Dort, wo du bist

von Jessica Winter 
4,6 Sterne bei25 Bewertungen
Dort, wo du bist
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Sabine_Marxs avatar

Der Fulminante Abschluss der Serie. Bei diesen Büchern gibt es nicht immer ein Happy End, denn so ist das Leben.

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10 ⭐️ Das war defitiv mein Buch des Jahres. Band 1 und 2 waren leider so schwach, aber dieses hier. Unglaublich ❤️

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Inhaltsangabe zu "Dort, wo du bist"

Wie weit würdest du gehen, wenn die Person, die du liebst, unerreichbar scheint?

Der zweiundzwanzigjährige Max hat ein Ziel vor Augen, das er um nichts in der Welt aufs Spiel setzen möchte. Je näher er jedoch der geheimnisvollen Andy kommt, desto mehr geraten seine Pläne durcheinander. Und auch Andy fällt es immer schwerer, gegen ihr Herz anzukämpfen. Bei Max fühlt sie sich zum ersten Mal seit langem sicher. Bald schon können beide ihre Gefühle nicht länger leugnen. Doch das Leben schreibt seine eigene Geschichte und Andy verschwindet von heute auf morgen. Max muss ihren Verlust hinnehmen, wenngleich ihn die Erinnerungen und Fragen an sie nie loslassen. Siebzehn Jahre später steht Andy unerwartet vor ihm und bringt seine ganze Welt ins Wanken …

Weitere Romane von Jessica Winter

"Bis du wieder atmen kannst" (Julia und Jeremy 1)
"Solange du bleibst" (Julia und Jeremy 2)
"Wenn du mich sehen könntest"
"Dort, wo du bist" (Julia und Jeremy 3) - Dieser Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den vorherigen Büchern gelesen werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0788W5J2P
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:450 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:13.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherpassions avatar
    buecherpassionvor 2 Monaten
    Rezension zu Dort, wo du bist

    *Trigger Warnung zum Buch: Themen wie Misshandlung auf sexueller und "Gewaltebene" sowie Abhängigkeit von Rauschmitteln (in Verbindung mit einer psychischen Erkrankung) und Abhängigkeit, Co-Abhängigkeiten von Menschen kommen in diesem Buch vor*

    Die Autorin kann schreiben, keine Frage! Die Charaktere haben mal wieder etwas Eigenes, Ernsthaftes, was die Bücher von vielen auch unterscheidet und natürlich spielt das Leben wieder schwer dazwischen. Die Darstellung fand ich an sich authentisch, jedoch habe ich vor allem unsere Protagonistin mehr und mehr problematisch gesehen  - hinsichtlich ihrer Lage und Handlungen.

    Das Buch verwandelte sich im Mittelteil jedoch in einen einzigen Trigger.  Und während es auf der einen, quasi materiellen Seite aufgegriffen, als konkretes Problem hingestellt und aktiv dagegen vorgegangen wird, steht dieses "Andere", was sich wie ein immer wieder kehrendes Muster durch das Buch zieht und somit teils auch zur Langatmigkeit geführt hat -, zwar bewusst im Raum, aber ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass es richtig abgehandelt wurde. Verharmlost will ich damit aber nicht sagen. Auch kam hier eine Krankheit dazu, mit der ich "leider" zu wenig Erfahrungen habe, um das in diesem Maße zu beurteilen..(Da werde ich auf jeden Fall noch etwas recherchieren.^^)

    Alles in allem, fand ich die Grundidee nicht schlecht, hin und wieder wird mit Klischees gespielt, die durch die Realität wieder ausgeglichen werden und ein gutes Zusammenspiel abgeben. Diese gewisse "Problematik ", sorgt für Wiederholung, sodass es vom Fortschritt her nur wenig voran geht, zum Schluss hin dann auch sehr abrupt, relativ schnell endet und wie gesagt, gehe ich mit dem Umgang nicht ganz konform, so sehe ich die Beziehung der Protagonisten - die zwar auch ihre tollen Momente hatten - etwas kritischer als noch zu Anfang.

    Max hat mir recht gut gefallen und mir gefiel seine Beziehung zu Jeremy's Familie und dass er stets die Probleme anspricht und sagt, wie es ist. Wobei er natürlich auch Fehler gemacht hat und versucht, sich damit auseinanderzusetzen.

    Ich will damit jetzt nicht sagen, dass Andy hier das Problem war, im Gegenteil, viele ihrer Charakterzüge haben echt gut zu Max gepasst.
    Jedoch ist ihre Geschichte mit den Dingen "behaftet", die es in der Realität durchaus gibt und ich nicht zu hundertprozent beurteilen möchte - kann -, inwieweit dies der Realität entspricht und es deshalb etwas problematisch sehe.

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    sjules avatar
    sjulevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht so stark wie Julia und Jeremy, aber ich liebe Max
    Max und Andy

    Vor ca 2 Jahren bin ich bei Audible über die "Julia und Jeremy" Hörbücher gestolpert und habe mich direkt in die beiden verliebt.

    Nun hat Jessica Winter uns noch eine Geschichte zu Jeremys besten Freund Max gegeben. Schon in den ersten Bänden schließt man Max dank seiner Hilfsbereitschaft und Loyalität direkt ins Herz.

    Seine eigene Geschichte kann man unabhängig zu Band 1 und 2 lesen, denn sie ist in sich abgeschlossen, doch wenn man die Geschichte um Julia und Jeremy noch lesen oder hören möchte (was ich auf jeden Fall empfehle), würde man sich spoilern.

    Die Geschichte beginnt gleich tränenreich da wo der Epilog von Band 2 aufhörte, also im Jahr 2035. Im Zuge der Ereignisse trifft Max auf Andy. Andy und ihn verbindet eine Geschichte, die vor mehr als 17 Jahren begonnen hatte, doch er hat seit 17 Jahren nichts mehr von ihr gehört.

    Wir lesen die aktuellen Ereignisse, doch zu Beginn liegt der Schwerpunkt natürlich auf die Geschehnisse vor 17 Jahren, als Max und Andy sich auf dem Collage anfreunden. Max will Profi Footballer werden und konzentriert sich voll auf den Sport und sein Studium, doch Andys Probleme lassen ihn nicht kalt.

    Andy hat eine schwierige Vergangenheit, mit der sie einfach nicht abschließen kann, denn sie holt sie immer wieder ein. Gerade Max möchte sie nichts davon erzählen, doch leider wird er mit rein gezogen.

    Jessica Winter schafft auch hier wieder eine tolle Geschichte mit prickelnder Atmosphäre, auch wenn es keine Bettszenen gibt. Ich verstehe Max Liebe zum Sport und das er alles dafür gibt, denn auch das Thema gab es bei den vorigen Bänden schon. Da ich die Vorgeschichte kannte und Max eben auch schon, konnte ich mich sofort mit ihm anfreunden. Andys Art passt ganz gut dazu und ihre Selbstzweifel und ihren Twist kann man gut nachvollziehen.

    Zwischendurch bekommen wir immer wieder mit, was nach dem Wiedersehen passiert. Und wo das am Anfang eher weniger voran ging, überschlägt es sich ein wenig, nachdem wir erfahren haben, wie die beiden damals auseinander gingen.

    Und hier haben wir auch das Manko, welches mir in diesem Band nicht so gut gefiel, nämlich das Tempo. Wo es zu Beginn eher ruhig ist, aber immer spannend genug, dass man wissen will, wie die beiden sich näher kommen, wird es zum Ende hin in der aktuellen Zeit etwas zu flott. Der Teil im Jahre 2035 überschlägt sich dann etwas. Dafür ziehe ich auch leider ein Stern ab.



    Trotzdem kann ich die Reihe und auch das andere Buch von Jessica Winter "Wenn du mich sehen könntest" jedem Freund einer schönen, aber auch dramatischen Liebesgeschichte empfehlen.

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    Janettes avatar
    Janettevor 7 Monaten
    Dort, wo du bist - ein Roman den man ungern aus der Hand gibt

    Dieses Buch knöpft dort an, wo „so lange du bleibst“ endet. Es handelt von Max und Andy.

    Die eine kurz und ereignisreiche Zeit gemeinsam auf dem Collage verbracht haben, bis Andy plötzlich ohne Grund spurlos verschwindet.

    17 Jahre später treffen die Beiden wieder durch ein Zufall aufeinander und schnell wird klar, dass sie nie mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit abgeschlossen haben.

    Immer wieder gibt es in dem Roman Rückblicke in die Collagezeit der Beiden und auch Jules und Hope kommen vor. Auch Jeremy ist immer wieder präsent.

    Diese Buch hat mich genau wie die beiden Vorgänger an den Lesesessel gefesselt. Gleich nach den ersten Seiten ist man schon mitten ins Geschehen eingetaucht, leidet, fiebert und freut sich mit den Charakteren mit.

    Das Buch hat mich des Öfteren mit den Tränen kämpfen lassen. Max und Andy sind mir sehr ans Herz gewachsen. Besonders toll fand ich aber, dass man erfahren hat, wie es mit Hope und Jules weitergeht und wie sie Jeremys Tod verkraften und umgehen.

    Ich kann hier nur eine Leseempfehlung für diese gefühlsvolle Reihe aussprechen.

     

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    lilakatevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte um Max hat mich so berührt - ein Buch dass ich jedem empfehlen kann, mit Höhen und Tiefen! <3
    Jessica Winter - Dort, wo du bist

    Schon seit bekannt wurde, dass ein dritter Teil veröffentlicht wird, habe ich auf dieses Buch hingefiebert. Bereits die vorherigen Teile "Bis du wieder atmen kannst" und "Solange du bleibst" haben mich sehr berührt und deshalb habe ich mich umso mehr auf die Geschichte von Max gefreut. Das Buch geht zwar da weiter, wo der zweite Teil der Triologie aufgehört hat, doch springt immer wieder zurück in die Vergangenheit, wo man erfährt, wie die Liebesgeschichte der beiden Hauptdarsteller Max und Andy begonnen hat. Max ist so ein toller Charakter, wie er für Julia und Hope immer da ist, seit es Jeremy nicht mehr kann, hat mich immer wieder sehr berührt. Wie er mit der Kleinen umgegangen ist und mir ihr über ihren Dad gesprochen und sie getröstet hat, war immer total liebenswert. Aber auch Andy hat mich überrascht. Was sie alles durchgemacht hat und trotzdem die Hoffnung auf ein besseres Leben nie verloren und immer wieder weitergemacht hat. Beide sind stark und absolut authentisch, die für ihr Glück kämpfen.
    Mein Fazit:Dieses Buch ist absolut empfehlenswert! Mich hat diese Geschichte wieder total überzeugt - sehr gefühlvoll <3

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    roxfourvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Schwieriges Thema, das gut geschrieben wurde.
    Buch auf das zu warten sich gelohnt hat

    Nachdem ich die letzten Monate Fachbücher gelesen habe, habe ich mir eine Pause gegönnt, nachdem ich auf dieses frisch erschienene Buch gestossen bin.

    Bei diesem Roman handelt es sich um die Fortsetzung der zweiteiligen Julia & Jeremy-Reihe, er ist in sich geschlossen, Vorkenntnisse aus den anderen beiden Büchern sind nicht notwendig.

    Dieses Buch knüpft einige Zeit nach dem Ende der beiden vorangegangenen Bände an, springt in der Erzählung zwischen zwei Zeiten (2017 und 2036) hin und her. Mit diesen Zeitsprüngen hatte ich im Gegensatz zu anderen Büchern keine Probleme, es hat einfach gut gepasst.

    Es ist kein seichter Liebesroman zum zwischendurch mal lesen, es ist ein Buch, das nicht nur ein schwieriges Thema aufgreift. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, abwechslungsreich, anspruchsvoll und für mich einfach gut geschrieben. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

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    M
    Myriel81vor 8 Monaten
    Ich bin einfach Fan von Jessica Winter

    Seit einem Jahr habe ich auf dieses Buch hingefiebert. "Bis du wieder atmen kannst" ist mein absolutes Lieblingsbuch. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Jessica Winter es schaffen wird, mich wieder so zu begeistern. 
    Die Geschichte handelt von Max und sie beginnt dort, wo "So lange du bleibst" geendet hat. Julia kommt in dem Buch auch immer wieder vor und es ist schön, ein bisschen zu erfahren, wie es bei ihr weiter gegangen ist.
    Am Anfang musste ich mich etwas daran gewöhnen, dass die Kapitel zwischen Heute und der Vergangenheit hin und her springen, aber nach ein paar Kapiteln hat man sich daran gewöhnt und ich fand es dann auch sehr gelungen.
    Das Schlusswort von Jessica hat mir auch super gefallen, man darf es einfach nicht schon am Anfang lesen, sonst erfährt man zu viel.
    "Dort, wo du bist" ist ein sehr schönes Buch, gefühlsvoll und spannend, aber es kommt nicht ganz an die Vorgänger heran. Trotzdem vergebe ich volle 5 Sterne.

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Psychische Ausnahmesituationen, emotionale Achterbahnfahrt
    Psychische Ausnahmesituationen, emotionale Achterbahnfahrt

    Klappentext:
    Wie weit würdest du gehen, wenn die Person, die du liebst, unerreichbar scheint?
    Der zweiundzwanzigjährige Max hat ein Ziel vor Augen, das er um nichts in der Welt aufs Spiel setzen möchte. Je näher er jedoch der geheimnisvollen Andy kommt, desto mehr geraten seine Pläne durcheinander. Und auch Andy fällt es immer schwerer, gegen ihr Herz anzukämpfen. Bei Max fühlt sie sich zum ersten Mal seit langem sicher. Bald schon können beide ihre Gefühle nicht länger leugnen. Doch das Leben schreibt seine eigene Geschichte und Andy verschwindet von heute auf morgen. Max muss ihren Verlust hinnehmen, wenngleich ihn die Erinnerungen und Fragen an sie nie loslassen. Siebzehn Jahre später steht Andy unerwartet vor ihm und bringt seine ganze Welt ins Wanken … (Quelle: Verlag)

    DAS IST DIESES BUCH NICHT:
    Seichte Lovestory, um sich einfach berieseln zu lassen. Jugendroman. Kurzweiliges Entertainment. Erotisch.
    Science Fiction / Nahe-Zukunft-Thriller – eine von zwei Zeitlinien spielt zwar 2035 bis 2037, allerdings nur, um den Alterungs- und Reifeprozess der Figuren gegenüber 2018 und 2019 aufzuzeigen.
    Wendungsreich und überraschend.

    DAS IST DIESES BUCH:
    Emotionale Liebesgeschichte mit Tiefgang. Hart für Psyche und Seele. Denn aus dem Bewusstseinshorizont Betroffener heraus werden psychische Ausnahmesituationen dargestellt. Es geht um den Umgang mit dem Tod eines zutiefst geliebten Menschen. Um Reflektionen zu verpassten Chancen und fragwürdigen Prioritäten. Um Suchtverhalten. Und vor allem um das Nicht-loslassen-können von Menschen, die einem nicht gut tun, um Schuld und selbstzerstörerisches Verhalten. Dieses negative Selbstbild könnte als Trigger wirken und ist für sensible Menschen nur bedingt geeignet. Und das meine ich überhaupt nicht negativ. Ich schätze mich selbst als geerdet ein und habe dennoch viele Lesepausen einlegen müssen, um Zerstreuung zu suchen. Das wollte ich als Warnung mal niedergeschrieben wissen.

    MEINE MEINUNG:
    Das Cover ist toll, die Models passen zu meinem Bild von Max und Andy und wirken authentisch.
    Auch das vierte Buch von Jessica Winter verfügt über einen vielfältigen sprachlichen Ausdruck. Die Perspektivwechsel sorgen für angenehme Abwechslung. Die zwei Zeitlinien sind ein gutes Stilmittel. Die Kapitel haben mit etwa 10 Minuten eine für meinen Geschmack sehr gute Länge.
    Zentrales Zitat: "Gibt es trotz all der Narben auf unseren Herzen überhaupt noch Platz für eine neue, alte Liebe?"
    Längen, wie sie in Julia und Jeremy 1 und 2 z. B. durch Beschreibungen von Spielzügen zu Footballspielen auftreten, habe ich hier für mich nicht festgestellt.
    Andy ist in ihrem Charakter näher an Lexi (aus „Wenn du mich sehen könntest“) als an Julia. Sie ist ein eigenständiger Charakter, was sie alle eint, ist ihre Klugheit und ihr Humor. Ihr Innenleben ist sehr berührend. Die Neckereien mit Max lockern die düstere Stimmung zwischendrin angenehm auf. Balsam für die Seele sozusagen. Max‘ innerer Konflikt wirkt authentisch und macht ihn sehr sympathisch. Und ich mochte es, Eindrücke zu erhalten, was aus den anderen Charakteren aus den Vorgängerbänden geworden ist, besonders aus Julia und Jeremy. Hope ist echt herzig. Man kann Band 3 eigenständig lesen, dieser enthält allerdings massive Spoiler zu Band 1 und 2.
    Der Handlungsverlauf bietet wenig Überraschungen, was ich nicht schlimm finde.
    Der Fokus liegt – ähnlich wie bei den Vorgängern – auf Gedanken und Gefühlen während Interaktionen und auf inneren Kämpfen. Diese glaubhaft rüberzubringen, gelingt Jessica Winter grandios. Dass ich aufgrund der emotionalen Intensität in meinem Inneren Lesepausen brauchte, sagt eigentlich alles. Das schaffen bei mir echt nicht viele Bücher.
    Der Epilog – boah, Gänsehaut pur.
    Das lange Warten hat sich gelohnt. Wieder ein Werk, das mich etwas toleranter und dankbarer macht und lange nachwirken wird.

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    Manja82vor 9 Monaten
    bewegend und sehr gefühlvoll, toller Roman

    Kurzbeschreibung
    Wie weit würdest du gehen, wenn die Person, die du liebst, unerreichbar scheint?
    Der zweiundzwanzigjährige Max hat ein Ziel vor Augen, das er um nichts in der Welt aufs Spiel setzen möchte. Je näher er jedoch der geheimnisvollen Andy kommt, desto mehr geraten seine Pläne durcheinander. Und auch Andy fällt es immer schwerer, gegen ihr Herz anzukämpfen. Bei Max fühlt sie sich zum ersten Mal seit langem sicher. Bald schon können beide ihre Gefühle nicht länger leugnen. Doch das Leben schreibt seine eigene Geschichte und Andy verschwindet von heute auf morgen. Max muss ihren Verlust hinnehmen, wenngleich ihn die Erinnerungen und Fragen an sie nie loslassen. Siebzehn Jahre später steht Andy unerwartet vor ihm und bringt seine ganze Welt ins Wanken …
    (Quelle: amazon)

    Meine Meinung
    Bereits die ersten beiden Teile der „Julia und Jeremy“ – Reihe aus der Feder von Jessica Winter haben mir sehr gefallen. Nun ist es endlich soweit der dritte Teil „Dort, wo du bist“ ist erschienen.
    Obwohl es der dritte Teil der Reihe ist, man kann ihn durchaus auch ohne Vorkenntnisse lesen. Das Cover und auch der Klappentext sprachen mich sehr an und so begann ich schnell mit dem Lesen.

    Die hier handelnden Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Auf mich wirkten sie authentisch und sehr gut beschrieben.
    Zum einen ist da Max, der nach dem Tod seines besten Freundes vollkommen durcheinander ist. Dieses Ereignis wirft ihn komplett aus der Bahn. Dann noch das Wiedersehen mit Andy, es ist einfach alles zu viel. Die Vergangenheit holt ihn so wieder einmal ein. Immerhin haben die beiden während ihrer Collegezeit viele verschiedene Zeiten durchlebt. Ich mochte Max total gerne, auf mich wirkte er glaubhaft dargestellt.
    Auch Andy ist eine tolle Persönlichkeit. Auch sie trägt so einiges mit sich rum und auch sie wird immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt. Als sie dann auf Max wiedertrifft wird auch ihr Leben wieder durcheinander gewirbelt.

    Neben diesen beiden gibt es noch andere wichtige Charaktere in der Geschichte. So beispielsweise Hope, die Tochter von Jeremy und Jules. Sie nimmt einen beachtlichen Platz ein, ist wirklich ein kleiner Sonnenschein, den man einfach gerne haben muss.
    Aber auch Jules ist mit dabei. Ich mochte sie schon immer sehr gerne und das hat sich hier auch nicht geändert, eher im Gegenteil, sie ist Teil der Geschichte und darf einfach nicht fehlen.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Ich war auf Anhieb wieder total gefangen im Buch und konnte ohne Probleme folgen.
    Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Max und Andy. So lernt man beide nicht nur viel besser kenne, sondern bekommt auch einen guten Einblick in deren Gedanken und Gefühle.
    Die Handlung hat mich total gefangen genommen. Man begleitet die Protagonisten durch zwei Zeitebenen. Zum einen ist es die Collegezeit und dann gibt es ein Wiedersehen nach 17 Jahren. Zu beiden Zeiten haben die beiden viele Probleme, die sie beschäftigen, die sie bewegen.
    Jessica Winter spricht hier alltägliche Dinge an, man bemerkt richtig sie hat sich mit allem sehr beschäftigt, sie versteht es wirklich den Leser an ihre Geschichte zu fesseln.

    Das Ende ist passend zur Geschichte gewählt. Für mich ist es richtig gut, es schließt und rundet alles richtig zufriedenstellend ab.

    Fazit
    Insgesamt gesagt ist „Dort, wo du bist“ von Jessica Winter ein Roman, der mich erneut vollkommen für sich gewonnen hat.
    Vorstellbare, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich persönlich als bewegend und sehr gefühlvoll empfand, haben mir hier tolle Lesestunden beschert.
    Absolut empfehlenswert!

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    Bibilottas avatar
    Bibilottavor 9 Monaten
    Mein persönliches Jahreshighlight für 2017 <3


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    MissBilles avatar
    MissBillevor 9 Monaten
    Fesselnd

    Das Cover ist genau nach meinem Geschmack! Natürlich, schlicht und aus dem Leben gegriffen.
    Der Klappentext macht neugierig und Lust auf mehr.
    Wie weit würdest du gehen, wenn die Person, die du liebst, unerreichbar scheint? So geht es auch Max und Andy.. Werden sie nach 17 Jahren doch zueinanderfinden? Oder ist schon zu viel passiert?
    Die Protagonisten waren ausdrucksstark und haben sich im Laufe der Geschichte auf jeden Fall weiterentwickelt. Sie wirkten auf mich sympathisch und authentisch. Man konnte sich auch gut in sie hineinversetzen.
    Der Schreibstil der Autorin ist modern, locker leicht und flüssig zu lesen. Man konnte bereits nach den ersten Seiten in die Geschichte eintauchen und war gefesselt davon, sodass man nicht aufhören konnte zu lesen. Die Spannung war dabei immer da und wurde sogar noch weiter gesteigert.
    Die Szenen und Schauplätze wurden so beschrieben, dass man sie sich bildlich vorstellen konnte.
    Die Geschichte ist, wie auch bereits die ersten beiden Teile der Reihe, wieder einmal sehr dramatisch und tiefgründig. Aber was ich hier wieder besonders hervorheben muss, ist, dass es einfach sehr sehr berührend ist. Vor allem auch mit dem Wechsel in die Vergangenheit.. Natürlich kommen aber auch hier liebevolle und romantische Szenen ebenso vor. Wieder einmal eine gelungene Mischung.
    Die Gefühle und Emotionen des Lesers werden definitiv angesprochen. Und das auch absolut nicht zu kurz.. Man durchlebt hier wieder so einiges: Traurigkeit, Wut, Kampf, Liebe... Aber das Taschentuch bleibt definitv nicht trocken!
    Ich kann euch das Buch definitiv empfehlen!

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