Jesse Andrews Me and Earl and the Dying Girl

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Inhaltsangabe zu „Me and Earl and the Dying Girl“ von Jesse Andrews

6/10

— Dealer666

Sehr originelle Aufmachung, die Charaktere enttäuschen leider und eine wirkliche Essenz fehlt.

— Isabella_

Das lustigste Buch seit langem ...

— LadyBlack

Eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe

— umbrella

bei diesem Buch bin ich mir unsicher...zum einen guter Schreibstil, zum anderen macht der "autor" das Buch von anfangan schlecht...

— yolandathebooklover

Zu Anfang hat mir das Buch echt super gefallen und ich musste oft lachen, aber zu Ende hin ist es irgendwie immer langweiliger geworden :/

— BookFantasy

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    Me and Earl and the Dying Girl

    Isabella_

    19. April 2017 um 14:57

    Es ist eine dieser Rezensionen, bei der ich keine Ahnung habe, wie ich den Inhalt des Buches zusammenfassen soll. Allerdings nicht, weil zu viel passiert. Auch nicht, weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Nicht einmal, weil der Inhalt des Buches schwer zu beschreiben ist. Es liegt schlichtweg daran, dass ich keine Ahnung habe, was Jesse Andrews mit Me and Earl and the Dying Girl bezwecken wollte.Zuallererst muss man dem Buch eins lassen: Es ist in seiner Aufmachung und Erzählweise unglaublich originell. Greg wendet sich direkt an den Leser. Er spricht über das Aufschreiben seiner Geschichte, und wie schwer ihm das Schreiben fällt. Manchmal gibt er das Geschehene in Listen wieder, oder aber in Form eines Filmskripts. Das gefiel mir unglaublich gut, und man merkt auch, wie viel Mühe in die Gestaltung geflossen ist.Und ganz im Ernst: Ich mochte Gregs Stimme. Selbst Bücher, die als humorvoll beschrieben werden, bringen mich selten zum Grinsen, geschweige denn zum Lachen; bei Me and Earl and the Dying Girl gab es allerdings mehrere Momente, in denen ich laut gelacht habe. Zumindest das kann Greg dem Leser gut vermitteln.Ich habe oben bewusst geschrieben, dass ich Gregs Stimme mochte — Greg als Protagonist war mir nämlich im besten Fall gleichgültig, gegen Ende hin habe ich mich zunehmend über ihn aufgeregt. Zu Beginn des Buches brüstet er sich noch damit, wie stolz er darauf ist, dass es ihm gelingt, in der Schule keiner wirklichen Gruppe anzugehören und einfach so unsichtbar wie möglich zu sein. Aber diese Hauptsache-niemand-bemerkt-mich-Haltung überträgt er auch auf alle anderen Bereiche seines Lebens. Er kümmert sich nicht um seine Noten. Er kümmert sich nicht darum, auf welches College er geht. Selbst um seine proklamierte Liebe zum Filmemachen kümmert er sich nicht. Es machte einfach auf mich den Eindruck, als würde er sich nicht im Geringsten darum bemühen, auch nur irgendetwas aus sich zu machen, und das war unglaublich frustrierend für mich.Earl konnte ich noch weniger ausstehen. Seine Familie wird erschreckend beschrieben; sein Haus ist in einem katastrophalen Zustand, seine zahlreichen Brüder prügeln sich regelmäßig, gehen selten bis nie zur Schule und haben auch noch etwas mit Drogen am Hut. Greg verwendet bei Earls Beschreibung Einschränkungen: Die Drogen habe er aufgegeben. Jetzt rauche er nur noch. Was mich an Earl aber am meisten gestört hat, war seine unglaublich vulgäre Ausdrucksweise. Jedes zweite Wort war irgendeine Beleidigung, idealerweise noch vollkommen sinnfrei aneinander gehängt. Generell machen seine Dialoge mit Greg keinen Sinn: Jeder versucht nur, den anderen in irgendwelchen abstoßenden Ausdrücken zu übertrumpfen. Earl hat seine besten Momente gegen Ende des Buches, als er aus irgendeinem Grund plötzlich anfängt, lauter Weisheiten von sich zu geben. Außerdem ist er der Einzige, der Rachel gegenüber so etwas wie Empathie zeigt. Die Entwicklung ist mir ein Rätsel — genau wie Earls Freundschaft mit Greg —, aber in diesen Momenten war er mir zumindest wesentlich lieber als Greg.Besonders schade ist, dass Rachels Geschichte hinter all dem verloren geht. Man sollte vom Titel ausgehend meinen, dass sie zumindest einen gewissen Anteil an der Geschichte hat, aber ganz im Ernst, die (wohl gemerkt anfangs von Gregs Mutter erzwungenen) Treffen bestehen meistens darin, dass Greg Rachels große Schneidezähne auffallen und dass Rachel nicht wirklich viel sagt und dass Greg deswegen anfängt, viel zu reden, und sie früher oder später zum Lachen bringt. Ich kann nicht mal sagen, ob ich Rachel mochte oder nicht, weil ich schlichtweg das Gefühl hatte, sie gar nicht zu kennen.Das Ding ist, ich habe mich nicht schlecht unterhalten gefühlt. Im Gegenteil, ich hatte das Buch in drei Tagen ausgelesen und der Erzählstil und die Aufmachung haben mich wirklich fasziniert. Es ist schlichtweg schade, dass das Buch keinen roten Faden hat. Greg fängt irgendwo an und hört irgendwo anders auf. Als Leser wird man da zwangsweise enttäuscht. Vielleicht ist man auch einfach verwöhnt — schließlich bekämpfen die meisten Protagonisten das Böse und retten die Welt und kriegen am Ende noch einen tollen Job. (Oder so.) Aber zumindest was die Originalität anbetrifft, kann Me and Earl and the Dying Girl punkten. Was den Rest anbetrifft... eher weniger.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Jedem das Seine - unentschlossen

    Me and Earl and the Dying Girl

    Caruschia

    11. December 2013 um 18:05

    Inhalt: Up until senior year, Greg has maintained total social invisibility. He only has one friend, Earl, and together they spend their time—when not playing video games and avoiding Earl’s terrifying brothers— making movies, their own versions of Coppola and Herzog cult classics. Greg would be the first one to tell you his movies are f***ing terrible, but he and Earl don’t make them for other people. Until Rachel. Rachel has leukemia, and Greg’s mom gets the genius idea that Greg should befriend her. Against his better judgment and despite his extreme awkwardness, he does. When Rachel decides to stop treatment, Greg and Earl must abandon invisibility and make a stand. (abramsbooks.com)   Schreibstil: Jesse Andrews Schreibstil ist frisch und locker - sehr jugendlich. Greg, einer der Protagonisten erzählt das Buch. Der Unterhaltungswert wird durch den leichten Stil des Autors noch einmal höher geschraubt und hat mich zwischendurch auch ein paar mal schmunzeln lassen. Zwar kommen viele umgangssprachliche, englische Wörter vor, die ich aber dann doch gut aus dem Kontext erschließen konnte. Alles in allem war der freche Schreibstil genau mein Ding und wird es sicherlich für alle Teenager oder die, die mitten im Leben stehen und nicht zugeknöpft sind, auch sein.   Meine Meinung: Applaus bitte: ich habe mich an mein erstes englisches Buch herangetraut! Und ich habe wirklich richtig Lust darauf bekommen, weitere englische Bücher zu lesen! Obwohl viele umgangssprachliche Wörter im Buch vorkommen, habe ich mithilfe der Zusammenhänge einen Großteil wirklich gut verstanden und musste zum Ende hin auch nichts mehr nachschlagen. Ich muss gestehen, dass ich anfangs dachte (nachdem ich mir die Beschreibung durchgelesen hatte): "Och nööö ... bitte nicht schon wieder ein Krebsbuch." Aber diese "Angst" wurde mir gleich genommen, als ich nach den ersten Seiten das Vorworts des Autors hinter mir hatte. Schon dort kündigt er an, dass dieses Buch kein normales Krebsbuch sein wird und dass er es nicht auf die lange Mitleidsschiene schiebt. Ab diesem Zeitpunkt waren meine Erwartungen an das Buch natürlich noch höher gestiegen. Was der Autor dem Leser mithilfe des Vorwortes verklickern wollte: Es geht eigentlich kaum um Krebs, sondern größtenteils behandelt das Buch die Themen Freundschaft, Zusammenhalt, Filmemachen und High School. Ein Taschentuchpäckchen braucht ihr euch also gar nicht erst zurechtlegen, wenn ihr dieses Buch zur Hand nehmt. Handlungen von Gregs Leben ziehen sich durch das ganze Buch. Eine richtige Struktur hat die Geschichte nicht, denn meistens wird sie durch Dialoge oder Texte, die wie Skripte geschrieben sind, wiedergegeben. Somit erhält das alles keinen richtigen Handlungsort, kein richtiges Gerüst, doch dadurch, dass Greg dem Leser sein ganzes Leben vor den Füßen ausbreitet, bekommt man sofort eine richtige Nähe zur Geschichte und kann sich gut in sie hineinfinden. Leider wurde nach meinem Geschmack das alles ein wenig zu oberflächlich dargestellt (was auch daran liegen könnte, dass der Autor eigentlich nur Drehbücher schreibt) und ich hätte mir die ein oder andere Stelle noch ein wenig mehr ausgeschmückt vorstellen können. Was sehr in mein Alter gepasst hat, war die Sprache, mit der kommuniziert wurde. Sowohl Greg als auch Earl sprechen extrem jugendlich. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass Erwachsene, die aus diesem Alter raus sind wahrscheinlich keinen Gefallen an dem Buch finden werden, weil sie es vielleicht nicht verstehen, da sie früher selbst nicht so geredet haben. Ich habe diesen Sprachstil jedoch als sehr auflockernd empfunden, besonders in Situationen, über die man eigentlich nicht lachen dürfte, hat Jesse Andrews Witz und Ironie hineingebracht, die mich einerseits dazu gebracht haben, den Kopf zu schütteln, andererseits zu schmunzeln. Greg, der Erzähler (wenn man so will) ist mir zeitweise ganz schön auf die Nerven gegangen. Manchmal ist mir bei seinem Verhalten wirklich der Mund offen stehen geblieben. Er behandelt sein Umfeld rücksichtslos und dumm. Dumm wahrscheinlich, weil er keine Ahnung davon hat, dass er andere Menschen verletzt. Er ist mir im Laufe des Buches immer unsymphatischer geworden, sodass ich am Ende sogar sagen kann, dass ich ihm den Stempel "größter Idiot" aufgedrückt habe. Seine "Freunde" haben mir manchmal wirklich leid getan.                                                              Fast genauso unsymphatisch war mir anfangs sein bester Freund Earl. Heutzutage würde man ihn wahrscheinlich als Unruhestifter bezeichnen. Ich hielt ihn für genauso einen Idiot wie Greg es war. Doch am Ende gab es eine Wendung, die ich echt nicht erwartet hätte und ich habe Earl wirklich ein bisschen ins Herz geschlossen. Die Beziehung zwischen Rachel und Greg kann ich bis heute nicht richtig bestimmen. Greg hat ja eigentlich gar keine Lust, sie zu besuchen, sie abzulenken und sich um die Leukämiekranke zu kümmern. Er tut es nur, weil seine Mutter ihn dazu drängt. Trotzdem merkt man, dass er sich Mühe gibt, ein guter Freund (der er eigentlich nicht sein will) für Rachel zu sein, was ihm aber dann doch nicht richtig gelingt. Auf der anderen Seite kann ich ihn aber doch ein wenig verstehen. Er ist schließlich auch nur ein Teenager, der erstmal sein eigenes Leben in den Griff bekommen muss und nebenbei mit einer tödlichen Krankheit umzugehen würde auch für mich schwer sein, trotzdem würde ich Rachel trotzdem nicht so gefühlskalt gegenübertreten.   Fazit: Hinter dem quietschbunten und mit Geschmack gestaltetem Cover versteckt sich keine traurige Krebsgeschichte, sondern eine, die genauso lustig wirken soll wie das Cover. Doch die Entscheidung, ob es lustig oder eher nur komisch ist, liegt bei diesem Buch bei jedem einzelnen Leser selbst. Vergesst alles, was ihr über Krebsbücher wisst und geht am besten ohne Erwartungen an dieses Buch heran! Wer mit unsymphatischen Charakteren und mit vielen Flüchen gut klarkommt, kann beherzt zugreifen, jedoch würde ich Erwachsenen lieber abraten, dieses Buch aufzuschlagen.

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  • Rezension zu "Me and Earl and the Dying Girl" von Jesse Andrews

    Me and Earl and the Dying Girl

    Nightingale78

    05. March 2013 um 17:39

    Der Plot… Greg Gaines ist der letzte Meister der High School-Spionage. Die High School zog an ihm freundschaftslos vorbei. Mit Absicht, denn nichts ist dem verschrobenen Greg mehr Zuwider als sich einer Gruppe anzuschließen. Er hat nur einen Freund, Earl, mit dem er abstrakte Versionen zu Coppola Filmen und anderen Kult-Klassikern dreht. Es ist Gregs letztes Jahr als Senior, doch es dauert nicht mal einen Tag ihm jegliche Vorfreude darauf zu nehmen. Der Grund? Gregs Mutter zwingt ihn, seine ehemalige Freundschaft zu Rachel aus frühester Kindheit wieder aufleben zu lassen. Rachel ist mit Leukämie diagnostiziert worden. Greg kann sich der Authorität seiner Mutter nicht entziehen und nimmt Kontakt mit Rachel auf. Es entwickelt sich tatsächlich so etwas wie Freundschaft, wenn man das in Bezug auf Greg überhaupt sagen darf. Doch dann entschließt sich Rachel, ihre Behandlung abzubrechen und wieder einmal ist Gregs Typ gefragt. Gemeinsam mit Earl begibt sich Greg auf eine Mission. Doch für diese muss Greg einmal mehr über seinen Schatten springen und seinen ‘Invisibility Coat’ ablegen. Meiner Ansicht nach… Greg & Co. standen eine ganze Weile in meiner Warteschleife und haben deshalb vor Vernachlässigung die größten Flüche und Beleidigungen in meine Richtung geschickt…insbesondere Earl. Sorry Earl, aber ich hatte so im Gefühl, dass ich für Euch beide in besonderer Stimmung sein muss. Ich musste quasi mental und emotional bereit für Euch sein. Und nach Beenden des Buches kann ich ohne Zweifel sagen, dass ich Recht hatte. “Me and Earl and the dying Girl” kann man als geistliche Ergüsse von Protagonist Greg Gaines sehen. Greg beschreibt uns sein letztes High School Jahr, welches ganz und garnicht so faboulous verläuft wie er sich das zusammen gesponnen hatte. So schildert er uns wie ihm seine Mutter bzw. ihre Nachricht über die krebskranke Rachel – Gregs Ex aus frühpupertären Zeiten – schon den ersten Tag nach seinen Ferien verdirbt. Nichts geht Greg mehr über sein recht langweiliges, unspektakuläres Leben in welchem er am liebsten ‘Art Movies’ mit seinem kind-of-friend Earl dreht. Daher nimmt er es garnicht cool auf, als seine Mutter ihn verdonnert sich gefälligst nützlich zu machen. Er soll sich sozusagen Rachel annehmen. Ihr versteht schon, den Clown am Krankenbett spielen und so. Sein Kumpel nimmt diese Neuigkeiten auch mehr als genervt auf, aber schließt sich Greg bei einigen seiner Besuche an. Wer denkt dieses quietschbunte Buch sei eine tragische Geschichte, welche auf den John Green Express aufspringt, irrt gewaltig. Sarkastisch, gewitzt, meschugge, selbstsüchtig, fast bösartig sind nur ein paar Eigenschaften die Greg und seinen Kumpel Earl umschreiben. Und ausgerechnet sie sollen Rachel auf ihrem schmerzvollen Weg begleiten?! Ganz genau. Aber es ist nicht nur dieser Weg. Es ist der Weg zum Erwachsen werden, den vor allem Greg bisher nie gehen wollte. Die vielen Abzweigungen in die Träumerei-Gassen waren immer verlockender. Doch Rachel, die wohl keine Zeit mehr zum Träumen hat, will ihn zu großen Taten animieren. Das er sich und Earl damit in gewaltige Fettnäpfen setzt, bringt das Fass zum überlaufen. Ob aus ihnen in Weichspüler getunkte Jungs mit Scharfsinn für die Zukunft werden, wird sicher nicht von mir verraten. Aber sicher ist, dass ich mich während des Lesens von “Me and Earl and the dying Girl” vor Lachen geschüttelt, aber auch einige Male verwundert den Kopf geschüttelt habe. Man muss schon diese Art von Humor verstehen, die der Autor Jesse Andrews seinen Figuren eingehaucht hat. Ohne dieses Verständnis, wird dieses Jugendbuch sicher keinen Spaß machen. Mich hat es wunderbar unterhalten und auch auf seine ganz spezielle Art gerührt. Fazit… Greg and Earl and the dying Girl haben mich, trotz einiger vorab angekündigten Hinweise, noch reichlich geschockt. Anstandslosigkeit, Rüppelhaftigkeit und sehr dreckigen Humor machen diese Geschichte zu einem verwirrenden und bunten Chaos, welches jedem Krebsgeschichten-Klischee fern bleibt. Trotz der groben Hülle, konnte ich einige tiefsinnigen Messages aus dem Kern entnehmen. Es ist eine Geschichte über das Sterben, aber weit darüber hinaus über das Leben und was es mit sich bringt….mit allen Fettnäpfen und Katastrophen. Denn ihr Lieben: Life is not just a piece of Cake!

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  • Rezension zu "Me and Earl and the Dying Girl" von Jesse Andrews

    Me and Earl and the Dying Girl

    Plumblossoms

    21. May 2012 um 13:35

    Buchdetails: Me and Earl and the Dying Girl von Jesse Andrews Gebundene Ausgabe 304 Seiten Harry N Abrams Inc 12,60 Euro Genre: YA, Humor, Real-Life Kaufen ? Inhalt: Up until senior year, Greg has maintained total social invisibility. He only has one friend, Earl, and together they spend their time—when not playing video games and avoiding Earl’s terrifying brothers— making movies, their own versions of Coppola and Herzog cult classics. Greg would be the first one to tell you his movies are f*@$ing terrible, but he and Earl don’t make them for other people. Until Rachel. Rachel has leukemia, and Greg’s mom gets the genius idea that Greg should befriend her. Against his better judgment and despite his extreme awkwardness, he does. When Rachel decides to stop treatment, Greg and Earl make her a movie, and Greg must abandon invisibility and make a stand. It’s a hilarious, outrageous, and truthful look at death and high school by a prodigiously talented debut author. Zur Aufmachung: So muss ein Cover aussehen, nicht wahr? Es ist bunt,fröhlich, interessant, ein echter Hinkucker und abwechslungsreich. Die Farben harmonieren schön und besonders gefällt mir, dass das Cover so in 3 Abschnitte geteilt ist. Dies zeigt gut die verschiedenen Charaktereigenschaften der Protagonisten. Wie das "Dying Girl" dargestellt ist, ist sehr provokant, aber definitiv passt es zu der Art des Buches. Dazu aber später mehr... Der Titel passt natürlich auch sehr gut und macht auf die Geschichte um das sterbende aufmerksam. Vor allem aber möchte man erfahren was für eine Persönlichkeit hinter Me steckt. Auch unter dem Schutzumschlag geht es hübsch designed weiter. Wie ihr vielleicht auf den Bilder erkennen könnt, wurde eine schön geprägte, glitzernde und grüne Schriftart gewählt. Es ist sehr schlicht, aber eig. ist es auch nicht nötig noch so viel Liebe zum Detail darein zu stecken. Schließlich verdeckt der Umschlag dies fast die Ganze Zeit. Zu guter letzt möchte ich noch die wechselnden Schriftarten und die tollen Kapitelüberschriften erwähnen. Ersteres sorgte für sehr viel Abwechslung und Abhebung der einzelnen Story Elementen. Die Kapitelüberschriften dagegen brachten den Inhalt immer gut auf den Punkt und waren zum Kugeln lustig. Jedes andere Buch könnte sich hier dran ein Beispiel nehmen. Denn zur Aufmachung zählt nicht nur ein gelungenes Cover! Zum Buch: Lachen erwünscht! So könnte das Motto des Buches sein. Wer also nach einer locker leichten und vor allem komischen Lektüre sucht, ist bei diesem Buch genau richtig gelandet. Warum werde ich euch später ausführen. Aber erstmal möchte ich berichten wie ich mit dem Englisch zurecht kam. Ja, ich muss dazu sagen, dass es mein erstes richtiges englisches Buch war. Und ehrlich gesagt kam ich prima zurecht! Klar habe ich nicht jedes Wort verstanden, vor allem da auch viel Umgangsprache verwendet worden ist, aber die bedeutenden Punkte konnte ich zum Glück verstehen. Außerdem hat mir das Buch Mut gemacht mehr englische Bücher in Zukunft zu lesen, denn Irgendwie klingen Bücher auf Englisch auch viel besser! So nun aber zu dem Buch an sich. Vorsichtig auch bei diesem Buch muss ich euch warnen: Der Klappentext ist eine Falle und gibt die Geschichte irgendwie "falsch" wieder oder zu mindest so, dass es "falsch" rüberkommt. Schon im Vorwort erfährt man, dass es hier nicht um die typische ein Mädchen hat Krebs Geschichte geht. In diesem Buch steht definitiv nicht der Schmerz, die Trauer und wie man mit so etwas umgehen sollte, im Vordergrund, sondern das ganze wird humorvoll aufgerollt. Außerdem geht es nicht nur um das "Dying Girl". Sie ist nur ein Teil vom Leben des Erzählers. Greg Gaines erzählt nämlich von seinem Leben und vor allem Weisheiten wie "Why school fucks?". Er selber sieht keinen Zweck in diesem Buch und versucht dem Leser immer wieder klar zu machen, dass sein Leben spannender klingt als es eigentlich ist. Ebenso wird auch nicht in zeitlicher Abfolge von verschiedenen Geschehnissen erzählt. Er fängt vielmehr irgendwo an und dann auf einmal fällt ihm etwas anderes ein. Eine wirkliche "Story" hat das Buch auch nicht wirklich. Bei diesem Buch sollte man aber vor allem anmerken, dass man mega viel Spaß beim Lesen hat. Der Autor schafft es einfach diese eigentlich bittere Lebensgeschichte von Greg auf humorvoller Ebene wieder zu geben. Ich konnte mich auch immer mal wieder mit ihm identifizieren, was wiederum dazu führte, dass ich einen Sinn in den Buch sah :D Nun möchte ich ihn euch mal ein wenig näher charakterisieren. Greg ist ein Junge, der sich gerne von der Masse abhebt. Er schwimmt nicht mit anderen mit, hält nichts von Freundschaften (außer zu Earl), da sie meistens mit Verpflichtungen zu tun haben und ist der schlechteste Filmacher ever. Er und Earl widmen den größten Teil ihrer Freizeit nämlich von schlechten Filmen noch schlechtere Filme zu machen. Ich würde nur zu gerne mal einen solchen Film sehen :D Wäre bestimmt echt amüsant. Auf jeden Fall sind alle Charaktere sehr unterschiedlich und liebenswert auf ihre Art. Sie ergänzen sich gut und können durch ihre unterschiedlichen Charakterzügen für spannende Diskussionen sorgen. Der Schreibstil und die eingenommene Perspektive des Erzählers waren auch sehr interessant. Als Leser bekommt man förmlich das Gefühl, dass Greg neben einem stehen würde und sich mit einem unterhalten würde. Insgesamt ein sehr unterhaltsames und kurzweiliges Buch, welches für Abwechslung auf dem Büchermarkt sorgt. Fazit: Mit "Me and Earl and the Dying Girl" hat der Autor ein Buch geschaffen mit dem er sich von den stereotypischen Krebs Büchern absetzt. Es ist unterhaltsam, lustig und interessant das Ganze mal von einer anderen Seite aufgerollt zu lesen. Wer allerdings sich nicht damit abfinden kann, dass die Ernstigkeit dieses Themas nicht richtig erkannt worden ist oder rüberkommt, dem ist von diesem Buch leider abzuraten.

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  • Rezension zu "Me and Earl and the Dying Girl" von Jesse Andrews

    Me and Earl and the Dying Girl

    capkirki

    04. May 2012 um 15:40

    Definitiv ein Jugendbuch. Ein gutes Jugendbuch, aber für Erwachsene nur sehr bedingt geeignet. Daher hatte ich so meine Schwierigkeiten beim Lesen. Der 17jährige Greg hat es bisher geschafft, die High-School mit so gut wie keinen Freunden zu überleben. Er möchte keiner besonderen Gruppe angehören, bleibt lieber unter dem Radar, hat bei Mädels noch nie Erfolg gehabt und lebt eigentlich einfach vor sich hin. Das ändert sich von einem Tag auf den anderen, als seine Mutter ihn dazu verdonnert, Rachel anzurufen. Rachel kennt er von früher aus der jüdischen Schule. Er hat mal versucht bei ihr zu landen, indem er sie möglichst schlecht behandelte, eine Masche, mit der er - Überraschung! - keinen Erfolg hatte. Doch jetzt hat Rachel Krebs, Leukämie und seine Mutter ist der Ansicht, dass sie dringend einen Freund braucht. Greg versteht zwar nicht, wieso ausgerechnet er das sein soll (Rachel übrigens auch nicht), doch er hat keine Chance, er muss anrufen. Und nachdem er das ein paar Mal erfolglos versucht hat, lädt ihn Rachel tatsächlich zu sich nach Hause ein. Zusammen mit seinem Freund Earl geht er das Krebsmädchen besuchen. Und so entsteht eine völlig merkwürdige Freundschaft... Zuerst dachte ich, ach bitte, nicht schon wieder ein "Kind bekommt Krebs Buch", das Thema scheint im Moment "in" zu sein. Doch "Me, Earl and the Dying Girl" ist ganz anders. Wenn man über den Humor lachen kann (und dazu muss man wahrscheinlich um einiges jünger sein) ist dies vor allem ein sehr komisches Buch. Es geht nur am Rand um die Krankheit, es geht um Filmemachen, High-School, prollige beste Freunde, die am liebsten vor sich hin fluchen und merkwürdige Eltern. Was dieses Buch nicht tut, ist einen zu Tränen rühren - bis zum Schluss nicht. Greg ist der Erzähler der Geschichte und er erscheint mir durch seinen Stil sehr viel jünger als er tatsächlich ist. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass er im Laufe der Zeit reift oder sich weiterentwickelt, auch hat die Geschichte nicht wirklich eine echte Handlung, einen roten Faden. Viel mehr beschäftigt sie sich mit all dem, was Greg und dem nervigen Earl so durch den Kopf geht. Diese fehlende Struktur, seitenweise Dialoge, die sich mit normalen Textpassagen abwechseln, die fehlende Emotionalität und der teilweise kindische, teilweise derbe Humor haben dazu geführt, dass ich mit dem Buch nicht wirklich warm werden konnte. Ich hatte es in wenigen Stunden durch und danach eigentlich auch gleich damit abgeschlossen. Empfehlen würde ich es Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren. 3 irritierte Sternchen für dieses Buch, wäre ich jünger, hätte ich wahrscheinlich mehr gegeben.

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  • Leserunde zu "Me and Earl and the Dying Girl" von Jesse Andrews

    Me and Earl and the Dying Girl

    nothanks

    Hier findet gegen Ende des Monats eine Leserunde zu "Me and Earl and the Dying Girl" statt. Das Buch hat bei der Abstimmung im Thema "Wer hat Lust gemeinsam englische Jugendbücher zu lesen? (Contemporary Young Adult)" die meisten Stimmen bekommen und wird nun gemeinsam gelesen. Nicht nur diejenigen, die abgestimmt haben dürfen mitlesen, wir alle freuen uns natürlich sollten sich noch andere Interessierte dazugesellen! :-) Und darum geht es in "Me and Earl and the Dying Girl": "Up until senior year, Greg has maintained total social invisibility. He only has one friend, Earl, and together they spend their time--when not playing video games and avoiding Earl's terrifying brothers-- making movies, their own versions of Coppola and Herzog cult classics. Greg would be the first one to tell you his movies are f*@$ing terrible, but he and Earl don't make them for other people. Until Rachel.Rachel has leukemia, and Greg's mom gets the genius idea that Greg should befriend her. Against his better judgment and despite his extreme awkwardness, he does. When Rachel decides to stop treatment, Greg and Earl make her a movie, and Greg must abandon invisibility and make a stand. It's a hilarious, outrageous, and truthful look at death and high school by a prodigiously talented debut author." (Quelle: thebookdepository.co.uk) Für alle, die interessiert daran sind wie alles angefangen hat, hier das "Anfangsthema": http://www.lovelybooks.de/thema/Wer-hat-Lust-gemeinsam-englische-Jugendb%C3%BCcher-zu-lesen-Contemporary-Young-Adult--843568607/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/ZmlsdGVyc29ydD1uZXUmc2VjdGlvbj1mb2xsb3dpbmc%3D&liste=modern

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  • Rezension zu "Me and Earl and the Dying Girl" von Jesse Andrews

    Me and Earl and the Dying Girl

    Rukhi

    17. April 2012 um 17:43

    "Dad isn't home. Maybe the university fired him? For weirdness? Can you get fired for weirdness? Or maybe all along Dad has led a secret double life as a criminal mastermind? And now he's been discovered, and the family has to flee to an undisclosed island in the Caribbean? Where they will live in a little hut with a rusty tin roof and an actual goat?" Keine Angst, das Buch hat nichts damit zu tun dass die Familie des Erzählers in die Karibik fliehen muss. Das ist einfach Greg. Als seine Mutter zu ihm kommt, und mit ihm über etwas Ernstes reden will, schweifen seine Gedanken so weit ab, bis in die Karibik. Dabei kommt es dann noch schlimmer, eine Nachbarin hat Leukämie, und Greg soll sich mit ihr anfreunden. So weit so gut. Die Geschichte klang interessant und das einzigartige Cover sieht einfach super im Regal aus. Aber bei der Umsetzung der Geschichte ging das ganze dann den Bach runter. "This book contains precisely zero important life lessons." Nicht nur das sowohl Autor als auch Ich-Erzähler einem konstant erzählen, dass es das Buch nicht wert ist, gelesen zu werden und das sie sich wundern, dass man immer noch dabei ist, Greg entwickelt sich auch zu einem der nervigsten Ich-Erzähler, die mir in meiner Leser-Laufbahn je begegnet sind. Am Anfang ist das ja alles noch ganz witzig. Wenn der Autor einem am Anfang schon erzählt, wie schlecht sein Buch ist, schmunzelt man das schnell weg, und auch Gregs Humor ist am Anfang noch ganz witzig. Aber im Verlauf der Geschichte zieht sich das alles so hin und es findet auch keinerlei Entwicklung bei ihm als Charakter statt, noch nicht mal durch Rachel "the dying girl". Ich hatte mir von "Me, Earl and the Dying Girl" einiges erwartet, leider konnte ich dem ganzen Buch nicht wirklich etwas abgewinnen. "If after reading this book you come to my home and brutally murder me, I truely do not blame you." Von mir gibt es einen Stern extra, weil es sich alleine wegen dem tollen Cover und der Aufmachung lohnt, sich das Buch ins Regal zu stellen. Für die Umsetzung der Geschichte allein hätte ich höchstens 2 Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Me and Earl and the Dying Girl" von Jesse Andrews

    Me and Earl and the Dying Girl

    Hikari

    02. April 2012 um 19:07

    Me and Earl and the Dying Girl ist die Geschichte über Greg Gaines, seinen Freund Earl und dem Mädchen Rachel, das Krebs bekommt. Aber hauptsächlich ist es von und über Greg. Das Buch ist aus der Perspektive von ihm geschrieben und er erzählt über sich und sein Leben, zu der Zeit, in der Rachel an Krebs erkrankt. Es ist mitunter humorvoll, aber mehr leicht amüsant als wirklich mitreißend. Das Buch ist in Alltagssprache geschrieben und teilweise auch mit Slang oder Jugendsprache versehen. Grundlegend kann man das englisch also wirklich super verfolgen. Greg ist ein Außenseiter und hat manchmal ziemliche Patzer in sozialen Situationen. Rachel gefällt mir sehr gut. Earl kommt etwas grob daher, mit einer schwierigen Hintergrundgeschichte, doch ist er ein guter Kerl. In dem eher leichten Buch gibt es aber auch einige traurige und ernste Szenen, die mir eigentlich viel besser gefallen haben. So ganz kann ich das Buch noch nicht komplett einordnen. Man kann es definitiv lesen und es hat mir gefallen, aber es hat mich weder wirklich tief berührt noch wirklich unterhalten, in manchen Abschnitten ist es hingegen absolut nichtssagend und langweilig. Auch ist Greg keine wirkloch sympathische Figur, dafür kristallisiert sich aber bei Earl mehr raus, als man anfangs vermutet. Rachel kommt für meinen Geschmack viel zu kurz darin vor. Alles in allem also ein nettes Buch, aber nicht sehr gelungen.

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  • Rezension zu "Me and Earl and the Dying Girl" von Jesse Andrews

    Me and Earl and the Dying Girl

    vielleserin

    01. March 2012 um 16:16

    Mir hat diese Tragikkomödie sehr gut gefallen, Jesse Andrews hat eine schräge, witzige Erzählung geschrieben. Inhalt: Greg war schon immer ein Außenseiter. Er ist intelligent, aber hat einen merkwürdigen Sinn für Humor. Er ist launisch und etwas besserwisserisch. Und er hasst es peinlich berührt zu werden. Leider hat er aber auf Grund seines Aussehens (nicht sehr hübsch, etwas dicklich), seines Charakters und seiner Tollpatschigkeit viele peinliche Erlebnisse gehabt. Auf der High School entschloss er sich (zunächst als Witz und später ganz im Ernst) seine Mitschüler und die streng untergliederten High School Hierarchien und das Gruppenverhalten zu überlisten. Er wollte es schaffen, von jeder Clique akzeptiert zu werden und sich mit jedem quasi zu befreunden. Der Trick ist, dass er sich eigentlich mit niemand wirklich anfreunden kann, damit er nicht aufgrund der einen Freundschaft automatisch bei anderen Mitschülern durchfällt. Wie ein Spion freundet er sich oberflächlich mit allen (und eigentlich eben niemanden) an. Sein einziger echter Freund ist Earl, ein schwarzer, armer, kleinwüchsiger Junge. Seit Jahren drehen die beiden Kurzfilme, nachdem sie Fans von Werner Herzogs Film „Aguirre, der Zorn Gottes“ mit Klaus Kinsky wurden. Gregs Leben verändert sich, als er sich mit Rachel, einem Mädchen befreundet, das mit ihm früher im gleichen Bar Mitzvah Unterricht war. Rachel ist heute an Leukämie erkrankt und wird wahrscheinlich daran sterben. Ihre Mom und Gregs Mom glauben, dass Greg sie aufmuntern und auf andere Gedanken bringen kann. Und so besucht Greg zunächst widerwillig Rachel. Er kommt ihr aber näher als erwartet. Es deprimiert ihn ihr beim Sterben zuzusehen. Dennoch haben diese Erlebnisse den Effekt, dass er sich für jemanden anderen als sich selbst beginnt zu interessieren und zu sorgen. Für Rachel gibt Greg außerdem sein „inkognito-Spion-Verhalten“ in der Schule auf. Rachel darf sogar als erste Person überhaupt Greg und Earls Filme sehen. Sie machen ihr unheimlichen Spaß und so wollen Greg und Earl einen Film nur für sie drehen ... Meinung: Gregs Ich-Erzählung in “Me, Earl and the Dying Girl“ ist besonders während der ersten Hälfte des Buches sehr witzig zu lesen. Das Buch ist in vielerlei Hinsich gewagt, mutig, originell und clever. Es erinnert mich sehr an die MTV Sitcom “Awkward”. Gregs Gedanken und Stimme sind voll von schwarzem Humor und unterhalten unheimlich gut. Der Anfang wirkt zugegeben etwas albern auf Leser, die lieber ernstere Bücher mögen. Ab dem Zeitpunkt, an dem Greg über seine Lieblingsfilme und eigenen Filme sowie Rachels Krankheit erzählt, bekommt „Me, Earl and the Dying Girl“ einen Ton wie er in John Greens Büchern zu finden ist. Die zweite Hälfte des Romans ist leider nicht ganz so witzig und kurzweilig. Gregs und Earls Dialoge werden nach einer Weile repetitiv. Gerade Earls Parts zu lesen ist nach einer Weile mühselig. Das Buch kriegt aber dann wieder sozusagen die Kurve. Denn die Qualität nimmt zum Ende hin wieder zu. Jesse Andrews schafft es sein Buch nicht pathetisch, melodramatisch oder kitschig enden zu lassen. Er lässt Greg bis zum Schluss sich selbst treu bleiben und bietet seinen Lesern ein sehr lustiges und gleichzeitig auch ernstes Jugendbuch, das Jungs und Mädchen ab 13 Jahren gefallen wird, die z.B. Fans von John Greens Büchern sind.

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