Jetta Carleton

 4 Sterne bei 126 Bewertungen
Autorin von In Frühlingsnächten, Wenn die Mondblumen blühen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jetta Carleton

Jette Carleton lebte von 1913 - 1999. 1962 veröffentlichte sie den Roman "Wenn die Mondblumen blühen". Dieser wurde in der USA und in vielen anderen Ländern eine großer Erfolg. Im Jahr 2009 wurde dieser Roman mit sehr großem Erfolg wieder aufgelegt. Der Roman "In Frühlingsnächten" wird postum veröffentlicht. Lange glaubte man das Manuskript zu diesem Roman wäre verschollen. Nachdem es wieder aufgetaucht ist, hat man sich dazu entschlossen dieses Buch zu veröffentlichen.

Alle Bücher von Jetta Carleton

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Jetta CarletonWenn die Mondblumen blühen
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Wenn die Mondblumen blühen
Wenn die Mondblumen blühen
 (60)
Erschienen am 17.04.2009
Jetta CarletonIn Frühlingsnächten
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In Frühlingsnächten
In Frühlingsnächten
 (62)
Erschienen am 12.03.2012
Jetta CarletonWenn die Mondwinden blühen
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Wenn die Mondwinden blühen
Wenn die Mondwinden blühen
 (3)
Erschienen am 01.01.1964
Jetta CarletonWenn die Mondblumen blühen: Roman
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Wenn die Mondblumen blühen: Roman
Wenn die Mondblumen blühen: Roman
 (1)
Erschienen am 05.05.2011
Jetta CarletonCuatro hermanas / 4 Sisters
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Cuatro hermanas / 4 Sisters
Cuatro hermanas / 4 Sisters
 (0)
Erschienen am 01.10.2009
Jetta CarletonZauber des Lebens
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Zauber des Lebens
Zauber des Lebens
 (0)
Erschienen am 01.11.1995
Jetta CarletonThe Moonflower Vine
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The Moonflower Vine
The Moonflower Vine
 (0)
Erschienen am 03.06.2009
Jetta CarletonClair de Lune
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Clair de Lune
Clair de Lune
 (0)
Erschienen am 06.03.2012

Neue Rezensionen zu Jetta Carleton

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Jacynthes avatar

Rezension zu "Wenn die Mondblumen blühen" von Jetta Carleton

"Wenn die Mondblumen blühen" von Jetta Carleton
Jacynthevor 2 Jahren

Inhalt


Missouri in den 50er-Jahren: Wie in jedem Sommer kehren die längst erwachsenen Töchter von Matthew und Callie Soames zurück auf die kleine Farm ihrer Eltern. Eine schmerzhaft schöne Reise zurück in die Kindheit beginnt. Jetta Carleton erzählt von einer Familie, die gemeinsam älter wird, von Kindern, die das Haus verlassen und wieder zurückkommen, von dem Gefühl, zueinander zu gehören, was auch immer geschieht. ( Quelle)

Meine Meinung


Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie sehr ich dieses Buch liebe und wie froh ich bin, dass mich meine Erinnerungen daran nicht getäuscht haben. Es ist tatsächlich noch immer so wunderschön wie damals, als ich es vor Jahren zum ersten Mal las, und versetzte mich in genau die Stimmung, die ich mir erhoffte. Dennoch stehe ich vor einem Problem: dass ich nicht mit Worten ausdrücken kann, wie wundervoll ich diesen Roman finde.

Das Buch ist im Großen und Ganzen leise und sehr emotional. Es passiert an sich nichts wirklich Außergewöhnliches, zumindest nicht verglichen mit den Geschehnissen in der großen weiten Welt. Stattdessen begleitet man eine amerikanische Familie durch die 1920er, 30er und 40er Jahre, erlebt die Höhen und Tiefen des familiären Zusammenlebens, begleitet die Töchter auf ihrem Weg, erwachsen zu werden, der nicht immer einfach ist. Es geht um den stillen Kampf um die Anerkennung der Eltern, um das Hin- und Hergerissensein zwischen Pflicht und dem Drang nach Freiheit und um die erste große Liebe. Doch auch das Leben und die Gefühlswelt der Eltern werden geschildert, die guten und auch die schlechten Zeiten, die sie miteinander meistern, obwohl sie sich oft genug nahe am Abgrund befinden. Ehebruch, der Wunsch nach mehr und das Leid über den Verlust eines Kindes, diese Thematiken hat Carleton eingeflochten, ohne den Roman damit zu sehr zu beschweren.

Das Buch beginnt in der Gegenwart, als die erwachsenen Töchter zu Besuch auf die elterliche Farm kommen. Erzählt wird aus Sicht des Nesthäkchens Mary Joe und erste Hinweise und Verknüpfungen zum Folgenden werden gegeben. Schließlich springt das Buch in die Vergangenheit, wobei man weiterhin das angenehme Gefühl hat, dass Mary Joe erzählt, obwohl sie während eines Großteils des Romans noch gar nicht auf der Welt ist. Nacheinander werden in einzelnen Kapiteln die drei anderen Töchter Jessia, Mathy und Leonie, sowie die Eltern Matthew und Callie in den Fokus genommen. Nach und nach ergibt sich so ein umfassendes Familienportrait, das sich über mehrere Jahre erstreckt, und so tief blicken lässt, dass man denken könnte, selbst Teil der Familie zu sein.

Jede Figur hat Carleton mit Charakter bedacht, mit Stärken und Schwächen, die sie wie jeder von uns stets versuchen im Gleichgewicht zu halten. Jede Figur ist einzigartigund es macht Spaß, sie nach und nach zu entdecken und kennenzulernen. Mathy war mir am sympathischsten, aber auch Callie mochte ich sehr. Sie habe ich mir immer ein wenig wie Francesca in Die Brücken am Fluss vorgestellt. Ihr Kapitel hat sich Carleton bis ganz zum Schluss aufgehoben - und das mit gutem Grund. Der Wow-Effekt ist beeindruckend und hallt noch immer in mir nach. Aber auch an andere Szenen kann ich mich sehr gut erinnern. In jedem findet sich ein kleiner Spannungsbogen, sodass das Buch alles andere als langatmig ist. Im Gegenteil - ich habe es geradezu verschlungen.

Wie bereits gesagt ist der Roman sehr gefühlvoll und Carleton legte großen Wert auf das jeweilige Innenleben der Person. Dennoch ist das Buch nicht langweilig, denn jeder Charakter hat seine Eigenheiten, seine eigenen kleinen Geheimnisse und seine Laster, die das Buch spannend und unvorhersehbar machen. Dazu die Stimmungsvolle Umgebung, die ich so sehr liebe, das idyllische, aber nicht romantisierte Farmleben... Ich vergebe 5 von 5 Wolken. Hier kommt ihr außerdem zu meinem Bookish Moodboard, das ich zu diesem Roman erstellt habe. 

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Pachi10s avatar

Rezension zu "Wenn die Mondblumen blühen" von Jetta Carleton

Dahinplätschernde Familiengeschichte
Pachi10vor 2 Jahren

Die Geschichte beginnt in den 1950er Jahren, gibt jedoch Ein- und Rückblicke von der Jahrhundertwende bis in die 1930er/1940er Jahre. Familie Soames: der Vater Lehrer und autoritär, die Mutter Hausfrau und relativ ungebildet und dann sind da noch die 4 Töchter Jessica, Leonie, Mathy und Mary Jo. Das Familienleben teilt sich zwischen Stadt und Farm auf. Obwohl die Töchter teilweise gegen die religiöse und autoritäre Erziehung rebellieren, kehren Sie auch als Erwachsene jeden Sommer immer auf die Farm zurück.

Jedes Familienmitglied hat sein eigenes Kapitel und so nach und nach lernt man so manches Familiengeheimnis und die einzelnen Personen besser kennen ohne jedoch auf große Überraschungen zu treffen. Der Vater bleibt unsymphatisch und oft sind Teile der Geschichte trotz der einzelnen Personenkapitel trotzdem nur oberflächlich behandelt.

Im Großen und Ganzen ist es eine nette Familiengeschichte, aus einer längst vergangenen Zeit, die jedoch keine großen Höhen und Tiefen hat und gemächlich dahin plätschert.

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Zeilenlebens avatar

Rezension zu "Wenn die Mondblumen blühen" von Jetta Carleton

Familienbande durch die Zeit
Zeilenlebenvor 3 Jahren

Meine Meinung

In "Wenn die Mondblumen blühen" von Jetta Carleton treffen wir auf die Familie Soames und begleiten diese Familie durch gute, stürmische und traurige Zeiten. Das Buch beginnt mit einem Besuch der drei erwachsenen Töchter auf den kleinen Hof der Eltern. Es ist Sommer und sehr heiß und am letzten Tag den die Tag in diesem Sommer zusammen verbringen wollen, haben sie etwas ganz besonderes geplant. Jedoch werden ihre Pläne immer wieder durcheinander geworfen und auch wenn sie sich tapfer dagegen wehren, müssen sie sich letztendlich dann doch ihren Schicksal fügen.

Dieser Einstieg ist ein Sinnbild für den gesamten Roman. Denn nach diesen kurzen Blick in die Gegenwart, begleiten wir die Familie in Rückblenden durch die Vergangenheit. Wir lernen die Eltern Callie und Matthew kennen, als sie noch keine Eltern und auch kein Paar sind. Wir erleben die Geburt und die Kindheit der Töchter. Dabei sind die Charaktere wirklich liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet, so dass sie tatsächlich echt und lebendig wirken. Matthew, das Familienoberhaupt ist ein tief von Selbstzweifeln und Verunsicherung geprägter Mensch. Irgendwann erreicht er mit Hilfe seiner Familie seinen größten Traum und wird Leherer. Dort fühlt er sich insbesondere von den jungen Mädchen angezogen, hardert immer wieder mit sich selbst und lässt sich auch das ein oder andere Mal auf eine ungute Verbindung ein. Seine Frau Callie spürt die Veränderung an ihrem Mann jedes Mal, wenn ein neues Mädchen in sein Leben tritt, steht aber immer an seiner Seite.

Callie indessen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und auch ihre Töchter haben Geheimnisse, die sie vom Rest der Familie trennen. Trotz all der Geheimnisse, Wünsche, Wut und Traurigkeit eint diese Familie am Ende eines Tages mehr als sie trennt. Wir erfahren viel über Familienbande, über Liebe und Hingabe und auch über Verzicht. Dabei erschafft die Erzählweise dieses Buches eine ganz besondere Atmosphäre, die uns als Leser in der Welt der Familie Soames so richtig gefangen hält. Die Geschichten der Familie, die Anekdoten über die wirklich wichtigen Ereignisse in ihrem Leben, werden immer im Sommer erzählt. Dadurch wird eine einzigartige Stimmung eines Sommers geschaffen, der nie zu enden scheint. Es ist immer schwül-heiß, wir können die Blumen riechen und in der Küche wird immer Obst eingekocht. Die Sprache dieses Buch ist sehr bildreich, wirkt aber nicht kitschig oder zu gekünstelt und lässt sich flüssig lesen.

Die Ereignisse wirbeln die Familie im Laufe ihres Lebens sehr durcheinander und es war immer wieder interessant zu lesen wie jeder Charakter unterschiedlich mit Schicksalschlägen umgeht. Dabei war die Geschichte der Familie Soames immer sehr glaubwürdig erzählt. Durch die ständigen Rückblenden, bekommt man einen guten Eindruck davon, dass auch immer eine große Zeitspanne zwischen wichtigen Ereignissen lag und somit wird die ganze Erzählung sehr glaubwürdig geschildert.

Fazit

Mich hat das Buch durch seine Atmosphäre und die einzelnen Charaktere in seinen Bann gezogen. Ich habe jede einzelne Seite von "Wenn die Mondblumen blühen" genossen. Erst im Rückblick auf das Buch ist mir eigentlich klar geworden, wie viel im Leben dieser Familie eigentlich geschehen ist. Dabei ist es bei diesem Buch wie im richtigen Leben. Die wirklich Dinge im Leben kann man erst in der Rückschau so richtig betrachten. Insgesamt gebe ich dem Buch viereinhalb Sterne. Mich hat es berührt, zum Lachen gebracht und sehr gut unterhalten!

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Hallo,

ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese.

Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!)

Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben.

Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben.

Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen.

Dankeschön!

Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:
Zum Thema
DieBuchkolumnistins avatar
Viele kennen die Autorin Jetta Carleton von ihrem großen Bestseller "Wenn die Mondblumen blühen", welcher sowohl in den 70er Jahren als auch 2009 international sehr erfolgreich war. Nach ihrem Tod ist nun ihr lange verschollen geglaubtes Manuskript zum Roman "In Frühlingsnächten" wieder aufgetaucht und wir freuen uns sehr, dass wir ihn nun zusammen mit Euch lesen & diskutieren dürfen: Missouri, Anfang der Vierzigerjahre: Allen Liles, Mitte zwanzig, träumt von New York, vom Theater, von der Musik, vom Schreiben. Stattdessen beginnt sie an einem College in der tiefsten Provinz zu unterrichten, wie ihre Mutter und ihre Großmutter. Dort öffnet sie ihren Studenten ein Tor zur Welt, sie treffen sich in Bars und Cafés, diskutieren über Literatur, Philosophie, das Leben, bis spät in die Nacht. Als Allen sich in einen der Studenten verliebt, erkennt sie Grenzen, die sie lange ignoriert hat. Sie muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt – und was ihr die Freiheit wert ist. Wir suchen zusammen mit Kiepenheuer & Witsch 25 Testleser für diese wunderbare Geschichte über die Liebe und Freundschaft. Bewerbt Euch bis einschliesslich 12. März 2012 mit einem Kommentar, warum Ihr gerne mitlesen würdet! http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-04394-5
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