Jessica Spotswood Star Cursed: The Cahill Witch Chronicles, Book Two

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Inhaltsangabe zu „Star Cursed: The Cahill Witch Chronicles, Book Two“ von Jessica Spotswood

With the Brotherhood persecuting witches like never before, a divided Sisterhood desperately needs Cate to come into her Prophesied powers. And after Cate's friend Sachi is arrested for using magic, a war-thirsty Sister offers to help her find answers—if Cate is willing to endanger everyone she loves. Cate doesn't want to be a weapon, and she doesn't want to involve her friends and Finn in the Sisterhood's schemes. But when Maura and Tess join the Sisterhood, Maura makes it clear that she'll do whatever it takes to lead the witches to victory. Even if it means sacrifices. Even if it means overthrowing Cate. Even if it means all-out war. In the highly anticipated sequel to Born Wicked, the Cahill Witch Chronicles continue Cate, Maura and Tess's quest to find love, protect family, and explore their magic against all odds in an alternate history of New England.
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  • Rezension: Star Cursed - Jessica Spotswood

    Star Cursed: The Cahill Witch Chronicles, Book Two
    rosebud

    rosebud

    09. December 2014 um 19:51

    Original-Rezension: The emotional life of books Meine Meinung: Ich hatte mir wirklich viel erhofft von „Star Cursed“ - offensichtlich zu viel. Mir hat der erste Teil, „Töchter des Mondes – Cate“, den ich noch auf Deutsch gelesen habe, richtig gut gefallen. Gleich musste ich mir den zweiten Band kaufen, um sofort zu wissen, wie es weiter geht. Nur leider hielt die Euphorie nicht sehr lange an. Denn das zweite Buch kommt bei weitem nicht an das erste ran. Zunächst einmal hatte ich wirklich große Problem mit den Protagonisten oder allgemein mit allen Charakteren. Denn sie wirken auf mich nicht mehr realistisch, weil sie die Autorin viel zu sehr in schwarz und weiß gezeichnet hat. Entweder sie sind böse oder gut, entweder sie sind gemein oder nett. Es gibt nur ganz selten einmal eine Ausnahme, aber das war es dann auch schon.  Zudem geht mir die mittlere Schwester Maura richtig auf die Nerven. Wie kann ein Mensch nur so unmöglich sein. Das ist mir unbegreiflich! Aber das schlimmste daran ist, dass sie nicht nur, ohne wirklich einen (nachvollziehbaren) Grund zu haben, fies ist, sondern dass sie zudem auch noch so wankelmütig ist. Denn Mal ist sie aus heiterem Himmel doch nett. Dann frage ich mich immer, was soll das jetzt? Das Mädchen verhält sich einfach so unrealistisch! Als würden da irgendwelche höheren Mächte im Spiel sein – vielleicht trifft das ja sogar auch zu, wer weiß? Maura alleine wäre ja kein Problem, nur dass man auch zu den anderen Charakteren – v.a. Cate - keine richtige Bindung aufbauen kann, ist wirklich störend. Ich kann es mir nicht wirklich erklären, aber meine Beziehung zu Cate war stets sehr distanziert. Zudem ist das Weltbild, das die Autorin geschaffen hat und das mich beim ersten Buch so begeistert hat, jetzt einfach etwas verwirrend. Denn es spielt in einem fiktiven Amerika der Vergangenheit, in dem es Hexenverfolgungen ganz großen Ausmaßes gegeben hat (und immer noch gibt). Ich hätte es an dieser Stelle schöner gefunden, wenn die Autorin sich nicht unserer Welt bedient hätte, sondern eine eigene erschaffen hätte. Denn öfters kam bei mir der Gedanke beim Lesen auf, dass es ja gar nicht so war und dass das, was da steht, ja eigentlich totaler Schwachsinn ist.  Leider fehlt in dem Buch irgendwie auch die Spannung. Durch die oben genannten Kritikpunkte wurde ich immer wieder aus der Geschichte geworfen, konnte also nie von der eigentlich ja schon spannenden Handlung gefesselt werden.  Denn die Handlung an sich hat wirklich Potenzial. Die Idee ist immer noch wirklich gut, auch wenn jetzt ein paar Schwachstellen zu Tage treten. Und vor allem hat die Idee etwas besonderes an sich. Von etwas ähnlichem habe ich bisher noch nicht gehört, geschweige denn gelesen.  Auch dass die Autorin die Hexen nicht in eine ansonsten magische Welt gesteckt hat, sondern in eine, wie jeder von uns sie kennt, finde ich sehr gut. Denn sie hat sich somit nicht dem klischeehaften Bild von Hexen bedient. Nein, die Hexen in dem Buch sind genauso Menschen wie du und ich, „bloß“ dass sie eben noch zaubern können. Zudem hat sie durch das Thema Hexenverfolgung etwas in die Geschichte hineingebracht, womit jeder von uns etwas anfangen kann, auch wenn in unserer Vergangenheit natürlich keine echten Hexen verfolgt wurden. Darüber hinaus finde ich es gut, wie die Autorin mit dem Thema Machtmissbrauch umgeht, und allgemein was Macht aus Menschen machen kann. Schön finde ich hier, dass auch Cate davon nicht gefeit ist, sondern sich immer selber hinterfragt und versucht, sich immer treu zu bleiben, auch wenn das manchmal nicht so einfach ist. Mein Fazit: Abschließend lässt sich also sagen, dass der zweite Teil der „Cahill Witch Chronicles“ zwar bei weitem nicht an das erste Buch herankommt, aufgrund schlecht ausgearbeiteter und unverständlicher Protagonisten, einem Weltbild mit Schwachstellen und der nicht so recht aufkommen wollenden Spannung. Dennoch, wer den ersten Teil der Reihe „Born Wicked“ gelesen hat, sollte auch zu „Star Cursed“ greifen, denn die Idee hat weiterhin sehr viel Potenzial und es werden auch wichtige Themen wie Machtmissbrauch und sich selber treu bleiben in dem Buch angesprochen. Ich selber werde auf jeden Fall den dritten und letzten Teil dieser Trilogie lesen, denn ich bin nichtsdestotrotz gespannt, wie die Geschichte nun ausgeht!

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