Jevgenij Samjatin Wir

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Inhaltsangabe zu „Wir“ von Jevgenij Samjatin

In ferner, ferner Zukunft, in einem perfekten Staat

... ist buchstäblich alles gläsern: die Häuser, die Möbel, das Leben der Menschen. Hier leitet der Mathematiker D-503 den Bau des Sternenschiffs ‚Integral’, das vor dem Jungfernflug steht. D-503 ist der perfekte Bürger eines perfekten Staates – bis er sich in die Rebellin I-330 verliebt. Alles wird anders, die perfekte Welt bekommt Risse und eine Revolution bricht aus ...

Samjatins brillante Zukunfts-vision von 1920 – Vorbild für Orwells ‚1984’ und Huxleys ‚Schöne neue Welt’.

Die von diesem Buch inspirierten Klassiker "Schöne neue Welt" und vor allem "1984" sind deutlich ausgereifter und interessanter.

— Jennifer_Francy

Klassiker der Dystopie. Erschreckend, bleibend, schärfend. Absolut empfehlenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Das Kollektiv.

    Wir

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2016 um 21:41

    Vor mehr als 200 Jahren fand der letzte große Krieg der Menschen statt und ihre letzte Revolution. Seitdem leben die Menschen, bewacht von Beschützern, die sich um ihr "Wohl" sorgen, in einer eingemauerten Stadt. Die Häuser sind aus Glas, die Menschen sind Nummern, jedes Auflehnen gegen den ungreifbaren großen "Wohltäter" wird mit öffentlicher Hinrichtung bestraft.  In dieser Welt erzählt D-503, Mathematiker und Ingenieur einer Rakete, die die Revolution ins Weltall tragen soll, als Ich-Erzähler im Tagebuchstil von der Welt die ihn umgibt. Dieser Welt ist er zunächst wohlwollend gegenüber eingestellt, er ist durch und durch in der Logik des Kollektivs verwurzelt. Individualität gehört aus seiner Sicht mit allen Mitteln des Staates beseitigt. Dann trifft er bei einem Massenspaziergang auf I-330... . Der Stil in dem Samjatin "Wir" geschrieben hat, die Zweifel seines Hauptcharakters und das zwar immer präsente, aber nie auftretende Staatssystem in Form des Wohltäters hat mich absolut überzeugt beim Lesen. Dies unterscheidet meiner Meinung nach auch "Wir" von vergleichbaren Büchern wie "1984" oder "Schöne neue Welt". Alles bleibt auf nebulöse Art und Weise doch nicht richtig greifbar, wird nie zu 100% sichtbar, aber immer zu 120% fühlbar. Man versinkt immer tiefer in die Struktur einer, aus unserer Sicht (noch) unvorstellbaren Gesellschaft, bis zu dem Punkt an dem D-503s Argumente doch irgendwie sinnvoll klingen. Das betrachte ich als eine herausragende Leistung von Samjatin, den Leser bis zu dem Punkt zu bringen. an dem er vor sich selbst erschrickt. Ich kann das Lesen dieses Buches allen Fans von dystopischen Büchern nur empfehlen.

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