Jessica Durlacher Emoticon

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Inhaltsangabe zu „Emoticon“ von Jessica Durlacher

›Emoticon‹ erzählt die Geschichte von Daniel, einem niederländisch-israelischen Jugendlichen, und von Aischa, einer jungen Palästinenserin, die für die Weltöffentlichkeit ein Zeichen setzen will – und Daniel in eine tödliche Falle lockt. Ihr Lockmittel: das Internet und seine Zeichensprache, die Emoticons.

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  • Rezension zu "Emoticon" von Jessica Durlacher

    Emoticon
    Monsignore

    Monsignore

    21. February 2010 um 21:33

    Ich habe zwei Anläufe genommen und es lagen Jahre dazwischen - aber über Seite 50 kam ich nicht hinaus. Wirre Struktur, Personen ohne Leben, ein Durcheinander von Dialogen, Begegnungen, Orten. Wenn auf Seite 50 nicht klar ist, wohin die Romanreise gehen soll, hat es keinen Sinn mehr. Andere Bücher von Jessica Durlacher habe ich mit Begeisterung gelesen, aber dieses erscheint mir von einer anderen Person geschrieben. Eindeutig nicht empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Emoticon" von Jessica Durlacher

    Emoticon
    Chrele

    Chrele

    06. April 2009 um 22:02

    "Lola war Esters einzige Freundin von früher. Im Grunde tobte ein Kampf zwischen ihnen. Sie nannten es Freundschaft, aber was es wirklich war, wusste keine von ihnen mehr." Jessica Durlachers Roman "Emoticon" erzählt die Geschichte dieser beiden Frauen - und doch ist es kein Frauenroman. Die Autorin berichtet von der ersten Liebe Daniels, Lolas Sohn, und seinem Erwachsenwerden - und doch ist es kein Entwicklungsroman. Es handelt vom Konflikt zwischen den Israelis und Palästinensern um den Staat Israel - und doch ist der Roman nicht rein politisch. "Emoticon" ist ein komplexes Buch zu komplexen Themen. Es beginnt mit Ester, die in Jerusalem ein Selbstmordattentat eines Palästinensers aus nächster Nähe miterlebt. Um den Schock zu verarbeiten, sucht sie Zuflucht bei Lola, ihrer "besten Feindin" aus den Niederlanden. Ihre Beziehung ist durch eine freundschaftliche Rivalität gezeichnet, die auch Daniel zu spüren bekommt. Er ist, wie Ester, die immer introvertierter als Lola war, fasziniert von Israel, da dort sein Vater, den er nie kennengelernt hat, aus diesem Land stammt. Von seiner ersten Liebe enttäuscht, reist Daniel mit Ester dorthin. Abwechselnd wird ein weiterer Erzählstrang eingeflochten: der von Aischa, einer jungen radikalen Palästinenserin, die Märtyrer bewundert und ihre Botschaft über das Internet in die Welt hinausschreit. Über dieses Medium lernt sie Daniel kennen und lockt ihn in eine Falle, nachdem er ein Geheimnis entdeckt hat, das Lola für immer verschweigen wollte... Das Buch der niederländischen Autorin berichtet auf anspruchsvolle Weise von drei Konflikten: dem zwischen Lola und Ester, dem zwischen Juden und Palästinensern im nahen Osten und dem zwischen Mann und Frau im Allgemeinen. Es ist spannend, fesselnd und lehrreich; für Freunde von politischen Romanen ohne erhobenen Zeigefinger ebenso geeignet wie für LeserInnen von Frauenbiographien.

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  • Rezension zu "Emoticon" von Jessica Durlacher

    Emoticon
    Oryx

    Oryx

    16. January 2009 um 12:03

    Sehr intensive Erzählung über Freundschaft und die Suche nach sich selber.Dies alles vor dem Hintergrund des Isaelisch-Palästinensischen Konfliktes.
    Und so erholsam zu lesen, dass die Israelis nicht die bösen Aggressoren sind, sondern eine gute Beschreibung des Hasses auf Seiten der Palästinenser.

  • Rezension zu "Emoticon" von Jessica Durlacher

    Emoticon
    dubh

    dubh

    11. June 2008 um 21:07

    Zum Inhalt: Das Buch handelt von einer komplizierten Freundschaft zweier Frauen: Esther und Lola, zwei Niederländerinnen jüdischer Herkunft, Ende 30. Fast ihr ganzes Leben haben sie viel geteilt: die Liebe, die Eifersucht, das Interesse an Israel und die Liebe zu Lolas alleine groß gezogenem Sohn Daniel. "Emoticon" ist aber auch die Geschichte von Daniel, der allmählich erwachsen wird und prompt von seiner ersten großen Liebe enttäuscht wird. Er macht sich anschließend auf die Suche nach seinem Vater, einem Israeli, den er schon immer kennenlernen möchte, was ihm Lola aber immer verwehrt hat. Der zweite Erzählstrang ist die Geschichte der jungen Aischa, einer Palästinenserin aus Ramallah, die die Verzweiflung über die Misere ihres Volkes zu einer äußerst entschlossenen radikalen Aktivistin macht. Sie möchte endlich -als Frau- ein Zeichen für die Weltöffentlichkeit setzen und lockt einen niederländisch-israelischen Jungen, Daniel, über das Internet und seine Zeichensprache, die Emoticons, in eine Falle. Und last, but not least geht es um Israel - ein faszinierendes, vitales und heftig zerrissenes Land, das nicht zur Ruhe kommt bzw. kommen kann. Zur Autorin: Jessica Durlacher, geboren 1961 in Amsterdam, ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Niederlande. 1998 war ihr Roman "Das Gewissen" das bestverkaufte Debüt in Holland und bekam mehrere wichtige nationale Auszeichnungen. Den Ausgangspunkt ihres Schreiben fand sie in ihrer eigenen Biographie: Ihr Vater, der Wissenschaftler und Schriftsteller Gerhard Durlacher, entkam als einziger seiner Familie dem Tod in Auschwitz. Er schrieb Berichte und Erzählungen über seine Erfahrungen, wurde in Holland ein wichtiger Zeitzeuge. Ein weiteres Werk ist noch in Deutschland erschienen: "Die Tochter" - alle drei Bücher übrigens bei Diogenes. Jessica Durlacher lebt heute mit Mann und ihren zwei Kindern in Bloemendaal. Meine Meinung: Ein unglaublich tolles Buch, das mich über Tage, ja sogar Wochen, nicht mehr losgelassen hat! Sprachlich toll schildert es eine enge Freundschaft mit all ihren Höhen und Tiefen, von "Jungs-Problemen" in der Teeniezeit und vor allem erzählt es von der Dramatik des Nahen Ostens ohne für den Leser gleich mit zu urteilen. Regelrecht erstaunt habe ich unterschiedliche Meinungen (hauptsächlich vertreten durch die wichtigen Personen) und Eindrücke über dieses Land gelesen - fast alle nachvollziehbar!

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