Jessica Warman Manche Mädchen müssen sterben

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Inhaltsangabe zu „Manche Mädchen müssen sterben“ von Jessica Warman

Tote Mädchen hört man nicht!

Ihr 18. Geburtstag sollte der Anfang von etwas Neuem sein. Doch er war das Ende von allem…

Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz Valchar von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt beständig gegen die äußere Bootshülle. Liz entdeckt eine Gestalt im Wasser ... und erkennt voller Entsetzen, dass sie auf ihren eigenen leblosen Körper hinabblickt. Und obwohl Liz nun tot ist, ist sie immer noch da – auch wenn niemand sie mehr sehen kann. Während die junge Frau zu verstehen versucht, warum sie sterben musste, wird ihr allmählich klar, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war. All jene, die sie geliebt hat, verbargen dunkle Geheimnisse vor ihr. Doch auch Liz selbst war nicht so perfekt, wie sie stets glauben wollte. Und längst nicht so unschuldig …

Trotz überflüssigen Szenen ein berührender und nachdenklich machender Roman über den Tod und die Schwierigkeiten des Lebens.

— Kagali

Turbulent, emotionsgeladen und trotz der Thematik sehr real wirkend!

— Pergamentfalter

wow...etwas lang und habe mir vieles denken können..aber sehr schön...ein tiefgründiger jugendthriller...

— SunnyCassiopeia

Ein tiefgründiger Jugendthriller!

— Unzertrennlich

sehr emotional und tiefgründig, komplexe, glaubhafte charaktere

— Yculanis

Fantastische Idee. Brilliant umgesetzt.

— Vivi300

Ein Traumhaftes Buch und richtig gut umgesetzt! *~*

— Alina1604

Ich hatte mehr mit einem Krimi und mit weniger Tiefgang gerechnet, aber das Buch hat mich überzeugt!

— Schaefche85

Ein überraschend tiefgründiges und emotionales Buch über ein Mädchen und ein Leben, das nicht so ist, wie es scheint. Top!

— Kueckibooks

Bis zur letzten Seite spannend, hat die Autorin ein emotionales und tiefgründiges Buch geschrieben, welches bis in die Seele vordringt.

— flummi123

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  • Manchmal muss man erst sterben um zu verstehen

    Manche Mädchen müssen sterben

    Kagali

    27. May 2017 um 14:09

    Meine Meinung: Elisabeth Valchar ist wunderschön, reich, beliebt... und tot! Sie erinnert sich zunächst an fast gar nichts, doch im Laufe der Zeit taucht sie immer wieder in Flashbacks ein und erfährt mehr von ihrem Leben. Schnell wird klar: Elisabeth war oft ein absolutes Miststück. Sie war die Königin der Highschool, arrogant und oberflächlich und ihr sogenannter Freundeskreis war auch nicht viel besser.Ein solchen Menschen als Protagonistin zu haben ist gar nicht so einfach und ein Balance auf dem Drahtseil, denn auf der einen Seite muss man ihre Persönlichkeit ungeschont wiedergeben, auf der anderen Seite muss der Leser der Protagonistin dennoch eine gewisse Sympathie entgegenbringen, sonst landet das Buch in der nächsten Ecke. In diesem Fall gelingt er Autorin dieser Drahtseilakt ganz hervorragend. Ja Liz ist ein Miststück, aber mit jedem Flashback wird ihre Persönlichkeit komplexer. Jede weitere Erinnerung zeigt das bewegende Drama eines Mädchens, dass schon vor dem plötzlichen Tod geradewegs auf den Abgrund zusteuerte. Ein Mädchen, dass die Kontrolle über ihr Leben verliert.Mir hat es sehr gut gefallen wie sich das zum Teil sehr traurige Gesamtbild von Liz Leben Stück für Stück enthüllt. Genau wie Elisabeth selber setz man das Puzzle zusammen, ob einem das Resultat nun gefällt oder nicht. Auch Alex Geheimnisse werden gut mit eingeflochten.Auch gut gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Alex und Liz, die ganz ohne Romantik, Kitsch oder Dreiecksbeziehungen auskommt und doch eine stete Entwicklung zeigt.Auch die Nebencharaktere erhalten im Laufe der Handlung immer mehr Persönlichkeit (natürlich manche mehr als andere, aber das ist ja auch normal)Ein Dreieck Abzug gibt es allerdings für ein paar wenige Szenen und Erinnerungen, die meiner Meinung nach nicht wirklich nötig gewesen wären. Sie behindern den Lesefluss zwar nicht außerordentlich, da die Fragen „Warum mussten Liz und Alex sterben“ oder „Was waren die Geheimnisse in Liz Leben“ so spannend sind, dass sie einen vorantreiben. Dennoch behaupte ich, dass das Buch noch packender gewesen wäre, wenn es an der ein oder anderen Stelle gekürzt worden wäre. Fazit: Trotz ein, zwei überflüssigen Szenen ist dieses Buch ein berührender und nachdenklich machender Roman über den Tod und die Schwierigkeiten des Lebens, der sehr gut beleuchtet dass nicht alles was glänzt Gold ist und auch Highschool Königinnen oft nur eine Maske tragen. Folge mir ;) Diese Rezension findest du mit zusätzlicher Coverbewertung auf Miss Page-Turner:http://miss-page-turner.blogspot.de/2017/05/rezension-manche-madchen-mussen-sterben.html

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  • Rezension zu "Manche Mädchen müssen einfach sterben"

    Manche Mädchen müssen sterben

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 23:12

    Elisabeth "Liz" Valchar ist gerade achtzehn geworden. Sie ist schön, wohlhabend und beliebt. Ihren Geburtstag feiert sie zusammen mit ihrem Freund Richie, ihrer Stiefschwester Josie und ihren Freunden Mera und Topher auf dem Boot ihres Vaters. Einen Geburtstag mit tödlichem Ausgang, denn am nächsten Morgen ist Liz tot. Ertrunken. Als Geist erlebt sie die Ereignisse nach ihrem Tod mit. Begleitet wird sie dabei von Alex, der vor etwa einem Jahr in ihrem Heimatort Noank bei einem Autounfall starb und mit dem sie zusammen in die Schule ging. Die beiden scheint mehr zu verbinden, als Liz zunächst glaubt, und auch Liz' Leben war wohl nicht so, wie sie dachte... "Manche Mädchen müssen sterben" ist eine unglaublich berührende Geschichte über den Tod und seine Folgen. Nicht wenige Geschichten gibt es über Seelen, Geister, das Leben nach dem Tod, Trauerbewältigung etc. Jessica Warman fügt diesen Geschichten eine neue Facette hinzu, die zwar nicht vollkommen neu, aber dennoch spannend zu verfolgen ist. Das Buch ist aus der Perspektive von Liz im Präsens geschrieben. Ich hatte das Gefühl, stets Teil des Geschehens zu sein und nicht erst im Nachhinein berichtet zu bekommen, was passiert ist. Als Leser begleitete ich Liz ab der Erkenntnis, dass sie tot ist und auf ihre Leiche blickt. Gemeinsam mit ihr lernte ich Alex kennen und lüftete so manches Geheimnis um Liz' Leben, denn zu Beginn kann sie sich an kaum etwas zu erinnern. Es scheint eine Eigenart der Geister zu sein, dass sie sich nur langsam an all das erinnern, was ihr Leben ausmachte. Durch diese Erinnerungen, in die Liz immer wieder eintauchte, lernte ich sie nach und nach kennen und lieben. Die Nähe zu ihr war von Beginn an gegeben. Es fiel mir leicht, mich in ihre Geschichte hineinzuversetzen. Jessica Warman zeigte mir Liz als eine facettebreiche und gerade deswegen spannende Hauptfigur. Beinahe ebenso gut gefallen hat mir Alex, der lange Zeit das Geheimnis in Person war. Zwischen ihm und Liz entspann sich eine merkwürdige Hassliebe, die eine fantastische Dynamik in die Geschichte bringt. Die Geschichte selbst ist spannend, insbesondere weil ich als Leser selbst immer noch ein neues Puzzlestück fand, das meine Sicht der Dinge änderte. Ich habe darauf hingefiebert zu erfahren, was Liz zugestoßen ist. Gleichzeitig hat es mich manches Mal richtig geärgert, dass Liz eigentlich keine wirkliche Möglichkeit hatte, ihre eigenen neuen Erkenntnisse den Lebenden mitzuteilen. "Eigentlich" weil zwischen ihr und ihrem Freund Richie irgendeine Art von Verbindung bestand, die ich selbst nicht so richtig verstanden habe. Ich hätte mir gewünscht, diesbezüglich noch etwas mehr zu erfahren. Ein wenig schade fand ich auch, dass ich von Anfang an eine Ahnung hatte, was passiert sein könnte, bevor Liz starb, und diese Ahnung dann auch stimmte. Ein wenig mehr Rätselraten hätte ich mir an dieser Stelle gewünscht. Emotional betrachtet, ist diese Geschichte eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Liz allein erlebt bereits alles von tiefer Trauer und Verzweiflung bis Freude und bedingungsloser Liebe. Hinzu kommen die Erinnerungen und die Reaktionen ihrer Familie und Freunde. Damit ist diese Geschichte nicht nur von der Handlung, sondern auch von den mitgebrachten Emotionen her packend. Jessica Warman gelang es sehr gut, die Gefühle herüberzubringen. Das einzige, was es in dieser Geschichte nicht gibt, sind andere Geister neben Alex und Liz. Das ist auch der einzige wirkliche Kritikpunkt, den ich anführen möchte, denn ich habe überhaupt nicht verstanden, warum nur diese beiden auf der Erde bleiben und niemand sonst. Dass die Zwei geblieben sind, mag daran liegen, dass sie noch etwas zu erledigen hatten. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass das nur für Liz und Alex und nicht für noch andere Verstorbene gilt. Daher hätte ich mir gewünscht - wenn schon keine anderen Geister auftauchen - dass es wenigstens eine Erklärung dafür gibt, warum nicht, und dieser Punkt nicht gänzlich offen gelassen worden wäre. FAZIT Turbulent, emotionsgeladen und trotz der Thematik sehr real wirkend! "Manche Mädchen müssen sterben" ist ein tolles Jugendbuch mit einem Hauch Fantasy und Krimi. Aufgrund bereits genannter offener Fragen gibt es einen Punkt Abzug, aber abgesehen davon ist es ein super Leseerlebnis und definitiv empfehlenswert.

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  • Ein langer, tiefgründiger Jugendthriller....

    Manche Mädchen müssen sterben

    SunnyCassiopeia

    03. June 2016 um 17:17

    Inhalt Liz war beliebt, wie sollen die anderen nur ohne sie leben....warum hätte ihr jemand etwas antun sollen....?!Doch war Liz so beliebt wie sie dachte?Beliebt sein, heißt nicht ein *guter Mensch* zu sein....Diese Erfahrung leert Liz aus dem Tot.An ihrem 18. Geburtstag sieht Liz sich mit dem Gesicht nach unten im Wasser treiben -tot!! Was ist passiert?Liz hat keinerlei Erinnerungen mehr...weder an spezielle Momente, geschweige denn an den Abend ihres todes.Liz muss erkennen, wie ihr Leben wirklich war...was aus ihr geworden ist im laufe der Jahre, was sie beeinflusst hat und wie sich Dinge bereits als Kind auf sie eingewirkt haben....Wird sie es schaffen all die Puzzleteile zusammen zu setzen?Meine MeinungWow...obwohl ich ja dazu neige, wärend des lesens bereits die Geheimnisse zu entschlüsseln und mich dies oftmals gähnen lässt.... hat mich die Geschichte trotzdem nicht los gelassen....Die einzelnen Charaktere sind schön ausgearbeitet, insbesondere Richy und der Trainer haben es mir angetan....Menschen machen Fehler....Das Buch hat viele Facetten und Tiefgang...Es geht um Reue, Vergebung, Geheimnisse, Krankheit uvm.Mir haben die vielen Aspekte sehr gefallen, auch die Gefühle in dem Buch, das Weltbild und das man oft ins Unglück läuft und niemand kann einen aufhalten...man weiß vor einem liegt ein tiefer Abgrund, aber man läuft weiter direkt auf ihn zu!!!Freundschaft hat wie eine Medaille zwei Seiten.....Mir hat auch gut gefallen das Liz an ihre Liebe festhält und sich keine komische Dreieckssgeschichte oder Liebe unter Geistern oder sowas abgespielt hat....Es ging wirklich einfach um das* Leben* und den *Tot*FazitEin Tiefgründiger, spannender Jugendthriller. Sehr abwechslungsreich und echt...

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  • Manche Bücher MUSS man lesen

    Manche Mädchen müssen sterben

    arunaa

    11. March 2016 um 16:20

    So wie dieses hier!Liz findet nach ihrer Geburtstagsparty ihre eigene Leiche im Wasser vor.Welch ein Schock für sie und dann taucht auch noch ein Junge namens Alex auf.Was ist mit Liz geschehen und wer ist Alex und vorallem was will er?Mit diesen Fragen beginnt die Geschichte ....Ich hatte wohl mal eine Ahnung die aber gleichsam wieder unvorstellbar war, aber was wenn sie doch wahr ist ... Warum???Dieses Buch ist ein Pageturner! Spannend, geheimnisvoll, fesselnd, bewegend und mit viel Tiefgang.Man wird mit allen Themen konfrontiert: Freundschaft, Liebe, Verrat, Krankheit, Betrug, Liebe, Glanz, Armut, Strenge und Güte.Ich bin auf der Suche nach einem ähnlichen Buch, denn dieses hat mich so mitgenommen und nicht mehr losgelassen. Mein Monatshighlight März 2016!Ich will mehr davon ....

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  • Warman, Jessica - Manche Mädchen müssen sterben

    Manche Mädchen müssen sterben

    Fjolamausi

    20. March 2015 um 22:57

    Meine Meinung Ich habe gerade die letzte Seite umgeblättert und mir laufen die Tränen über die Wangen. Dieses  Ende ist so voller Gefühl und Herzschmerz, dass es mich schier zerreisen könnte...  Die ganze Story ist toll. Wir begleiten Liz von Anfang an und von Anfang an ist sie tot. Sie hat keinerlei Erinnerungen an ihr Leben und weiß nicht wie oder warum sie gestorben ist. Nach ihrem Tod trifft sie auf den ebenfalls verstorbenen Alex, der schon seit einem Jahr als Geist herumwandert.  Diese liebevolle Verstrickung der Ereignisse und der Aufbau der Geschichte sind einfach genial. Man sagt ja, dass wenn du stirbst, dein Leben noch einmal an dir vorbeizieht. Hier geschieht das praktisch nach dem Tod. Immer wieder gleitet Liz in Erinnerungen ab und erfährt so mehr und mehr über ihr Leben, bis sie das Puzzle vollständig hat.  In dieser Geschichte steckt so viel Gefühl und künstlerische Arbeit (mir fällt grade kein besseres Wort ein xD), dass ich einfach nur staunen kann.  Nicht viele Bücher schaffen es, mich zum Weinen zu bringen. Das beeindruckt mich, auch wenn es wehtut.  Fazit Ein Buch voller Gefühl und Schmerz. Die wenigsten werden am Ende die Tränen unterdrücken können, doch genau deshalb hat dieses Buch volle 5 Pfötchen verdient.  Der Tod ist hier unglaublich nah und es bleibt einem nichts anderes übrig, als über den Sinn des Lebens nachzudenken.  http://fjolamausis-leseecke.blogspot.de/2012/06/rezension-warman-jessica-manche-madchen.html

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  • Erfrischend anders!

    Manche Mädchen müssen sterben

    Vivi300

    10. August 2014 um 23:23

    Dieses Buch könnte direkt aus der Feder von Sara Shepard stammen. Lügen, Intrigen und ein Mord. Alles, was ein guter Roman braucht. Die Story: Für mich ist sie sehr innovativ, schließlich ist es ziemlich außergewöhnlich, dass die Protagonistin kaum an der Handlung teilnehmen kann (schließlich ist sie tot), sondern eher eine unbeteiligte Zuschauerin ist. Nach und nach fällt Liz dann auf, dass sie doch nicht so ein perfektes Leben geführt hat, wie sie dachte. Zudem hat Liz viele Flashbacks mit denen sich nicht nur der Leser, sondern auch Liz auseinander setzt. Die Charaktere: Liz ist sehr sympathisch, aber man wird als Leser immer wieder damit konfrontiert, dass sie wohl zu Lebzeiten ein ziemliches Miststück war. Das gilt auch für ihre vermeintlichen Freunde und ihre Schwester - wenn ich mehr sage, Spoiler ich noch ^^' Der Schreibstil: Ist vollkommen in Ordnung. Nichts außergewöhnliches, aber gut. Mein Fazit: Auf jeden Fall lesenswert, wenn man auf die Art von Büchern steht. Ein echt gutes Buch mit guten Charakterdesign und einer untergründigen Moralpredigt, die allerdings nicht aufdringlich wirkt.

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  • Warum musste Liz sterben?

    Manche Mädchen müssen sterben

    Schaefche85

    23. March 2014 um 21:37

    Elizabeth, von allen Liz genannt, wacht am Morgen ihres 18. Geburtstags davon auf, dass etwas regelmäßig gegen das Boot ihrer Eltern schlägt, auf dem sie mit ihren Freunden in ihren Geburtstag reingefeiert hat. Als sie nachschaut, macht sie eine grausige Entdeckung: Es ist ihr Fuß, der gegen das Boot schlägt. Sie liegt kopfüber im Wasser, ertrunken, und kann sich selbst von oben sehen. Und dann begegnet sie noch nicht mal als erstem ihrer Mutter, die vor fast 10 Jahren gestorben ist, sondern Alex, einem Mitschüler, der vor einem Jahr überfahren wurde, mit dem sie aber in der Schule eher weniger zu tun hatte. Mit ihm beobachtet sie, wie ihre Freunde und ihre Eltern sie finden und taucht in ihren Erinnerungen ab. Dabei muss Liz feststellen, dass sie gar nicht so nett war, wie sie immer dachte - und dass auch nicht geklärt ist, ob sie einfach über Bord gefallen ist, oder nicht. Ich hatte das Buch schon länger auf meiner Wunschliste und frage mich, warum ich es nicht schon viel eher gelesen habe. Es hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Liz ist am Anfang (und noch ein ganzes Stück darüber hinaus) einfach nur arrogant und anstrengend, so dass es kein Wunder ist, dass Alex mehr als einmal tierisch genervt von ihr ist. Gleichzeitig wird sie mit jeder Erinnerung netter, weil sie merkt, dass sie sich zu Lebzeiten oft einfach unmöglich benommen hat. Alex lässt ihr viele Chancen, ist aber mitunter auch komisch. Unsympathischer als Liz fand ich jedoch ihre Clique. Die Antipathien waren zwar unterschiedlich stark verteilt, aber ich stelle sie mir als die Sorte Clique vor, deren Mitglieder zwar toll aussehen und alles haben, was man sich wünschen könnte, die aber eben auch alle spüren lassen, die nicht dazu gehören, was sie von ihnen halten. Vom Klappentext her hatte ich damit gerechnet, dass das Buch eher in Richtung Krimi geht. Es hat zwar Züge von einem, aber im Vordergrund steht der Rückblick, wie Liz im Leben war. Daraus ergeben sich die Puzzleteile, die auch erklären, wie sie gestorben ist. Hier werden auch Irrwege gelegt, bei denen ich einem ziemlich lange gefolgt bin. Das Buch liest sich sehr spannend und interessant. Am Anfang konnte ich es noch gut aus der Hand legen, aber ab der Hälfte ging das kaum noch. Fazit: Eindeutige Empfehlung, auch wenn es weniger Krimi und dafür mehr Tiefgang hat.

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  • Treibt so dahin..

    Manche Mädchen müssen sterben

    Janine0792

    Liz wacht auf, weil sie etwas gegen den Rumpf des Schiffes schlagen hört, auf dem sie sich befindet. Ihre Freunde bekommt sie nicht geweckt und so muss sie alleine nachgucken, was das ist. Als sie hinunter ins Wasser schaut, sieht sie sich selbst. Tot.  Sie kann sich nicht daran erinnern gestorben zu sein. Generell kann sie sich an wenig erinnern, was in den letzten paar Jahren passiert ist. Zusammen mit Alex, der ebenfalls vor kurzem verstorben ist, versucht sie Licht ins Dunkel zu bringen und herauszufinden, was passiert ist, und warum sie und Alex noch hier auf der Erde sind und nicht im "Jenseits".  Die Geschichte ist an sich gut gemacht. Ich mag die Idee, dass man nach seinem Tod noch eine Weile auf der Erde wandelt, als Geist, um vielleicht Sachen gerade zu stellen oder mit sich selbst ins Reine zu kommen. Ich mag Liz, wie sie selbst herausfindet, dass sie eine grauenvolle Person war und anfängt zu bereuen. Ich mag auch Alex, der einem die ganze Zeit ein wenig Leid tut.  Ich finde allerdings, dass keine richtige Spannung aufgebaut wird. Einerseits will man wissen, wie es jetzt ausgeht, wer die beiden auf dem Gewissen hat und was die Erinnerungen, die mit der Zeit wiederkommen, mit der Gesamtgeschichte zu tun haben. Andererseits dümpelt man die ganze Zeit eigentlich nur so vor sich hin, ohne dass irgendetwas besonderes geschieht. Trotzdem ist die Geschichte irgendwie faszinierend.  Es ist wirklich schwer zu sagen, wie ich das Buch jetzt fand. Die Geschichte ist im Nachhinein echt gut. Nur hapert es vielleicht etwas an der Umsetzung und am Schreibstil. Ich habe es aber auf keinen Fall bereut, das Buch gelesen zu haben.

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    • 2

    Arun

    13. March 2014 um 09:18
  • Manche Mädchen bleiben lieber stumm.

    Manche Mädchen müssen sterben

    erdbeerliebe.

    Liz ist tot. Sie wacht auf, und als sie aus der Luxusjacht ihrer Eltern tritt, sieht sie ihren aufgequollenen, eigenen Leichnahm im Wasser vor sich dümpeln. Was geht denn hier ab? Fragt sie sich als auf einmal Alex, ein alter kürzlich verstorbener Klassenkamerade neben sie tritt und ihr trocken mitteilt, dass sie nun ein Geist ist und das Geschehen nur noch aus der zweiten Reihe beobachten kann. Kein Mitspielen mehr möglich. Pech. Zufällig hat Liz dennoch Interesse daran, zu erfahren wieso sie denn starb - und ob einer ihrer doch ach so netten Freunde dazu etwas zu sagen hat... "Manche Mädchen müssen sterben" hat ein ähnliches Setting wie "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie". Nur, dass die Protagonistein Elizabeth ihr Leben nicht immer wieder erlebt sondern als Unsichtbare neben den Hinterbliebenden steht und sie in ihrem Tun beobachtete - dabei fallen ihr hie und da immer wieder Erinnerungen aus ihrem Leben ein, die die Geschichte wohl spannender machen sollen. Tun sie leider nicht. Denn hier fangen die Probleme des Romans auch schon an: Richie, Liz' große Liebe, hat sie betrogen. Dabei liebte sie ihn doch so! Und sie liebte ihn wirklich. Wie sie ihn liebte! Sie waren ein Traumpaar, dass kann Liz' spüren. Manchmal schafft sie es als Geist ihm ganz nah zu sein, und dann prickelt es. Jedenfalls in ihr. Er ist wirklich ihre große Liebe. ... Ich glaube, ihr habt es kapiert. Das Buch schwappt über vor Wiederholungen, die dem einfachen Schreibstil der Autorin nicht unbedingt etwas Gutes zutun. Mein zweites Problem mit dem Thriller ist die Tatsache, dass ich schon nach der Hälfte des Buches ahnen konnte, wie es weitergehen würde - und mich zu der Tatsache, dass Elizabeth eigentlich nur rumsteht und GUCKT (wenn sie sich nicht zufällig mit Alex unterhält, über den man nur sehr wenig erfährt, meistens steht Elizabteh im Mittelpunkt und es wird darauf rumgeritten, dass sie doch gar keinen ach so guten Charakter hatte). Die Handlung ist also quasi gleich null. Da ihre Gedankengänge und Erinnerungen leider so atmosphärisch und spannend beschrieben sind wie das Leben eines Wattwurmes, langweilte ich mich ziemlich schnell. Die letzte Sache, an der ich zu mäkeln habe, ist die Klischeehaftigkeit des ganzen Settings und den Charakteren. Da wäre ihre "beste Freundin" und Stiefschwester Josie, die natürlich gar nicht so geil ist wie der Titel "beste Freundin" vermuten lassen könnte. Dann ist da die so spirituelle Stiefmutter, die sich von ihrem ja ach so einschüchternden Mann (dem Vater Elizabeths), der mit der Tatsache, eine Tochter verloren hat, emotional nicht verkraften kann. Dann natürlich Richie, ihre - wie ihr vielleicht inzwischen vermutet - große Liebe. Seine Locken, seine Nackenhärchen... Es ist ziemlich zum Kotzen. Ich kam mit dem Buch nicht vorran und die abgedroschenen und ziemlich genretypischen Figuren wurden mir nie sympathisch. Fazit: Kein Roman, den ich empfehlen würde. Nicht grottenschlecht, sonst hätte ich wohl nie so weit gelesen, aber ein ziemlich unspannender Thriller der ohne nennenswerte Atmosphäre und Handlung das Potenzial verspielt, was er haben könnte. Das Leben eines Geistes kann man bestimmt auch interessanter darstellen als durch stunden lange Selbstgespräche einer selbstverliebten, narzistischen Person die so ungefähr jedem Hollywoodklischee entspricht, dass man haben könnte.

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    • 2
  • Gute 3,5 Sterne, für einen Roman der trotz kleinerer Schwächen in der Umsetzung gut unterhalten kann

    Manche Mädchen müssen sterben

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    04. December 2013 um 07:21

    Kurzbeschreibung: Ihr 18. Geburtstag sollte der Anfang von etwas Neuem sein. Doch er war das Ende von allem… Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz Valchar von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt beständig gegen die äußere Bootshülle. Liz entdeckt eine Gestalt im Wasser ... und erkennt voller Entsetzen, dass sie auf ihren eigenen leblosen Körper hinabblickt. Und obwohl Liz nun tot ist, ist sie immer noch da – auch wenn niemand sie mehr sehen kann. Während die junge Frau zu verstehen versucht, warum sie sterben musste, wird ihr allmählich klar, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war. All jene, die sie geliebt hat, verbargen dunkle Geheimnisse vor ihr. Doch auch Liz selbst war nicht so perfekt, wie sie stets glauben wollte. Und längst nicht so unschuldig … Meinung: Auch bei diesem Buch hat mich der Klappentext sofort gefesselt und extrem neugierig auf die Geheimnisse hinter Liz's Leben und ihren Tod gemacht. Dabei war zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal ersichtlich, dass die Geheimnisse so tief gehen, wie es Ende wirklich der Fall war. Neben Liz gibt es nämlich noch einen Toten, Alex, der ein Jahr zuvor durch einen Unfall mit Fahrerflucht gestorben ist und der Liz eigentlich überhaupt nicht leiden kann und doch zusammen mit ihr die Umstände seines und ihres Todes aufdecken will / muss. Liz kann sich an kaum etwas aus ihrem Leben erinnern und schon gar nicht daran, wie sie gestorben ist. Durch Erinnerungsrückblenden und die Beobachtung ihrer trauernden Freunde und Familienmitglieder erhält man immer neue Puzzlestücke, die am Ende dann ein ganzes Bild ergeben und alle offenen Fragen beantworten. Auch aus Alex's Leben gibt es einige Rückblenden, die auch sehr interessant und anregend gestaltet wurden. Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen, aber dennoch emotional und vor allem pychologisch-analysierend geschrieben. Die Geschichte lässt sich zwar deshalb zwischenzeitlich immer mal etwas viel Zeit und kann das Spannungslevel nicht konstant hoch halten, aber dafür gibt es viele Erkenntnisse und Wendungen, die zwar für mich, manchmal schon etwas früh erkennbar waren, aber dennoch der Geschichte eine gewisse tiefe verleihen. Während es am Anfang eigentlich nur um die Frage geht, wie Liz gestorben ist und wieso sie noch „hier“ ist, erhält man im Verlauf der Handlung Einblicke in ihr Leben und die ganzen Sachen, die darin eigentlich Falsch liefen und dafür gesorgt haben, dass Liz so wurde, wie sie war. Denn Liz war in ihrem Leben ein sehr beliebtes, eingebildetes und oberflächliches reiches Mädchen. Dennoch ist es nicht so einfach, sie dadurch abzustempeln, da mit der Zeit viele Gründe offensichtlich werden, die zu dieser Entwicklung geführt haben und sie mit der Zeit immer sympathischer werden lassen. Alex war in seinem Leben das genaue Gegenteil von Liz. Er war arm, unbeliebt, hatte keine Freunde und musste auch schon mal unter den Gemeinheiten von Liz's Clique leiden. Beide lernt man im Verlauf der Geschichte besser kennen und vor allem Liz durchläuft eine glaubhafte und gelungene Entwicklung. Die Nebencharaktere sind zwar vorhanden, bleiben aber teilweise etwas blass. Nur Liz's Freund und Drogendealer Richie nimmt noch eine stabile Position in der Geschichte ein. Auch wenn ich den Plot ganz interessant finde und in der Endbetrachtung auch gut unterhalten wurde, haben mich doch auch einige Kleinigkeiten im Verlauf der Geschichte gestört. So spricht zum Beispiel Liz immer davon, dass Richie ihre wahre Liebe war. Das war am Anfang ja noch ganz ok, aber nachdem ich es zum 10. Mal gelesen habe, hat es mich nur noch genervt. Oder auch die Tatsache, dass einige Wendungen und das Ende für den Leser doch teilweise schon ziemlich früh offensichtlich werden, ist etwas schade. Fazit: „Manche Mädchen müssen sterben“ ist ein Jugendthriller, der sich zwar teilweise etwas langsam, aber trotzdem immer interessant und vor allem tiefgründig entwickelt. Auch wenn man das Ende schon vorher erraten kann, ist es dennoch spannend den Weg und die Entwicklungen der Charaktere zu verfolgen und durch viele kleinere und unerwartete Infos am Ende ein stimmiges und zufriedenstellendes Gesamtbild zu erhalten. Solide 3,5 Sterne, für einen Roman der trotz kleinerer Schwächen in der Umsetzung gut unterhalten kann und wirklich lesenswert ist.

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  • Interessanter Ansatz mit guter Umsetzung

    Manche Mädchen müssen sterben

    Juju

    06. November 2013 um 18:30

    Der 18. Geburtstag von Liz Valchar sollte der Beginn von etwas Neuem werden. Doch er wurde zum Ende von Allem. Nach einer durchfeierten Nacht wird Liz von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt die ganze Zeit gegen den Bootsrumpf. Als sie endlich aufsteht um nachzusehen, stockt ihr der Atem…denn das was dieses Geräusch verursacht, ist ihre eigene Leiche. Obwohl keiner sie sehen kann, ist sie immer noch da und hat die Möglichkeit ihre Erinnerungen in einer anderen Perspektive nochmal mitzuerleben und auch das aktuelle Geschehen noch zu verfolgen. Dabei findet sie heraus, dass ihr so perfektes Leben nie wirklich perfekt war und dass sie selbst längst nicht so unschuldig war, wie sie immer dachte. Fazit: Die Atmosphäre ist zu Beginn kühl und düster und nahezu unangenehm aber damit auch mitreißend und passend. Nach den ersten Kapiteln wird die düstere Stimmung allmählich durch Spannende Geschehnisse ersetzt und erweckt den Eindruck, der Leser könne sich selbst auf die Suche nach dem Grund nach Liz‘ Tod machen. Der Leser erlebt alles aus Sicht der Protagonistin Liz und hat das Gefühl überall hautnah dabei zu sein. Die Gedanken und Unterhaltungen wirken nicht aufgesetzt und passen gut zur Geschichte und Stimmung. Die Charaktere sind gut beschrieben. Die Protagonistin ist Liz und sie ist genau wie ihre Clique ein scheinbar sehr eingebildetes und oberflächliches Mädchen. Die Hintergründe erfährt man jedoch im Laufe der Geschichte und es ist nicht alles wie es zu Beginn scheint. Dadurch wird ihr Charakter sehr kompliziert und tiefgründig, während die Freunde, die noch leben, eher oberflächlich bleiben. Auf der anderen Seite gibt es Alex, der nie sonderlich beliebt war und oft unter Liz‘ Clique gelitten hat. Er ist sowas wie der zweite Protagonist und starb ein Jahr vor Liz. Um hier nichts vorwegzunehmen, erkläre ich hier lieber nicht was er mit der Geschichte zu tun hat. Die Geschichte ist sehr interessant und ungewöhnlich. Liz wacht auf und findet heraus, dass sie tot ist. Sie erinnert sich an fast gar nichts und nur Stück für Stück kommen die Erinnerungen wieder, die anfangs mehr verwirren als aufklären. Wie ist sie gestorben? Und war sie wirklich ein gutes Mädchen, wie sie glaubt? Immer mehr erschütternde Dinge kommen heraus, über Liz‘ eigene Taten, aber auch die ihrer Freunde, Familie und anderer Leute. Der Leser wird auf eine Art Aufklärungs- und Erinnerungsmission mitgenommen, die immer spannender wird, bis sich ganz zum Schluss alles aufklärt und keine offenen Fragen mehr zurückbleiben. Insgesamt ist das Buch alleine durch die ungewöhnliche Idee sehr interessant. Die Umsetzung ist hier ebenso gut gelungen und nimmt den Leser auf eine düstere und spannende Reise mit. Es wird nicht langweilig, denn die Erinnerungen rücken immer mehr wie Puzzleteile aneinander und eröffnen ein Gesamtbild, das man vorher so nicht erwartet hat. Meine Neugierde wurde die ganze Zeit aufrechterhalten und ich konnte das Buch kaum weglegen. Was ich besonders mochte: Ich fand die Idee an sich sehr erfrischend und interessant.

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  • Mich hat es berührt - vor allem das Ende!

    Manche Mädchen müssen sterben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. June 2013 um 19:16

    Solche Bücher, ach ja. Sowas wie “Wenn du stirbst…” oder “Tote Mädchen lügen nicht”. Ich finde sowas immer unglaublich traurig und ja, ich gebe zu: ich muss bei sowas immer weinen. Nicht nur weil es traurig ist, sondern auch weil es an etwas erinnert. Aber darauf möchte ich gar nicht weiter eingehen. Punkt ist: auch dieses Buch war wieder sehr emotional, finde ich. Die Protagonistin Liz und ihre Freunde waren ja wirklich scheußlich manchmal. Sie waren nun mal die Beliebten, die Coolen. Trotzdem mochte ich sie, weil sie ihre Fehler ja auch einsieht im Laufe des Buches. Und alles hat bekanntlich ja auch einen tiefer gehenden Grund. Naja meistens. Ich mochte nicht alle ihrer Freunde: genau genommen zwei von den fünf: Richie und Caroline. Die anderen drei konnte ich nicht leiden. Der Schreibstil war gut, wie ich finde. Nichts besonderes hervorzuheben, aber passend auch zu der Geschichte. Also mich hat das ganze schon angesprochen, auch emotional. Am Ende hab ich echt geheult. Man weiß ja genau: sie ist tot, man weiß es gleich zu Anfang, aber wenn das Buch dann zu Ende ist, dann ist es auch so richtig mit der Person zu Ende. Man schließt sie irgendwie ins Herz und dann ist das echt unvorstellbar traurig, wenn dann dieser letzte Satz kommt, in dem der Tod auch meistens noch friedlich klingt. Wisst ihr was ich meine? Ich kann es nicht richtig erklären, aber wer solche Bücher liest, weiß vielleicht was ich meine. Ich weiß selbst nicht, wieso ich mir manchmal solche Bücher “antue”. Vielleicht um mich selbst daran zu erinnern, wie gut es mir geht. Dass ich noch lebe. Ich weiß es nicht, ich hab manchmal einfach das Bedürfnis sowas lesen zu müssen. Ich weiß wirklich nicht, was ich noch groß zu dem Buch sagen kann. Es zieht mich immer ein bisschen runter. Aber ich fand es sehr gut, wirklich. Wenn ihr sowas gerne lest, kann ich es euch empfehlen. Fazit: Eine Geschichte, die mich definitiv tief berührt hat und mir vielleicht auch teilweise unter die Haut gegangen ist. Bewertung: 5/5 Sternen (auch auf meinem Blog: chaneliareading.tumblr.com)

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  • Gefangen in der Zwischenwelt!

    Manche Mädchen müssen sterben

    Poulet

    23. May 2013 um 18:30

    COVER und AUFMACHUNG: Hochformatiges Taschenbuch mit Klappumschlag. Abgebildet ist eine einfache Tulpenblüte, teilweise beleuchtet von einem hellen Funken. Trotz der Einfachheit ist es ein wunderschönes Bild, das mich, genau wie der vielversprechende Titel, zum Kauf verführt hat. INHALT: Liz ist ein Teenager aus reichem Hause. In ihrer Welt geht es nur um Ansehen und Macht. Doch alles ändert sich, als sie eines Nachts eine Mädchenleiche im Wasser treibend vorfindet. Ein Mädchen, welches genau so aussieht wie sie... MEINUNG: Das Buch ist einfach geschrieben, man kommt schnell in die Story rein, die leider teilweise vorhersehbar ist. Die Hauptprotagonistin Liz ist auf den ersten Blick eine typische oberflächliche 17-jährige, im Verlauf der Handlung erfährt man jedoch mehr über ihr Wesen und sie wird dem Leser nach und nach sympathischer. Ihr Familienverhältnis war kompliziert und oft traurig, wodurch sich ihr Verhalten leichter nachvollziehen lässt. Außerdem war sie mit dem Bad Boy Ricky zusammen, der schlauer ist als zunächst angenommen. An ihrer Seite ist der, ebenfalls tote, Außenseiter Alex, der einem auf Anhieb sympathisch erscheint. Zu ihren Lebzeiten war sie recht gemein zu ihm. Nun ist er mit ihr in einer Zwischenwelt gefangen. Warum, das erfährt man erst am Ende. Die Charaktere waren gut vorstellbar, auch die Nebenfiguren blieben nicht blass. Die erste Hälfte des Buches hat sich leider ein wenig in die Länge gezogen, dafür liest sich die zweite wie von selbst. FAZIT: Ein spannendes und unterhaltsames Buch für Zwischendurch, wenn auch teilweise zu einfach gestrickt. Da hätte man mehr draus machen können. 

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  • Äußerer Schein und innere Werte

    Manche Mädchen müssen sterben

    mabuerele

    17. May 2013 um 17:28

    Liz hat auf dem Boot ihrer Eltern am Vorabend ihres 18. Geburtstages gefeiert. In der Nacht erwacht sie, weil sie etwas gegen den Bootsrumpf schlagen hört. Als sie nachsieht, erblickt sie ihren toten Körper im Wasser. Sie schreit, doch niemand hört sie. Sie glaubt, in einem Alptraum gefangen zu sein. Dann erscheint Alex, der vor einem Jahr bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Er hilft Liz, ihre Erinnerungen wiederzufinden. Was war in der Nacht auf dem Boot passiert? Die Autorin hat einen spannenden Jugendroman geschrieben. Aus völlig neuer Perspektive wird das Geschehen beleuchtet. Alex und Liz sind in einer Art Zwischenstadium gefangen, wissen aber nicht, warum. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert. Liz lebt in der Welt der Schönen und Reichen. Sie ist beliebt und umschwärmt. Allerdings hat sie einen festen Freund. Richie kennt sind schon seit Kindertagen. Er ist sehr intelligent, arbeitet neben der Schule aber als Drogendealer. Alex war immer Außenseiter. Er stammt aus einfachen Verhältnissen. Nach und nach entfaltet sich das Geschehen in der Vergangenheit. Liz muss erkennen, wie oberflächlich sie sich oft verhalten hat. Andererseits hat es in ihrem Leben einen tiefen Einschnitt gegeben. Das war der Tod ihrer Mutter. Sie litt an Magersucht. Das Wesen der Krankheit und ihre Ursachen werden im Buch sehr behutsam erläutert und dargelegt. Als die Mutter ihr Kind schon dazu anhielt, Kalorien zu zählen, musste ich schlucken. Doch nicht nur Rückblicke in die Vergangenheit, auch das momentane Weiterleben der anderen ermöglichen interessante Erkenntnisse. Ihre Freunde sieht Liz plötzlich aus ganz anderen Blickwinkel. Das Verhalten ihrer Halbschwester Josie verwundert sie. Liz hat keine Möglichkeit, in das weitere Geschehen einzugreifen. Sie kann nur beobachten. Dabei gibt es sowohl in Vergangenheit, als auch Gegenwart viele belastende Situationen. Die schöne Fassade zerbricht. Erst als alle Erinnerungen zurückgekommen und die letzten Geheimnisse gelüftet sind, findet Josie Ruhe. Vorsichtig wird dabei das Thema Vergebung und Schuld angesprochen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin geht behutsam, mit einem schwierigen Thema um. Sie zeigt, wie eine einziges Erleben das ganze Leben zerstören kann. Freundschaft und Vertrauen, Hass und Neid spielen im Buch eine wichtige Rolle. Dass äußere Schönheit nur ein schöner Schein ist, hinter dem sich manch dunkler Gedanke verbergen lässt, der aber auch Ängste und Sorgen überdeckt, wird in der Handlung deutlich. Das Cover mit dem Licht in der Dunkelheit und der zarten Blüte passt zur Handlung.

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  • Rezension zu "Manche Mädchen müssen sterben" von Jessica Warman

    Manche Mädchen müssen sterben

    Cabo

    29. December 2012 um 22:10

    Inhalt: Endlich ist Liz 18. Um dieses für sie sehr wichtige Ereignis gebührend zu feiern, hat sie ihre Freunde auf die Jacht ihrer Eltern eingeladen. Mitten in der Nacht wacht Liz jedoch von einem merkwürdigen Geräusch auf: irgendetwas schlägt gegen die Bootswand. Als sie nachsieht, entdeckt sie voller Entsetzen, dass ihre Leiche dort im Wasser liegt… sie ist tot. Aber trotzdem ist Liz noch da, gefangen in einer Art Zwischenwelt in der sie von Lebenden zwar nicht gesehen werden kann, in der sie selbst aber alles beobachten kann. Noch während sie sich mit ihrer neuen Situation abzufinden versucht, muss sie erkennen, dass ihr ganzes bisheriges Leben nur eine Lüge war. Jeder hat dunkle Geheimnisse, die besser unerkannt bleiben. Und das betrifft sowohl ihre engsten Freunde, als auch sie selbst … . Meinung: „Manche Mädchen müssen sterben“ ist ein Roman von Jessica Warman, der einige paranormale Elemente erhält. Das Buch handelt von Liz, welche auf unbekannte Weise stirbt und fortan in einer Art Zwischenwelt lebt. Dort kann sie zwar dem irdischen Leben folgen, sich aber nicht für die noch lebenden Menschen bemerkbar machen. Zusammen mit Alex, einem Jungen der ein Jahr zuvor gestorben ist, versucht sie herauszufinden, wie sie gestorben ist und muss dabei erkennen, dass ihre Freunde und auch sie selbst nicht so toll waren, wie Liz immer dachte. Die Geschichte beginnt sehr rasant mit der Entdeckung von Lizs Leiche. Das ungewöhnliche hierbei ist, dass Liz sich selbst entdeckt. Man steht als Leser genauso ratlos vor der Situation wie die Hauptperson selbst, denn anfangs will man es nicht recht begreifen, dass Liz nun in einer Zwischenwelt gefangen ist. Um die Spannung weiter auszubauen, werden direkt viele Geheimnisse eingebracht, welche sich im Verlauf der Geschichte noch weiter steigern. Liz scheint Gedächtnislücken an ihr früheres Leben zu haben, und so fragt man sich auch als Leser, was in diesen Lücken wohl geschehen sein mag, allen voran natürlich die letzten Momente vor ihrem Tod. Wie kann ein vermeintlich glückliches und beliebtes Mädchen an ihrem Geburtstag einfach so ertrinken? Oder war es gar kein Unfall? Die Charaktere waren allesamt sehr spannend ausgearbeitet. Als Hauptperson tritt hier Liz auf. Sie ist ein hübsches Mädchen mit einem tollen Freund, vielen Freunden und einer fürsorglichen Familie. Ihre beste Freundin Josie ist zugleich ihre Stiefschwester und alles in allem sollte sie ein glückliches Leben führen. Nach ihrem Tod muss Liz jedoch erkennen, dass sie gar nicht so glücklich war, wie sie dachte. Liz kommt in der ganzen Geschichte sehr authentisch rüber. Da sie kaum Erinnerungen an ihr früheres Leben hat, muss sie sich erst selbst neu kennen lernen und als Leser kann man sie dabei begleiten. Anfangs versucht sie die Wahrheit zu verdrängen und Entschuldigungen zu finden, damit ihre heile Welt nicht zusammenbricht. Doch nach und nach erkennt sie die Wahrheit über ihr Umfeld und über sich selbst. Hierbei spielen viele Gefühle eine Rolle: Unglaube, Wut, Hilflosigkeit, Scham. Die Autorin hat es geschafft mit Liz einen sehr glaubwürdigen Charakter zu erschaffen, der durchaus seine Fehler und Macken hat, aber eine große Entwicklung durchmacht. Liz’ Charaktereigenschaften sind oftmals nervig und negativ angehaucht, trotzdem fand ich sie als Hauptcharakter sehr gut gelungen. Eine weitere größere Rolle spielt Alex, welcher vor etwa einem Jahr bei einem Unfall getötet wurde. Auch Alex lebt in dieser Zwischenwelt und ist dort Liz einzige Bezugsperson. Er scheint mehr zu wissen, als er zugibt, was seine Geschichte sehr spannend werden lässt. Er und Liz können sich anfangs nicht leiden, doch bald lernen beide, sich miteinander zu arrangieren. Alex ist sehr nett, freundlich und hilfsbereit, obwohl Liz mehr als einmal regelrecht fies zu ihm ist. Anfangs fand ich diese Eigenschaften an ihm langweilig, doch im späteren Verlauf erkennt man den Grund für sein Verhalten. Die Nebencharaktere waren allesamt wirklich sehr interessant ausgearbeitet, allen voran Josie, Liz’ Stiefschwester und beste Freundin, und ihr Freund Richie. Beide legen eine ungeheure Entwicklung hin was es sehr spannend macht, ihnen zu folgen. Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht mehr zu den Charakteren erzählen, aber so eine tolle und tiefgehende Besetzung habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr bildlich und sehr emotional. Man kann sich als Leser perfekt in Liz hineinversetzen und somit auch sehr gut nachvollziehen, was sie fühlt und denkt. Die Autorin hat es zudem geschafft die Spannung kontinuierlich zu erhalten und auszubauen. Hierfür bringt sie in einer guten Mischung Geheimnisse in die Geschichte hinein, löst aber gleichzeitig einige davon auf, sodass man als Leser nach der Lüftung eines Rätsels direkt das nächste vorgesetzt bekommt. Ebenso ist die Thematik hier sehr vielschichtig; es geht um Eifersucht, Tod, Neid, Freundschaft, und vieles mehr. Das Cover hat mir jedoch gar nicht gefallen. Es ist irgendwie nichtssagend und passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Geschichte. Zumindest konnte ich keinerlei Bezug erkennen. Auf Grund des Covers hätte ich das Buch jedenfalls nicht gelesen. Fazit: Da ich für das Cover keinen Punkt abziehen möchte, vergebe ich 5 Sterne für „Manche Mädchen müssen sterben“. Es war ein wirklich spannendes Buch mit überaus tiefgründigen Charakteren. Zudem hat mir die Idee mit der Zwischenwelt gefallen und sie war sehr gut umgesetzt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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