Jessica Gehres , Kerstin Dombrowski Euer Hass hat kein Gesicht

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Inhaltsangabe zu „Euer Hass hat kein Gesicht“ von Jessica Gehres

„Du bist dumm. Du bist fett. Du bist hässlich.“ Jessica war zwölf Jahre alt, als die Beschimpfungen anfingen. Nur weil Jessica sich schützend vor ein anderes Mädchen gestellt hatte. Jahrelang war sie den Anfeindungen ihrer Mitschüler ausgesetzt. Viele Schüler machten mit, aber durch die Anonymität des Internet blieben einige der Täter unentdeckt. Jessica schämte sich, glaubte die Lügen irgendwann selbst. Erst als Jessica die Schule wechselt, haben die Demütigungen ein Ende.

Ein sehr emotionales und persönliches Buch von Jessica Gehers, welches sehr eindrücklich ihre Erlebnisse als Mobbingopfer schildert.

— Pepamo
Pepamo

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    Euer Hass hat kein Gesicht
    Pepamo

    Pepamo

    27. November 2015 um 13:53

    Jessica (Name geändert) ist zwölf Jahre alt, als sie in die Wupperthaler Gesamtschule wechselt. Obwohl Jessica ihre Freundin Anna vermisst, freundet sie sich schnell mit Nadine und Athina an. Anfangs fühlt sich Jessica sehr wohl, schliesslich ist sie mit den coolsten Mädchen der Klasse befreundet. Im Laufe der Zeit schliessen sich der Clique nach und nach Jasmin, Paul und Mehmet an. Eines Tages beginnt die Clique damit, sich über andere Schülerinnen und Schüler lustig zu machen und diese zu ärgern. Je gemeiner die Streiche, Übergriffe und Lügen werden umso schlechter fühlt sich Jessica. Als die Clique anfängt, gezielt Mobbingattacken zu planen, versucht Jessica einer Schülerin zu helfen. Dabei gerät sie ins Visier der Clique und wird selber zur Aussenseiterin und zum Mobbingopfer. Das tägliche Mobbing in der Schule und im Internet nimmt, enorme Ausmasse an und triebt Jessica in die Isolation, schliesslich beginnt sie sogar damit, ihre Familie zu belügen. Ein sehr emotionales und persönliches Buch, welches die Gefühlswelt eines Mobbingopfers vermittelt. Einerseits ist die persönliche Zerrissenheit und Selbstzweifel des Opfers spürbar und andererseits zeigt sich, wie leicht es ist, innerhalb von sozialen Internetplattformen ein Opfer zu mobben. Beängstigend ist die Tatsache, dass die Mobbingattacken innerhalb von zwei Jahren immer grössere Ausmasse annehmen und die Lehrer nichts davon bemerken oder bemerken wollen. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich über das Thema Mobbing informieren möchten. Zum Schluss hoffe ich, dass dieses Buch Tätern die Augen öffnet und ihnen bewusst wird, was sie anrichten. Ausserdem wünsche ich Jessica und allen anderen Opfern, dass es ihnen gelingt, Hilfe zu finden und das erlebte zu verarbeiten. 

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