Jesus - Henryk Sienkewiecz Quo Vadis Histor. Roman

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Inhaltsangabe zu „Quo Vadis Histor. Roman“ von Jesus - Henryk Sienkewiecz

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    Quo Vadis Histor. Roman

    Angel10

    17. August 2013 um 15:02

    Dieser Roman spielt während der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Nero. Vinicius, ein junger Mann aus wohlhabender Familie begegnet im Haus eines Freundes Lygia. Lygia ist eine Fürstentochter des Volkes der Lygier, die als Geisel in Rom lebt. Vinicius begehrt sie und will sie zu seiner Geliebten machen. Ein einflussreicher Verwandter lässt sie an Neros Hof bringen, von dort aus soll sie Vinicius zu sich holen. Lygia ist Christin und von den höfischen Sitten abgestoßen. Mit Hilfe ihres treuen Sklaven Ursus gelingt ihr die Flucht und sie taucht bei Christen in Rom unter. Vinicius lässt sie suchen und nimmt so an einem Gottesdienst der Christen teil, bei dem Petrus spricht. Er erzählt die Geschichte von Jesus und fordert die Christen auf, "Armut und Wahrheit zu lieben, Luxus und Vergnügen zu meiden, auf die Reinheit der Sitten zu achten..." Diese Worte stellen sein ganzes bisheriges Leben in Frage. So beginnt eine ergreifende Liebesgeschichte. Sehr dramatisch wird der Brand Roms im Jahr 64 beschrieben. Im Roman wird Nero als wahnsinniger Brandstifter, Gatten-und Muttermörder dargestellt. Hier sollte der Leser die aktuelle Geschichtsschreibung beachten, die die Brandstiftung als nicht eindeutig erwiesen ansieht. Sehr schön beschrieben fand ich die Haltung des Volkes: Rom brennt, das Volk ist wütend auf Nero, Nero lässt daraufhin Getreide günstig verkaufen und öffnet seine Gärten. Aber sie brauchen noch einen Schuldigen - Nero liefert ihnen die Schuldigen. Jetzt werden alle Christen abgeholt, und die wütende Menge liefert sie gerne den Prätorianern aus. Während der blutigen Spiele jedoch wird die römische Gesellschaft zutiefst verunsichert: die Christen wehren sich nicht sondern sterben als Märtyrer. Die Apostel Petrus und Paulus halten sich zu dieser Zeit in Rom auf. Petrus flieht auf Anraten der Christen aus Rom, da begnet ihm Jesus. Petrus fragt:"Domine, quo vadis?" Jesus spricht:" Weil du mein Volk verlässt, so gehe ich nach Rom, um mich zum zweitenmal kreuzigen zu lassen." Petrus kehrt um, predigt und tauft weiter und wird gekreuzigt, jedoch schreitet er seinem Tod nicht als Opfer entgegen sondern als triumphaler Sieger. Eine sehr interessante Figur ist Petronius, kein bekehrter Christ, aber gebildet. H. Sienkewiecz (geb. 1856, gest. 1916) bekam für Quo vadis 1905 den Nobelpreis.

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