Jessica Shepherd Oma, vergiss mich nicht!

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Inhaltsangabe zu „Oma, vergiss mich nicht!“ von Jessica Shepherd

Oskar hat die beste Oma der Welt. Die beiden haben viel Spaß miteinander. Aber immer öfter bringt Oma Dinge durcheinander oder vergisst sie ganz, zum Beispiel Oskars Geburtstag! Und manchmal weiß sie nicht einmal mehr, wie man sich die Schuhe zubindet. Schließlich zieht Oma in ein neues Zuhause, wo sich Menschen um sie kümmern, die genau wissen, was sie braucht. Oskar ist darüber traurig, aber er besucht Oma so oft wie möglich. Eine sehr einfühlsame Geschichte über einen kleinen Jungen und seine kranke Großmutter Ein topaktuelles Thema einfühlsam und kindgerecht dargestellt - von der Deutschen Alzheimergesellschaft empfohlen. Mit wertvollen Erklärungen und hilfreichen praktischen Tipps zum Umgang mit Demenzkranken. ab 5 Jahren

hilfreich für Familien mit Kindern und Demenz der Großeltern

— MiniBonsai
MiniBonsai

Ich empfinde dieses Buch als Ersterklärsbär Buch als sehr sehr wertvoll! Einfach, schnell und doch praktisch erklärt!

— Seelensplitter
Seelensplitter

Ein Muss für Familien, die eine demente Oma / einen dementen Opa haben. Einfühlsam und kinngerecht. Empfehlenswert am 3-4 Jahren.

— Smilla507
Smilla507
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  • Oma, vergiss mich nicht! - ein Erklärbuch für Kinder zum Thema Demenz

    Oma, vergiss mich nicht!
    MiniBonsai

    MiniBonsai

    15. November 2015 um 14:46

    Der Brunnenverlag hat mit diesem Buch von Jessica Shepherd  ein tolles Bilder-Erklär-Buch für Eltern geschaffen, die versuchen (müssen oder wollen) ihren Kindern die Veränderungen durch die Demenz bei den Großeltern oder anderen Verwandten nahe zu bringen. Das Cover ist farbenfroh gestaltet und zeigt mit dem Bild die Geborgenheit von Enkeln bei ihrer Oma. Besonders schön finde ich, dass das Muster von Omas Sessel sich immer wieder im Buch findet: ganzseitig vor und nach der Geschichte aber auch in den Bildern der Erzählungen. Am Ende des Buchs sind kindgerechte Erklärungen rund um die Demenz eingebracht, denn die Geschichte selber erwähnt die Demenz eigentlich nur am Rande. Erzählt wird aus der Sicht von Oskar, der seine Oma sehr liebt und oft sieht. Er bemerkt Veränderungen an ihrem Verhalten und dann muss die Oma in ein Heim umziehen, damit sie gut versorgt ist. Dort besucht er sie mit seinen Eltern und erkundet die neue Umgebung und deren Besonderheiten. In den Bildern zu den kurzen Geschichten gibt es viel aus Oskars Alltag und dann auch aus dem Alltag im Heim zu entdecken. Verschiedene Facetten werden angesprochen bzw. gezeigt und können damit den Eltern helfen ihren Kindern Dinge zu erklären, aber auch den Kindern die Möglichkeit geben diese Dinge zu entdeckenund zu verstehen auch bevor sie in ein Heim als Besuch gehen. Aus eigener Erfahrung mit einem dementen Vater (jetzt 74 aber Diagnose mit 65) und einer jetzt erwachsenen Tochter aber auch einem Neffen im Vorschulalter weiß ich, dass solche Bücher wichtig sind. Da wo Eltern die Worte fehlen, da kann dies Buch helfen die Sprachlosigkeit zu überbrücken. Mein Bruder hat dies Buch selber für seinen Sohn gekauft und mit ihm gelesen. Dies war ihm wichtig, da sein Sohn die Demenz auf 2 Arten erlebt: die Oma mütterlicherseits, die offen mit der Demenz umgeht und noch zuhause lebt. Und der Opa, den er nie wirklich als Persönlichkeit kennen lernen konnte, weil die Demenz sehr früh anfing, und der im Heim lebt. Ich bin froh und dankbar, dass es Verlage und Autoren gibt, die sich solchen Themen widmen.

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  • Oma, vergiss mich nicht

    Oma, vergiss mich nicht!
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    Das Buch „Oma vergiss mich nicht“ von Jessica Shepherd ist im Brunnen-Verlag erschienen und befasst sich mit dem Thema Demenz. Oskar liebt seine Oma von ganzem Herzen und findet, dass er die beste Oma der Welt hat. Er kann mit seiner Oma spielen, toben und jede Menge Unsinn machen. Aber Oskar merkt auch, dass sich seine Oma verändert; sie vergisst immer mal wieder etwas oder weiß nicht mehr, wie man ganze einfache Sachen, wie z. B. Schuhe binden macht. Dann muss die Oma umziehen, in ein besonderes Haus, wo man ihr besser helfen kann. Oskar darf seine Oma besuchen, lernt ihre neue Umgebung und ihren neuen Freund Albert kennen. Oskars Oma verändert sich und sie hat gute und weniger gute Tage. Oskar lernt mit der Situation umgehen und ist überzeugt, egal ob Oma einen guten oder schlechten Tag hat, sie ist und bleibt die beste Oma der Welt. Das Bilderbuch „Oma vergiss mich nicht“ greift das schwierige Thema Demenz auf und versucht mit einer einfachen Sprache und schönen Bildern, die wie von einem Kind selbst gezeichnet wirken, zu erklären, was mit einem Menschen passiert, der an Demenz leidet. Das Buch wird für Kinder ab 5 Jahren empfohlen. Ich denke, dass man das Buch auch einem Kind in diesem Alter nicht alleine geben sollte. Für mich versteht sich „Oma vergiss mich nicht“ als Einladung an Erwachsene, die einen Einstieg für ein Gespräch mit ihren Kindern über das nicht einfach zu verstehende Thema Demenz, suchen. Hierfür ist das Bilderbuch mit seinen kurzen Sätzen und der Darstellung verschiedener ganz alltäglicher Situationen perfekt. Besonders gut hat mir gefallen, dass auch das Thema Unterbringung in einem Altenheim thematisiert wird. Das Buch bietet sogar einen Übersichtsplan des Heims, in dem Oskars Oma nach ihrem Umzug lebt. Ein wertvolles Kinderbuch, dass dabei helfen kann ein schwieriges Thema kindgerecht zu transportieren.

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  • Demenz kindgerecht erklärt

    Oma, vergiss mich nicht!
    heaven4u

    heaven4u

    03. September 2015 um 22:53

    Oskar liebt seine Oma über alles. Mit ihr zusammen kann er jeden Blödsinn anstellen. Doch immer öfter vergisst Oma Dinge wie seinen Geburtstag oder wie man seine Schuhe zubindet. Deshalb muss die Oma in ein besonderes Haus ziehen, wo sie ihr besser helfen können. Oskar ist aufgeregt, als er sie das erstmal besuchen darf. Dann geht er sie regelmäßig besuchen. So lernt Oskar mit der Demenz seiner Oma umgehen. Demenz ist ein Thema, was immer wieder auftaucht, doch ist es schwierig es Kindern näher zu bringen. Dieses Buch tut dies auf wunderbare Weise. Mit wenig aber prägnatem Text und schönen Bildern wird erklärt, was Demenz ist, warum die Oma ins Heim muss (hier gibt es sogar einen Grundriss vom Heim), wie man ihr helfen kann, sich an schöne, gemeinsame Dinge zu erinnern und dass sie auch schlechte Tage haben kann. Auf der letzten Seite wird alles nochmal zusammengefasst und gebündelt erklärt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Vermittlung des Themas mehr über die Bilder läuft und der Text nur kurz ist. Meine 6jährige Tochter hat sehr gespannt zugehört und auch Fragen gestellt. Ich musste alles sehr genau vorlesen. Sehr genau hat meine Tochter auch den bunten Sessel der Oma verfolgt, der im ganzen Buch immer wieder auftaucht. Das ist eine wirklich gute Idee. Dieses Buch ist sowohl für betroffene Familien als auch für interessierte und neugiere Kinder geeignet. Ein eigentlich schwieriges Thema wird hier kindgerecht aufbereitet. Ich kann es sehr weiterempfehlen.

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  • Demenz

    Oma, vergiss mich nicht!
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    03. September 2015 um 16:43

    Meine Meinung zum Buch: Oma vergiss mich nicht Warum griff ich zu diesem Buch? Diese Antwort findet ihr auf meinem Blog.  Inhalt in meinen Worten: Oskar liebt seine Oma, ganz oft hat er mit ihr Kontakt, doch irgendwann ändert sich etwas, seine Oma ist krank und muss in ein Wohnheim für alte Menschen. Er vermisst ganz arg seine Oma. Doch Papa und Mama gehen mit ihm Oma besuchen, doch in diesem Haus roch alles anders, Menschen sind so unterschiedlich und zwischen drin hat Oma gute Momente und dann wieder ganz schlimme. In diesem Buch geht es darum:  Was ist Demenz? Wie kann man damit umgehen, oder wie kann man Kindern helfen damit umzugehen? Wie fand ich das Buch? Nachdem es ein Kinderbuch ist, habe ich mehr mit Zeichnungen als mit Texten zu tun, was ich aber sehr gut finde. Denn gerade die wertvollen und schönen Zeichnungen machen das Buch noch anschaulicher und liebevoller. Dabei kann ich von den Gedanken von Oskar lesen, auch wie er sich fühlt mit der ganzen Sache. Nicht immer ist es leicht, denn seine Oma hat leider auch wirklich schlechte Momente, sei es weil sie schreit, sei es weil sie alles vergessen hat oder weil sonst irgendwas kommt, mit dem Oskar nicht rechnet.  Liebevoll bringt das Buch auf einfache Art und Weise dieses ernste Thema dem Leser nahe. Was hätte ich mir anders gewünscht? Ich hab keinen Grund mich über das Buch zu beklagen, so liebevoll und aufklärend finde ich selten Bücher.  Warum ich euch das Buch empfehle: Egal ob ihr nun selbst durch eure Familie betroffen seid, oder euch einfach rein aus Neugierde damit beschäftigen möchtet, dieses Buch gibt einen allerersten Einblick in die Krankheit, aber auch Hilfestellungen und was gut tuen kann, damit die Beziehung mit einem Demenz erkrankten Menschen, dennoch gut werden kann. Denn nur weil Demenz vorhanden ist, heißt es nicht, dass das Leben nicht mehr lebenswert ist.  Auch das Thema Altenheim wird angeschnitten.  Fazit: Ich mag das Buch sehr gerne, und ich finde es wunderschön, das ein Kinderbuch ein ernstes Thema anspricht. Sterne: Ich vergebe für dieses wertvolle Buch 5.

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  • Ein einfühlsames, warmherziges Bilderbuch über Demenz

    Oma, vergiss mich nicht!
    Smilla507

    Smilla507

    06. August 2015 um 15:09

    „Oma, vergiss mich nicht!“ ist ein warmherziges und einfühlsames Bilderbuch über das Thema Demenz – einer Krankheit, von der immer mehr Familien betroffen sind. Mithilfe dieses Buches kann man mit dem Kind sehr gut ins Gespräch kommen und erklären weshalb Oma / Opa sich so verändern und wie sich das Leben im Altersheim gestaltet. Die Geschichte wird aus der Sicht des kleinen Oskar erzählt, der ein sehr inniges Verhältnis zu seiner Oma hat. Doch dann vergisst Oma immer mehr und kann ganz einfache Sachen nicht mehr machen, z.B. Schuhe zuschnüren. Deshalb zieht Oma in ein besonderes Haus, wo sie alles bekommt, was sie jetzt braucht. Bei Besuchen lernt Oskar das Leben im Altersheim kennen: Dass es dort ganz anders riecht und aussieht und es Leute – Pfleger – gibt, die sich um die Menschen in dem neuen Zuhause kümmern. Auch im neuen Zuhause kann Oskar noch mit seiner Oma basteln, malen, spielen, sich vorlesen lassen. Aber manchmal ist Oma müde und möchte schlafen oder sie ist plötzlich ganz wütend. Das macht Oskar traurig. Sein Papa erklärt ihm dann, dass er nichts dafür kann. Und ganz egal, ob Oma einen guten Tag hat oder einen schlechten: Für Oskar bleibt sie die beste Oma der Welt! Auch in unserer Familie gibt es einen Fall von Demenz bzw. eigentlich sogar Alzheimer. Aber da sich die Krankheiten ähneln konnte ich meiner 4jährigen Tochter endlich sehr anschaulich erklären, was mit dem Opa eigentlich los ist und warum er im Altersheim wohnt. Sie hat sehr wissbegierig zugehört, die Bilder auf sich wirken lassen und wir konnten über die Parallelen zum Opa sprechen. Was mir an diesem Bilderbuch ganz besonders gut gefällt ist eine zweiseitige Grundrisszeichnung vom Altersheim, bei der man quasi einen Blick von oben bekommt, wie so ein Altersheim aufgebaut ist. Dadurch wirkt das Bilderbuch eigentlich schon wie ein Sachbilderbuch, eingebettet in eine Geschichte. Die Illustrationen wirken recht kindlich und unterstreichen die kurzen, prägnanten Sätze des Textes. Außerdem bietet die Geschichte Ideen an, wie Kinder ihre dementen Großeltern unterstützen können. Ganz hinten im Buch befinden sich nochmals zwei Seiten, die erklären: Was passiert, wenn man alt wird? Was ist Demenz? Was macht Demenz mit einem Menschen? Wie ist es mit Besuchen? Kann ich helfen? Was mir in dem Buch gefehlt hat war der Begriff „Altersheim“, den ich selbst eingefügt habe. Ansonsten kann ich dieses Buch SEHR empfehlen, vor allem für Familien, in denen gerade eine Demenz diagnostiziert wurde. So ist das Buch ein guter Wegbegleiter und kann die Angst vor der fremden, neuen Situation nehmen. Ich persönlich würde das Buch schon ab Ende 3 bzw. ab 4 Jahren empfehlen.

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