Feminist Fight Club

von Jessica Bennett und Saskia Wariner
3,9 Sterne bei8 Bewertungen
Feminist Fight Club
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Marysol14s avatar

[5/5] Wahnsinnig witzig und unterhaltsam, zugleich aber erschreckend wahr und voller hilfreicher Tricks, sowie einer tollen Literaturliste.

AnjaScs avatar

Humorvoller Ratgeber für das Arbeitsleben von Frauen.

Alle 8 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Feminist Fight Club"

Männer unterbrechen Frauen in Meetings besonders häufig. Sie machen sich auch gern die Ideen der Kolleginnen zu eigen. Und keinem Chef würde es jemals einfallen, einen männlichen Mitarbeiter Kaffee holen zu schicken. Nach wie vor müssen Frauen im Job gegen - oft subtilen - Sexismus kämpfen. Zeit also eine Bewegung zu gründen und für ein paar schlagkräftige Antworten zu sorgen. Mit Witz, Charme und jeder Menge praktischer Tipps bringt Jessica Bennett den Leserinnen bei, ihre Interessen durchsetzen. Und ein System auszutricksen, in dem eine erfolgreiche Frau nach wie vor als exotische Ausnahme gilt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404609758
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:29.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne3
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    AnjaScs avatar
    AnjaScvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvoller Ratgeber für das Arbeitsleben von Frauen.
    Ratgeber mit Sinn für Humor

    Die Autorin führt in witzigen, kurzen Kapiteln und mit Illustrationen vor Augen, was man machen kann, um als Frau besser in der Arbeitswelt zurechtzukommen. Es ist gut geschrieben, witzig und man kann eigentlich auch überall hinspringen und sich die interessanten Themen herauspicken. Warum gewinnen Männer durch Beförderungen häufig an Sympathien, während Frauen diese verlieren? Warum lassen sich Frauen mehr gefallen als Männer? Klar habe ich bei einigen Dingen die Augenbrauen hochgezogen und gedacht: HUMBUG, aber bei anderen Dingen hat mir das Buch aus der Seele gesprochen. Zum Beispiel das in Meetings gerne einige Herren ins Wort fallen, wenn ich Rede und die Tipps dazu fand ich nicht verkehrt. Alles wird mit einem Augenzwinkern vermittelt und es macht einfach Spaß zu schmökern und bringt einen auch zum Nachdenken. Warum ich mich für dieses Buch entschieden habe ist eigentlich ganz einfach: Gleichberechtigung ist leider immer noch ein Thema, dass auch in der heutigen Zeit noch nicht zu 100% umgesetzt ist. Frauen verdienen im Schnitt 21% weniger als Männer mit dem gleichen Job. Warum müssen Frauen den Kaffee kochen und am Besten dem Chef noch bringen und wie komme ich erst gar nicht in diese Falle? Wann sollte ich ggf. Emojis in der Geschäftskonversation einbauen und wann nicht? Es findet sich auch ein “TABU-Wörterbuch” im Buch mit Begriffen, die wir nicht hören wollen und die Auflistung ist wirklich klasse. Wen das interessiert, dabei Schmunzeln und evtl. den ein oder anderen Tipp mitnehmen möchte, der ist hier genau richtig.

    Kommentieren0
    46
    Teilen
    Naburas avatar
    Naburavor 5 Monaten
    Kampfaufruf gegen das Patriarchat

    In „Feminist Fight Club“ ruft Jessica Bennett zum Kampf gegen das Patriachat auf. Sie beschreibt Bürosituationen, in es zu meist subtilem Sexismus kommt und nennt Kampftaktiken, mit denen man darauf reagieren kann. Außerdem erzählt sie davon, wie sie vor einigen Jahren mit Freundinnen einen Feminist Fight Club gegründet hat, um sich gegenseitig zu beraten und unterstützen, und gibt Tipps, wie man seinen eigenen Club gründen kann.

    Ich beschäftige mich beruflich unter anderem mit dem Thema Frauenförderung und in dem Rahmen wurde mir das Buch schon vor einiger Zeit auf Englisch empfohlen. Dass nun die Übersetzung vorliegt habe ich zum Anlass genommen, es nun endlich zu lesen. Zu Beginn erklärt die Autorin die Grundidee des „Feminist Fight Club“ und erzählt von ihrer eigenen Erfahrung in der Gründung eines solchen Clubs.

    Den Großteil des Buches machen anschließend drei Teile aus, in denen verschiedene Situationen, Verhaltensweisen und Sprüche geschildert werden und Tipps gegeben werden, wie man darauf reagiert. Es geht um „Gegenspieler“, die „Saboteurin“, also wie man sich selbst im Weg steht und „Fallen“, meist klischeehafte Aussagen, die man schon mal gehört hat oder hören könnte. Außerdem gibt sie Rätschläge für die nächste Gehaltsverhandlung und beschreibt unter dem Schlagwort „WWJD = What would Josh do?“ typische Verhaltensweisen eines männlichen Kollegen und was man sich davon abschauen kann.

    Die Autorin führt viele wichtige Punkte und Beobachtungen rund um Sexismus am Arbeitsplatz an und nennt meist auch Studien, die das belegen. Viele der geschilderten Situationen sind alltäglich und jede Leserin wird davon schon welche erlebt und beobachtet haben. Die Tipps sind nicht sehr überraschend, sondern eher ein Appell, so etwas nicht auf sich sitzen zu lassen, sondern eine bewusste Reaktion folgen zu lassen. Es bringt ins reflektieren, welche dieser Situationen man selbst kennt und wie man bislang reagiert hat.

    Das Buch bleibt eher an der Oberfläche und legt den Fokus klar auf Situationen im Büro, wobei nicht alles davon unbedingt auf andere berufliche Situationen übertragbar ist. Man merkt dem Buch auch seinen amerikanischen Ursprung an, denn als Beispiele werden vor allem bekannte amerikanische Politiker und Firmen genannt. Die Übersetzerin Viola Krauß hat an einigen Stellen gute Ergänzungen vorgenommen zum Beispiel mit Hinweisen auf Merkel und den deutschen Regelungen zur Elternzeit.

    Die Sprache der Autorin ist humorvoll und oft sarkastisch. Mein Humor wurde dabei nicht immer getroffen, für mich hätten die ständigen Verweise auf weibliche und männliche Genitalien zum Beispiel nicht sein müssen. Doch hinter allem steckt ein durchaus ernstes Thema, und der Autorin gelingt es, diesen Ernst trotz aller Witze aufzuzeigen und es nicht ins Lächerliche zu ziehen.

    Zu Beginn des Buches wird gesagt, dass man es entweder am Stück lesen oder hin und her blättern kann. Ich habe mich zu Erstem entschlossen und sah mich vielen Wiederholungen der gleichen Appelle in leichten Variationen gegenüber. Es scheint mir doch eher zum gezielten Blättern geeignet. Mich konnte das Buch unterhalten und zum Reflektieren bringen, auch wenn der Humor nicht immer meiner war und mir mehr Tiefe gewünscht hätte. Ihr arbeitet im Büro mit mehr als fünf Mitarbeitern, wollt euch mehr Gehör verschaffen und eins eurer großen Rollenvorbilder ist Beyoncé? Dann solltet ihr Euch dieses Buch näher anschauen!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Marysol14s avatar
    Marysol14vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: [5/5] Wahnsinnig witzig und unterhaltsam, zugleich aber erschreckend wahr und voller hilfreicher Tricks, sowie einer tollen Literaturliste.
    Kommentieren0
    Narrs avatar
    Narrvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Fakten, viele weiterleitende Fußnoten. Gut zu lesen, wie ein Selbsthilfebuch. Für meinen Geschmack zu reißerisch polarisierend.
    Kommentieren0
    M
    Mellolettevor 2 Monaten
    Buchschatzjaegerins avatar
    Buchschatzjaegerinvor 3 Monaten
    R
    Ramona91vor 5 Monaten
    Kitsune87s avatar
    Kitsune87vor 5 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks