Jessie Burton

 4 Sterne bei 378 Bewertungen
Autorin von Die Magie der kleinen Dinge, Das Geheimnis der Muse und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jessie Burton

Ein doppeltes künstlerisches Talent: Jessie Burton wird 1982 in London geboren. Sie studiert Englisch und Spanisch in Oxford sowie Schauspiel an der Central School of Speech and Drama. Nach ihrem Abschluss spielt sie in kleineren Rollen am Royal National Theatre und veröffentlicht Essays und Artikel in der Vogue, im Wall Street Journal und The Independent. 2014 erscheint ihr Debütroman, »Die Magie der kleinen Dinge«, der von der jungen Nella erzählt, die mit dem Amsterdamer Johannes Brandt verheiratet wird. Als sie in das neue Haus einzieht, ist die Begrüßung der Brandts nicht besonders herzlich und Nella bleibt nur ihr Hochzeitsgeschenk als einzige Freude, eine Miniaturnachbildung des Hauses. Doch bald bekommt sie auch Miniaturen seiner Bewohner und Nella beginnt, gut gehütete Geheimnisse aufzudecken. Das Buch schaffte es auf die Longlist des Walter Scott Prize for historical fiction und wurde zudem mit einigen weiteren Preisen ausgezeichnet. Ende 2017 strahlt BBC One eine Verfilmung des Buches aus. An ihren Erfolg konnte Burton mit ihrem zweiten Buch, »Das Geheimnis der Muse« anknüpfen. Die Autorin lebt heute noch in ihrer Geburtsstadt London.

Alle Bücher von Jessie Burton

Cover des Buches Das Geheimnis der Muse (ISBN: 9783458364047)

Das Geheimnis der Muse

 (136)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Die Magie der kleinen Dinge (ISBN: 9783734103070)

Die Magie der kleinen Dinge

 (142)
Erschienen am 20.06.2016
Cover des Buches Die Geheimnisse meiner Mutter (ISBN: 9783458681441)

Die Geheimnisse meiner Mutter

 (84)
Erschienen am 18.04.2021
Cover des Buches The Miniaturist (ISBN: 9780062306814)

The Miniaturist

 (12)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches The Muse (ISBN: 9781447250944)

The Muse

 (4)
Erschienen am 30.06.2016
Cover des Buches The Confession (ISBN: 9781509886142)

The Confession

 (0)
Erschienen am 19.09.2019
Cover des Buches The Miniaturist (ISBN: 9781483041667)

The Miniaturist

 (0)
Erschienen am 26.08.2014

Neue Rezensionen zu Jessie Burton

Cover des Buches Das Geheimnis der Muse (ISBN: 9783458363293)Maza_e_Keqes avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Muse" von Jessie Burton

Kunst, Künstler, Geschichte, Geheimnisse - Einigermaßen interessante Begebenheit langatmig und langweilig erzählt
Maza_e_Keqevor 7 Monaten

Ein Gemälde. Zwei Frauen, dreißig Jahre und zwei Kriege zwischen ihnen, sowie jede Menge Geheimnisse.

Ich habe mich durch dieses Buch mehr gequält als das Lesen zu genießen. Die Geschichte ist durchaus interessant.

Rassismus war schon im Jahr 1967 ein Thema. Frauen als Kunstschaffende wurden in den 1930er Jahren eher belächelt als bewundert. Aber zwischen den spannenden und angespannten Ereignissen liegen seitenweise Beschreibungen und Monologe. Der Schreibstil wirkte auf mich eher einschläfernd als fesselnd und so hat mich nur die Neugier um eine Aufklärung der Geschichte und Entwirrung der Ereignisse weiter lesen lassen.

Leser erhält Eindrücke des Lebens in der jeweiligen Zeit: 1967 in London/England/dem Britischen Empire; 1936 in Spanien/Wien/Paris.

Meine Kenntnisse des Spanischen Bürgerkrieges sind nicht fundiert genug um einschätzen zu können, ob die angegebenen Daten mit den tatsächlichen historischen Ereignissen überein stimmen. Doch die Quellenangaben im Anhang werden es wohl bestätigen.

Fazit: interessante Geschichte voller loser Fäden, die sich nach und nach entwirren, wenn Leser geduldig genug ist sich durch langweilige Passagen zu quälen.

Kommentare: 4
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Cover des Buches Das Geheimnis der Muse (ISBN: 9783458364047)MerleRedbirds avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Muse" von Jessie Burton

Ein Highlight
MerleRedbirdvor 10 Monaten

Als ich einer Freundin letztes Jahr ein paar Bücher abgekauft habe, lag ein Exemplar dieses Buches dabei – „es könnte dir gefallen“. Und kurz darauf brachte meine Mutter mir ebenfalls ein Exemplar dieses Buches aus einem lokalen Bücherschrank mit. Nun hatte ich zwei Exemplare eines Buches, das eigentlich nicht mein Genre war, aber mich trotzdem angesprochen hat.

Im Oktober fragte mich eine Freundin, ob wir nicht mal wieder einen Buddy-Read machen könnten (ein Buch gemeinsam lesen), und so kam es, dass ich ihr ein Exemplar von Das Geheimnis der Muse zugeschickt habe, und wir uns beide an diesen Roman gewagt haben.

 

Der Anfang konnte mich nicht direkt packen. Wir beginnen bei Odelle, 1960er, in London. Sie sucht nach einem Job und findet einen… aber richtig viel passiert nicht. Und dann kommt der erste Sichtwechsel, zu Olive, 1930er Jahre, Spanien. Olives Sicht hat mir direkt besser gefallen und den Zusammenhang zum Klappentext habe ich sofort erkannt.

Ich fand es schade, dass sich die beiden Perspektiven immer erst nach 70-80 Seiten abwechseln. Dadurch viel mir der Einstieg echt schwer. Erst als es wieder zurück zur Sicht von Odelle ging, hatte ich das Gefühl ‚drin‘ zu sein.

Zum Glück habe ich weitergelesen!

Denn das Buch ist unglaublich unvorhersehbar. Ich hatte eine ungefähre Idee über die Rahmenhandlung, aber alles dazwischen war wirklich überraschend für mich.

Kurz gesagt: es geht um die beiden Frauen, und ein Gemälde, das die beiden verbindet. Bei Olive erleben wir, wie das Kunstwerk entsteht und bei Odelle taucht dieses Gemälde wieder auf, und sie versucht das Geheimnis des Bildes zu lüften.

Ich fand es gut, dass beide Perspektiven nicht zu viel vorwegnehmen. Wir erfahren in Olives Sicht viel über das Gemälde und kurz darauf findet Odelle diese Fakten heraus.

Der Schreibstil ist sehr schön, und passt definitiv zum Inhalt. Es ist ein historischer Roman und genau das spiegelt der Stil wider. Die Sichten von Odelle und Olive sind auch leicht anders geschrieben, was ich schön fand. Beide Protagonistinnen haben ihren eigenen Stil, ihre eigene Stimme.

Bei diesem Buch hatte ich besonders zum Ende hin Gänsehaut. Es war so berührend und ich habe mit den beiden Protagonistinnen mitgefiebert und gehofft, dass beide doch noch ihr Happy End bekommen. Und das Ende war echt passend. Die Geschichte ist realitätsnah und einfach rund.

Außerdem spricht dieses Buch viele wichtige Themen an, was ich vom Klappentext nicht erwartet habe. Es geht um Antisemitismus, Rassismus und Feminismus, in den 1930er und 1960er Jahren.

Auf Grund des längeren Einstiegs bekommt das Buch 4,5/5 Sterne, aber das Weiterlesen lohnt sich definitiv. Das Buch ist definitiv ein Monatshighlight und eine unglaubliche Empfehlung. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass ich öfter außerhalb meines Beuteschemas lesen soll. Denn da warten echte Highlights!

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Cover des Buches Die Geheimnisse meiner Mutter (ISBN: 9783458178422)K

Rezension zu "Die Geheimnisse meiner Mutter" von Jessie Burton

holprig holprig
KevKro92vor einem Jahr

Von Jessie Burton hatte ich bereits viel gehört. Gerade der Erfolg ihres Debüts hat mich dann allerdings abgeschreckt und es hat lange gedauert, ehe ich mich an einen ihrer Texte wagte.

Die Leseprobe zu "Die Geheimnisse meiner Mutter" machte mich schließlich neugierig.

Hervorzuheben sind die beiden unterschiedlichen Zeitebenen, die manchmal so gesetzt sind, dass sie sich aufeinander zubewegen zu scheinen.
Die darin verankerten Figuren sind in ihrer Anlage interessant und vielschichtig; aber manchmal holpert Burton zu sehr durch den Plot.
Besonders die Zeitebene 2017/18 (Figur Rose) hat es manchmal in sich. Obwohl Rose bereits eine erwachsene, gestandene Frau sein soll, trifft sie immer wieder fragwürdige Entscheidungen. Ihre Gedankenwelt und Motivation scheinen oft extrem naiv und unreflektiert. Besonders ihre wahnhafte Fokussierung auf ihre Mutter ging mir manchmal zu weit und erschien mir doch sehr 'over the top'.

Dem Lesefluss hat es trotzdem nicht geschadet.
Zeitweiliger Lesegenuss.

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Gespräche aus der Community

Zwei junge Frauen, durch ein Gemälde schicksalhaft miteinander verwoben …

Vom andalusischen Dorf im Jahr 1936, wo sich die Revolution wie ein Donnergrollen ankündigt, bis ins aufregende London der Swinging Sixties: In Jessie Burtons neuem Roman Das Geheimnis der Muse entspinnt sich eine fesselnde und betörende Geschichte um große Ambitionen und noch größere Begierden zweier junger Künstlerinnen, die ein geheimnisvolles Gemälde über die Jahrzehnte und Ländergrenzen hinweg verbindet.

»Voller Cliffhanger, unerwarteter Wendungen und überraschender Enthüllungen.« Daily Telegraph

Worum geht’s genau?
Als Odelle Bastien im Sommer 1967 aus Trinidad nach England kommt, um ihren Traum vom Schreiben zu verwirklichen, ergattert einen Job in der renommierten Kunstgalerie Skelton. Durch den sensationellen Fund eines unbekannten Gemäldes von Isaac Robles, einem verschollenen spanischen Künstler, wird Odelle in eine Geschichte verstrickt, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. Denn um das beeindruckende Gemälde entspinnt sich ein folgenschweres Geheimnis, das ins Jahr 1936 zurückreicht, als die talentierte junge Malerin Olive Schloss in Andalusien auf den Künstler und Revolutionär Isaac Robles trifft …

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »

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Wer ist Eure Lieblingskünstlerin oder Euer Lieblingskünstler und warum?


Über den Autor: Jessie Burton wurde 1982 in London geboren, wo sie auch heute lebt. Sie studierte Englisch und Spanisch in Oxford sowie Schauspiel an der Central School of Speech and Drama. Für ihren ersten Roman »Die Magie der kleinen Dinge« (2014) wurde sie mehrfach ausgezeichnet, eine Verfilmung des Buches war Ende 2017 auf BBC One zu sehen. Burton arbeitet derzeit an ihrem dritten Roman. Im Herbst 2018 erscheint außerdem ihr erstes Kinderbuch.

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