Jessica Knoll Ich. Bin. So. Glücklich.

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Inhaltsangabe zu „Ich. Bin. So. Glücklich.“ von Jessica Knoll

Ani FaNelli lebt das perfekte Leben: Sie hat einen glamourösen Job beim angesehensten Modemagazin der USA, wohnt in einem hippen Penthouse in Uptown New York, trägt die neueste Designerkleidung und wird schon sehr bald ihrem adeligen Verlobten auf einer sündhaft teuren Hochzeitsfeier das Jawort geben. Ani FaNelli ist so glücklich. Doch Ani FaNelli hat auch ein Geheimnis, das sie seit ihrer Jugend verfolgt. Ein dunkles, brutales Geheimnis, das sie nun eingeholt hat und droht, ihr Bilderbuchleben für immer zu zerstören …

Schrecklicher Schreibstil, langweilige Story.

— amazingbookworld
amazingbookworld

Die unverbindliche, leidenschaftslose Erzählweise wird der dramatischen Geschichte nicht gerecht.

— Hamlets_Erbin
Hamlets_Erbin

Eine ziemliche Enttäuschung. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet.

— Jackl
Jackl

Wird zum Ende hin immer besser und behandelt ein leider immer wiederkehrendes Thema

— Frieda-Anna
Frieda-Anna

Schönes Buch

— karin66
karin66

Ich brauchte erst einige Seiten, um mit der Geschichte warm zu werden. Aber dann hat mich das Lesefieber gepackt.

— Ekcnew
Ekcnew

Hält leider nicht ganz, was es verspricht!

— Cleos_Buecherblog
Cleos_Buecherblog

Ohne Worte

— mj303
mj303

Fesselnde Geschichte mit vielen unvorhergesehenen Wendungen

— Marion2505
Marion2505

Gute Story, Umsetzung noch ausbaufähig

— rebell
rebell

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    Ich. Bin. So. Glücklich.
    amazingbookworld

    amazingbookworld

    01. March 2017 um 00:56

    "Ich. Bin. So. Glücklich." bekommt von mir die schlechteste mögliche Bewertung, die ich geben kann. Durch dieses Buch habe ich mich tatsächlich Jahre gequält. Leider! Angefangen im Winter 2015 ist mir schon aufgefallen, dass mir der Schreibstil der Autorin absolut nicht zusagt. Entweder das, oder die Übersetzung ist einfach sehr schlecht. Ich kam überhaupt nicht in die Geschichte rein, konnte mit keinem der Charaktere anbinden; alles fühlte sich so "weit weg" an.  Hauptsächlich war es aber der Hauptcharakter Ani Fanelli, die mich in den Wahnsinn trieb. Sie war zickig, überheblich, nervig, unausstehlich. Eine grausige Protagonistin, die es einem schwer macht mit ihr mitzufühlen. Doch genau das soll der Leser in diesem Buch tun. Auch wenn ich den roten Faden in dem Buch nie gefunden habe, glaube ich, dass es darum geht, zu zeigen, warum Ani Fanelli die Frau ist, die sie geworden ist. Das schlimme Geheimnis das sie mit sich trägt hat sie verändert. Und die Autorin wollte uns dies innerhalb der 400 Seiten des Buches darstellen. Ich muss sagen, dass mir die Grundidee gut gefällt. Aber der Schreibstil und die Charaktere (alle von Ihnen!) haben es mir schwer gemacht die Umsetzung der Idee gut zu finden. Das Buch hat mich 2016 in eine sehr große Leseflaute gebracht. Hin und wieder griff ich zu der Lektüre, allerdings musste ich das Buch immer wieder weglegen. Bis ich schließlich Anfang 2017 endlich auch die letzten Seiten beenden konnte. Ein Ereignis gegen Ende des Buchs, das mich tatsächlich für mehrere Doppelseiten fesseln konnte, hat mir Hoffnung auf eine interessante Wendung der Story gegeben. Doch insgesamt war die Spannung einfach nicht existent. Schade! 

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  • Ich hatte etwas ganz anderes erwartet...

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    Jackl

    Jackl

    15. December 2016 um 16:00

    Der Einstieg in das Buch ist mir nicht ganz so gut gelungen. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich in der Geschichte einzufinden. Der Schreibstil ist so lala. Alles irgendwie ein bisschen sprunghaft.Gedankenfetzen und Zeitsprünge, die einen teilweise ein bisschen verwirren.Im Leben der Protagonistin dreht sich eigentlich alles nur um Ansehen, Geld, Klamotten und Ihr Äußeres. Intrigen und Lügen spielen auch eine große Rolle und letztendlich erinnert mich das Ganze ein wenig an Gossip Girl, mit dem entscheidenden Unterschied, dass ich Gossip Girl wirklich sehr geliebt habe. „Ich.bin.so.glücklich.“ hingegen konnte mich leider nicht so überzeugen. (Zumal ich auch ehrlich gesagt nicht mit einer solchen „Chick Lit“ Story gerechnet hatte.)Der Klappentext und das Kommentar „Wer Gone Girl mochte, wird dieses Buch lieben“  haben mich neugierig gemacht und mir eine ganz andere Vorstellung von dem, was mich erwartet gegeben.Gerechnet habe ich mit einer genauso genialen und spannenden Geschichte ala Gone Girl.Bekommen habe ich letztendlich jedoch ein langatmiges Highschool Drama mit allem Drum und Dran. Drogen, Alkohol und Sex sind auch ein paar wichtige Stichpunkte für diese Geschichte.Während ich den Part der Geschichte, der von der Vergangenheit erzählte, ziemlich mochte, so war ich vom Perspektivwechsel in die Gegenwart jedes Mal wieder genervt oder gelangweilt. Ich konnte mit der Protagonistin nicht sehr viel anfangen. All Ihre Macken und Problemchen haben mich einfach nicht interessiert. Ihre vielen Hungerkuren und der ganze Ich-muss-so-perfekt-sein-Wahn haben mich stellenweise sehr genervt. Luke war allerdings auch nicht gerade besser. Das „Geheimnis“ und alles, was in der Vergangenheitsperspektive noch so damit zu tun hatte, fand ich gut und auch sehr spannend geschildert, aber die Perspektivwechsel in die Gegenwart haben das Ganze für mich leider wieder zu sehr ausgebremst. Das war einfach nicht meins.Alles in Allem war die Geschichte für mich also ein einziges Auf und Ab der Gefühle.Von mitgerissen, über total gelangweilt, verärgert, neugierig und nachdenklich war wirklich alles an Emotionen dabei. Gereicht hat es letzten Endes aber leider nicht für mehr als 2 Sterne.Empfehlen würde ich das Buch jedem, der mit Chick Lit ein bisschen was anfangen kann und keinen alt zu krassen „Thriller“ hierbei erwartet. Wer durchgehend Spannung braucht und wen Highschool Dramen nerven, der ist hier wahrscheinlich eher nicht so gut beraten.

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  • Ich. Bin. So. Glücklich.

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    Themistokeles

    Themistokeles

    14. November 2016 um 15:46

    Was ich bis zum Ende dieses Buches nicht verstanden habe: Warum wird der Name der Protagonistin immer als TifAni FaNelli geschrieben?! Ich habe zwar beim Lesen einige Theorien zu diesem Thema entwickelt, bin aber nicht wirklich dahinter gekommen und muss auch gestehen, dass es mich ehrlich ein wenig gestört hat. Durch ihre Lebensgeschichte hindurch hat sie zwar so einige Spitznamen und es gibt auch immer mal wieder Stellen, an denen dort plötzlich Tifani steht oder Fanelli, was das Ganze auch nicht wirklich logischer und übersichtlicher macht, aber das ist nicht der einzige Aspekt, der mich an diesem Buch ein wenig gestört hat.Neben diesem seltsamen Vorgehen rund um den Namen der Protagonistin ist diese auch noch eine Person, die mir irre unsympathisch ist. Dieser Wunsch unbedingt zur High Society zu gehören und was sie dann dafür so macht, ist einfach nur aberwitzig. Allen voran die Tatsache, dass sie Wochen vor ihrer Hochzeit das Essen fast einstellt, da sie unbedingt eine Hochzeitsfigur haben will, die für sie impliziert, dass sie Size Zero haben muss und vom Gesicht her aussieht, wie ein wandelndes Skelett. Ganz gruselig. Dann noch ihre allemein sehr seltsame Art, bei der ich sowohl in ihrer Gegenwart, als auch bei den Geschichten aus ihrer Vergangenheit oftmals nur gedacht habe, wie man so doof sein kann oder ähnliches. Sie konnte mir irgendwie nicht sympathisch werden. Die Handlung selbst ist zunächst ehrlich einfach nur langweilig und zieht sich endlos. So richtig klar, worauf alles hinauslaufen soll, ist mir lange nicht und auch die eher schrecklicheren Sachen, die TifAni so passieren, werden von ihr fast schon lapidar abgehandelt, als sei eigentlich nichts gewesen, denn ihr einziges Ziel ist von jeher nur zu den 'coolen' Leuten zu gehören. Sehr oberflächlich, wie ich finde und keine herausragende Eigenschaft dieser Protagonistin. Gegen Ende wird das Buch dann doch glatt nochmal etwas interessant und mit einem Anteil der Geschichte hatte ich so auch definitiv nicht gerechnet. Nachdem dann dieser Teil jedoch erzählt wurde, flacht der Handlungsbogen so schnell ab, als sei das bisschen Luft, was noch in der Story steckte, schlagartig verpufft.Alles in allem ein sehr interessantes Thema, das einfach sehr seltsam aufgeabut wurde. Man kann es lesen, kann es aber genau so gut einfach lassen.

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  • Anis äußere Fassade

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    Christian_liest

    Christian_liest

    11. September 2016 um 17:15

    Ani FaNelli scheint ein Leben zu führen welches sich jede Frau nur wünscht - sie arbeitet bei einer großen Modezeitschrift, wohnt in einer teuren Wohnung in New York und ist mit einem Adeligen verlobt den sie bald heiraten will. Sie scheint die glücklichste Frau zu sein doch sie hat ein großes Geheimnis welches sie seit Jahren verfolgt. Sie trifft einen Lehrer aus dieser Vergangenheit der alles in ihr aufwühlt. Und schon bald sieht sie das sie an allem zweifeln wird. Der Titel passt sehr gut zu Ani und wie sehr sie bedacht ist das ihr Leben nach außen perfekt scheint. Das Cover finde ich sehr düster, was der Geschichte angemessen ist. Es wirkt mit der Rose aber sehr hochwertig. Bis zur Hälfte erfährt man sehr viel von Ani und sie wirkt bis dahin sehr oberflächlich und sogar leicht unsympathisch. Bei ungefähr der Hälfte des Buches wird ihr Geheimnis gelüftet und man kann ihre Reaktionen der ersten Seiten nachvollziehen. Ani als Figur ist für mich im Buch sehr zwiespältig, einerseits wirkt sie zickig, arrogant und oberflächlich andererseits bekommt man aufgrund der Ereignisse in ihrer Jugend Mitgefühl mit ihr und ich möchte die Figur in manchen Momenten schütteln damit sie zur Besinnung kommt. Die Figuren werden ausreichend derailiert beschrieben und die Sprache würde ich als jugendlich vulgär bezeichnen. Das Buch wird in zwei Zeitspannen geschildert - welche Ereignisse Ani in ihrer Jugendzeit erlebt hat und Ihr derzeitiges Leben. Jedoch wechseln diese manchmal so sehr das man schon mal durcheinander kommt. Das Ende finde ich super und wäre bei jedem anderen Ausgang enttäuscht gewesen. Alles in allem ist das eines der interessantesten Bücher die ich gelesen habe obwohl ich den Anfang als leicht langatmig und zu oberflächlich fand.

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  • So enttäuschend!

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    Fritzi

    Fritzi

    17. July 2016 um 19:02

    TifAni FaNelli sollte eigentlich glücklich sein. Sie hat alles, was man sich nur erträumen kann: einen tollen Job beim renommiertesten Frauenmagazin der USA, sie trägt tolle Kleidung, lebt in einer exklusiven Wohnung in New York und hat einen reichen und gutaussehenden Verlobten, mit dem die Märchenhochzeit kurz bevorsteht. Die Beschreibung klang interessant, ein Geheimnis in der Vergangenheit der Protagonistin – darauf bin ich sofort angesprungen. Auch das Genre Thriller ist für mich immer eine gute Wahl. Nun, da ich das Buch gelesen habe, bin ich sehr enttäuscht: TifAni, die sich nur noch Ani nennt, ist mir bis zum Ende nicht sympathisch geworden. Sie ist oberflächlich und lebt ein Leben, das nur Schein ist und das läuft mir persönlich sehr zuwider. Sogar dann, als man erfährt, warum sie so geworden ist, und wo der Leser dann Verständnis aufbringen müsste, auch da bleibt sie mir fremd. Was ihr in der Jugend passiert ist, ist natürlich schlimm – wie sie aber damit umgeht, ist nicht viel besser! Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch nicht und die dauernden Zeitsprünge fand ich höchst anstrengend. Der Lesefluss, so er überhaupt aufkam, war dadurch stark gemindert. Die vielen Fehler finde ich ebenfalls sehr störend. Mich hat das Buch unglaublich gelangweilt, die Story hat mich zu keinem Zeitpunkt gepackt und ich habe mich nur durch die Seiten gequält. Auch fand und finde ich, dass es sich hier nicht um einen Thriller handelt. Die Rose auf dem Cover fühlt sich so samtig an, wie sie aussieht. Doch allein auf Grund der Haptik kann ich leider keine Leseempfehlung geben.

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  • Ich.Bin.So. Glücklich

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    karin66

    karin66

    04. June 2016 um 20:34

    Das Cover hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Es ist wunderbar gestaltet, die schwarze Rose deutet auf eine verborgene dunkele Seite hin. Auch der Titel „Ich. Bin. So. Glücklich.“ Lässt auf eine Romantische Geschichte hoffen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt. Ani FaNelli scheint das perfekte Leben zu führen. Obwohl sie aus einer unteren Schicht kommt, hat sie sich ein erfolgreiches Leben aufgebaut. Sie lebt in New York und arbeitet als Journalistin bei einer angesehenen Frauenzeitschrift. Sie ist mit dem vermögenden, charmanten und gutaussehenden Luke verlobt. Im Moment plant sie eine berauschende Hochzeitsfeier bei der alles vom edelsten und besten sein wird. Sie hat hart dafür gearbeitet, um diesen Status zu erreichen. Vor der Hochzeit möchte sie einen Dokumentarfilm zu den vergangenen Geschehnissen in ihrer High-School drehen. Dabei wird so einiges aus ihrer Vergangenheit aufgedeckt und das anscheinend so perfekte Leben entpuppt sich mehr oder weniger zu einer Farce. Ein sehr interessantes Buch, das immer wieder neue Wendungen aufnimmt. Ich kann es nur empfehlen.

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  • Das scheinbar perfekte Leben

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    Ekcnew

    Ekcnew

    02. June 2016 um 19:15

    Ani FaNelli müsste eigentlich richtig glücklich sein. Die Hochzeit mit Luke steht kurz bevor, die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Luke kommt aus einem adeligen Haus. Ani liebt ihren Traumberuf, sie wohnen in einer luxuriösen Wohnung in New York. Sie führt ein glamouröses Leben - ein scheinbar perfektes Leben, in dem Geld keine Rolle spielt. Doch Ani hat auch ein Geheimnis. Wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt? Zum einen wird der Roman in der Gegenwart erzählt. Ein weiterer Erzählstrang erzählt, was Ani als Jugendliche erleben musste. Beide Erzählstränge wechseln sich sehr passend ab. So erfährt der Leser nach und nach, was sich damals wirklich ereignet hat. Auf dem Buchrücken ist, wie ich finde, folgende sehr zutreffende Beschreibung: "Wenn Ihnen Gone Girl gefiel, werden Sie begeistert sein, dass es noch eine Frau in der Literatur gibt, die schlau und gemein, verletzbar und abscheulich zugleich sein darf." Ich brauchte erst einige Seiten, um mit der Geschichte warm zu werden. Aber dann hat mich das Lesefieber gepackt.

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  • Schockierende Ereignisse

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    Landkartenleser

    Landkartenleser

    02. June 2016 um 12:54

    Inhalt: "Ich. Bin. So. Glücklich." von Jessica Knoll handelt von TifAni (Ani) FaNelli. Sie lebt mit Ende zwanzig ein traumhaftes Leben, denn sie wohnt in New York City, arbeitet als erfolgreiche Redakteurin beim Women's Magazine und steckt mitten in den Vorbereitungen ihrer Hochzeit mit einem sehr, sehr reichen Mann. Doch der Schein trügt, denn hinter der kleinen, hübschen size-zero Frau verbirgt sich ein großes, hässliches Geheimnis, verbunden mit einem Ereignis, welches fast fünfzehn Jahre zurück liegt. Aber dieses Ereignis lässt sie nicht los und ihre schöne Fassade beginnt zu bröckeln, zusammen mit allem, was sie sich aufgebaut hat. Cover und Aufmachung: Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es ist sehr schlicht und, bis auf die knallige Schrift, sehr düster, was gut zur Grundstimmung der Geschichte passt. Die Rose ist der einzige und zentrale Gegenstand auf dem Cover und sie passt meiner Meinung nach perfekt. Sie spiegelt Ani wieder, von außen wunderschön, aber ihr Geheimnis so dunkel, wie die Blütenblätter. Außerdem ist der Effekt toll, dass die Rose nach außen gestanzt ist, sodass man das Gefühl hat, man könnte sie aus dem Buch heraus nehmen. Meine Meinung: TifAni ist keine typische Protagonistin, mit der man sich identifizieren kann. Sie kommt anfangs sehr aufgesetzt, kratzbürstig und arrogant rüber, jedoch ändert sich das, je weiter man liest, da man mit jedem Kapitel besser versteht, warum sie so geworden ist und was sie bewegt. Unsere Protagonistin begleitet man immer abwechselnd als 28-Jährige, verlobte Frau und als 14-Jährigen, rebellischen Teenager. Dabei gefielen mir die Kapitel aus der Sicht der jungen Tif wesentlich besser. Es wurde viel mehr Spannung aufgebaut und man kam TifAni viel nähr und konnte sie besser verstehen, wohingegen sich die Kapitel der Gegenwart oft etwas zogen und den Lesefluss beeinträchtigten. Die Enthüllung des großen Geheimnis war für mich wirklich schockierend, obwohl schon andere grausame Dinge vorher geschehen sind. Ich habe schon einige Bücher gelesen, bei denen ich schon im Voraus ahnen konnte, was geschehen wird, aber Jessica Knoll schafft es den Leser planlos auf den großen Knall zulaufen zu lassen. Ich hatte vorher nicht im geringsten mit dieser Thematik gerechnet, aber die Autorin hat sie wirklich gut umgesetzt. Diese Geschichte zeigt, was Mobbing und Gewalt mit einem Menschen machen können, aber auf eine unglaublich brutale Weise. Zu Jessica Knolls Schreibstil kann man sagen, dass er sehr flüssig ist. Viele Stellen ließen sich sehr schnell lesen, denn Knoll scheint zu wissen, wie man den Leser packt. Auch das Ende fand ich gut, da man bemerkt hat, wie TifAni im Laufe des Buches stärker geworden ist und sich selbst mehr akzeptiert. Fazit: Eine außergewöhnliche Protagonistin, deren Erlebnisse in der Vergangenheit sehr schockierend sind. Eine Protagonistin, die ein Biest sein kann, aber auch ein wahnsinnig verletzliches Inneres hat. Jessica Knolls Debütroman erhält von mir, trotz einiger Stellen, die meinen Lesefluss etwas beeinträchtigt haben, 4 Sterne.

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  • Hält leider nicht ganz, was es verspricht!

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    Cleos_Buecherblog

    Cleos_Buecherblog

    03. April 2016 um 22:31

    Um dieses Buch wurde in Bloggerkreisen ja ein Riesen-Hype gemacht und als es mir als Rezensionsexemplar angeboten wurde, konnte ich ehrlich gesagt nicht widerstehen, dafür klang der Klappentext einfach zu gut und ich muss sagen: es ging auch wirklich gut – nämlich mit einer schicken, kleinen Mordfantasie – los. Leider konnte mich der Rest nicht so richtig-richtig überzeugen, aber das mag auch an meinen hohen Erwartungen gelegen haben. Die 416 Seiten lasen sich gut. Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache bisweilen etwas… derb. Das ist nicht jedermanns Geschmack und der ein oder andere mag sich hiervon abgestoßen fühlen – für mich hat sie absolut zu TifAni FaNelli (diese Schreibweise hat mich schier wahnsinnig gemacht!) gepasst: eine verbitterte junge Frau, die – unter anderem getrieben von ihrer, sagen wir mal ambitionierten, Mutter – immer etwas besseres sein wollte und nun, wo sie es erreicht hat, darum kämpft, es behalten zu dürfen. Ich hatte zu Ani ein ziemlich ambivalentes Verhältnis: einerseits konnte ich verstehen, dass sie zu den “Coolen” in der Schule dazugehören wollte (wer wollte das als Teenager nicht?), andererseits war mir dieser Wunsch, eher noch Besessenheit, ganz oben zu bleiben und entsprechend auf alle anderen herab zuschauen, ein bisschen zu extrem. Das fängt beim Outfit an, geht bei ihren Essgewohnheiten (wobei, welches Essen?!) weiter und findet den Höhepunkt in den Hochzeitsvorbereitungen, die auch ihrem Verlobten Luke irgendwann zu viel sind… Was mir gefallen hat, ist die Tatsache, dass man sofort im Geschehen drin ist: Ani wird zu einer TV-Dokumentation eingeladen, die ein schreckliches Erlebnis in ihrer Jugend zum Thema hat, und der Leser erfährt hier durch regelmäßige und äußerst ausführliche Flashbacks, wie TifAni zu der wurde, die sie heute ist: Ani. Ich fand die Schilderungen toll, sehr authentisch und manch eine Szene hat einen auch an die eigene Jugend denken lassen. TifAni tat mir auch oft sehr leid (mobbende Mitschüler und ihre Mutter hielten sich da ganz gut die Waage) und so konnte ich der ein oder anderen Sache, die im Buch passiert (nein, ich möchte hier nicht mysteriös klingen, aber spoilern mag ich jetzt auch nicht unbedingt), mit etwas (mehr) Verständnis gegenüberstehen. Was mich ziemlich gestört hat, ist dieses “dunkle, brutale” Pseudo-Geheimnis, von dem im Klappentext zu lesen ist, hab ich irgendwie nicht so wirklich viel mitbekommen. Es gibt da zwar schon etwas schlimmes, das passiert ist, aber dies passiert doch recht offen und relativ früh im Buch und Ani hat Luke auch schon zu Anfang ihrer Beziehung davon erzählt, daher hab ich die letzten hundert gespannt gesucht und gewartet ob dieses angepriesenen Geheimnisses. Dies fand ich ein bisschen zu viel des Guten aber sonst ein recht unterhaltsamer Roman mit Charakteren, die echter sind als einem manchmal lieb war und einem – für mich schlüssigen – Ende. Gespannt bin ich auch auf den Film – Reese Witherspoon hat sich zumindest schon mal die Rechte am Buch gesichert. Wer die Mischung aus Liebe, Hass, Rache, Verzweiflung, Zurückweisung, Enttäuschung und Hoffnung mag, ist hier recht gut bedient!Hier könnt Ihr in Ich. Bin. So. Glücklich. reinlesen.

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  • Ich bin so Glücklich

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    sergebendre

    sergebendre

    23. March 2016 um 16:04

    TifAni Fanelli oder Ani Fanelli wie sie sich heute nennt scheint ein Glückliches Leben zu führen. Sie ist 28 Jahre alt, lebt in New York, hat einen tollen Job bei einem Frauen Magazin und ist mit Luke verlobt der aus reichem Hause stammt. Doch der Schein trügt. Plötzlich holt sie ihre Vergangenheit wieder ein und Ani beginnt an ihrer Liebe für Luke zu zweifeln. Ein Fernsehteam will eine Doku drehen über das was Ani mit 14 erlebt hat. Eigentlich war sie damals das Opfer doch wurde von allen anderen wie ein Täter behandelt. Ani möchte diese Doku unbedingt machen doch auf die Unterstützung ihres Verlobten hofft sie dabei vergebens. Luke will nur das sie das was damals war einfach vergisst und einen Schlussstrich zieht doch das kann Ani nicht. Die Geschichte ist in der Ich Form aus Anis Sicht geschrieben. Die Kapitel wechseln sich immer ab mit Gegenwart und Vergangenheit was den Leser an das Buch fesselt weil bei den Geschehnissen dadurch immer Unterbrechungen sind die einen Neugierig zurück lassen und zum weiterlesen zwingen. Das Buch ist für mich kein Thriller wie man ihn sonst kennt, ich hätte ihn wahrscheinlich eher in die Kategorie Drama gepackt. Die ersten 150 Seiten konnte das Buch mich nicht so wirklich Fesseln. Der Schreibstil war zwar gut aber die Geschichte tröpfelte vor sich hin und ich wusste nicht worauf das hinauslaufen sollte. Doch ab Seite ca. 150 konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Alles in allem ein gelungenes Buch aber in der Kategorie Thriller hab ich schon deutlich Spannendere gelesen. Daher nur 4 Sterne.

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  • Ich. Bin. So. Glücklich.

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    nellsche

    nellsche

    07. March 2016 um 07:31

    Ani FaNelli hat einen tollen Job bei einem Modemagazin und steht kurz vor der Hochzeit mit dem reichen und gut aussehenden Luke. Ihr Traum von einem glamourösen und adligen Leben ist dabei, sich zu erfüllen. Doch in ihrem Inneren lauert ein schreckliches Geheimnis. In der Highschool, als sie vierzehn Jahre alt war, passierten ihr schreckliche Dinge. Dinge, die sie für immer geprägt haben. Das Cover des Buches ist wirklich unheimlich anziehend. Eine schwarze Rose und gelbe Schrift auf zartem Untergrund. Das Buch muss man einfach in die Hand nehmen und es fühlt sich ganz toll an. Die Beschreibung des Buches hörte sich spannend und interessant an und ich freute mich darauf, es zu lesen. Doch leider fiel es mir anfangs schwer, in die Geschichte rein zu finden. Das lag an den mehrfachen Wechsel zwischen der heute achtundzwanzigjährigen Ani und der damaligen vierzehnjährigen TifAni. Dem konnte ich anfangs nicht folgen, weil ich die Hintergründe und Zusammenhänge noch nicht kannte und mir nicht klar war, wo die Geschichte hinführen soll. Je mehr ich gelesen habe, umso klarer wurde die Geschichte dann und entwickelte auch einen gewissen Sog. Richtige Spannung wollte bei mir jedoch nicht aufkommen. Ani war mir meiner Meinung nach viel zu naiv und viel zu sehr darauf bedacht, der angesagten Clique an ihrer Highschool zu gefallen. Dabei hat sie sich in teilweise schreckliche Situationen gebracht und wirklich Schreckliches getan und erlebt. Aber mein Mitgefühl für sie hielt sich stark in Grenzen, was sicher daran lag, dass sie mir zu angepasst, unsympathisch und oberfächlich war. Sie hat kein Selbstwertgefühl und war weder damals noch heute wirklich sie selbst, denn sie war bzw. ist nur darauf bedacht, es allen recht zu machen, um beliebt und erfolgreich zu sein. Soetwas liegt mir einfach nicht. Das Buch ist lesenswert, hat mich aber leider nicht komplett überzeugt. Ich vergebe daher 3 Sterne.

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  • Ohne Worte

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    mj303

    mj303

    23. February 2016 um 14:10

    Ich habe diesen "Thriller" an einem Tag durchgelesen. Leider nicht weil er so grandios gut und fesselnd war, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Sondern weil das Buch so langatmig, langweilig und völlig an den Haaren herbei gezogen war, dass ich angefangen habe es nur noch zu überfliegen. Der Klappentext wirbt damit, man würde diese Geschichte lieben, wenn man Gone Girl mochte. Das ist für mich fast schon frech, da es meilenweit davon ist. Eine Geschichte mit einer unsympathischen Protagonistin - zu keinem Zeitpunkt so geheimnisvoll wie erhofft, Schade!

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  • Ich. Bin. So. Glücklich.

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    jojo-lesemaus

    jojo-lesemaus

    Das Buch "Ich. Bin. So. Glücklich. " hat mich sehr begeistert. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte und lernen sich selbst von Seite zu Seite besser kennen. Diesen Vorgang mit zu erleben ist super. Die Handlung, die durch zahlreiche Rückblicke in die Vergangenheit spannend geprägt ist, hat mir sehr gut gefallen. Es wird viel aufgewühlt, was in der Vergangenheit der Charaktere geschehen ist, was der Geschichte Spannung, Gefühl und Authentizität verleiht. Der Schreibstil reißt mit, und trift den Leser im tiefsten Inneren, wodurch man sich in die Geschichte integriert fühlt. Die scheinbar perfekte Welt, in der Ani lebt, zerbricht Stück für Stück und genau so häppchenweise wird klar, was damals passiert sein muss. Dieser Aufbau reißt den Leser einfach mit, und fesselt ihn an das Buch. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne spannende Romane lesen, die berührend und packend geschrieben sind, und auch tiefgründige zwischenmenschliche Ereignisse enthalten.

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    • 2
    Cookiemonster333

    Cookiemonster333

    22. February 2016 um 17:18
  • Bin ich überhaupt glücklich?

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    kris006

    kris006

    05. February 2016 um 21:10

    Ani FaNelli scheint das tollste Leben zu haben. Sie arbeitet bei einem Bekannten Modemagazin, ist verlobt und wohnt in einer schicken Penthouse Wohnung. Doch dieses Leben hatte Ani nicht immer. Als Jugendliche musste sie so einiges durchmachen und trägt ein Geheimnis mit sich, welches von einer Person wieder hoch kommt. Und schon bald ist die Frage ob Ani wirklich glücklich ist. Im Buch erfährt man einmal von Ani als Jugendliche - welches Geheimnis sie hat und dann als erwachsene Verlobte Frau. Ich finde beide Seiten gleichermaßen interessant erzählt. Im Buch wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig und man denkt "noch mehr kann doch nicht mehr kommen" und man irrt sich. Das Cover finde ich sehr hochwertig gearbeitet und der Titel auch irgendwie passend. Absolute Kaufempfehlung, da es eins der besten Bücher ist welches ich bisher gelesen habe.

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  • Starkes Debüt

    Ich. Bin. So. Glücklich.
    BooksAreGreat

    BooksAreGreat

    01. February 2016 um 00:46

    Dieses Buch ist ein unbedingtes Muss in diesem Jahr. Es war eines meiner Lesehighlights dieses Genres. Vor Spannung und Nervenkitzel ist es kaum auszuhalten. Man kann es fast nicht mehr zur Seite legen. Es ist wirklich kaum zu glauben, dass es der Debütroman der Autorin ist. Es hat mich von Anfang an sehr daran erinnert, wie es war als ich „cry baby“ von Gillian Flynn zum ersten Mal gelesen habe. Damals konnte ich es auch kaum glauben. Ich finde, dass die Atmosphäre sehr gelungen dargestellt wird. Es ist alles sehr geheimnisvoll und man weiß nicht so recht was man glauben darf. Die Geschichte hat zwei Erzählzeiten, die Vergangenheit und die Gegenwart der Protagonistin. Der Wechsel zwischen diesen beiden ist oft sehr schnell. Ich kann mir vorstellen, dass dieser harte Schnitt gewollt ist und stilistisch würde es auch gut zur Geschichte passen. Die Charaktere sind alle sehr lebhaft und authentisch beschrieben. Man kann sie sich sehr gut vorstellen. Die Protagonistin ist gleichzeitig die Ich-Erzählerin, woraus eine ausgeprägte Innensicht resultiert. Das hat mir sehr gefallen, denn so konnte man sich sehr gut in ihre Psyche hineinversetzen. Der Schreibstil ist fesselnd. Die Autorin schafft es die Spannung über das ganze Buch verteilt konstant zu halten und an einigen Stellen noch zu steigern. Es ist flüssig zu lesen. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat alles was ich erwartet habe: Spannung, Thriller, Drama. Außerdem kann es mit seinem hervorragenden Schreibstil den Leser fesseln. Deswegen kann ich es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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