Jessica von Bredow-Werndl

 4,8 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Jessica von Bredow-Werndl

Jessica von Bredow-Werndl, geboren 1986, Doppel-Olympiasiegerin in Tokio 2021, ist eine der erfolgsreichsten Dressurreiterinnen der Welt. Gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin und einem versierten Team trainiert sie auf dem international renommierten Gut Aubenhausen und bildet dort Pferde und Reiter bis zu den höchsten Klassen in der Dressur aus. Mit ihrem Pferd Dalera erreichte Jessica von Bredow-Werndl bei den Europa-Meisterschaften 2019 in Rotterdam nach Gold mit dem Team mit einer persönlichen Bestleistung Rang drei und somit die Bronze-Medaille. Ihr bislang größter Erfolg ist der Gewinn der beiden Goldmedaillen in der Mannschafts- und in der Einzelwertung bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Gut Aubenhausen – Emilia und das Glück der Pferde (ISBN: 9783423763950)

Gut Aubenhausen – Emilia und das Glück der Pferde

 (5)
Neu erschienen am 17.08.2022 als Gebundenes Buch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Jessica von Bredow-Werndl

Cover des Buches Das Glück der Erde (ISBN: 9783426791110)

Das Glück der Erde

 (12)
Erschienen am 02.05.2022
Cover des Buches Das Glück der Erde (ISBN: 9783748402466)

Das Glück der Erde

 (0)
Erschienen am 19.07.2021

Neue Rezensionen zu Jessica von Bredow-Werndl

Cover des Buches Gut Aubenhausen – Emilia und das Glück der Pferde (ISBN: 9783423763950)danielamariaursulas avatar

Rezension zu "Gut Aubenhausen – Emilia und das Glück der Pferde" von Jessica von Bredow-Werndl

Pferdeliebe
danielamariaursulavor 11 Stunden

Die zurückhaltende, sensible Emilia (13) reitet schon ein paar Jahre in einer Reitschule vor Ort, als ihre Eltern ihr ihren größten Wunsch erfüllen: ein eigenes Pony! Allerdings entflammt ihr Herz auf den ersten Blick für den erst fünfjährigen temperamentvollen Fuchs Valentin. Beide Eltern haben Zweifel, ob so eine unerfahrene Reiterin auf einem so unerfahrenen Pferd eine gute Kombination sei, doch als ihnen der besonders erfolgreiche und erfahrene Trainer Florian Hogrefe empfohlen wird, sind sie einverstanden. Zuerst scheint alles wunderbar zu sein und Emilia findet auch schnell in Leonie eine Pferdefreundin. Doch nach und nach kommen ihr immer mehr Zweifel an Florians Methoden, der ihre Bedenken nie ernstnimmt, sondern herrisch abtut. Als es zu einem Unfall kommt, will Emilia so nicht mehr weiter machen. Es scheint jedoch niemand sie und ihre Bedenken zu verstehen, weshalb sie beschließt lieber nie wieder zu reiten, als Valentin zu gefährden. Somit soll Valentin verkauft werden, vorher allerdings soll die erfahrene Bereiterin Lisa von Gut Aubenhausen Valentins Verhaltensauffälligkeiten beheben. Lisa ist von Valentin begeistert und schließt Emilia in ihr Herz. Sie bittet ihre Chefin Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl um Hilfe. Behutsam nimmt diese sich Emilias an, um ihr wieder Mut und Selbstvertrauen im Umgang mit Valentin zurückzugeben. 

 

Mit der Unterstützung der erfahrenen Autorin und Reiterin Antje Szillat gibt hier die Doppelolympiasiegerin im Dressurreiten in Emilias Geschichte gebettet wertvolle Tipps und Ratschläge zu einem vertrauensvollen und behutsamen Umgang mit Ponys und Pferden. Die jungen Leserinnen sollen lernen Zweifel in sich zu erkennen, daraus zu lernen und Stärken zu entwickeln. Fehler sind normal, in allen Bereichen des Lebens, auch beim Reiten. Aber Fehler sind nicht unbedingt dramatisch, solange man mit Bedacht reagiert und das Beste daraus macht. Emilia ist ein sympathisches Mädchen, dass die Bedürfnisse ihres geliebten Ponys über ihre eigenen stellt. Doch wie sie das am Besten umsetzen soll, begreift sie noch nicht. Hier wird gerade der sportliche Ehrgeiz nicht über das Tierwohl gestellt. Das war den Autorinnen nach den Skandalen im Dressurreitsport bei den letzten olympischen Spielen offensichtlich ganz wichtig. Dabei räumt die Doppel-Olympiasiegerin durchaus freimütig als fiktives Buch-Ich ein, dass es Zeiten in ihrem Leben gab, in welchem aus Ehrgeiz bisweilen den optimalen Umgang mit den Pferden aus dem Augen verloren hat. Eine perfekte Einheit werden Tier und Reiterin allerdings nur, gemeinsam. Daher ist es der Buch-Jessica ganz wichtig, dass nicht nur Valentin sich wohl und entspannt fühlt, sondern auch Emilia wieder das Vertrauen in sich und in ihre Tierliebe zurückgewinnt. Die Geschichte ist nicht autobiografisch, allerdings hat die Gutsherrin durchaus auch Anleihen von ihrer Namensvetterin, wie die Hofhunde oder das Bedürfnis auch noch Zeit mit ihrem Kind (damals war es noch nur eins) zu verbringen. Sprachlich finde ich den Kunstgriff, dass die Geschichte wie aus einer Beobachter Perspektive wirkt, nicht immer optimal, da es etwas auf Distanz hält. Ich finde es aber ungewöhnlich, dass es hier wirklich um das Verhältnis von Emilia und ihrem Pony geht, die nach einem verstörenden Erlebnis, nicht mehr miteinander harmonieren. Es ist nicht wie andere Geschichte eine Freundschafts- oder Liebesgeschichte. Die Freundschaft zu Leonie von ihrem alten Hof kommt eher am Rande vor und bietet Emilia die Möglichkeit der Selbstreflexion. Ist sie ihr böse? Kann sie ihr Verzeihen? War es nicht eher ihre eigene Schuld? Warum hat sie sich dazu hinreißen lassen? Emilia ist nicht nur sehr fair zu ihrem Pony Valentin, sondern auch gegenüber Leonie und dabei ernsthaft selbstkritisch. Das finde ich sehr reif für eine Dreizehnjährige. 

 

Ein Glossar mit Fotos des wahren Gutes Aubenhausen und der Olympiasiegerin mit ihren Pferden runden diese einfühlsame Geschichte ab 10 Jahren ab. 


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Cover des Buches Gut Aubenhausen – Emilia und das Glück der Pferde (ISBN: 9783423763950)Tine_1980s avatar

Rezension zu "Gut Aubenhausen – Emilia und das Glück der Pferde" von Jessica von Bredow-Werndl

Die Beziehung zwischen Mensch und Tier!
Tine_1980vor 6 Tagen

Die dreizehnjährige Emilia reitet ihren Ponywallach Valentin für ihr Leben gern. Doch ihr Trainer geht nicht sehr sanft mit ihnen um und als es dann noch zu einem dramatischen Reitunfall kommt, wird ihr klar, dass sie nicht dort bleiben kann. So will sie nicht mehr reiten. Als Valentin nach Gut Aubenhausen kommt, um dann verkauft zu werden, lernt sie Jessica von Bredow-Werndl, der erfolgreichen Reiterin, kennen. Sie nimmt sich Valentin und Emilia an und allmählich erlangt sie das Vertrauen zu sich und Valentin wieder.

 

Emilia liebt Pferde und ist sehr glücklich, dass Valentin ihres ist, doch spätestens nach dem Unfall ist er wie ausgewechselt und sie kommt nicht mehr mit ihm zurecht. Der Trainer sagt immer wieder, dass es an ihrer Inkonsequenz liegt und er das Training übernehmen würde. Doch schafft sie es nicht mehr länger zuzuschauen und landet so auf dem Gut Aubenhausen. Dort ist das Training ganz anders, doch darf sie sich Valentin nicht mehr zu sehr annähern, da er verkauft werden soll.

Jessica sieht mehr in Valentin und Emilia und möchte sie nicht aufgeben und so ändert sich einiges bei den Zweien.

Es war ein wirklich schönes Pferdebuch, dass die verschiedenen Arten im Umgang mit Pferd und Mensch aufzeigt. Emilia ist für ihr Alter sehr mutig, denn etwas gegen einen Trainer zu sagen, der das Zepter schwingt und sich unangreifbar fühlt ist nicht einfach. Sie hat aber auch ihre Freundin verloren und steht noch vor dem Verkauf von Valentin.
 Alles scheint aussichtslos, bis Jessica in ihr Leben tritt.

Im Buch sind einige Reiterbegriffe verbaut, doch werden viele im Glossar am Ende des Buchs, zusammen mit Fotos von Jessica von Bredow-Werndl, erklärt. 

Die Story beinhaltet viele wichtigen Themen, denn neben den Trainingsmethoden kommt Freundschaft, Mut und Vertrauen in sich selbst. Die Weisheiten von Jessica finde ich super, denn zum einen sind sie wahr und kommen hoffentlich bei unsicheren Mädchen an. Es ist schön, wie Emilia mit jedem Kapitel wächst und am Ende auch noch über ihren Schatten springt.

 

So gibt es hier ein schönes Paket aus Pferdeliebe, Familienstory und der Suche nach sich selbst. Ein schöner Start in diese Buchreihe, die Lust auf mehr macht, da man gerne wissen möchte, wie es mit den Beiden weitergeht. 

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Cover des Buches Gut Aubenhausen – Emilia und das Glück der Pferde (ISBN: 9783423763950)0Soraya0s avatar

Rezension zu "Gut Aubenhausen – Emilia und das Glück der Pferde" von Jessica von Bredow-Werndl

Emilia und das Glück der Pferde
0Soraya0vor 12 Tagen

Zum Inhalt (Klappentext):
Werde die Reiterin, die sich dein Pferd wünscht!
Die dreizehnjährige Emilia reitet bereits seit einigen Jahren und ist überglücklich, als sie den Ponywallach Valentin bekommt. Doch sie erhält ziemlich bald einen großen Dämpfer, denn ihr Trainer geht alles andere als sanft mit ihr und Valentin um. Als es deshalb zu einem dramatischen Reitunfall kommt, steht für Emilia fest: So möchte sie nicht mehr reiten, so kann und will sie nicht länger mit ihrem Pony umgehen! Bei einem Besuch auf Gut Aubenhausen trifft Emilia auf die Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl, die ihr anbietet, sie und Valentin zu trainieren. Und tatsächlich scheint sie mit Hilfe der erfolgreichen Reiterin das Vertrauen in sich und ihr Pony allmählich wiederzuerlangen.

Meine Meinung:
Bei "Emilia und das Glück der Pferde" handelt es sich um den ersten Teil der Reihe um das Gut Aubenhausen. Das Besondere an dieser Reihe ist, dass sie von der erfolgreichen Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl geschrieben wurde, die ihr Leben den Pferden verschrieben hat und das merkt man auch.
Ich hab schon einige Pferdebücher gelesen, aber dieses hebt sich von den anderen ab, denn es steht nicht der Erfolg oder der Reiter im Vordergrund, sondern das Wohl der Pferde. Es geht hier ganz klar um den richtigen Umgang mit den Pferden und Ponys. Dabei ist Emilia gerade für ihr Alter schon ein sehr starkes und mutiges Mädchen, denn sie setzt sich auch gegen die Erwachsenen durch, die sich falsch verhalten, wenn auch auf ihre eigene Art. Der Schreibstil transportiert die Gefühle förmlich auf den Leser, was einen noch tiefer in der Geschichte abtauchen lässt. Dabei ist er auch wirklich passend und altersgerecht für Leser der Zielgruppe, wobei es auch älteren Lesern mit Sicherheit nicht langweilig wird. Neben viel Fachwissen kommt auch die Spannung nicht zu kurz.
Viel zu schnell ist man am Ende der Geschichte angekommen, wo einen noch ein Glossar zu Fachbegriffen aus dem Dressur- und Pferdebereich näher gebracht werden. Also ein rundum gelungenes Buch.

Fazit:
Hier geht nicht nur Pferdeliebhabern das Herz auf. Ein schöner kurzer Ausflug in die Welt der Pferde, der einen voller Sehnsucht zurück lässt.

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