Jessica Durlacher Schriftsteller!

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 15 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(5)
(5)
(5)
(1)

Inhaltsangabe zu „Schriftsteller!“ von Jessica Durlacher

In dieser vergnüglichen, selbstironischen Erzählung schildert Jessica Durlacher die Nöte einer jungen Autorin, die sich nach ihrem gefeierten Debüt schwertut, etwas Neues zu Papier zu bringen. Sie zeigt, dass die Welt einer Frau im Rampenlicht auch ganz anders aussehen kann – vor allem, wenn ein junger Kollege meint, noch eine Rechnung mit ihr offen zu haben.

Eine kurze Geschichte, die mir wie eine ausbaufähige Rohfassung zu einem wirklich guten Buch erscheint.

— JayTi
JayTi

Stöbern in Romane

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Improvisation pur... kein Tiefgang, kein gar nichts... Schade!

herrzett

Birthday Girl

Nette Kurzgeschichte für Fans

Milagro

Was man von hier aus sehen kann

Ein Meisterwerk! Humor und Tragik zugleich. Ich bin absolut begeistert!

Pagina86

Ich, Eleanor Oliphant

Wow, eine Geschichte für alle Emotionen: lachen, weinen, traurig sein und wütend sein. Mich hat das Buch sehr berührt, absolut lesenswert.

monikaburmeister

QualityLand

Satirischer Blick in die Zukunft

Langeweile

Sonntags in Trondheim

Geschichte mit skurrilen Charakteren, die sich gut liest und insgesamt unterhaltsam ist, das Lesen der Vorbänder allerdings voraussetzt

Buchmagie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ausbaufähige Rohfassung zu einem wirklich guten Buch

    Schriftsteller!
    JayTi

    JayTi

    28. December 2016 um 21:46

    Tirza Danz ist Schriftstellerin, die sich mit Schreibblockaden, Eifersüchteleien, geistigem Diebstahl und nicht zuletzt Selbstzweifeln herumschlagen muss. Als sei dies nicht genug, gerät Tirza auch als Lehrerin im Kurs Kreatives Schreiben in die Schusslinie. Ist das Leben einer Bestsellerautorin also wirklich so traumhaft wie man meint? Hier wird eine raffinierte Intrigengeschichte gesponnen, die uns einen Blick hinter die Fassade gewährt. Einige Werke Durlachers haben sehr positive Kritiken bekommen und dieses Buch ist meine erste Geschichte von ihr. Doch leider ist Schriftsteller! nicht mehr als Durchschnitt. Man hat das Gefühl zu ahnen, auf was für eine Geschichte die Autorin hinauswollte, doch leider – sei es einer Schreibblockade geschuldet? – hält man eher eine Rohfassung in den Händen. Hätte Durlacher die Geschichte weiter ausgebaut und die einzelnen Erzählstränge dichter miteinander verwoben, so hätte mir die thematisch nette Geschichte sicher besser gefallen. Denn viele Ereignisse in diesem Buch scheinen zusammenhangslos, sodass sie gelesen und im weiteren Verlauf als unwichtig abgetan werden müssen. Wäre der ohnehin leicht humoristische Schreibstil noch mehr von schwarzem Humor durchtränkt gewesen, so hätte es in meinen Augen auch zur Schnelllebigkeit der Geschichte besser gepasst. Zudem wartet man die ganze Zeit auf die Pointe und die kommt am Ende immerhin auch. Doch führt sie für mich nicht alle erzählten Elemente gänzlich zusammen. Es ist als schnelles Buch für Zwischendurch geeignet, welches für mich jedoch keine nachhaltigen oder moralisch wertvollen Botschaften in sich birgt. Paradoxerweise habe ich das im Umfang recht schmale Buch, trotz der genannten Makel, recht gern gelesen. Wer sich also von den Quellen der Inspiration, von Gemeinheiten und von Schreibflauten der Autoren seicht berieseln lassen möchte, kann gefallen an dem Buch finden. www.wortbildwerke.wordpress.com

    Mehr
  • Rezension zu "Schriftsteller!" von Jessica Durlacher

    Schriftsteller!
    Gilfaen

    Gilfaen

    21. February 2011 um 18:56

    Ich habe vor einigen Monaten “Schriftsteller!” von Jessica Durlacher gelesen, nachdem der Klappentext und nicht zuletzt die doch wohlwollende Rezeption im Feuilleton (allerdings zu “Emoticon” und “Die Tochter”) den Eindruck hinterließen eine viel versprechende, stil-sichere Autorin kennen zu lernen … Mein Eindruck beschreiben diese Worte sehr passend: “langweilig, inspirationslos, ohne Pfiff, oberflächlich und hastig”. Die Protagonistin, allen voran die Ich-Erzählerin Tirza Danz, bleiben Schemen, Strichmännchen, Pappkameraden ohne Leben, Figuren, zu denen man nur schlecht eine Beziehung aufbauen kann, dabei ist das Thema – “Wie überwinde ich eine Schreibblockade?” – nicht uninteressant, ein Thema, auf welches ein Autor, eine Autorin bestimmt einmal in seiner / ihrer Schriftsteller-Karriere treffen wird. Hier wird Potential verschenkt; mir als Leser wird nicht klar, wie Tirza diese nun überwinden konnte, geschweige denn, warum sie aufgetreten ist. Sie berichtet zwar von ihrem erfolgreichen Ehemann (Wohl das Pendant zu Leon de Winter), von erfolgreichen Freunden aus Kunst und Literatur (Der Maler Ferenc erinnerte mich an Gustav Klimt oder aber Modigliani), von einem Kurs an der Universität für Creative Writing, bei dem sie auf den aufsässigen, arroganten Schüler Mahmud trifft, an dem sie scheitert und vom jungen, skandalumwobenen, deutschen Autor Max Liebermann (Der wohl das Pendant zu Maxim Biller sein dürfte. Beide – sowohl Jessica Durlacher als auch jener deutsche Autor haben einen Roman mit dem Titel “Die Tochter” geschrieben), allerdings stellt sich bei mir als Leser kein Interesse an der Geschichte ein. Die Episoden werden zusammenhanglos aneinander gereiht und in mir kommt die Frage auf, ob dieses Buch nicht sogar nur als Fingerübung, als Skizze gedacht war. Vielleicht hatte der Ansatz der Geschichte wirklich einen therapeutischen Hintergrund, um die Schreibblockade nach zwei erfolgreichen Romanen zu überwinden oder aber die im Roman beschriebene Intrige von Max Liebermann hat “wirklich” stattgefunden bzw. ist dies eine “satirische” Hommage an den Prozess vor dem Bundesverfassungsgericht über Maxim Billers “Esra”? Welches Ziel auch immer Frau Durlacher verfolgt hat, bei mir hat sie dieses nicht erreicht. Ich habe am Ende eine Geschichte vorgefunden, die mehr in Episoden, denn im Zusammenhang erzählt wurde mit Figuren, die mir weder sympathisch noch unsympathisch vorkommen, weil sie mir entweder zu oberflächlich und einseitig geschildert werden (Wie z.B. Ferencs Lebensgefährtin Zita) oder aber zu wenig Möglichkeiten bekommen selbst Stellung zu nehmen bzw. in Aktion zu treten (so der Ehemann als Beispiel). Letzt endlich ist mir auch die ganze Intrige zu wenig aufgelöst, die Hintergründe zu wenig beleuchtet und herausgearbeitet, Spannung, gar Witz und Unterhaltung wollten sich bei mir gar nicht einstellen. Die Lektüre hat mich eigentlich sehr unbefriedigt zurückgelassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Schriftsteller!" von Jessica Durlacher

    Schriftsteller!
    Kathchen

    Kathchen

    24. March 2009 um 15:50

    In dieser kurzen Geschichte erzählt Jessica Durlacher von der jungen Autorin Tirza Danz, die gerade ihren ersten Bestseller geschrieben hatte. Tirza ist selbst mit einem Schriftsteller verheiratet, der allerdings bereits mehrere Bücher geschrieben hatte und wesentlich bekannter ist als Tirza. Sie gibt Kurse an Schulen, in denen sie anderen erzählt, wie man gut Bücher schreibt. Allerdings hat sie dort etwas Probleme, mit einem Schüler. Auch privat sieht es nicht sehr rosig aus, während sie versucht, einen neuen Roman zu schreiben, bekommt sie mehrere Emails von derselben Person, die sie für ein Interview einladen will, doch seltsamerweise nicht wirklich klappt. Das war mein erster Roman von Jessica Durlacher. Der Klappentext klang für mich sehr interessant und ich habe mich daher schon auf das Buch gefreut, doch ich muss sagen, ich war etwas enttäuscht. Aufgrund des Klappentextes, indem es u.a. heißt: Zitat Einfach traumhaft muss das Leben einer Bestsellerautorin sein! Oder etwa nicht? Plagt sie sich mit Schreibblockaden, Eifersüchteleien, Geldnöten, Prozessen wegen Persönlichkeitsverletzungen, geistigem Diebstahl oder Selbstzweifeln? , habe ich etwas völlig anderes erwartet, nämlich einen dünnen Roman über die Sorgen und Ängste einer Schriftstellerin, was aber ironisch erzählt wird. Doch das meiste, was oben erwähnt wird, wird nur mal kurz angerissen, aber selten ins Detail gegangen. Stattdessen stehen die Emails einer Person, die mit Tirza ein Interview führen möchte und eben ein Schüler, mit dem Tirza nicht klar kommt, im Mittelpunkt. Und teilweise fand ich es daher auch etwas langweilig. Zwar hatte ich hin und wieder auch ein Lächeln auf dem Gesicht, aber insgesamt habe ich es mir wesentlich lustiger vorgestellt. Nichtsdestotrotz hatte ich es schnell durchgelesen und das ein oder andere hatte mich auch gut gefallen.

    Mehr