Jessica Shirvington Corruption (Disruption)

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Inhaltsangabe zu „Corruption (Disruption)“ von Jessica Shirvington

Kein perfekter, aber dennoch guter Abschluss. Die ganz grossen Überraschungen sind aber leider ausgeblieben.

— zazzles
zazzles
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  • Ein Abschluss ohne grosse Überraschungen

    Corruption (Disruption)
    zazzles

    zazzles

    05. June 2016 um 19:24

    I'm going to tell you a story about a girl who lost her dad and had her world fall apart. And then I am going to tell you the story about the woman she became. - GusDer 2. Band der Disruption-Reihe beginnt genau dort, wo der erste Band aufgehört hat: Maggie wird noch immer in einer dunklen Zelle gefangen gehalten - und dahinter steckt kein geringerer als ihr eigener Vater. Obwohl sie nicht mehr damit gerechnet hat, wird sie nach knapp einem Monat ganz plötzlich aus der Gefangenschaft entlassen und nach Hause gefahren. Obwohl sich Maggie bewusst ist, dass sie nie und nimmer aus dem Schneider sein wird, macht sie sich am nächsten Tag direkt auf den Weg zur Schule, um dort hoffentlich Quentin wiederzusehen. Die Wiedersehensfreude wird jedoch erheblich getrübt, denn in der Schule angekommen, würdigt Quentin sie keines Blickes und scheint nun wieder mit seiner Ex-Freundin Ivy liiert zu sein. Obwohl Maggie damit gerechnet hatte, dass ihr Quentin ihren Vertrauensmissbrauch nicht so einfach verzeihen würde, trifft es sie sehr, von ihm ignoriert zu werden. Doch bevor sie sich überhaupt damit abfinden kann, überschlagen sich die Ereignisse in der Schule plötzlich. Aufgrund eines Brandes geht auf einmal das Licht aus. In dem ganzen Getümmel verliert Maggie beinahe das Bewusstsein, doch zu ihrem Glück steht plötzlich Quentin bei ihr. Wie sich herausstellt, gehört dieser ganze Tumult zu einem Plan, den er mit Gus zusammen geschmiedet hatte, um sie zu retten. Er weist sie an, sich so schnell wie möglich mit Gus aus dem Staub zu machen. Maggie zögert keine Sekunde und ist überglücklich darüber, dass Quentin sie doch nicht zu hassen scheint. Gemeinsam mit Gus kommt sie in einem Versteck unter, in dem sie in den darauffolgenden Tagen wieder aufgepäppelt wird. Und dann, endlich, sucht Quentin sie dort auf. In einem langen Gespräch kristallisiert sich allmählich heraus, dass die Geschichte nur ein Ende nehmen wird: Maggie wird erneut in den Untergrund gehen und ihrem und Quentins Vater ein für alle Mal das Handwerk legen. Und obwohl Quentin ihr noch nicht verziehen hat, erklärt er ihr, dass er dabei nicht von ihrer Seite weichen wird. Obwohl der Plan lebensgefährlich ist und vermutlich einige Tode fordern wird, legen Maggie und Quentin in den darauffolgenden Wochen alles daran, den perfekten "Rettungsplan" für die Negs auszuhecken. Der Plan beinhaltet einige Bündnisse mit Leuten, denen die beiden nicht hundertprozentig vertrauen können.Nichtsdestotrotz schaffen sie es schliesslich gemeinsam mit einigen überraschenden Verbündeten einen Masterplan auf die Beine zu stellen, den sie im letzten Viertel des Buches endlich umsetzen und der - wie erwartet - sehr blutig ausgeht.Das Buch war vor allem in der ersten Hälfte sehr nervenaufreibend und emotional. Obwohl ich im ersten Band kein Fan des Quentin-Maggie-Pairings war, mochte ich den "neuen", härteren Quentin, der nicht mehr sicher ist, ob er Maggie überhaupt vertrauen kann. Die Autorin hat es sogar geschafft, einer potentiellen Dreieckesgeschichte mit Gus aus dem Weg zu gehen und das Ganze zufriedenstellend aufzuklären, auch wenn das wiederum zu einer Vermutung geführt hat, die sich am Ende leider bestätigt hatte und für mich dann wenig überraschend kam.Im Verlaufe des zweiten Drittels wurde mir die Story dann etwas zu langatmig. Irgendwie ging mir alles viel zu schleppend voran und der Showdown am Ende verlief zwar sehr blutig, aber leider auch fast ohne Schocker. Ich weiss nicht, ob es an der unerwarteten Wendung im vorherigen Band lag, aber diesmal hat es die Autorin leider nicht geschafft, mich so richtig zu überraschen, weil ich vieles schon erahnt hatte.Alles in allem ein solider, wenn auch wenig überraschender Abschluss. Für den etwas langatmigen Zwischenteil und das fehlende gewisse Etwas, kann ich diesmal "nur" 4 Sterne vergeben. Dennoch eine empfehlenswerte Dystopie!

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