Jessica Soffer Morgen vielleicht

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Inhaltsangabe zu „Morgen vielleicht“ von Jessica Soffer

Lorca verbringt die meiste Zeit ihres jungen Lebens über Kochbüchern, die sie nach exotischen Gerichten und seltenen Zutaten durchstöbert. Wenn sie kocht, ist sie glücklich. Um die Liebe ihrer Mutter zurückzugewinnen, die als Köchin arbeitet und plant, ihre Tochter aufs Internat zu schicken, begibt sich Lorca auf die fieberhafte Suche nach dem verloren gegangenen Lieblingsrezept ihrer Mutter. Weiter nördlich in Manhattan träumt die frisch verwitwete Victoria von einem eigenen Kind, seitdem sie ihre Tochter vor vierzig Jahren zur Adoption freigegeben hat. Als irakisch-jüdischer Flüchtling fühlt sie sich einsam und beschließt, Kochstunden zu geben. So begegnen sich Lorca und Victoria. Zusammen backen sie Kekse mit Pistazien und Rosenwasser, machen Baklava und Kubbah mit Kürbis. Allmählich regt sich in ihnen jedoch der Verdacht, dass sie mehr verbindet als die Liebe zum Essen. Das zwingt sie, sich mit ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft auseinanderzusetzen - und mit der Wahrheit, was immer sie ans Licht bringen mag.

Obwohl die Geschichte authentisch rüber kam, fühlte ich mich nur wenig von den Charakteren angesprochen

— SteffiWausL
SteffiWausL

Wunderbares Buch - konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Einfach nur empfehlenswert!

— Felidae65
Felidae65

Ich weiß nicht, ob mich ein anderes Buch jemals so direkt hat fühlen lassen, was in einem Charakter gedanklich und emotional vorgeht!

— Loony_Lovegood
Loony_Lovegood

Einfühlsam erzählte, tiefgründige Geschichte über die wunderbare Dehnbarkeit des Begriffs "Familie".

— SinjeB
SinjeB

Wie ein Gericht mit zu viel Safran: bitter, aber wertvoll. Sehr wertvoll, dieses Buch, das so viel mehr Tiefe und Emotion bietet als erhofft

— mecedora
mecedora

Eindringlich, emotional, bittersüß und wunderschön! Eine Studie über die menschliche Gefühlswelt. Ein Meisterstück, Chapeau!!!

— Dreamworx
Dreamworx

Ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Verträumt, traurig, einfach schön!

— Nine_im_Wahn
Nine_im_Wahn

Tiefgründig und berührend. Eine Homage an die Kochkunst und das Leben. Dieses Buch zergeht auf der Zunge wie Aprikosenschaum auf Trüffeln.

— Pageturner
Pageturner

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Es geht im Leben um viel mehr als den richtigen Zeitpunkt, den gibt es nämlich nur selten. Es ist wichtig, was man daraus macht!

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  • Buchverlosung zu "Die Widerspenstigkeit des Glücks" von Gabrielle Zevin

    Die Widerspenstigkeit des Glücks
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Liebe LB-Leserinnen und -Leser, Fans von Gabrielle Zevin (!) und alle, die den Erscheinungstermin des gefeierten NY Times-Bestsellers „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ (jetzt, d.h. ab dem 11. Mai 2015 auf Deutsch!) kaum noch erwarten können:  ‚Kein Mensch ist eine Insel; jedes Buch ist eine Welt.‘ Der New York Times-Bestseller „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ überrascht mit Literatur am Ende der Welt (nämlich auf einer ziemlich einsamen Insel)! Gabrielle Zevin (geb.1977) schreibt, seit sie 14 Jahre ist: Dies ist ihr großer Durchbruch! Ihr Roman wird gerade in 25 Sprachen übersetzt. Und darum geht’s: Amelia Loman ist Verlagsvertreterin. Bei einem ihrer Besuche lernt sie den eigenwilligen Buchhändler A.J. Fikry kennen, den Besitzer von Island Books, der etwas verstaubten Buchhandlung auf der abgelegenen Ostküsteninsel Alice Island. Also eigentlich am Ende der Welt. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: Eines Morgens sitzt die zweijährige Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich der schrullige A.J. des kleinen aufgeweckten Mädchens an (denn es stellt sich heraus, dass ihre Mutter sie ausgesetzt hat), das einen festen Platz an seiner Seite findet. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen. Diese Geschichte ist eine Entdeckung! Island Books bildet die Bühne, auf der sich die eigenwilligsten Charaktere auf einer unbedeutenden Insel zusammenfinden, um über das Leben im Allgemeinen und die Literatur im Besonderen (bzw. den Einfluss des Gelesenen auf sich selbst) zu sprechen. Die junge Autorin überzeugt mit Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und einer überraschenden Wendung nach der anderen, so dass man sich nie sicher sein kann, wie es auf der nächsten Seite weitergehen wird. Immer anders! Und das bis zur wunderbaren Schlusspointe! Liebesgeschichte inklusive. So bleibt mit dem Motto von Island Books nur noch zu sagen: ‚Kein Mensch ist eine Insel; jedes Buch ist eine Welt.‘. Hier gibt es eine Leseprobe und einen stimmungsvollen Buchtrailer Wenn Ihr diesen wirklich ganz außergewöhnlichen Roman, der 2014 in den USA erschienen ist und seitdem (!) auf der New York Times-Bestsellerliste steht, gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 25.05.2015  für eines der zwanzig Buchexemplare. Mögt Ihr uns dazu vielleicht noch eine Frage beantworten? Welcher Roman hat Euch bisher so richtig ein Glücksgefühl erleben lassen?  Euer begeistertes Diana Verlags-Team.  

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    • 555
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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    • 113
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

    • 81
  • Leise Töne mit emotionaler Wirkung

    Morgen vielleicht
    Loony_Lovegood

    Loony_Lovegood

    Für die 13-jährige Lorca gibt es nur eines: sie möchte ihre Mutter glücklich machen; koste es was es wolle! Doch bislang sind alle Versuche nach Anerkennung und Liebe gescheitert und so bleibt Lorca nur ein Ausweg um überhaupt etwas zu empfinden - sie verstümmelt sich selbst. Als Lorca ein intimes Gespräch zwischen ihrer Tante und Mutter belauscht, schwelgen die beiden gerade in schönen Erinnerungen und Lorca's Mutter schwärmt von Masgouf, einem irakischen Gericht, welches ihr das Gefühl von Familie, Glück und Geborgenheit gegeben hat. Lorca kommt eine Idee, sie möchte das Rezept von genau diesem Masgouf finden, um es für ihre Mutter zu kochen. Also begibt sie sich auf die Suche und trifft dabei auf Victoria, einer älteren Dame, die das irakische Restaurant geführt hat, in dem Lorca's Mutter Masgouf gegessen hat. Auch Victoria hat Probleme ihre Gefühle zu zeigen und so kommt es zwischen Lorca und Victoria zu einer ganz besonderen Begegnung. Wird Lorca es schaffen die Gefühle ihrer Mutter mit Masgouf zu erreichen? Und welche Rolle spielt dabei Victoria? Als ich "Morgen vielleicht" angefangen habe zu lesen, hätte ich nie mit solch einer tiefgründigen Geschichte gerechnet. Es behandelt ein solch emotionales Thema, welches einen zutiefst berührt. Jedoch erkennt man dies nicht auf den ersten Blick. Jessica Soffer weiß, wie sie den Leser mit geschickter Zurückhaltung erreicht. Es sind die kleinen Dinge, die in diesem Roman Raum bekommen. Und der Schreibstil der Autorin untermalt zudem die Gefühle eindrucksvoll. Sehr gelungen finde ich die kapitelweise wechselnde Erzählperspektive, die einem nicht nur Einblicke in die Gegenwart gewährt, sondern auch in die Vergangenheit. Die Geschichte erhält dadurch viel mehr Tiefe und man bekommt ein besseres Verständnis für die verschiedenen Protagonisten. Ich weiß nicht, ob ein anderes Buch mich jemals so direkt hat fühlen lassen, was in einem Charakter gerade gedanklich und vor allem emotional vorgeht. Die Autorin beweist mit diesem äußerst gelungenen Werk, dass man auch ohne viel drum herum etwas Großartiges erschaffen kann. Etwas, das noch lange im Gedächtnis bleibt und seine wahre Wirkung erst im Nachhinein entfaltet. Fazit: schlicht, bewegend, tiefgründig, gnadenlos, berührend, emotional, großartig und noch vieles mehr. Man muss es gelesen haben, um es richtig fühlen zu können. Mein Highlight 2013!

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    • 3
  • Leserunde zu "Morgen vielleicht" von Jessica Soffer

    Morgen vielleicht
    JessicaSoffer

    JessicaSoffer

    Hi Germany! What an honor it is to be published by you. I do hope you enjoy my first novel, Tomorrow There Will Be Apricots. It's the story of two women--a young girl and an old Iraqi Jewish woman--who are lost and lonely in New York City and who discover friendship, family and the immense healing powers of food in cooking classes. It is a novel about loss and nostalgia and pain, but is equally weighted towards happiness, and about what happens after sadness. Thank you for reading. Auf Wiedersehen! Mehr zum Buch: Lorca verbringt die meiste Zeit ihres jungen Lebens über Kochbüchern, die sie nach exotischen Gerichten und seltenen Zutaten durchstöbert. Wenn sie kocht, ist sie glücklich. Um die Liebe ihrer Mutter zurückzugewinnen, die als Köchin arbeitet und plant, ihre Tochter aufs Internat zu schicken, begibt sich Lorca auf die fieberhafte Suche nach dem verloren gegangenen Lieblingsrezept ihrer Mutter. Weiter nördlich in Manhattan träumt die frisch verwitwete Victoria von einem eigenen Kind, seitdem sie ihre Tochter vor vierzig Jahren zur Adoption freigegeben hat. Als irakisch-jüdischer Flüchtling fühlt sie sich einsam und beschließt, Kochstunden zu geben. So begegnen sich Lorca und Victoria. Zusammen backen sie Kekse mit Pistazien und Rosenwasser, machen Baklava und Kubbah mit Kürbis. Allmählich regt sich in ihnen jedoch der Verdacht, dass sie mehr verbindet als die Liebe zum Essen. Das zwingt sie, sich mit ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft auseinanderzusetzen - und mit der Wahrheit, was immer sie ans Licht bringen mag. -> Leseprobe Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Jessica Soffer mitzumachen. Jessica spricht kein Deutsch, deshalb stellt die Fragen an die Autorin bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, sie wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sehr freuen :-) Unter allen Bewerbern vergibt der Kein & Aber Verlag 20 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 2. Juli 2013 bewerben - dafür gibt es eine kleine Frage zu beantworten: Welches ist euer Lieblingsrezept oder was esst ihr besonders gern und wieso? Habt ihr vielleicht sogar auch so ein spezielles Rezept in eurer Familie, das von Generation zu Generation weitergegeben wird? (Wenn möglich, wäre es toll, wenn ihr auf Englisch antwortet!)

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    • 300
  • Ein beeindruckendes Debüt

    Morgen vielleicht
    Kaoskoch

    Kaoskoch

    13. November 2013 um 09:40

    Es gibt Bücher, die sind wie ein zarter Frühlingstag, voller Duft und Verheißung. "Morgen vielleicht", im englischen Original "Tomorrow There Will Be Apricots", der Erstling von Jessica Soffer, ist so ein Buch. Was die 28jährige vorliegt, ist beeindruckend und lässt einen nicht so schnell wieder los. Die Geschichte spielt in New York. Die 13jährige Lorca lebt mit ihrer Mutter bei einer Tante, vermisst ihren Vater, vom dem sich die Mutter trennte, und verbringt ihre Zeit zwischen Büchern. Gleichzeitig versucht sie alles, um ihre Mutter glücklich zu machen, um die Tochter zu sein, die ihre Mutter sich wünscht. Aber alle ihre Versuche, Anerkennung zu bekommen, scheitern, und so beginnt Lorca, sich zu ritzen, und bekommt nicht nur deswegen Schwierigkeiten in der Schule. Außerdem ist sie zum ersten Mal verliebt, muss mit sich und ihren Gefühlen alleine zurecht kommen, da ihr kein Erwachsener zur Seite steht. Lorcas Mutter ist Köchin, eine besessene Köchin, die in den Wohlgerüchen von Lebensmitteln schwelgt. Aber egal, wie gut sie auch kocht, was sie auch zubereitet, eines gelingt ihr nicht: Ein Masgouf zu kochen, wie sie es einmal in einem irakischen Restaurant aß, als sie und Lorcas Vater frisch verliebt waren. Emotional kann sie sich nicht auf ihre Tochter einlassen, ist ihr keine Stütze beim Erwachsenwerden. Als Lorca in einem belauschten Gespräch von dem Sehnsuchtsessen ihrer Mutter erfährt, macht sie sich auf die Suche nach der richtigen Zubereitung des Karpfengerichts. Ihre Mission: Mit dem perfekten Masgouf die Liebe ihrer Mutter zu gewinnen. Bei ihrer Suche trifft sie auf Victoria, die gerade ihren Mann Joseph verloren hat. Beiden gehörte das irkaische Restaurant, in dem Lorcas Mutter ihr Sehnsuchtsessen aß. Victoria ist allein mit sich und ihrer Trauer. Auch wenn es ihnen schwer fällt: Lorca und Victoria nähern sich behutsam aneinander an, und es scheint, als verbinde beide noch mehr als die Liebe zum Kochen und Essen. "Morgen vielleicht" ist ein Buch über die Menschen, die wir lieben - weil wir es müssen oder weil wir es wollen - und über die Familien, in die wir hineingeboren werden oder die wir uns selbst schaffen. Quelle: Ariane Biller für die Blogger-Themenwoche. "Morgen vielleicht" ist ein Roman für einen grauen Novembertag, denn das Buch strahlt eine Wärme und Herzlichkeit aus, in die man sich wie in eine Decke einkuscheln kann. Gleichzeitig ist es voller Wohlgerüche und Farben, geht tief unter die Haut, liefert Bilder, die sich einprägen. Anfangs fand ich die Erzählperspektive - abwechselnd kommen Lorca und Victoria zu Wort - befremdlich. Es dauerte etwas, bis ich mich auf das Buch einlassen konnte, bis es mich in seinem Bann nahm. Ich freue mich auf weitere Bücher von Jessica Soffer! Ohne die Leserunde bei Lovelybooks wäre ich kaum auf das Buch und seine Autorin aufmerksam geworden, dann das Cover ist mir zu kitschig, der deutsche Titel geht mir zu sehr in Richtung Groschenroman. Das Sprichwort "Never judge a book by its cover" bewahrheitete sich also mal wieder. Fazit: "Morgen vielleicht" ist ein wunderbares Buch für alle, die gerne lesen und kochen! Der Verlag Kein & Aber, in dem "Morgen vielleicht" erschien, liefert das Buch mit einem Code für das eBook aus - eine schöne Idee! Leider funktionierte der Code bei mir nicht, ließ sich das eBook nicht herunterladen. aber eigentlich halte ich auch lieber ein analoges Buch in Händen. Trotzdem: Die Idee an sich finde ich pfiffig. Meine Rezension erschien auch auf http://hamburgkocht.blogspot.de/2013/11/jeden-tag-ein-buch-morgen-vielleicht.html

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Anspruchsvoll aber berührend

    Morgen vielleicht
    diebecca

    diebecca

    16. September 2013 um 08:16

    In dem Buch "Morgen vielleicht" von Jessica Soffer geht es um Lorca, die sich ihrer Mutter nur nahe fühlt, wenn sie kocht. Sie macht sich auf die Suche nacch dem Lieblingsrezept ihrer Mutter und trifft dabei auf die verwitwete Victoria, die beiden bermerken, dass sie mehr verbindet als die Liebe zum Kochen. Der Titel lässt auf alles mögliche schließen, das Cover lässt  auf etwas mit Essen hindeuten. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Insgesamt ist das Buch sehr anspruchsvoll geschrieben, man muss sich sehr konzentrieren. Lorca hatte jedenfalls keine einfache Kindheit, das hat mich teilweise ganz schön geschockt. Auch ganz schön krass ist, wie Lorca ihre Gefühle beschreibt und welche Vergleiche sie benutzt. In dem Buch ist von vielen jüdischen Gerichten die Rede, mit denen ich wenig anfangen kann, da ich noch nie davon gehört habe. Was ich sehr gut finde ist, dass alles sehr detailliert beschrieben ist, man kann es sich wirklich bildlich vorstellen. Außerdem ist das Buch aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, was ich auch gut finde. Beim Lesen wird einem die Bedeutung von Familie und Liebe sehr bewusst. Fazit: Anspruchsvoll aber berührend.

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  • Sehr beeindruckendes Buch

    Morgen vielleicht
    vb90

    vb90

    19. August 2013 um 13:58

    Im Roman "Morgen Vielleicht" (jüdisches Sprichwort) von Jessica Soffer geht es um Lorca und Victoria. Lorca ist ein 15-jähriges Mädchen, welches von ihrer Mutter gefühlsmäßig abgestoßen wird. Doch sie hängt an ihrer Mutter und versucht alles um deren Gefühle und Emotionen für sich zu gewinnen. Deshalb möchte sie ihr Lieblingsessen kochen und hofft dadurch nichts ins Internat zu müssen. Auf der Suche nach dem Rezept begegnet sie Victoria, einer Frau, die seit wenigen Tagen Witwe ist, ihrem Mann vermisst und ein schlechtes Gewissen hat, weil sie ihre Tochter zur Adoption freigegeben hat, Beim gemeinsamen Kochen blühen beide auf und entdecken neue Freuden in ihren Leben. Ich war total begeistert von dem Buch und war am Ende auch total erschüttert als meine Vorahnung sich nicht erfüllt hat. Die Geschichten der beiden Frauen lesen zu dürfen hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch die Zwischenabschnitte vom Verstorben Joseph haben immer ein neues Licht auf die Dinge geworfen. Ich empfehle das Buch jedem, der gern Familienschicksale liest und mit den Figuren mitfühlen möchte.

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  • Leserunde zu "Im Licht von Apfelbäumen" von Amanda Coplin

    Im Licht von Apfelbäumen
    katja78

    katja78

    August Neuerscheinung aus dem Arche Verlag! Willkommen zu einer weiteren Vorableserunde zu Im Licht von Apfelbäumen Amanda Coplins poetisch-tragische Geschichte über das Schicksal einer ungewöhnlichen Familie erzählt von Einsamkeit und Fürsorge im Angesicht einer alles fordernden Natur. Inmitten der fruchtbaren Landschaft im nordöstlichen Teil von Washington lebt William Talmadge, ein sanftmütiger, einsamer Mann. Voller Hingabe widmet er sich der Pflege seiner weitläufigen Obstplantagen, in denen Apfel- und Aprikosenbäume im Rhythmus der Jahreszeiten ihre Blüten und Früchte tragen. Hier hat er seinen Frieden gefunden. Bis eines Tages zwei halbwüchsige, schwangere Mädchen auftauchen und von seinen Äpfeln stehlen. Kurze Zeit später sind sie wieder da, scheu und doch neugierig, wer der Mann ist, der sie nicht verjagt. Irgendwann lassen sie sich nieder auf Williams Land, spüren das Mitgefühl, das sie umgibt. Doch kaum haben sie Vertrauen gefasst, tauchen bewaffnete Männer auf und eine Tragödie nimmt ihren Lauf, die William zu den Geistern seiner eigenen Vergangenheit führt. Ein eindringlicher Roman über die Liebe zu dem, was uns die Erde schenkt und wieder nimmt, sowie zu den Menschen, die uns anvertraut sind. Dieses erstaunliche Debüt hat in den USA die Leserherzen im Sturm erobert, landete auf der New York Times-Bestsellerliste und stand auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2012. Über die Autorin copyright Corina Berstein Amanda Coplin wurde in Wenatchee, Washington, geboren. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, u. a. als Writer in Residence im renommierten Ledig House in Upstate New York. Heute lebt sie in Portland, Oregon. Im Licht von Apfelbäumen ist ihr erster Roman, der wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste stand und u. a. auf der Jahresbestenliste 2012 der Washington Post. Wir würden gerne zu diesem Titel zu einer Vorableserunde einladen, und suchen 20 Leser, die das Buch gerne in einer Leserunde gemeinsam lesen und rezensieren möchten. Für die Bewerbung verratet uns bitte, welches das letzte Buch war, das euch zutiefst bewegt hat. Gerne könnt ihr euch in der Gesamtübersicht vom Arche Verlag umschauen. Es winken viele Neuerscheinungen, doch auch die bereits erschienen Titel, sind eine Lesereise wert. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und erwarten gespannt eure Leseeindrücke! Viel Glück! Eure Katja

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  • "Morgen vielleicht" - Morgen vielleicht gibt es Aprikosen. Oder Masgouf.

    Morgen vielleicht
    mecedora

    mecedora

    Masgouf? Was ist Masgouf? Auf der Suche nach dem Lieblingsgericht ihrer Mutter lernt Lorca, benannt nach dem bekannten Autor, Victoria kennen, eine alte Dame, mit der sie viel mehr verbindet als Masgouf, ein irakisches Nationalgericht. Lorca, einsam, von ihrer alles andere als warmherzigen Mutter ständig abgewehrt, anders als andere Mädchen ihres Alters, kennt nur einen Weg, ihre Gefühle auszudrücken, überhaupt etwas zu fühlen: indem sie sich selbst verletzt. Victoria tut sich ähnlich schwer, ihren Emotionen Raum in ihrem Leben zu geben. Aber sie überdeckt diese Ohnmacht mit ihrem Aktionismus. Nach Aufgabe ihres irakisch-jüdischen Restaurants und dem Tod ihres Mannes lebt sie wie in einer Seifenblase - isoliert und allein mit der Stille ihrer Gedanken. Beide lieben sie das Kochen. Gewürze und Gerüche, Rezepte und Geschmäcker, Kochutensilien und Zutaten, das ist ihre Welt, hier können sie sich öffnen - und finden immer näher zueinander und immer mehr Dinge übereinander heraus. Nicht nur die Liebe zum Kochen ist ihnen gemeinsam, die beiden so unterschiedlichen Frauen verbindet noch viel mehr. Jessica Soffer nimmt den Leser auf ganz behutsame und schlichte Weise, aber erstaunlich reif und eloquent, mit auf eine Entdeckungsreise. Wir entdecken an der Seite der Protagonisten in kapitelweise wechselnden Perspektiven Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, vor allem aber Geheimnisse und ganz viele Emotionen. Diese zu vermitteln gelingt der Autorin auf ganz einzigartige Weise. Zart und zugleich schmerzhaft, leise und zugleich drastisch, versteckt, unterdrückt, beiseite geschoben und doch so real erscheinen uns die Gefühle der Figuren, die beinah eins zu eins auch beim Leser geweckt werden. Das Buch ist profunder als ich es anfangs zu erwarten, ja zu hoffen wagte. Und diese Tiefe erhält es auf ganz zauberhafte, ganz einzigartige Weise. Durch die gekonnte Konstruktion, die schlichte, aber bewegende Erzählweise, vor allem aber durch die Konzeption und Ausführung der Figuren, dadurch, dass es immer wieder kleine Überraschungsmomente bereithält und dass es an Stellen und Situationen zu berühren vermag, die so simpel und klein sind, dass sie in ihrer Wirkkraft in höchstem Maße erstaunen. Man durchlebt und durchleidet, durchfühlt und durchkämpft an der Seite der Figuren ihre Geschichten und die Ereignisse, vor allem aber all die unausgesprochenen Gefühle, die tief berühren, oftmals schmerzen, lähmen und so absolut realistisch sind, dass es wehtut. Und am Ende der Lektüre nimmt man die Protagonisten als Freunde mit, so leise und tief haben sie sich in unser Herz geschlichen. Jessica Soffers "Morgen vielleicht" (im Original: Tomorrow there will be apricots) ist ein wirklich wunderbares Buch. Ich bin begeistert und vergebe die vollen fünf Sterne.

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Vom Suchen und Finden der Liebe (der Familie)

    Morgen vielleicht
    Dreamworx

    Dreamworx

    Die 13-jährige Lorca lebt mit ihrer Mutter Nancy bei ihrer Tante Lou in New York, nachdem ihre Mutter sie kurzerhand in New Hampshire in den Wagen gepackt hat, als diese ihren Ehemann verließ. Nancy arbeitet in einem sehr guten Restaurant als Köchin und Lorca beobachtet ihre Mutter oft bei ihrer Arbeit, möchte es ihr gleich tun und kocht selber gern. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist kalt und ohne Emotionen, was Lorca dazu treibt, sich selbst zu verletzten, um überhaupt etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch das Gegenteil ist der Fall, ihre Mutter will sich nicht mit ihr auseinandersetzen und entschließt sich kurzerhand, Lorca auf ein Internat zu schicken. In ihrer Verzweiflung setzt Lorca alles daran, ihre Mutter mit einem selbst gekochten Lieblingsgericht umzustimmen. Dabei lernt sie durch Zufall die alte Viktoria und ihre Nachbarin Dottie kennen, ebenso kreuzt Blot, ein junger Mann ihren Weg. Wie wichtig diese Menschen für Lorca sein werden und umgekehrt Lorca auch für sie, wird im Laufe des Buches immer deutlicher. Mehr möchte ich über die Handlung nicht verraten, denn dieses Buch verdient es, gelesen zu werden. Die Autorin Jessica Soffer hat mit ihrem Buch „Morgen vielleicht“ einen tiefsinnigen und sehr berührenden Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Autorin hat einen wunderbar sanften, aber auch sehr intensiven Erzählmodus, der den Leser von Beginn an gefangen nimmt und durch das Buch führt. Die abwechselnden Handlungsstränge sind so konzipiert, dass der Leser zwischen den einzelnen Begebenheiten Luft holen kann, um dann sogleich wieder in die Geschichte einzutauchen. Die Charaktere sind wunderbar detailgenau aufbereitet, so dass man beim Lesen sofort das Gefühl hat, die Personen zu kennen und sie sich im Kopf gut vorstellen kann. Der Spannungsbogen baut sich langsam, aber stetig auf und mündet in einem so unverhofften Ende, dass man als Leser erst einmal sprachlos zurück bleibt und sich einige Zeit nehmen muss, die Gefühle und Empfindungen zu sortieren. Jessica Soffer schreckt innerhalb ihrer Geschichte nicht vor schwierigen Themen wie Adoption, Selbstverstümmelung und emotionale Verkrüppelung zurück. Das Thema Familie steht bei ihr allerdings im Vordergrund, jeder Mensch hat eine, kann sie sich aber nicht aussuchen. Oder vielleicht doch? Ihre Art, die Dinge anzugehen, ist von leiser Sanftheit, aber auch von erschreckender Authentizität. Soffer bedient sich keiner Klischees und verzichtet auch auf Effekthascherei. Gerade deshalb ist ihr Roman so eindringlich, bittersüß und wunderschön, dass man stundenlang lesen muss, bis man das Ende kennt. Das Buch ist ein echtes Highlight dieses Jahres, geradezu ein Meisterstück. Chapeau!!!! Von dieser Autorin kann man noch einiges erwarten!! Einfach nur WUNDERBAR!!!

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    aba

    aba

    27. July 2013 um 23:39
  • Rezension zu "Morgen Vielleicht" von Jessica Soffer

    Morgen vielleicht
    Nine_im_Wahn

    Nine_im_Wahn

    Die 13-Jährige Lorca hatte es bisher nicht leicht im Leben. Nach der Trennung ihrer Eltern lebt sie mit ihrer Mutter zusammen bei ihrer Tante. Lorca hat nur Augen für ihre abweisende Mutter und tut alles, um ihr zu gefallen. Um jedoch den Schmerz der Zurückweisung erträglicher zu machen, fügt sie sich selbst Schmerzen zu. Nachdem es ihrer Mutter reicht, will diese Lorca auf ein Internat schicken. Lorca ist verzweifelt und will unbedingt bei ihrer Mutter bleiben. Verzweifelt fasst sie den Plan, das verlorengegangene Lieblings-Rezept ihrer Mutter zu finden, um somit endlich Zugang zu ihrer Mutter zu finden. Victoria, eine 80-Jährige irakische Einwanderin, kämpft derweil mit dem Verlust ihres Mannes und ihrer Tochter, die sie nach der Geburt weggegeben hatte. Um nicht vollends in Kummer zu ertrinken, will sie einen Kochkurs geben. Als sie dabei auf Lorca trifft, merken beide schnell, dass sie einiges mehr verbindet, als nur die Liebe zum Kochen. Die Geschichte des Buches hat mich fast augenblicklich gefesselt. Zudem ist Jessica Soffers Schreibstil sehr locker zu lesen und hat so etwas herrlich Verträumtes. Die Andeutungen und Vergleiche mit Essen sind ihr sehr gut gelungen und passen perfekt in die Geschichte. Kapitelweise erfährt der Leser abwechselnd was Lorca und Victoria erleben, wie sie aufeinander treffen und was das Leben so mit sich bringt. Gelegentlich gibt es auch ein paar wenige Kapitel über Joseph, den Mann Victorias, in denen der Leser die Vergangenheit der Beiden für sich entdeckt. Auffallend ist dabei, dass die Kapitel von Lorca und Victoria jeweils aus der Ich-Perspektive geschrieben wurden, wobei die Joseph-Kapitel aus der Sicht einer 3. Person verfasst sind. Dies macht es meiner Meinung nach schwieriger, diese zu lesen, da man auf die Sicht des Ich-Erzählers eingestellt war. Generell ist die Geschichte schön geschrieben und ich habe sie regelrecht verschlungen. Auch wenn mir das Ende vielleicht nicht ganz so sehr zugesagt hat, so bin ich dennoch von Jessica Soffer angetan und werde mir ihren Namen definitiv merken. Fazit: Ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Verträumt, traurig, einfach schön!

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