Jeyn Roberts Dark Inside

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Inhaltsangabe zu „Dark Inside“ von Jeyn Roberts

Aries kämpft sich nach einem Erdbeben durch zerstörte Straßen.
Clementine überlebt als Einzige ein Blutbad in der Gemeindehalle.
Mason verliert all seine Freunde bei einem Bombenanschlag.
Michael entkommt nur knapp dem Amoklauf zweier Polizisten.

Vier Jugendliche kämpfen in einer postapokalyptischen Welt um ihr Überleben. Sie können niemandem trauen. Nicht einmal sich selbst.

Erdbeben verwüsten ganze Kontinente, zerstören Städte und Häuser. Doch etwas regt sich, was tausendmal schlimmer ist: eine dunkle Kraft, die Menschen in rasende Bestien verwandelt.
Wer nicht befallen wird, kämpft um sein Leben. Keiner kann den Monstern entkommen, denn sie sind mitten unter uns: ein Freund, ein Familienmitglied, ein Kind. Ihre Tarnung ist perfekt.

„Dark Inside" ist der erste von zwei Bänden.

Wow, ein Pageturner mit Gänsehautfaktor

— jasbr

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  • Wow, ein Pageturner mit Gänsehautfaktor

    Dark Inside

    jasbr

    01. February 2016 um 13:16

    Empfohlen wurde mir dieses Buch von einer guten Bekannten mit dem Hinweis, es nicht zu lesen, wenn ich nachts alleine zu Hause bin. Und diesen Hinweis gebe ich an dieser Stelle gerne weiter, denn das Buch ist nicht nur ein wahrer Pageturner, es läuft einem auch mehr als einmal kalt über den Rücken. Ein großes Erdbeben bringt das Leben, wie wir es kennen, aus dem Gleichgewicht. Denn nicht nur die Infrastruktur ist komplett zerstört, auch scheinen einige Menschen verrückt geworden zu sein, denn Eltern ermorden ihre Kinder, Männer ihre Ehefrauen und auch auf der Straße bis du nicht mehr sicher, denn die Angriffe scheinen grundlos, aber sehr brutal. Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht von mehreren Jugendlichen. Die Sicht wechselt kapitelweise, was schon während des Buches zu gemeinen Cliffhangern führt. Das macht es nur noch um so spannender. Denn sie sind auf der Flucht vor dem, was sie gar nicht wissen, was es ist. Ihre einzige Hoffnung ist, zu überleben. Die Sprache ist brutal, nichts wird beschönigt, das Morden teilweise sehr detailreich geschildert. Das Englisch ist aber sehr verständlich, auch wenn man die ein oder andere Vokabel nicht kennt, wird man das Buch verstehen. Am besten gemacht ist meiner Meinung nach allerdings die Tatsache, dass man niemanden trauen kann - auch als Leser nicht. Denn wer weiß, vielleicht sind selbst die "normalen" Personen, die uns präsentiert werden, nicht dass, was sie vorgeben zu sein. Aber auch generell, man leidet mit, hofft mit, fiebert mit. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war unheimlich gefesselt. Deswegen gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung an alle mit sehr starken Nerven. Der zweite Teil liegt schon hier und wird mir sicher wieder eine kurze Nacht bescheren.

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    Lydia255

    07. July 2012 um 22:32

    Cover und Buchtitel: Absolut klasse! Besser kann ich mir das Cover zu dieser Geschichte echt nicht vorstellen. Der Hintergrund ist komplett weiß und es gibt nur einen pechschwarzen Riss, der das Bild von oben nach unten entzwei teilt. Auf dem ersten Blick bemerkt man gar nicht die in den Riss hinein schattierten Gesichter und man sieht sie erst, wenn man genauer hinschaut. Es sind die Gesichter der vier Jugendlichen, um die es geht; Aries, Clementine, Mason und Michael. Perfekt dazu passend, befindet sich im Titel statt einem A eine 4, die sich rot aus der schwarzen Schrift hervorhebt. "Dark Inside" passt ebenfalls wie Faust aufs Auge zu dieser Geschichte. Ein großes Kompliment an denjenigen, der dieses Cover kreiert hat! Schreibstil und Charaktere: "Dark Inside" ist mein erstes Buch von Jeyn Roberts. Ich habe vorher noch nie etwas von ihr gehört und habe auch erst kürzlich bei den neuesten Rezensionen von diesem Dystopie-Horror-Postapokalypse-Buch gehört. Hiermit bedanke ich mich bei jedem Rezensenten, der mir dieses Buch schmackhaft gemacht hat (es hatte nicht viele gebraucht)! Der Schreibstil war für mich am Anfang ziemlich gewöhnungsbedürftig, es scheint als wäre alles sehr abgehackt, durcheinander und kalt. Das liegt allerdings nur daran, dass sich die Autorin ganz an die Situation und Handlung des Buches anpasst, die ebenfalls verzweifelt, schockierend und scheinbar zusammenhanglos abläuft. Aber schon nach etwa 30 Seiten hatte ich mich eingelesen, denn das, was passiert, ist nichts, was man mal eben "einfach so" weg lesen kann. Der Schreibstil entfaltet erst nach einigen Seiten seine besondere Wirkung; die Panik, der vollkommene Schock und die pure Verzweiflung, die aus ihr spricht, schwappt auf den Leser über, sodass dieser selbst voller Angst hofft und betet, dass dieses Grauen endlich ein Ende hat. Meine Nerven waren bis zum Zerreißen gespannt, immer wieder habe ich gespürt, dass ich unbewusst die Luft angehalten habe, wenn es so richtig schrecklich wurde... Die Geschichte wird aus vier, bzw. fünf Perspektiven erzählt, wobei die Fünfte erstmal nicht genau identifizierbar ist. Dabei wird die Geschichte in Er-/Sie-Form und in Gegenwart erzählt, was die Handlung noch realer und direkter wirken lässt. Die Perspektiven wechseln sich unregelmäßig ab und es gibt keine großen internen Cliffhanger, wenn die Kapitel zuende gingen. Aries, Clementine, Mason und Michael erleben die Hölle auf Erden. Sie alle sind bis zu dem alles verändernden Tag, einfache, normale Jugendliche, so 17 Jahre alt, haben ähnliche, unverbindlichen Pläne, Träume und Probleme, wie jeder andere auch. Doch dann ändert sich alles mit einem urplötzlichen Schlag und auf groteske und zutiefst schockierende Art und Weise. Zitat: "Überall auf der Welt bringen sich die Menschen gegenseitig um. Brüder gehen auf ihre Schwestern los. Eltern töten ihre Kinder. Es gibt keine Erklärung, die man verstehen könnte. An den wenigen Orten, wo die Medien noch funktionieren, haben sie keine Antworten dafür. Aber ich weiß, warum." (Seite 137, oben) Dieses "Ich", was in dem Zitat vorkommt, nennt sich im Buch "Nichts" und ist die berüchtigte fünfte Perspektive, aus der die Geschichte ebenfalls erzählt wird. Der Leser und auch die vier Protagonisten, sowie einige Nebencharaktere können sich diese grausame und furchtbare Situation nicht erklären. Es hat wohl alles mit den Erdbeben zu tun, die überall auf der Welt ausbrechen und alles zerstören. Mit einem Schlag sterben Millionen von Menschen. Manche überleben. Manche überleben, verlieren jedoch ihren Verstand und gehen auf die anderen Überlebenden los. Manche überleben, besitzen noch ihren Verstand und versuchen in dieser Welt, wo man nirgendwo mehr sicher ist, irgendwie zu überleben. Meine Meinung: Als ich das Buch ausgelesen hatte, musste ich erstmal ruhig durchatmen und meine Gedanken ordnen. Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt, dass ich mich mental immer noch in diesem absolut horrormäßigen und schrecklichen Szenario befand. In manchen Situationen, kann ich ziemlich paranoid werden und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie es mir während und nach diesem Buch ging. Nun aber zurück zum Buch. "Dark Inside" lässt den Leser nach einem gemeinen Ende nach Mehr lechzen, denn genau genommen, werden die wesentlichen Fragen, die sich schon ganz am Anfang im Kopf des Lesers bilden, nicht beantwortet. Was ist mit der Menschheit los? Was ist mit der Erde los? Was passiert hier gerade? Ist das das Ende? Die Protagonisten sind quasi das ganze Buch über in einem gewaltigen Schock, in dem sie nicht wahrhaben wollen, dass alle Menschen, die sie kannten und liebten, wahrscheinlich tot waren. Sie handeln wie Roboter, unfähig zusammenzubrechen und zu trauern. Sie konzentrieren sich einzig und allein aufs Überleben. Danach konnte kommen, was wolle. Die Stimmung und Atmosphäre geht auf den Leser über und hält ihn gefangen. Während ich die Geschichte las, habe ich mir zwangsweise permanent vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn diese Postapokalypse hier und jetzt einsetzen würde. Immer wieder musste ich mich quasi selbst ermahnen, nicht mehr daran zu denken. Es ist einfach der helle Wahnsinn! Ich könnte noch stundenlang von diesem Buch schwärmen, dass einen nachts Albträume haben lässt und einem Schauer über den Rücken jagen lässt. Diese Geschichte ist definitiv nichts für schwache Nerven und ich empfehle es nur für Ältere weiter. Ich erwarte sehnlichst die Fortsetzung! Fazit: 5 von 5 Punkten! *-* WAHNSINN! Brutal und grausam - nichts für schwache Nerven oder für Jüngere!

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    Monamis

    26. June 2012 um 17:01

    Kurzbeschreibung : Aries kämpft sich nach einem Erdbeben durch zerstörte Straßen. Clementine überlebt als Einzige ein Blutbad in der Gemeindehalle. Mason verliert all seine Freunde bei einem Bombenanschlag. Michael entkommt nur knapp dem Amoklauf zweier Polizisten. Vier Jugendliche kämpfen in einer postapokalyptischen Welt um ihr Überleben. Sie können niemandem trauen. Nicht einmal sich selbst. Erdbeben verwüsten ganze Kontinente, zerstören Städte und Häuser. Doch etwas regt sich, was tausendmal schlimmer ist: eine dunkle Kraft, die Menschen in rasende Bestien verwandelt. Wer nicht befallen wird, kämpft um sein Leben. Keiner kann den Monstern entkommen, denn sie sind mitten unter uns: ein Freund, ein Familienmitglied, ein Kind. Ihre Tarnung ist perfekt. Meine Meinung: Die vier Hauptpersonen des Buches sind Aries, Clementine, Mason und Michael. Aries fand ich von der ersten Seite an total sympathisch, sie sehr mutig und taff, versucht immer ihre Freunde zu beschützen und hält die Gruppe mit der sie ums Überleben kämpft zusammen. Bei Clementine hatte ich zu Anfang eher das Gefühl dass sie das kleine süße Mädchen vom Lande ist , die es ohne Hilfe nicht weit schafft. Doch nachdem ich sie besser kennenlernte wurde meine Zweifel weggewischt und ich fand auch sie immer sympathischer. Um mit Mason warm zu werden , brauchte ich ein bisschen Zeit , ich war ihm gegenüber zuerst etwas skeptisch, denn er spricht immer wieder über “ das Dunkle “ in sich. Doch letztendlich konnte auch er mich für sich gewinnen. Mit Michael erlebte ich ein wahres Wechselbad der Gefühle , zu Beginn gefiel er mir recht gut , doch dann ließ er einfach Evans , den ich sehr gern hatte und den Rest seiner Freunde zurück, um sich selbst zu retten , was ihn etwas selbstsüchtig erscheinen ließ. Nachdem er aber Clementine getroffen hatte, war er wieder ganz der “Alte”. Letztendlich konnten mich alle Vier für sich einnehmen , waren mir sehr sympathisch und es dauerte nicht lange, bis ich sie in mein Herz geschlossen hatte. Da die Protagonisten alle ungefähr so alt sind wie ich , konnte ich mich gut mit ihnen identifizieren. Ich denke ich würde ähnlich handeln wie sie. Was sie tun, kommt sehr glaubwürdig , keinesfalls künstlich rüber. Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer. Jeyn Roberts beginnt Kapitel für Kapitel, die einzelnen und komplett unterschiedlichen Geschichten der vier Hauptfiguren zu erzählen. Am Anfang verwirrte mich dies etwas, da man von einer Geschichte in die nächste springt und immer sehr schnell umdenken muss. Doch es dauert nicht lange, bis man sich daran gewöhnt hat und man versteht zum Ende hin auch sehr gut, warum die Autorin sich für die verschiedenen Erzählweisen entschieden hat. Und schließlich fügen sich alle Teile zusammen. Zudem wird durch die immer wechselnden Protagonisten die Spannung stark aufrecht erhalten. Es gibt viele spannende Stellen , an denen Unerwartetes passiert. Zwar ist das Buch nicht durchgehend spannend, doch das ist auch gar nicht nötig, weil man trotzdem immer wissen will, wie es weitergeht. Deshalb kann man das Buch auch nur schwer aus der Hand legen. Ich habe immer mit den Charakteren mitgefühlt , gehofft oder gelitten. Es gab einige Momente an denen es mich schaudern ließ, aber auch einige Momente, bei denen mich das Buch so gepackt hat , dass ich fast weinen musste. Der Schreibstil der Autorin Jeyn Roberts gefällt mir sehr gut. Die Dialoge sind sehr glaubwürdig geschrieben und natürlich gerade wegen des tollen Schreibstils so packend. Ihre Sprache ist sehr umgänglich für Jugendliche . Es ist nicht zu einfach geschrieben, doch die Autorin wirft auch nicht mit unbekannten Fachbegriffen um sich, was ich sehr gut finde. Zudem hat sie nicht nur tolle Hauptfiguren erschaffen , auch ihre Nebenfiguren sind sehr interessant und man möchte gerne mehr über sie erfahren. Ich denke der Roman eignet sich besonders für Jugendliche ab 16 Jahren. Doch ich denke, dass ihn auch ältere Leute gut lesen können. Jüngeren Kindern würde ich ihn allerdings nicht empfehlen, da es zwischenzeitlich doch sehr brutal zugeht. Ich bin total begeistert von dem Buch und kann es wirklich jedem empfehlen . Ich finde , der Autorin ist besonders der Schluss gut gelungen. Ganz toll finde auch , wie schon erwähnt, dass sich nach und nach alles zusammenfügt. Jeder der vier Protagonisten geht zu Beginn des Buches einen anderen Weg, macht eigene Erfahrungen und hat seine eigene Geschichte. Doch daraus wird ein gemeinsamer Weg mit gemeinsamen Erfahrungen und einer gemeinsamen Geschichte. Ich finde dieser Übergang ist der Autorin sehr gut gelungen. Auch wenn es sich hierbei um einen Thriller handelt, gibt es doch hin und wieder romantische Momente, die nicht künstlich herbeigeführt sind. Die Autorin schafft es auf den dunkelsten Seiten des Buches Hoffnung entstehen zu lassen. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist der Anfang des Buches und die Kapitel “ Nichts“, die am Anfang etwas verwirrend sind, die man aber Zum Schluss wieder gut nachvollziehen kann. Fazit: Mir gefällt das Buch ausgesprochen gut. Die Geschichte war etwas ganz Neues für mich. Die Idee von Menschen, die sich in Bestien verwandeln und Erdebeben, die ganze Kontinente und die Menschheit zerstören und ausrotten, finde ich großartig. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen . Es ist eines der aufregensten Bücher, die ich seit langem gelesen habe ! Großes Kompliment an die Autorin, die die ganze Geschichte nie langweilig werden ließ. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil , dieses großartigen Buches.

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    Kittyzer

    12. June 2012 um 00:17

    Eine junge Erzieherin in einem Kindergarten in Toronto verabreicht ihren Schützlingen eine tödliche Mischung aus Arsen und Früchtepunsch. Als sie für kurze Zeit wieder klar denken kann und begreift, was sie getan hat, trinkt sie mit zwei Schlucken das, was noch übrig ist. Das Spiel ist aus. -- INHALT: Schwere Erdbeben auf der ganzen Welt haben ganze Städte zerstört - und auf seltsame Weise die Menschen zu Bestien gemacht, die nun Spaß am Töten anderer empfinden. Clementine, Mason, Michael und Aries sind einige von denen, die die Unglücke und Hetzereien überlebt haben. Nun suchen sie sich ihren Weg, immer bedroht von der lauernden Gefahr; auf sich allein gestellt, denn sie haben alles verloren. Doch was, denn das Böse auch in ihnen lebt? BUCHAUFMACHUNG: Diese Aufmachung, die der Loewe-Verlag von der amerikanischen Version wieder verwendet hat, finde ich total klasse, schon allein, weil sie von der Schlichtheit absolut zu dem neuen Leben der Protagonisten passt. In der Mitte des Covers ist ein schwarzer, erhabener Riss aufgedruckt, der die Silhouetten von vier Personen verbirgt. Diese sollen wohl die 4 Jugendlichen darstellen - allerdings ist da nur ein Mädchen und 3 Jungen...Ansonsten hoffe ich nur, dass Teil 2 auf so klasse gestaltet wird. MEINE MEINUNG: Dystopien: Sie überschwemmen die Buchmärkte noch immer und sind doch meistens nach demselben Schema aufgebaut. Nicht so "Dark Inside", und das ist es wohl, was mich von Anfang an hat auf das Buch hinfiebern lassen. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass diese Apokalypse mich so umhauen würde... Jeyn Roberts schildert das Buch aus den verschiedenen Sichten der vier Jugendlichen, die alle am Anfang der Apokalypse unterschiedliche Dinge erleben und sich so erst einmal mit der neuen Situation zurechtfinden müssen. Insbesondere aber müssen sie den Aspekt verkraften, dass sie wohl ihre gesamten Bezugspersonen verloren haben. Dieser Einstieg ist von Anfang an realistisch gelungen und schon die ersten paar Seiten ziehen einen total in den Bann. Der Schreibstil ist dabei einfach und an Teenager angepasst, wirkt aber nie aufgesetzt oder rutscht in den Slang ab. Zwischen den einzelnen Kapiteln aus der personalen Perspektive werden auch immer wieder kleine Parts eingestreut, in denen das sogenannte "Nichts" aus der Ich-Sicht erzählt. Spekulationen darüber, wer sich dahinter verbirgt, stellt man die gesamte Zeit über an, aber durch die vielen Fährten ist es schwer, sich da sicher zu sein. Die 1. Hauptperson Mason ist im Krankenhaus, als die Schreckensnachricht kommt: In über 100 Schulen wurden Bombenanschläge verübt; auch in seiner. Er ist der Einzige, der diesen durch seine Abwesenheit überlebt hat und er muss sich von nun an allein durchschlagen. Aries ist mit ihrer besten Freundin und deren Freund auf dem Weg zur Schule, als ein Erdbeben die Straße aufreißt und den Bus umwirft. Während viele Menschen dabei verletzt werden und das Mädchen selbst eben diesen gemeinsam mit einem Fremden namens Daniel hilft, greift das Böse über - und plötzlich fallen viele Personen wie Bestien über andere her... Währenddessen ist Michael mit einem Freund ohne Ziel im Auto unterwegs, als er miterlebt, wie zwei Polizisten auf offener Straße einen Mann erschießen. Die "Hetzer" sind schnell in der Mehrheit und versuchen nun, auch die restlichen Menschen auszulöschen. Michael macht sich mit einer Gruppe anderer Leute auf den Weg, doch dieser ist lang und beschwerlich. Und letztendlich ist da noch Clementine, die als Einzige ihres gesamten Dorfes ein Massaker in der Gemeindehalle überlebt. Sie kann sich in letzter Sekunde vor den Bestien retten und ist fortan auf der Flucht, doch wie soll sie allein überleben? Die vier Protagonisten zeichnen sich hauptsächlich durch ihre Taten aus - sie alle sind mutig und versuchen hauptsächlich, ihr eigenes Überleben zu sichern. Der vielschichtigste war für mich wohl eindeutig Michael, denn dieser spürt selbst diese Stimme in sich, die ihn dazu bringen will, schlechte Dinge zu tun. Jeyn Roberts versteht es fantastisch, die Abgründe der Seele in prägnanten Sätzen zur Sprache zu bringen und den Leser somit vollständig zu schockieren. Zimperlich geht es hier jedenfalls nicht zu! Denn wie in einer Zombie-Apokalypse fallen auch hier die Bestien über wehrlose Kinder, Mütter und andere Menschen her, zerfleischen sie regelrecht. Es ist also kein Wunder, dass die Straßen von Leichen gesäumt sind und die Hetzer jeden angreifen, der ihnen ins Sichtfeld kommt... Dabei wird die Geschichte unaufhaltsam voran getrieben. Es ist klar, dass die vier Hauptpersonen sich irgendwann treffen werden, doch wo oder wann ist bis Seite 350 nicht klar. Immer wieder geraten sie in Fallen oder werden verraten, was zusätzlichen Nervenkitzel auslöst. Währendessen kommen einige kleinere Aspekte zu kurz - beispielsweise die Frage nach dem Warum oder nach dem seltsamen Zusammenschließen der Hetzer -, doch aufgrund der spannenden Geschehnisse und der düsteren, fesselnden Atmosphäre fallen diese kaum ins Gewicht. Das Ganze mündet schließlich in ein für den Moment geschlossenes Ende, das trotzdem Lust macht auf die Fortsetzung. Ich bin begeistert und fiebere nun Band 2 entgegen! FAZIT: Mit "Dark Inside" hat Jeyn Roberts eine grandiose Dystopie geschaffen, die mit ihrer postapokalyptischen Welt, der schaurigen Atmosphäre und unbändiger Spannung zu fesseln weiß. Über kleine Charakterschwächen oder Logikfehler kann ich da hinwegsehen. Lange schon war ich nicht mehr so begeistert wie nun nach der Lektüre dieses Buches! 5 Punkte.

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    lostpage

    07. June 2012 um 12:56

    Inhalt: Ein Tag wie jeder andere, bis... Die Erde fängt an zu beben, von einer Minute auf die nächste liegt die Welt im Chaos. Nichts ist, wie es war. Clementine ist die Einzige, die übrig bleibt, als das Massaker in der Gemeindehalle losgeht. Sie kann entkommen. Aries verliert ihre beste Freundin bei dem Erdbeben. Jetzt muss sie alleine ums Überleben kämpfen, oder doch nicht? Mason verliert seine Mutter durch einen Autounfall....und alle seine Freunde, als die Schule in die Luft fliegt. Michael kann den Kugeln der Polizisten nur knapp entkommen und macht sich auf den Weg, doch wohin? Vier Jugendliche, die alle Ähnliches durchmachen müssen. Was ist mit den meisten Menschen passiert, die das Beben überlebt haben? Sie sind zu skrupellose Killer geworden, die noch die letzten "Normalen" vernichten wollen. Aber warum?......was will dieses "Nichts"? Meinung: Spannung pur!! Dieses Buch ist SPANNUNG pur!!! Erst mal muss ich aus meinem Schneckenhaus hervorkriechen, in dem ich mich beim Lesen versteckt habe. Das Adrenalin schießt mir immer noch durch den Körper, als wäre ich grade selber einer wilden Bestie davon gelaufen. "Dark Inside" hat mir Angst gemacht und das ist weit mehr als positiv gemeint. Was hatte ich mir eigentlich erhofft, bevor ich angefangen hatte zu lesen? Ganz klar: Ich wollte eine superspannende Geschichte lesen, die mich fesselt bis in die letzte Sekunde. Die mich nicht mehr loslässt, weil es gerade so entsetzlich ist. Entsetzlich gut. Schaurig und monströs. Leicht und doch gnadenlos. Und was soll ich sagen? Hat doch alles wunderbar geklappt! Fangen wir mal mit dem Schreibstil an. Nichts Besonderes. Das heißt, er sticht nicht aus der Masse heraus. Ist aber auch nicht schlimm. Man kann der Story wunderbar folgen und das Lesen fließt einem leicht aus der Hand. Ich konnte mir das Szenario sehr gut bildlich vorstellen, also hat Frau Roberts eigentlich nichts falsch gemacht. Die Charaktere sind alle recht oberflächlich. Damit meine ich, dass man das Gefühl hat, sie nicht richtig zu kennen. Nur bruchstückhaft erfährt man Dinge aus ihrem Leben. Das ist aber überhaupt kein Nachteil, denn solche Fakten interessieren in diesem Buch auch nicht. Denn hier geht es klipp und klar um das HIER und JETZT. Was passiert gerade? Was geht einem durch den Kopf? Was soll man machen? Schaff ich das? Alles Fragen, die man bei den vier Hauptpersonen aufkommen sieht. Die Kapitel befassen sich immer abwechselnd mit einer Person. So erfährt man sehr gut, was mit jedem Einzelnen passiert. Was jemand gerader erlebt, was diese Person im Moment durchmacht. Wie sie fühlt, wie sie denkt. Ich hatte das Gefühl, als betrachte ich sie von oben, oder als "unsichtbarer" Begleiter. Die Kapitel sind auch nie zu lang. Dadurch bleibt es eigentlich immer spannend und die Gefahr, dass es eventuell etwas langatmig werden könnte, schwindet. Ich persönlich habe dennoch Lieblinge entwickelt, auch wenn die Charaktere ziemlich flach sind. Clementine. Jetzt könnte ich leicht ins Schwärmen geraten, denn ich mag sie so gerne. Sie hat so eine unbefangene, leicht komische Seite an sich, die mich sofort angesprochen hat. Ich mochte die andern auch, aber sie war schon mein kleiner Liebling und die Kapitel, die von ihr handeln, habe ich besonders genossen. Nun aber zu der Geschichte an sich. Wie am Anfang schon gesagt. Spannung ist vorprogrammiert. Jeweils die "Vier" am Anfang zu beobachten, ist auf gut Deutsch gesagt schon "krass". Zerstörung, tot, Angst, Panik. Alles Begegnungen in diesem Buch. Beim Lesen selbst hatte man oft Angst weiterzublättern, weil man einfach wusste, dass gleich etwas passieren würde. Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich von Satz zu Satz gesprungen bin, weil ich es nicht mehr abwarten konnte, zu erfahren, was jetzt passiert. Regelrecht zwingen musste ich mich, um vernünftig zu lesen, damit man auch ja nichts Wichtiges verpasst. Wer Liebe oder jegliches dieser Art, in diesem Buch sucht, dem rate ich es ab. Es gibt zwar hier und da ein paar "zärtliche" Andeutungen, aber die verlaufen für mich ins "Nichts". Ehrlich gesagt würde es auch nicht hier rein passen, zumindest nicht in den ersten Band. Wer weiß, wie es weiter geht? Denn Antworten auf viele aufkommenden Fragen gibt es nicht. Dieses immer wieder auftauchende "Nichts", das immer ein bisschen von sich erzählt, bleibt bis zum Ende ein Rätsel. Wer steckt dahinter? Was hat es vor? Dadurch will man aber unbedingt wissen, wie es weiter geht. Für manche mag das Buch vielleicht ein paar Schwächen haben, aber für mich überhaupt nicht. Ich hatte mich darauf eingestellt, was ich zu erwarten glaubte. Gute Unterhaltung! Diesen Punkt hat "Dark Inside" mehr als erfüllt. Deshalb kann/will/werde ich dem Buch auch die volle Punktzahl geben! Fazit: 5/5 möglichen Punkten. Beim Lesen liefen mir Schauer den Rücken hinunter. Spannung und Angst perfekt gemischt. Adrenalin pur.

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    MacBaylie

    05. June 2012 um 13:10

    Kurzbeschreibung: Aries kämpft sich nach einem Erdbeben durch zerstörte Straßen. Clementine überlebt als Einzige ein Blutbad in der Gemeindehalle. Mason verliert all seine Freunde bei einem Bombenanschlag. Michael entkommt nur knapp dem Amoklauf zweier Polizisten. Vier Jugendliche kämpfen in einer postapokalyptischen Welt um ihr Überleben. Sie können niemandem trauen. Nicht einmal sich selbst. Erdbeben verwüsten ganze Kontinente, zerstören Städte und Häuser. Doch etwas regt sich, was tausendmal schlimmer ist: eine dunkle Kraft, die Menschen in rasende Bestien verwandelt. Wer nicht befallen wird, kämpft um sein Leben. Keiner kann den Monstern entkommen, denn sie sind mitten unter uns: ein Freund, ein Familienmitglied, ein Kind. Ihre Tarnung ist perfekt. „Dark Inside" ist der erste von zwei Bänden. Meine Meinung: „Dark Inside“ beinhaltet eine absolut fesselnde Geschichte. Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass dieses Buch mich so mitreißt, mitfiebern und miträtseln lässt. ❝Es gibt keine Zukunft, denn auch unsere Vergangenheit existiert nicht mehr. Unsere Gegenwart besteht nur noch aus dem Kampf ums Überleben und dieser Kampf wird bald zu Ende sein.❞ Alles beginnt mit NICHTS. Das fand ich ja schon mal sehr interessant. Was dieses NICHTS (Ich-Erzähler Gegenwart) uns allerdings zu sagen hat ist alles andere als beruhigend. Es ist düster und verstörend und lässt den Leser erstmal vollkommen in Dunklen tappen. Anschließend wechseln sich die verschiedenen Personen, die man schon vom Klappentext her kennt mit ihren Erzählungen ab. Was ist passiert, und vor allen Dingen, warum? Ist noch was zu retten, oder ist das das Ende? Was ist es, das einige Menschen zu Bestien werden lässt und andere verschont. Außer den vier Hauptpersonen begegnen uns auch noch weitere Personen, von denen einige mehr zu wissen scheinen, als sie nach außen hin zugeben oder verraten wollen. Da wäre zum Beispiel dieser Junge, der Aries nicht aus den Augen lässt, oder ein Obdachloser, der einen Countdown bis zur Katastrophe auf die Sekunde runter zählt ... und ... mich, die das Ende des ersten Teils kennt :-) Wie schon erwähnt erfahren wir abwechselnd von Aries, Clementine, Mason und Michael (3. Person Vergangenheit) was ihnen widerfahren ist und wie sie damit umgehen. Wir lernen sie ganz langsam Kapitel für Kapitel besser kennen. Die Idee, das Buch so zu gestalten, gefällt mir sehr gut, obwohl man anfangs immer mal wieder darüber nachdenken musste, was der jeweilige Akteur denn als letztes erlebt hatte. Diese kleine Unsicherheit legt sich aber mit der Zeit und man fiebert mit allen Vieren mit. Auch sind nicht alle Personen gleich sympathisch. Die einen mag man sofort, bei anderen dauert es etwas. Und wenn man gerade denkt, dass man sie inzwischen gut kennt, geschehen Dinge, mit denen man so nicht gerechnet hätte. Das Ende von Teil 1 ist einerseits relativ befriedigend aber es bleiben noch unendlich viele Fragen offen, was natürlich im zweiten und letzten Teil dieser Dilogie enthüllt werden soll. Was bleibt einem da anderes übrig, als darauf zu hoffen, dass Teil 2 ganz, ganz bald veröffentlicht wird. Fazit: Eine Empfehlung von mir an alle, die es gerne etwas düsterer mögen, sich von diversen Brutalitäten nicht gleich abschrecken lassen und auf eine Liebesbeziehung verzichten können. Ob es im zweiten Teil eine Liebesbeziehung geben wird wäre zwar denkbar aber kein unbedingtes Muss. Dieses Buch ist definitiv auch für männliche Leser empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    Bröselchen

    04. June 2012 um 23:35

    INHALT 4 Charaktere - 4 Ausgangssituationen. (Post-)Apokalypse now! Von einem Tag auf den anderen zerstören Erdbeben ganze Städte und Kontinente, werden aus "Freunden und Helfern" Mörder, sprengt eine Bombe die ganze Schule in die Luft und eine Halle voller Menschen wird mutwillig niedergeschossen. Elektronische Gerätschaften kommen komplett zum Erliegen. Die vier Jugendlichen Aries, Clementine, Mason und Michael entkommen jeweils nur knapp dem Tod. Aber selbst nach den Anschlägen ist noch nicht Schluss. Sie erkennen, dass sie selbst vor den eigenen Mitmenschen nicht sicher sind. Das NICHTS regt sich, eine dunkle Kraft die Menschen in rasende Bestien verwandelt. Wer nicht befallen wird, kämpft um sein Leben. Keiner kann den Monstern entkommen, denn sie sind mitten unter uns: ein Freund, ein Familienmitglied, ein Kind. Ihre Tarnung ist perfekt. Der Kampf ums Überleben beginnt. MEINUNG Gleich zu Beginn: Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete. Mit skeptischem Blick auf das erste Kapitel "NICHTS" werde ich mit vollem Tempo mitten in die Geschichte von Mason geworfen, dessen Mutter einen Unfall hatte und im Krankenhaus liegt. Als wäre das nicht traurig genug, fliegt im nächsten Moment seine Schule mitsamt all seinen Freunden in die Luft. Aufgrund seiner Abwesenheit überlebt er das Szenario als Einziger. Auf dieses erste Fiasko folgen die anderen Schlag auf Schlag. Spannung pur, meine Finger zucken... absoluter Pageturner. Im Nu sauge ich die ersten 70 Seiten auf und bange mit jedem der Genannten mit. Es sei nochmals hinzugefügt: Jeder der Vier hat sein eigenes Kapitel, wie auch sein eigenes Grauen. Ich fliehe mit Clementine vor den Leuten, die bis vor kurzem noch die netten Nachbarn waren. Habe Herzrasen als Michael gerade noch vor den verrückt gewordenen Polizisten mit einem Schuss in der Autorückscheibe davonkommt, und hoffe mit Aries, das sie sich noch aus dem Wrack des Schulbusses retten kann. Auf den Straßen ist keiner mehr sicher, jedes elektrische Gerät ist vollkommen nutzlos und man kommt aufgrund der zerstörten Straßen nur zu Fuß voran. Die Leute schlachten sich regelrecht gegenseitig ab. Es geht ums nackte Überleben. Nur mit versteckter Nahrungs- und Unterschlupfsuche können unsere Vier am Leben bleiben. Doch es scheint, dass nicht alle von diesem Wahnsinn betroffen sind. Diese Hauptaufgaben schmücken den Großteil des Buches. Was für mich zu Beginn noch vor Spannung fast nicht mehr auszuhalten war, driftete auf Dauer immer mehr in die Routine und Eintönigkeit ab und ich hatte schon die Befürchtung, dass Dark Inside nur ein One-Way-Ticket ist. Die Charaktere sind allesamt recht flach und es herrscht ein gewisser Einheitsbrei, da es bei jedem hauptsächlich um die Beibehaltung der Grundbedürfnisse geht. In manchen Passagen fallen einem dann doch Unterschiede zwischen den Einzelnen auf. So stellt sich raus, wer der Teamplayer, der Hoffende oder der Depressive ist. Glücklicherweise spannt sich der Bogen zum Finale nochmal neu und ich erlebe einen widerlichen und aufregenden Showdown. Wie unsere Protagonisten zusammenhängen wird natürlich nicht verraten, jedoch finde ich, dass die Verbindung gut gelungen ist. Im Großen und Ganzen bleiben zum Ende hin viele Fragen offen, vorallem was den Grund dieser Postapokalypse betrifft. Es zeigt sich eindeutig, dass man den zweiten Band brauchen wird, wenn man nicht mit Unklarheiten leben kann. FAZIT Dark Inside hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Auch wenn die rasante Fahrt für kurze Zeit im Planschbecken endet und sich die Charaktere sehr ähneln, ist es ein tolles, schauriges Buch was mich während des Lesens ganz oft an "Dawn of the dead" oder gleichartige Filme erinnert hat. Viele Fragen bleiben ungeklärt und da ich jemand bin, der nicht mit Unklarheiten leben kann, freue ich mich riesig auf den zweiten Teil.

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    kleinfriedelchen

    03. June 2012 um 18:09

    "Das Böse, das uns infiziert, ist schon immer da gewesen. Seit Anbeginn der Zeit, bevor es Namen gab, bevor es Schrift gab - sie haben schon immer existiert. Es gibt keine Aufzeichnungen über sie, weil sie keine Spuren hinterlassen. Wie soll man von etwas berichten, das man nicht sehen kann?" Als ein weltumspannendes Erdbeben die ganze Erde verwüstet und Millionen Tote fordert, ahnt noch niemand, dass das nur der Beginn des Sterbens sein wird. Denn eine dunkle, uralte Kraft scheint geweckt worden zu sein, die die Menschen in rasende Bestien verwandelt. Fortan ist niemand mehr sicher. In dem Chaos kämpfen sich vier Teenager durch die zerstörten Städte, auf der Suche nach Überlebenden und einem Ort, an dem sie vor den Monstern in Menschengestalt sicher sind. Doch auch in ihnen lauert das Böse... Dark Inside war wieder einmal so ein Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Tod, Blut und Gewalt - hier ist man quasi live beim Untergang der Menschheit dabei und begleitet vier Jugendliche, die verzweifelt um ihr Überleben kämpfen. Da wäre zum einen Aries, die bei dem Erdbeben nur knapp mit dem Leben davonkommt und von einem mysteriösen Jungen vor dem Mob der amoklaufenden Menschen gerettet wird. Oder Mason, dessen sämtliche Freunde bei einem Bombenanschlag auf seine Schule umkommen. Oder Clementine, die als Einzige ein Massaker in ihrer Gemeindehalle überlebt. Und Michael, der erleben muss, wie zwei Polizisten einen unschuldigen Mann auf offener Straße erschießen. Überall laufen die Menschen plötzlich Amok. Ohne Vorwarnung fallen sie über andere Menschen her und zerfetzen sie regelrecht mit bloßen Händen. Niemand ist sicher, du kannst niemandem trauen. Wer von dem "Bösen" befallen ist und wer nicht, lässt sich auf den ersten Blick kaum erkennen. Selbst dein bester Freund könnte zu ihnen gehören. Oder deine Schwester. Und merken würdest du es erst, wenn sie dir die Kehle mit einem Messer aufschlitzen... Die Geschichte ist sehr düster, dramatisch und bedrückend und erinnerte mich an Filme wie "Die Straße" oder "28 days later", nur dass die Menschen hier keine willenlosen Zombies sind, sondern durchaus noch klar denken können. Was ihre unfassbaren Greueltaten nur umso schockierender macht. Was genau dazu führt, dass sich so viele Menschen wie blutrünstige Bestien verhalten, wird in diesem ersten von zwei Bänden nur angedeutet. Doch gerade dieses Mysteriöse, dieses scheinbar grundlose Ausbrechen der Gewalt hat mich besonders fasziniert, denn es zeigt, wie schnell unsere geordnete Gesellschaft auseinanderfallen kann. Die Geschichte wird abwechseln aus der Sicht von Mason, Aries, Clementine und Michael erzählt, die an ganz unterschiedlichen Orten in Amerika leben. Durch die kurzen Szenen und die ständigen Wechsel war das Buch durchweg spannend und es war, als würde man atemlos von Kapitel zu Kapitel hetzen. Zu Beginn wirkten die Charaktere noch etwas blass, aber im Verlauf der Geschichte mausern sie sich zu prägnanten Charakteren, die immer wieder ihre Menschlichkeit unter Beweis stellen müssen. Besonders Mason, der gleich zu Beginn nicht nur seine Mutter, sondern auch alle seine Freunde verliert, hat es mir angetan, denn er ist wohl der vielschichtigste Charakter unter den Vieren. Jeyn Roberts schildert die Reaktionen der Jugendlichen sehr authentisch, denn sie schwingen sich nicht gleich zu mutigen Helden auf, sondern haben auch alle ihre schwachen Momente, in denen sie am liebsten wegrennen, alle im Stich lassen und sich vor der Welt verstecken würden. Aufgrund der doch heftigen Thematik würde ich das Buch Lesern ab 14 Jahren empfehlen. Und auch männliche Leser können hier zur Abwechslung mal ohne Vorbehalte zugreifen, denn das Buch kommt erfreulicherweise ganz ohne Liebeskitsch aus, ohne dabei jedoch gefühlsarm zu wirken. Liebhabern postapokalyptischer Geschichten kann ich dieses Buch nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    Natalie77

    01. June 2012 um 06:55

    Inhalt: Mason hat nur "Glück" das er aus der Schule weg geholt wurde weil seine Mutter einen Unfall hatte, denn kurze Zeit später fliegt seine Schule in die Luft. Aries ist gerade in einem Bus unterwegs als ein Verrückter sagt das sich bald ein Tor auftut, er zählt von 10 rückwärts, als dann bei Null ein Erdbeben die Umgebung ins Chaos stürzt. Clementine ist mit ihren Eltern bei einer Gemeindeversammlung in der es um Hilfe für die Erdbebenopfer an der Westküste geht, als ihre Mutter sie raus schickt, gerade rechtzeitig bevor dort ein Blutbad angerichtet wird. Michael wird Zeuge eines merkwürdigen Unfalls. Ein Autofahrer fährt absichtlich in ein Motorrad so das der Motorradfahrer von seiner Maschiene fliegt und von einem LKW überrollt wird. Anschließend werden alle Zeugen von der Polizei aufgefordert zu gehen ohne das sie befragt wurden. Michael sieht noch wie die Polizisten denn verrückten Unfallverursacher erschießen. Danach schießen sie auch auf Michael und seinen Freund im Auto.... Meine Meinung: Dark Inside ist mal ein Buch das nicht nach einer Katastrophe startet sondern mittendrin. Als Leser ist man dabei wie vier Jugendlich schlimme Sachen widerfahren. Bei dem einen ist es ein Amoklauf in der Schule, bei der anderen ein Erdbeben. Bei der Dritten ebenfalls ein Amoklauf allerdings in einer anderen Stadt und auch der Vierte wird Zeuge von äußerster Brutalität. So flüchten alle drei vor dem Bösen, das Menschengestalt angenommen hat. Sie werden gejagt von den Hetzer und als Leser bekommt man mit wie sie versuchen zu überleben. Wie die Umgebung immer Böser wird und die Zivilisation wie wir sie kennen zerfällt. Der Schreibstil ist locker und flüssig und so kommt man wirklich schnell voran. Die Protagonisten bleiben für mich etwas zu blass, man erfährt nur sehr wenig über sie so dass sie nur das verkörpern was man sich in der Geschichte erliest. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen ist es eine interessante Geschichte, die sich aufs wesentliche beschränkt und wo man lesen kann wie die Vier versuchen zu überleben. Dieses Buch ist der erste Teil eines Zweiteilers und ohne zuviel vorweg nehmen zu wollen, merkt man das am Ende auch. Es hat mich doch eher unzufrieden zurück gelesen mit vielen offenen Fragen, die wohl dann erst im zweiten Teil beantwortet werden.

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    readeralex

    30. May 2012 um 18:00

    Von einem Moment auf den nächsten stürzen Naturkatastrophen die Welt ins Chaos. Gleichzeitig legen sechs schwere Erdbeben der Stärke 9.5 auf der Richterskala auf fast allen Kontinenten ganze Städte und Landstriche in Schutt und Asche. Riesige Tsunamiwellen verschlucken Inselgruppen und Küstenstreifen. Die Zahl der Verletzten und Toten geht weltweit in unvorstellbare Höhen. Als ob dieses Endzeitszenario nicht schon schlimm genug wäre, kommt noch eine weitere tödliche Bedrohung für die Menschheit dazu. Es scheint, als ob die Naturkatastrophen eine uralte dunkle Macht – das Böse – in vielen Menschen entfesselt haben. Nach außen hin ganz normale Menschen werden zu verrückten Jägern und Mördern, wenden sich nicht nur gegen Fremde, sondern auch gegen Nachbarn, Freunde und Familienangehörige und bringen sie mit sadistischer Freude um. Vier Jugendliche aus unterschiedlichen Orten Amerikas sind Zeuge dieser Apokalypse. Aries, Clementine, Mason und Michael kennen sich nicht, erleben jedoch alle die gleiche drastische Änderung im menschlichen Zusammenleben, erfahren brutale Gewalt, Amokläufe, Verwüstungen. Aries sitzt im Bus auf dem Weg zum Training als alles anfängt. Neben ihr sitzt ein Mann, der das Ende der Welt heraufbeschwört. Anfangs ist sie nur genervt, doch als er auch noch den Countdown herunter zählt, beginnt sie, sich Sorgen zu machen. Zu Recht, denn der Boden explodiert, der Bus kippt und plötzlich befindet Aries sich mitten unter Toten und Sterbenden. Ein Unbekannter rettet sie, warnt sie jedoch, dass dies alles lediglich der Anfang sei und nur eine Frage der Zeit, bis man auch sie fände. Clementine besucht gemeinsam mit ihren Eltern eine Kleinstadtversammlung, als plötzlich zwei in der Stadt respektierte Männer mit Waffen den Gemeindesaal betreten. Aus einer bösen Vorahnung heraus schleicht sich Clementine nach draußen. Eine kluge Entscheidung, denn schon bald hört sie, wie Schüsse und Schreie des Entsetzens aus dem Gebäude schallen. Von da an kann sie nur noch rennen. Doch wo ist sie sicher? Mason entkommt nur durch Zufall einem Bombenanschlag, bei dem seine ganze Schule zerstört und alle seine Freunde, Mitschüler und Lehrer getötet werden. Wegen der Nachricht über den schweren Verkehrsunfall seiner Mutter hatte er während der Unterrichtszeit die Schule verlassen. Als seine Mutter auch noch stirbt und er völlig auf sich alleine gestellt ist, weiß er nicht, was er als nächstes tun soll. Seine Mutter hat ihm das Leben gerettet, aber welchen Sinn hat das Leben für ihn überhaupt noch? Michael befindet sich mit einem Freund auf einer Spritztour, als er Zeuge eines provozierten Unfalls wird, bei dem ein Mensch absichtlich überfahren wird. Als Polizisten zur Unfallstelle kommen, klären sie nicht etwa die Situation, sondern erschießen kaltblütig den Unfallfahrer. Michael muss fliehen, um nicht selbst als Zeuge erschossen zu werden. Doch wohin, wenn offensichtlich auf niemanden mehr Verlass ist? Alle vier Jugendlichen haben das gleiche Ziel: das nackte Überleben. Auf ihrem Weg kreuz und quer durch Amerika schließen sie sich anderen, scheinbar nicht vom Bösen infizierten Menschen an und treffen am Ende sogar aufeinander. Gemeinsam hoffen sie, die Monster bekämpfen und überleben zu können. Dabei können sie jedoch niemals sicher sein, wem sie trauen können und wem nicht. Das Böse ist mitten unter ihnen, in perfekter Tarnung und niemand weiß, wer schon davon befallen ist. Oder steckt es womöglich in jedem und wartet nur auf den passenden Moment, herauszukommen? WOW – Das war meine Reaktion, als ich das Buch zu Ende gelesen habe. Jeyn Roberts ist mit Dark Inside eine völlig andere Art der Dystopie gelungen als ansonsten derzeit auf dem Buchmarkt zu finden ist. Wir steigen nicht in einer fernen Zukunft in die Geschichte ein, viele Jahre nach einer Apokalypse, sondern möglicherweise im heute oder morgen. Das durch die Naturkatastrophen ausgelöste Chaos bietet den perfekten Nährboden für viele Menschen, auszurasten und alles Negative und Böse aus sich herauszulassen. Die schlimmste Gefährdung für die Menschheit sind nicht irgendwelche hirnlosen Zombies oder seltsamen Monster, sondern die Menschen selbst – intelligente, scheinbar normale Mitbürger. Menschen, die nur andere umbringen, weil sie nicht so sind wie sie selbst. Und immer stellt sich die Frage, hinter welcher Fassade lauert die größte Gefahr? Dieser Ansatz ist weitaus realistischer und damit viel gruseliger als jede Zombiegeschichte. Die vier Hauptfiguren dieser Dystopie sind sehr glaubwürdig, alle im Kern gut und zielgerichtet, jedoch auch mit schwachen Momenten, in denen auch das Dunkle mal mehr und mal weniger stark durchschimmert. Jeyn Roberts erzählt immer abwechselnd aus der Perspektive eines der vier Jugendlichen, was anfangs etwas verwirrend ist, jedoch sehr gut das flächendeckende destruktive Chaos verdeutlicht. Obwohl im Lauf der Geschichte nicht ständig etwas Neues passiert, sondern in erster Linie die überall ähnliche Situation beschrieben wird, reißt die Spannung nicht ab. Die Brutalität der Vorkommnisse wird sehr schonungslos beschrieben ohne zu sehr zu übertreiben. Für mich eine absolut mitreißende, aber auch nachdenklich machende Dystopie. Ich bin sehr gespannt, in welche Zukunft die Autorin die Hauptprotagonisten und damit möglicherweise auch die Menschheit im zweiten Band schickt. Dark Inside ist Pflichtlektüre für alle Fans dystopischer Literatur – 5 von 5 Bewertungssterne!

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  • Rezension zu "Dark Inside" von Jeyn Roberts

    Dark Inside

    his_and_her_books

    27. May 2012 um 22:39

    IHRE MEINUNG "Das Böse, das uns infiziert, ist schon immer da gewesen. Seit Anbeginn der Zeit, bevor es Namen gab, bevor es Schrift gab - sie haben schon immer existiert." S. 350) Inhalt: Aries. Clementine. Mason. Michael. Vier unterschiedliche Schicksale und doch dieselbe Tragödie. Denn überall auf der Welt passiert es: gigantische Erdbeben, Bombenanschläge, Amokläufe. Die vier Jugendlichen aus verschiedenen Orten in Amerika haben eins gemeinsam: Sie wurden Zeuge einer dieser Katastrophen und der Apokalypse danach: Die Menschen sind nicht mehr bei Sinnen, sie töten sich gegenseitig auf grausame Art. Die Stromnetze und sämtliche Kommunikationswege sind ausgefallen. Jeder der Jugendlichen kämpft auf seine Art ums Überleben, niemals in Sicherheit vor den anderen oder sich selbst. Denn die "Leere" kann jeden infizieren. "Was ist mit deinen Freunden? Kennst du sie wirklich so gut? Würdest du ihnen dein Leben anvertrauen?" S. 289 Meine Meinung: Das erste Kapitel war irgendwie seltsam und machte mich doch gleichfalls neugierig. Der Titel war "NICHTS" und ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Doch dann begann die Erzählung aus der Sicht der Protagonisten und ihre Erlebnisse während des Armageddons. Die Geschichte war so greifbar, ich raste durch die Seiten, immer auf der Suche nach befriedigenden Antworten auf das "WARUM?" Jeder Charakter macht sich seine eigenen Gedanken, was passiert sein könnte und so bekommt der Leser immer neue Ideen und spekuliert mit. Anhand des Klappentextes/der Inhaltsangabe hatte ich eine weitere Dystopie erwartet. Doch der Leser wird in "Dark Inside" nicht in eine (ferne) Zukunft geschickt, sondern alles entwickelt sich aus unserem Jetzt zu dem, was wir diesem Genre zuordnen würden. Die Protagonisten: Aries trifft im Bus auf einen Verrückten, der sie kurz vor dem Beben versucht zu warnen. Nach der Katastrophe lernt sie Daniel kennen, der ihr den richtigen Weg weist und sie wird zur Anführerin ihrer Gruppe. Clementine konnte dem Massaker ihrer gesamten Kleinstadt gerade noch entkommen. Sie schlägt sich unaufhaltsam durch, auf der Suche nach ihrem Bruder, der in Seattle studiert. Die "Gespräche" mit ihm halten sie am Leben, zwingen sie durchzuhalten. Michael wird erst Zeuge eines brutalen Mordes, dann einer Hinrichtung durch die Polizei. Zusammen mit Evan gelingt ihm die Flucht und sie gesellen sich mit anderen Überlebenden zu einer Gruppe zusammen. Doch am Ende zählt das eigene Überleben, oder? Der interessanteste Protagonist war für mich aber Mason. Er ist einerseits beschützend und fürsorglich, dann aber wiederum agressiv und unbeherrscht. Mehr wird aber nicht verraten! Dann gibt es noch das "NICHTS"... Kapitel für Kapitel bekommt der Leser mehr Einblicke, aus wessen "heutiger" Sicht sie geschrieben sind. Der Schreibstil: "Dark Inside" ist in kurze Kapitel mit dem Titel der erzählenden Perspektive untergliedert. Man hat das Gefühl, als höre/sähe man einen Bericht über die Geschehnisse. Stutzig machte mich das erste Kapitel, das - im Gegensatz zu allen anderen - im Präsens geschrieben ist, wie alle weiteren Kapitel, die den Titel "NICHTS" tragen. Die völlig unterschiedlichen Handlungsstränge zogen mich in ihren Bann. Ich wollte herausfinden, was passiert ist und gleichzeitig mehr über die Person erfahren, die das "NICHTS" spricht. Etwas muss ich leider auch über das Buch selbst loswerden: Es ist dick und schwer, sehr unpraktisch für ein Taschenbuch. Ich musste beim Lesen stets beide Hände benutzen, um es "festzuhalten", da es den großen Drang hatte, zuzuklappen. Der Seitenrand auf der Innenseite ist beinahe zu schmal. Mein Lesevergnügen hat dies leider etwas gestört. (Und außerdem: Die Broschierung hat Klappen, auf denen der äußere Druck fortgesetzt wird. Sehr zu meinem Leid, denn: Ich hielt den schwarzen Fleck am Rande meines Sichtfeldes ständig für irgendein Tierchen, dass mir aufs Buch krabbeln will! Aber das ist persönliches Empfinden, ich wollte es nur loswerden.) Urteil: "Dark Inside" ist anders. Es passiert so viel und doch wieder nicht. Aber eins ist sicher: Die Spannung ist auf jeder einzelnen Seite greifbar. Bis zum Schluss hatte ich auf Antworten zu den viiieeeeelen offenen Fragen gehofft, leider wurde mein Wunsch nicht erhört, was das Gesamtgefühl über "Dark Inside" leider schmälert. Wer ein spannendes Endzeiterlebnis sucht, ist hier aber genau an der richtigen Stelle. Daher bekommt "Dark Inside" von mir 4/5 Büchern. SEINE MEINUNG ch bin Nichts. Ich bin das Leben. Ich bin Schmerz. Ich knie mich auf die Erde und schreibe meine letzten Worte. Nichts, S. 8 Inhalt: Der Tag fängt für die Menschen mehr oder weniger gewöhnlich an. Alle haben ihre alltäglichen Dinge zu erledigen. Mason ist Schüler an einer Highscool. Auch sein Tag beginnt normal. Bis er die Nachricht vom Unfall seiner Mutter erhält. Stunden verbingt er im Wartezimmer des Krankenhauses, während seine Mutter operiert wird. Im Fernseher des Wartezimmers erhalten die Wartenden die schreckliche Nachricht: Bombenanschlag auf die Highscool von Saskatoon. Die Anzahl der Opfer ist noch unklar. Es war Mason´s Highscool. Aries wohnt in Vancouver. Zusammen mit Sarah und deren Freund Colin fährt sie zur Highschool von Clayton Heights. Hier findet die Theaterprobe zu "Alice im Wunderland" statt. Aries wird in dem Stück die Hauptrolle spielen. Mit im Bus sitzt ein scheinbar psychisch Kranker, der die ganze Zeit Parolen vor sich hinmurmelt. Der Verrückte greift Aries plötzlich an und hält sie fest. Er offenbart ihr eine düstere Prophezeiung und fängt an zu zählen: 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1...Dann beginnt das Inferno. Die Erde scheint zu bersten. Der Bus kippt auf die Seite. Viele der Insassen verlieren ihr Leben. Doch was ist mir Aries bester Freundin Sara? Hat sie überlebt? Daniel, ein Junge, der Aries bereits im Bus aufgefallen ist, hilft ihr bei der Suche. Clementine ist mir ihrer Mutter und ihrem Vater bei der Bürgerversammlung von Glenmore. Die Gemeindehalle ist vollbesetzt. Thema dieser Bürgerversammlung sind Hilfsleistungen für die Erdbebenopfer an der Westküste. Die Familie macht sich Sorgen um Clementine´s Bruder Heath. Er studiert mitten im Erdbebengebiet. Als 2 bewaffnete Männer aus der Gemeinde den Saal betreten, spürt man aufkommende Panik. Clementine schafft es, sich aus dem Saal zu schleichen. Plötzlich peitschen Schüsse durch die Nacht. Ab diesem Zeitpunkt ist sie auf der Flucht. Michael ist nach der Schule mit seinem Kumpel Joe in dessen Pick-up unterwegs. Seit Stunden laufen im Radio Nachrichten über die Erdbeben an der Westküste in Endlosschleife. Michael und Joe wohnen in Whitefish. Sie beobachten auf dem Highway einen Autofahrer, der absichtlich einen Motorradfahrer bedrängt. Der Motorradfahrer stürzt daraufhin. Der tote Motorradfahrer wird von dem vermutlich verrückten Autofahrer weiterhin beschimpft und getreten. Handys, um die Polizei zu rufen, funktionieren einfach nicht mehr. Doch die Polizei taucht auch so auf. Aber die Polizisten verhalten sich seltsam. Und dann passiert das Unfassbare. Und alle Menschen verbindet ab sofort das Eine - Chaos! Meine Meinung: Also wirklich! Ich habe selten ein Buch in der Hand gehabt, das mich von der ersten bis zur letzten Seite derart gefesselt hat. Der Autorin ist es mit ihrem flüssigen Schreibstil absolut gelungen, mich von Beginn an in die Geschichte hineinzuziehen und zu fesseln. Das Faszinierendste überhaupt sind aber die vielen Ideen der Autorin und die tolle Umsetzung. Es ist natürlich eine wirklich düstere Story. Mir ging die ganze Zeit durch den Kopf, dass dieses Szenario letztendlich auch tagtäglich wirklich passieren könnte... Mir fiel es schwer, Stellen zu finden, an denen ich das Lesen unterbrechen könnte, um andere Dinge zu erledigen. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Durchgang gelesen! Urteil: Ein absolut faszinierendes Buch mit einer düsteren Hintergrundstory, die mich absolut in ihren Bann gezogen hat. Ich kann gar nicht anders, als dafür die volle Punktzahl zu vergeben!

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