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LousBooks

vor 5 Monaten

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Jessica trifft durch Zufall auf Danny. Die beiden lernen sich kennen, ohne, dass Danny Jessica an sich ranlässt oder ihr wichtige Dinge anvertraut. Zu viel ist geschehen, was abstoßend auf andere wirken könnte oder jeden zum Weglaufen drängt. Am liebsten würde er solange es geht ein ganz normales Leben führen, obwohl das schier unmöglich ist...
Eigentlich ist es unmöglich einen Klappentext anzugeben, ohne direkt die halbe Handlung zu verraten. 
Zu Beginn fand ich das Buch, zugegebener maßen, etwas langweilig. Es hat die ersten hundert Seiten gedauert, bis ich zu Jessica, Christinas und Dannys Charakteren gefunden habe und die richtige Handlung langsam Gestalt annahm. Aber ab diesem Zeitpunkt, konnte ich den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Ein Geschehnis folgte auf das nächste Geständnis. Vor allem ist es ein Thema, das, so grausam es auch ist, viel zu selten in allgemeinen Büchern aufgegriffen wird. Es regt wirklich zum Nachdenken an und das tue ich nicht sehr oft nach einem gewöhnlichem klassischem (Liebes-)Roman. Ich könnte hier, wie viele andere vielleicht auch, selbst einen halbes Buch als Rezension verfassen, aber ich kann nur sagen, dass mich diese Geschichte zutiefst erschüttert und doch aufgefangen hat. Deswegen halte ich das jetzt kurz, sonst folgen zu viele Spoiler ;). Der zweite und der dritte Band waren gut, aber ich fand, das keiner an den ersten rankam. Der erste Teil funktioniert auch gut als Einzelroman, falls jemand keine Lust auf eine komplette Reihe hat. Der Rest ist Hintergrund.
5 Sterne für ein sehr sehr "schönes" Buch, das mehr als nur lesenswert ist.


Autor: Jessica Koch
Buch: Dem Horizont so nah
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