Jewgenij Grischkowez Das Hemd

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Inhaltsangabe zu „Das Hemd“ von Jewgenij Grischkowez

Ein Tag in Saschas Leben, Neu-Moskauer, zugereist aus der russischen Provinz - ein Tag im Leben seines Hemdes. Am Morgen ist es weiß, und am Abend zerknittert und verdreckt. Dazwichen liegen Autofahrten quer durch die gigantische Stadt, philosophische Gespräche bei einem Glas Wein und das Bangen des schwerverliebten Sascha. Jewgenij Grischkowez ist der Shootingstar der jungen russischen Literatur. Sein Roman ein Roadmovie im modernen aufstrebenden Moskau.

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  • Rezension zu "Das Hemd" von Jewgenij Grischkowez

    Das Hemd
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    01. September 2008 um 13:34

    Ein brillanter Debutroman, ein großartiger Moskau-Roman Jewgenij Grischkowez und "Das Hemd". Ein Debutroman... und was für einer. Ein Moskau-Roman. Ein Tag im Leben des Architekten Sanja (Alexander), der seinen Freund Max vom Flughafen abholt (zuerst aber das Kapitel, in dem Sanja aufwacht- ich konnte mir bis jetzt nicht vorstellen, dass man das Aufwachen so lebendig, farbenreich und faszinierend beschreiben kann), der einen Auftrag an einen (französischen) Kollegen (und Freund) verliert, der auf einer Baustelle aufräumt (im übertragenen Sinne...), der den ganzen Tag lang von einem schwarzen Mercedes verfolgt wird, der abenteuerliche Taxifahrten erlebt, der mit Max philosophiert, trinkt und feiert und in einen Autounfall verwickelt wird. Ach ja, da ist noch etwas, Sanja ist, und das ist furchtbar wichtig, er ist furchtbar verliebt, nämlich in SIE- in SIE, die er einige Male getroffen hat, die nicht (oder doch?) frei ist, auf deren Anruf er wartet, an SIE, die ständig in seinen Gedanken kreist, an SIE, in die er sich so verliebt hat wie noch nie... Nun, das klingt vielleicht kitschig? Ist es bei Gott nicht. Jewgenij Grischkowez schafft das Kunststück, vielleicht deshalb, weil SIE eine abstrakte Figur bleibt, eine Figur, die für den Leser nur in den Gedankenströmen Sanjas und einigen Telefonaten existiert. Ja, Leopold Bloom stand hier Pate (bzw. der Schöpfer des Leopold Bloom), trotzdem ist "Das Hemd" ein originelles, literarisches Kunstwerk geworden, ein Roman, der groß ist, ohne es sein zu wollen. Durchgehend von einem (nie aufdringlichen) Humor geprägt, den man so nur in Russland, vor allem in Moskau finden wird. Ein Roman, der in jeder Hinsicht einfach "Moskau ist". Großartig übersetzt ist dieser Roman auch, und dem Ammann Verlag sei gedankt, ein so sorgfältig lektoriertes Buch habe ich schon lange nicht mehr in der Hand gehabt. In jeder Hinsicht ist dieses Buch ein Genuss.

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  • Rezension zu "Das Hemd" von Jewgenij Grischkowez

    Das Hemd
    tosch

    tosch

    17. August 2008 um 08:51

    Ein Tag im Leben des Mauskauer Architekten Sanja. Vom Erwachen aus bewußtlosem Schlaf bis zum Fallen in denselben. Dazwischen? Freude, Ärger, Katastrophen - in Freundschaft, Liebe, Arbeit. Viel Philosophisches, Lebenweisheitliches und noch viel mehr Alkohol (zum Ende hin). Wer die russiche Seele liebt (wie ich), keine hohe Literatur erwartet (das Buch ist kein "Bloomsday") und sich nicht von der schlechten Übersetzung das Lesen verederben lässt, soltte zugreifen: einige kurzweilige Stunden sind sicher. Ja und das Hemd? - Eine der weniger gelungenen Metaphern. Weitere Fragen? Was hat es mit den Träumen von Krieg und Seeenot auf sich? Warum wird überhaupt soviel geträumt? Und warum werden einmal bestellte Getränke mehrfach serviert? - Ich weiß es bloß auch nicht.

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