Jesse Andrews Ich und Earl und das sterbende Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Ich und Earl und das sterbende Mädchen“ von Jesse Andrews

Ein Junge, der Filme dreht. Ein Mädchen, das stirbt. Eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt Was Greg mag: sich in der Schule so unauffällig zu verhalten, dass er nahezu unsichtbar wird. Gelegentlich mit seinem Freund Earl einen Film zu drehen. Seine Ruhe. Was er nicht mag: die Idee seiner Mutter, der todkranken Rachel beizustehen. Womit er nicht gerechnet hat: Rachel selbst, die keinen braucht, der sie bemitleidet, und die ihre ganz eigene Vorstellung von jenen Tagen hat, die ihre letzten sein könnten … Die Taktik des siebzehnjährigen Greg ist ganz klar: Sich möglichst aus allem raushalten, so übersteht man die Highschool-Jahre am besten, ohne in irgendeiner unliebsamen Clique zu stranden. Einzig mit dem zynischen Earl ist Greg befreundet – wobei 'befreundet' es nicht ganz trifft. Earl und er haben vielmehr ein gemeinsames Projekt. Sie drehen Filme, in denen sie den Klassikern der Filmgeschichte nacheifern. Als Gregs Sandkastenfreundin Rachel an Leukämie erkrankt und Greg sich 'um sie kümmern' soll, sieht er nur eine Chance, dem Auftrag nachzukommen und gleichzeitig seinen Prinzipien treu zu bleiben: Greg und Earl drehen einen Film für Rachel. Und irgendwann währenddessen kommt Greg dann doch aus der sicheren Distanz hinter der Kamera hervor und nimmt von Rachel Abschied …

Konnte mich leider gar nicht überzeugen. Die Charaktere waren nervig und für mich fernab der Realität.

— Kleines91

Zeitverschwendung. Nervig und voller Fäkalsprache. Und nur bescheuerte Personen. Lest es nicht!

— LeonoraVonToffiefee

Nicht jeder wird es mögen, aber wer die Geschichte ansprechend findet, sollte es lesen !

— LaraJ

Es gibt kontroverse, provozierende Bücher und einfach nur niveaulose. Dieses gehört leider in letztere Kategorie.

— Schlehenfee

Hebt sich von den herkömmlichen Krebsstories ab, bin aber nicht völlig warm damit geworden. Trotzdem lesenswert.

— Meerestochter

Wer große Emotionen erwartet, ist hier falsch. Lasst euch auf diesen tollen Roman ein, denn er hat trotzdem viel zu bieten.

— MintCandy

Hat mir nicht so gut gefallen, vielleicht eher was für 12-14 Jährige?

— Emilina

das buch ist einfach nur schlecht, de figuren nerven und . man denkt richtig das der autor keine lust hatte das buch zu schreiben :(

— Honigtonia

Unstrukturiert, unsympathische Figuren und weder lustig noch berührend - ein totaler Reinfall!

— LaLecture

Buch zu und das Leben ist wieder schön.

— Buecherfee82

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  • Themen
  • Ich, Greg und eine furchtbare Geschichte

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    Keksisbaby

    Greg ist ein pummeliger Junge, dessen Taktik an der Highschool darin besteht, mit niemandem wirklich befreundet zu sein. Sein einziger Freund ist Earl, der aus einer sozial schwachen Familie stammt und mitunter etwas rüde daherkommt. Beide verbindet die Leidenschaft für Filme. Mit sehr viel Enthusiasmus versuchen die beiden, eigene Filme zu produzieren. Diese sind werden den hohen Ansprüchen der beiden jedoch nie gerecht, so dass außer ihren Eltern die Meisterwerke kein anderer zu Gesicht bekommt. Das ändert sich, als Gregs Mutter ihn dazu zwingt Zeit mit Rachel zu verbringen. Rachel hat Leukämie und ist sich nicht so sicher, was sie von der verordneten Freundschaft zu den komischen Jungen halten soll. Als Earl ihr erlaubt, ihre Filme zu sehen ist Greg zunächst sauer, aber sie scheinen Rachel aufzuheitern und das ist es doch was ein Regisseur sich wünscht: ein dankbares Publikum.   Der Plot klang zunächst gut. Irgendwie sind Bücher mit an Krebs erkrankten Protagonisten ja gerade en vogue, aber dieses Buch war einfach deprimierend. Im Vordergrund steht nicht Rachel und wie sie mit ihrer Erkrankung fertig wird, sondern Greg. Greg ist sehr unsicher und sieht in allem nur das negative. Seine mürrischen Selbstzerfleischungen, lassen selbst den hartgesottensten Leser irgendwann in depressive Stimmung versinken und zerstören das letzte Bisschen an Sympathie, das man für die Hauptfigur aufbringt. Die Wortwahl ist recht derb, auch wenn es sich hier um pubertierende Halbstarke handelt, so erschwerte es mir das Lesen. Die Minderwertigkeitskomplexe und die Kraftausdrücke zusammengenommen ließen mich mehr als nur einmal daran zweifeln, ob ich es bis ans Ende der Geschichte schaffen würde oder dem Buch vorher Gewalt antue. Irgendwie fehlt dem Werk  zudem der Sinn. Greg wird durch die Erkrankung seiner Freundin nicht weiser und fürchtet sich noch immer vor dem Leben, sieht sich als Versager und kann sich gerade so durchringen ans College zu gehen. Was zur Hölle war denn dann die Lektion, die der Protagonist auf seiner Reise gelernt hat? Die verkorkste Geschichte versuchte der  Autor versuchte mir mit Humor schmackhaft zu machen, die misslang jedoch gründlich, denn für Fäkal- und Kotzhumor bin ich einfach zu alt. Ich kann beim besten Willen nicht darüber lachen, aber das hake ich als meinen Fehler ab.   Wer ein sensibles Buch über krebserkrankte Teenager lesen will, sollte von diesem Buch die Finger lassen,  wen aber das rüpelhafte Verhalten pubertierender Großstädter zur Paarungszeit interessiert, der ist bei dieser Geschichte gut aufgehoben.

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    • 3
  • Nicht mein Geschmack

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    lifeofaboredgirl

    28. March 2016 um 16:23

    Ich finden den Look von dem Cover sehr schön und auch dieses “Retroartige” finde ich auf eine gewisse Art und Weise passend. Die Geschichtsidee an sich finde ich in Ordung, auch wenn es schon viele Bücher gibt, wo es um die Krankheit Krebs geht (siehe: “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”). Der Autor selbst oder Greg (genau kann man das nicht wirklich sagen) sagt jedoch selbst, dass es keine typische Geschichte ist und betont immer wieder wie unromantisch das Ganze wäre. Die Umsetzung ist jedoch nicht wirklich gut gelungen. Denn die Geschichtsidee ist nicht der Hauptbeschandteil des Buchs. Die Ansichten von Greg sind teilweise zwar interessant, aber an manchen Stellen einfach überflüssig. Außerdem ist es total nervig, wenn der Autor/Greg selbst das Buch dauernd runter macht und schreibt wie schlecht es doch ist. Am Anfang fand ich dies sehr amüsant, aber je mehr ich laß, desto mehr wollte ich einfach nur schreien, dass er es dann doch seien lassen solle dieses Buch zu schreiben. Auch das ständige Betonen, dass er Rachel nicht liebe gig mir relativ schnell auf die Nerven. Man hat so gut wie keinen Einblick in die anderen Charaktere, außer in Greg. Dieser ist an einigen Stellen gar nicht zu verstehen, was seine Handlungen und Gedanken angeht. Doch wie schon erwähnt sind einige Ansichten sehr interessant und amüsant. Außer das Earl gerne Fikalwörter benutzt weiß man nur, dass er in einer ziemlichen Problemfamilie lebt. Sehr agressive Geschwister und ähnliche Sachen. Er ist trotzdem feinfühliger als Greg, was man im Umgang zu Rachel bemerkt und am Schluss wurde er mir sympatischer als Greg. Einige Besonderheiten hat das Buch. Es werden immer wieder Dialoge in Regieanweisungen geschrieben und zwischendurch erfährt man einiges von dem Schreibprozess des Autors, welchen man mit der Hauptperson glaichsetzten kann. Die Geschichte habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen und an vielen Stellen hätte ich gerne mehr Erfahren oder mehr Hintergrundinformationen gehabt. Fazit Alles in einem glaube ich, dass der Autor ein Buch schreiben wollte, welches anderes ist als die anderen Krebsgeschichten. Er wollte es realer wirken lassen, als die ganzen Romanzen in anderen Büchern. In meinen Augen hat er dies ur teilweise geschafft und hat ein Buch geschrieben in dem er sich selbst und dem Leser immer wieder klar machen muss, dass alles schlecht ist. Man sollte sich ein eigenes Bild von dem Buch machen, doch es ist keine Schande es nicht gelesen zu haben. Deswegen bekommt das Buch von mir 2 1/2 Sterne. ★ ★ ☆ lifeofaboredgirl.wordpress.com

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  • Man muss damit kalr kommen

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    BUechersindmeineWelt

    18. January 2016 um 19:18

    Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen ich glaube einfach das ich zu hohe Erwartungen hatte was das Buch angeht. Eigentlich finde ich solche Geschichten wirklich gut und die Idee ist auch Klasse aber so richtig überzeugen konnte es mich doch nicht. Am Anfang war die Geschichte auch wirklich gut aber zum Ende hin fand ich es immer Schlechter obwohl das Ende gar nicht so schlecht war. Also eigentlich hat mich der Mittelteil ein wenig genervt. Irgendwann hab ich mir gedacht "Was ist der sinn dieser Geschichte?" Wirklich ich wusste es nicht ich fand es war auch gar keine richtige Geschichte sondern nur eine Erzählung über ein Langweiliges Leben. Ich muss mal schauen ob ich mir den Film anschauen werde oder nicht. Vielleicht überzeugt mich der Film mehr als das Buch. Ich weiß aber auch von vielen das sie das Buch klasse fanden. Ich würde euch empfehlen den Klappentext mal durchzulesen oder eine Leseprobe. Und dann entscheiden ob ihr es Lesen wollt oder nicht.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    Schlehenfee

    Greg Gaines ist im letzten High School – Jahr und hatte bisher eine erfolgreiche „Überlebenstaktik“: zu keiner Gruppierung dazu gehören aber auch von allen einigermaßen gegrüßt oder beachtet zu werden. Eine Freundin hat er nicht, da er bei Mädchen bevorzugt ins Fettnäpfchen tritt (kein Wunder, wenn ihr mich fragt). Sein einziger Freund ist Earl, mit dem ihn die Leidenschaft verbindet, Filme nachzudrehen. Diese zeigen sie allerdungs niemandem, da ihnen dies zu peinlich ist. Als Rachel Kushner, eine Bekannschaft aus Gregs früheren Jahren, an Leukämie erkrankt, wird Greg von seiner Mutter genötigt, wieder Kontakt aufzunehmen. Aus Gregs unbeholfenen Aufmunterungsversuchen entwickelt sich so etwas wie Freundschaft zwischen ihm und Rachel. Schließlich drehen Earl und Greg einen Film für Rachel. Ich bin durch den Klapptentext auf „Ich und Earl und das sterbende Mädchen“ aufmerksam geworden und bewusst unvoreingenommen an das Buch herangegangen, da ich keine Vergleiche zu John Green anstellen wollte. Greg betont selbst immer wieder, dass dies nicht das typische Krebsbuch voller schnulziger Weisheiten etc. ist und dass es wahrscheinlich ein mieses Buch ist. Ein mieses Buch war es für mich leider auch, aus folgenden Gründen: Greg war überaus nervtötend, vor allem wenn er mit anderen kommunizierte. Heraus kam ein sinnfreies Gestammel mit den Hauptthemen Kotze, Furze, Genitalien, Sex. Niveaulos und vulgärer geht’s nicht mehr. Greg versucht so krampfhaft, lustig und ironisch zu sein, dass man ihm am liebsten eins aufs Maul geben möchte. Und Rachel und andere Mädchen mögen das auch noch? Wenn alle männlichen Teenager so wären, sage ich: Rette sich, wer kann. Greg ist ja auch „erst“ siebzehn und nicht dreizehn. Leider ist er auch ein bemitleidenswerter Loser, sondern einfach nur ein nervtötender Loser. Da ist es auch egal, dass er mehrmals erwähnen muss, dass Drogen das Letzte sind. Da Greg als Charakter schon mal nicht taugt, bleiben nur noch Rachel und Earl. Rachel ist nur eine Nebenfigur, man erfährt nur wenig über sie, so dass es mich kalt ließ, ob sie lebt oder stirbt. Interessant war einzig und allein Earl, der mit Greg gegen Ende hin endlich einmal Tacheles redet. Die amüsantesten Passagen sind die, wo Greg von ihren selbstgemachten Filmen erzählt, die in der Regel grottenschlecht bekannte Filme bzw. ihre Lieblingsfilme kopieren oder fortführen. Der Schreibstil des Buches ist eigentlich erfrischend anders, mit Regieanweisungen, Listen und Aufzählungen. Schade, dass der Inhalt dagegen so primitiv und enttäuschend ist.

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    • 2
  • Überhaupt nicht mein Fall

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    j125

    10. August 2015 um 09:55

    Inhalt: Greg ist ein 17-jähriger Highschool Schüler im Abschlussjahrgang. Er ist leicht übergewichtig, blass und pickelig und bemüht sich darum unsichtbar zu bleiben. Zusammen mit seinem Kumpel Earl dreht er Filme. Dann ist da noch Rache, mit der Greg früher befreundet war und die jetzt an Leukämie erkrankt ist. Meine Meinung: Die Geschichte wird aus der Sicht von Greg erzählt, der mir zu keinem Zeitpunkt sympathisch war. Für 17 verhält er sich teilweise auch wirklich kindisch und ganz allgemein hatte ich das Gefühl, er kann keine zwei ganzen Sätze sprechen. Es gibt eine Szene in der er das Schulessen mit Kotze vergleicht, die er von Aliens geschenkt bekommen hat. Daraufhin spinnt er eine irre Geschichte über ein Projekt zusammen, bei dem er als Kotzhistoriker arbeitet und als Ausdruck des Dankes von den Aliens Kotze bekommt. Der Sinn dahinter ist mir leider verborgen geblieben. Gregs Freund Earl ist zwar reifer, stellenweise ist er auf zwischenmenschlicher Ebene sogar richtiggehend klug, aber seine Ausdrucksweise lässt doch sehr zu wünschen übrig. Außerdem hat er ein ziemliches Aggressionsproblem. Der Stil des Buches hat mich ebenso wie die Charaktere sehr genervt. Eigentlich bin ich ja immer für einen abwechslungsreichen Stil zu haben, hier war das leider nicht so toll. An einigen Stellen schienen mir der Dialogstil und die Aufzählungen total willkürlich. Außerdem gibt es einige Szenen im Drehbuchstil, die zwar thematisch passen, aber dennoch eher nervig sind. Am Ende bleibt dann die Frage, was die Geschichte für einen Zweck hatte. Natürlich hat jedes Buch seine (begeisterten) Leser, aber hier fehlte mir einfach der Sinngehalt. Grob gesagt: Bei einer Liebesromanze weiß ich, es geht um die Beziehung zwischen zwei oder mehr Menschen, bei einem Thriller begleite ich Ermittler oder Täter bei Verbrechen, aber was mit diesem Buch bezweckt wurde, weiß ich nicht. Fazit: Die Charaktere waren nervig, der Stil ebenso. Die Handlung hat keinen Beginn und kein Ende. Absolut nicht mein Fall.

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  • Mal ... etwas Anders.

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    LaraJ

    15. June 2015 um 23:25

    In der Geschichte geht es um Greg, der versucht so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zu erregen. Sein Motto : Keine Freude, keine Feinde. Sein Hobby - Filme drehen. Dabei hilft ihn Earl. Auch die beiden sind nicht wirklich Freunde. Es sind einfach zwei Jungs ,die Filme drehen. Als Greg von seiner Mutter erfährt, dass Rachel , ein seiner Meinung nach komisches und nicht grade hübsches Mädchen, Leukämie hat und sterben wird und ihn dann noch dazu bringt sich um sie zu kümmern, ist sein aufmerksamloses Leben vorbei. Und dann dreht er auch noch einen Film für Rachel. Meiner Meinug nach ist das Buch echt gut gemacht ! Das Thema Krebs wird mal nicht so steif behandelt und mit etwas Humor gesehen. Jedoch sollte man nicht , bei dem Buch , auf Tiefgründigkeit und Herz erwährmende Szenen hoffen. Und einiges sollte man auch einfach nicht zu ernst nehmen. Den Schreibstil fand ich auch echt genial. Teilweise war es wie ein Drehbuch geschrieben und oft sprach Greg den Leser auch persönlich an. Einige Charakter waren mir zwar nicht sympathisch , aber ich glaube  der Autor will auch gar nicht dass diese Charakter besonders nett wirken. Man muss aber auch echt locker sein , denn manchmal übertreibt das Buch doch schon. Jedenfals kann ich zum Abschluss sage, dass mir das Buch echt gut gefallen hat. Man muss sich halt darauf einlassen und nicht sehr viele Erwartungen an das Buch haben. Bzw. nicht die flaschen Erwartungen. Ich kann es nur empfehlen, weil es wirklich mal ein anderer Blickwinkel auf diese scheiß Krankheit!

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  • Überraschend lustig

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    Tatze

    20. June 2014 um 13:57

    Inhalt: Greg tut alles, um in seinem Alltag möglichst unsichtbar zu bleiben. Keine Feinde, keine Freunde, keine Probleme, das ist sein Motto. Doch als seine Freundin aus Kindertagen, Rachel, an Krebs erkrankt, und seine Mutter ihn damit beauftragt, sie wieder zum Lachen zu bringen, ändert sich Gregs Leben schlagartig. Zusammen mit seinem Mitschüler Earl soll Greg einen Film für Rachel drehen, doch das klingt leichter, als es ist… Meine Meinung: „Ich und Earl und das sterbende Mädchen“ interessiert mich schon, seit das Buch herausgekommen ist. Zum einen wegen dem Cover, das ich wirklich wunderschön finde, aber natürlich auch wegen des Inhalts. Den Klappentext fand ich richtig cool, und deshalb habe ich mich gefreut, das Buch endlich zu lesen. Klar, ich habe davor schon die ein oder andere Rezi dazu gelesen, und die sind ja meistens nicht sehr nett ausgefallen. Um es klar zu sagen: Die meisten scheinen dieses Buch zu hassen. Ich habe mich trotzdem rangewagt, und mein Fazit lautet: Ein cooles Buch, wenn man nicht zu viel erwartet kann man damit richtig viel Spaß haben! Was man ganz und gar nicht erwarten darf, ist, dass dieses Buch auch nur irgendwie gefühlvoll oder tiefgründig ist. Es geht zwar um ein sterbendes Mädchen, aber das heißt nicht, dass sich der Protagonist Greg irgendwie darum schert. Das war auch der große Minuspunkt, den ich an dem Buch gesehen habe: Greg betont so ziemlich die ganze Zeit, dass er nicht wirklich traurig wegen Rachel ist, auch wenn er deshalb ein schlechtes Gewissen hat. Ich habe gehofft, dass es gegen Ende hin ein bisschen mehr Tiefgang bekommt, aber so ein Buch ist es einfach nicht. Dafür hat es andere Qualitäten. Es konnte mich zum Beispiel richtig zum Lachen bringen! Wirklich, wenn man nicht so empfindlich ist, was vulgäre Sprache angeht (und davon gibt es hier viel), dann hat man richtig viel zu lachen bei dem Buch. Gregs Highschool-Alltag ist wirklich lustig, und es ist eigentlich ziemlich erstaunlich, dass ein Buch mit einem eher ernsten Thema so eine Reaktion in einem hervorruft. Ein anderer Pluspunkt ist der Schreibstil. Das Buch ist teilweise wie ein Drehbuch geschrieben, außerdem gibt es diverse Listen und Aufzählungen, da macht es einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Dazu richtet sich Greg auch noch direkt an die Leser, er spricht sozusagen mit uns, was ich richtig cool finde. Was die Charaktere angeht, da bin ich zwiegespalten. Greg zum Beispiel finde ich nicht besonders sympathisch, aber dafür unheimlich interessant. Rachel und Earl hingegen finde ich richtig sympathisch, obwohl Earl auch ein ziemlicher Problemfall ist. Fazit: Ich kann „Ich und Earl und das sterbende Mädchen“  wirklich empfehlen. Wenn man sich darüber klar ist, dass man keine Tiefgründigkeit erwarten darf, kann man mit dem Buch richtig viel Spaß haben!

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  • Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    Lesemomente

    24. April 2014 um 07:32

    Die Story an sich klingt super, was auch der Grund dafür war, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Anfangs fand ich es auch noch nett, obwohl mich der Schreibstil (Greg spricht den Leser oft an, klingt pseudocool) schon da nicht umgehauen hat. Zu Beginn musste ich auch noch einige Male lachen oder schmunzeln, denn Gregs Humor ist meistens gut.   „Ich würde mich wirklich steigern müssen, um nicht der mieseste Freund in der Geschichte sterbender Mädchen zu werden.“ (S. 165)   Doch je weiter ich im Buch kam, umso mehr fehlte mir etwas: vielleicht die Tiefe der Geschichte, vielleicht ein gewisser Spannungsverlauf oder viele lustige Szenen. Ich kann es gar nicht genau sagen, ich weiß nur, dass mir das, was das Buch mir geboten hat, nicht ausreichte.   Dazu kommt, dass Greg nun mal Filmemacher ist und sowohl einige Filme, die er gedreht hat, in einer Art Drehbuch zusammenfasst, aber auch manche seiner Erlebnisse den Lesern auf diese Weise präsentiert. Viele mögen das als besonders gelungenes Stilmittel empfinden – meinen Geschmack hat es schlichtweg nicht getroffen.   „Ich und Earl und das sterbende Mädchen“ ist kein schlechtes Buch und ich habe es auch nicht ungern gelesen, ich habe aber viel mehr erwartet und kann im Nachhinein nur sagen, dass mir die Geschichte und Figuren egal sind. Deswegen gibt es auch ganz durchschnittliche 2,5 von 5 Sternen.   Ich rate euch trotzdem, auch andere Rezensionen zu dem Buch zu lesen, denn ich weiß, dass es auch viele positive Stimmen gibt.

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  • Leo Löwchen 13J. Rezi zu "Ich und Earl und das sterbende Mädchen"

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    LeoLoewchen

    16. February 2014 um 14:30

    Ein unattraktiver Möchtegern-Regisseur… Ein aggressiver Möchtegern-Regisseur… Und ein sterbendes Mädchen! Heute habe ich für euch das Buch “Ich und Earl und das sterbende Mädchen” geschrieben vonJesse Andrews und erschienen im Heyne Verlag.   Greg ist praktisch unsichtbar an seiner Highschool. Klingt vielleicht erst einmal nicht besonders gut, doch Greg ist durchaus zufrieden mit seiner Situation. Irgendwie gehört er jeder Gruppe an und doch ist er nirgendwo fest mit eingebunden. Mal ist er einer der Grufties, dann ein Sportfreak und in der nächsten Sekunde ein Theater AG-ler. Für Greg ist das der beste Weg, die Highschool zu überleben. Gregs einziger Freund Earl ist mehr ein Arbeitskollege, als ein ‘Bester Freund’. Die beiden drehen seit Jahren gemeinsam Filme, an denen sie monatelang schuften, sie dann aber doch niemandem zeigen. Eines Tages erinnert Gregs Mom ihn an ein Mädchen, mit dem er früher ‘mehr oder weniger zusammen war’ – Rachel. Jedoch sind die Neuigkeiten über Rachel alles andere als erfreulich. Rachel hat Leukämie – ein Blutkrebs, der den ganzen Körper befällt. Zuerst ist Greg überfordert, da er jetzt wieder Zeit mit Rachel verbringen soll. Wie spricht man mit einem krebskranken Mädchen, mit dem man seit einer Ewigkeit nichts mehr zu tun hatte, ohne komisch rüberzukommen? Nach und nach kommen sich Greg und Rachel näher und lernen sich besser kennen. Dann heißt es für Rachel: Chemotherapie. Sie wird schwach, ihr fallen alle Haare aus, sie ist trostlos. Was ist aus der sonst so fröhlichen Rachel geworden? Wo ist ihr Frohsinn hin? Ist er mit ihren Haaren verschwunden? Earl versucht Rachel aufzuheitern, indem er ihr die selbstgemachten Filme zeigt. Rachel findet sofort gefallen an den doch recht simplen Geschichten und ihr Lachen kehrt zurück. Da kommt den beiden eine Idee – ein Film für Rachel! Doch wie sieht ein Film für ein Mädchen aus, dass sterben wird?   Nach dem Cover und dem Klappentext bin ich unglaublich neugierig auf dieses Buch geworden und konnte es kaum noch erwarten, es zu lesen! Die ersten Seiten haben mir sofort super gefallen und mich hat die Geschichte sehr interessiert. Doch leider muss ich sagen, dass ich schon ein wenig enttäuscht bin! Der Schreibstil ist recht außergewöhnlich und sollte vermutlich jugendlich sein, jedoch kenne ich keinen in meinem Freundeskreis, meiner Schule oder generell in meinem Alter, der so spricht!   Für mich gehört ein so dermaßen großes Ausmaß an Schimpfwörtern und Beleidigungen nicht in einen Roman ab 14! Ein bisschen in der Umgangssprache – von mir aus… Aber das wurde mir deutlich zu viel! Außerdem hätte ich mir das Ende irgendwie spektakulärer oder etwas tiefgründiger vorgestellt und erhofft. Alles passiert so schnell und das, was man eigentlich wissen will, wird mit 2 Sätzen abgehandelt. Das finde ich sehr schade, da ich so überzeugt und so motiviert an diese Geschichte herangegangen bin, dass ich das nicht erwartet hätte!   Ich vergebe 3 1/2 Löwchens von 5   Das war es dann von mir!!! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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  • Ich und Earl und das sterbende Mädchen - Jesse Andrews [Rezension]

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    Tea_-

    08. February 2014 um 14:43

    Meinung Mich hat das Cover total angesprochen. Farblich top und wirklich ein echter Hingucker im Regal. So wirklich viel konnte ich nicht mit Rachel, Greg oder Earl anfangen. Da ich es bei solch Büchern mit einer eher tieferen Thematik gewohnt bin sehr viel mehr als nur das grundlegende zu erfahre. Eben das Rachel Krebs hat und etwas komisch ist. Das Greg sich möglichst unauffällig verhält und Filme dreht und das Earl zynisch ist, aus schwierigeren Verhältnissen stammt und er mit Greg Filme dreht. Klar man erfährt noch so ein bisschen was über die Familie aber so wirklich die Gedanken (außer die von Greg) der anderen erfährt man nicht so viel. Den Schreibstil des Autors finde ich aber total genial. Echt cool, lässig und locker. Es lässt sie auch total gut und flüssig Lesen. Mit der Geschichte konnte ich mich echt gut anfreunden, es gibt Stellen die wirklich sehr amüsant sind und ich mich vor lachen gar nicht mehr ein gekriegt habe. Das tolle ist auch das die Geschichte eben genau das gegenteil von manch anderen "Krebs Büchern" ist. Wie z.B bei dem Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"da ist alles so tiefgründig, poetisch und wunderschön, total berührend und ich musste bei dem Buch auch Weinen. Aber "Ich und Earl und das sterbende Mädchen" war einfach total anders das komplette gegenteil. Es war wirklich vulgär und auch ein klein bisschen pervers an manchen Stellen aber ich finde das hat aber schon zu Gerg gepasst und auch zur Geschichte, weil Gerg vieles vergleicht mit eben solchen Sachen die man so gar nicht gewöhnt ist aus solch Büchern. Es war auch irgendwie Real würde ich mal sagen, denn ich glaube das so mancher Jugendliche tickt. Alles in einem, das Buch hat mir ganz gut gefallen. Fazit "Ich und Earl und das sterbende Mädchen" ist eine ganz gute Geschichte, die sich dadurch bewährt das sie so anders ist. Ein toller Schreibstil mit Humor und Spaß beim Lesen. Ein Buch, das man lesen sollte wenn man mal etwas anders will als diese ganz "gewöhnlichen" "Krebs Bücher".

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  • Wie konnte man so etwas jemals verlegen?

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    LaLecture

    01. February 2014 um 16:49

    Inhalt Greg ist 17 und dreht mit seinem besten Kumpel Earl leidenschaftlich gern Filme, die allerdings so schlecht sind, dass er sie nie jemandem zeigt. Ansonsten versucht er, sich aus den gesellschaftlichen Leben so weit wie möglich rauszuhalten, in keine Schublade einsortiert zu werden und mit allen gut klarzukommen. Dieses Vorhaben wird auf die Probe gestellt als Rachel, eine Schulkameradin von ihm, an Krebs erkrankt und seine Mutter ihn bittet, sie doch mal zu besuchen. Meinung "Ich und Earl und das sterbende Mädchen" hat, obwohl das Jahr noch sehr jung ist, sehr große Chancen auf den Titel "Enttäuschendstes Buch des Jahres". Ich habe es mir gekauft, weil einige amerikanische Booktuber es empfohlen haben - angeblich, weil es lustig und berührend ist - doch leider hat es sich als absoluter Reinfall entpuppt. Das fängt schon damit an, wie unstrukturiert Greg schreibt. Das Buch ist von Greg verfasst, der die Geschichte einige Monate nachdem sie passiert ist, erzählt, und er hätte das mit dem Schreiben mal lieber bleiben lassen sollen, denn andauernd springt er von der eigentlichen Handlung zu langatmigen und völlig uninteressanten Erklärungen zum Thema "Mädchen" oder "Soziale Hierarchie an der Benson High School", die den Lesefluss unterbrechen. Hinzu kommt, dass er sein Buch andauernd selbst fertig macht und Dinge schreibt wie "Wenn ihr immer noch weiterlest, seid ihr wirklich verrückt.", denen ich zwar nur zustimmen kann, die einen aber nicht gerade dazu motivieren, weiterzulesen. Ein weiteres, meiner Meinung nach absolut unnötiges Stilmittel sind die vielen Szenen, die wie ein schlechtes Drehbuch geschrieben sind und die Gespräche auch nicht interessanter machen. Sympathisch ist Greg auch keinesfalls, denn er macht nicht nur sein Buch, sondern auch sich selbst die meiste Zeit runter und erzählt zum Beispiel, wie fett und hässlich er ist, dass er langweilig ist und nichts kann und dass er nicht versteht, wieso Menschen über seine Witze lachen. DAS verstehe ich in der Tat auch nicht, denn Gregs viele Sprüche, über die die Figuren in dem Buch lachen, sind entweder schrecklich vulgär oder absoluter Stuss und nicht die Art von intelligentem Humor, die ich mir gewünscht hätte. Off verhält Greg sich eher wie ein 13-jähriger als wie ein 17-jähriger. Sein bester Freund Earl ist, wenn möglich, noch viel anstrengender, denn er wirkt grenzenlos übertrieben und ist wohl am besten mit dem Wort "asozial" zu beschreiben. Fast jeder Dialog mit ihm besteht aus tausenden vulgären und völlig unangebrachten Äußerungen seinerseits und die meiste Zeit wird erwähnt, wie viele und wie lange er schon Drogen konsumiert, und das ohne diese Tatsache in irgendeiner Weise zu kritisieren. Ganz kurz am Ende zeigt Earl mal ein wenig Tiefe und gibt dem Buch seine einzig sinnvolle Stelle, als er Greg eine Predigt darüber hält, dass dieser immer nur an sich denkt, was zwar der Wahrheit entspricht, diesen aber nur für kurze Zeit beeindruckt, bevor er wieder in alte Verhaltensmuster fällt und absolut nichts aus dem Geschehen im Buch lernt. Fazit Muss ich noch einmal extra erwähnen, dass mich dieses Buch in keinster Weise berührt oder unterhalten hat? Die ldee wäre ja ganz süß, wären da nicht die hoffnungslos überzogenen und absolut unsympathischen Figuren, die vulgäre Sprache und die absolut nicht witzigen Sprüche. Von mir gibt es allerhöchstens 1 1/2 Sterne.

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  • Dies ist kein typisches Krebsbuch!

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    LilStar

    30. January 2014 um 12:15

    Greg ist ein typischer Teenager, unsicher in dem was er tut und in dem was er will. Zusammen mit seinem besten (und einzigen) Freund Earl dreht er Filme, zeigt sie aber niemanden. Als er eines Tages erfährt, dass seine damalige Freundin Rachel an Leukämie erkrankt ist und seine Mutter ihn zwingt sich wieder mit ihr anzufreunden, tut er dies widerwillig und verbringt mit Rachel und Earl viel, viel Zeit. Rachel ist auch die erste die ihre Filme sehen darf... Vorab: Wer hier ein Buch im Stile von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" erwartet, der wird schwer enttäuscht werden. Die Geschichte wird aus Gregs Sicht erzählt und direkt zu Beginn auf Seite 8 erklärt er dazu "Falls das eine korrekte Wiedergabe eurer Gedanken ist, solltet ihr das Buch am besten gleich in die nächste Tonne treten und dann so schnell wie möglich wegrennen". Und damit hat er absolut recht. Greg selbst sagt, dass dies kein Krebsbuch ist. Jedenfalls kein typisches. Irgendwie hat er recht und irgendwie auch wieder nicht. Ich finde schon, dass es ein Krebsbuch ist, allerdings eher eines, was die Sicht eines unwillig Beteiligten schildert, der unbedarft an diese Dinge ran geht, wenig emotional ist und sich selbst erst noch begreifen muss: aus der Sicht des Teenagers Greg nämlich. Greg ist wie gesagt die Hauptfigur in diesem Buch, aus dessen Sicht wir die Geschichte mitbekommen. Er ist unsicher und versucht generell jedem gefällig zu sein, ohne jedoch seine eigene Individualität zu entwickeln oder überhaupt erst zu entdecken. Er hat mit den typischen Teenager-Problemen zu kämpfen, nämlich in der Schule nicht zu sehr aufzufallen um nicht gedisst zu werden, irgendwie mit seinen Eltern und Schwestern klar zu kommen und überhaupt seinen eigenen Weg zu finden, zu verstehen, wer er überhaupt ist. Natürlich spielen auch Mädchen eine große Rolle und auch wenn er noch keine großen Erfahrungen in dieser Sache hat, ist es ihm eine Herzensangelegenheit, wie natürlich jedem Jungen in seinem Alter. In dieser Situation wird er von seiner Mutter dazu gedrängt wieder Kontakt mit Rachel aufzunehmen, die schwer erkrankt ist, wahrscheinlich sterben wird, und mit der er seitdem er sie damals noch im Kindesalter ziemlich verletzte hat, keinen Kontakt mehr pflegte. Greg legt sich also mächtig ins Zeug um dem Wunsch seiner Mutter nachzukommen und es gelingt ihm sich wieder mit Rachel anzufreunden. Zunächst ist auch alles gut, die beiden und schließlich auch Earl kommen gut miteinander aus. Greg weiß zwar, dass Rachel wahrscheinlich sterben könnte und findet dies auch schlimm und traurig, aber - so wird es in der Geschichte deutlich - er versteht eigentlich nicht, was dies genau bedeutet. Erst im Laufe der Zeit, wenn es Rachel schlechter und schlechter geht, wird aus Gregs Verhalten deutlich, dass er langsam zu begreifen beginnt. Ich kann verstehen, dass das Buch zu Beginn ziemlich nerven kann, denn Greg erläutert wirklich Dutzende von Malen, dass er nix kann und nix ist und auch nicht versteht, dass jemand diesen Stuss, den er da schreibt überhaupt lesen kann. Das ist am Anfang noch recht amüsant, fängt dann aber doch schnell an zu nerven. Auch mich hat dies zwischenzeitlich genervt, aber ich fand den Schreibstil ganz angenehm flüssig und auch den ungewöhnlichen Aufbau des Buches interessanter, so dass ich einfach weiter lesen musste. Dieses Buch drückt nicht auf die Tränendrüse indem es vom Leiden der Kranken erzählt und vom Leid und der Trauer der Angehörigen, ich finde, hier geht es viel subtiler vor. Zwischen den Zeilen wird dem Leser zu verstehen gegeben, wie sehr Greg mit der gesamten Situation überfordert ist, wie sehr er eigentlich mit sich selbst beschäftigt ist und das nicht aus egoistischen Gründen, sondern weil er selbst erst erwachsen werden muss, an dieser Situation, in die er hinein gedrängt wurde, aber verzweifelt und am Ende bricht. Und das hat mich wirklich gerührt. Nicht zu Tränen, muss ich gestehen, wie es bei anderen Büchern dieser Art der Fall war, aber es hat mich gerührt. Insgesamt fand ich dieses Buch schon recht gut und vor allem aber auch viel realistischer als andere Krebsbücher, weil hier die Protagonisten einfach als das beschrieben wurden, was sie waren: Heranwachsende, die ihren Weg erst noch finden müssen.

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  • Das etwas andere Buch über Krebs und den Tod

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    Kossi

    02. January 2014 um 14:02

    Der Titel klingt nicht wirklich lustig, das Cover allerdings ist so farbenfroh, dass man das Gefühl hat, zumindest kein tränendrüsendrückerisches Buch in Händen zu halten. Und so war es auch! Gregs Mutter "verdonnert" ihn quasi dazu, sich um die Tochter ihrer Freundin zu "kümmern". Rachel hat Leukämie und weiß, dass sie bald sterben wird. Greg wäre viel lieber Regisseur und würde gerne Filme drehen, doch kann er dies scheinbar auch, solange sie in seinem Kopf stattfinden. Immer wieder hat der Autor Drehbuchstellen in den Roman eingebaut, die die einzelnen Szenen sehr authentisch machen. Das Thema Krebs ist nicht dominierend. Vielmehr geht es darum, wie die Jugendlichen mit dieser Krankheit umgehen. Der Humor ist teilweise echt skurril und traf meinen auf den Punkt. Doch auch ein paar tiefsinnige Stellen hat der Roman zu bieten. Die Geschichte an sich ist in meinen Augen total "bekloppt", aber genau das macht den Charme aus, mit dem mich Greg bzw. der Autor gefangen hat. Müsste ich den Schreibstil mit einem anderen Buch vergleichen, so fällt mir direkt "Der Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green ein.

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  • Absolut kein Buch für mich.

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

    books_and_senses

    26. December 2013 um 17:03

    Erster Satz: "Ich habe keine Ahnung, wie ich dieses bescheuerte Buch schreiben soll." Lieber Greg, leider drückst du damit genau das Gefühl aus, dass auch ich beim Schreiben dieser Rezension verspüre. Wie schreibe ich eine einigermaßen gute Rezension zu einem Buch, an dem mir genau 4 Seiten nur so halbwegs gefallen haben, nämlich die Seiten 278 - 281? Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass ICH UND EARL UND DAS STERBENDE MÄDCHEN mir gefallen wird. Viele der englischen Buchblogger haben das Buch in den höchsten Tönen gelobt, es wurde in einem Atemzug mit DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER genannt und die bisherigen Rezensionen waren überwiegend gut bis sehr gut. Auch ich habe das Buch heute gelesen, an nur einem Tag... allerdings nur aus dem Grund, dass ich es so schnell wie möglich hinter mich bringen wollte, nachdem ich die ersten 50 Seiten gelesen habe. Greg erzählt die gesamte Geschichte aus seiner Sicht und der Stil lässt einen glauben, dass man direkt beim Entstehungsprozess des Buches dabei ist. Es ist so, als würde man Greg beim Schreiben über die Schulter sehen. Er spricht den Leser direkt an, macht einige Aussagen über seinen Schreibfortschritt und schreibt einfach von der Leber weg, was leider manchmal oder eher sehr oft ziemlich stümperhaft klingt. Am Anfang mag dieses lockere, teilweise gezwungen witzige und leicht "prollo"-artige ja noch ganz witzig sein, aber je weiter man im Buch kommt, desto nerviger und künstlicher wird es und Greg kommt dadurch einfach wie ein, das muss ich jetzt so sagen, Vollidiot daher. Der Autor geht aber von der ersten Seite an ganz gewitzt vor. Er schraubt die Erwartungen an das Buch herunter, in dem er es selbst schlechtredet, alles durch die Stimme von Greg, siehe den ersten Satz des Buches. Solche Anspielungen darauf, dass dieses Buch nicht so ist wie andere Jugendbücher und deswegen auch nicht deren typische Wendungen hat, kommen immer wieder vor und wirkten auf mich ab einem gewissen Punkt einfach nur noch lächerlich, wie eine Art Entschuldigung, dass das Buch eben so ist, wie es ist. Greg erklärt am Ende auch, warum er das Buch schreibt und warum er es so macht, wie er es eben macht, aber das macht die restlichen Seiten leider nicht wieder wett. Die Sprache des Buches ist vulgär und manchmal einfach nur abstoßend, vor allem im Bezug auf Gregs Freund Earl, der scheinbar nicht glücklich ist, wenn nicht jedes dritte Wort aus seinem Mund irgendwas Beleidigendes ist. Seine Brüder, die sich auch einfach grundlos gegenseitig verprügeln, sind da nicht besser und ich frage mich, ob das wirklich sein musste. Earl hat zum Ende hin einen hellen Moment und das fand ich auch sehr gut, aber auch hier ist es so, dass das die vorangegangenen Dinge nicht besser macht. Die Dialoge zwischen Greg und Earl haben mir einfach nur Kopfschmerzen bereitet und ich gebe zu, manchmal habe ich sie auch einfach überflogen.  Das schlimme ist, dass ich Earl, trotz seine "freien Schnauze" sympathischer fand als Greg. Es ist nun mal Gregs Masche, nicht zu auffällig zu sein, aber wenn man sich dazu ständig selbst mies machen muss, wie soll ich ihn dann leiden können? Bücher, in denen mir der Protagnist nicht sympathisch ist, haben es bei mir nicht leicht. Manchmal dauert es, bis man sie kennenlernt und sie zu schätzen weiß, aber Greg konnte ich von der ersten bis zur letzten Seite nicht leiden. Ich glaube einfach, dass wenn man sich selbst nicht mag, auch andere einen nicht mögen können. Und das glaube ich auch für Buchcharaktere. Am Ende des Buches, aber auch während der Geschichte merkt man, dass Greg sein "altes" Ich auch nicht besonders mag, aber an seiner Einstellung hat sich nicht wirklich etwas geändert. Er ist immernoch sehr "jammerig" und als Earl ihn einmal deswegen angeschrien hat, konnte ich ihm in Gedanken nur auf die Schultern klopfen.  Neben den beiden Jungs wäre da noch Rachel, deren Charakter und Geschichte neben den ganzen Anektoden über Gregs Filme, Gregs Mädchengeschichten, Gregs Gejammere, Gregs Gelaber über Alienkotze, Gregs Einteilung der Highschool-Gruppen und Gregs sonstigen Unwichtigen Eskapaden leider überhaupt nicht in den Vordergrund tritt. Wir lernen von Rachel kaum etwas kennen, was Greg dann auch in seinem Moment der Erleuchtung auf Besagten Seiten 278-281 merkt, weswegen auch ihr Schicksal mich leider überhaupt nicht packen konnte. In dem Buch geht es eigentlich nur um Greg und seine Filme und weniger um ihn und seine Beziehung zu den anderen, die er auch eigentlich nicht wirklich will und versteht... daher passt der Titel ICH UND EARL UND DAS STERBENDE MÄDCHEN ganz gut... Der Esel nennt sich immer zuerst und dann kommen die anderen Prioritäten in absteigender Reihenfolge.  Es tut mir leid, aber ich konnte dem Buch absolut überhaupt nichts abgewinnen. Ich lese gerne Bücher, die mich unterhalten, mich berühren, mich an den Seiten kleben lassen, die mich mit den Protagonisten mitfiebern lassen, mich ganz in ihre Welt holen... Gregs Geschiche hat mich nur dazu gebracht erleichtert aufzuatmen, als ich die letze Seite umgeblättert hatte. Da frage ich mich natürlich, ob es an mir liegt, ob ich die Botschaft nicht verstanden habe, ob es zu hoch für mich war? Egal was es ist, ICH UND EARL UND DAS STERBENDE MÄDCHEN hat mir einfach nicht gefallen. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Der fürchterlich gezwungen witzige Schreibstil; Greg, der sich nicht mal selbst ernst nehmen kann; die tausend kleinen Geschichten, die ich einfach nur langweilig fand; Rachels Geschichte, die einfach in den Hintergrund gerückt wird - all das hat mich leider überhaupt nicht an das Buch binden können. Greg verspricht nicht zu viel wenn er sagt, dass sein Buch anders ist als andere Jugendbücher - Nur leider war es viel zu anders für mich. Leider kann ich ICH UND EARL UND DAS STERBENDE MÄDCHEN nur einen kleinen Pancake geben... Ich habe leider absolut nichts gefunden, was eine bessere Wertung gerechtfertig hätte.

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