Jesse Andrews Ich und Earl und das Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Ich und Earl und das Mädchen“ von Jesse Andrews

Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon …

Eine ganz spezielle Geschichte, anfangs musste ich mich durchbeissen, hinterher wurde es besser

— vielleser18
vielleser18

Ein sehr spezielles, aber auch realitätsnahes Buch. Ganz anders als erwartet, nicht gut, aber auch nicht schlecht.

— readingmia
readingmia

Ein sehr spezielles Buch. Greg redet etwas um den heissen Brei herum, hat aber interessante Charaktere und einen besonderen Schreibstil

— books_____forever
books_____forever

Konnte mich leider nicht begeistern ....

— FairytaleLivres
FairytaleLivres

Hat mich sehr enttäuscht.

— EnnaM
EnnaM

Wirklich besonders

— MaxSanders
MaxSanders

Ein Buch mit so viel Gefühlen, aber auch gleichzeitig gar keinen...

— BookTownrezis
BookTownrezis

Ich habe gelacht und geweint. Ein tolles Buch, das zwar seine längen hat, mich, aber trotzdem begeistern konnte.

— JayTheFox
JayTheFox

Konnte mich leider absolut nicht überzeugen!

— monasbuecher
monasbuecher

Ganz anders, als ich es erwartet hatte. Ein mitunter nerviges Buch, das Ecken und Kanten hat. Ich war leider enttäuscht.

— buchstabentraeumerin
buchstabentraeumerin

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  • Ich konnte das Buch nicht beenden...

    Ich und Earl und das Mädchen
    Moniqu

    Moniqu

    30. July 2016 um 12:27

    Ich bin zu fast der Hälfte des Buches gekommen und konnte einfach nicht weiterlesen.Der Schreibstil war nett, weil der Autor die Leser persönlich angesprochen hat. Es war auch locker (sogar zu locker) und gut für Jugendliche geeignet. :DWas mich gestört hat, war die Art wie die Dialoge aufgeschrieben wurden. Das war ziemlich komisch. Und manchmal waren sie wie üblich.Ich hatte oft das Gefühl, Greg sei irgendwie... krank. :D Er ist auf jeden Fall nicht von dieser Sorte von Menschen mit denen ich gerne abhängen würde. :D Ich meine... wer redet (während alle essen) über Alien-Kotze?? Das ist der Moment in dem ich beschlossen habe das Buch abzubrechen. Rachel war auch nicht besonders toll. Ich muss sagen, ihr "Oh" war nervig. :D

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  • Ich musste mich durchkämpfen

    Ich und Earl und das Mädchen
    vielleser18

    vielleser18

    Ich kann nicht genau beschreiben, was ich von diesem Buch erwartet hatte, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, aber auf alle Fälle etwas ganz anderes. Die Geschichte ist eine Art Niederschrift von Greg Gaines, dem 17jährigen Highschool-Schüler. Er beschreibt sein Leben, seinen Alltag, seine Schulumgebung. Seine Pläne, sich aus allem herauszuhalten. Seine Freundschaft zu Earl, dem Jungen mit einer (nie auftauchenden) alkohlkranken Mutter und um es vorsichtig auszudrücken zwielichtigen Brüdern aufwächst, nimmt viel Raum in dem Buch ein, genau wie die Filme, die die beiden nachdrehen oder es einfach nur versuchen. Dann wird ihre Klassenkameradin Rachel krank und Gregs Mutter zwingt ihn, sie zu besuchen. Die Stilmittel in dem Buch verändern sich laufend. Da gibt es eine Art Tagebucheintrag, wie eine Nachzählung, da gibt es Filmsequenzen, da gibt es pure Unterhaltungen, die zitiert werden, das lockert das alles etwas auf. Dennoch ist gerade der erste Teil mir dermaßen schwer gefallen zu lesen, vielleicht einfach deshalb, weil ich weder mit der Sprache und auch mit den Gedanken des Protagonisten so gar nicht zurecht kam. Vielleicht weil ich einfach nicht das passende Alter habe ? Ich weiß es nicht. Das ganze hat mich jedenfalls eher abgeschreckt. Ich habe aber durchgehalten und habe das ganze Buch gelesen. Im zweiten Teil, als Rachel immer kränker geworden ist, hat sich auch die Sprache und die Gedanken von Greg verändert, genauso, wie man als Leser durchaus zugeben muss, dass ein (leichter, aber spürbarer) Wandel beim Protagonisten stattgefunden hat. Dennoch hat das für mich nicht ausgereicht, um das Buch positiv bewerten zu können. Fazit: Wer hier ein Buch der Art "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" erwartet, der liegt daneben. Dennoch war es eine origenelle Version, die mich aber in seiner Gesamtheit nicht überzeugen konnte. 1,5 Sterne - großzügig aufgerundet

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  • Ich und Earl und das Mädchen

    Ich und Earl und das Mädchen
    readingmia

    readingmia

    17. April 2016 um 19:48

    Ich und Earl und das Mädchen, Jesse Andrews Titel: Ich und Earl und das MädchenAutor/in: Jesse AndrewsOriginaltitel: Me and Earl and the Dying GirlAus dem Amerikanischen von Ruth KeenGenre: KinderbuchErschienen: 09.11.2015 (Filmausgabe)Verlag: Heyne fliegtISBN: 978-3-453-27032-9Seitenanzahl: 301 SeitenPreis: € 8,99 [D] (Broschiert)Quelle Inhaltsangabe:  Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon …   Der Autor:  Jesse Andrews hat einen Harvard-Abschluss und lebte schon in Spanien und Deutschland (wo er in einer Jugendherberge arbeitete). Er kommt ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania, und wohnt derzeit in Brooklyn, New York. Ich und Earl und das sterbende Mädchen ist sein Debüt-Roman.  Meine Meinung:  Zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben ist ziemlich schwer. Ich bin hin- und hergerissen und habe zwiegespaltene Meinungen zu diesem Buch.  Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gefallen. Er ist total humorvoll, obwohl es eigentlich eine sehr ernste Thematik ist, aber genau das ist es, was das Buch besonders macht. Das Buch wird aus der Ich - Perspektive von Greg erzählt.  Charaktere: Greg fand ich okay, er war lieb aber manchmal auch ziemlich anstrengend. Er redete öfters um den heißen Brei und das fand ich ab und zu ziemlich nervig. Allerding war er auch total ehrlich, was ich sehr schätzte. Allgemein war das ganze Buch sehr realitätsnah. Die anderen Charaktere haben mir auch ganz gut gefallen.  Die Handlung: Dieses Buch ist sehr realitätsnah und ehrlich, nichts wird verschönert. Der Autor bzw. Greg schreibt alles so, wie er es empfindet. Das habe ich sehr geschätzt. Er schreibt so wie es auch im richtigen Leben ist. Es ist nicht alles so perfekt wie es scheint, sondern genau das Gegenteil.   Fazit:  Ein sehr spezielles, aber auch realitätsnahes Buch. Ganz anders als erwartet, nicht gut, aber auch nicht schlecht. Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sternen.

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  • Ich und Earl und das Mädchen

    Ich und Earl und das Mädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. February 2016 um 00:15

    Über das Buch gab es viele geteilte Meinungen. Leute, die es hoch emotional und berührend fanden und andere, die so gar nicht mitgerissen werden konnten. Gerade weil die Meinungen zu diesem Buch so krass auseinander gehen, wollte ich mir selbst ein Bild davon machen. Und leider gehöre ich zur zweiten Sorte. Anfangs fand ich das Buch noch gar nicht so schlecht. In der Einleitung wird über Gregs Leben, seine Familie, seine Vergangenheit und alles mögliche berichtet - was ja öfters vorkommt bei so einem Buch. Dabei jedoch ist mir eins schnell bewusst geworden: Kein einziger Charakter war mir irgendwie sympathisch. Vielleicht noch der kiffende, faktensüchtige Lehrer Mr. McCarthy oder die Katze Cat Stevens ... Greg Gaines, der Hauptcharakter, war mir besonders unsympathisch. Er hat sich selbst irgendwie als Loser abgestempelt und beklagt sich andauernd wie blöd und uncool und hässlich er wäre und so weiter. Und selbst wenn er mal ein Kompliment bekam, weigerte er sich aufs Schlimmste, es anzunehmen (Was übrigens selbst im Buch mal zur Sprache kommt!). Bescheidenheit würde ich das Ganze schon nicht mehr nennen und dieses Teenagergeheule war in dem Fall so überzogen, dass ich es nicht mehr wirklich ernst nehmen konnte und nur noch genervt war. Earl ist ein dauernd schlechtgelaunter Miesepeter, der nur irgendwelchen Müll labert. Rachel ist total langweilig und bleibt in der Geschichte meiner Meinung nach ziemlich oberflächlich beschrieben. Gregs Mutter ist ignorant und aufgedreht. Die Charaktere waren nicht mal das Schlimmste an dem Buch. Sondern die Handlung. Wie gesagt war ich anfangs noch gar nicht so abgelehnt von der Einleitung. Aber nach so hundert Seiten schlich sich dann langsam eine kleine Stimme in meinen Kopf, die sich wunderte, wann denn endlich diese Einleitung vorbei sei. Ich wartete darauf, dass die Handlung in Gang kam, und das tat sie einfach überhaupt nicht. Das komplette Buch ist eine Erzählung ohne Höhen und Tiefen und meiner Meinung nach auch ohne roten Faden. Irgendwie springt Greg - der übrigens die Geschichte selbst aufschreibt und mit dem Leser redet - mal hierhin und mal dorthin, beschreibt diese oder jene Person und schwelgt in verschiedenen Erinnerungen. Aber es gab keine durchgängige Handlung, die das Buch irgendwie lesenswert gemacht hätte. Ich war wirklich verwundert, denn so etwas habe ich selten erlebt. Vielleicht bin ich emotional etwas gestört und in dem Buch gibt es irgendeine Message, die mich nicht erreichen konnte. Das Buch könnte ein ganz normales Tagebuch eines jeden Schülers sein und ganz ehrlich: Würde euch das Tagebuch eurer Klassenkameraden interessieren? Wohl eher nicht, denn deren Leben ist nicht wirklich spannender als das eigene. Ich war wirklich enttäuscht von der Geschichte. Nach den so auseinander gehenden Meinungen habe ich natürlich gehofft, auf die Seite der Personen zu gehören, denen das Buch gut gefallen hat. Aber nachdem ich germerkt habe, dass ich keine richtige Handlung mehr zu erwarten habe, wurde ich irgendwie ungeduldig und genervt und wollte das Buch nur noch beenden. Besonders die letzten hundert Seiten waren dann schwer ... Die Dialoge, die Charaktere, die Handlung - nichts davon konnte mich überzeugen, was ich wirklich schade fand, jetzt aber auch viele Meinungen zu dem Buch verstehen kann.

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  • Konnte mich leider nicht begeistern ...

    Ich und Earl und das Mädchen
    FairytaleLivres

    FairytaleLivres

    16. February 2016 um 12:06

    In diesem Buch geht es um Greg, der noch zu High School geht, am liebsten unsichtbar wäre und mit seinem Freund Earl Filme dreht. Seine Mutter zwingt ihn mit der Leukämie Kranken Rachel etwas Zeit zu verbringen. Wovon Greg eigentlich alles andere als begeistert ist….. Mir gefällt tatsächlich die Taschenbuchausgabe und somit das Filmcover besser als die Hardcover Version. Das ist jedoch natürlich Geschmack Sache. Apropos Film.. Durch den Trailer bin ich eigentlich erst auf das Buch aufmerksam geworden. Klar ich hatte es schon vorher das ein oder andere mal irgendwo gesehen, dem Buch aber ehrlich gesagt keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Der Trailer hat mir auch wirklich irgendwie gefallen das Buch jedoch hat mich enttäuscht. Im Vorwort erklärt Jesse Andrews schon, das man keine Traurige Liebesgeschichte erwarten soll und es einfach nur um diesen Jungen geht der keine Lust hat Zeit mit Rachel zu verbringen. Ich hatte mich sogar darüber gefreut, dass es nicht eins dieser typischen Krebsbücher werden soll. Letztendlich hat es mir aber überhaupt nicht gefallen. Schon mit dem Schreibstil konnte ich nichts anfangen. Es ist sozusagen wie ein Tagebuch aufgebaut, teilweise mit Drehbuchszenen und Auflistungen etc. Ich fand diesen ganzen Aufbau einfach nur anstrengend. Zusätzlich bin ich überhaupt kein Fan von Greg geworden. Seine Art und Ausdrucksweise haben mich am Ende nur noch genervt. Allgemein hat sich die ganze Geschichte extrem gezogen. Im Mittelteil war es nur noch langweilig. Das Ende fand ich zwar gar nicht so schlecht trotzdem konnte es das Buch nicht mehr für mich retten.

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  • Enttäuschend..

    Ich und Earl und das Mädchen
    EnnaM

    EnnaM

    03. February 2016 um 20:43

        "Dieses Buch lässt mein Leben wahrscheinlich interessanter und ereignisreicher erscheinen, als es in Wirklichkeit ist. Romane versuchen immer, diesen Eindruck zu erwecken. Würdet ihr lediglich die Schlagzeilen jedes einzelnen Tages meines Lebens lesen, könntet ihr besser nachvollziehen, wie öde und beliebig es ist." Zum Inhalt: Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meine Meinung: Nachdem ich den Trailer zum Film gesehen habe, wollte ich anschließend unbedingt das Buch dazu lesen. Ich bin also mit der Erwartung auf eine rührende Krebsgeschichte an das Buch herangegangen und soviel soll gesagt sein: Das ist es keinesfalls! In die Geschichte bin ich relativ gut hineingekommen und die ersten 100 Seiten ließen sich in einem Rutsch durchlesen. Durch die vielen Dialoge und kurzen Kapitel ließ es sich schnell lesen und wirkte durch den außergewöhnlichen Aufbau des Buches interessanter, sodass ich einfach weiterlesen musste. Diese Euphorie verflog schnell. Der Hauptprotagonist Greg hat schon nach den ersten Seiten angefangen mich zu nerven und ich bin einfach nicht mit ihm warm geworden. Er wirkte egoistisch, pessimistisch und absolut gleichgültig. Daran kann ich auch die krebskranke Rachel nichts mehr ändern. Auch nachdem er Zeit mit ihr verbringt, sind ihm seine selbstgedrehten Filme mit seinem Freund Earl wichtiger als Rachels Leid. Er erläutert auch unzählige Male, dass er nichts kann, nichts ist und auch nicht versteht, dass jemand diesen Stuss, den er da schreibt überhaupt lesen kann. Es war wirklich schwer sich mit Greg anzufreunden, wenn er das ganze Buch über diese Einstellung beibehält. Auch mit Earl hatte ich einige Schwierigkeiten, oder genauer gesagt eine Schwierigkeit: seine Ausdrucksweise. Normalerweise habe ich mit der Jugendsprache kein Problem aber dieses ständige Fluchen mit versauten Wörtern war mir einfach zu viel. Einzig Rachel gegenüber konnte ich Sympathie aufbringen, wobei sie viel zu selten in Erscheinung tritt und eher in den Hintergrund der Geschichte gerückt wird und somit total untergeht, was ich wirklich schade finde. Im Laufe des Buches habe ich mich immer wieder gefragt: Was soll dieses Buch eigentlich? Es wirkte einfach nur wie eine Erzählung eines, naja nicht normalen aber langweiligen Leben eines Jugendlichen. Es hat sich total in die Länge gezogen und ich musste mich regelrecht zwingen es weiter zu lesen. Trotz allem muss ich sagen, dass dieses Buch einfach verdammt ehrlich ist, da wir nun mal nicht alle mitfühlende und aufopferungsvolle Menschen sind. Es ist zwar nicht herzzerreißend und tiefgründig, aber auch nicht vollkommen sinn- und bedeutungslos. Fazit: Mich hat dieses Buch persönlich sehr enttäuscht. Es war weder spannend, noch konnte es mich berühren. Ab und zu hat es mich zum Schmunzeln gebracht aber das dann doch eher zu selten. Eigentlich hat es kaum Emotionen in mir geweckt, weshalb ich schlussendlich 2/5 Sterne für dieses Buch vergebe.

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  • Krebsbuch, oder doch eher kein Krebsbuch?!

    Ich und Earl und das Mädchen
    LeonieDi

    LeonieDi

    Inhaltsangabe: Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meinung: Als aller erstes muss ich loswerden, dass man dieses Buch nicht mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" vergleichen oder mit der Erwartung daran gehen sollte, als würde man ein John Green Buch lesen. Denn dieses Buch ist zwar auf die eine oder andere Art ein Krebsbuch, aber auch wieder nicht. Zu Beginn des Buches hatte ich einige Startschwierigkeiten mit Greg. Er schien mir ein sehr stereotypischer Jungendlicher zu sein, einer der versucht die Highschoolzeit einfach so schnell wie möglich und ohne viel Aufsehen zu absolvieren.  Unzählbar oft erläutert Greg am Anfang des Buches was er alles nicht ist, nicht kann und nicht versteht. Ein wenig anstrengend meiner Meinung nach.  Doch im Verlaufe des Buches konnte ich mich immer mehr mit Greg anfreunden.  Das Buch scheint authentisch, denn es erzählt einem nicht nur die Geschichte eines an Krebserkrankten Mädchens, sondern behandelt auch Themen wie zum Beispiel  das Erwachsenwerden.  Mir hat an Ich und Earl und das Mädchen wirklich gut gefallen, dass es mir vorkam als wäre ich anwesend während Greg das Buch schreibt, da er den Leser oftmals persönlich anspricht. Die Sprache in dem Buch ist teilweise vulgär und einfach Jugendlich, dies macht das ganze aber noch authentischer, da es nun mal von Greg, einem Jugendlichen, geschrieben ist. Bewertung: Alles in allem ein unfassbar tolles Buch, was mich zum positiven überrascht hat. Einen Abzug bekommt es, für den für mich persönlich am Anfang des Buches zu stereotypischen Hauptcharakter, Greg. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.

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    • 3
  • Wirklich besonders

    Ich und Earl und das Mädchen
    MaxSanders

    MaxSanders

    24. January 2016 um 21:59

    "Jesse Andrews braucht den Vergleich mit John Green nicht zu scheuen." wird Kirkus Reviews auf dem Klappentext zitiert. Für mich trifft dieser Vergleich allerdings nur sehr bedingt zu. Was das Grundthema und die Akteure angeht, so kann man dem sicher zustimmen. Die Stimmung und gleichfalls der Schreibstil jedoch sind durchaus individuell und haben mich in keiner Weise an Green erinnert. Jesse Andrews schreibt meiner Meinung nach wesentlich rauer und ist viel drastischer in seiner Wortwahl.  Man sollte Ich und Earl und das Mädchen also unvoreingenommen lesen, denn es ist auf seine eigene Weise wirklich besonders und wenn man sich auf den außergewöhnlichen Schreibstil einlässt, ist es ein lesenswertes Buch. Emotional, witzig und beeindruckend.

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  • Trotzdem nicht ohne die eine oder andere Träne ausgeblieben..

    Ich und Earl und das Mädchen
    BookTownrezis

    BookTownrezis

    23. January 2016 um 18:01

    Heute geht es um ein Buch, welches gerade erst frisch aus dem Kino rausgekommen ist und uns bald in jedem Geschäft, welches DVD´s verkauft angrinsen wird. Die Rede ist von Ich und Earl und das Mädchen von Jesse Andrews. Klappentext: Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, bevor ich den Film dazu anschaue, meine Erwartungshaltung gegenüber dem Buch war also relativ hoch, ich fand den Trailer sehr schön gemacht und dachte das Buch wäre genau mit so einem Feeling zu lesen. Getäuscht habe ich mich ziemlich schnell, jenes liegt aber nicht an dem Buch sondern daran wie es mir “verkauft” wurde. Es wurde als eine Art “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” Buch und Film verkauft und das fand ich einfach verwirrend. Man denkt natürlich, okay es ist ein Buch über ein Mädchen, welches an Leukämie erkrankt und man rechnet auch mit einem Buch mit herz-zerreisenden Dialogen und Momenten in denen man weint wie ein Schloßhund. Doch weit gefehlt. In Ich und Earl und das Mädchen geht es ganz anders zu.Hier setzt man weniger auf traurige Momente als auf Momente in denen man erkennt wie falsch man sich doch eigentlich verhält und dies ist dem Autor auf eine brilliante Weise gelungen. Gleich am Anfang des Buches wird einem jenes klar gemacht, Das Buch ist eben nicht so ein Buch und das ist auch gut so.  Der Protagonist zeigt starke Anzeichen von dummheit und Gefühlslosigkeit. Er hat einfach keine Ahnung von garnichts und konzentriert sich hauptsächlich auf sich selbst. Auch nach dem er das “sterbende Mädchen” kennengelernt hat ändert sich auch nichts und das fand ich beeindruckend. Ich fand Greg an manchen Stellen zum abkotzen aber ich wollte trotzdem seine Entwicklung nachverfolgen. Sowas hab ich auch vor allem in diesem Ausmaß noch nie erlebt. Manchmal hatte das Buch zwar seine Längen aber im großen und ganzen war es wirklich toll und hat seine 4 Sterne von mir vollkommen verdient

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  • Rezension zu Ich und Earl und das Mädchen

    Ich und Earl und das Mädchen
    mirimann

    mirimann

    17. January 2016 um 13:38

    In der folgenden Rezension könnten Spoiler enthalten sein, aber ich werde probieren sie so klein, wie möglich zu halten. Ich weiß zwar nicht, was ich bei diesem Buch erwartet hatte, aber laut meiner Vorstellung sollte ich zutiefst berührt sein und die ein oder andere Träne verlieren. Spätestens nach den Vorwort des "Autors" wurde mir klar, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden und es sich in eine komplett andere Richtung entwickelt, wie gedacht. Es muss nicht unbedingt negativ sein. Nein, im Gegenteil ich war überrascht und habe diese Art wirklich sehr genossen, in der sich das Buch entwickelt hat. Es erzählt nicht unbedingt diese bekannte Geschichte, bei der sich die Protagonisten trotz des bald anstehenden und unvermeidlichen Tod in einander verlieben und der Abschied schwer und herzzerrreißend ist. Fasst das nicht falsch auf, aber der Autor ist schlicht weg einfach realistisch und scheut nicht davor, die Realität knallhart auszudrücken. Zum Beispiel produzieren Earl und Greg zusammen Filme, die, da sie über nicht sonderlich viel Budget verfügen, ehr nicht so gut sind. Sie kommen nicht groß damit raus, gewinnen keinen Preis oder sowas. Sie sind einfach zu schlecht gefilmt dafür. Seit langem habe ich kein so realistisches Buch gelesen, bei dem der Autor nur die Tatsachen schön reden will. Wie euch oben bestimmt schon aufgefallen ist, habe ich "Autor" in Ausrufezeichen gesetzt. Es ist nämlich so: Der wahre Autor, Jesse Andrews, hat selbstverständlich dieses Buch auch selber geschrieben, allerdings lässt er es so aussehen, als hätte es Greg im Nachhinein geschrieben, weil er nun keine Filme er dreht. Das fällt zum einen an der jugendlichen Sprache auf, in der es geschrieben ist. Zum anderen ist der Inhalt auch so gestrickt. Zu Beginn erzählt er zum Beispiel, er würde nun keine Filme mehr drehen und stattdessen ein Buch schreiben. Mir war an dieser Stelle selbst noch nicht bewusst, dass es Greg ist, der die Rolle des Autors übernimmt und dachte, der wahre Autor hätte früher Filme gedreht. Erst im Nachhinein wurde es mir klar. Das ist glaube ich der Punkt, der mich am Meisten an diesem Buch begeistert hat. Generell nimmt der Autor sich selbst nicht ernst und macht sich manchmal selbst schlechter, als er ist. Manchmal gibt es auch Einschübe in der Geschichte, bei denen er sich entschuldigt, dass geschrieben zu haben. Ich finde, dass das sehr untypisch ist und es dieses Buch nur noch einzigartiger ist, als es eigentlich schon ist. Durch die witzige Schreibweise, die ebenfalls lustigen Charaktere und die lockere Art, wie er es schreibt, macht dieses Buch zu einem, was man innerhalb eines Tages durchlesen kann. (Was ich auch gemacht habe...) Die Art, in der das Buch geschrieben wurde, variiert sehr stark. Manchmal ist es ein normaler Blocktext, wie bei jedem anderen Buch, manchmal eine Aufzählung von Antwortmöglichkeiten und manchmal auch einfach eine Art Drama mit Regieanweisung, was natürlich super zu der Tatsache passt, dass dieses Buch sich auf Gregs und Earls Liebe zu Filmen stützt. Außerdem ist dieses Buch meiner Meinung nach für wirklich jeden etwas und begeistert bestimmt auch Nichtleser, genauso wie Lesedrachen. Besonders als lustig empfand ich die Art von Greg, wie er sich einen Plan ausdenkt, um auf der High-School klarzukommen. Er möchte sich mit jeder Gruppe anfreunden, aber zu keiner dazugehören. Leider muss er auch Opfer dafür bringen, da er keine festen Freunde hat, abgesehen von Earl, der aber ehr so etwas wie ein Arbeitskollege ist. Als er dann von deiner Mutter dazu gezwungen wurde, mit Rachel Zeit zu verbringen, da diese an Leukämie erkrankt ist und sie so etwas wie "befreundet" waren als Kinder. Anfangs ist das Greg einfach zuwider, aber mit der Zeit freunden sie sich an und verbringen viel Zeit miteinander, denn Rachels Tod kommt schneller als ihnen lieb ist. Dabei hat er gerade sowas, wie einen Freund/in gefunden! Wie oben schon erwähnt ist dieses Buch anders, als ich erwartet hätte. Es gibt überraschend wenig Trauer, Drama und Herzschmerz. An manchen Stellen ist es ehr gefühlslos und plump. Allerdings kann diese kleine Macke durch die ganzen anderen positiven Punkte teilweise wieder gut gemacht werden. Fazit: Es ist wirklich anders, als ich erwartet hätte. Statt Trauer kommt überraschenderweise viel Humor vor. Und das gerade bei einem so ersten Thema. Es könnte von manchen als negativ empfunden werden, allerdings werte ich dies als einfach einzigartig. Durch abwechslungsreiche Schreibformen, jugendlichen Humor und trotzdem spannenden Hintergrund macht es das Buch zu einem, das von jedem als gut befunden werden kann. Links zu: Dem Filmtrailer, Der Verlagsseite, Der Leseprobe, Mehr Infos zur Verfilmung Und zu guter Letzt wollte ich den Heyne fliegt Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars danken

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  • Interessante Thematik, nett verpackt und doch nicht ganz ausgereift

    Ich und Earl und das Mädchen
    PanPanReader

    PanPanReader

    15. January 2016 um 23:45

    Es ist nun nicht ungewöhnliches in unserer heutigen Zeit, dass Krebs immer und immer mehr in den Fokus rutscht, da es doch die Volkskrankheit Nummer eins zu sein scheint. Wir haben schon bei Büchern wie "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna McPartlin und dem Bestseller von John Green " Das Schicksal ist ein mieser Verräter" mit den Protagonisten mitgelitten, haben Tränen vergossen und uns doch heimlich gewünscht, dass uns so ein Schicksal niemals ereilen soll. Weder uns selbst noch unseren Lieben. Dieser Jugendroman von Jesse Andrews, geht mit der Thematik doch etwas unkonventioneller um, als wir es vielleicht erwarten und auch gewohnt sind. Hier ist keine tragische Liebesgeschichte verpackt oder auch der Leidensweg eines jungen Mädchens, dass doch sein ganzes Leben noch vor sich hatte. Nein... nicht in erster Linie. Mit einem manchmal sehr eigensinnigen Humor und vom Hauptprotagonisten sehr zynischen Kommentaren wird man mal in eine andere Sichtweise der Dinge geführt. Aber zu erst zum Erzählstil. Es ist nicht ungewöhnlich in der Ich-Form zu lesen und auch nicht, dass es aus der Sicht eines Beteiligten, statt der Erkrankten geschrieben ist, Was sehr auflockernd und irgendwie "außergewöhnlich" war, waren die Sequenzen, die wie in einem Drehbuch geschrieben worden sind. Mit Personennamen, Handlungen und Gesten sowie Mimik. Nicht beschreibend, sondern sehr sachlich und irgendwie distanziert. Es hat Abwechslung in den Lesefluss gebracht und war meistens auch sehr amüsant. Also kein wirklicher Störfaktor. Einerseits ist es sehr interessant, mal etwas anderes über Krebs zu lesen, als in den gefühlvollen und zu tränenrührenden Geschichten, Hier wird im großen und ganzen beschrieben: Krebs ist Sch***e und es ist nicht fair. Aber man kann nichts dagegen tun und nur weil dieses Mädchen kein Glück hat, muss es mein Leben nicht grundlegend verändern. Natürlich ist man im ersten Moment betroffen, wenn man hört, dass (ehemalige) Bekannte so ein Unglück wiederfährt, doch was soll man tun? Man war jahrelang nicht mehr in Kontakt und nun  soll man Mitgefühl entgegen bringen, tiefe Zuneigung und Aufopferung... Doch wieso? Ja es ist schlimm, aber nicht jeder Fall betrifft uns (persönlich) So versteh ich diese Ausage des Buches. Mihc hat es angesprochen, dass auch einmal so eine Sicht der Dinge beschrieben wurde. Natürlich war ich über das Ende etwas enttäuscht, so habe ich mir doch etwas mehr darunter vorgestellt, als Earl und Greg einen Film extra für Rachel drehen wollen. Doch Wunder passieren nicht immer und nicht einfach so. Das ist die knallharte Realität. Das Buch lohnt sich zu lesen, wenn man offen für eine etwas sachlichere und vor allem nüchternere Sichtweise bei dieser Thematik ist. (Ich werde mir auf jeden Fall den Film dazu ansehen, da der Trailer sehr vielversprechend aussah)

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  • Filme mit sterbenden Mädchen im Titel verkaufen sich scheinbar nicht gut.

    Ich und Earl und das Mädchen
    JayTheFox

    JayTheFox

    09. January 2016 um 18:00

    Ich und Earl und das [sterbende] Mädchen (Jesse Andrews) Heyne fliegt Verlag 8,99€ (Taschenbuch) 304 Seiten erschienen 09.11.2015 Klappentext: Wie kann man an einem Ort existieren, der dermaßen nervt wie die Highschool? Der 17-jährige Greg hat für das neue Schuljahr den genialen Überlebensplan ausgetüftelt: Er hält sich einfach aus allem raus. Stattdessen dreht er mit seinem verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Der Plan funktioniert genau acht Stunden lang. Dann zwingt ihn seine Mutter, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war… Reihe?: Nein es ist ein Einzelband. Erste Eindruck/ Cover: Zuerst einmal danke an den Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar. Zum Titel, als Film scheint sich ein sterbendes Mädchen im Titel, nicht so gut zu machen. Weswegen es bei dem Film und auch bei der Film Ausgabe einfach weggelassen wurde. Ich hab vorher schon bei irgendeinem Booktuber von dem Buch gehört, weiß, aber nicht mehr bei wem das war. In einigen Rezensionen wurde angemerkt, dass der Schreibstil relativ einfach ist, aber da bin ich ja schmerzbefreit. Das Cover ist auch ganz cool. Abgebildet sind die drei Protagonisten und eine Katze. Außerdem ist mir grade eben, als ich den Namen, des Autor gesucht habe, aufgefallen, dass auf dem einen „S“ ein kleines Eichhörnchen sitze. Nach den ersten Seiten: Oh mein Gott. Ich hab bei den ersten Seiten schon so oft gelacht. Greg ist irgendwie so cool in dem was er da auflistet, so ziemlich sachlich und manchmal auch ein bisschen zynisch. Aber ein kleiner Kritikpunkt, der nichts mit dem Buch zu tun hat ist bei mir einfach, das der Film Greg zu hübsch ist. Er ist nicht wie im Buch ein nagetierähnliches Moppelchen sondern ein ganz normaler Typ. Meine Meinung: Ich hab bei diesem Buch gelacht. Oh man ich hab wirklich Tränen gelacht, als Greg, der Protagonist, seinen Vater vorstellt und ich hab mit Greg um Rachel geweint. An einigen Stellen hat sich das Buch ein bisschen gezogen, aber alles in allem fand ich es total kurzweilig. Greg ist wirklich der totale Loser, aber er hat ein Herz aus Gold, auch wenn es manchmal nicht so ankommt wie es eigentlich gemeint war. Alleine eine bestimmte Szene, in der Earl und Greg high sind und Rachel treffen, da musste ich so lachen und außerdem wär da noch eine Stelle an der Greg Rachels Glatze beschreibt. Ich weiß, eigentlich sollte man über sowas nicht lachen, aber der Autor, Jesse Andrews, schafft es einfach diese Szene so skurrile wirken zu lassen, dass man trotzdem lachen muss. Der Schreibstil ist nicht sehr anspruchsvoll, aber damit hab ich ja kein Problem. Vielleicht macht auch grade diese Sprache, die wie aus dem Leben eines siebzehnjährigen gegriffen ist, dieses Buch einfach so urkurmisch und doch gefühlvoll macht. Und mindestens einen Satz muss ich Earl noch widmen, der es wirklich mit Greg aushält. Earl ist klasse, aber auch Gregs Mutter war irgendwie süß und eine Aussage von Rachels Mutter hat mich auch wirklich zu Tränen gerührt, die die das Buch gelesen haben, wissen was ich meine. Happy End?: Jein. Ich meine das Buch heißt „Ich und Earl und das sterbende Mädchen“ also ich glaube alles weiteres ergibt sich. Sternebewertung: ♥♥♥♥ 4/5 Kategorie: A book that became a movie Alles Liebe eure Jana aka Sunshine ♥

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  • Rezension - Ich und Earl und das Mädchen

    Ich und Earl und das Mädchen
    Thebookquibbler

    Thebookquibbler

    30. December 2015 um 22:27

    Cover:  Die Buchgestaltung ist meiner Meinung nach nicht so aufdringlich wie manch andere, die für "Buch zum Film" gewählt wurden und passt auch wirklich gut zur Geschichte. Schreibstil: Der Schreibstil ist wirklich etwas Besonderes. Wer hier reinen Text erwartet wird enttäuscht sein, denn Andrews hat viele verschiedene Sprachelemente wie z.B. Auflistungen, Dialoge wie bei einem Theaterstück eingebaut. Dies stört jedoch den Lesefluss keinesfalls und macht das Buch zu etwas Besonderem. An dieser Stelle muss aber auch muss erwähnt werden, dass die Sprachwahl mehr als vulgär ist, Andrews hat sich offensichtlich Mühe dabei gegeben so zu schreiben wie es von Jugendlichen der Zeit nun Mal erwartet wird. Vor allem Gregs Freund, Earl, drückt sich sehr pervers aus. Insgesamt liest sich das Buch mehr wie ein Tagebuch als ein gewöhnlicher Roman. Personen: Von der ersten Seite an ist, für mich, klar, dass Greg nicht so ganz weiß wer er eigentlich ist. Er fühlt sich keiner der Gruppen zugehörig und will dies auch nicht sein. Er schweift hin und her und möchte mit niemandem so richtig Freundschaft schließen, für mich ist das ein Zeichen dafür, dass Greg einfach keine Ahnung davon hat wer er ist bzw. wer/wie er sein will. Müsste ich ihn kurz und bündig beschreiben wäre wohl "komischer Kauz" die perfekte Wortwahl. Earl ist ein unglaublich witziger Charakter, welchen ich höchstwahrscheinlich im echten Leben um alle Kosten vermeiden würde. Eine Freundschaft mit ihm wäre mir einfach zu anstrengend. Rachel scheint zwar eine Hauptperson des Romans zu sein, immerhin ist sie "das Mädchen", dennoch kommt ihr und ihrer Krankheit ziemlich wenig Bedeutung zu, zumindest nicht so viel wie ich nach Lesen des Titels und Inhaltsangabe erwartet hätte. Meinung:  Wer eine herzzerreißende Geschichte erwartet ist hier (leider) fehl am Platz, das Buch wirkt mehr wie eine Art der ironischen Selbstfindung und den Versuch ein krebskrankes Mädchen mit einem (im Endeffekt schlechten) Film aufzuheitern, obwohl diese Beschreibung auch nicht zu 100% zutreffend für die Geschichte ist. Ich persönlich finde es jedoch gut, dass Andrews auf Herzschmerz verzichtet hat, er warnt sogar am Anfang des Buches den Leser vor, dass es sich hierbei nicht um eine herzergreifende von Zitaten strömende Geschichte handelt. Er hat sein Wort gehalten! Wie gesagt ich finde es gut, dass das Buch nicht zu einem Trauerfest wurde und das Andrews den Leser nicht dazu zwingt Mitleid mit Rachel zu haben.  Teilweise ist das Buch sehr chaotisch geschrieben, es gibt immer wieder Einwürfe, Anmerkungen und Erzählungen, die mit dem Verlauf der Geschichte recht wenig zu tun haben. Das ernste Thema, die Krebserkrankungen eines jungen Mädchen, wird auf eine sehr makabere Weise dargestellt, was leicht übertrieben wirken kann. Wäre eine meiner Schulkoleginnen an Krebs erkrankt hätte ich auf keine Weise wie Greg reagiert. Ich bin aber auch eine sehr emotionale  Person und hätte auf der Stelle zu weinen angefangen. Der Roman ist sehr schnell fertig gelesen was vor allem daher kommt, dass es sich, wie bereits erwähnt, nicht um reinen Text handelt. Durch den Aufbau der Dialoge fliegt man regelrecht durch den Roman. Fazit: Alles in allem war das Buch weder das Beste noch das Schlechteste das ich je gelesen habe. Hat es meine Erwartungen erfüllt? Nein. Ist es deswegen schlecht? Nein. Andrews hat das Thema aufgefasst und auf eine neue Art und Weise dargestellt. Für viele wird das Buch grottenschlecht sein, vielen wird es eben genau durch diese ironisch komische Art und Weise gefallen. Ich persönlich bin froh es gelesen zu haben, es handelt sich zwar nicht um ein literarisches Meisterwerk, aber ich denke nicht, dass dies der Anspruch des Autors war. Vielen Dank an den Heyne Verlag, welcher mir das Buch zur Verfügung gestellt hat! 

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  • [Rezension] “Ich und Earl und das Mädchen” von Jesse Andrews

    Ich und Earl und das Mädchen
    buchstabentraeumerin

    buchstabentraeumerin

    24. December 2015 um 11:10

    Was soll ich bloß zu diesem Buch sagen? Es hat mich unfassbar zwiegespalten zurückgelassen. Es ist das dümmste und nervigste Buch, das ich seit langer Zeit gelesen habe und gleichzeitig ehrlich und echt und am Ende sogar richtig schön. Wie das geht? Hier erfahrt ihr es… Zur Geschichte muss nicht viel gesagt werden. Greg ist an der Highschool und hat außer Earl, mit dem er Amateur-Filme dreht, keine Freunde. Da bittet ihn seine Mutter, die an Leukämie erkrankte Rachel zu besuchen und aufzumuntern. Greg sträubt sich zwar, fügt sich dann jedoch in sein Schicksal. ⇓ Im Grunde ist unser der Protagonist der Geschichte, Greg, ein Idiot. Er ist ein pubertierender Junge, dessen Monolog der Leser von Anfang bis Ende über sich ergehen lassen muss. Greg ist jämmerlich, lahm und macht sich selbst und alles was er tut, fortwährend schlecht. Das fängt direkt auf der ersten Seite an: was er im Buch schreibt sei schlecht, er sei Rachel ein schlechter Freund gewesen, hätte keinerlei Erkenntnisse aus dieser Zeit gewonnen und der Leser solle nicht zu viel erwarten. Überhaupt sei der Leser reichlich dumm, ein so schlechtes Buch zu lesen. Da fragt man sich doch: Ja, warum noch mal soll ich das Buch lesen? Es ist ermüdend. Mehrmals war ich kurz davor, das Buch aus der Hand zu legen, weil ich so wütend über Greg wurde. In seinen Gedanken dreht sich alles um das, was Jungs in der Pubertät eben so interessiert, er macht schlechte Witze, die Schule nervt – alles ist so negativ! Noch nie hat mich ein Protagonist so aufgeregt. Dennoch hegte ich die leise Hoffnung auf einen Wendepunkt. Und tatsächlich – fast am Ende des Buches kam er. Gregs Freund Earl entpuppt sich vollkommen unerwartet als guter Menschenkenner und sagt Greg die Meinung. Das tat gut, denn er sprach mir dabei aus der Seele. ⇑ Es folgt zwar nicht die sofortige Erkenntnis seitens Greg, doch der Leser erfährt immerhin mehr über seine Beweggründe, das Buch zu schreiben. Und die allerletzte Seite hat mich schlussendlich mit “Ich und Earl und das Mädchen” versöhnt. Einen Vergleich mit John Green lehne ich allerdings nachdrücklich ab. Dazu berührt mich Jesse Andrews Roman nicht annähernd genug. Was man der Geschichte aber lassen muss – so unerträglich sie weitestgehend auch sein mag -, ist der Mut und die Offenheit, einen unsympathischen Charakter in die Welt zu setzen. Es ist eine Art Anti-Buch zu den zahlreichen rührenden und feinfühligen Jugendbüchern zum Thema Krebs. Fazit “Ich und Earl und das Mädchen” ist ein Buch, das ganz anders ist, als man es erwartet. Es hat Ecken und Kanten und hat mich enttäuscht. Es hat aber auch den Mut, die Geduld des Lesers bis zuletzt auf die Probe zu stellen. Mein Rat: Wer das Buch lesen möchte, sollte es auch bis zum Ende lesen.

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  • Rezension: Ich und Earl und das Mädchen von Jesse Andrews

    Ich und Earl und das Mädchen
    Blackrapunzel

    Blackrapunzel

    17. December 2015 um 23:17

    Fakten Taschenbuch: 302 Seiten Originaltitel: Me and Earl and the Dying Girl Verlag: Heyne Verlag Sprache: Deutsch Genre: Roman Klappentext Wie kann man an einem Ort existieren, der dermassen nervt wie die Highschool?Der 17-jährige Greg hat für das neue Schuljahr den genialen Überlebensplan ausgetüftelt: Er hält sich einfach aus allem raus. Stattdessen dreht er mit seinem verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Der Plan funktioniert genau acht Stunden lang. Dann zwingt ihn seine Mutter, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war... Meine Meinung Die Geschichte Dieses Buch habe ich schon unzählige Male bei anderen Bookstagrammern entdeckt. Und eigentlich war es immer das gleiche: Entweder waren sie total begeistert, oder total enttäuscht. Da mich aber gerade diese Meinungsverschiedenheiten sehr neugierig gemacht haben, wollte ich das Buch unbedingt mal lesen. Und ja, ihr fragt euch jetzt bestimmt, zur welcher Kategorie ich denn gehöre. Leider, leider muss ich sagen, dass mich das Buch überhaupt nicht überzeugen konnte. Ich hatte sehr hohe Erwartungen, schließlich hat das Buch schon so gut wie jeder gelesen, da muss doch bestimmt was dran sein, hab ich mir gedacht. Anfangs fand ich die Geschichte auch echt noch in Ordnung. Greg, der Protagonist, führt einem in sein Leben ein und erzählt über seine Schule, Freunde und Familie. Eine gelungene 'Einleitung', wenn ich das mal so nennen darf.  Umso weiter ich jedoch kam, desto mehr stellte ich mir die Frage: Was soll dieses Buch eigentlich? Es war für mich weniger eine Geschichte, eher eine Erzählung eines, naja nicht normalen, aber langweiligen Leben. Es hat sich einfach unendlich in die Länge gezogen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir den Film wirklich anschauen sollte. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass bei diesem ganzen vulgären Gerede ein sinnvoller Film entstanden ist. Naja, vielleicht werde ich ja auch überrascht. Die Charaktere Greg als Protagonist war sehr speziell. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn lustig oder eher abstoßend finde. Ich denke er hat einfach seine ganz eigene Art mit Dingen umzugehen. Er ist nicht sonderlich selbstbewusst und ist nicht fähig Komplimente anzunehmen, ohne sie vorher abzustreiten. Eigentlich möchte er überhaupt nicht mit etwas konfrontiert werden, sondern einfach 'unsichtbar' sein. Ich denke er hätte viel mehr aus seinem Leben machen können. Sein Freund Earl unterstützt ihn bei so manchen Tätigkeiten. Er ist zwar viel selbstbewusster, allerdings war er mir durch seine Ausdrucksweise und seine unsinnigen Ideen ebenfalls nicht sehr sympathisch.   Der Schreibstil Das Buch war durch die vielen Dialogen und kurzen Kapitel sehr schnell zu lesen. Auch gegen einen vulgären Schreibstil habe ich nichts auszusetzen. Ich denke wie das Buch geschrieben wurde, würde es mir mit einer etwas unterhaltsameren Geschichte super gut gefallen.    Der Titel Der Titel könnte das Buch nicht besser beschreiben. Allerdings finde ich es etwas spannunghemmend, wenn der Titel Me and Earl and the Dying Girl bzw. Ich und Earl und das sterbende Mädchen (Hardcover Ausgabe) heisst. Ich nehme dazu gerne den Vergleich mit Das Schicksal ist ein mieser Verräter, ich meine dieser (gewisse) Plottwist hat doch dieses Buch erst richtig zum Leben erweckt, oder nicht?   Das Cover Es ist mein absolutes erstes Filmcover und mir gefällt es richtig gut. Auch wenn Earl nicht unbedingt so aussieht, wie im Buch beschrieben. Fazit Ich kann mir leider nicht erklären, woher dieser Hype des Buches kommt. Ich fand es weder witzig, noch spannend zu lesen, oder berührend. Eigentlich hat es überhaupt keine Emotionen in mir geweckt. Schade.   Bewertung 2 von 5 Sternen.

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