Jess Rothenberg Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

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Inhaltsangabe zu „Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?“ von Jess Rothenberg

Die 15-jährige Aubrie glaubt fest daran, dass sie in Jakob die große Liebe gefunden hat. Doch dann sagt er: "Ich liebe dich nicht". Dieser Satz bricht Aubrie das Herz - im wahrsten Sinne des Wortes. Urplötzlich steht sie im Himmel und sieht alle von oben: ihre Familie, ihre Freunde und ihre erste Liebe. Was sie sieht, ist viel schlimmer, als sie befürchtet hat: Jakob scheint sie nicht nur betrogen zu haben, er hatte auch eine Menge Geheimnisse vor ihr. Und alle wussten davon. Wie konnte sie so blind sein? Nur mit der Hilfe von Patrick, ihrem himmlischen Lotsen, kann Aubrie loslassen und die echte, ewige Liebe kennenlernen. Ein ironischer Blick aus dem Himmel auf die Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden.

Eigentlich eine wirklich originelle und traumhaft schön geschriebene Geschichte. Was nervt, ist die viel zu perfekte Welt der Protagonistin.

— WordLover

Einfach zum dahinschmezen! <3

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine wunderschöne und herzzerreißende Liebesgeschichte! (:

— nataalie_x

wahnsinnig witzig, mit Charakteren zum verlieben! (:

— DivergentGirl04

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es s toll ist, aber echt top! :)

— shine11

Er bricht ihr das Herz und dem Leser gleich mit.

— Sylmaar

Einfach Herzzerreißend...!

— dreamwell

Liebes "Weißt du eigentlich...", weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast? Eine melancholisch-schöne Geschichte fürs Herz!

— splitterherz

Eine wundervolle Geschichte über ein Mädchen, das am Ende doch noch die große Liebe findet.

— elaines_beauty

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    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    lifeofaboredgirl

    13. September 2016 um 18:34

    Die Idee des Buches Ich finde die Idee ist sehr interessant. Ich meine jeder kennt das Gefühl, wenn jemand einem das Herz gebrochen hat. Aubrie stirbt auch noch daran und muss sich trotzdem weiterhin damit auseinandersetzten. Die Idee ist außergewöhnlich und auch mal etwas anderes.   Der Aufbau der Geschichte Das Buch ist in verschiedene Phasen aufgeteilt, die Aubrie durchleben muss, um über Jakob hinweg zu kommen. Das trägt nicht nur zu einer sehr guten Struktur des Inhalts bei, sondern ist im ganze Buch der rote Faden. Sollte man sich also zu sehr in den Handlungen verirren, was in diesem Buch zum Glück erst am Ende der Fall ist, kann man sich an den Phasen immer ein wenig orientieren. Das ist auch schon das Einzige, was mich an der Geschichte stört. Das Ende ist verwirrend und man weiß nicht so genau was man davon halten soll. Alles passiert irgendwie total schnell und plötzlich ist alles doch noch ein wenig übernatürlicher, als es sowieso schon vorher war. Ich musste einige Sätze wirklich mehrmals lesen, damit ich noch mit der Handlung mithalten konnte.   Die Charaktere Alle Charaktere scheinen auf den ersten Blick ein wenig stereotypisch und auch leicht ersetzbar, was sich zum Glück im Laufe der Geschichte schnell ändert. Jede Figur wurde liebevoll und realistisch geschrieben. Besonders bei Aubrie merkt man, wie gut die Autorin sich in ein 15-Jähriges Mädchen mit Herzschmerz hineinversetzten kann. Ich konnte Aubries Handlungen immer nachvollziehen, auch wenn sie manchmal einige Dinge übersehen hat und ich sie angefleht habe, mal ein wenig weiter zu denken.Das tolle an ihr ist vor allem, dass sie trotz der schweren Situation immer noch eine Portion Humor hat und man sich als Leser immer wieder  köstlich amüsiert. Aber auch die Herren der Schöpfung waren toll und ich muss ja sagen, dass ich Patrick echt toll finde.   Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat Es geht so. Natürlich war es spannend zu sehen, wie sie mit dem Tod umgeht und wie sie versucht über Jakob hinweg zu kommen. Doch die richtige Spannung gab es erst im letzten Viertel des Buches. Gefesselt hat es mich trotzdem, zumal ich sofort mit ihr mitgefühlt habe. Ich wollte wissen, wie sie über ihn hinweg kommt und natürlich auch was ihr nach dem Tod so alles neues passiert.   Die Schreibweise Der Schreibstil war sehr locker und trotz der traurigen Themen wie der Tod oder das gebrochene Herz, wurde der Schreibstil mit ein wenig Humor versehen, der absolut passend ist. Der Schreibstil passt zu der Jugendlichen Hauptperson und die Gefühle werden in jeder Situation toll beschrieben   Fazit Das Buch ist voller Traurigkeit, Humor und Liebe. Es ist eine perfekte Mischung und zu dem auch noch mit einer wundervollen Handlung. Jeder der eine locker geschriebenes, aber dennoch ein Buch mit echten Gefühlen und realistischen Charakteren sucht, wird mit diesem Buch nichts falsch machen. Mein neues Lieblingsbuch! Deswegen bekommt das Buch von mir 4 1/2 Sterne. ★ ★ ★ ★ ☆

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  • Besser als gedacht

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    shine11

    31. July 2014 um 13:20

    'Liebe ist kein Spiel. Manche Leute schneiden sich deswegen die Ohren ab oder springen vom Eiffelturm oder verkaufen all ihre Habseligkeiten und ziehen nach Akaska um allein unter Grizzlybären zu leben. Ganz recht. Sich zu verlieben ist ungefähr dasselbe, wie bei lebendigem Leibe von einem Bären gefressen zu werden. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede. Schließlich habe ich das selbst erlebt. Nein, nicht die Sache mit dem Bären. Was mir passiert ist, ist viel, viel schlimmer. Ich war fünfzehn Jahre alt, als ich an einem gebrochenem Herzen starb. Ehrlich, Leute, das ist kein Großstadtmythos oder irgendeine erfundene Geschichte. Ich rede hier von einem hundertprozentigen Tod durch ein gebrochenes Herz. Nein, ich habe mich nicht umgebracht und bin auch an keinem Hungerstreik gestorben. Ich habe mir keine Lungenentzündung geholt, indem ich stundenlang tränenüberströmt durch den Regen gelaufen bin. Nein, bei mir war es ganz klassisch. Mein Herz brach im wahrsten Sinne des Wortes ENTZWEI.' (Zitat: Klapptitel des Buches) INHALT Aubries Leben ist eigentlich perfekt, bis ihr Freund Jakob den einzigen Satz sagt: Ich liebe dich nicht. Durch diesen Satz bricht ihr Herz - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es bricht ENTZWEI. Im Himmel angekommen lernt sie Patrick kennen, einen Jungen, der bei einem Motoradunfall in den 80-ern gestorben ist, aber genauso jung aussieht, wie er zu diesem Zeitpunkt war. Mit ihm erlebt sie die 5 Stadien nach dem Tod: Verleugnung, Wut, Rache, Traurigkeit und - am Schluss - Frieden bis in alle Ewigkeit. MEINE MEINUNG Als ich das Buch gelesen habe, wurde es sofort zu meinem Lieblingsbuch. Die Gründe erfahrt ihr jetzt. Das Erste, was mir auffiel, war die Unterteilung in Teile, was mich schon sehr gewundert hat, weil das Buch nur etwa 350 Seiten hat. Dann war da noch eine Sache, die das Buch einfach besonders machte: Zu jeder Kapitelzahl war ein Songzitat und ganz hinten stand auch innen, von wlechen Liedern diese waren. Die Geschichte des Buches ist spannend und lebendig geschrieben, man kann den Schmerz den Aubrie - alias Brie - erlebt richtig nachvollziehen. Auch was sie so nach dem Tod erlebt, ist echt spannend, da sich bestimmt jeder shcon mal gefragt hat, was nach dem Tod eigentlich passiert. Auf die Idee, die im Buch vorkommt, wäre ich nie gekommen, aber wäre es so, fände ich es auch nicht schlecht. Ich hatte eigentlich die gleiche Meinung wie Aubrie, dass der Himmel voller Wolken und so weiter wäre. Aber wie auch sie wurde ich in dem Buch des Besseren gelehrt (wenn man den vermutungen der Autorin glauben schenken möchte). Am Anfang war ich nicht so überzeugt, aber bald gefiel mir das Buch einfach so gut, dass es schwerfiel, eine Pause vom Lesen zu machen. Dieses Buch ist echt für jeden zu empfehlen!

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  • Ein gebrochenes Herz...

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    victoria1986

    03. November 2013 um 11:09

    Inhalt Die 15-jährige Aubrie, genannt Brie, stirbt an gebrochenem Herzen, in dem Moment, als ihr Freund Jakob ihr offenbart, dass er sie nicht liebt. Fortan fristet sie ihr Dasein im Himmel, voller Wut, Trauer und Schmerz. Sie kann ihre Freunde und Familie sehen, und erfährt, dass nicht nur Jakob Geheimnisse vor ihr hatte... Rezension Die Autorin pflegt einen sehr flüssigen und für ein Jugendbuch angemessen Schreibstil. Durch zahlreiche witzige Dialoge und Anmerkungen wird das eigentlich ernste Thema aufgelockert und lässt die Geschichte in einem anderen Licht erscheinen. Nach ihrem plötzlichen Tod hat Brie nur noch eins im Sinn: Sie will es Jakob ordentlich heimzahlen! Unterstützt und begleitet wird sie dabei von Patrick, ein ziemlich gut aussehender Junge aus den 80ern, der ebenfalls im Himmel lebt. Die beiden liefern sich so manchen, mitunter sehr witzigen Schlagabtausch. Patrick verpasst Brie gleich eine ganze Reihe von Käsespitznamen, die wirklich zum Schreien komisch sind. Zusammen sind die beiden ein wirklich gutes Team. Er erklärt ihr auch, dass sie mit ihrem früheren Leben abschließen muss, um Frieden zu finden. Doch Brie entdeckt bei einem Besuch auf der Erde, dass sie offenbar nicht nur von Jakob hintergangen wurde, sondern auch von ihrer besten Freundin Sadie. Und auch ihre Familie scheint nicht so heil zu sein, wie sie immer glaubte. Immer mehr verrennt sich Brie in ihre Rachepläne, bis sie kaum noch zwischen recht und Unrecht unterscheiden kann und auch den guten Patrick so oft vor den Kopf stößt. Dass sie auf diese Art niemals lernen wird loszulassen und so endlich Frieden zu finden, erkennt Brie fasst zu spät. Was sehr authentisch ist, ist dass Brie solche Schwierigkeiten hat, sich mit ihrem neuen Dasein abzufinden und nicht zurückzublicken. Wer würde sich nicht an seinem Freund rächen wollen, wenn der Schuld am eigenen Tod ist? Bries Gefühle konnte ich sehr gut nachvollziehen. Was ich bemängele ist, dass die Geschichte ab und an zu vorhersehbar war, und auch teilweise etwas zu kitschig, wobei der Schluss des Buches sehr passend war und mich sehr berührt hat. Mein Fazit Jess Rothenberg ist es gelungen, die Themen Tod, Abschied, Liebe und Erwachsenwerden perfekt in einer Geschichte zu vereinen. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere trugen zu einem schönen und zugleich traurigen Leseerlebnis bei. Ich vergebe 4 von 5 Sternchen. 

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  • Diagnose: Gebrochenes Herz - ein tatsächlich herzzereißende und schöne Geschichte

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    splitterherz

    24. September 2013 um 20:16

    "Wenn sich Menschen übers Sterben unterhalten, sprechen sie oft über die letzten Bilder, die man vor Augen hat. Über den letzten Gedanken. Die letzte Erinnerung. das letzte Gefühl oder den letzten Kuss, den letzten Streit oder das letzte Lied, das im Radio lief - welche bedeutende letzte Sache es auch immer ist, sie soll in irgendeiner Weise das ganze Leben in einem einzigen Moment zusammenfassen, und das alles verpackt im hellen Schein eines perfekten Lichts. Aber hier kommt ein Geheimnis über dieses sagenhafte letzte Licht: Es existiert nicht." [”Weißt du eigentlich, dass...” // Jess Rothenberg // S. 240] Erster Satz: Es gibt da immer diesen einen Jungen, der dich einfach nicht mehr loslässt. Inhalt: Die fünfzehnjährige Aubrie Eagan, auch Brie genannt (wie der Käse), ist ein ganz normales Mädchen bis zu dem Tag, an dem ihre große Liebe Jakob ihr die allseits verhassten Worte sagt: "Ich liebe Dich nicht." Es sind nur vier Worte und doch reichen sie aus um Bries Herz brechen zu lassen - im wahrsten Sinne des Wortes. Schon bald befindet sie sich in ihrem Stück des Himmels und lernt dort den charmanten Patrick kennen, der mit ihr zurück zur Erde geht, um Rache zu üben, denn Jakob scheint nicht nur mit ihr Schluss gemacht zu haben, sondern birgt noch ein anderes großes Geheimnis. Doch nicht nur bei Jakob läuft etwas völlig schief, auch Aubries Familie entfernt sich immer weiter voneinander und schon bald muss Aubrie sich entscheiden - zwischen der Rache und dem Seelenfrieden. Schreibstil: Jess Rothenberg hat einen Schreibstil wie Schlagsahne, der fluffig leicht auf der Zunge zergeht und nicht schwer im Magen liegt. Sehr jugendlich und mit einigen Seitenhieben und Einschüben erzählt sie atmosphärisch dicht von dem Teil des Lebens, der uns wohl allen die größten Sorgen bereitet und schafft es dabei gleichzeitig schräg, humorvoll und herzzereißend (im wahrsten Sinne des Worts!) melancholisch zu sein. Der Spagat zwischen Tiefgründigkeit und Humor gelingt hierbei gut, dennoch bleibt die Geschichte jugendlich und leicht lesbar. Meine Meinung: Den Stich im Herzen kennt jeder, vor allen Dingen den, der Widerhaken hat und gar nicht mehr verschwinden will. Was aber, wenn ein sprichwörtlich gebrochenes Herz zum Tode führen kann? Wenn es uns umbringt, Kummer zu haben? Diese skurrile, wie originelle Idee finden wir in "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?", ebenso wie eine erfrischend liebevolle und ergreifende Geschichte, die es schafft auf eine leichte Art und Weise herzzereißend zu sein. Das geht nicht? Jess Rothenberg beweist das Gegenteil, in dem sie Humor mit Traurigkeit und einer ziemlich prikären Situation paart und so eine Geschichte erschafft, die einem wohl definitiv die Tränen in die Augen treiben wird - und wenn nicht, müsste man schon ein Herz haben, das überhaupt nicht brechen kann. Das Herz der fünfzehnjährigen Aubrie jedenfalls kann auf jeden Fall brechen - nein, es ist sogar schon gebrochen, denn um es ganz klar zu sagen: Aubrie ist tot. Und Aubrie stirbt mit Klasse (und einer ganzen Menge Witz!). Das macht Brie aber nicht weniger lebendig - zumindest im literarischen Sinne -, denn mit ihr hat die Geschichte eine besonders sympathische Protagonistin, die nicht auf den Kopf gefallen ist. Sie hängt an ihrem Leben und an ihrer Familie, muss nun aber mit der Situation zurecht kommen (was ihr nicht immer gelingt) und durch die verschiedenen Stadien der Akzeptanz gehen: Verleugnung, Wut, Seelenhandel, Traurigkeit und Frieden - zumindest laut Patrick, ebenfalls tot (und das schon seit einer Weile!), der sich direkt an Aubrie hängt und ihr im Laufe des Buches so ziemlich jede Käsesorte als Spitznamen gibt. Die Figuren sind eigentlich durchweg sympathisch und liebevoll gezeichnet, auf den ersten Blick ein wenig stereotypisch, um dann doch ganz anders zu sein, als gedacht. Rothenberg erschafft viele unterschiedliche Szenarien mit ihrer Geschichte, in denen sich die unterschiedlichen Figuren beweisen und zeigen können, was nicht nur dem Leser hilt, sich zurecht zu finden - auch Brie lernt dazu. Den Facettenreichtum der Geschichte hatte ich definitiv nicht erwartet, als ich angefangen habe zu lesen, ist doch das Buch insgesamt eher leicht und jugendlich gehalten, sodass es teils überraschte mit vielen Themen sich das Buch letztendlich beschäftigt (Homosexualität, Betrug, Trauerbewältigung, Wiedergeburt, Liebe, Freundschaft...) und wie tiefgründig es an manchen Stellen doch wurde. Nur gegen Ende wurde es dann ein wenig viel des Guten und ich fand es ein wenig schade, wie die Geschichte mit Patrick aufgelöst wurde, auch wenn das natürlich sehr romantisch war. Es ist ein leichter Weg, den die Autorin da gewählt hat, dennoch kann ich es so akzeptieren. Auch die Aufteilung des Buches in die verschiedenen Phasen gelingt und gefällt. Aubries Weg bis hin zu ihrem Seelenfrieden ist verständlich und glaubwürdig beschrieben und weiß zu bewegen. Ich hätte mir nur gerne mehr Szenen aus der Vergangenheit mit den verschiedenen Personen aus ihrem Leben gewünscht, die Brie und die jeweilige Person mehr als Einheit gezeigt hätte und gemeinsame Situationen schildert - das kommt zwar das ein oder andere Mal vor, war mir aber doch zu wenig, um wirklich große Beziehungen zu den unterschiedlichen Figuren aufzubauen. Vor allen Dingen eine größere Bindung zu Jakob wäre schön gewesen, weil er ja doch angeblich eine so wichtige Figur für Aubrie ist und letztendlich die meiste Zeit über wie ein Fremder auf mich wirkte. Ebenfalls interessant fand ich die Beschreibung des Himmels (bzw des Jenseits), in dem sich Brie befindet. Ich mag die verschiedenen Auffassungen und Sichtweisen, die Autoren von dem Leben nach dem Tod haben und auch diese hier hat mir sehr gut gefallen. Fazit: Liebes "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" - weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast? Du hast mich nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Weinen gebracht und diesen skurrilen Spagat zwischen Tränen und Lachen mit Bravour gemeistert. Das Wort "herzzereißend" bekommt hier eine völlig neue Bedeutung und wer mit sympathischen Figuren einen Blick hinter die so gefürchtete Kulisse des Todes wagen will und tiefgründige Jugendgeschichten ohne viel Paranormalität mag, wird mit Raclette und Patrick sicherlich seinen Spaß (und seine Traurigkeit) haben. Denn "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" ist eine bewegende, wie schöne Geschichte über die Konsequenzen von Handlungen, der Freundschaft, der Liebe und dem Loslassen. Über kleine Macken sieht man da gerne hinweg - Lesen, lesen, lesen!

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  • Eine Geschichte über das Verlorensein und das Gefunden werden über das Leben und die Liebe.

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    nana_what_else

    18. July 2013 um 22:03

    Nur leider ist verliebt sein absolut kein Vergnügen. Nee. Meistens führt es nur dazu, dass dir ganz flau im Magen ist und du dich verrückt machst und nervös bist, weil du Angst hast, es könnte schlimm enden und dein ganzes Leben für immer zerstören. Und weißt du was? Dann passiert genau das. [Seite 12] An dieser Stelle fühle ich mich richtig in der Zwickmühle. Denn dieses Buch ist eines dieser ganz ganz besonders wertvollen, über die man zum einen stundenlang sprechen könnte, zu denen einem auf der anderen Seite aber schlichtweg die Worte fehlen. Ich habe diese wundervolle Geschichte nicht ganz unvoreingenommen zu lesen begonnen - mal ehrlich, wen drückt das Herzchen nicht ein klein wenig, wenn er ein Buch mit diesem Titel in die Hand nimmt? - und habe es am selben Tag beendet. Wobei ich vor dem letzten Kapitel eine Pause eingelegt habe. Ich wollte nichts lieber als weiterlesen. Aber noch schwerer als ein klein wenig zu warten, wäre es mir gefallen, mich schon so bald von diesen geliebten Charakteren verabschieden zu müssen. Wenn man einfach nicht will, dass ein Buch endet, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass man sein Herz an es verloren hat. Ein klein wenig zum Inhalt: Brie stirbt an gebrochenem Herzen. Nicht sprichwörtlich, nicht metaphorisch, sondern tatsächlich: Als Jacob ihr sagt, dass er sie nicht liebt, bricht ihr Herz ENTZWEI. Mit (nicht ganz) 16 Jahren landet sie also in ihrem ganz persönlichen Fleckchen Himmel, das aussieht wie das Slice - die Pizzeria, in der sie mit ihrer Familie viele Nachmittage verbracht, gelacht und geschlemmt hat. Und so himmlisch es auch ist, sich jeden Tag den Bauch mit Pizza vollzuschlagen und in unbegrenzten Mengen Soft-Eis zu naschen und dabei kein Gramm zuzunehmen, erkennt Brie bald, dass die Ewigkeit verdammt lange dauert. So lange, dass es kaum auszuhalten wäre, hätte Patrick, dieser sympathisch zerrupfte Engel in der zerfledderten Fliegerjacke, nicht auch im Slice seine Seele verloren... Idee: Mir fehlen die Worte. Diese Geschichte ist so berührend und schockierend, fantastisch und gleichzeitig vollkommen aus dem Leben gegriffen, so süß, so heartbreaking. Bereits als ich das erste Mal vom Broken-Heart-Syndrome gelesen habe, war ich gleichermaßen fasziniert wie geschockt. Denn man kann so gesund essen, so viel Sport treiben, so risikolos wie nur möglich leben - vor einem Herzbruch, ist niemand gefeit. Denn sobald wir unser Herz verschenken, vertrauen wir darauf, dass der andere es hütet und beschützt. Und selbst wenn die Liebe unglaublich groß ist, reicht oft ein wenig Unachtsamkeit, und es geht kaputt. Doch Brie lernt, dass zu lieben bedeutet zu verstehen, zu warten und zu verzeihen (oder zumindest es so gut wie möglich zu versuchen) und dass Liebe - wirkliche Liebe - nie vergeht. Und wenn er dich küsst, lässt dich das den Rest der Welt vergessen, dein Gehirn schaltet ab, und du fühlst nur noch seine Lippen, und alles andere ist unwichtig. Und ja, er sagt dir, dass du wunderschön bist, und plötzlich bist du es auch. Aber gleichzeitig ist das Ganze ein heilloses Durcheinander, ein einziger Albtraum, und alles droht vor deinen Augen zu explodieren, und du hast keine Ahnung, in was du da hineingeraten bist. Manche Leute schneiden sich deswegen die Ohren ab oder springen vom Eiffelturm oder verkaufen all ihre Habseligkeiten und ziehen nach Alaska, um allein unter Grizzlybären zu leben, und dann hört sie niemand um Hilfe schreien, wenn sie von ihnen aufgefressen werden. Ganz recht. Sich zu verlieben ist ungefähr dasselbe, wie bei lebendigem Leibe von einem Bären aufgefressen zu werden. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede. Schließlich habe ich das selbst erlebt. Nein, nicht die Sache mit dem Bären. Was mir passiert ist, ist viel, viel schlimmer. [Seite 13] Umsetzung: Mal lädt einen Jess Rothenberg ein, auf Wolken zu spazieren, mal lässt er einen im prasselnden Regen stehen - aber egal, ob man während des Lesens glücklich vor sich hingluckst, klammheimlich ein paar Tränchen verdrückt oder vor Überraschung wie ein begossener Pudel dreinblickt, dieses Buch gab mir stets das Gefühl: Hier geht's um's wahre Leben. Große, bedeutsame Weisheiten werden hier in kleine Worte gepackt. Wer ein Musikinstrument spielt, weiß wie das ist, den Violinschlüssel und den Bass gleichzeitig zu lesen. Auch hier liest man was tatsächlich da steht - und gleichzeitig die tausend wunderschönen ungesagten Worte zwischen den Zeilen. "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast" konnte mich nicht nur aufgrund seiner berührenden, sehnsuchtsvollen Story und der herrlichen Sprache (Jess Rothenberg ist ein Wortakrobat, wie man ihn LEIDER nur allzu selten erleben darf!) überzeugen, sondern vor allem deshalb, weil sich die Protagonisten, ganz langsam in mein Herz geschlichen haben. Brie, dieses toughe Mädchen, das man einfach mögen muss - mit und ohne Herzschlag. Jacob, der Brie am Schulball küsst, sie von Herzen mag und sich dennoch vollkommen unwohl in seiner eigenen Haut fühlt. Und natürlich ist da noch Patrick, der sein Seelenheil verloren hat, der Brie unaufhörlich wegen ihres "Käsenamens" aufzieht und nichts unversucht lässt, um ihr gebrochenes Herz zu flicken - nebenbei sieht er in seiner James-Dean-Kluft auch noch unverschämt sexy aus. Und dabei ist er so voller Liebe und Schönheit, dass einem das eigene Herz schwer und leicht zugleich wird. Wundervolle Charaktere, deren Gedanken, Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte man kennenlernt, deren Schmerz man teilt und deren Lachen ansteckt. Gestaltung: "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" ist für mich DAS Cover-Highlight meiner Lesekarriere :) Es stimmt einfach ALLES. Die roten Buchstaben, der wunderschöne Titel, der Herzballon, der an der Wand baumelt. Soundtrack: "She is love" von Parachute lief in meinem Stübchen rauf und runter, während ich diesen wunderwunderschönen Roman lesen durfte. Brie meint zwar, dass Patrick zum Davonlaufen schief singt, aber irgendwie glaube ich ihr das nicht so ganz. :-) Fazit: Eine Geschichte über gebrochene Herzen, verlorene Seelen und besondere Menschen, die uns finden, wenn wir selbst verloren gehen. Eine Geschichte, die ich allen Menschen, die MIR am Herzen liegen, ans Herz legen möchte! Eine Sternbewertung wäre ja beinahe lächerlich... 6 von 5 HERZEN!

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  • Rezension zu "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" von Jess Rothenberg

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    Jemasija

    23. February 2013 um 15:22

    Das Cover fällt einen sofort ins Augen und der lange Titel ... da kann man einfach nicht wiederstehen . Das ganze Cover und auch die Rückseite sieht aus wie leicht zerknülltes Papier , sehr schön und passend zur Geschichte . Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an bis zur Letzten in denn Bann gezogen , ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen . Die Geschichte war so bunt gemischt von Gefühlen . Die Charaktere waren alle sehr sympathisch und haben ihre Gefühle nicht versteckt , jeder hat sich geöffnet und manchmal verspürte man so einen Drang Brie , Patrick oder sonst wem einfach in die Arme zu schließen . Jeder bringt so viel Gefühle mit in die Geschichte , die Charaktere und dann auch noch die Autorin ... faszinierend wie man an manchen Stellen einfach Tränen in denn Augen hatte aber ein Lächeln im Gesicht . Eine wunderschöne Geschichte mit einer traumhaften Idee und am Ende Verspreche ich euch passiert so manches Unerwartetes ! Fazit Gefühlschaospur , ich habe dieses Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet und die ganze Geschichte geht einen so nahe , das muss man einfach miterlebt haben ...

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  • Rezension zu "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" von Jess Rothenberg

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    Gackelchen

    07. February 2013 um 12:17

    Worum es geht: Brie stirbt mit fast 16 Jahren an einem gebrochenen Herzen. In perfekten 2 Teilen liegt es da auf dem Autopsietisch und keiner kann es so wirklich glauben. Kurz bevor es brach, meinte ihr Freund Jakob, dass er sie nicht lieben würde. Tja, nicht mal Brie hätte gedacht dass es so schnell gehen kann. Im Jenseits freundet sie sich mit Patrick, und der Idee tot zu sein, an. Patrick hilft ihr durch die 5 Phasen des Totseins doch das einzige was Brie will ist Rache. Meine Meinung: Ganz im Stile von Lauren Olivers "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" ( warum müssen Jenseitsbücher immer so lange Titel haben?) haben wir hier Brie in der Nachwelt die versuchen soll Frieden zu finden. Desweiteren darf sie zurück auf die Erde um sich an Jakob zu rächen, zu sehen wie es ihrer Familie geht, usw... Das Buch hat mich von den ersten Seiten an mitgerissen und ich habe es in einer Nacht fertig gelesen, unfähig es zur Seite zu legen. Mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen, ein Buch das mir wirklich gut gefallen hat. Bücher in dem Stil: "Die 5 Menschen die dir im Himmel begegnen" von Mitch Albom "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver Positiv: - Keine Trilogie! - "Deine Mama"-Witze. Ich find die eigentlich ätzend aber hier in den jeweiligen Situation musste ich jedesmal lachen. - Alle mögen Disney Negativ: - Es haben mir mal wieder ein paar Seiten gefehlt. Ich hätte gerne noch mehr über Lily und Patrick erfahren. Das ging mir dann leider ein wenig zu schnell.

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  • Rezension zu "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" von Jess Rothenberg

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    Daniliesing

    03. November 2012 um 23:55

    Ich bin immer auf der Suche nach besonderen Büchern, die eine Geschichte erzählen, mit der man vorher nie gerechnet hätte. Als ich das erste Mal von “Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast” von Jess Rothenberg gehört habe, dachte ich mir: “Das könnte ein solches Buch sein! Das muss ich einfach lesen!” Tatsächlich geht es in diesem Jugendroman nicht um eine gewöhnliche Liebesgeschichte, sondern er beginnt mit einem Tod. Die 15-jährige Brie stirbt nicht etwa daran, dass ihr mal wieder jemand Käsesorten als Spitznamen gibt, nein, sie stirbt an einem gebrochenen Herzen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Für sie als Tochter eines Herzchirurgen ist das umso erstaunlicher, denn weder ihr Vater noch sie haben je davon gehört, dass ein Herz einfach so brechen kann. Doch genau das passiert Brie und plötzlich findet sie sich in ihrem ‘Leben’ nach dem Tod wieder. Jess Rothenbergs Idee finde ich außergewöhnlich und interessant. Ihr Buch mit dem Tod der Hauptfigur – aus einem so speziellen Grund – beginnen zu lassen und dann aus ihrer Sicht nach ihrem Ableben alles von hinten aufzulösen, ist ein wirklich kluger Schachzug. Auch wenn das Buch nicht durchweg wirklich spannend ist, so ist es doch zu jeder Zeit derartig außergewöhnlich, dass man einfach weiterlesen muss. Zudem kann man sich wunderbar in Brie hineinversetzen, denn wer war nicht schon mal so richtig verliebt und plötzlich ist alles vorbei und man meint, es würde einem das Herz zerbrechen und das Leben könnte nie wieder gut werden? Ok, wir haben einen Vorteil gegenüber Brie – wir leben noch, unsere Herzen sind noch ganz. Die Erzählweise in “Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?” ist jugendlich frisch. Bries Perspektive gefiel mir dabei auch sehr gut. Zum Glück scheint sie, trotz ihres gebrochenen Herzens, nicht gerade völlig niedergeschmettert zu sein. Sie möchte aber natürlich trotzdem erfahren, wie es eigentlich zu diesem Drama kommen konnte. Wieso hat ihr ihre große Liebe Jakob plötzlich mitgeteilt, dass er sie nicht liebt und damit in den Tod gestürzt? So viel sei gesagt – es steckt viel mehr dahinter, als man im ersten Moment vielleicht glauben mag. Und auch in Bries Vergangenheit liegt noch viel mehr verborgen, als nur die jugendliche Liebe zu Jakob. Auch Jess Rothenbergs ganz eigene, neue Darstellung des ‘Lebens nach dem Tod’ finde ich sehr gut gelungen und neu. Hierzu möchte ich aber nichts weiter verraten, man sollte es selbst auf sich wirken lassen. Das Buch hat sowohl seine lustigen, als auch nachdenkliche und ernsthaftere Seiten – zum Ende hin wird es sogar richtig düster. Zusammen mit der wunderbaren Aufmachung und dem treffenden Titel empfinde ich diesen Roman als gelungen. Die Idee und Kreativität, aber auch der Schreibstil können überzeugen. Nur eine einzige Sache hat mir am Ende doch gefehlt – das Buch schaffte es nicht so recht mein Herz zu erreichen und mich zu berühren. Wer sich auf etwas ganz Neues einlassen und eine frische Idee entdecken möchte, der sollte “Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?” aber definitiv nicht verpassen!

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  • Rezension zu "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" von Jess Rothenberg

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    LenaBo

    24. October 2012 um 10:39

    Inhalt Niemals hätte Aubrie, genannt Brie, damit gerechnet, dass ihr Freund ihr einmal das Herz brechen könnte. Wieso auch? Ihre Beziehung ist schließlich perfekt. Und schon gar nicht hätte Brie jemals gedacht, dass ein einzelner Satz ihr Todesurteil bedeuten könnte. “Ich liebe dich nicht!”, sagte Jakob. Für einen kurzen Moment fängt Bries Herz an zu rasen, bis es wenig später zu schlagen aufhört und entzwei bricht. Brie ist gestorben, an gebrochenem Herzen. Während ihr Körper auf der Erde von ihrer Familie begraben und betrauert wird, findet sich Bries Seele im Himmel wieder. Von dort kann sie beobachten, wie ihre Eltern, ihr Bruder, ihre besten Freundinnen und ihr Ex-Freund Jakob nach ihrem Tod weiterleben. Brie sieht und hört Dinge, die sie nicht nur traurig stimmen. Völlig überraschend und mit Hilfe von Patrick, einer verstorbenen Seele im Alter von Brie, findet Brie heraus, was Jakob dazu bewogen hat, ihr den Laufpass zu geben. Meinung Wenn man das Cover von ‘Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?’ betrachtet, erwartet man wohl eher eine jugendliche, wenn auch tragische Geschichte eines jungen Mädchens, was mit dem Erwachsenenwerden und allerhand Gefühlen zu kämpfen hat. Im Grunde mag das auch auf die Handlung zutreffen, nur mit dem Unterschied, dass sich Bries Drama nicht auf der Erde, sondern im Himmel abspielt. Sobald mir klar geworden ist, dass Brie im Alter von nur 15 Jahren gestorben ist und die Diagnose ‘Herz gebrochen’ nicht nur eine Metapher für Bries Seelenleiden ist, brach für mich eine Welt zusammen. Die Konfrontation mit Bries Tod findet bereits nach wenigen Seiten statt, Jess Rothenberg beschäftigt sich zunächst nur sehr knapp damit, die Protagonisten vorzustellen. Doch das reichte für mich völlig aus, um eine ganz besondere Verbindung zu Brie herzustellen. Ich persönlich fand die Protagonistin von Beginn an einfach nur wunderbar und konnte mich sofort in ihr wiederfinden. Ihr Film-, Serien- und Musikgeschmack trifft meinen haargenau. Jess Rothenberg bringt immer wieder Anspielungen auf Filme und Serien ins Spiel, die mich unheimlich gut unterhalten konnten. Da ist beispielsweise die Rede von der Serie ‘Friends’ und dem legendären Song ‘Smelly Cat‘. Oder aber von Tom Cruise und seiner Rolle in ‚Top Gun‘. Als großer Serien- und Filmfan haben diese Momente mein Herz höher schlagen lassen. Neben Bries Interessen war es außerdem ihre saloppe Art, ihre Offenheit gegenüber der Welt und ihre Erzählweise, die mich von Beginn an gefesselt hat und mich oft hat schmunzeln lassen. Umso geschockter ist man natürlich, wenn man bereits nach wenigen Seiten diese bittere Pille zu schlucken hat und erfährt, dass dieses fabelhafte Mädchen plötzlich gestorben ist. Jess Rothenberg verbindet in ‘Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?’ eine herzzerreißende Liebes- bzw. Trennungsgeschichte mit einem Thema, was im Jugendbuchgenre bisher selten behandelt wird. Auf dem Markt gibt es bereits viele hervorragende Bücher im Jugendbuchbereich, die sich mit dem Trauerprozess von Hinterbliebenen beschäftigen. Autoren berücksichtigen dabei meist die ‘gängigen’ Trauermodelle, um die einzelnen Trauerphasen authentisch darzustellen. Doch Frau Rothenberg versucht in ihrem Roman eine ganze andere Frage zu beantworten. Natürlich können wir auch in dieser Geschichte miterleben, welche Auswirkungen Bries Tod auf ihre Umgebung hat, doch im Vordergrund steht etwas ganz anderes. Was passiert mit den verstorbenen Seelen? Wie lernen sie ihren eigenen Tod zu akzeptieren? Was erwartet die Seelen nach ihrem Tod? Was tun sie, um IHREN Verlust, mit dem sie ohne Zweifel konfrontiert werden, zu bewältigen? Die Autorin erschafft in ihrer Geschichte eine ganz spezielle Art von Jenseits, die in mir unterschiedliche Gefühle hervorgerufen hat. Ich empfand Trost, weil ich den Himmel, in dem Brie nach ihrem Tod lebt, als sehr friedlich und kaum furchteinflößend erleben durfte. Doch genau wie Brie habe ich sehr oft Trauer, Wut und Einsamkeit gefühlt, wenn ich erkennen konnte, wie schmerzlich für Brie die Trennung von ihrer Familie und ihren Freunden ist. ‘Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?’ bildet ein ständiges Auf und Ab. Die Geschichte bietet zwar ein sehr ernstes Thema, ist aber auf der anderen Seite unheimlich leicht und modern geschrieben. Ich würde die Stimmung im Buch nicht unbedingt als humorvoll bezeichnen, doch erzählt Brie ihre Geschichte zeitweise sehr sarkastisch und spricht den Leser auch persönlich an. Sicher ist es auch die traumhafte Figur des Patricks, der mit seiner lockeren, zynischen und liebevollen Art immer die Lacher auf seiner Seite, aber trotzdem sein Herz am richtigen Fleck hat. Brie hinterfragt vergangene Taten kritisch, reflektiert ihre Vergangenheit und das auf eine sehr unterhaltende Art und Weise. Doch dann gibt es wiederum diese Momente, die bei mir einen dicken Kloß im Hals verursacht haben. Schon nach wenigen Seiten war ich den Tränen nahe und das, obwohl noch wenige Sätze zuvor eine eher lockere und ausgelassene Stimmung herrschte. Erzählt Brie in einem Moment noch über ihre innige Freundschaft zu ihren besten Freundinnen, findet man sich plötzlich auf einer Trauerfeier wieder. Bries Geschichte hat von Anfang bis Ende mein Herz ergriffen und das in wunderschönen, wie auch zutiefst traurigen Momenten. Fazit Bries ‘Lebensgeschichte’ hat mich so berührt, wie es zuvor kaum ein anders Buch geschafft hat. Ich als Leserin, die bei Büchern bisher noch nie eine Träne vergossen hat oder aber, mit einer literarischen Ausnahme, auch nur ansatzweise den Tränen nahe war, musste sogar während einer Zugfahrt darum kämpfen, die Tränen zurückzuhalten. ‘Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?’ ist ein stetes Auf und Ab. Brie erzählt in ihrer Geschichte von den wunderbarsten Momenten in ihrem Leben, doch schreckt sie auch nicht davor zurück, ihre erschütterndsten und traurigsten Gefühle zu offenbaren. Zusätzlich bietet die Geschichte einen unterhaltenden und zynischen Einblick in eine Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" von Jess Rothenberg

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    Jana-meinewelt

    14. October 2012 um 14:10

    Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich fand den leeren Luftballon wirklich ein tolles Symbol, dass eigentlich auch ganz gut zu dem Titel passt. Es ist zwar kein gebrochenes Herz, aber es passt trotzdem wirklich gut dazu. Auch die Schrift ist sehr schön ausgewählt, sodass der lange Titel total gut zu sehen ist und einem auch irgendwie im Kopf bleibt. Das Cover fällt einfach auf, durch den weißen Hintergrund und die stark gesetzten Akzente im Vordergrund! Details und meine Meinung: Aubrie ist verliebt- in Jakob. Sie sind ein wirklich tolles Paar, findet sie und sie ist auch eigentlich überglücklich. Ihre Gefühle spielen ihr einen Streich, wenn sie bei ihm ist. Alles kribbelt, wenn er sie mit seinen himmelblauen Augen ansieht und sie seinen Duft einatmet. "Er sagt dir, dass du wunderschön bist, und plötzlich bist du es auch." (S. 13) Dieses Zitat konnte mich wirklich überzeugen, weil es einfach stimmt. (Ich spreche hier aus Erfahrung^^) Doch dann kommt die Wende. Ja, das Positive währt nicht wirklich lang. Denn: "Sich zu verlieben ist ungefähr dasselbe, wie bei lebendigem Leibe von einem Bären gefressen zu werden." (S. 13) Wie ihr schon mitbekommen solltet finden sich in diesem Buch ein Haufen wirklich toller Zitate, die mich manchmal berühren konnten und manchmal auch zum Schmunzeln gebracht haben. Einfach klasse! Dann kommt die Geschichte, die der Klappentext verspricht. Aubrie erzählt von ihrem gebrochenen Herzen. Das Buch ist also aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschrieben. Und wie sie von ihrem gebrochenen Herzen erzählt ist nicht so elendig depressiv, sondern irgendwie neutral und konnte mich einfach begeistern. Versteht mich nicht falsch, es waren genügend Gefühle in dem Buch, aber es war am Anfang, sie erzählte es so, wie man etwas erzählt, wenn man stark sein muss. Sie ist stark und deswegen konnte ich mich sehr an diese wundervolle Protagonisten erfreuen! Aber sie hat auch ihre Macken und das macht sie noch sympathischer. Sie ist nicht eine von den Heldinnen, die stark, schön und überdurchschnittlich schön sind, sondern hat Fehler, eine (wie ich finde) manchmal echt gestörte Persönlichkeit und ist einfach total Menschlich. (Außer natürlich der Sache mit dem gebrochenen Herzen) Und dann, nachdem sie stirbt, ist sie plötzlich woanders. Aber es dort gibt es wirklich tolle Pizza. (^^) Doch sie will weg, sie will nicht irgendwo leben, wo sie niemanden hat. Dann aber stellt sich heraus, dass sie nicht wirklich niemanden hat. Es gibt jemanden, der ihr helfen kann-nicht um weg zu kommen, aber wenigstens, wie sie die Menschen auf der Erde wiedersehen kann und dieser jemand ist Patrick. Die Geschichte ist so voller Witz und Ironie geschrieben, dass ich gar nicht aufhören wollte, sie zu lesen! Denn es fehlt auch nicht an Gefühlen! Außerdem ist es irgendwie Lehrreich. Es gibt viele Aussagen, bei denen ich einfach nur 'Wow, toller Spruch' 'Wow, kommt mir bekannt vor', oder 'Wow, so hab ich das noch nicht gesehen' dachte. (Ganz schön viele Wow's^^) Doch das Buch hat nicht nur einen tollen Handlungsstrang, sondern auch ein wirklich gut durchdachtes und unglaubliches Ende. Was mir allerdings nicht so toll gefallen hat ist, dass es doch sehr in die Länge gezogen wurde. Manchmal wurde viel erzählt, was eigentlich nicht so wichtig oder gar interessant war. Fazit: Alles in allem handelt es sich hier um eine toll durchdachte Geschichte, über junge Liebe, das Erwachsen werden und über eine lustig dargestellte Welt im reiche der 'noch nicht ganz' Toten! http://jana-meinewelt.blogspot.de/

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  • Rezension zu "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" von Ines Klöhn

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2012 um 16:16

    Cover: Ich kann nur sagen: Wow! Obwohl das Cover nicht wunderschön ist, ist es doch etwas so besonderes, dass ich es einfach nur liebe. Und dass obwohl es pink beinhaltet! Aber das Cover passt einfach so hervorragend zu dem Inhalt des Buches, und ist endlich mal neu. Ohne das typische Mädchen in Walle-Walle-Kleid. Einfach und schlicht und toll. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Klappentext: Liebe ist kein Spiel. Manche Leute schneiden sich deswegen die Ohren ab oder springen vom Eifelturm oder verkaufen all ihre Habseligkeiten und ziehen nach Alaska, um allein unter Grizzlybären zu leben. Ganz recht. Sich zu verlieben ist ungefähr dasselbe, wie bei lebendigen Leibe von Bären gefressen zu werden. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede.Schließlich habe ich das selbst erlebt. Nein, nicht die Sache mit den Bären. Was mir passiert ist, ist viel, viel schlimmer. Ich war fünfzehn Jahre alt, als ich an einem gebrochenem Herzen starb. Ehrlich, leute, das ist kein Großstadtmythos oder irgendeine erfundene Geschichte. Ich rede hier von dem hundertprozentigem Tod durch gebrochenes Herz. Nein, ich habe mich nicht umgebracht und bin auch nicht wegen Hungerstreik gestorben. Ich habe mir keine Lungenentzündung geholt, indem ich stundenlang stränenüberströmt durch den Regen gelaufen bin. Nein, bei mir war das ganz klassisch. Mein Herz brach im wahrsten Sinne des Wortes ENTZWEI. Handlung: Die 15-jährige Brie hatte eigentlich ein tolles Leben: Ihre Familie war einfach super, ihre Freunde und sie sind die perfekten Disney-Prinzessinen und sie hatte einen wunderbaren Freund. Zumindest dachte sie das, bis ihr Freund Jakob mit ihr Schluss machte. Einfach so und aus heiterem Himmel. Brie zerbricht an ihrem Herzschmerz und ihr Herz zerbricht in zwei Hälften – Sie stirbt. Im Himmel ist es eigentlich ziemlich entspannt. Zumal es da Patrick gibt, der eigentlich ziemlich heiß und lustig ist. Aber Brie will es ihrem Ex heimzahlen, und so gehen Patrick und Brie auf die Erde, kurz vor ihrem eigentlichen 16. Geburtstag. Tatsächlich schafft sie es, ihrem Ex einen Streich zu spielen, doch er scheint eine Andere zu haben! So eine Frechheit, dabei ist Brie noch nicht einmal 20 Tage tot! Enttäuscht und wütend verlässt Brie die Halooween-Party mit Patrick. Am nächsten Abend führt Patrick sie zur Half-Moon-Bay, wo ihre Freundinnen eine Geburtstagsparty für sie schmeißen. Natürlich nur symbolisch gemeint. In den frühen Morgenstunden steht Bries beste Freundin Sadie dann auf und trifft sich mit... Jakob! Die beiden sind doch jetzt tatsächlich ein Paar! Brie verschwindet von der Erde, und lebt ihren Tod trübsalblasend im Himmel, bis sie beschließt wieder auf die Erde zu gehen und es Sadie und Jakob heim zu zahlen. Dabei jedoch stößt sie auf mehr Hindernisse als geplant, denn mehrere große Überraschung wartet auf sie... Meine Meinung: Brie ist eine angenehme und sympathische Protagonistin. Sie ist eine hoffnungslose Romantikerin, und die Trennung von ihrem Freund tut ihr sehr weh, selbst noch, als sie schon tot ist. Anfangs will sie gar nicht glauben, dass sie tot ist. Sie denkt, dass sie träumt, doch sie tut es nicht. Das macht ihr Patrick klar. Und dann beginnt ihr neues “Leben” im Himmel. Hier ist alles eigentlich ziemlich einfach. Man kann sich durch die Gegend beamen, kann sich Sachen wünschen un diese erscheinen sofort, kann den ganzen Tag Pizza essen. Und außerdem ist da ja auch der ziemlcih lustige und echt nervige Patrick, der Brie immer zur Seite steht. Er kommt ihr so vertraut vor, doch er ist schon seit fast 30 Jahren tot. Brie ist eine wahnsinnig sympathische und eigentlich auch lebensfrohe Protagonistin. Sie ist ein Disney-Fan, liebt Jungs mit wuschligem Haar, ist Turmspringerin und kann nicht singen. Doch sie ist auch ein wenig naiv, bzw. Blind vor Liebe/Hass. Denn sie spielt ihrem Ex schlimme Streiche, bricht ihm sogar das Bein. Manchmal benimmt sie sich wie ein kleines Kind, was ihr ein paar Sympathie-Punkte klaut, doch im Allgemeinen ist sie ein angenehmer Charakter. Sie ist stark, selbstsicher und freundlich (meistens) und außerdem witzig. Sie entwickelte sich in Laufe der Hadlung auch weiter, was an den verschiedenen Phasen, die sie durchläuft, liegt. Patrick ist Bries persönlicher Wächter. Naja, zumindest hat er die Rolle übernommen – warum erfährt man am Ende des Buches. Er hilft ihr wo er nur kann, und unterstüzt sie meistens, wenn auch nicht immer. Er ist schon seit fast 30 Jahren tot, und lebt daher schon lange im Himmel. Angeblich ist er durch einen Motorradunfall gestorben, doch näheres erfährt man auch erst am Ende. Er ist ein witziger und selbstüberzeugter Zeitgenosse, der immer und überall eine passende Antwort hat. Patricks Chamre hängt von seinem Witz ab, und irgendwie hat er mich ein bisschen an Jace aus Chroniken der Unterwelt erinnert. Trotzdem oder gerade deswegen mochte ich ihn sehr. Er ist freundlich, hat ein echtes Talent für Käse-Spitznamen und macht auch einen großen Teil des Witzes im Buch aus. Er ist sehr sympathisch und ich habe ihn in mein Herz geschlossen. Jakob war mir von Anfang an eher unsympathisch, was aber daran liegt, dass man nur passiv durch Aubries Sicht etwas über ihn erfährt. Und die stellt ihn eher als miesen Verräter hin, zeigt aber auch, dass sie ihn geliebt hat. Ansonsten weiß man nicht viel über Jakob. Er will ein Sportstipendium ergattern, doch Bries gemeiner Plan bringt ihn davon ab. Am Ende platz eine riesige Bombe, die ihn auch sympathischer macht. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten. Aber auch er hat Aubrie geliebt. Aubries Freundinnen liebten sie wirklich sehr. Sie trauern ihr hinterher, und vergessen sie nicht. Sie halten ja sogar exta einen Geburtstagsparty für Brie ab, obwohl diese schon tot ist. Und sie bescuehn sie auch an ihrem Grab. Die drei sind wirklich treue Freundinnen, auch wenn Sadie die tote Brie hintergeht. Man erfährt nciht wirklich viel über die drei, aber sie scheinen ganz ok zu sein. Und da sie sich für Brei interessiert haben, müssen sie ja freundlich gewesen sein. Aubries Eltern haben einige Probleme nach Bries tot. Ihr Vater vergräbt sich in seine Arbeit und hütet noch andere Geheimnisse, ihre Mutter will, dass sie nach vorne schauen, ihr Bruder vermisst sie schmerzlich. Sogar ihr Hund trauert ihr nach. Die Handlung hat keine spannenden Höhepunkte, ist bis kurz vorm Ende auch ziemlich vorhersehbar, trotzdem fand ich wundervoll. An manchen Stellen habe ich sogar geweint, und an anderen richtig gelacht. Die langsame Liebe und Freundschaft, die zwischen Brie und Patrick entsteht ist liebevoll gestaltet. Auch die Abschnitte des Todes, die Brie durchquweren muss, sind logisch gewählt und super dargestellt worden, wobei sogar die zeitliche Einteilung passt. Am Ende gibt es nochmal einen richtig Kracher und auch einen Show-Down. Isgesamt ist die Handlung wunderbar struckturiert und aufgebaut. Der Schreibstil ist perfekt für mich. Nicht zuckersüß, nicht knallhart, aber auf jeden Fall lustig und Herzzereißend. Ja, ja, ein Wortwitz. Auf jeden Fall ist der Schreibstil eine Liega für sich. Er ähnelt dem Schreibstil von Cassandra Clare ein bisschen, ist aber doch irgendwie anders und toll. Ich wurde nach den ersten Seiten schon mitgerissen und verliebte mich erst in den lustigen Schreibstil und dann in die Figuren. Erzählt wird aus Aubries Sicht, im Ich-Stil. Man fühlt sich einfach in Bries Welt hineingezogen. Fazit: Ein schönes Buch für einen stürmischen Abend (Herbstabend), dass ein wenig Herzschmerz, Witz und Liebe beinhaltet. Ich vergebe 5 von 5 Bissen, weil mich sowohl die Figuren, als auch der Schreibstil überzeugen konnten, und die Handlung am Ende nochmal an Fahrt und Spannung gewinnt.

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  • Rezension zu "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" von Ines Klöhn

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    Nightingale78

    27. August 2012 um 11:06

    Der Plot… Die lebensfrohe fast 16-jährige Brie ist vernarrt in ihren Freund Jacob. Und er ihn sie. Zumindest dachte sie das immer. Doch ausgerechnet während eines romantischen Dates sagt er ihr plötzlich die vier harten Worte: „Ich liebe dich nicht“. Worte, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen können. Oder in Bries Fall, bricht Jacobs Geständnis ihr das Herz. Buchstäblich. So richtig. Ganz ehrlich. Es. Bricht. In zwei Teile. Und so stirbt Brie vor den Augen ihres Freundes. Sie kann das alles nicht begreifen. Auch nicht als sie als Geist bei der eigenen Gedenkfeier den herzzerreißenden Worten ihrer Familie und besten Freundinnen lauscht. Das gibt’s nicht. Sie wacht ganz sicher gleich wieder auf aus einem Traum. Wie dieser Albtraum in dem sie immer wieder während eines Motorradunfalls stirbt. Doch anstelle aufzuwachen, nimmt Brie den Bus…ins Jenseits. Dort trifft sie in einem Dinner auf Patrick. Der coole, gewitzte, mysteriöse Patrick stets mit Pilotenbrille und Lederjacke ausstafiert. Etwas an ihm zieht Brie an. Ihm beichtet sie, dass sie noch eine Rechnung mit ihrem Exfreund offen hat. Patrick ist ganz Ohr und bietet ihr an, sie noch einmal zurück zu bringen um Jacob eine Lektion zu erteilen. Er bietet ihr an, sie durch die fünf Phasen des Trauerns zu begleiten. Doch als sie zurückkehren nach Half Moon Bay, begreift Brie, dass dort einiges im Argen ist. Ihr Exfreund scheint sie schon länger hintergangen und betrogen zu haben. Menschen, denen sie blind vertraut hat, hatten Geheimnisse vor ihr. Ihre Familie scheint an ihrem Tod zu zerbrechen. Diese fünf Phasen durchzustehen, scheint da ein viel längerer Weg. Vor allem für jemanden, dessen Herz sich noch nicht erholt hat. Meiner Ansicht nach… Wer von uns kennt das nicht? Herzweh. Haben wir nicht alle schon mal Worte wie, “ Du Schuft, du hast mir das Herz gebrochen! Wieso? Bin ich dir vollkommen schnuppe??”, dem Typen der uns gerade abgesägt hat, an den Kopf ballern wollen oder ihm die Nummer mit seinem nächsten Opfer verderben wollen? Vielleicht hat man es auch wirklich getan. Doch das wurde mit belustigtem Gesicht und einem Schulterzucken quittiert. Autsch! Wenn die Liebe für ihn vergeht, dann bricht etwas in uns entzwei. Etwas, das wir vergeben haben, ist unwiderruflich weg. Es ist ein emotionales Geschenk. Ein Geschenk welches vom Umtausch ausgeschlossen ist. Man will es auch gar nicht mehr haben, weil es von ihm abgenutzt wurde und es ohnehin zu sehr wehtut. Solange das verschenkte Gefühl geschätzt und gehütet wird, ist auch alles fein. Man sitzt gemeinsam auf flauschigen Wolken, die rosarote Brille immer schön auf der Nase, das warme Gefühl umhüllt das so schwache Herz. So fest, dass es einen überwältigt. Doch wehe es ist vorbei… In Anbetracht des Geschichtskerns und natürlich des Buchtitels, könnte man von einer gänzlich tragischen Herzschmerz Story ausgehen. Dem ist aber nicht so. Neben dem Contemporary Genre kann „Weisst du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?“ auch dem Fantasy Genre zugeteilt werden. Die Geschichte beginnt nämlich, nachdem Brie das Herz gebrochen ist (buchstäblich) und sie dem Jenseits entgegen treten muss. Dort trifft sie auf Patrick – ebenfalls tot – der es sich zur Aufgabe macht, dem Mädchen die fünf Phasen des Trauerns näher zu bringen. Das trifft bei Brie lange Zeit auf genervtes Augenrollen und taube Ohren. Zwischen den beiden entsteht eine Chemie, die dem Buch neben dem bitteren und dramatischen, etwas ganz süßes gibt. So amüsierte ich mich während Brie und Patrick sich mit wortgeballten Neckereien duellierten. An Schlagfertigkeit sparen die zwei wirklich nicht. Allein schon die variierenden Käsenamen, mit denen Patrick zu der zierlichen Brie spricht, sind zum schießen und ließen mich herzhaft lachen. Auch Bries bisweilen sehr trockener, naiver Humor – schließlich wird sie erst 16 im Laufe der Geschichte – hat mich umgehauen. Das Mädchen hat Köpfchen, setzt dieses aber vor allem in ihrem Rachefeldzug nicht wirklich ein. Denn obwohl ihr Herz nicht mehr schlägt, fühlt sie noch sehr viel. Und das macht Brie so authentisch. Patrick macht um sein eigenes ‚Leben‘ ein Geheimnis. Fragen von Brie weicht er gekonnt aus. Dennoch ist diese Figur warmherzig, treu, sensibel und ihm liegt schon sehr früh viel an Bries Wohlergehen. Auch die Personen in Bries Leben sind so liebevoll umschrieben. Die Eltern von Brie, ihr Bruder und ihre drei besten Freundinnen. Durch Bries Erinnerungen an besondere Momente, die sie in ihrem alten Leben mit ihrem Exfreund, der Familie und ihren Freunden geteilt hat, wuchs mir diese Figur so ans Herz. Mir standen oftmals Tränen in den Augen. Ich verstand, warum Brie nicht loslassen wollte. Was dieses Buch neben den Charakteren zu einem Schatz macht, ist die Musik. Jeder Kapitelbeginn ist detailverliebt mit einer Songzeile dargestellt. Der dazugehörige Song hat eine Bedeutung für Brie und man erfährt in den jeweiligen Kapiteln warum dieser Song – so blöd oder albern er auch sein mag – dem Mädchen so viel bedeutet. So summte ich Melodien von Roxette, Cyndie Lauper, Pat Benatar, Tom Petty, Bon Jovi etc., im Kopf während ich las. Man macht quasi eine wundervoll musikalische Reise durch die 80er bis in das 21. Jahrhundert hinein. Sicher klingt diese Geschichte etwas vorhersehbar und kitschig, aber Jess Rothenberg schlägt auch Wege für die Figuren ein, die man selbst nicht wirklich in Betracht gezogen hätte. Es sind düstere Wege die Brie nach ihrem Ableben entlang schreiten muss. Wege, die zu den fünf Phasen des Trauern dazu gehören. So bekommt der Leser noch überraschende Plots und Wendungen geboten, welche auch den Fantasy Teil des Buches hervorheben. “Ich ließ den Kopf auf meine Brust sinken, tat einen ängstlichen, einsamen Atemzug und spürte, wie mein Herz - nein, die Erinnerung an mein Herz – erneut entzweibrach.” ~ Brie, S. 280 Das deutsche Cover unterscheidet sich grundlegend vom Originalcover (Titel: “The Catastrophic History of you and me”). Das Cover zum US-Titel zeigt ein junges Mädchen schwebend, umgeben von Wolken und im Hintergrund die Golden Gate Bridge von San Francisco. Diese Brücke spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle. Auf dem deutschen Cover hingegen ist ein kaputter Herzballon zu sehen. Der Ballon fällt im Buch einem Vergleich Bries zum Opfer, der zudem noch recht amüsant ist. Tacheles… Jess Rothenberg vereint in ihrem Debüt viele Emotionen. Gefühle mit denen wir uns alle auseinander setzen im Leben. Die Geschichte spiegelt Gefühle wie Liebe, Rache, Enttäuschung, Verzweiflung, Angst, Verwirrung und Vergebung wider. Es geht darum auch über das Leben hinaus noch zu erkennen, was richtig und falsch, was Lüge und Wahrheit ist. Es fiel mir als Beobachter mindestens genauso schwer wie Protagonistin Brie, ihrem Leben und ihren Lieben Lebewohl zu sagen. “Weisst du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?” beschreibt den Weg aller zur Selbstfindung. Das Leben für sich, auch wenn es noch so schön war, loszulassen. Ein wirklich wunderbares Debüt mit viel Herz.

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  • Rezension zu "Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?" von Ines Klöhn

    Weißt du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast?

    terii

    26. August 2012 um 09:41

    Inhalt: "Ich liebe dich nicht" das sind die letzten vier Worte die die 15-jährige Aubrie, genannt Brie, je hören wird, denn ihr Herz bricht und sie stirbt daran. Sie stirbt wirklich an einen gebrochenen Herz, wie sie als Geist bei der Obduktion sieht: Ihr Herz ist in zwei gleichgroße Teile zerbrochen. Nach ihrer Beerdigung hängt sie deshalb in einer Pizzeria - im Jenseits - fest. Sie muss die Stationen der Trauer durchlaufen, um ihren Tod zu akzeptieren und ihren Frieden zu finden. Doch wie könnte Brie das? Ihr Exfreund Jacob, der an ihrem Tod schuld hat, scheint ein Geheimnis mit sich herumzutragen. Mit Hilfe von Patrick, der schon seit dem 80ern in der Pizzeria feststeckt versucht sie es herauszufinden... Eigene Meinung: Ein wirklich außergewöhnliches Buch hat Jess Rothenberg hier geschrieben. Obwohl es um Tod und Trauer, Abschied und Verlust geht hat es dennoch einen witzigen Teil. Zum Beispiel bekommt Brie immer Käsenamen wie Mozzarella oder Ricotta verpasst. Brie ist der Hauptcharakter des Buches. Sie ist ein normales 15-jähriges Mädchen, dass ihren Freund liebt und gern etwas mit ihren drei besten Freundinnen unternimmt - bis ihr Jacob die vier Worte ins Gesicht sagt, die ihren Tod verschulden. Ziemlich spät kommt heraus warum und ich muss sagen, dass mich dieses Warum wirklich überrascht hat. Auch wenn Brie tot ist und mit so vielen Gefühlen kämpft und Schmerzen leidet, ist sie immer noch ein starker Charakter, der einfach Rache will. Ihre offene und leicht naive Art ist realistisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Auch ihre Freundinnen, ihre Familie und die anderen "Geister" wurden liebvoll ausgearbeitet und wirkten niemals blass, vielleicht weil sie alle ihre Eigenarten haben, die in der Story gut hervorkommen. Auch Patrick gefiel mir gut. Ich will nicht zu viel über ihn verraten, da auch Brie erst am Schluss alles über ihn herausfindet. Er ist für Brie da und hat immer einen dummen Spruch auf den Lippen. Besonders als sie dann im Diesseits herumgeistert unterstützt Patrick die dickköpfige Brie. Die Geschichte ist nicht so vorhersehbar wie man vielleicht meinen könnte. Manche Abschnitte haben mich überrascht, andere waren wirklich vorhersehbar. Das einzige, was mich ein bisschen am Buch gestört hat war der Schreibstil. Er war zwar flüssig, aber ich mag es nicht, wenn etwas in Klammern steht oder Zum Beispiel Und Jacob: ... Und dann einfach eine Beschreibung. Cover und Gestaltung: Der Titel "Weisst du eigentlich, dass du mir das Herz gebrochen hast" ist wirklich eine Wucht. Im englischen heißt das Buch "The Catastrophic History of You an Me". Beides sind richtige Monster-Titel, wie ich finde. Das deutsche Cover zeigt einen herzförmigen Luftballon aus dem die Luft heraussen ist und dazu wurde das Cover rot und ein klein wenig pink gehalten. Auf den englischen sieht man Brie in dem Kleid, in dem sie beerdigt wurde, wie sie über der Golden Gate Bridge schwebt. Was aber besonders an diesem Buch ist, ist, dass jedes Kapitel mit einem Songtitel oder Lyrics beginnt. Das ist für einen Musikfan wirklich eine kleine Freude :) Empfehlung: Wer gern ein tiefgründiges Buch lesen will, aber nicht auf Humor verzichten will, sollte hier zugreifen. Bewertung: Alles in einem war das Buch ein netter Zeitvertreib für einen Abend. Ich habe gelacht, aber gleichzeitig war mein Herz bei manchen Stellen richtig schwer. Bries Geschichte hat mich zum Lachen gebracht, aber auch zum nachdenken. Das Buch handelt nicht nur von Tod und Verlust, sondern auch von den schönen Sachen im Leben: Liebe, Freundschaft und Glück. Ich vergebe 4 von 5 Herzen! :)

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