Jessica Martin Liebe fängt man mit Geduld

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Inhaltsangabe zu „Liebe fängt man mit Geduld“ von Jessica Martin

Nach einer schmerzhaften Trennung hat Sportstudent Jannis Becker nur noch ein Ziel: sein Studium abzuschließen. Da seine Eltern seit seinem Coming-out nichts mehr von ihm wissen wollen, lebt er in einer WG und hält sich mit drei Teilzeitjobs über Wasser. Als ein neuer Mitbewohner gesucht wird, vergibt Jannis’ bester Freund Marius das Zimmer an den Doktoranden Tobias von Bergheim. Tobias ist Sportmuffel aus Überzeugung. Mit seiner Promotion und der Betreuung der Kinder seiner Schwester hat er alle Hände voll zu tun. Einen nervigen Mitbewohner, der ihn obendrein als Moppelchen bezeichnet, kann er ganz und gar nicht gebrauchen - egal, wie attraktiv dieser ist.

Ich fand die Beschreibung der aufkommenden Liebe mal was anderes, als ich es bisher gewohnt war - interessanter Ansatz

— annlu
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  • Eine fesselnde Gay Romance Story

    Liebe fängt man mit Geduld

    Swiftie922

    30. November 2017 um 09:24

    Meine Meinung :In „Liebe fängt man mit Geduld“ geht es um Jannis, der nach einer schlimmen Trennung nur ein Ziel hat: sein Studium abschließen. Dadurch, dass seine Eltern durch sein Coming-out nichts mehr von ihm wissen wollen muss er sich mit Jobs durchschlagen. Als Janis bester Freund das Zimmer das bei Ihnen frei wird an Tobias gibt, scheinen beide erst nicht von einander begeistert zu sein.Auch wenn Tobias Jannis noch so attraktiv ist..Jannis ist Sportstudent und hat gerade eine schlimme Trennung hinter sich. Seit seine Eltern wissen das er schwul ist haben sie keinen Kontakt mehr mit ihrem Sohn. Er muss sich mit Jobs rumschlagen und denkt nicht wieder an die Liebe.Tobias hat es selbst auch gerade nicht leicht in seinem Studium. Er wurde damit seine Promotion nicht umsonst ist in der Fakultät für Sport und Ernährungswissenschaften gesteckt und ist nicht gerade begeistert. Mit Sport hat er eigentlich wenig am Hut.Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Jannis erzählt. Der Leser kann so ihn noch mehr kennen lernen und seine Gedanken und Gefühle erfahren während des Lesens. Die Nebenfiguren wie Marius und die anderen aus dem Studium passen in die Geschichte und sie gestalten sie ebenso mit.Die Spannung und Handlung hat mich schon bei der ersten Begegnung zwischen ihm und Tobias in die Geschichte gezogen. Er ist zunächst etwas frech zu ihm und reduziert ihn eher auf sein Gewicht, als er von Marius seinem Mitbewohner erfährt, dass er als neuer Mitbewohner bei Ihnen einzieht. Er hat Tobias Einzugs Feier komplett vergessen durch den Alkohol den er an dem Abend getrunken hatte. Doch beide lernen sich mit der Zeit kennen und auch weil Tobi durch seine Promotion in einem Kurs bei Jannis aushilft. Dabei lernt man auch die Kinder von Tobias Schwester kennen, die dieser betreut, weil seine Schwester durch ihre Ausbildung nicht immer kann. Beide spüren, dass es knistert und es mehr zwischen ihnen gibt. Kann es eine Zukunft zwischen beiden geben ?Das Cover finde ich schön und es passt z Buch. Es verrät nicht viel vom Buch und man will einfach in die Geschichte lesen.Fazit :Mit „Liebe fängt man mit Geduld“ schafft die Autorin eine fesselnde Liebesgeschichte im Gay Romance Bereich.Ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch und bin gespannt welche Charaktere man dann kennen lernt.

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  • Neuer Mitbewohner – neues Glück?

    Liebe fängt man mit Geduld

    annlu

    14. October 2017 um 23:15

    *Nackt war Jannis ja noch ganz amüsant, aber langsam beginnt er mich zu nerven.* Nach einer durchzechten Nacht wacht der Sportstudent Jannis neben einem Mann auf, der so gar nicht sein Typ ist. Blöd nur, dass sich das „Moppelchen“ als sein neuer Mitbewohner Tobias herausstellt. Anstatt sich für seine Kommentare über dessen Körper zu entschuldigen gerät er von einem Fettnäpfchen ins nächste – was bei Tobias keinen guten Eindruck hinterlässt. Mit der Zeit merken die Beiden aber, dass der erste Eindruck vermuten ließ. Die Geschichte wird abwechselnd von Jannis und Tobias erzählt. Der erste Eindruck, den Jannis hinterlässt, war auch bei mir nicht gerade ein guter. Er ist schon fast erschrocken darüber, dass da anscheinend mit dem „Moppelchen“ was lief. Dazu reitet er immer wieder auf Tobias Aussehen herum, sodass er sehr oberflächlich erschien. Doch schon bald mochte ich seine Abschnitte lieber, da Tobias sehr ernst ist und seine Kapitel sich fast nur auf Handlungen bezogen. Jannis hingegen tun seine Kommentare bald schon leid und der Leser erfährt mehr über seine Gedanken und Emotionen. So zeigt er seinen Ärger aber auch Freude oder Zweifel viel offener, als Tobias. Gefallen hat mir besonders die Annäherung der Beiden. Die beschriebene Handlung zieht sich über einen längeren Zeitraum, eine Freundschaft, später auch persönlicherer Kontakt – ja, auch sexueller – entwickelt sich erst langsam. Positiv überrascht hat mich die Tatsache, dass wenig über Liebe geredet wird. Im Gegenteil verbringen die Beiden erst einmal wenig Zeit miteinander. Dennoch lernen sie sich besser kennen. Die ersten Intimitäten führen zu einer Vertrautheit, die dazu führt, dass sie im Alltag mal miteinander kuscheln oder sich gegenseitig trösten lassen. Diese Art, eine aufkommende Liebe zu beschreiben, hat mir besser gefallen, als hochtrabende Liebesbekundungen, die doch bloß aus Worten und nicht Taten bestehen. Auch wenn sich das im Laufe des Buches noch geändert hat. Neben der Liebesgeschichte gibt es auch andere Handlungsstränge. So nimmt einen großen Teil von Tobias Leben seine Familie ein. Seine Schwester hat zwei Kinder, um die sie sich nicht selbst sorgen kann und einen unzuverlässigen Kindsvater gleich mit dazu. So sind die beiden Kleinen immer wieder bei ihm. Besonders die dreijährige Maya peppt die Geschichte immer wieder auf. Dazu kommt noch eine düstere Seite der Geschichte: Jannnis bekommt durchaus Blumen von einem heimlichen Verehrer, von dem er sich bald schon gestalkt fühlt. Zum Schluss hin kam noch ein Schuss Drama mit ins Spiel. Fazit: Eine Liebesgeschichte, bei der mir die eher untypische Beschreibung der aufkommenden Liebe gefallen hat. Nett.

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