Jhumpa Lahiri Das Tiefland

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Inhaltsangabe zu „Das Tiefland“ von Jhumpa Lahiri

In der Nähe von Kalkutta, am Rande eines zu Monsunzeiten überschwemmten Tieflands, wachsen die Brüder Subhash und Udayan auf. Sie sind unzertrennlich, aber auch sehr verschieden. Subhash geht zum Studium in die USA, Udayan schließt sich einer radikalen Bewegung an. Als Udayan getötet wird, entschließt sich Subhash, die schwangere Frau seines Bruders zu heiraten und sie mit in die USA zu nehmen. Es entspinnt sich ein mitreißendes Familiendrama über Kontinente und Generationen.

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    • 1702
  • 'Dahinter erstreckte sich ein Tiefland von mehreren Hektar Ausmaß.'

    Das Tiefland
    sabatayn76

    sabatayn76

    'Früher gab es innerhalb der Enklave zwei Teiche, länglich, nebeneinander liegend. Dahinter erstreckte sich ein Tiefland von mehreren Hektar Ausmaß.' Inhalt: Die Brüder Subhash und Udayan wachsen in Tollygunge, einem Vorort von Kalkutta auf, und entdecken gemeinsam das Leben und ihre unmittelbare Umgebung. Sie erkunden das zu Monsunzeiten überschwemmte Tiefland, sie brechen nachts in den Tolly Club ein, um eine Partie Golf zu spielen, und sie beschäftigen sich mit wissenschaftlichen und technischen Themen. Die beiden sind sich äußerlich sehr ähnlich, doch unterscheiden sich bezüglich ihres Charakters deutlich: der ältere Subhash ist vernünftig und eher unauffällig, der 15 Monate jüngere Udayan ist wild und rebellisch. Die beiden sind in ihrer Kindheit und Jugend unzertrennlich, und Subhash hat ohne Udayan 'kein Gefühl von sich selbst'. Doch nach der Schule entscheiden sie sich für unterschiedliche Colleges und verschiedene Fächer, finden neue Freunde. Udayan engagiert sich schließlich aktiv in der Politik und wird ein glühender Anhänger von Mao und den Naxaliten. Subhash teilt die Begeisterung Udayans nicht und 'war die Angst leid, die jedes Mal in ihm aufstieg: die Angst, er würde aufhören zu existieren, er und Udayan wären nicht mehr Brüder, wenn er sich gegen ihn stellte'. Nach und nach entfremden sich die beiden Brüder, und dann geht Subhash als Doktorand nach Rhode Island, während Udayan in Indien bleibt und sich im Kampf für eine bessere Welt immer mehr radikalisiert. Mein Eindruck: Ich habe alle bisher auf Deutsch erschienenen Bücher der Autorin mit großer Begeisterung gelesen, doch 'Das Tiefland' ist meiner Meinung nach das bislang beste und eindrucksvollste Buch von Jhumpa Lahiri. Lahiri versteht es auch in 'Das Tiefland' meisterhaft, ihren Figuren Leben einzuhauchen, ihre Emotionen und Gedanken lebendig zu schildern und den Leser so an ihrer Geschichte teilhaben zu lassen. Beim Lesen fühlt man sich, als wäre man selbst involviert, eine Freundin oder Familienangehörige, jemand, der von der Freude und dem Leid der Figuren direkt betroffen ist. Dabei gelingt Lahiri nicht nur eine detailreiche Beschreibung der Personen und der Orte, sondern sie bietet zudem Einblicke in die Geschichte Tollygunges, Indiens und der restlichen Welt. Beim Lesen von Lahiris Büchern bin ich jedes Mal beeindruckt von ihrem Schreibstil, der anspruchsvoll ist und sich dennoch flüssig lesen lässt. Auch 'Das Tiefland' besticht durch die sowohl gewählte als auch unkomplizierte Sprache, die dafür sorgt, dass das Buch durchweg unterhaltsam ist und man als Leser dennoch eine besondere Leseerfahrung macht. Mein Resümee: 'Das Tiefland' ist ein Roman hoher Komplexität, der ein ganzes Leben umfasst und der auf eindringliche und eindrückliche Weise und trotz aller Komplexität stets stringent und nie überbordend erzählt wird.

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    • 3
    schokoloko29

    schokoloko29

    03. January 2016 um 20:09
  • Bewegende indische Familientragödie

    Das Tiefland
    Corsicana

    Corsicana

    30. December 2015 um 12:47

    Die Brüder Subhash und Udayan wachsen in einem Vorort Kalkuttas auf, am Rande eines Tieflands, das in der Regenzeit vom Monsun überflutet wird. In der Nähe liegt der Tolly Club, ein Golfclub für Ausländer und reiche Inder. Die Jungs stehlen sich öfter heimlich auf den Golfplatz - und so kommt es schon sehr früh zu einem Kontakt mit der westlichen Welt und zur Erkenntnis der großen sozialen Unterschiede in ihrem Land. Und während Subhash nach Schule und Studium die Gelegenheit ergreift, in den Westen zu gehen, an die Ostküste der USA, um dort als Doktorand weiterzustudieren, bleibt Udayan in Indien und kämpft an der Seite einer kommunistischen Untergrundpartei für eine bessere Zukunft. Und für diesen Kampf wird Udayan mit dem Leben bezahlen. So behütet und liebevoll die Kindheit de Brüder auch war, so sehr tief sitzt später die Enttäuschung der Eltern, dass ihre Söhne sich nicht so entwickelt haben, wie erhofft. Die Eltern kommen nicht über den Verlust von Udayan hinweg und sind nicht mit dessen Ehefrau einverstanden, die dieser ohne Einwilligung der Eltern geheiratet hat. Und Subhash ist eigentlich auch ein verlorener Sohn, zu weit weg ist sein Leben in den USA. Und als Subhash dann die schwangere Witwe von Udayan mit in die USA nimmt, wird die Distanz immer größer.  Es entspinnt sich die Lebensgeschichte einer verlorenen Rest-Familie zwischen dem modernen Leben in den USA und den Wurzeln in Indien. Alle tragen schwer an ihrem Erbe, an verschiedenartigen Ehrbegriffen und an falsch verstandener Verantwortung.  Eine sehr berührende Geschichte, über mehrere Generationen hinweg erzählt mit gut gezeichneten Charakteren, die einerseits sehr typisch sind für ihre Situation, andererseits sehr authentisch, alltäglich und realitätsnah. 

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  • Zwischen den Ländern und Kulturen

    Das Tiefland
    serendipity3012

    serendipity3012

    Zwischen den Ländern und Kulturen Die Brüder Subhash und Udayan wachsen in einem Vorort Kalkuttas auf. Sie sind einander tief verbunden und die besten Freunde, als Jugendliche aber entwickeln sie sich in verschiedene Richtungen. Während Subhash es als Chance betrachtet, zum Studium in die USA zu gehen, schließt Udayan sich einer verbotenen kommunistischen Bewegung an, die, um ihre Ziele eines besseren Bengalen zu verwirklichen, auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Subhash erfährt fern der Heimat, dass Udayan getötet wurde und fährt nach Indien, um einer brüderlichen Pflicht, wie er es empfindet, nachzukommen. Udayan hatte in seiner Abwesenheit die junge Philosophiestudentin Gauri geheiratet, eine Liebeshochzeit, auch vor den traditionsbewussten Eltern zunächst verheimlicht, die diese dann aber hinnahmen. Subhash will sich nun um Gauri kümmern. Jhumpa Lahiris Roman „Das Tiefland“ erzählt von den Brüdern und von den Folgen dessen, was Udayan in jungen Jahren passiert ist. Subhash geht mit Gauri in die USA und nimmt ihre und Udayans Tochter Bela als sein eigenes Kind an. Seine Motive sind gut und edel, aber kann das funktionieren? Lange hofft Subhash, dass alles gut werden möge, aber Gauri findet sich in ihrer neuen Rolle nie zurecht. Und Bela bleibt ihr fremd. Jhumpa Lahiri erzählt in einer sehr klaren, direkten Sprache von ihren Protagonisten, ihren Ängsten und Nöten, den Versuchen, alles richtig zu machen und vom Streben, das Glück zu finden. Subhash und Gauri leben zwischen zwei Kulturen: Die, aus der sie gekommen sind, versuchen sie, einerseits abzuschütteln, andererseits war sie prägend und bleibt ein Teil von ihnen. Amerika bietet neue Perspektiven, die ungewohnte Freiheit ist verlockend, irgendwo aber auch beängstigend. Wer die Wahl hat, läuft immer auch Gefahr, sich falsch zu entscheiden. Über viele Jahre hinweg begleitet der Leser die Menschen in diesem Roman, die so authentisch geschildert werden, als wären sie wirklich. Der häufige Perspektivwechsel verdeutlicht immer wieder die Beweggründe ihres Tuns, wo man von außen schnell ein Urteil gefällt hat. So entspinnt sich über gute 500 Seiten und viele Jahre hinweg die Geschichte einer Familie zwischen den Kulturen, in der keiner nur gut oder schlecht ist. Eine Geschichte über Verantwortung, Schuld und Vergebung. Und wenn wir am Ende in gewisser Weise wieder am Anfang ankommen, so schließt sich ein Kreis und lässt den Leser ein wenig besser verstehen. Khaled Hosseini spricht von einer alles durchdringenden, tiefen Menschlichkeit, die Lahiris Roman auszeichne. In ihr findet der Leser sich wieder. „Das Tiefland“ schenkt wunderbare Lesestunden, mal melancholisch, mal voller Hoffnung ist diese Geschichte. Ein wunderbarer Roman.

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    • 3
    serendipity3012

    serendipity3012

    16. October 2015 um 22:10
    wandablue schreibt Eins meiner Lesehighlights dieses Jahrs!

    Meins auch! :)