Jessica Kremser Frau Maier fischt im Trüben

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Inhaltsangabe zu „Frau Maier fischt im Trüben“ von Jessica Kremser

Frau Maier lebt mit ihrer Katze in einem kleinen Haus am Chiemsee. Eigentlich ist die ältere Dame die Ruhe in Person. Doch als sie an einem ganz normalen Montagmorgen eine Frauenleiche am Ufer findet, ist nichts mehr so, wie es war: Ein nächtlicher Besucher schleicht um ihr Haus und hinterlässt unheimliche Nachrichten, die Schwester der Ermordeten wird bedroht und eine weitere Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Weil die Polizei sie für senil hält, ermittelt Frau Maier auf eigene Faust und bringt sich dabei in höchste Gefahr …Jessica Kremser hat mit Frau Maier eine ebenso kluge wie sympathische Figur geschaffen: Man muss Frau Maier einfach mögen.

Schöne Sprache, ungewöhnliche Heldin und Katze - was will man mehr? :-)

— ChristianeL

Fesselnder Provinzkrimi, der mich bis zum Schluss im dunkeln tappen ließ. Frau Maier wird in Zukunft des öfteren bei mir zu Gast sein

— Bine1970

Ruhiger, einfach geschriebener Häkelkrimi.

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  • Ungewöhnliche Heldin

    Frau Maier fischt im Trüben

    ChristianeL

    28. January 2017 um 14:57

    Ich mag die Sprache und die Heldin, die Elvis liebt und ihren eigenen Kopf hat. Spannung entsteht weniger durch den Kriminalfall als durch Geheimnisse der Vergangenheit, die nach und nach ans Licht kommen. Das verbindet die Autorin sehr gelungen mit Beschreibungen der dörflichen Enge und der Schwierigkeit, sich als Zugezogene einzufinden. Der einziger Wermutstropfen – und daher gibt es keine 5 Sterne – Frau Maier handelt in kritischen Situationen sehr naiv und bringt sich selbst unnötig in Gefahr.

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  • 1. Band der Frau-Maier-Reihe

    Frau Maier fischt im Trüben

    Kerry

    Frau Maier lebt ein sehr zurückgezogenes, wenn nicht zu sagen einsames Leben in ihrem Häuschen am See. Die Dame, die jenseits der 60 ist, hat niemanden auf der Welt. Ihre Eltern sind verstorben und eine eigene Familie hat sie nicht. Zu einer erhofften Heirat kam es nie, sodass sie ihr Leben allein mit ihrer Katze führt. Frau Maier ist eigentlich schon in Rente, doch diese ist so gering, dass sie sich diese mit diversen Putzjobs aufstockt. Sie genießt, obwohl sie eine freundliche alte Dame ist, kein besonders hohes Ansehen im Dorf Kauzing, denn sie ist eine "Zugezogene" und gehört demnach nicht zur Gemeinschaft. Ihre Eltern siedelten in dem Dorf an, als sie vier Jahre alt war und dennoch, obwohl sie bereits 60 Jahre dort lebt, gehört sie nicht dazu. Im Großen und Ganzen ist Frau Maier mit ihrem Leben recht zu frieden. Sie ist soweit bei guter Gesundheit und kann ihren Alltag, inklusive Putzjobs, allein bewältigen. Soziale Kontakte hat sie lediglich zu Elfriede Gruber, der Leiterin der örtlichen Sparkasse, der sie vor Jahren einen großen Gefallen erwies, Karli, mit dem sie eine gemeinsame Vergangenheit hat und Seppi, dem jungen Auszubildenden im örtlichen Supermarkt, weil Frau Maier seiner verstorbenen Oma so ähnlich sieht und sich auch wie diese verhält, was vielleicht nicht viel ist, aber wenn sie sich nicht allzu oft Gedanken darüber macht, vermisst sie weitergehende soziale Kontakte kaum. Doch das Leben der guten Frau ändert sich schlagartig, als sie eine Leiche im See entdeckt. Hilfe holen ist jedoch gar nicht so einfach, denn Frau Maier besitzt weder ein Handy, noch einen Telefonanschluss. Als schlussendlich doch die Polizei am Fundort auftaucht, wartet eine böse Überraschung auf alle Beteiligten: es gibt keine Leiche! Kommissar Franz Brandner hält sie für eine senile alte Dame, die sich nur wichtigmachen will, doch Frau Maier weiß, was sie gesehen hat und wenn ihr niemand glauben will, muss sie halt, pragmatisch und neugierig, wie sie veranlagt ist, selbst Nachforschungen anstellen. Das Ganze erweist sich als nicht ganz so einfach, denn wie gesagt, Frau Maier genießt kein hohes Ansehen in der Gemeinde und auch wenn sie weiß, dass sie eine Leiche gesehen hat und ebenso weiß, um wenn es sich dabei handelt, glauben will ihr niemand so recht. Erstaunlicherweise findet sie jedoch Zuspruch und das ausgerechnet beim Polizei-Psychologen Dr. Frank Schön. Dieser ist ebenfalls davon überzeugt, dass Frau Maier eine Leiche am See gesehen hat, auch wenn sich niemand erklären kann, wohin diese verschwunden sein könnte. Doch Frau Maier wäre nicht Frau Maier, wenn sie so leicht aufgeben würde. Sie forscht in alle Richtungen, doch sobald sie auch nur im Ansatz ein Puzzleteil findet, stirbt wieder jemand, der entfernt mit dieser delikaten Angelegenheit zu tun hatte. Auch wenn die Polizei ihr nicht glauben will, Frau Maier weiß, dass ein Mörder in Kauzing sein Unwesen treibt und sie weiß auch, dass er sie beobachtet und ihr immer näher kommt, denn er hinterlässt für Frau Maier sichtbare Spuren. Wird sie es schaffen, dem Mörder auf die Schliche zu kommen oder wird der Mörder sie als finales Opfer ausersehen? Der 1. Band der Frau-Maier-Reihe! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie die dörfliche Situation um Frau Maier, die ja in der Dorfgemeinschaft keinen guten Stand hat, dargestellt wurde. Vermehrt habe ich bereits im realen Leben gehört, dass dies wohl durchaus vorkommt, doch literarisch ist es mir bisher kaum begegnet. Faszinierend empfand ich auch die Story hinter dem Mord erarbeitet, ganz ehrlich, ich wäre im Leben nicht darauf gekommen und von daher war das Buch bis zum Ende sehr spannend für mich. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonderes Augenmerk wurde natürlich auf die Protagonistin Frau Maier (ohne Vornamen) gelegt, welche wirklich auf dem ersten Blick dem Bild einer freundlichen Großmutter entspricht, aber Vorsicht, die Frau ist, trotz ihrem harmlosen Äußeren, gewaltig auf Zack. Auch die Nebenfiguren wurden detailliert erarbeitet, sodass auch diesen einen sehr hohen Wiedererkennungswert hatten, was mich sehr gefreut hat, denn ich muss sagen, auch diese waren (bis auf Brandner), größtenteils sehr sympathisch, aber ehrlich, ein Ekelpaket muss einfach dabei sein! Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen spannend und fesselnd, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bis ich es beendet hatte. Auch den Nachfolgeband "Frau Maier hört das Gras wachsen" musste ich gleich im Anschluss lesen, die Figur der Frau Maier hat es mir einfach angetan, mir ihr wollte ich unbedingt wieder auf Verbrecherjagd gehen.

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    • 5

    parden

    10. February 2015 um 20:09
  • ja, die Frau Maier.....

    Frau Maier fischt im Trüben

    abuelita

    05. July 2013 um 20:33

    Frau Maier lebt mit ihrer Katze in einem kleinen Haus am Chiemsee. Eigentlich ist die ältere Dame die Ruhe in Person. Doch als sie an einem ganz normalen Montagmorgen eine Frauenleiche am Ufer findet, ist nichts mehr so, wie es war: Ein nächtlicher Besucher schleicht um ihr Haus und hinterlässt unheimliche Nachrichten, die Schwester der Ermordeten wird bedroht und eine weitere Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Weil die Polizei sie für senil hält, ermittelt Frau Maier auf eigene Faust und bringt sich dabei in höchste Gefahr … Das ist der Klappentext …. und der sagt bereits –fast – alles aus. Ein ruhige, unterhaltsame und doch auch spannende Geschichte, die in einer tollen Landschaft spielt. Und eine sympathische Figur…..ich mag Frau Maier …*g*

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  • Rezension zu "Frau Maier fischt im Trüben" von Jessica Kremser

    Frau Maier fischt im Trüben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. December 2012 um 15:43

    Frau Maier lebt an einem See zusammen mit ihrer Katze. Sie ist mehr oder weniger eine Ensiedlerin und lebt sehr zurückgezogen. Eines Tages findet sie eine Leiche im See in der Nähe ihres Hauses. Sie geht jeden Tag an diesen See weil sie in liebte und kannt ihn in und auswendig. Sie geht aber nicht zur Polizei direkt sondern geht zu einer der wenigen Menschen denen sie vertraut und durch diese wird die Leiche bekannt. Als die Polizei am See sucht ist die Leiche jedoch verschwunden und man stellt Frau Maier als senil und sonderbar dar. Darüber ist Frau Maier sehr erbost und entäuscht. Sie ist sicherlich schon älter aber dumm und senil ganz bestimmt nicht. So und jetzt bekommt der Krimi seine Würze. Mehr lest selbst und seid überrascht. Fazit: Ein amüsanter, spannender und toller Krimi. Er ist flüssig und gut geschrieben. Man liest ihn gerne und möchte die Geschichte auch nicht aus den Händen legen weil man wissen will wie es weitergeht. Er ist auch spannend weil man durch viele Erzählungen und Geschichten und Begebenheiten hindurch muß und immer wieder einen neuen Mörder glaubt zu entdecken. Wahrlich ein klasse Krimi und ich muß auch sagen für das erste Werk Hut ab. Dafür gerne 5 Sterne

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  • Rezension zu "Frau Maier fischt im Trüben" von Jessica Kremser

    Frau Maier fischt im Trüben

    LiebezuBuechern

    09. November 2012 um 19:47

    Frau Maier lebt zusammen mit ihrer Katze zurückgezogen in einem kleinen Häuschen am Chiemsee. Als sie an einem ganz gewöhnlichen Montagmorgen eine Frauenleiche am Ufer findet, ist in Frau Maiers Leben aber nichts mehr so, wie es vorher war. Als die Polizei eintrifft, ist die Leiche plötzlich weg und schnell wird Frau Maier als senile alte Dame abgestempelt. Aber nicht mit Frau Maier, denn die zeigt der Polizei jetzt wie man richtig ermittelt. Das sie auf der richtigen Spur ist, wird ihr klar als ein nächtlicher Besucher um ihr Haus schleicht und unheimliche Botschaften hinterlässt. Wer hatte einen Grund Anita Graf zu töten und warum? Frau Maier setzt ihren ganzen Spürsinn ein um diesen Fall zu lösen und zaubert dem Leser ein Lächeln auf das Gesicht. In diesem Krimi ist die Polizei völlige Nebensache, denn Frau Maier gibt hier den Ton an und das macht sie so charmant und unterhaltsam, dass man Frau Maier einfach mögen muss. Als Frau Maier im kleinen Dörfchen Kauzing im Chiemgau einen Spaziergang macht, findet sie am Ufer des Chiemsees eine weibliche Leiche. Sie meldet den Vorfall der Polizei, doch als diese am Tatort auftaucht, fehlt von der Leiche jede Spur. Hauptkommissar Brander glaubt nicht recht an die Mordtheorie und unterstellt Frau Maier einfach Verwirrtheit. Die Graf Anita wird schon wieder zurückkommen, meint er. Doch Frau Maier weiß was sie gesehen hat und weiß auch das sie am Tatort nicht allein war. Doch wer hat sie beobachtet? Weil man sich auf die Polizei ja nicht so wirklich verlassen kann entschließt sich Frau Maier einfach kurzerhand selbst zur Ermittlerin zu werden. Das wiederum gefällt dem Mörder aber gar nicht und um die "alte Vettel" abzuschrecken, schleicht er des Nachts um ihr Haus und hinterlässt unheimliche Botschaften. Frau Maier schreckt das aber nicht wirklich und so ist sie bemüht das Geheimnis zu lüften und den Mörder zu enttarnen. Es dauert nicht lange, bis sie die erste Spur entdeckt. Mit Frau Maier hat Jessica Kremser eine liebenswerte und sympathische alte Dame geschaffen, die man als Leser sofort ins Herz schließt. Ich hatte die ganze Zeit eine typische Omi im Kopf, die auf Mörderjagd geht und musste öfter herzlich lachen. Wie sie mit Vornamen heißt, erfährt man übrigens die ganze Zeit über nicht. Der Krimi ist einfach gestrickt und wird ausschließlich aus der Perspektive von Frau Maier erzählt. Man kann deshalb die ganze Zeit mit raten und auch wenn man das ein oder andere Mal denkt man hat die Auflösung bleibt es trotzdem spannend bis zum Schluss. Hier ist alles vereint, was in einen guten Krimi gehören muss. Eine interessierte und sympathische Ermittlerin, ein kniffliger Fall, viele Verdächtige und ein Mörder. Gespickt mit ausreichend Spannung ist dies das beste Rezept für gute Unterhaltung. Hinzu kommt ein flüssiger Schreibstil der Autorin mit kurzen Kapiteln die zum Weiterlesen animieren. Fazit: Ich habe Frau Maier mit ihrer sympathischen und menschlichen Art sofort in mein Herz geschlossen und wurde mit diesem Krimi mit viel Lokalkolorit bestens unterhalten. Das Buch macht einfach Spaß und wenn der Fall gelöst ist, ist man fast ein wenig traurig, dass man sich von Frau Maier verabschieden muss.

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  • Rezension zu "Frau Maier fischt im Trüben" von Jessica Kremser

    Frau Maier fischt im Trüben

    Wir-Lesen

    04. October 2012 um 18:47

    Frau Maier, eine Frau voller Neugierde, lebt mit ihrer Kate seit beinahe 60 Jahren am Chiemsee in Kauzingen. Von den Einwohnern wird sie noch immer nicht als solche akzeptiert, obwohl sie schon seit ihrer frühen Kindheit dort wohnt. Ihren Unterhalt verdient sie sich als Putzfrau, ihre Freizeit genießt sie mit ihrem Kater und good ol' Elvis. Eines Tages, an einem klaren Wintertag, stoesst sie bei ihrem Spaziergang auf etwas Merkwürdiges. Zuerst hält sie es für einen riesigen Fisch, doch das leblose Etwas entpuppt sich als Leiche. In Ermangelung eines eigenen Telefons eilt sie ins Dorf in das erste Lokal, das sie erreicht und ruft von einer Bank aus die Polizei. Doch als die am vermeintlichen Fundort ankommen, ist von der Leiche keine Spur. Die Polizei ist verärgert, hält das alles für die Einbildung einer alten Dame. Doch Frau Maier weiß, was sie gesehen hat. Sie kennt die Frau sogar. Als die Polizei nichts unternehmen will, fängt Frau Maier an, selbst zu ermitteln. Davon, dass das jemandem überhaupt nicht in den Kram zu passen scheint, lässt sie sich nicht beirren. Die offensichtlichen Drohungen in Form von toten Fische vor ihrer Tür ignoriert sie einfach. Ob das so klug ist? Der Mann in Schwarz sieht sich bald gezwungen, zu härteren Maßnahmen zu greifen, um die alte Dame zum Schweigen zu bringen... Meine Meinung Frau Maier fischt im Trüben ist ein amüsanter und doch auch spannender Krimi um die alte Dame Maier, die ohne Hilfe der hiesigen und scheinbar vollkommen inkompetenten Polizei einen Mordfall klärt - und dabei prompt selbst ins Visier des Killers geraet. Die Geschichte wird ausschließlich aus ihrer Sicht erzählt, sodass der Leser keinen Wissensvorsprung erlangen kann und erst gemeinsam mit ihr den Fall löst. So bleibt Spannung erhalten Bd die Lösung ist auch für den Leser etwas kniffliger. Mitraten macht also viel Spaß. Der Krimi bietet alles, was einen guten Kriminalroman ausmacht. Eine Neugierige, interessante und aufgeweckte Ermittlerin, die selbst voller Geheimnisse steckt. Einen entschlossenen Killer. Eine Bedrohung. Und viele viele verdächtige, bei denen man nachher nicht mehr weiss, wer es sein könnte und wer auf jeden Fall unschuldig ist. Oder war es am Ende keiner der Menschen, die Frau Maier ins Visier genommen hat? Ein kniffliger Fall, eine eigensinnige und wunderbar menschlich wirkende Ermittlerin und ein traumhafter Schauplatz. Dieser Krimi macht einfach Spaß und neugierig auf weitere Fälle mit Frau Maier und ihrem Kater. 3,5 Punkte ForverAngel aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Frau Maier fischt im Trüben" von Jessica Kremser

    Frau Maier fischt im Trüben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. August 2012 um 18:55

    Jessica Kremser versteht es in ihrem Krimidebüt, eine sehr unterhaltsame und spannende Geschichte rund um eine ältere, alleinstehende Dame zu erzählen, die unverhofft eine Tote findet. Den Leser erwarten hier keine blutigen Details oder Metzeleien; handelt sich doch bei "Frau Maier fischt im Trüben" um einen Cosy Krimi. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker, die Story gut erdacht und intelligent; es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Einen Punktabzug gibt es für leere Seiten, die teilweise bei den Kapitelwechseln auftauchen und sicher nicht zwingend notwendig sind. Trotzdem darf man gespannt auf Teil 2 rund um die sympathische Hobby-Ermittlerin warten. Fazit: Unterhaltsam, humorvoll und mit Lokalkolorit. Frau Maier ist sehr sympathisch.

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  • Rezension zu "Frau Maier fischt im Trüben: Chiemgau-Krimi" von Jessica Kremser

    Frau Maier fischt im Trüben

    Eka

    16. August 2012 um 13:10

    Frau Maier lebt allein mit ihrer Katze in ihrem kleinen Haus am Chiemsee. Frau Maier ist nicht mehr so ganz jung, bereits über 60 Jahre alt und ein bißchen pummelig. Sie kocht gern und gut, am liebsten Fischgerichte. Den Fisch bekommt sie von ihrer Jugendliebe, dem Fischer Karli, der aber die Maria geheiratet hat. Ihr großes Idol ist Elvis Presley, dessen Musik sie jeden Abend hört. Ihr Frieden und ihre Ruhe werden an einem Montag jäh gestört, als sie bei ihrem morgendlichen Spaziergang zum See im Schilf eine Hand entdeckt. Beim Näherkommen erkennt sie, daß es nicht nur eine Hand, sondern ein toter nackter Frauenkörper ist. Die toten Augen starren sie an und sie erkennt die Leiche. Gleichzeitig hört sie ein Rascheln im Gebüsch, kann aber niemanden entdecken. Sofort benachrichtigt sie die Polizei und als diese wenig später eintrifft, ist die Leiche verschwunden. Der Kommissar glaubt Frau Maier den Fund der Leiche nicht und hält sie für unzurechnungsfähig Er empfiehlt ihr, einen Psychologen aufzusuchen. Doch Frau Maier ist nicht verrückt, sie weiß, was sie gesehen hat und sie hat auch das Opfer erkannt. Als dann noch plötzlich ein Ungekannter nachts um ihr Haus schleicht, nimmt sie selbst die Ermittlungen in die Hand und gerät am Ende in große Gefahr. Ich habe wenig Kriminalromane gelesen, die mich von Anfang an so gefesselt haben wie dieser Roman. Die Autorin hat die besondere Gabe, so viel Spannung in diese Geschichte hineinzubringen und die Protagonistin mit viel Humor darzustellen, daß man sich sofort in sie hineinversetzen und mitfühlen kann. Man muß sie einfach lieben. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut dargestellt und bis zum Schluss konnte ich den Täter nicht erkennen. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und kann eine unbedingte Leseempfehlung geben.

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