Jessica Koch Die Endlichkeit des Augenblicks

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Inhaltsangabe zu „Die Endlichkeit des Augenblicks“ von Jessica Koch

Der neue Roman von Jessica Koch - Autorin des Bestsellers "Dem Horizont so nah"

«Wenn du zwei Menschen zur gleichen Zeit liebst, dann entscheide dich immer für den zweiten, denn er hätte niemals dein Herz erobert, wenn der erste der Richtige gewesen wäre.» (Johnny Depp)

Was aber, wenn du beide zur gleichen Zeit kennenlernst? Was, wenn es zwei Menschen sind, die eine große Last mit sich tragen? Eine Last, die sie wie ein unsichtbares Band miteinander verbindet?
Wenn dein Herz dich zu beiden zieht, wen würdest du wählen? Denjenigen mit den körperlichen oder denjenigen mit den seelischen Wunden? Würdest du dich überhaupt entscheiden, wenn du wüsstest, welche endgültigen Konsequenzen deine Wahl mit sich bringt?

Eine Geschichte über vergebene Chancen. Eine Geschichte über das Trugbild des ersten Moments. Eine Geschichte über die Endlichkeit des Augenblicks.

Mal wieder zu Tränen gerührt. Ich liebe die Bücher von Jessica Koch

— Dini237

Anfangs richtig, richtig gut - dann leider nur noch Seifenoper.

— DrunkenCherry

sehr emotionaler Roman mit ganz kleinen Schwächen!

— vronika22

Zuviel Drama und zu vorhersehbar. Guter Stil, Story leider nur Mittelmaß.

— Catgirllovesbooks

Drei sind einer zu viel....

— Baph

Volle Punktzahl. Für alle die das Drama und Liebes Geschichten lieben. 💕 danke Jessica.

— Bella_Balea

Leider enttäuschend. Ich weiß nicht was die Autorin mir mit dem Buch sagen wollte. Die Charakterentwicklung ging ins negative...schade :(

— MiniMixi

Eine schöne Geschichte, die mir allerdings zu viel Drama hat

— TineTequila

Zu viel Schicksal, zu wenig zwischenmenschliche Handlungen, aber trotzdem eine gute Idee der Autorin

— jessiiixoxo

An sich eine gute Idee, die Diversität einbringt, doch überzeugen konnte mich die Ausführung leider nicht...

— NoHansen

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    Die Endlichkeit des Augenblicks

    KerstinTh

    28. January 2018 um 16:30

    Dieser Roman handelt von drei gebrandmarkten jungen Menschen und ihrer Liebe zueinander. Sebastian und Joshua sind seit klein auf beste Freunde. Nach einem tragischen Unfall sind sie wie miteinander verschmolzen. Basti sitzt seit dem im Rollstuhl. Und Josh gibt sich die Schuld daran und möchte am Liebsten sein Leben für Basti geben. Er zieht sich vollkommen in seine Depression zurück. Dann lernen die beiden Samantha kennen. Sie hat es ebenfalls nicht leicht. Ihre Schwester ist Autistin und ihr Vater hat die Familie deshalb verlassen. Auch Sam gibt sich hierfür die Schuld. Wie soll es anders sein, Basti und Sam verlieben sich in einander. Doch dann bekommt Sam einen Zugang zu Josh und holt ihn aus seinem Schneckenhäuschen. Leider basiert dieser Roman scheinbar auf Schuldzuweisungen. Die erste Hälfte des Romans war die reinste Qual. Josh und Sam wettstreiten schon fast, wer bemitleidenswerter ist und das Lesen macht keinen Spaß. Josh verbreitet eine sehr depressive Stimmung, die leider auch nicht durch Basti und Sam wieder aufgefangen wird. Die zweite Hälfte ist dann etwas angenehmer. Allerdings konnte dies das Ganze auch nicht mehr rausreißen. Die Geschichte war recht hervorsehbar, vor allem nach dem Lesen des Klappentexts. Der Schreibstil von Jessica Koch ist leicht und flüssig zu lesen. Zwischendurch gab es einige schöne Zitate/Aussagen, in denen viel Wahrheit steckt. Die Charaktere waren mir in diesen Kombination zu negativ. Keiner hatte ein normales Leben – bei allen Tragik pur. Das war mein erstes Buch von Jessica Koch. Ich hatte schon einiges Positives über ihre Bücher – vor allem die Danny-Trilogie – gehört und freute mich aufs Lesen dieses Buches, als ich es geschenkt bekam. Doch leider wurde ich sehr enttäuscht. Und ich hätte es am Liebsten nach 50 Seiten aus der Hand gelegt. Doch da ich jedem Buch die Chance gebe mich doch zu überzeugen, habe ich es zu Ende gelesen. Die letzten 50 bis 70 Seiten waren dann auch wirklich gut. Ich glaube es wäre eine bessere Geschichte geworden, wenn Sam nicht auch ein „gebrandmarktes Kind“ gewesen wäre. Ich kann leider nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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  • Die Endlichkeit des Augenblicks

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    Kleine8310

    07. January 2018 um 04:38

    Lesegrund:  Das neue Buch von Jessica Koch hat mich aufgrund des Klappentextes gereizt. Der Hauptgrund es zu lesen war, dass ich mir eine emotionale Geschichte davon versprochen habe.    Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Samantha, Basti und Josh. Die drei lernen einander in einem Biergarten kennen. Josh und Basti sind beste Freunde, aber eine Mutprobe vor einigen Jahren, veränderte ihrer beider Leben auf eine tragische Weise. Basti sitzt seit dieser Mutprobe im Rollstuhl und Josh leidet unter Schuldgefühlen, weil er ihn damals noch dazu ermutigt hat. Basti verliebt sich schnell in Sam und auch Sam merkt schon bald, dass er ihr immer wichtiger wird. Josh hingegen hat Angst, dass Sam Basti verletzen könnte und auch seine Schuldgefühle machen ihm immer mehr zu schaffen, sodass es sogar zu einem Suizidversuch kommt. Aus diesem Loch befreit ihn ausgerechnet Sam, die ihm nach und nach immer mehr bedeutet ... Schreibstil:  Der Schreibstil von Jessica Koch ist leicht und problemlos zu lesen. Allerdings habe ich den nötigen Tiefgang, was die Thematik angeht oft vermisst, was sicherlich auch an den vielen Perspektivwechseln zwischen den drei Protagonisten gelegen hat.  Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mich leider nicht begeistern können. Zum einen fehlte es mir an Tiefgang in den Handlungen und zum anderen fand ich sie alle drei doch deutlich zu klischeebeladen. Besonders letzteres fand ich ziemlich anstrengend und auch enttäuschend.   Spannung:  Den Spannungsbogen hat die Autorin recht gut gehalten, aber, in meinen Augen, hätte er gerne noch ein bisschen höher angesetzt werden können. Dadurch, dass mich die Charaktere und die emotionale Komponente nicht richtig überzeugen konnten, war ich leider auch nicht so von der Handlung gefesselt, wie ich es mir gewünscht hätte.    Emotionen:   Von den Emotionen hatte ich mir bei diesem Roman ganz viel versprochen, aber ich war letztendlich doch ziemlich enttäuscht davon. Vorallem störten mich die vielen Klischee's und auch manche Entwicklungen, die ich persönlich sehr bedenklich finde. Ein suizidaler Mensch der nur durch Gespräche mit einer nicht fachgerecht ausgebildeten Person gerettet wird? Das erscheint mir sehr risikoreich, vorallem wenn es Menschen lesen, die dann glauben ebendieses auch leisten zu können. Ich finde, dass die Geschichte in manchen Punkten einfach gefährliche Botschaften vermittelt und das hat mir nicht gut gefallen.     Von "Die Endlichkeit des Augenblicks" hatte ich mir wesentlich mehr versprochen, als ich bekommen habe. Vorallem störten mich die Klischee's und dass die Entwicklungen, sowie die Charaktere den nötigen Tiefgang vermissen liessen. Daher gibt es von mir leider nur 1,5 Rosen, aufgerundet auf 2.

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  • Erst richtig toll, dann nur noch Seifenoper

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    DrunkenCherry

    30. December 2017 um 00:27

    Ich habe mich total auf das neue Buch von Jessica Koch gefreut und ihr leichter Schreibstil hat es mir auch sehr einfach gemacht, in die Geschichte einzusteigen. Zuerst aber muss ich anmerken, dass der Klappentext bei mir völlig falsche Erwartungen geweckt hat. Ich hatte mit einer Dreiecksbeziehung oder einem Liebesdreieck gerechnet, aber hier entwickelt sich etwas völlig anderes.Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen, lediglich Sam, die Protagonistin entwickelt sich von ziemlich vernünftig und verständnisvoll zu sehr kindisch und unüberlegt, was ich sehr schade fand.Generell hatte ich ein Problem mit dem allgemeinen Verlauf des Buches.Anfangs war ich mir nämlich sicher, ein fünf Sterne Buch in den Händen zu halten.Doch nach ungefähr der Hälfte schlägt die Autorin eine Richtung ein, die sich wie der Erzählstrang einer billigen Soap-Opera angefühlt hat. Sie hatte tolle Themen wie Liebe zu einem Rollstuhlfahrer und Depressionen - und hatte scheinbar nicht den Mut, hier eine Richtung einzuschlagen, die nicht x-beliebig ist. Nach der Danny-Trilogie hatte ich hier eigentlich etwas anderes erwartet. Nicht in dieser Heftigkeit, aber ich finde, hier wurde einfach Potential nicht benutzt.Was mich aber richtig genervt hat, war, wie hier mit Depressionen umgegangen wurde. Ein akut selbstmordgefährdeter Mensch wird hier dargestellt, als könnte die Liebe ihn heilen. Nein, einfach nein. Das war mir einafch zu viel der romantischen, aber unrealistischen Vorstellung.Das Buch hätte wirklich toll sein können, wäre es nicht darauf ausgelegt gewesen, klischeehaft und Happy End gezwungen zu enden. Aber ich hoffe trotzdem, dass Jessica Koch bald wieder ein neues Buch schreiben wird, denn ihr Schreibstil und ihre Ideen gefallen mir generell unheimlich gut.

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  • sehr gefühlvoll und berührend geschrieben!

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    vronika22

    08. December 2017 um 21:19

    Inhalt:Dieser Roman stellt eine Dreiecksbeziehung zwischen Samantha (Sam), Sebastian (Basti) und Joshua (Josh)  dar. Vor etlichen Jahren gab es aufgrund einer dummen Mutprobe einen schlimmen Unfall. Seitdem ist Bast querschnittsgelähmt und Josh hat  psychische Probleme und Selbstmordgedanken, da er sich die Schuld an dem Unglück gibt. Sam lernt die beiden kennen und verliebt sich in beide, bzw. sie kann sich nicht so wirklich entscheiden...Meine Meinung:Die einzelnen Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht dieser drei Hauptprotagonisten geschrieben, so dass man die Situation jedes einzelnen besser verstehen kann.Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Das Buch ist unheimlich emotional, gefühlvoll und berührend. Es ist auch durchweg eine gute Mischung aus Spannung, Dramatik und Romantik vorhanden.Mein einziger Kritikpunkt ist der Inhalt. So ganz konnte ich die Protagonisten nicht verstehen. Josh und Sam kamen irgendwie nicht so ganz authentisch bei mir an. Basti war mir am sympathischsten. Er hat trotz seiner Behinderung Lebensmut und auch richtig zurück ins Leben gefunden und sich sogar verliebt. Er macht wirklich das Beste aus seiner Situation. Josh hingegen konnte ich nicht verstehen. Er lässt sich so hängen, obwohl es ihm eigentlich sehr gut gehen könnte. Und dann täuscht und belügt er seinen einzigen Freund. Das hat mich schon etwas erschüttert.Bei Sam bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits war sie mir sehr sympathisch. Aber andererseits finde ich dass eine Frau in ihrem Alter nicht so zwischen zwei Männern hin- und hergerissen sein kann. Wenn man jemanden liebt, dann merkt man das doch! Diese Liebesgeschichte kam also nicht so ganz authentisch bei mir an.Aber nichtsdestotrotz ein schöner, berührender und zu Herzen gehender Roman, der mich gut unterhalten hat.

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  • Ein Buch, dass zu Tränen rührt

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    Rori03

    02. December 2017 um 20:39

    Rezension zu "Die Endlichkeit des Augenblicks"   Autor: Jessica Koch                                318 Seiten   Roman   Rowohlt Taschenbuch Verlag   Taschenbuch Samantha geht alleine in einen Biergarten und lernt dort Sebastian und Joshua kennen. Sebastian ist ihr sofort sympathisch und sie verabreden sich, da fällt Samantha auf, dass Sebastian im Rollstuhl sitzt. Die beiden kommen zusammen, doch dann fährt Sebastian in den Urlaub und da fällt Samantha erst richtig Joshua auf. Die beiden kommen sich näher. Es gerät alles ausser Kontrolle bis etwas Schlimmes passiert. Das Buch hat mich fast zu Tränen gerührt, demnach hat es mir sehr gut gefallen. Es liess sich unglaublich schnell lesen, so dass ich es sehr schnell durchgelesen habe. Eine Geschichte, die einem sehr nahe geht und nur für Personen empfohlen wird, die keine psychischen Probleme haben. Wie die ganze Geschichte aufgebaut war, liess einem mindesten Gänsehaut verspüren. Eine verzwickte Lage, aus die Samantha das Beste daraus gemacht hat, wie ich finde.  Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen und liess sich, wie gesagt, sehr gut lesen. Obwohl es ein eher schweres Thema ist, kam man sehr gut voran.  Fazit: Ein Buch dem ich nur 5/5 Sternen geben kann, weil es definitiv ein Jahreshighlight von mir ist. Hier Link zur Verlagseite: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/die-endlichkeit-des-augenblicks.html

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  • Hatte mir mehr davon versprochen

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    Catgirllovesbooks

    16. November 2017 um 17:46

    Zusammenfassung: Sebastian und Joshua sind seid ihrer Kindheit die besten Freunde. Doch dann schlägt dass Schicksal bei einer dummen Mutprobe knallhart zu: sie fallen aus großer Höhe. Basti ist danach querschnittsgelähmt und Josh hat psychische Probleme und Depressionen. Denn er gibt sich die Schuld daran. Fortan weicht er seinem Freund nicht mehr von der Seite und geht mit ihm durch die Reha. Joshuas Mutter starb, als er noch ein Kind war und sein Vater war ihm und seiner Schwester überfordert. Und so wurde Sebastians Familie auch irgendwie seine. Bastis Familie ist reich und hat ihm eine Behindertengerechte Wohnung eingerichtet. Die beiden haben sich an dass neue Leben gewöhnt, obwohl Sebastian sich oft von Joshua eingeengt fühlt. Denn er ist unbeherrscht und neigt zu Wutausbrüchen... Eines Tages lernen die Beiden Samantha kennen. Und bei Basti und ihr ist es Liebe auf den ersten Blick. Nach einigem Zögern beginnen die jungen Leute eine zarte Beziehung. Und auch Josh muss sich mit der Situation abfinden. Doch dann eskaliert die Situation bei den beiden Jungs und Joshua verletzt sich wieder mal selber. Er muss ins Krankenhaus, und dieses Ereignis wird die Leben aller verändern... Meine Meinung: Die Endlichkeit des Augenblicks war mein erstes Buch von Jessica Koch. Ich habe lange hin und her überlegt, wie ich rezensieren soll. Es hat mir ganz gut gefallen, aber viel zu viel Drama. Ich habe nichts gegen traurige, oder schwere Bücher - aber hier war alles überspitzt. Joshua mit seinen psychischen Problemen, Sebastian zwar reich aber im Rollstuhl und Sam, die Verlustängste und eine autistische Schwester hat. In diesem Roman war nichts ansatzweise "normal". Es war wirklich von allem viel zu viel. Und selbst das Ende ließ mich seltsam kalt. Was mich sehr erschrocken hat, denn normalerweise gehöre ich zu denen die bei Büchern auch mal weinen. Am Ende war ich nur froh, dass ich das Buch durch hatte, es hat mich einfach nur runtergezogen. Auch konnte ich diverse Entscheidungen einfach nicht nachvollziehen. Sie waren für mich absolut unverständlich und auch sinnlos. Der Stil hingegen ist flüssig und gut. Ich konnte den Roman so durchlesen. Das Cover ist sehr schön, in weinrot. Man sieht die Silhouetten der drei Protagonisten. Wobei zwei auf einer Bank sitzen und Einer eher abseits steht. Die Schriftzüge sind weiß und leicht geschwungen. Ich danke dem Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar!

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    • 3
  • Ein Buch in das man tief eintauchen kann

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    Baph

    10. November 2017 um 08:33

    Vorweg, die Danny Triologie ist einmalig und man sollte sie auch nicht mit den anderen Büchern von Jessica vergleichen. Die Endlichkeit des Augenblicks ist keine Fortsetzung der Danny Triologie und somit sollte man nicht mit der selben Erwartung an das Buch gehen. Es ist eine schöne Geschichte mit vielen Irrungen und Wirrungen der Liebe und des Lebens.Jessica Koch schafft es wieder mit diesem Buch, dass man die Protagonisten wie gute Bekannte ansieht. Den einen mag man lieber, gegen den anderen baut sich sehr schnell eine Abneigung auf. Sam zum Beispiel konnte ich ab der Mitte des Buches nicht mehr leiden :-). Das gefällt mir an dem Buch sehr gut. Jessica ist auch hier ihrem Schreibstil treu. Es wurde ja immer bemängelt er sei "zu einfach", ich finde ihn allerdings flüssig zu lesen und da mach das Lesen auch Spaß.Die Auflösung der Geschichte war mir etwas unklar, da ich nicht wusste ob Josh das wirklich im positiven Sinne für Sam geplant hat oder ob er sie nur binden wollte. Das hätte evtl. noch deutlicher herauskommen können. 

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  • Sehr berührende Geschichte über Freundschaft & Liebe

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    Janaaa

    05. November 2017 um 15:46

    Inhalt:«Wenn du zwei Menschen zur gleichen Zeit liebst, dann entscheide dich immer für den zweiten, denn er hätte niemals dein Herz erobert, wenn der erste der Richtige gewesen wäre.» (Johnny Depp)Was aber, wenn du beide zur gleichen Zeit kennenlernst? Was, wenn es zwei Menschen sind, die eine große Last mit sich tragen? Eine Last, die sie wie ein unsichtbares Band miteinander verbindet?Wenn dein Herz dich zu beiden zieht, wen würdest du wählen? Denjenigen mit den körperlichen oder denjenigen mit den seelischen Wunden? Würdest du dich überhaupt entscheiden, wenn du wüsstest, welche endgültigen Konsequenzen deine Wahl mit sich bringt?Eine Geschichte über vergebene Chancen. Eine Geschichte über das Trugbild des ersten Moments. Eine Geschichte über die Endlichkeit des Augenblicks.“Meine Meinung:Dem Horizont so nah“ – Das erste Buch der Autorin Jessica Koch hat mich damals so in den Bann gezogen und gehörte zu meinen Lieblingsbüchern. Als ich sah, dass Jessica ein weiteres Buch geschrieben hat, konnte ich mein Glück kaum fassen. Das Buch wanderte also direkt auf meine Wunschliste. Umso glücklicher war ich, als der Verlag mir dieses Buch zum Rezensieren zuschickte. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Rowohlt-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken! Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und es hat mir meinen Tag versüßt. Meine Meinung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst!Das Cover ist auch bei diesem Buch sehr schön gestaltet, wobei ich ehrlich zugeben muss, dass es mir fast ein bisschen besser gefällt als bei der Danny-Trilogie.Der Schreibstil ist flüssig und die gesamte Handlung ist fesselnd geschrieben, sodass ich das Buch recht schnell beendet habe.Es handelt sich um eine schöne, aber auch traurige Geschichte über Freundschaft, Liebe und Familie mit viel Drama. Ein berühmtes Zitat besagt folgendes: „Manchmal passiert lange Zeit nichts und dann alles auf einmal.“, was vollkommen auf das Buch zutrifft. Meiner Meinung nach war es schon ein bisschen zu viel Drama. Jedoch schränkte dies mein Lesevergnügen in keinster Weise ein. Im Gegenteil: Es steigerte ein wenig die Spannung. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich nicht weiter darauf eingehen. Wer das Buch gelesen hat, wird sicherlich verstehen was ich meine.„Die Endlichkeit des Augenblicks“ wird abwechselnd aus der Sicht der drei Hauptprotagonisten Sebastian, Samantha und Joshua erzählt. Man bekommt einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der drei und kann sich gut in deren Lage hineinversetzen. Allerdings gab es auch Momente, in der ich gewisse Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Insbesondere die von Josh. Trotz allem war Spannung da und viele Dinge kamen unvorhergesehen. Insbesondere gegen Ende kam eine unerwartete Wendung.Normalerweise bin ich kein Fan von Dreiecks-Beziehungs-Geschichten. Dennoch hat Jessica Koch es geschafft, mich an das Buch zu fesseln und ich habe eine derartige Liebesbeziehung zum ersten Mal mit anderen Augen gesehen. Ich hätte es niemals für möglich gehalten und bin sehr beeindruckt. Der einzig kleine Kritikpunkt wäre eben die ganzen Schicksalsschläge. Weniger hätte dem Buch auch nicht geschadet. Es ist und bleibt aber auf jeden Fall eine sehr bewegende Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt.Von mir gibt es 4,5-5 Sterne und ich kann es jedem empfehlen, der auf Liebesgeschichten mit Drama steht.

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  • Die Endlichkeit des Augenblicks - Leider Zeitverschwendung

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    MiniMixi

    26. October 2017 um 10:59

    Der Roman „Die Endlichkeit des Augenblicks“ wurde von Jessica Koch geschrieben und erschien im September 2017 im Rowohlt-Verlag. Das Buch hat 316 Seiten und spielt in Frankfurt in Deutschland. Die Geschichte wird aus den Sichten der drei Protagonisten erzählt. Josh, Basti und Sam finden auf einem ungewöhnlichen Weg zueinander und müssen sich gemeinsam dem Ernst des Lebens stellen. In diesem Buch geht es vor allem um Themen wie Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und Treue. Sam ist eine junge Frau, die schon einiges hinter sich hat. Ihr Vater hat die Familie verlassen, weil ihre kleine Schwester an Autismus leidet und ihre Mutter mit der Situation überfordert ist. Doch Sams Leben nimmt eine Wendung, als sie Basti kennenlernt. Er ist nach einem Unfall mit seinem besten Freund Josh an den Rollstuhl gebunden, was seine Lebensfreude jedoch in keiner Weise beeinträchtigt. Im Gegensatz zu Josh der sich seit dem Unfall schwere Vorwürfe macht und nicht von Bastis Seite weicht weil er sich schuldig fühlt. Zwischen Sam und Basti scheint es schließlich ernst zu werden, doch nach einem schicksalhaften Vorfall wird Sam von ihren Gefühlen überrollt. Denn auch zu Josh fühlt sie sich auf eine ganz eigene Art und Weise hingezogen. Für wen soll sie sich entscheiden? Für den körperlich oder für den seelisch Verletzten? Und was hätte ihre Entscheidung für Konsequenzen? Ich kannte von der Autorin bereits die Danny-Trilogie und hatte dementsprechend hohe Ansprüche an das Buch. Von dem Schreibstil wurde ich keinesfalls enttäuscht. Wie schon bei ihren anderen Büchern schafft es Jessica Koch die Seiten nur so fliegen zu lassen. Wie sie es schafft so ernste Themen mit so einem leichten Schreibstil zu übermitteln ist einfach bewundernswert. Jedoch gab es zum Ende des Buches hin immer wieder Wiederholungen bestimmter Sätze, die für ein Festhängen sorgten. Die Geschichte ging  nicht  weiter, da immer wieder dieser eine Gedanke geschildert wurde, für den keine Lösung in Sicht war. Der Charakter hat sich gewissermaßen im Kreis gedreht und kam immer wieder zu seinem Ausgangsproblem zurück. Das bringt mich direkt zum nächsten Punkt – die Charaktere. Zu Beginn lernte man jeden Charakter sehr gut und ausführlich kennen. Und wie üblich haben die Charaktere von Jessica Koch nicht immer eine einfache Vergangenheit gehabt. Das verleiht ihnen so unglaublich viel Tiefe und macht sie sehr sympathisch. Am Anfang fand ich sie auch sympathisch, aber mit der Zeit zeigten sich Züge an zwei Charakteren, die ich so niemals erwartet hätte und die mein Bild von ihnen zerstört haben. Sie haben meiner Ansicht nach völlig untypisch gehandelt und wurden dadurch unsympathisch und unglaubwürdig. Es wirkte gewollt dramatisiert, obwohl die Autorin das absolut nicht nötig gehabt hätte. In diesem Fall hat die Geschichte die Charaktere geformt, obwohl die Charaktere eigentlich die Geschichte formen sollten. Sie treffen nicht nachvollziehbare Entscheidungen und Sam zum Beispiel ist allem Anschein nach mit ihren Gefühlen ab einem gewissen Punkt total überfordert. Wenn sie nicht mal weiß wieso sie sich in bestimmten Situationen so entscheidet wie sie es tut, wie soll der Leser das dann verstehen? Jedoch gab es bei einem der Charaktere eine sehr positive Entwicklung und die endgültige Veränderung mochte ich wirklich sehr. Vom Beginn bis zum Ende des Buches wurde er mir immer sympathischer und ich habe ihn mehr und mehr ins Herz geschlossen. Die Charakterentwicklungen im Allgemeinen kann ich sehr gut nachvollziehen und ich finde diese Veränderungen an sich auch nicht schlimm, im Gegenteil. Was mich jedoch extrem gestört hat, war die Art wie sie sich verändert haben und wo sie charakterlich am Ende der Geschichte angelangten. Ein Aspekt, den ich wiederum richtig klasse fand, war, dass dieses Buch voller wunderbarer Zitate steckt. Ich habe mir mindestens zehn Stellen markiert, die ich unglaublich schön fand und die dem bereits erwähnten Schreibstil geschuldet sind. Doch die Geschichte brauchte trotz des Stils eine ganze Weile um in Fahrt zu kommen. Wirklich spannend wurde es erst ab der Hälfte, aber auch nur langsam. Es kommt hinzu, dass so ein typisches Klischee, von dem ich nicht erwartet hätte, dass eine so talentierte Autorin es bedient, leider eben doch bedient wurde. Ich war sehr enttäuscht an dieser Stelle. Alles in einem fand ich dieses Buch nicht gut. Es war okay, aber auf keinen Fall das was ich erwartet hatte. Außerdem weiß ich tatsächlich nicht, was die Autorin mir mit dieser Geschichte sagen wollte. Es passiert zum Glück sehr sehr selten, dass ich mich nach dem Beenden eines Buches frage, warum ich es gelesen habe und was ich daraus mitnehmen sollte. Aber hier war das leider der Fall. Aus all diesen Gründen kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen. Ich habe lange überlegt wie ich die Geschichte bewerten soll. Ich schwankte immer zwischen zwei und drei Sternen. Da ich während des Schreibens dieser Rezension aber gemerkt habe, dass die negativen Dinge überwiegen, habe ich mich nun letztendlich für zwei Sterne entschieden. Ich glaube aber fest daran, dass Jessica Koch mich mit ihrem nächsten Buch wieder voll überzeugen kann. Liebe Grüße!

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    • 5
  • Rezension zu "Die Endlichkeit des Augenblicks" von Jessica Koch

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    TineTequila

    17. October 2017 um 13:46

    Titel: ,,Die Endlichkeit des Augenblicks"Autorin: Jessica KochVerlag: Rowohlt Taschenbuch VerlagSeitenanzahl: 317Klappentext: "Wenn du zwei Menschen zur gleichen Zeit liebst, dann entscheide dich immer für den zweiten, denn er hätte niemals dein Herz erobert, wenn der erste der Richtige gewesen wäre."(Johnny Depp) Was aber, wenn du beide zur gleichen Zeit kennenlernst? Was, wenn es zwei Menschen sind, die eine große Last mit sich tragen? Eine Last, die sie wie ein unsichtbares Band miteinander verbindet? Wenn dein Herz dich zu beiden zieht, wen würdest du wählen? Denjenigen mit den körperlichen oder denjenigen mit den seelischen Wunden? Würdest du dich überhaupt entscheiden, wenn du wüsstest, welche endgültigen Konsequenzen deine Wahl mit sich bringt? Zum Cover: Das wunderschöne Cover fällt einem sofort durch seine kräftigen Rot-und Rosatöne ins Auge. Auf dem Cover befindet sich ein Baum, der in verschiedenen Rottönen leuchtet und an den Herbst erinnert. Außerdem befinden sich auf dem Cover noch drei Personen, die die Protagonisten im Buch darstellen sollen. Diese sind komplett schwarz gehalten und gleichen einem Linolschnitt. Links, auf einer schwarzen Parkbank sitzt ein junger Mann, der Sebastian darstellen soll. Rechts von ihm sitzt eine junge Frau, diese stellt die Figur Samantha da. Neben dieser Bank, auf denen Basti und Samantha sitzen, steht noch ein junger Mann, dieser stellt Joshua dar. Zum Schreibstil: "Die Endlichkeit des Augenblicks" von Jessica Koch ist mein erster Roman, welchen ich von dieser Autorin gelesen habe. Zu Beginn des Buches war ich sehr euphorisch, da mir ihr wunderschöner und leichter Schreibstil sofort aufgefallen sind. Die Autorin kann wunderschön mit Worten umgehen und zieht einen sofort in ihren Bann. Lieblingszitate: "Seltsamerweise findet man Glück und Zufriedenheit meistens da, wo man es nicht vermuten würde." Seite 20 "Eigentlich sitzen hier in dieser Klinik die ganz normalen Menschen, die mit dem Wahnsinn da draußen nicht mehr zurechtkommen. Empfindsame, mitfühlende und intelligente Menschen, die bis zur Perfektion gelernt haben, Masken zu tragen. Ehrgeizige und leistungsstarke Persönlichkeiten, die ihr Leben lang nach immer größeren Erfolg streben und sehr geschickt ihre Rolle spielten, um niemandem ihre längst zerbrochene Seele zu zeigen. Bis es einen Schlag tat und alles in sich zusammenfiel. Dann plötzlich finden sie sich hier wieder und verstehen die Welt noch weniger als zuvor..." Seite 141 "Habt stets Mut, ihr selbst zu sein. Es gibt immer jemanden, der euch dafür liebt." Seite 205 "Abschied von einem Freund zu nehmen, ist ein bisschen wie sterben. Es bedeutet, jemanden gehen zu lassen, den man in seiner Nähe möchte. Manchmal ein Lebewohl für immer. Ohne Sinn und Verstand." Seite 305 Meine Meinung zum Buch: Die Figuren Basti und Josh sind seit früher Kindheit beste Freunde. Ein tragischer Unfall, der aus Naivität entstand, verändert das Leben beider Freunde für immer. Während Basti nach dem Unfall Paraplegiker ist (querschnitsgelähmt), versinkt Joshua in Depressionen und Suizidgedanken und gibt sich für den Unfall und das Schicksal von Basti die Schuld. Irgendwann lernen die beiden Männer Samantha kennen. Basti und Samantha verlieben sich ineinander und werden ein Paar. Samantha schafft es auch zu Josh eine Bindung aufzubauen und ihm die Lebensfreude zurück zugeben. Schnell merkt Samantha, dass sie sich zu beiden Männern hingezogen fühlt, kann und will sich aber nicht für einen entscheiden. Ein Chaos der Gefühle bricht über sie herein, wie ein Herbststurm. Dann passiert das Unfassbare und das Schicksal greift mit voller Wucht zu... Ich muss sagen, dass ich besonders die Figur Basti sehr authentisch und gut herausgearbeitet fand. Ich hatte das Gefühl, ich wäre eine Freundin dieses jungen Mannes. Ich habe insbesondere mit Basti mitgefühlt und mitgehofft. Ein wahnsinnig toll erschaffener Charakter! Leider wurde mir die Protagonistin Samantha im Laufe des Buches sehr unsymphatisch. Ich konnte teilweise ihre Gefühlswelt nicht nachvollziehen und vor allem ihr Handeln und ihre Gefühlsduselei. Es war mir teilweise zu viel Drama und Tam Tam, welches dieses Buch gar nicht nötig gehabt hätte. Auch der Protagonist Joshua, der mir zu Beginn sehr sympathisch wirkte und für den ich ebenfalls mitfühlte, kassierte aufgrund eines Ereignisses, welches ich jetzt nicht äußern möchte, da ich sonst spoilern würde, dicke Anti-Sympathiepunkte. Final words: Aufgrund der 2 Charaktere, die ich teilweise nicht nachvollziehen konnte und ebenso nicht deren Handeln in bestimmten Situationen, gebe ich dem Buch trotzdem 4 von 5 Sternen, da mich die Figur Basti einfach überzeugt hat. Eine schöne Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach nicht so viel Schicksal und Drama gebraucht hätte. Hiermit bedanke ich mich außerdem beim Rowohlt Taschenbuchverlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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  • Selten hat mich ein Buch so aufgeregt

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    eulenmatz

    05. October 2017 um 16:50

    INHALT:«Wenn du zwei Menschen zur gleichen Zeit liebst, dann entscheide dich immer für den zweiten, denn er hätte niemals dein Herz erobert, wenn der erste der Richtige gewesen wäre.» (Johnny Depp) Was aber, wenn du beide zur gleichen Zeit kennenlernst? Was, wenn es zwei Menschen sind, die eine große Last mit sich tragen? Eine Last, die sie wie ein unsichtbares Band miteinander verbindet? Wenn dein Herz dich zu beiden zieht, wen würdest du wählen? Denjenigen mit den körperlichen oder denjenigen mit den seelischen Wunden? Würdest du dich überhaupt entscheiden, wenn du wüsstest, welche endgültigen Konsequenzen deine Wahl mit sich bringt?   MEINUNG (Achtung Spoiler!): Von Jessica Koch habe ich bereits fast die komplette Danny-Trilogie gelesen und war gespannt, auf ihr ersten fiktiven Roman. Auch die Danny-Trilogie sind Romane, aber hier beruht alles auf wahren Begebenheiten. Zunächst einmal möchte vorweg nehmen, dass ich hier mit einer relativ leichten Liebesgeschichte zwischen drei Menschen gerechnet habe. Der Klappentext lässt hier relativ viele Erwartungen/ Vermutungen zu. Es handelt sich hier aber keinesfalls um eine leichte Liebesgeschichte. Dem sollte man sich vorher bewusst sein.   Die Geschichte spielt sich zwischen Samantha (Sam), Sebastian (Basti) und Joshua (Josh) ab. Drei junge Menschen im Alter von Mitte zwanzig bis Ende zwanzig mit einem Sack voll Problemen. Basti sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl. Sam hat eine behinderte Schwester und leidet darunter, dass der Vater die Familie wegen eben dieser Schwester im Stich gelassen hat. Josh leidet seit Bastis Unfall, an dem er sich schuldig fühlt unter Depressionen und Selbstmordgedanken. Zudem ist die Mutter früh gestorben und der Vater hatte für ihn und seine Schwester keine Liebe übrig.   Die Geschichte beginnt damit, dass Sam und Basti sich relativ schnell ineinander verlieben (für meinen zu schnell und dadurch zunächst nicht wirklich nachvollziehbar). Die Autorin verpackt hier gut den Umgang mit Bastis Behinderung, denn Sam ist natürlich verunsichert in vielerlei Hinsicht und fragt sich wie die Beziehung mit Basti funktionieren wird. Ich finde es richtig, dass sie sich darüber Gedanken macht, aber empfand es als noch viel zu früh und zum Teil auch wieder nicht nachvollziehbar, da sie doch eine behinderte Schwester hat. Josh ist bei dem Näherkommen der beiden immer mit dabei, da er nicht von Bastis Seite weicht. Er hat Angst, dass Sam ihn verletzten wird und vermiest eigentlich jede Verabredung mit seiner schlechte Laune/ seiner depressivem Grundstimmung. Sam akzeptiert Josh und versucht auch einen Draht zu aufzubauen, vermutlich um auch Basti ein Stück weit zu gefallen.   Auf völliges Unverständnis stößt bei mir das Buch das erste Mal als Josh sich das Leben nehmen will und in einer Klinik landet. Josh verwendet diese Selbstmordversuche auch als Druckmittel gegen Basti, weil er mit Sam zusammen ist. Basti, der hier einzige Vernünftige im Buch ist, spinnt sich dabei den Gedanken zusammen, das Josh stirbt, wenn er mit Sam zusammen ist. Ich konnte es gar nicht fassen, aber es geht noch weiter. Josh muss für drei Tage in eine Psychiatrie. Um Josh zu helfen tischt Sam dem Arzt eine Geschichte auf, damit er dort nicht länger bleiben muss. Ich empfinde die Darstellung dieser Szene, welche Jessica Koch aufzeigt als blanken Hohn. Zunächst einmal ist Josh wirklich krank und bräuchte die Hilfe. Zweitens kann ich mir kaum vorstellen, dass sie ein Arzt eine solche Geschichte auftischen lässt und drittens gefällt mir die Darstellung von psychischen Kranken hier überhaupt nicht, denn diese werden hier alle als „Verrückte“ dargestellt. Es erinnert mich stark an den Film „Durchgeknallt“.   Das Liebesdreieck fand ich auch sehr schwer nachvollziehbar, was nicht an der Situation als solcher lag, sondern an den Charakteren. Sam verliebt sich erst in Basti. Sie möchte Josh auch eine Freundin sein, aber von Verliebt sein spürt man dort nichts. Erst als Bastis auf eine längere Reise ohne Sam aufbricht, beginnt die stärker werdende Zuneigung zu Josh. Sam ist nicht in der Lage Basti zu vertrauen (obwohl es keinen Anlass gibt dies nicht zu tun) und steigert sich mehr und mehr darein, dass Basti sie quasi vergessen hat. Eine Stelle, die mich unfassbar aufgeregt hat, da sie Basti einfach keine Luft gelassen hat. In meinen Augen ist es verständlich, dass man sich nicht ständig bei seinem Partner melden kann, wenn man auf Reisen ist. In der Zeit empfand ich Josh sehr manipulativ gegenüber Sam und es trieb sie genau in seine Arme. Das ist in meinen Augen keine gleichberechtigte Beziehung gewesen. Josh tut dann auch noch eine Sache am Ende, die ich hier nicht weiter erwähnen möchte, die für mich völlig inakzeptabel war und jegliches Verständnis für eine Liebe zwischen den beiden zunichte gemacht hat. Das Ende hat bei mir leider auch nur noch ein hysterisches Lachen hervorgerufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so in der Realität passieren kann. Ich muss sagen, dass in meinen Augen die Danny-Trilogie davon gelebt hat, dass sie auf wahren Tatsachen beruht hat, aber nicht wirklich von Jessica Kochs Schreib-und Erzählstil. Der genügt meinen Ansprüchen leider nicht.   FAZIT: Leider konnte mich der Roman von Jessica Koch auf vielen Ebenen leider überhaupt nicht überzeugen. Viele Szenen waren einfach viel zu überspitzt und unrealistisch. Jessica Koch hat viele, fast zu viele Themen, wirklich ernste Themen aufgegriffen, aber mir gefiel hier der Darstellung und die Aufklärung an vielen Stellen nicht. Das Ganze gepaart mit Charakteren, bei denen sich mir manchmal die Haare zu Berge gestellt haben. Es ist gut möglich, dass es das letzte Buch von Jessica Koch sein wird, welches gelesen habe. Ich vergebe 2 von 5 Sternen.

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  • Leider ein wenig zu viel des Guten...

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    NoHansen

    03. October 2017 um 14:17

    (Die Inhaltsangabe lasse ich aus)Ich hatte mit dem Buch leider Startschwierigkeiten und auch insgesamt bin ich nicht so recht warm damit geworden. Ein großes Problem, das ich mit dem Buch hatte, war der Schreibstil. Erzählt wird nämlich nicht wie üblich im Präteritum, sondern im Präsens. Auf mich wirkte dies leider oft etwas holprig und plump, und auch hier konnte es mich nicht überzeugen. Ich kann verstehen, warum man die Handlung lieber auf diese Weise erzählen möchte, doch es ist einfach nicht mein Geschmack. Daher hatte ich also von Anfang an mit dem Buch zu kämpfen. Die Handlung an sich ist sehr einfach und verständlich und lässt sich ansonsten sehr gut verfolgen. Man bekommt schnell einen guten Überblick über die Figuren und Hintergründe. Doch leider konnte ich mich auch nicht recht mit den Protagonisten anfreunden. Basti und Joshua stellen sehr gut zwei Seiten einer Münze dar und zeigen auch, wie schwierig das Leben mit seelischen Problemen sein kann, auch wenn man sich auf den ersten Blick nicht sehen kann. Dennoch fand ich beide sehr extrem dargestellt, Basti immer sehr positiv und Josh sehr negativ (Wobei ich nachvollziehen kann, dass es einem bei einer Depression so geht!). Nur leider wirkten sie dadurch etwas einseitig auf mich. Und auch von Samantha konnte man nicht sehr viel Tiefe sehen. Dieser Eindruck kann auch dadurch entstanden sein, dass die Kapitel und somit die Perspektiven sehr oft gewechselt haben. Dadurch war es schwierig, genug Zeit mit den jeweiligen Protagonisten zu verbringen und sie ausreichend kennenzulernen. Zudem hatte ich insgesamt das Gefühl, dass es von allem viel zu viel gab. Viele Schicksalsschläge, viel Drama und viele Emotionen. Da es ein Liebesroman ist, kann ich die schnellen und intensiven Gefühle noch irgendwie nachvollziehen, aber insgesamt war es einfach ein wenig too much. Natürlich gab es auch ein paar schöne Momente und aufgrund der leicht verständlichen Handlung, gebe ich dem Buch insgesamt zwei von fünf Sternen.

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  • Tiefgründig...

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    misslia

    01. October 2017 um 23:22

    Sam ist Kunststudentin und trifft eines Tages auf Josh und Basti. Da sie Basti - ganz im Gegensatz zu Josh - sehr interessant findet, lernt sie ihn näher kennen. Während Basti ein freundlicher und lebensfroher Mensch ist, ist Josh eher in sich gekehrt und ist somit das komplette Gegenteil seines bestenn Freundes.Ein tragischer Unfall vor sieben Jahren, verändert nicht nur das Leben von Basti, sondern auch das von Josh. Denn er gibt sich die Schuld an dem was Basti zugestoßen ist. Während aber Basti gelernt hat, sein Leben trotz der Folgen des Unfalles zu meistern und das Beste daraus zu machen, ist Josh seit dem Tag ein Griesgram. Doch Sam wäre nicht Sam, wenn sie nicht einen siebten Sinn für sowas hätte. Denn sie spürt, dass mit Josh etwas nicht stimmt. Ist sie die einzige die Josh helfen kann?In dem Roman „Die Endlichkeit des Augenblicks“ geht es um Entscheidungen und die daraus entstandenen Konsequenzen, die von einem Augenblick zum nächsten das Leben für immer grundlegend verändern können. Aber ebenso auch um Liebe, Freundschaft, Verlust und Hoffnung.Der Schreibstil von Jessica Koch ist leicht und flüssig. Die Kapitel sind jeweils aus Sicht der drei Hauptprotagonisten geschrieben. So hat der Leser einen Einblick in die Gedanken von Basti, Josh und Sam.Eine absolute Leseempfehlung von mir!!!

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  • Keine 0815 Charaktere, wie sie auch in anderen Büchern beschrieben sein könnten.

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    MareikeUnfabulous

    01. October 2017 um 09:53

    Das Buch hat nur noch mehr verdeutlicht, warum ich Jessica Koch als Autorin so sehr schätze und liebe. Ihre Bücher sind immer wieder mit Abstand die besten, die ich lese. Sie unterscheiden sich von anderen Büchern in einem wesentlichen Punkt: die Charaktere sind allesamt besonders, einzigartig und tragen ihre eigene Geschichte. Keine 0815 Charaktere, wie sie auch in anderen Geschichten beschrieben sein könnten. Jessica Koch hat ein Händchen dafür, den Leser zu packen und gleichzeitig zu berühren. Und vor allem hinterlassen ihre Bücher wichtige Botschaften. Ich klappe das Buch nicht zu und bin direkt fernab von der Geschichte und deren Protagonisten. Stattdessen werden Spuren hinterlassen, die dazu führen, dass ich beginne nachzudenken und vielerei Dinge zu hinterfragen. Sowohl Joshua als auch Sebastian tragen einen großen Teil dazu bei. Nicht zuletzt auch Samantha, die einen bleibenden Eindruck bei den Lesern hinterlässt. Jessica Koch beginnt in "Die Endlichkeit des Augenblicks" ohne großes Ausschweifen direkt mit der Erzählung. Ich empfand das im Nachhinein als sehr hilfreich, um die enge Bindung zwischen Joshua und Sebastian und deren Umgang miteinander nachvollziehen zu können. Danach flogen die Seiten nur so davon. Die Geschichte wird abwechselnd von Samantha, Joshua und Sebastian erzählt, sodass man viel Verständnis für ihr Denken und Handeln und einen sehr guten Eindruck von ihren Gefühlen bekommt. Mir gefällt, dass sich Jessica Koch bei der Gestaltung ihrer Buchcover treu bleibt. Sie haben einen großen Wiedererkennungswert. Wer ihre Bücher kennt, ordnet das Cover von "Die Endlichkeit des Augenblicks" sofort ihr zu. Ich finde, das ist nicht häufig der Fall, was ihre Werke nur noch besonderer für mich macht. Ich möchte gar nicht groß auf die Handlung eingehen. Die Gefahr, dass ich mit verplappere, ist sehr groß. Ich kann aber versichern, dass Jessica Koch nach der Danny Trilogie einen weiteren Volltreffer gelandet hat.

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  • Emotionale Achterbahnfahrt!

    Die Endlichkeit des Augenblicks

    Tine_1980

    30. September 2017 um 10:04

    Was macht man, wenn man gleichzeitig zwei Menschen liebt? Sam begegnet Basti und Josh im Biergarten und kommt mit Basti zusammen, doch ist Josh immer ein Begleiter von Basti, denn sie verbindet so viel mehr als nur eine Freundschaft. Sam steht zwischen den Beiden, egal für wen sie sich entscheidet, irgendjemanden wird sie verletzen. Es hat immer für alle Drei eine Konsequenz. Wie soll sie sich entscheiden? Kann sie sich überhaupt entscheiden? Eine Geschichte über das Trugbild des ersten Moments. Eine Geschichte über die Endlichkeit des Augenblicks.   Die Charaktere des Buches haben alle ihre schlimmen Ereignisse in der Vergangenheit und jeder geht anders beziehungsweise schlechter oder besser damit um. Basti und Josh sind mehr als nur Freunde, es besteht eine gewisse Abhängigkeit zwischen ihnen. Nach dem Unglück sitzt Basti im Rollstuhl und Josh fühlt sich verantwortlich. Basti hat sich mit seinem Schicksal arrangiert, aber seitdem nie wieder eine Beziehung geführt. Trotz allem erscheint er zufrieden, erst zum Ende des Buches merkt man auch ihm an, dass er mit sich hadert und unsicher ist. Josh war mir der unsympathischste Protagonist, einerseits versteht man ihn, die Schuld lastet schwer auf ihm, doch nach so vielen Jahren müsste man doch selbst merken, dass man sich selbst nicht gut tut, unter Depressionen leidet und etwas dagegen unternehmen sollte. Er war mir zu negativ, auch wenn er sich im letzten Drittel zum Besseren gewendet hat. Sam ist der Keil und gleichzeitig der Zusammenhalt zwischen Josh und Basti. Sie bringt beide zum Leuchten und baut gerade Josh auf, doch teilweise konnte ich sie einfach nicht verstehen und ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Der Schreibstil kam mir zu Beginn etwas hölzern beziehungsweise sehr einfach vor. Im Laufe des Buches habe ich mich entweder daran gewöhnt oder es hat sich gebessert. Die Geschichte ist berührend, regt zum Nachdenken an und manchmal regt man sich auch über die einzelnen Protas auf. Es liest sich flott weg und ich wusste nicht, wie sich die Geschichte entwickelt. Das etwas passieren muss war klar, aber was dann letztendlich passiert ist, konnte man erst erahnen, als die entscheidende Stelle im Buch passiert ist. So wollte man immer wissen, wie es sich in dieser Dreierkonstellation weiterentwickelt. Denn schwierige Entscheidungen gibt es in diesem Buch zur Genüge. Für wen entscheidet sich Sam? Wo doch einer schon so tief unten war, man aber den anderen auf eine ganz andere Art liebt und am liebsten keinen der Beiden verletzen möchte. Ist es überhaupt möglich, eine Entscheidung zu treffen? So viele Fragen, die sich im Laufe des Buches klären, nur vielleicht nicht so, wie es der Leser im ersten Moment erwartet. Lasst euch überraschen.   Es ist ein schöner Roman, der bewegt, berührt, mit Emotionen um sich schmeißt, aber auch traurige Szenen beinhaltet. Man kann mit den Protas leiden, lachen und lieben. Flott zu lesen. Greift zu!

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