Jessica Winter Wenn du mich sehen könntest

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Inhaltsangabe zu „Wenn du mich sehen könntest“ von Jessica Winter

Könntest du lernen, dein Leben durch die Augen eines anderen zu sehen? Der fünfundzwanzigjährige Nate Foster kennt beide Seiten der Medaille. In seiner Zeit als Feuerwehrmann hat er etliche Leben gerettet. Er kennt aber auch jedes Detail der Gesichter jener Menschen, die er verloren hat. Und er schwört sich, es nie wieder soweit kommen zu lassen. Nate glaubt nicht mehr daran, noch einmal mehr zu sehen als den tristen Grauton, der seitdem seinen Alltag beherrscht. Die Bekanntschaft mit der sonnigen und auf den ersten Blick sorglosen Lexi Davis stellt Nates Versuche, seine Schutzmauern zu wahren jedoch in mehr als einer Hinsicht auf den Kopf. Nie hätte er es für möglich gehalten, sein Leben wieder in Farbe zu sehen. Und nie hätte er gedacht, dass sich seine Vergangenheit wiederholen könnte. Lesermeinungen "Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an gepackt. Ich habe geweint und gelacht, konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wollte wissen, wie es mit den beiden weiter geht."(Unsere kleine Bücherwelt) "Ich hatte Gänsehaut, Tränen in den Augen, habe doof vor mich hin gegrinst, geheult und lauthals gelacht. Ich habe gezittert und zum Teil vergessen zu atmen, weil ich so berauscht und gespannt von Lexi, Nate und deren Geschichte war."( Mohini & Grey's Bookdreams) Weitere Romane von Jessica Winter "Bis du wieder atmen kannst" (Julia und Jeremy 1) "Solange du bleibst" (Julia und Jeremy 2) "Dort, wo du bist" - (Julia und Jeremy 3) Max' Geschichte erscheint im Winter 2016/2017

Eine berührende Geschichte über zwei Menschen, die wieder lernen müssen sich anderen zu öffnen, wenn sie wieder glücklich sein wollen.

— Saphierra
Saphierra

3,5 Sterne für eine gute und berührende Geschichte, die aber etwas kürzer sein könnte.

— SaSu13
SaSu13

Wow!! Wie nicht anders zu erwarten hat mich Jessica Winter wieder total mitgerissen! Eine wunderschöne Geschichte!

— Kri88
Kri88

Mich hat die Geschichte leider nicht wirklich berührt.

— Silli2002
Silli2002

Jessica Winter schreibt in einfühlsamen, leisen Tönen und lässt ihren Charakteren Raum sich zu entfalten, sich zu finden und zu berühren.

— BeaRa
BeaRa

Eine Geschichte die man lebt und selber fühlt. Sie ist berührend, manchmal traurig und nachdenklich stimmend, vor allem wunderschön!!

— alice14072013
alice14072013

hat gut begonnen, aber sehr bald nachgelassen... musste kämpfen um es zu Ende zu lesen. Zähe Story :-(

— Nici85
Nici85

Typischer Jessica Winter Roman der fesselt und man nicht aus der Hand legen mag. Voller Emotionen

— Angelkiss1983
Angelkiss1983

Sehr bewegende und emotionale Story

— Sarih151
Sarih151

Es ist eine emotionale, wundervolle und außerordentlich tolle Geschichte, die definitiv zu meinen Highlights gehört.

— NickyMohini
NickyMohini

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  • Könntest du lernen, dein Leben durch andere Augen zu sehen?

    Wenn du mich sehen könntest
    Saphierra

    Saphierra

    24. March 2017 um 12:37

    “Ich habe keine Angst vor dem Tod. Hatte ich nie. Auch nicht -oder vor allem nicht -, weil er ständig an meine Tür klopfte."  aus "Wenn du mich sehen könntest" 1. Kapitel von Jessica WinterDies sind die ersten Sätzen des dritten  Romans von Jessica Winter. Die Hauptprotagonisten sind der sechsundzwanzigjährige Nate Foster, ehemaliger Feuerwehrmann, und Lexi Davis, ein Computer Ass. Nate hat durch seine Zeit bei der Feuerwehr beide Seiten des Lebens kennen gelernt. Auf der einen Seite hat er viele Leben gerettet, auf der anderen hat er jedoch auch einige verloren. Dadurch hat er angefangen sich einen Schutzpanzer aufzubauen und nichts mehr an sich heranzu lassen. Jener gerät jeodch in Gefahr als er die lebensfrohe Lexi und ihre Sicht auf die Welt kennen lernt. Auf den ersten Blick scheint sie ein sorgenloses Leben zu führen. Doch ebenso wie Nate hat auch Lexi ihr Päckchen zu tragen. Wird es beiden möglich sein sich gegenseitig ihre Sorgen und Ängste anzuvertrauen und sich einander zu öffnen? Können aus Fremden Freunde werden, die einander alles anvertrauen? Oder sind sie sich doch selbst im Weg, nur um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen?Die Autorin von "Bist du wieder atmen kannst" und "Solange du bleibst" hat mit ihrem neuen Roman wieder ein Glanzstück geschaffen. Nachdem ich ihre anderen Bücher verschlungen habe, konnte ich es kaum erwarten ihre neue Geschichte zu lesen. Meine Erwartungen wurden auch vollends erfüllt. Jessica Winter schafft es wieder mal mit ihrem Erzählstil die Charaktere wunderbar herauszuarbeiten und ihnen Tiefe zu verleihen.Es wird aus der Sicht der beiden Protagonisten (jeweils abwechselnd) erzählt. Man wird langsam in die Geschehnisse eingeführt, indem man etwas über Nate und Lexi, ihre Arbeit und ihr Leben erfährt. Am Anfang stellt sich alles als einfach und vorausschauend dar. Je weiter die Geschichte aber fortschreitet, desto mehr unerwartete  (mal mehr, mal weniger) Wendungen passieren und man stellt fest, nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.Jessica Winter hat es wieder mal geschafft einen ergreifenden Roman über Freundschaft, Liebe und Familie zu schaffen. Dies ist jedoch weder seicht noch oberflächlich, sondern geht in die Tiefe und zeigt auf, wie schwierig es ist sich anderen Menschen nach Schicksalschlägen zu öffnen, es sich aber durchaus lohnen kann wenn man über seinen eigenen Schatten springt.Ich kann das Buch nur empfehlen. Vor allem wenn man mal nicht nur seichte Liebesromane lesen möchte, sondern auch etwas tiefgründigeres und berührendes.

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  • Schöne Lektüre

    Wenn du mich sehen könntest
    roxfour

    roxfour

    06. September 2016 um 17:38

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es innerhalb von 2 Tagen ausgelesen. Die Charaktere sind wunderschön dargestellt und die Story ist eine Geschichte die durchaus Tiefgang aufzuweisen hat. Die Selbstfindung der Darsteller mit den ganzen Höhen und Tiefen wurde sehr gut umgesetzt.

  • Wenn du mich sehen könntest

    Wenn du mich sehen könntest
    melaniemertens

    melaniemertens

    26. August 2016 um 18:17

    Ich habe die "Julia&Jeremy-Dilogie" von Jessica Winter gelesen und diese hat mich so berührt, wie selten ein Buch. Aufgrund dessen habe ich mir ohne zu überlegen das neue Buch ebenfalls runtergeladen und auch hier schreibt Jessica Winter wieder sehr emotional und gefühlvoll.Man muss diese Art von Geschichte natürlich mögen, aber ich liebe es, wenn die Protas Handicaps und kein ganz einfaches Schicksal haben und trotzdem nicht aufgeben. Für mich war es wieder eine schöne Lesezeit und das nächste Buch von Jessica Winter werde ich mir wieder ohne zu überlegen kaufen :)

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  • Ein hochemotionaler, berührender, zum Teil erschütternder Liebesroman

    Wenn du mich sehen könntest
    BeaRa

    BeaRa

    25. August 2016 um 19:41

    Cover: Das Cover ist schön, romantisch. Es fängt die schönen und nachdenklichen Stimmungen ein, die das Buch beherrschen. Ich finde es sehr gut gewählt. Meine Meinung: Jessica Winter hatte mich nach „Bis du wieder atmen kannst“ schon komplett an der Angel mit ihrem einfühlsamen Schreibstil, der mich auf eine Achterbahn der Emotionen mitgenommen hat. Dies bestätigte sie mit der Fortsetzung „Solange du bleibst“. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Wenn du mich sehen könntest“, auch wenn ich mich gleichzeitig ein wenig vor der emotionalen Intensität fürchtete, die für mich mit ihren Werken verbunden ist. Und diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Mit Nate Foster und Lexi Davis stehen zwei wundervolle Charaktere im Mittelpunkt der Geschichte, die jeder für sich ihr Päckchen Probleme zu tragen haben. Manche sind offensichtlicher als andere und manche scheinen nur offensichtlich zu sein. Doch haben beide ihre eigene Methode mit ihren Päckchen umzugehen: Nate lebt ein Leben in den verschiedensten Facetten von grau, während Lexi einen sonnigen, lustigen Optimismus versprüht. Doch auf die ein oder andere Weise haben sie sich verloren und müssen sich erst wiederfinden und auf dieser einfühlsamen, vorsichtigen und langen Reise zu sich selbst und zueinander lässt uns Jessica Winter die beiden begleiten, denn Nate und Lexi müssen auf verschiedene Weisen erst wieder lernen zu sehen.Toll fand ich dabei auch die Nebencharaktere, die auch wirklich einbezogen wurden und zum Teil auch ihre eigenen Geschichten in der Handlung bekamen. Jessica Winter schreibt in einfühlsamen, leisen Tönen und lässt ihren Charakteren Raum sich zu entfalten, sich zu finden und dabei den Leser zu berühren, einzubeziehen und sich in dessen Herzen zu verankern. Man leidet mit, man freut sich mit und man gewinnt neue Freunde, denen man nur das Beste wünscht. Ich kann nie anders als mich zu 100 Prozent emotional auf ihre Charaktere und deren Geschichte einzulassen, weshalb ich auch glaube, dass sie deshalb so lange in mir nachwirken. Leseempfehlung: Mit „Wenn du mich sehen könntest“ ist Jessica Winter wieder ein hochemotionaler, berührender, zum Teil erschütternder Liebesroman gelungen, den ich von Herzen liebe. Auch er wird mich noch lange beschäftigen. Ich kann ihn nur empfehlen, 5 Sterne.

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  • Nimm deine gebrochenen Flügel und lerne wieder zu fliegen

    Wenn du mich sehen könntest
    alice14072013

    alice14072013

    26. July 2016 um 17:23

    „ Ist es jetzt blöd dir zu sagen, ich würde die Welt gerne durch deine Augen sehen?...Nein. Schöner. Staunender. Bunter......, aber du erkennst in so vielen kleinen Dingen Wunder, die mir nicht einmal auffallen. Du siehst so viel, was ein anderer – was ich – überhaupt nicht sehen kann.“ Zitat aus dem Buch S. 288 Manchmal entdeckt man beim Stöbern einen Klappentext, oder einen Textschnipsel, der einen sofort anspricht. Warum kann man in diesem Moment gar nicht sagen. Vielleicht ist es die Tatsache, dass wir uns den Beruf des Feuerwehrmannes eher heroisch vorstellen und dabei verdrängen, welchen Gefahren diese Männer tatsächlich ausgesetzt sind. Vielleicht, weil wir uns auf den ersten Blick nicht vorstellen können, dass auch diese Männer mit schrecklichen Bildern und Erlebnissen zu kämpfen haben, die tiefe Spuren auf ihrer Seele hinterlassen. Mir war eigentlich sofort klar, ich wollte unbedingt Nathans Geschichte lesen. Antworten erhalten. Das ich letztendlich so viel mehr bekommen habe, als die erhofften Erkenntnisse über einen Mann, der sich täglich Gefahren aussetzt um andere zu retten, hätte ich nie erwartet. „Wenn du mich sehen könntest“ von Jessica Winter hat mich in all seinen Facetten von gefühlvoll und berührend, humorvoll und spritzig, traurig, sehr nachdenklich stimmend und vor allem einer wundervollen Aussage absolut überrascht und nachhaltig bewegt. Inhalt: Könntest du lernen, dein Leben durch die Augen eines anderen zu sehen? Der sechsundzwanzigjährige Nate Foster kennt beide Seiten der Medaille. In seiner Zeit als Feuerwehrmann hat er etliche Leben gerettet. Er kennt aber auch jedes Detail der Gesichter jener Menschen, die er verloren hat. Und er schwört sich, es nie wieder soweit kommen zu lassen. Nate glaubt nicht mehr daran, noch einmal mehr zu sehen als den tristen Grauton, der seitdem seinen Alltag beherrscht. Die Bekanntschaft mit der sonnigen und auf den ersten Blick sorglosen Lexi Davis stellt Nates Versuche, seine Schutzmauern zu wahren jedoch in mehr als einer Hinsicht auf den Kopf. Nie hätte er es für möglich gehalten, sein Leben wieder in Farbe zu sehen. Und nie hätte er gedacht, dass sich seine Vergangenheit wiederholen könnte. Meinung: „Weißt du, was unser Problem ist? Wir wollen Erfolg, solange er billig ist, und Wunder, solange sie nichts kosten. Wenn dann mal etwas anders läuft, als wir es uns wünschen, erhoffen, erwarten, zweifeln wir an uns, an Gott, an allem. Wir fangen an Dinge infrage zu stellen, die vorher selbstverständlich wirkten, und vergessen dafür die guten Sachen, die wir schon erleben durften.“ Zitat aus dem Buch S. 233 Zu Beginn lernen wir Nathan kennen, der irgendwie an einem Punkt der Resignation in seinem Leben steht. Einst euphorisch, motiviert in seinem Beruf als Feuerwehrmann das Leben anderer zu retten, hat er seinen Job aufgegeben und studiert nun mehr oder weniger motiviert Jura, neben der Beschäftigung in einer renommierten Kanzlei. Geplagt von Alpträumen und Panikattacken in der Nacht, dem Zwang zu rauchen und nicht allzu viel auf einen gefüllten Kühlschrank zu geben, steht er nur widerwillig morgens auf, um seinem grauen Alltag nachzugehen, den er nur zu gerne in Einsamkeit verbringt. Er versagt sich jegliche Beziehung um sich nicht wieder mit Verlusten auseinanderzusetzen und seine aufgebaute Fassade nicht vor anderen als Lüge zu offenbaren. Dennoch hat er sich seinen teils sehr sarkastischen Humor, seinen Wunsch zu helfen, sein Mitgefühl und seinen Gerechtigkeitssinn erhalten, was ihn trotz seiner inneren Dämonen sofort sehr sympathisch für den Leser macht. An diesem Punkt lernt er Lexi kennen, die ihm telefonisch Hilfestellung an seinem Computer leistet und so ganz anders zu sein scheint, als er selber. Absolut schlagfertig und impulsiv, eine Mischung aus seriös und frech, fröhlich und vor allem lebensbejahend weckt sie in ihm den Wunsch, erneut mit ihr in Kontakt zu treten, weil er seit langem einen sorglosen Moment hatte, der ihn wieder zum Lachen brachte und ein wenig Licht in sein Leben zauberte. Sie hat sich damit in seine Gedanken geschlichen, lässt ihn nicht los. Dass dieser Kontakt so bald erfolgen sollte, konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. So begegnen sich beide wieder. Erst am Telefon und später auch im Leben, um einander vor allem Freunde zu sein, die für den jeweils anderen da sind. Denn auch Lexi möchte keine tiefere Beziehung eingehen. Diese Freundschaft ist zunächst durch klare Regeln und vor allem durch schlagfertige und spritzige Dialoge geprägt, in denen die beiden sich in nichts nachstehen und die den Leser sehr schmunzeln und manchmal laut auflachen lassen. Aber schon bald wird deutlich, dass dieser Humor den eigentlichen Menschen hinter einer Maske verbirgt. Beide tragen auf ihre Art eine ganz eigene Bürde. Haben Erfahrungen gemacht, die Ängste auslösen, die sie in gewisser Weise gebrochen haben und zu Verhaltensmustern führten, die die Persönlichkeit und die Verzweiflung hinter ihrer Fassade verbergen. „Weißt du, manchmal kommt es mir vor, als wären wir alle Eisberge. Jeder zeigt nur seine Spitze, aus Angst, der Rest könnte für nicht gut genug befunden werden. Und manchen mag die Spitze reichen, weil Lippen lächeln und Schleier und Verhaltensmuster den Rest verdecken. Wenn du aber auf die Stimmen achtest, entdeckst du Kleinigkeiten, die diese Fassade enthüllen können. Darum lass mich auch den Rest von dir sehen..“ Zitat aus dem Buch S. 233 Jessica Winter baut ihre Handlung mit dem Fokus auf die Entwicklung und Emotionen ihrer beiden Hauptcharaktere Nathan ( Nate ) und Alexandra ( Lexi ) sehr behutsam auf. Schritt für Schritt erfahren wir, wie es zu Nates anfänglicher Einstellung zum Leben kam, und wie er sich mit dem Kennenlernen und der beginnenden Freundschaft zu Lexi verändert. Auch Lexis Persönlichkeit enthüllt sich erst im Laufe der Handlung. Oft werden wir mit neuen Facetten und Seiten an ihr konfrontiert, die uns überraschen und unsere Sichtweise nochmal überdenken lassen. Dafür nutzt die Autorin den Perspektivenwechsel zwischen den beiden Charakteren in der ersten Person, um uns ihrer beider Erleben und ihre Fühlen näher zu bringen. Das funktioniert gerade in dieser Geschichte so unglaublich gut, weil beide dadurch eine erstaunliche Gefühlstiefe erhalten und wir uns sofort in Lexi und Nate hineinversetzen können. Sie sind mit ihren Ecken und Kanten und ihrer Art, manchmal fehlerhaft und aus einer Emotion zu handeln, sehr authentisch. Die Neigung vor Ängsten und schlechten Erfahrungen, vor positiven Gefühlen aus der Befürchtung erneute Verluste zu erleiden wegzulaufen, oder der Glaube nicht zu genügen, Erwartungen nicht zu entsprechen, sind sehr realistische Verhaltensweisen und daher mehr als glaubwürdig. So begreifen sowohl Nate als auch Lexi relativ schnell, dass sie einander gut tun und sich durch ihre gemeinsamen Unternehmungen und schönen Momente das Leben bereichern. „ Ich habe dir schon gesagt, dass du diejenige bist, die für mich sieht, wenn es um die Wunder in unserem Leben geht, um all die Farben, all das Licht, das ich oft nicht sehen konnte und wahrscheinlich auch in Zukunft nicht werde sehen können. Wie damals.....werde ich im Gegenzug deine Augen sein, wenn du mal vergessen solltest, deine eigenen Farben selbst zu sehen.“ Zitat aus dem Buch Aber ist Freundschaft und gegenseitige Stütze wirklich alles? Oder gibt es da vielleicht noch ein verdrängtes, anderes Gefühl? Sind beide ehrlich in ihrem Wunsch, was sie sich für ihr Leben erhoffen? Sind vielleicht Schutzmauern dafür da eingerissen zu werden? Was muss man dafür tun? Kann man das, ohne sich seinen tiefsten Ängsten und schlimmsten Befürchtungen zu stellen? Ich habe mich beiden Protagonisten so nah gefühlt, als wäre ich direkt von ihren Problemen und Empfindungen betroffen. Dies wurde gerade dadurch getragen, dass sie uns ihre Emotionen, ihre Ängste und ihre Erfahrungen, aber auch ihre Momente des Glücks, der Freude und der Hoffnung ungeschminkt und manchmal sehr schonungslos offenbart haben. Sie waren mir plötzlich so nah, dass ich meine eigenen Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Dabei kann ich gar nicht beschreiben, wie viele verschiedene Arten der Tränen ich bis zur letzten Seite vergossen habe. Tränen des Mitleids, der Bestürzung , des Schmerzes, der Trauer, der Rührung, aber vor allem auch Tränen der Freude. Ich habe ihre Gefühle inhaliert und ihre Geschichte beim Lesen gelebt. So sehr, dass sie mir zu guten Freunden wurden, die ich immer wieder in die einzig richtige Richtung schubsen wollte, die ich gerne manchmal in den Arm genommen hätte und über die ich auch ab und zu fluchen musste, weil ich so manche Sturheit nicht wahrhaben wollte. Am Ende sind sie mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich sie nicht mehr gehen lassen konnte. Sie werden einen dauerhaften, eigenen Platz in meinem Herzen behalten. Auch wenn sich die Geschichte langsam entwickelt, so wurde sie zu keiner Zeit langatmig. Beim Lesen wurde ich nicht nur mit dem Gefühls-Auf und Ab und der Verwirrtheit der Charaktere konfrontiert, sondern auch mit den schockierenden Momenten, den Schicksalen, die das Leben bereithalten kann und wunderschönen Lösungsansätzen, die die Protagonisten für sich finden, wieder Licht und Wunder in ihr Dasein zu zaubern. Ich habe viel gelernt über die verschiedenen Probleme, Krankheit und traumatische Erlebnisse, aber vor allem, was sie mit der Psyche eines Menschen machen können. Jessica Winter hat mir in vielen Dingen auf sehr glaubwürdige und gut recherchierte Weise die Augen geöffnet und auch mir gezeigt, wie es möglich ist mit seinen Ängsten und inneren Dämonen umzugehen, wenn man nur ein wenig seinen Blickwinkel ändert. Andere Menschen in sein Leben lässt. Während der Lektüre hat sich schnell eine Sogwirkung entwickelt. Ich wollte wissen, was in Nates Vergangenheit vorgefallen ist, das ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er jetzt ist. Ich war neugierig auf Lexis wirkliches Gesicht. Manchmal war ich tief getroffen von den Ereignissen aus beider Vergangenheit, die Stück für Stück enthüllt wurden. Immer wieder war ich verzaubert von den wunderbaren Interaktionen der Protagonisten und viele Situationen ließen mich schmunzeln. Eine perfekte Mischung, die das Buch weder deprimierend noch zu traurig machten. Trotz der Ernsthaftigkeit fühlte ich mich sehr wohl in der Geschichte. Vor allem hat mich die Ehrlichkeit, die Rücksichtnahme und der liebevolle, sensible Umgang der Protagonisten bezaubert. Besonders Nathan hat mich nicht selten mit seiner Art berührt. Das Buch hat mit seiner realistischen und nie übertriebenen Art einen hohen Identifikationsfaktor, der es einem fast unmöglich macht, es zur Seite zu legen. Besonders zum Ende hin steigert es sich zu einer Dramatik, die für gelegentliche Atemaussetzer sorgt. Ich musste einfach wissen, ob sich alles zum Guten wendet. Ich konnte erst aufhören, als ich es mit einem tiefen Seufzen schließlich beendet habe. „...Ich habe begriffen, dass der Schmerz und die Angst in irgendeiner Form immer bei mir sein werden, aber ich will mich nicht mehr davon geißeln lassen. Ich werde ihnen Momente einräumen, in denen sie ihren Platz haben, aber ich werde vor allem das Leben würdigen, das du mir gegeben und für mich gewollt hast.“ Zitat S. 347 Fazit: „Wenn du mich sehen könntest“ hebt sich deutlich von den momentan gehypten Romanen, vor allem denen des Young Adult Genres ab, weil es auf sehr realistische Weise und in wunderschönen Worten das Leben schildert. Jessica Winter übertreibt nicht, beschönigt nicht und legt ihren Fokus weder auf Erotik noch kitschige Szenen. Sie zeigt vielmehr auf bezaubernde Weise, dass manchmal im Schmerz Nähe und eine haltende Hand die Hoffnung und die kleinen Wunder in unser Leben zurückbringen können, wenn man an sich arbeitet und sich seinen Ängsten stellt. Ich habe Nathans und Alexandras Geschichte geliebt und kann nur jedem empfehlen, die Beiden auf ihrem Weg zu begleiten. Danke für viele wunderbare Lesestunden, die mich wirklich bereichert haben. Hut ab vor so viel Gefühl, die richtigen, ergreifenden Worte zu finden. „ Den schrecklichsten Schmerz der Welt mit jemandem zu teilen, den man liebt, wird immer besser sein, als nie irgendetwas gefühlt zu haben....Denn keiner von uns schafft alles alleine, und jeder braucht ab und zu ein kleines Wunder.“ Zitat aus dem Buch

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    • 2
  • Eine ganz schöne Lovestory die einem packt und mit sich reißt

    Wenn du mich sehen könntest
    Angelkiss1983

    Angelkiss1983

    24. June 2016 um 13:37

    Das ist jetzt das 3. Buch von Jessica Winter das ich gelesen habe. Das Buch ist wie die anderen zuvor auch aus Sicht beider Hauptdarsteller geschrieben. Dieser Schreibstil gefällt mir sehr gut.  Ich konnte das Buch nur ungern beiseite legen. Man vergisst auch dabei die Zeit die vergeht, weil man so hineinsinkt. Das Buch ist voller Emotionen. Ich konnte mitlachen,  mitweinen und mitfühlen.Ich freue mich schon auf das nächste Buch!

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  • Wenn du lernst hinter die Fassade des anderen zu gucken...

    Wenn du mich sehen könntest
    Sarih151

    Sarih151

    21. June 2016 um 08:36

    Inhalt Der fünfundzwanzigjährige Nate Foster kennt beide Seiten der Medaille. In seiner Zeit als Feuerwehrmann hat er etliche Leben gerettet. Er kennt aber auch jedes Detail der Gesichter jener Menschen, die er verloren hat. Und er schwört sich, es nie wieder soweit kommen zu lassen. Nate glaubt nicht mehr daran, noch einmal mehr zu sehen als den tristen Grauton, der seitdem seinen Alltag beherrscht. Die Bekanntschaft mit der sonnigen und auf den ersten Blick sorglosen Lexi Davis stellt Nates Versuche, seine Schutzmauern zu wahren jedoch in mehr als einer Hinsicht auf den Kopf. Nie hätte er es für möglich gehalten, sein Leben wieder in Farbe zu sehen. Und nie hätte er gedacht, dass sich seine Vergangenheit wiederholen könnte. Cover Im Vordergrund des Covers ist eine junge Frau zu sehen, den Kopf nach unten gerichtet und die Augen geschlossen, vielleicht um durchzuatmen, nachzudenken oder in Gedanken vertieft. Im Hintergrund, zwei Menschen, sich an der Hand haltend, durch das Wasser gehend, vielleicht um gemeinsam stark zu sein und sich gemeinsam Halt zu geben. Meine Meinung Das Buch zieht sich zu Beginn etwas in die Länge, was die Entwicklung der Story betrifft, weswegen ich zunächst etwas zwiegespalten war und kurzzeitig überlegte das Buch beiseite zu packen. Nate ist anfangs eher trübsinnig und betrübt, dies ändert sich jedoch als ihm die lebensfrohe Lexi begegnet. Spätestens nach dem ersten Treffen der Protagonisten, war es dann jedoch um mich geschehen ist. Ich musste wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Lexi ist aufgrund eines Vorfalls in ihrer Vergangenheit körperlich beeinträchtigt und lässt sich dennoch von nichts und niemanden unterkriegen. Wahrscheinlich war es auch diese Eigenschaft der Protagonistin, die mich so ans Buch fesselte. Außerdem nutzte die Autorin Rückblenden, um die Narben, die die Einsätze bei der Feuerwehr bei Nate hinterlassen haben, zu erklären. Eine Story, die gleichzeitig so viele Schicksalsschläge beinhaltet und die Kraft der Liebe zur Heilung vereint. Zugleich lassen sich in diesem Buch Wahrheiten im Umgang mit, egal ob körperlich oder seelisch kranken Personen, finden, die dem Leser zum Nachdenken anregen. Durchweg begeisternd! Zitat „Aber die Wahrheit ist, der Weg zum Leben ist verdammt hart und steinig. Und ich werde gegen die Dunkelheit kämpfen, weil ich weiß, dass jemand auf mich wartet, für den es sich zu kämpfen lohnt.“ Bewertung Ich kann nicht mehr sagen, außer dass ich begeistert bin! Bewegend und emotional. 

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  • Wenn einem beim Lesen der Blick für das Wesentliche und das Herz gefühlvoll geöffnet wird ...

    Wenn du mich sehen könntest
    Bibilotta

    Bibilotta

    10. June 2016 um 18:58

    Meine Meinung … gefühlvoll und überwältigend … unterhaltsam und lustig … überraschend und faszinierend … ernsthaft und nachdenklich stimmend … ich bin begeistert !!!   Was eine Story … ich war durch Jessica Winter´s erste zwei Romane ja schon sehr bewegt und berührt … doch hier hat sie eine Mischung geschaffen … die einfach nur überraschend, supertoll und extrem gefühlvoll und berührend ist…. und ich möchte fast schon behaupten EINZIGARTIG. Doch der Reihe nach. Wir haben hier Nate, einen total sympathischen Charakter, der hier in dieser Story einiges zu bewältigen hat. So war er früher aktiv bei der Feuerwehr tätig. Dadurch hat er erfahren, wie toll es sein kann. Leben zu retten … aber auch wie deprimierend es sein kann, wenn man Menschenleben verliert. Mit dieser Situation ist er an einem Punkt angelangt, in der  er sehr schwer mit sich selbst zu kämpfen hat. Er will nie wieder in die Situation kommen, sich mit genau dieser Sache erneut auseinandersetzen zu müssen und hat sich somit hinter einer Schutzmauer verschanzt und sich aus dem Alltag als Feuerwehrmann zurückgezogen. Dann gibt es noch Lexi, eine nur so vor Lebensfreude sprühende Person. Sie gestaltet sich das Leben so fröhlich wie nur möglich … und steckt mit ihrer lustigen und aufgeweckten Art und Weise alle um sich herum an. Doch es ist nicht alles so wie es scheint … denn Lexi hat ein Handicap, das sie sehr stark belastet … aber es hauptsächlich nur mit sich selber ausmacht … … und genau diese zwei, Nate und Lexi, laufen sich zufällig über den Weg und es gestaltet sich eine wunderschöne, gefühlvolle und berührende Geschichte. Doch es gibt auch noch einige tolle Nebencharaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und die es fast wert sind, ihre eigene Geschichte auch noch zu bekommen … mal sehn, wer weiß, was Jessica Winter noch so vor hat!!! Sehr überrascht war ich als das Handicap von Lexi klar wurde … ich hätte ja mit vielem gerechnet … aber damit mal überhaupt nicht. Damit hat mich Jessica Winter absolut überrascht und begeistert. Sie hat es geschafft ein Thema hier aufzugreifen (eines von vielen in diesem Roman), das dem Leser einen Einblick gewährt, den man so nicht unbedingt kennt … und das hat sie super hinbekommen. Die Story, die sich hinter Nate und Lexis Problemen versteckt ist sehr berührend und lässt mich als Leser mehr als einmal tief aufseufzen. So musst ich oftmals schwer schlucken … und am Ende sogar ein paar Tränchen verdrücken. Jessica Winter hat mich schon in ihren ersten beiden Romanen mit ihrem sehr gefühlvollen Schreibstil überzeugt und fasziniert. Auch in ihrer aktuellen Geschichte „Wenn du mich sehen könntest“ hat sie damit auf höchstem Niveau gepunktet. Lockerleicht, flüssig und mit sehr viel Humor, Ernsthaftigkeit und Gefühl wird man hier durch eine Geschichte geführt … die sich da draußen genau so hätte abspielen können … *Taschentuchalarm* inklusive.   Fazit „Wenn du mich sehen könntest“ von Jessica Winter ist ein sehr gefühlvoller, überraschender und auch humorvoller Liebesroman. Von spritzig, bunt und frisch bis hin zu düster, trüb und traurig ist hier alles vertreten. Auch für geniale Überraschungsmomente war gesorgt, so dass ich als Leser mehrmals tief seutzen und durchatmen musste… aber auch Tränchen blieben nicht aus. Gefühlvoll, berührend, humorvoll lustig, spritzig und auch nachdenklich stimmend lässt mich der Roman zurück. Ein Liebesroman, der es in sich hat, der ausgefallene Charaktere bietet, was die ganze Sache zu einer besonderen Story macht. Absolute Leseempfehlung!!!

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  • Ich sehe die Welt. Nur nicht so wie du sie siehst.

    Wenn du mich sehen könntest
    Mijun

    Mijun

    28. May 2016 um 20:52

    Miss Winter hatte mich bereits mit ihren ersten beiden Romanen "Bis du wieder atmen kannst" und "Solange du bleibst" verzückt, wenn auch die Thematik recht ernst und erdrückend wirkte. Demnach war ich sehr gespannt auf weitere literarische Geniestreiche ihrerseits. Nun wurde ich endlich belohnt, mit einer ganz wundervollen Liebesgeschichte, die bei weitem leichter wirkte, als ihre Vorgänger. Der Titel ist wirklich wunderbar getroffen, was man natürlich erst mitbekommt, wenn man das Buch gelesen hat. Mehr kann ich diesbezüglich auch nicht sagen, ich will nicht schon wieder spoilern :D Die Geschichte erzählt auf ganz wunderbare Weise vom ehemaligen Feuerwehrmann Nate, der sein Leben als Held aufgab, um Anwalt zu werden. Er studiert Jura und arbeitet nebenbei in einer gewichtigen Kanzlei. Als er bis spät in den Abend hinein eine wichtige Hausarbeit für ein Seminar am Computer schreibt, scheint dieser plötzlich abzustürzen und Pop-Ups öffnen sich am laufenden Band. Um seine Seminararbeit retten zu können, ruft er kurzerhand bei der Computer-Help-Line der Uni an und trifft damit unverhofft nicht nur auf seine Retterin, sondern auch auf die charmante Lexi, die innerhalb weniger Minuten verschiedene Persönlichkeiten an den Tag legt. Weder die aufsässige Lexi, noch die seriöse Lexi verschwinden aus seinen Gedanken, selbst als er längst auflegte. Und so beginnt eine Freundschaft, die einen steinigen Weg beschreitet, aber Beide ins Leben zurück bringt. Schon der erste Dialog zwischen beiden Hauptprotagonisten zeigt deutlich mehr Humor und Leichtigkeit, als die Bücher von Miss Winter zuvor. Charmante Wortwechsel, Sarkasmus und Spritzigkeit erheitern das Gemüt. Doch wird einem schnell bewusst, dass sich dahinter auch bewegende Geschichten verstecken. Denn oftmals hilft uns Humor wahre Beweggründe zu verschleiern. Dennoch kann ich sagen, dass sich dieses Buch weniger dramatisch anfühlt, als die Bücher zuvor und das gefiel mir. Ich mag Dramatik, aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Ich möchte ein Buch genießen können, der Dramatik meines Lebens entfliehen können, statt eine Geschichte zu lesen, die schwer über meinem Gemüt hängt, wie graue Wolken.  Die Geschichte erzählt von Menschen, die eine schwerwiegende Bürde mit sich tragen und seit jeher versuchen, diese zu verdrängen. Niemand der Beteiligten setzt sich mit dem auseinander, was ihnen wiederfahren ist. Und es scheint, dass sie dies erst in Betracht ziehen, als alle aufeinander treffen. Jeder für sich allein ergreift die Flucht, doch gemeinsam gehen sie kleine Schritte nach vorn. So unterschiedlich ihre Charaktere auch sind, sie haben eines gemeinsam: ihre Vergangenheit, die ihre Gegenwart und Zukunft belasten. Ja sicher, man kennt viele Bücher dieser Art: die Protagonisten verstecken ihre schlimme Vergangenheit und arbeiten die Geschehnisse im Laufe der Geschichte auf. Aber ganz ehrlich, dieses Konzept funktioniert. Denn im Grunde beschreibt sie das Leben eines jeden Menschen. Und genau deshalb, kommt es hierbei vor allem auf die Umsetzung der Geschichte an: wirkt sie authentisch? Kann man sich damit identifizieren? Kann man sich in die Protagonisten hineinversetzen, ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehen? Ich selbst kann diese Fragen in Bezug auf "Wenn du mich sehen könntest" mit ruhigen Gewissen bejahen.  Die Charaktere sind recht verschieden, aber sympathisch in jedem Fall! Lexi ist so eine Frohnatur, zumindest auf dem ersten Blick. Es ist, wie Nate es treffend feststellt: sie sieht die kleinen Dinge der Welt, die Farben in purer Schönheit. Zu ihr fällt mir mein liebster Spruch ein, der über die Jahre zu meinem persönlichen Motto wurde: "Ich sehe die Welt. Nur nicht so, wie du sie siehst.". Doch wird auch hier dem Leser bewusst, was hinter ihrer Fassade steckt. Sie verstellt sich nicht, denke ich zumindest, aber sie versteckt sich hinter sich selbst. Sie verlangt von anderen Menschen wie ein normaler Mensch behandelt zu werden, doch zerfließt selbst in Selbstmitleid - eine ihrer größten Schwächen. Und genau das ist es, was den Roman so authentisch für mich macht: die Schwächen eines jeden einzelnen Charakters. Nate wirkt seriös und stark, aber auch gebrochen. Seine Bürde durchzieht das gesamte Buch wie ein roter Faden, die Verarbeitung der Geschehnisse, die Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit. Es ist ein anschaulicher Prozess, den er durchlebt und für mich vollkommen nachvollziehbar. Die Liebesgeschichte zwischen Beiden ist... tja. Wie beschreibe ich es treffend? Süß. Stark. Verwirrend. Beide Protagonisten schwören sich, nicht mehr als Freundschaft einzugehen und daran halten sie sich. Es kribbelte an manchen Stellen in den Fingern, weil man am liebsten beide Köpfe mit Schwung zusammendrücken wollte. Natürlich auf ganz zärtliche Weise... hust. Dennoch war es sehr gut. Freundschaft stand im Vordergrund, wenn auch im Hintergrund das Herz den Verstand schon längst ausgeschaltet hatte. Aber das, was sich beide aufgebaut haben ist tausend Mal besser, als eine Knall-auf-Fall-Geschichte mit wilden Knutschereien. Vertrauen stand immer an erster Stelle und Ehrlichkeit - ein Punkt, der mir außerordentlich gut gefiel. Lexi verlangte von Beginn an absolute Ehrlichkeit - und Nate gab ihr genau das. Es war so erfrischend, dass er nichts zurückhielt, egal ob Lexi es hören wollte oder nicht. So musste man sich als Leser nicht das imaginäre Brett an den Kopf schlagen, weil man innerlich den Protagonisten am liebsten Schütteln wollte, damit er seine Gedanken endlich offen darlegt. Ich mochte es sehr. Alles in allem ein wirklich schönes Buch von Miss Winter. Ich mag ihre Geschichten und bin mir sicher, dass ich auch ihre zukünftigen Bücher verschlingen werde. Einen Fan mehr hat sie auf jeden Fall!

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  • Tiefgründige und wunderschöne Liebesgeschichte!

    Wenn du mich sehen könntest
    Jana05

    Jana05

    28. May 2016 um 16:34

    Wow! Ich bin einfach nur sprachlos! Wieder einmal hat Jessica Winter es geschafft mich mit ihrer Geschichte zu verzaubern. Ich habe das ganze Buch hindurch mit Nathan und Lexi mitgefiebert, da die Beiden so tolle und liebenswürdige Charaktere sind, dass man gar nicht anders kann als sie ins Herz zu schließen. Dadurch sind die Seiten nur so dahin geflogen und die Geschichte war viel zu schnell zu Ende. Auch der Schreibstil war wunderschön und die Dialoge zwischen Lexi und Nathan haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich habe selten so eine tiefgründige und zugleich schöne Geschichte gelesen und kann sie daher nur jedem ans Herz legen! Absolute 5 Sterne!

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  • Eine besondere Geschichte die sehr emotinal ist

    Wenn du mich sehen könntest
    Swiftie922

    Swiftie922

    22. May 2016 um 19:44

    Inhalt : Der fünfundzwanzigjährige Nate Foster kennt beide Seiten der Medaille. In seiner Zeit als Feuerwehrmann hat er etliche Leben gerettet. Er kennt aber auch jedes Detail der Gesichter jener Menschen, die er verloren hat. Und er schwört sich, es nie wieder soweit kommen zu lassen. Nate glaubt nicht mehr daran, noch einmal mehr zu sehen als den tristen Grauton, der seitdem seinen Alltag beherrscht. Die Bekanntschaft mit der sonnigen und auf den ersten Blick sorglosen Lexi Davis stellt Nates Versuche, seine Schutzmauern zu wahren jedoch in mehr als einer Hinsicht auf den Kopf. Nie hätte er es für möglich gehalten, sein Leben wieder in Farbe zu sehen. Und nie hätte er gedacht, dass sich seine Vergangenheit wiederholen könnte.MEINUNG : In " Wenn du mich sehen könntest" geht es um Nate Foster der in seiner Zeit als Feuerwehrmann beide Seiten kennen gelernt hat und die Geschichten der Menschen die er dabei verloren hat kann man nicht so leicht vergessen. Er sieht in seinem Leben mehr Grautöne als Farbe.Bis er Lexi Davis kennen lernt. Sie bringt alles durcheinander. Kann sie ihm helfen ?Nate belastet das Thema Tod sehr denn er hat als Feuerwehrmann Situationen gehabt nicht immer leichter waren. Er denkt das er manchmal versagt hat oder zu spät kam zu einem Einsatz. Jetzt arbeitet er in einer Kanzlei. Alexandra (Lexi ) arbeitet für UNC TechSuppport und lernt Nate kennen als der wegen einem Problem anruft. Sie wirkt sehr sympathisch und ich fand Ihre Art sehr erfrischend. Der Schreibstil von Jessica Winter hat mich wieder ins Buch gerissen. Lexi und Nate sind beides Charaktere die ihr Päckchen zu tragen haben und jemanden brauchen mit dem sie reden können. Das Buch wird im Wechsel von Nate und Lexi erzählt. Besonders die Chats mit beiden habe ich immer wieder genossen, dort hat man einfach gespürt das eine Chemie zwischen beiden herrscht.Die Spannung und Handlung hat mich schon ab den ersten Dialogen zwischen Lexi und Nate ins Buch gezogen. Man spürt das beide ihre Schattenseiten im Leben haben. Lexi muss mit etwas klarkommen das sie seit ihrer Kindheit belastet und sie ist damit oft in Ihrer wir eignen Welt. Aber sie hat Freunde die ihr Helfen und sie so ihren Alltag lebt. Als sie durch ihren Job auf Nate trifft weil er ein Problem mit seinem PC hat, spürt man das er und sie eine besondere Chemie verbindet. Sie lernen sich immer mehr kennen und ihre Dialoge zwischen Ihnen haben mich völlig in den Bann der beiden gezogenZitat : "Okay, Dr. Jekyll, vielen Dank für dieses Kompliment. Ich hoffe, dir ist bewusst, dass ich jetzt nie mehr sprechen kann, ohne daran zu denken, wie heiß du mich findest.“Nate kämpft immer noch mit den Dingen die ihn aus seiner Zeit mit als Feuerwehr Mann begegnet sind und hat eher einen grauen Alltag. Doch durch Lexi erlebt er plötzlich wieder Farbe in seinem Leben. Aber es kommen nicht nur Sonnenseiten, denn Intrigen, Drama stellen sich beiden in den Weg. Die Vergangenheit ist immer noch sehr präsent und ich habe mit jeder Seite mehr mit beiden mitgefiebert. Das Cover hat mich schon bei ersten anschauen in seinen Bann gerissen die Frau drauf habe ich direkt mit Lexi vergleichen und der schöne Hintergrund.Das Ende hat mich mehr als mitgenommen und ich bin völlig baff. Lexi & Nate sind beides Figuren die einfach toll sind und ich habe sie einfach in mein Herz geschlossen.FAZIT : Mit " Wenn du mich sehen könntest" schafft Jessica Winter einen besonderen Roman der zwei Charaktere zeigt, die es in ihrem Leben nicht einfach hatten, aber irgendwie doch durch das Schicksal zusammengeführt werden. Ihr Schreibstil und die Handlung haben es mir nicht leicht gemacht und ich konnte nicht aufhören.

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  • Wenn du mich sehen könntest

    Wenn du mich sehen könntest
    aboutbecci

    aboutbecci

    22. May 2016 um 17:03

    Meine Meinung: Ich war schon sehr gespannt auf das Buch "Wenn du mich sehen könntest", weil ich schon die vorigen Bücher "Bis du wieder atmen kannst" und "Solange du bleibst" von der Autorin "Jessica Winter" sehr geliebt habe. Und war sehr gespannt ob es mich wie die anderen Bücher auch mitreißen würde. Das Cover finde ich unglaublich schön. Es passt perfekt zur Geschichte. Ich finde die Farben sehr schön und harmonierend und finde toll, dass das Mädchen mit gesenktem Kopf im Vordergrund ist. Der Einstieg fiel mir nicht schwer. Ich war gleich gut in der Geschichte drin. Sie hat mich gleich sehr gefesselt. Es war die ganze Zeit sehr interessant und wurde auch nie langweilig. Nate und Lexi haben beide schon schlimmere Sachen im ihrem Leben ertragen müssen und nach und nach in der Geschichte erfährt man mehr darüber.  Ich habe da sehr mitgefiebert und konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Auch die Neckereien von den Beiden fand ich sehr süß und auch manchmal lustig.  Auch ganz toll fand ich, dass ab und zu Rückblicke von Nate gezeigt werden, von seinen Einsätzen als Feuerwehrmann. Es wurde sehr detailliert beschrieben, dass ich an manchen Stellen Gänsehaut bekommen habe und mit Nate sehr mitgefühlt habe.  Ich fand es großartig, einen Einblick zu bekommen, was Feuerwehrmänner alles leisten müssen und wie sie damit klar kommen müssen, wenn mal nichts nach Plan läuft. Nate mochte ich von Anfang an. Er tat mir sehr leid, was er alles erleben musste, aber trotzdem ist er eine sehr starke Person. Lexi mochte ich auch auf Anhieb. Ihre Art und ihren Humor mochte ich sehr. Sie finde ich auch sehr stark. Sie lässt sich nicht unterkriegen. Sie hat zwar eine Schwäche, aber durch ihr Auftreten merkt man davon einfach nichts. Die Geschichte erzählen Nate und Lexi im Wechsel. Das hat mir wieder gut gefallen. Ich finde es immer besser, wenn beide Protagonisten erzählen. So kann man sich in Beide einfach besser einfühlen. Der Schreibstil von Jessica Winter ist wunderschön. Sehr flüssig und schnell zu lesen. Und es löst ganz viel Gefühlschaos aus.

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  • Emotional, wundervoll und außerordentlich - ein absolutes Highlight

    Wenn du mich sehen könntest
    NickyMohini

    NickyMohini

    22. May 2016 um 12:33

    "Wenn du mich sehen könntest" ist ein atemberaubender und ergreifender Liebesroman. Nate, ein ehemaliger Feuerwehrmann, hat schon so viel Glück und Leid gesehen. Bei seinen Einsätzen hat er alles gegeben, aber trotzdem lasten sie und die verlorenen Leben schwer auf seiner Seele. Für ihn ist das Leben seitdem düster und die Mauern um ihm herum scheinen unüberwindbar.Als er Lexi kennenlernt, ist es, als würde sie nach und nach die Sonne in sein Leben zurückbringen. Durch sie, scheinen die Mauern nicht mehr ganz so hoch und er lässt wieder Licht in sein Leben.Doch auch Lexi hat eine dunkle Vergangenheit und gemeinsam versuchen die beiden, voranzukommen und das Leben zu genießen.Doch auch die Schattenseiten kehren zurück und es scheint, als würden sich die schlimmen Momente in Nates Leben wiederholen ... Das Cover ist wunderschön. Es drückt für mich, Liebe, Glück, Freundschaft und eine gewisse Unbeschwertheit aus. Es ist die perfekte Ergänzung zur Geschichte. Nate ist eine Person, die mir von Anfang an sympathisch ist. Er hat eine sehr bewegte Vergangenheit und hat mit den Geistern dieser zu kämpfen. Er gibt jedoch nicht auf, sondern versucht, mal mehr, mal weniger, damit klarzukommen. Er ist ein starker Charakter mit Schatten auf seiner Seele. Am meisten an ihm liebe ich seinen Sarkasmus. Er ist einfach genial und kann mich immer wieder zum Lächeln bringen. Auch Lexi mag ich von Anfang an. Sie hat eine wahnsinnig unbeschwerte und fröhliche Art an sich, das imponiert mir und man muss sie einfach lieben. Sie sieht das Leben nicht nur schwarz oder weiß, sondern mit allem, was es zu bieten hat. Das ist bewundernswert. Sie ist ein absoluter Sonnenschein. Lexi und Nate harmonieren perfekt miteinander. Sie ergänzen sich und tun einander gut. Auch wenn nicht immer alles "Friede, Freude, Eierkuchen" zwischen den beiden ist, brauchen die beiden den jeweils anderen in gewisser Art und Weise. Wenn sie zusammen sind, sind sie glücklich, erfüllt und nicht mehr ganz so alleine. Alle Figuren sind toll ausgearbeitet und wirken wahnsinnig echt. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen und möchte sie nie wieder gehen lassen. Ich liebe Jessicas Schreibstil, dadurch war ich sofort in der Geschichte drin. Alles ist sehr anschaulich beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, in jeder Szene dabei gewesen zu sein. Ich hatte Gänsehaut, Tränen in den Augen, habe doof vor mich hin gegrinst, geheult und lauthals gelacht. Ich habe gezittert und zum Teil vergessen zu atmen, weil ich so berauscht und gespannt von Lexi, Nate und deren Geschichte war. Ich bin so beeindruckt von Jessica Winter. Ihr Talent, Menschen mit ihren Worten so mitzureißen und in der Geschichte versinken zu lassen, ist atemberaubend und ein riesengroßes Geschenk. Wenn ich ein Buch von ihr lese, bekomme ich nichts um mich herum mit, bin völlig in der Situation drin und sie macht mich völlig fertig - aber natürlich im positiven Sinne. Ich danke Ihr, für eine weitere wundervolle und besondere Geschichte. Und dass sie mir damit immer wieder Mut macht und dass ich durch sie zu Gott gefunden habe. Es ist eine emotionale, wundervolle und außerordentlich tolle Geschichte, die definitiv zu meinen Highlights gehört, denn mit jeder Seite, haben Lexi und Nate sich immer weiter in mein Herz geschlichen.

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  • Tolle emotionale Geschichte

    Wenn du mich sehen könntest
    Sunny87

    Sunny87

    22. May 2016 um 12:08

    Ich mag das Cover und es passt sehr gut zu der Geschichte. Im Vordergrund groß abgebildet ist Lexi, mit dem Blick gesenkt. Im Hintergrund ist ein Pärchen zu sehen, welches am Meer spazieren geht.Warum wollte ich das Buch lesen?Die liebe Jessica hat mich gefragt ob ich ihr Buch gerne lesen möchte. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe war ich hin und weg und wollte wissen was in der Geschichte passieren wird. Außerdem kannte ich noch kein Buch von ihr und war neugierig auf ihren Stil. Ich entdecke immer wieder gern neue Autoren für mich, vor allem Selfpublisher.Als ich begann zu lesen wusste ich nicht was mich erwarten wird. Ich kannte den Schreibstil der Autorin nicht und begab mich auf neues Gebiet.Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht von Nathan und Lexi. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte ich mich perfekt in die beiden hineinversetzen. Es war interessant zu verfolgen, wie sie über den jeweils anderen denken und was sie fühlen.Nathan arbeitet neben seinem Studium als Anwalt und lebt mit seinem besten Freund Toby zusammen. Er ist sehr sympathisch und seine hilfsbereite Art hat mich total begeistert. Er schaut nicht weg, wenn jemand Hilfe braucht und steht seinen Freunden immer zur Seite, wenn sie Probleme haben. Er hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und kann es nicht ausstehen, dass Leute unfair behandelt werden. Und er hat Humor, auch wenn er jeden Tag mit seinen Dämonen kämpfen muss.Lexi ist eine kleine zierliche Person, die IT studiert und sich nebenbei ihr Geld bei einer Computerhotline verdient. Sie lebt zusammen mit ihrer besten Freundin Morgan in einer eher schäbigen Wohnung, doch das macht ihr nichts aus. Auf den ersten Blick ist sie ein lebensfroher Mensch, doch nach und nach erfährt man auch von ihrer Bürde im Leben.Jeder der beiden Charaktere hat sein persönliches Päckchen zu tragen. Es gibt immer wieder Rückblicke aus der Zeit als Nathan Feuerwehrmann war. Diese Kapitel fand ich sehr berührend und auch erschreckend.Für mich ist die Geschichte sehr gefühlvoll und man spürt die Emotionen mit jedem geschriebenen Wort. Ich fand es toll, wie Nathan und Lexi miteinander umgehen. Sie respektieren sich und versuchen sich gegenseitig zu helfen mit ihren Dämonen klar zu kommen. Dabei gehen sie so liebevoll miteinander um, dass es mir das Herz erwärmt hat. Ich habe mit dein beiden mitgefiebert und ihre Geschichten mit Spannung verfolgt.Der Schreibstil von Jessica ist toll, leicht verständlich und sehr flüssig. Die Seiten fliegen dahin und es passieren immer wieder kleine Ereignisse, welche die Geschichte spannend machen.Was mir besonders gut gefallen hat war der Humor zwischen Nathan und Lexi. Ich musste öfters lauthals loslachen über ihre Dialoge und habe mich köstlich amüsiert. Trotzdem ging die Ernsthaftigkeit nicht verloren und die Geschichte wurde nicht ins lächerliche gezogen.Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich bin sehr froh das ich sie gelesen habe. Das Schicksal der beiden ist ergreifend und mitreißend. Ich bewundere die Charaktere, wie sie mit all dem umgehen und ihren Alltag so gut es eben geht meistern. Es ist genau die richtige Mischung von Liebe und Dramatik und die Geschichte wirkt dabei so authentisch, als wäre sie mitten aus dem Leben geschrieben. Für mich eine klare Leseempfehlung.Für wen ist das Buch geeignet?- Fans von Liebesromanen.- Leser die keine Angst vor Dramatik in einem Buch haben.- Leser die mit großen Emotionen umgehen können.- Fans von gutem Humor.

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  • emotional, die Autorin hat sich selbst übertroffen

    Wenn du mich sehen könntest
    Manja82

    Manja82

    22. May 2016 um 11:07

    KurzbeschreibungKönntest du lernen, dein Leben durch die Augen eines anderen zu sehen? Der fünfundzwanzigjährige Nate Foster kennt beide Seiten der Medaille. In seiner Zeit als Feuerwehrmann hat er etliche Leben gerettet. Er kennt aber auch jedes Detail der Gesichter jener Menschen, die er verloren hat. Und er schwört sich, es nie wieder soweit kommen zu lassen. Nate glaubt nicht mehr daran, noch einmal mehr zu sehen als den tristen Grauton, der seitdem seinen Alltag beherrscht. Die Bekanntschaft mit der sonnigen und auf den ersten Blick sorglosen Lexi Davis stellt Nates Versuche, seine Schutzmauern zu wahren jedoch in mehr als einer Hinsicht auf den Kopf. Nie hätte er es für möglich gehalten, sein Leben wieder in Farbe zu sehen. Und nie hätte er gedacht, dass sich seine Vergangenheit wiederholen könnte. (Quelle: Homepage der Autorin) Meine Meinung „Wenn du mich sehen könntest“, so heißt der neue Roman von Jessica Winter. Für mich war dieses Buch nicht das erste von ihr, kenne ich doch schon „Bis du wieder atmen kannst“ und „Solange du bleibst“ aus ihrer Feder. Ich war hier sehr neugierig wohin mich die Reise wohl führen würde. Jessica Winter hat ein Händchen für sehr individuelle und außergewöhnliche Charaktere. So auch in diesem Roman. Hier sind die beiden Protagonisten Nate, der eigentlich Nathan heißt, und Lexi, deren voller Name Alexandra ist. Nate ist ein Mann, der bereits viel durchgemacht hat. Früher war er Feuerwehrmann, ein Job der ihn gezeichnet hat. Doch Nate hat sich nicht unterkriegen lassen, er weiß wie man mit schlechten Dingen umgehen muss. Er ist ein eher ruhiger Typ, wirkte gelassen und unvoreingenommen auf mich. Ich konnte gar nicht anders als Nate zu mögen. Lexi ist eine junge Frau, die ebenfalls bereits viel erlebt hat. Und dennoch wirkte sie ausgeglichen auf mich. Sie will stark sein, obwohl sie eine sehr verletzliche Seite an sich hat. Und Lexi trägt ihr Handicap mit Fassung. Ich muss zugeben als dies zur Sprache kam musste ich schon schlucken. Jessica Winter hat mich hier wirklich kalt erwischt. Ich habe Lexi sehr ins Herz geschlossen, von ihrer Art her hat sie mich von Anfang wirklich begeistert. Die Nebencharaktere sind, genauso wie die beiden Protagonisten, wirklich gelungen. Jeder trägt hier irgendetwas mit sich herum, hat Dinge erlebt, die verändern, die ein Leben beeinflussen. Und sie alle passen hier wunderbar zusammen, machen die Handlung zu dem was sie ist. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und man kommt leicht und sehr angenehm durch die Seiten.Die Gefühle der Charaktere werden eingefangen und kommen beim Leser an. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Lexi und Nate. Für beide Sichtweisen hat Jessica Winter die Ich-Perspektive verwendet. Hinzu kommen immer wieder Chats zwischen den Protagonisten und auch Telefonate. Diese lockern das Geschehen ein wenig auf, nehmen dem Thema die bedrückende Stimmung ein wenig. Die Handlung hat mich von Beginn an mitgerissen. Man kann sich als Leser hier wunderbar einfühlen, mitfiebern, mitlachen und auch mitweinen. Es dreht sich hier alles um Freundschaft, um Liebe und darum das man mit seiner Vergangenheit leben muss, dass sie zu einem dazugehört. Aber auch Akzeptanz ist hier ein wichtiges Thema. Jeder Mensch ist, so wie er ist, einzigartig, ganz egal was er erlebt hat oder welche Dinge ihn einschränken. Ich habe das Buch nahezu komplett in einem Rutsch gelesen, ich wollte wissen wie es mit Nate und Lexi weitergeht, ob sie alles überwinden können was sich ihnen an Steinen in den Weg legt. Das Ende hat mich glücklich gestimmt. Und ja ich geb zu eine Tränchen war da auch. Das Ende passt wie es ist, macht den Roman rund und ich habe das Buch zufrieden und mit einem Lächeln zur Seite gelegt. Fazit Abschließend kann ich sagen hat Jessica Winter sich mit „Wenn du mich sehen könntest“ selbst übertroffen und mich von Anfang an mitgerissen. Die authentisch gestalteten Charaktere, der leicht lesbare flüssige Stil der Autorin und eine Handlung, in die ich mich einfühlen konnte und in der Jessica Winter auch wieder wichtige ungewöhnliche Themen anspricht, haben mich begeistert und rundum überzeugt. Ganz klare Leseempfehlung,

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