Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

von Jessica Fellowes 
4,2 Sterne bei99 Bewertungen
Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht
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Positiv (80):
Marion2505s avatar

Voller toller Charaktere und spannend bis zum Schluss. Ein wunderbares Leseerlebnis!

Kritisch (2):
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Hallo 20er-Jahre-Stereotype, lang nicht gesehen! Ich war im Dauer-Augen-Rollen...

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Inhaltsangabe zu "Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht"

London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866124523
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Pendo Verlag
Erscheinungsdatum:04.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.09.2018 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Marion2505s avatar
    Marion2505vor 2 Stunden
    Kurzmeinung: Voller toller Charaktere und spannend bis zum Schluss. Ein wunderbares Leseerlebnis!
    Spannend und voller Überraschungen

    Inhalt:

    London 1920: Die 19-jährige Louisa lebt in sehr einfachen Verhältnissen ein nicht gerade glückliches Leben. Als sie sich bei der glamourösen Familie Mitford als Anstandsdame bewirbt und die Stelle auch tatsächlich bekommt, ist Louisa mehr als glücklich. Schnell lebt sie sich dort ein und wird eine wichtige Vertraute für die sechs Töchter der Mitfords. Besonders viel Zeit verbringt sie mit der 17-jährigen Nancy, die sehr intelligent und abenteuerlustig ist. Als die Krankenschwester Florence Nightingale Shore ermordet wird, beginnen Louisa und Nancy gemeinsam zu ermitteln und sind bald einigen Geheimnissen auf der Spur.

    Meine Meinung: 

    Ein sehr stimmiges Buchcover

    Das Buchcover gefällt mir unheimlich gut, denn es passt einfach perfekt zur Geschichte des Buches. Wenn ich das Buchcover betrachte bin ich sofort wieder mitten in der Geschichte und bei Louisa, Nancy und Guy.

    Ein spannender und kurzweiliger Schreibstil  

    Der Schreibstil von Jessica Fellowes hat mir sehr gut gefallen, denn er ist flüssig und spannend. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte nicht aus der Ich-Perspektive, sondern aus der Sicht einer 3. Person erzählt ist. Somit hatte ich immer einen tollen Einblick in die Geschehnisse und die verschiedenen Charaktere. Auch haben mir die relativ kurzen Kapitel sehr gut gefallen, denn sie verleiten zum ewigen Weiterlesen. 

    Sympathische und geheimnisvolle Charaktere 

    Louisa habe ich sofort gemocht. Nach dem Tod ihres Vaters lebt sie mit ihrer Mutter und ihrem Onkel, der sich bei den beiden eingenistet hat, zusammen. Er ist kein besonders angenehmer Mensch und macht Louisa das Leben wirklich schwer. Auch war es für Louisa alles andere als leicht, die Stelle bei den Mitfords zu bekommen, denn es wurden ihr einige Steine in den Weg gelegt. Umso mehr habe ich mich für sie gefreut, als es tatsächlich geklappt hat. 

    Auch Nancy habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen, denn sie ist mit ihrer Begeisterungsfähigkeit und ihrer Neugier wirklich sehr ansteckend. Auch hat sie Louisa sehr gut getan und umgekehrt war das wohl genauso. Ich musste oft über Nancys Art schmunzeln und fühlte mich von ihr einfach perfekt unterhalten.

    Mein absoluter Lieblingscharakter war allerdings in diesem Buch der Bahnpolizist Guy. Auch er hat es nicht immer leicht und wird des Öfteren von seiner Familie, aber auch von seinen Kollegen, nicht ernst genommen. Dennoch gibt er nicht auf und versucht sich durchzusetzen. Ich mochte seine etwas unbeholfene Art sehr gerne und hatte wirklich unglaublich viel Spaß mit ihm.

    Darüber hinaus habe ich aber noch einige andere geheimnisvolle und auch undurchsichtige Charaktere in diesem Buch kennenlernen dürfen. Nicht jeden habe ich gemocht und nicht jeder war wirklich so wie er auf den ersten Blick zu sein schien. Das hat das Lesen sehr spannend gemacht!

    Nicht alles ist so wie es scheint

    Besonders haben mir in diesem Buch die Briefe gefallen, die Florence Nightingale Shore aus dem Krieg geschrieben hat. Diese Briefe haben einen erheblichen Teil dazu beigetragen, die Geschichte und die Sachverhalte nach und nach näher zu erkennen und aufzudecken. Ich habe immer wieder dem nächsten Brief entgegengefiebert und war danach dann etwas schlauer oder habe in eine andere Richtung gedacht. Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt und bin immer wieder überrascht worden. Oft hatte ich das Gefühl, nun alles zu wissen, um dann festzustellen, dass ich mal wieder komplett auf dem Holzweg war. Ein absolut tolles Leseerlebnis!

    Mein Fazit:

    "Die Schwestern von Mitford Manor: Unter Verdacht" von Jessica Fellowes ist eine spannende Reise ins historische England. Ich habe mit Begeisterung und ganz viel Spaß die Ermittlungen von Louisa, Nancy und Guy mitverfolgt und die Charaktere immer mehr in mein Herz geschlossen. Bis zum Schluss war ich auf die Auflösung gespannt und daher kann es von mir nur eine absolute Leseempfehlung geben. 

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    COWs avatar
    COWvor einem Tag
    Kurzmeinung: leider nix für mich, zu langatmig und zu wenig Spannung
    langatmig

    Bei dem Buch "Die Schwestern von Mitford Manor" habe ich einen historischen Krimi erwartet. Leider dümpelt das Buch am Anfang nur so dahin und ist eher ein Roman. Spannung ist kaum vorhanden. Erst zum Ende hin nimmt das Buch ein bisschen an Fahrt auf, da hatte es mich allerdings schon verloren. Am Ende wird der Fall zwar gelöst, aber auch das nicht besonders anspruchsvoll. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch noch eingestreut. Die Hauptfiguren wirkten auf mich eher blass und weckten kaum Sympathien in mir. Für mich eher seichte Unterhaltung, als ein spannender Krimi. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auch nicht besonders viel mit dem historischem Hintergrund anfangen konnte und vorher auch nichts um dessen Bedeutung wusste.

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    Catgirllovesbookss avatar
    Catgirllovesbooksvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Zwar kein 20'er Jahre Glamour aber trotzdem spannend und unterhaltsam.
    Glamour fehlte dennoch spannend und flüssig zu Lesen

    Zusammenfassung: Die Krankenschwester Florence Nightingale Shore wird ermordet im Zug aufgefunden. Zunächst ist nicht direkt klar, dass es sich um Mord handelt, doch die schnell angekurbelten Ermittlungen ergeben die grausame Todesursache.


    Die junge Louisa flieht vor ihrem kriminellen Onkel und will sich ein neues Leben aufbauen. Sie riskiert ihr Leben, um sich bei der Familie Mitford als Nanny vorzustellen. Der junge Bahnpolizist Guy greift das Mädchen auf den Gleisen auf, und hilft ihr wo er nur kann und bald geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Doch Louisa kommt Stunden zu spät zum Vorstellungsgespräch, ist schmutzig und durchnässt und hat dazu kein Gepäck dabei. Im Hause Mitford ist man schon davon ausgegangen, dass sie gar nicht mehr auftaucht...

    Meine Meinung: Die Zusammenfassung fällt etwas kürzer aus als sonst, da ich sonst zuviel verraten würde. Die Schwestern von Mitford - Unter Verdacht ist ein gut gestrickter Krimi im London der 20'er. Der Stil ist flüssig und spannend. Die paar Spuren, auf denen ich mich befand verliefen bald im Sande und ich war sehr gespannt auf die Auflösung.

    Man befindet sich praktisch von Anfang an mitten im Geschehen, zuerst lernen wir das Opfer kennen und dann die arme Louisa. Sie träumt von einem besseren Leben, zwar liebt sie ihre Mutter und hilft wo sie nur kann, doch ihr fauler und krimineller Onkel hat andere Pläne und diese sind gefährlich.

    Die Familie Mitford war mir teilweise etwas zu unscheinbar. Nanny Blor fand ich sehr sympathisch aber die Eltern und ihre Kinder waren mir zu "blutleer". Nancy hingegen fand ich streckenweise sehr nervig.

    Der Stil ist sehr flüssig und mitreißend. Jedoch fehlte mir der angekündigte Glamour der 20'er Jahre. Die Ermittlungen  der Protagonisten hat mir sehr gut gefallen.

    Daher 4 von 5 Sternen.

    Ich danke für das Rezensionsexemplar und entschuldige mich nochmal für die Verspätung

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    Günter-ChristianMöllers avatar
    Günter-ChristianMöllervor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Im Schatten des Krieges
    Im Schatten des Krieges


    Unter Verdacht

     

    London, 1920. Der 18jährigen Louisa Cannon gelingt es vor ihrem Onkel zu fliehen, der sie als Gegenleistung für seine eigenen Schulden an einen Geldverleiher verkaufen will. Sie beschließt, sich als Kindermädchen bei der adeligen Familie Redesdale zu bewerben, denn ihre Freundin Jennie Roper hatte ihr dazu geraten – sie selbst war dort vor ihrer Heirat selber Kindermädchen gewesen.

     

    Das Buch fesselt durch seine zwielichtigen und undurchsichtigen Charaktere. Allen voran der Kriegsheimkehrer Roland Lucknor. Selbst die Bahnpolizisten Guy Sullivan und sein Kollege Harry neigen dazu Dinge zu verbergen, denn sie dürfen Ermittlungen nur mit Erlaubnis der Vorgesetzten durchführen. Schließlich wollten schon damals die Vorgesetzten für die Erfolge ihrer Untergebenen befördert werden. Auch Louisa führt ein Doppelleben, denn sie würde sofort ihren Job verlieren, wenn die Herrschaft, bei der sie arbeitet, erfahren würde, in welchen Schwierigkeiten sie steckt. Mitunter scheint es so, als ob gewisse Personen ihre wahre Identitäten verheimlichen. Der Schatten von Charles Dickens schimmert zwischen den Zeilen auf einige Geschehnisse matt durch. Drohendes Unheil und Elend bedroht selbst die Hauptdarsteller, doch ihre Charakterstärke und ihre Freundschaft trotzen allem Unglück. Stolz und Wut glüht durch verschiedene ihrer Worte, wenn sie in die Enge getrieben werden, und hält Unheil von ihnen fern.

     

    Was dieses Buch von anderen unterscheidet, ist die Moral mit der die Protagonisten ihre Schwierigkeiten bewältigen. Die Gesetze stehen tief unter der Menschlichkeit. Für die Hauptdarsteller zählen letztlich die Motive, aus denen die Täter ein Unrecht begehen. Die Soldaten, die den ‚Großen Krieg‘ überlebten, sind auch in diesem Buch kaum gesetzestreue oder lebensfähige Menschen.

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    leserattebremens avatar
    leserattebremenvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Echtes Popcorn Kino in Buchform, unterhaltsam und spannend.
    Wahres Popcorn-Kino in Buchform

    Als die Krankenschwester Florence Nightingale Shore im Zug ermordet wird, sorgt das für Aufregung im Hause Mitford, denn die Tote ist eine gute Freundin der Zwillingsschwester von Nanny Blore und hat zudem während des ersten Weltkriegs die Mitfords darüber auf dem Laufenden gehalten, wie es dem Hausherren im Krieg ergeht, da sie beide in Ypern stationiert waren. Dadurch fühlt sich die Familie der Toten eng verbunden. Louisa, die gerade erst als Kindermädchen angefangen hat, lässt sich von Nancy, der Ältesten der Mitford-Schwestern, schnell mitreißen, ein wenig eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei kommt ihr die Bekanntschaft zu einem der ermittelnden Polizisten natürlich sehr zu Gute. Und ehe sie sich versehen, sind die jungen Damen Mitten in einen Kriminalfall hereingeraten, der ihre Möglichkeiten weit übersteigt.
    „Die Schwestern von Mitford Manor. Unter Verdacht“ soll der erste Band einer ganzen Reihe um diesen turbulenten Haushalt sein und wenn es weitergeht wie bisher, kann man nur hoffen, dass noch viele Romane folgen. Nicht umsonst erinnert das ganze Setting etwas an Downton Abbey, wurde der Roman doch von Jessica Fellowes, der Nichte von Downton Abbey Erfinder Julian Fellowes, geschrieben. Doch dieser Roman steht ganz eigenständig da und ist gleichzeitig wahres Popcorn-Kino in Buchform. Zwar ist es kein unglaublich spannender Krimi, wie man vielleicht vermuten würde, sondern stellt mehr die gesellschaftlichen Unterschiede und Probleme in den Mittelpunkt, doch darunter leidet das Buch keineswegs. Die Figuren sind großartig beschrieben und können mit ihrer Komplexität die Geschichte problemlos am Laufen halten. Besonders Louisa, die im Mittelpunkt des Ganzen steht und hofft, sich mit dieser Stelle endlicher aus ihrer ärmlichen Herkunft herausarbeiten zu können, ist sehr sympathisch und spricht einen als Leser sofort an.
    Alles in allem ist „Die Schwestern von Mitford Manor. Unter Verdacht“ eine sehr runde Sache, ein toll recherchierter historischer Roman mit spannenden Figuren, den man gar nicht mehr aus Hand legen kann, wenn es einen erst einmal nach Mitford Manor verschlagen hat. Großartige Unterhaltung, die hoffentlich noch über viele Bände weitergeht. 

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    BuchWinters avatar
    BuchWintervor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Buch mit Tiefang, in das ich mich verliebt habe!
    GLAMOURÖS. SPANNEND. MITREIßEND.


    Die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte der sechs Schwestern von Mitford ist so wunderbar erzählt! Ich habe mich in dieses Buch und die Protagonisten verliebt.

    Ich liebe dieses Buch. Es gehört zu den tollsten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Der Charme der 20er Jahre ist wirklich fühlbar und die Geschichte zeigt wunderbar die Gepflogenheiten dieser Jahre. Es zeigt nicht nur die glamourösen Seiten dieser Jahre sondern auch die schlimmen Schicksale aller Leute, die aus dem Krieg heimgekehrt sind und für die nie mehr etwas so sein wird wie vorher. Es ist so mitreißend, wie die Charaktere zum Leben erwachen und der Leser sie sich bildlich vor Augen vorstellen kann. Ich habe so eine Verbindung zu Charakteren schon lange nicht mehr so deutlich verspürt, wie in diesem Buch.

    Es geht um ein junges Mädchen namens Louisa, das aus ihrem Leben ausbrechen möchte. Sie will nichts anderes, als von ihrem verhassten Onkel fliehen, der sie gegen seine Spielschulden bei älteren Männern eintauschen möchte. Auch  wenn es bedeutet, dass sie ihre geliebte Mutter zurücklassen muss, schafft sie es, zu fliehen und zieht den Hauptgewinn in ihrem bisherigen Leben: Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords als Kindermädchen für die sechs Geschwister. Sie fühlt sich endlich geborgen und angekommen. Doch der Frieden hält nicht lange, denn ihr Onkel ist ihr anscheinend immer noch auf den Fersen und ein schrecklicher Mord überschattet die Geschichte.

    Louisa und die älteste der Geschwister Mitfords ermitteln zusammen mit einem Polizisten auf eigene Faust und rutschen immer tiefer in die Geschichte dieses Mordes. Ein brutaler und abscheulicher Mord an einer Krankenschwester, die im Dienste ihres Landes vielen Menschen aufopferungsvoll geholfen hat. Die Ermittlungen stagnieren und der Fall wird ad acta gelegt. Doch plötzlich kommt es in diesem Fall zu einer verzwickten Wende, die nochmal alles in Frage stellt und dem Ganzen eine neue Richtung gibt.

    Die Protagonisten sind einfach phänomenal. Ich liebe Louisa und habe sie wirklich in mein Herz geschlossen. Auch das Mordopfer Florence sehe ich bildlich als stolze und zugleich gebrochene Frau, die einfach nur ihren ruhigen Lebensabend genießen wollte, vor mir. In der Realität hat man den Mörder nie gefasst, im Buch hingegen findet sie ihren Frieden, was ich eine tröstliche Vorstellung finde.

    FAZIT.
    Ein Buch mit Tiefgang und Spannung, welches ich ohne Einschränkung weiterempfehlen kann. Dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, macht es für mich nur noch spannender. Ich hoffe, dass sehr bald der nächste Teil dieser Reihe rauskommt.

    Bewertung:  5 von 5 Lesezeichen.

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    Sommermaedchen23s avatar
    Sommermaedchen23vor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Mischung aus Krimi und Downton Abbey.
    Fesselnde Geschichte in London 1920

    Louisa Cannon lebt in ärmlichen Verhältnissen in London 1920 als sie durch Zufall eine alte Freundin wieder trifft und diese ihr von einer Stelle auf Mitford Manor erzählt. Louisa sieht die Gunst der Stunde, um ihrem gewalttätigem Onkel und den ärmlichen Verhältnissen zu entfliehen. Allerdings ist ihr Onkel davon überhaupt gar nicht begeistert und so landet Louisa durch Zufall im gleichen Zug mit dem auch Florence Nightingale Shore fährt und stirbt. 


    Jessica Fellowes macht es dem Leser und somit mir sehr leicht Louisa ins Herz zu schließen. Sie versucht immer das Beste aus der Situation zu machen auch wenn sie weiß, dass ihre Möglichkeiten beschränkt sind. Zusammen mit Louisa schließe ich auch die ganzen Kinder von Mitford Manor ins Herz, ganz besonders Nancy, die mit ihrer quirligen und lebhaften Art sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Auch wenn es manchmal schwierig ist mit Nancy, da sie oft vergisst, dass Louisa nur eine Dienstbotin ist. 
    Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit der Spannung, denn das Buch plätscherte so vor sich hin, es wurden viele Gegebenheiten geschildert und auch über Florence erfahren wir mehr. Es kommt erst nach gut einem Dreiviertel des Buches wirklich Spannung auf und es fesselt einen. Aber das ganze Vorgeplänkel muss sein, damit man am Ende versteht warum es so ist wie es ist und ich sage euch das Ende hat es in sich, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.

    Fazit
    Eine Mischung aus Krimi und Downton Abbey. Am Anfang fehlt zwar die Spannung, dafür hat es das Ende in sich. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. 

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    Ekcnewvor 12 Tagen
    Ein historischer Kriminalroman

    Zum Inhalt: 
    Dieser Roman erzählt im London von 1920. Die 19-jährige Louisa, die in sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, hat das große Glück in der gut situierten Familie Mitford eine Anstellung als Kindermädchen zu bekommen. Schnell freundet sie sich mit der ältesten 17-jährigen Nancy an. Der Mord der sehr angesehenen Krankenschwester Florence Shore beschäftigt auch Nancy und Louise. 

    Meine Meinung: 
    Der Schreibstil ist klar und flüssig und die knapp 500 Seiten waren insgesamt zügig gelesen. Bei diesem Roman handelt es sich um einen historischen Roman, in dem es um die Familie Mitford geht, dafür steht allerdings das Kindermädchen Louise ziemlich oft sehr weit im Vordergrund. Weiter ist es auch ein Kriminalroman, wo es um die Ermittlung im Mordfall der Krankenschwester Florence geht. Es ist mir in diesem Buch auf der einen Seite von allem zuviel: ein historischer Roman, eine Familiensaga und dann auch noch ein Kriminalroman. Auf der anderen Seite wird nichts davon herausragend beschrieben. Ich habe das Gefühl, dass von allem etwas dabei ist aber insgesamt nichts richtig thematisiert wird. Da hätte aus meiner Sicht eine Komponente weggelassen werden sollen. Weniger ist manchmal mehr. 

    Zudem hätte ich mir die Geschichte insgesamt rasanter und spannender sein gewünscht. Das Buch war insgesamt nett zu lesen, aber leider nicht mehr.

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    LeseBlicks avatar
    LeseBlickvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: London und die 1920er Jahre haben mir gefehlt. Ansonsten kann die Autorin mit Überraschungen punkten.
    Die Mitford- Schwestern gab es wirklich

    Inhaltsangabe
    London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.

    Meine Meinung
    Dass es diese Schwestern tatsächlich gab, wurde mir erst in der Leserunde bei Lovelybooks durch andere Mitleser bewusst. Die Mitfordfamilie war, wie bereits im Klappentext angekündigt eine skandalumwitterte Familie in England. Nach dem ersten Band kann ich da noch nicht ganz mitgehen, aber ein wenig Recherche mit einem abrupten Abbruch, aus Angst mich zu spoilern, verriet mir, dass da noch einiges auf die Leser der Reihe zukommen wird und ich freue mich allein aus diesem Grund schon sehr auf die Fortsetzung. Nun aber vorerst meine Meinung zum Reihenauftakt mit dem Titel „Unter Verdacht“. Der Titel wurde hier sehr gut gewählt, denn Mittelpunkt in dem Roman nimmt der Mord an einer Bekannten Frau der Familie Mitford ein.
    „Es war das letzte Mal, dass Florence Nightingale Shore lebend gesehen wurde.“
    (S. 15)


    Zu Beginn lernt man als Lesern zwei der Hauptcharakter im Buch kenne. Zum einen ist das Louisa Cannon, welche aus ärmlichen Verhältnissen entstammt und aufgrund einer familiären Gefahr nach einer Lebensveränderung trachtet. Und zum anderen Nancy Mitford, die älteste der Schwestern im Hause Mitford.
    Dank einer gemeinsamen Bekannten kommt es dazu, dass Louisa die Chance erhält im Hause Mitford als Kindermädchen angestellt zu werden. Für die junge Frau geht ein Wunsch in Erfüllung. Sie ist nun vor ihrem gewissenlosen Onkel in Sicherheit, muss allerdings ihre schwache Mutter zurücklassen.

    Durch Louisa’s Flucht aus dem Elternhaus und dem Start der Ermittlungen um den Mord an Florence Nightingale Shore kommen noch zwei männliche Charaktere in die Geschichte dazu. Guy Sullivan und sein Kollege Harry Conlon. Beide sind Angestellte der Bahnpolizei und wirken noch recht tollpatschig in ihrem Job. Da der Mord in einem Zugabteil stattgefunden hat, sind sie an den Untersuchungen beteiligt.
    Unter den bisher vorgestellten Figuren bahnt sich auch eine Liebesgeschichte an. Ich persönlich fand sie ganz süß. Die Autorin ließ den Part nebenher laufen und beließ das Augenmerk auf den Titel „Unter Verdacht“.

    Kamen mir im Großen und Ganzen das Setting London und die Zeit der Goldenen Zwanziger ein wenig zu kurz, so konnte die Autorin mich bei der Ermittlungsarbeit doch fesseln. Die Voraussetzungen vor fast 100 Jahren waren natürlich ganz anders und meistens erschien die Arbeit der Polizei als sehr primitiv. Aber es war eine andere Zeit und für uns ist die damalige Polizeiarbeit heute wohl kaum noch denkbar.

    Mehr zu den ganzen Verstrickungen unter den ganzen Figuren im Buch möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Um auf den Rätsels Lösung zu kommen, brauch es einiges an Zeit. Aber Jessica Fellowes legt sehr gekonnte Fährten und konnte mich persönlich mit einem sehr überraschenden Ende begeistern.
    ____________________________________________________________

    Für den zweiten Teil wünsche ich mir ein bisschen mehr Feeling hinsichtlich der Zeit und auch des Settings. Nicht nur London kam mir etwas zu kurz, auch das Anwesen der Mitfords erscheint mir nach dem ersten Band noch vollkommen fremd. Im ersten Band hat sich die Autorin wirklich sehr auf die Figuren gestürzt und die Atmosphäre drum herum ein wenig schleifen lassen.

    Mein Fazit
    Die überraschende Wende, der Schreibstil und vor allem die Aussicht darauf, dass die Folgebände wohl noch einiges mehr an Skandalen mit sich bringen werden, lässt mich freudig auf den zweiten Band der Reihe warten.
    Ich freue mich eine weitere Schwester kennenzulernen. Zudem bin ich gespannt, welchen Zeitsprung die Autorin einbauen wird, da Nancys jüngere Schwestern doch noch sehr kindlich sind in dem ersten Teil. Und ein dritter Punkt auf den ich gespannt bin, ist wie viel Wirklichkeit die Autorin mit Fiktion vermischen wird.

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    Dumavor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsames und spannendes Buch. Hat meine Erwartungen übertroffen.
    Unterhaltsamer historischer Krimi

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Es ist sehr gut und flüssig und unterhaltsam geschrieben. Selbst wenn in manchen Kapiteln nicht allzu viel passiert, wird es nie langweilig. Die Autorin schafft es, die Geschichte, die im London der 1920er Jahre spielt, glaubhaft rüberzubringen. Sie schreibt sehr bildhaft, sodass man sofort eine Vorstellung von der damaligen Zeit bekommt. Auch die gesellschaftlichen Unterschiede wurden gut beschrieben. Da wäre Louisa, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt, und eine Anstellung als Kindermädchen im herrschaftlichen Haus der Mitfords findet.

    Die Hauptfigur, Louisa, war mir vom ersten Moment an sympathisch. Auch Nancy, die älteste Tochter der Mitford Schwestern, sowie Guy mochte ich auf Anhieb. Gemeinsam gelingt es den dreien den Mord an der Krankenschwester Florence Nightingale Shore aufzuklären.

    Der Kriminalfall gibt lange Zeit Rätsel auf und es kommt immer wieder zu interessanten Wendungen. Aber nach und nach klärt sich alles auf, und das Ende ist wirklich überraschend. Ein echter Pageturner.

    Insgesamt ist dieses Buch ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Familiensaga. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

    Das perfekte Buch für alle "Downton Abbey"-Fans!

    Mit "Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht" hat Jessica Fellowes den mitreißenden Auftakt zu einer neuen Reihe geschrieben, die uns ins London der 20er Jahre entführt. Wir begleiten Louisa, die das Leben in der Armut der Großstadt hinter sich lassen und sich ihre Träume als Anstandsdame der Töchter der Familie Mitford erfüllen möchte. Doch nicht nur eine packende Story erwartet euch, sondern die Gewinner dürfen sich über besondere Post freuen: eure Bücher erreichen euch in einer exklusiven 20er-Jahre-Box!

    Mehr zum Buch:
    London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.


    Noch viel mehr über die Mitford-Schwestern und die Buchreihe von Jessica Fellowes könnt ihr im Special vom Pendo Verlag erfahren!

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    Das London der 20er Jahre - was fasziniert euch an diesem Schauplatz besonders? Seid ihr vielleicht sogar echte London-Fans?


    Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche ganz viel Glück!

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    heidi_59s avatar
    heidi_59vor 3 Monaten
    Das richtige Flair für einen spannenden Krimi :)
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