Geschichte immer mehr nach und wird dabei zäh, langatmig und vorhersehbar. Mehr als 2 Sterne gehen leider nicht.

Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9783751202251)
Kitty_Catinas avatar

Rezension zu "The Kingdom" von Jess Rothenberg

Interessante Geschichte
Kitty_Catinavor 5 Monaten

Vor Jahren einmal als Mängelexemplar erworben, stand dieses Buch, wie viele andere, nun schon viel zu lange ungelesen in meinem Regal. Dabei klang der Klappentext und auch das, was ich bisher über die Geschichte gehört habe, sehr interessant an. Jetzt, da ich das Buch endlich gelesen habe, kann ich sagen, es ist okay und ich wurde gut damit unterhalten, manchmal sogar emotional berührt. 

Schön finde ich dabei, dass die Geschichte, welche aus der Sicht der Hybride Ana erzählt wird, immer wieder durch Gespräche, Zeugenvernehmungen und so weiter unterbrochen wird, was alles in gewisser Weise etwas auflockert. Außerdem hilft die Ich-Perspektive, sich gut in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin, die sie eigentlich nicht haben dürfte, hineinzudenken. Leider hat mir aber eine genauere Beschreibung gefehlt, wie man sich die Hybriden vorzustellen hat. Inwieweit sind sie menschlich und was an ihnen ist mechanisch? Zwar blitzt hier und da etwas durch, aber so richtig vorstellen konnte ich mir den Aufbau hinter den Kreaturen nicht. Das war etwas verwirrend, wobei ich mir manchmal auch dachte, dass es vielleicht auch so sein sollte, damit die Frage bleibt, ob Hybriden fähig sind zu lieben. Dennoch war ansonsten der Schreibstil ausreichend beschreibend und die Autorin hat eine sehr interessante Welt geschaffen, irgendwo zwischen Westworld und Disneyland. Überhaupt hat mir der Schreibstil von Jess Rothenburg sehr gut gefallen, denn dieser war sehr flüssig und das Buch ließ sich dadurch recht leicht weg lesen.

Auch die Geschichte an sich hat mir recht gut gefallen. Zwar habe ich ein bisschen gebraucht, mich in die Welt hineinzufinden, aber dann wurde es immer interessanter und auch spannender. Dabei bekommt man einen guten und ausführlichen Einblick in Anas Leben, ihre Aufgaben, Pflichten und Freiheiten. Immer mehr kommt dabei zum Vorschein, wie falsch doch daran alles ist, woran die doch sehr naive Ana allerdings glaubt , was auch nachvollziehbar, denn sie ist darauf programmiert, nicht nachzufragen und zu tun, was sie tun muss. Bis mit Owen ein junger Mann auftaucht, der Anas Welt endgültig auf den Kopf stellt und sie selbst auch beginnt, ihr Leben infrage zu stellen. Allerdings war Owen für mich nicht besonders greifbar und er blieb eher flach und auch hätte ich mir bei der Beziehung zwischen den beiden mehr Tiefgang gewünscht, wobei man auch hier wieder denken könnte, dass das alles so gewollt ist, denn am Ende fühlt sich die Geschichte so an, als hätte es noch weitere Bände geben sollen. So richtig abgeschlossen wirkte sie nämlich nicht. Dennoch konnte ich mich mit dem Ende arrangieren, wenn ich auch nicht erfahren werde, wie es mit Ana und Owen weitergeht. 

Alles in allem ist dieses Buch lesenswert, vor allem auch, wegen des interessanten Themas, aber auch kein Highlight, denn hier und da fehlte es mir dann doch an Tiefe. Es war okay und ich hatte es relativ schnell durchgelesen, habe mich unterhalten gefühlt und nicht gelangweilt. 

Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9783751202251)
B

Rezension zu "The Kingdom" von Jess Rothenberg

Ein Buch mit einer wichtigen Botschaft
booksforevervor 8 Monaten

Das Buch hat ein Cover, das an die Protagonistin der Geschichte erinnert. Es wirkt eher düster und trifft damit die Stimmung in der Geschichte ziemlich gut.

Diese handelt von Ana, einer Fantastin, einer künstlichen Intelligenz, die wie ein Mensch aussieht. Sie lebt in einem sehr modernen und technisch geprägten Freizeitpark, der sich The Kingdom nennt. Sie wird beschuldigt, einen der Pfleger, Owen, umgebracht zu haben. Und wir lesen die Geschichte praktisch rückwirkend.

Es ist eine Abwechslung aus einer Erzählung und Gerichtsprotokollen sowie Zeugenbefragungen, was die Geschichte sehr abwechslungsreich macht und man nur so durch die Seiten fliegen kann.

Ich finde die Message und das brandaktuelle Thema darin sehr spannend und die Autorin hat es gut in die Geschichte eingeflochten.

Insgesamt ein gutes Buch, das die Gefahren der heutigen Zeit aufgreift und mich mit der Story überzeugt hat. 

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